Archiv 2012

Das Archiv 2012 mussten wir etwas unterteilen, damit es noch überblickbar bleibt. Ihr findet links im Menu die Bereiche "Sommer 12" und "Winter&Frühling 12", während ihr hier alle Berichte vom Herbst und vom Winter Ende 2012 findet.

Die Weihnachtsgeschichte à la Tab-Di

Es ging auch etwas der Aare entlang
Es ging auch etwas der Aare entlang

Verfasst von Dinu

Es gab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot vom Kaiser Augustus aus ging, dass alle Welt gezählt werden sollte(Dasch im Fau dr originali Start vor Wiehnachtsgschicht, faus Di frogsch, werum mer so gschwulle schribe). So beschlossen Tabea und ich, dabei zu helfen und zählten Kilometer, Höhenmeter, Herzschläge und verbrannte Kalorien. Wir schwangen uns also am 24.12. auf unsere Bikes und zogen los, Richtung Süden. In der Gegend von Muri erblickten wir einen Stern, allerdings in der anderen Richtung, und folgten nun dem Stern. Es war offensichtlich, der Stern strahlte über Bern-Bethlehem. Vor uns lag aber noch der Gurten, welchen wir in Angriff nahmen. Unsere Beine schmerzten und WEIHRAUCHten bei einer Steigung um die 30%. Tabea schaute zwischendurch auch etwas MYRRHEisch, denn langsam waren wir hungrig und durstig von der beschwerlichen Reise. Wir schauten uns um, klopften an Häusern und fragten um Einlass. Wir hatten Glück und bekamen einen Platz im Gurtenrestaurant, das zwar offen aber recht verlassen da lag. Hier glänzten unsere Augen GOLDig, als wir uns ein Stück „Torta della Nonna“ (natürlich einer jungfräulichen Nonna Namens Maria) genehmigten. Wir liessen unsere mitgenommenen Schätze auf dem Gurten zurück und fuhren heimwärts. Nach einer rutschigen und matschigen Abfahrt waren wir bald zu Hause, wo wir unsere Stahlesel säuberten und dann in den Stall zu den Ochsen stellten.
Ihr seht, auch beim Sport kann man ganz besinnliches erleben.

Wir wünschen Euch allen schöne Weihnachten!!

Silvesterlauf 2012

Verfasst von Dinu am 16.12.

Am Sonntag fand in Zürich wieder der Silvesterlauf (in unserem Archiv findet ihr den Bericht vom letzten Jahr) statt. Wie bereits in den letzten Jahren starteten Tabea und ich zuerst in der Kategorie „Sie&Er“, in welcher insgesamt 5 Runden absolviert werden müssen. Tabea absolvierte 2 Einsätze, während ich 3mal zum Einsatz kam. Wir konnten unsere Bestzeit vom letzten Jahr nochmals um 30 Sekunden unterbieten und liefen zum ersten Mal einen Schnitt von weniger als 4 Minuten pro Kilometer (wenn auch nur knapp). Das ist für uns ein tolles Resultat!
Auf der Rangliste stehen dann bei allen „Sie&Er“ Rangierten die Namen beider Läufer/innen, bei uns steht aber nur Tabea. Ich bin mir aber sicher, dass sie die 5 Runden nicht alleine absolviert hat :-)

Die knapp 2 Stunden Pause bis zum nächsten Start nutzten wir, um uns etwas zu verpflegen. Ich genoss das teuerste Himbeertörtchen, das ich je in meinem Leben gegessen habe und hoffte, dass es dafür um so stärker wirken würde. Ein Besuch mit Hunger im Sprüngli am Paradeplatz kann ordentlich ins Geld gehen, zum Glück hatten wir noch einen 2. Wettkampf und assen nur etwas Kleines.

Beim zweiten Einsatz mussten 4 etwas längere Runden absolviert werden (insgesamt 8.6km). Die Startblöcke waren nach der angegebenen Zielzeit eingeteilt worden, unser hiess „40-48 Minuten“. Da wir eine Zeit um 42 Minuten anzielten, standen wir im vordersten Teil des Startblockes ein.

Auch hier wurde ein hohes Tempo von Anfang an angeschlagen. Wir schlugen auch ein rechtes Tempo an, bei den Anstiegen nahmen wir das Tempo etwas zurück um bald darauf wieder zu steigern. Wie jedes Jahr absolvierten wir den Lauf zusammen, einmal war ich etwas am Kämpfen, dann war wieder Tabea mehr am Anschlag. Es war auf jeden Fall ein harter Lauf (wie immer, wenn wir an so kurzen Anlässen starten).
Auf der Zielgeraden hatten wir noch Energie für einen langen Endspurt, um dann erschöpft zu finishen. Nach dem Blick auf die gelaufene Zeit sagte eine enttäuschte Tabea: "Werum se die aui immer e sooo schnäu??" Ich verstand die Frage nicht ganz, da wir über 2 Minuten schneller als vor einem Jahr und fast 5 Minuten schneller als vor 2 Jahren waren (dank dem teuren Himbeertörtchen?). Am Abend zu Hause, nach einem Blick auf die Rangliste, waren die Zahlen noch Eindrücklicher. Bei den Frauen belegte Tabea Rang 227 von 2817 gestarteten Frauen – im ersten 12tel. Und bei den Männern hat sie mehr als 2/3 aller Gestarteten hinter sich gelassen, die gesteckten Ziele scheinen aber noch höher zu liegen......

Wie im letzten Jahr wollten wir nach dem Lauf wieder ein erfrischendes Bad nehmen. In der Nähe der Garderobe und Dusche hat es einen Bach (Schanzengraben) mit erfrischendem (oder saukaltem?) Wasser. Einen kurzen Sprung hinein und dann einen Spurt unter die warme Dusche.

 

Das war nun für eine Weile der letzte Wettkampf (aber keine Angst, es gibt trotzdem genügend zu berichten :-)). Dass wir aber bereits wieder schneller sind, als vor einem Jahr, stimmt uns sehr optimistisch. Wurde doch Tabea vor bald einem Jahr zuerst durch einen Ermüdungsbruch und bald darauf durch den Handgelenksbruch gebremst. Wenn sie nun durchtrainieren kann, gibt das sicher eine tolle Saison im 2013!

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Langlaufen vor der Haustüre

Verfasst am 10.12. von Dinu

Langlaufen mit Blick auf das Mittelland, Jura, die Alpen und den Bantiger – das fägt aber. Dank einem Insidertipp erfuhren wir, dass in Münchenbuchsee, wenn genügend Schnee liegt, eine Langlaufloipe präpariert wird. Und so genossen wir am Sonntag zuerst den Schnee unter den Langlaufskien, bevor wir noch eine Stunde durch den verschneiten Wald joggten. Einfach herrlich.........

Chlouse - Apéro für die Firma Recy in Worb

verfasst am 7.12.2012 von Tabea

 

Am Chlousetag durften wir im Recy in Worb ein Apéro erstellen. Mein Onkel (arbeitet im Recy) hatte uns am Geburtstagsfest meines Vaters anfragte, ob wir nicht Lust hätten, ein Apéro für 50 Personen zu machen, da ihm unsere Gebäcke so gut gefallen haben. Natürlich sagten wir sofort zu.

Diese Woche wars dann soweit und wir fingen an mit Einkaufen und Vorbereiten. Die ersten Sachen entstanden bereits am Montag Abend. Den grössten Teil erledigten wir an unserem freien Tag (Mittwoch), wobei der Sport nicht fehlen durfe. 1.5h waren wir noch auf dem Bike und am Abend luden wir meinen Bruder und Freundin und einen Kollegen zu uns nach Hause ein, um zusammen Grittibänze zu essen. Somit war unser ganzer Tag ausgefüllt, mit Sport treiben, Essen vorbereiten und abwaschen. Am Donnerstagmorgen war Dinu bereits um 6 Uhr in der Küche und Tabea ging um 5:30h ins Frühschwimmen. Nach der Arbeit (ab 14 Uhr) hiess es: Endspurt: Alle Gebäcke mussten gebacken werden. Und das waren nicht gerade wenige. Pünktlich um 17h stand dann aber das Apéro in Worb.

Wir erhielten positive Rückmeldungen und hatten Freude daran!

Bilder vom Apéro findet Ihr dieses Mal unter der Rubrik: Kochen und Essen.

Weihnachtsmarkt Einsiedeln

Kloster insiedelnVerfasst am 3.12.

Das letzte Wochenende war ein erholsames. Nach der intensiven ersten Wochenhälfte in Davos und 2 "normalen" Arbeitstagen gings am Freitag, mit Dinus Eltern, ab nach Einsiedeln. Dort wurde gut gegessen, wunderbar übernachtet (im Ferienhof am See, wir waren bereits zum 3. Mal dort), das Kloster besichtigt, eingekauft, degustiert, spaziert, die Winterlandschaft (genügend Schnee) betrachtet und einfach die Stimmung am Weihnachtsmarkt genossen. Die Fotos sind nun auch online, inkl. Kommentare. Um diese sehen zu können, einfach die Fotos anklicken.

Blick Langlaufwoche in Davos

Verfasst am 28.11. von Dinu

Vor einem Jahr waren wir zum ersten Mal an einem Blick-Langlaufplausch dabei. Damals entschuldigte sich einer der Organisatoren und erzählte, dass es in der über 30ig-jährigen Geschichte des Langlaufplausches noch nie vorgekommen sei, dass es so wenig Schnee gegeben habe, dass man nur eine kurze Loipe für den Unterricht habe präparieren können. Und so schrieben wir damals auf unserer Homepage: „Wir sind überzeugt: Wir kommen wieder! Hoffentlich dann mit Schnee“.
So meldeten wir uns auch in diesem Jahr wieder an. In der Woche vorher kam dann die Ernüchterung, als dieselbe Nachricht wie im Jahr zuvor in die Mailbox flatterte: Bitte Laufkleidung und Badesachen mitnehmen, der Schnee ist knapp......Uf em Wäg in Richtung Flüela - Sunnschiin aber ke Schne
Im Vorjahr fanden wir, als wir in Davos waren, dass wir doch besser die Bikes mitgenommen hätten. Daraus hatten wir gelernt.....
Am Samstag, direkt nach dem Schwimmtraining, starteten wir dann nach Davos. Dort wurde uns erklärt, dass nun eine doppelt so lange Loipe im Dorf präpariert sei – 1600m statt 800m. Am ersten Tag sei aber ein Alternativprogramm am Morgen angeboten (Walking oder Wandern), am Nachmittag gäbe es aber schon Unterricht.
So gings dann die ganze Woche: Am Morgen waren Tabea und ich entweder auf dem Bike (eine tolle Tour zum Flüelapass, inkl. einer Singeltrailabfahrt und eine Tour ins Sertigtal) oder den Laufschuhen (mit einem weiteren Pärchen, 2 Touren um je 16km mit einigen Höhenmetern) unterwegs, am Nachmittag gabs jeweils 1-2 Stunden Langlaufunterricht. Davon konnten wir einiges profitieren – ob wir das Erlernte beim nächsten Mal noch können, sei dahingestellt:-).
Selbstverständlich genossen wir unseren Aufenthalt auch richtig. Wir besuchten das Schwimmbad (am Abreisetag waren unsere Arme zu müde zum schwimmen) und einen Hokeymatch, genossen das tolle Essen in unserem Hotel und waren an der Party im Bolgen-Plaza.
Also wiederum ein gelungener Anlass, auch ohne Schnee (den sahen wir dann noch, am Abreisetag.....).

Die Fotos sind natürlich in der Galerie aufgeschaltet.

Langenthaler Stadtlauf und Berlin

Verfasst am 19.11. von Tabea

Der 17.11. hatte 2 Highlights in sich. Einerseits starteten wir am Langenthaler Stadtlauf, anderseits wurden ab 18 Uhr  nochmals online Startplätze für den Berlinmarathon freigegeben. Das Ganze hatte aber ein grosses Problem. Zu dieser Zeit waren wir nämlich am Runden rennen in Langenthal. Deshalb beauftragten wir 3 Kollegen, welche für uns am Compi sassen und eifrig versuchten, Startplätze für uns zu erhaschen. Wie das ausging, erfahrt ihr weiter unten. Nun zum Lauf:

Zum 2. Mal in unserer Lauf-Karriere ;-) starteten wir an diesem Lauf. Wiederum hatte es keinen Schnee und es war in etwas gleich warm wie letztes Jahr. Der einzige Unterschied machte unsere Laufkollegen aus. Denn dieses Mal war unser Laufgruppenleiter und Frau und deren Schwiegersohn und mein Bruder mit seiner Freundin dabei. Toll war, dass alle von uns in einem anderem Startfenster starteten, da einige nur 5km rennen wollten, andere 6.25km und wieder andere 7.5km. Somit konnte man die Rennenden gut anfeuern und dass mehrere Runden gemacht werden mussten, kam uns als Zuschauer auch entgegen. Um 17h startete mein Bruder, Laufgruppenleiter und Schwiegersohn. In der ersten Runde war noch mein Bruder vorne (der hat das Schnellstarten wie ich auch im Blut) doch ab der 2. Runde war er dann nicht mehr an der Front. Trotzdem legte er eine beachtliche Zeit hin, wenn man bedenkt, dass er im Vorfeld, wie immer, kaum trainiert hatte. Auch den anderen beiden gings sehr gut. Um 17.30h war dann mein Start (30min vor dem Anmelde-öffnung des Berlinmarathon). Auch ich startete schnell,obwohl ich mir vorgenommen habe, langsamer zu starten. Ich konnte die Runden mehrheitlich gleichmässig über die Runden bringen, wenn auch Pulsmässig voll am Anschlag. Aber auf 6.25km hält man das noch gerade durch. 2min vor 18Uhr oder vor dem Öffnen des Anmeldepools war ich fix und foxi im Ziel. Und dennoch glücklich trotz 1.5h Schwimmtraining am Morgen und Muskelkater (vom Krafttraining am Vortag) in den Oberschenkel einen Kilometerschnitt von 4:33 hingelegt zu haben.

Viel Zeit zum Erholen hatte ich leider nicht. Dinu startete 10min später und ich wollte ihm noch viel Glück wünschen. Punkt 18.10 startete er in seine 6 Runden. Als er in der erschten Runde bei mir vorbei rannte, sagte er nur: Berlin? Ich merkte gerade, dass ich da was ganz Wichtiges vergessen hatte..... und schaute sofort auf mein Phone. Natürlich waren da schon ein paar SMS drauf vom einen Kollege, der mich bereits anmelden konnte. Danach stürzte aber die Seite zusammen, da sich zuviele Leute gleichzeitig für den Marathon anmelden wollten. Also schrieb ich den anderen beiden Kollegen, dass sie mich nicht mehr anmelden sollten sonder nur noch Dinu. Und so kam es, dass Dinu von 2 Kollegen gleichzeitig angemeldet wurde:-). In der nächsten Runde konnte ich Dinu die froher Botschaft verkünden und durch das erhielt er einen riesen Schub und konnte sein Tempo durchhalten und gegen Schluss noch steigern. Auch er war glücklich über seinen Kilometerschnitt von 4:22. Erstaunt über diese Zeiten bin ich aber schon etwas. Denn in den letzten Wochen haben wir nur Grundlagenausdauer gemacht, d.h. sehr langsame Einheiten mit tiefem Puls. Ich hatte stark das Gefühl, dass ich im Moment nicht schneller Rennen könnte, aber dieser Lauf zeigte zum Glück das Gegenteil und sagt mir auch einmal mehr wieder: Auf das Gefühl kann man sich nicht immer verlassen.

Nach dem Lauf gings noch in die Sonne. Leider war die Sonne ein Restaurant und nicht wirklich heiss und glühend:-). Trotzdem war das Essen im Restaurant super und das Austauschen mit unseren Kollegen genial.

Und zum Schluss: Wir sind sehr happy können wir den Doppelstart in Berlin nächstes Jahr dennoch wagen. Die Flüge sind bereits gebucht:-)

Ein freier Mittwoch

Verfasst am 15.11.von Dinu

Tabea hatte mir zum Geburtstag eine Übernachtung in einem besonderen Hotel geschenkt. Und so fuhren wir am Dienstag, nach Feierabend, nachRund ume Zugersee Merlischachen am Vierwaldstättersee.  Im Schlosshotel hatten wir auch ein spezielles Zimmer - da stand ein Auto (ein Jaguar) mitten im Zimmer und das Bett war im Auto. Sowas habe ich auch noch nie gesehen. 

Eine kurze Joggingtour, danach kurz ins Bad und ab zum Abendessen - lecker.
Am Tag darauf fuhren wir mit dem Auto an den Zugersee, montierten die Inlines und skateten einmal rund um den See - 38 Kilometer.
Danach nochmals zurück ins Hotel: Zuerst in den See, dann ab in die Sauna.

So, nun sind wir erholt und abgehärtet - der Langenthaler Stadtlauf am Samstag kann kommen!

Dr 11.11.

Unsere Geburtstagstorte :-))
Unsere Geburtstagstorte :-))

Verfasst am 11.11.2012

Wow. Jetzt ist unsere Homepage etwas mehr als ein Jahr online. Die Idee hatten wir ja schon länger mit uns herumgetragen. Die Umsetzung startete nach einem Besuch an der Basler Herbstmesse, an der uns Kollegen den Tipp mit einer Jjmdo-Page empfahlen.

Den Besucherzähler starteten wir dann am 11.11.11, darum feiern wir auch heute Geburtstag, da wir auch erst dann begannen, für unsere Seite Werbung zu machen. Der 11.11.11 ist ja schon rein zahlentechnisch ein tolles Datum. Zusätzlich ist an dem Tag auch Fasnachtsbeginn, es dauert noch genau 50 Tage bis ans Ende des Jahres (Habt Ihr Eure Weihnachtsgeschenke schon gekauftt?)  und vor allem: Es ist Martinstag (in Zuchwil, Dinus Heimatgemeinde, ist der Martinstag sogar ein Feiertag!) - also wirklich der perfekte Tag, unsere Homepage zu eröffnen.
5 Tage nach der Eröffnung stand in unserem Gästebuch (da leider immer noch recht leer ist :-() : 

Chrigu (Mittwoch, 16 November 2011 16:20)

Läck isch ja dr Wahhnsinn ;-) supi gmacht die Houmpeitsch ;-) bi scho dr 6. Bsuecher, auso Marketingtechnisch müesster schono chli vorwärts mache ;-)

 

Naja, 6 Besucher nach 5 Tagen, wenn das so weiter gegangen wäre, hätten wir nun um die 400 Besucher auf dem "Tacho", wir sind aber bereits bei 2333 (scho wieder e Schnapszahl) angekommen. Und das verdanken wir Euch - MERCI!!!!!

Wir haben uns also an den Rat von Chrigu gehalten - oder was meinst Du dazu?

 

Zum Geburtstag haben wir uns auch ein kleines "Geschenkli" gemacht. Wir wollten endlich unserem zweiten Hobby, dem Kochen und Essen, einen Platz auf unserer Seite einräumen. Den Bereich findet Ihr ab heute, wenn ihr links im Menu auf "Kochen und Essen" klickt. Habt ihr übrigens gewusst: Wenn ihr die Fotos in den Galerien (In der Galerie selber, aber auch in unserem neuen Bereich) anklickt, sich diese gross öffnen, dann könnt ihr dort (meistens) eine kurze Beschreibung darüber lesen.

Nun: Vie Spass im neuen Bereich und nochmals Merci!!

Gurtenclassic

Verfasst am 5. November von Dinu

Der aller erste Bericht, den wir hier auf unserer Homepage veröffentlicht hatten, war über die Gurtenclassic (in unserem Archiv ganz zuunterst zu finden). Und nun folgt zum zweiten Mal ein Bericht über diesen Anlass in unserer Nähe. Vor einem Jahr schrieb Tabea, dass sie es genoss, noch unter der warmen Bettdecke zu liegen, während Dinu am Bikerennen startete, bevor Tabea dann auch nach Wabern reiste, damit wir gemeinsam noch den Lauf über 15km absolvieren konnten. In diesem Jahr hats Tabea aber nun auch gereizt und stand früh auf. Allerdings hatte Sie etwas Mühe am Morgen früh. Denn als wir in Wabern ankamen, merkte Tabea, dass ihr Helm noch zu Hause (unter der warmen Bettdecke?) lag. Mit einem Ersatzhelm (von Andrea Huser, der Gigathlongewinnerin dieses Jahres) standen wir, zusammen mit einem weiteren Päärchen (Cornelia und Stefan), das sich für den Doppelstart angemeldet hatte, an der Startlinie. Nochem Bike

Nach unserer Trainingspause hatten wir vorwiegend Trainings mit tiefem Puls (selten über 140) absolviert, so waren die hohen Tempis etwas ungewohnt. Wir fanden aber beide bald unseren Rhythmus und fuhren all die Anstiege hoch und die Abfahrten wieder runter. Ich hatte das Rennen ja bereits einmal absolviert, darum nutzte ich den „Heimvorteil“ und war etwas vor Tabea im Ziel. Zwar etwas langsamer als im letzten Jahr, aber damals hatte ich mich auf das Rennen vorbereitet, in diesem Jahr wars nun mehr ein Trainings- oder Testlauf. Darum waren wir beide zufrieden mit dem Rennen, obwohl die Anstiege recht anstrengend waren.

Nun fuhren wir zu viert wieder nach unten. Durch ein Missverständnis landeten wir auf der berüchtigten „Downhillstrecke“ – die Vorderste dachte: Eigentlich würde ich ja lieber aussen rum fahren, aber den anderen zuliebe fahre ich nun den Downhill“ während die anderen dachten: „Eigentlich wollten wir ja aussen rum, aber wenn sie will, fahren wir halt den Downhill“. Die meiste Zeit war die Strecke aber fahrbar, erst auf den letzten paar Metern gabs 2 kleine Stürze. Dinus Knie schmerzt heute noch und Cornelia hat sich die ganze Seite „angetätscht“ – Gute Besserung an dieser Stelle.
Viel Zeit, um uns darüber zu ärgern, hatten wir aber nicht. Das Bike rasch abspritzen, im Auto deponieren, uns umziehen, Gepäckaufgabe, Toilettenbesuch und rechtzeitig am Start stehen, musste innert kürzester Zeit abgewickelt werden.

Nach dem Startschuss begann ich das Rennen eher gemächlich. Ich startete langsam und verlor Tabea und Stefan bald aus den Augen. Mit der Zeit begann ich, das Tempo langsam zu steigern, und kurz nach dem 4. Kilometer holte ich die beiden wieder ein. Ab da mochte ich mit Tabea, die mit ungewohnt hohen Pulswerten (Beim Bikerennen Durchschnittspuls von 193, beim lauf einen Durchschnittspuls von 198 – also während fast 3 Stunden einen Puls von über 190)zu kämpfen hatte, mithalten. Sie fand zwar, mit so hohen Pulswerten sei das Rennen eh schon gelaufen und lief recht unregelmässig.

Dass wir schlussendlich aber nur etwas mehr als 5 Minuten langsamer waren, wie vor einem Jahr, freut uns dann aber doch. Trotz weniger spezifischer Vorbereitung und Tabeas erstmaligem Doppelstart nur 5 Minuten langsamer zu sein, erachten wir als gutes Resultat, der Fahrplan für den Gigathlon 2013 stimmt also.
Beim abschliessenden Zvieri im Restaurant auf dem Gurten waren dann auch die Hauptthemen der Wettkampf selber und der Gigathlon.

Der erste Saisonhöhepunkt

verfasst von Dinu am 22. Oktober 2012

 

Der erste Saisonhöhepunkt? "Geits no" werden nun wohl einige von Euch denken? "Jetzt hatten doch die beiden 4 Wochen Trainingspause, haben erst kürzlich das Training wieder begonnen und nun haben sie bereits den ersten Saisonhöhepunkt hinter sich?".

Aber wir können Euch versichern: Wir waren perfekt vorbereitet, hatten alles getan, was wir konnten, um diesen Event reibungslos über die Bühne zu bringe. Und wie immer: Es muss doch etwas verrücktes sein, damit wir überhaupt an den Start gehen :-)

Aber schön der Reihe nach. Letzten Samstag feierten wir den 60. Geburtstag von Tabea‘s Vater. Der eigentliche Geburtstag war zwar 1,5 Wochen früher, die Party stieg aber eben erst jetzt. Tabea und ich hatten uns darum gerissen, für die Verpflegung der über 30 Gäste zu sorgen. So waren wir dann am Mittwoch (unserem freien Tag, bei prächtigem Sportwetter) auf Grosseinkauf und haben bereits erste Speisen vorbereitet, welche wir einfrieren konnten. Am Donnerstag und Freitag standen wir jeweils etwas früher wie gewohnt auf, haben weiter vorbereitet und nach der Arbeit (nach besonders frühem Feierabend) gings jeweils weiter.
Am Samstag fand dann der Endspurt (vom Morgen um 7:00 bis kurz vor 16:00) statt, bevor wir um 16:00 im „Freizeithaus Lindenweidli“ in Ittigen mit dem Apéro starteten: Quittenbowle, Lachs-Meerrettichroulade, Speck- und Käsezopf, Rohschinkengebäck, Schinkengipfeli, Blätteteig-Gemüsekissen, Tomatenmozarellagebäck, Gemüsedipps, Crevettencoktail, Knoblibrot, Bruschetta und noch viel mehr – alles selbstgemacht.
Als es langsam kälter wurde, gings im Haus weiter: Nach einer spannenden Diashow gabs Salatbuffet – über 10 verschiedene Sorten, neben den „gewöhnlichen“ auch ungewohntere (Rotkrautsalat, Asiasalat mit Sprossen, Mexican), gefolgt von einer Kürbissuppe (das Schneiden des Monsterkürbisses war ein ordentliches Krafttraining) mit Amaretto-Sultaninen.
Der Hauptgang machte uns am meisten Kummer, Filet im Teig, möglichst zart und heiss, für 30 Personen gleichzeitig in einer ungewohnten Küche. Dazu gabs eine Pilzsauce, Erbsen, Rüebli (Wir haben etwa 6kg Rüebli geschält letzte Woche) und Teigwaren.
Das „Auslaufen“ war dann das Dessertbuffet, schliesslich hatten wir alles gut vorbereitet: Zuger Kirschtorte, diverse Muffins, Brownies mit weisser Schokolade, Mandelköpfpchen, Maronitorte, „Brönnti Creme“, weisses Schoggimousse, Quittensalat, eine Schwarzwäldertorte und Mandelgipfeli. Nach dem Abwaschen (Danke an alle fleissigen Helfer) erreichten wir gegen 1:00 am Morgen das Tagesziel – unser Bett.
Da Tabeas Bruder genau an dem Tag Geburtstag hatte, an dem wir den Geburtstag seines Vaters feierten, mussten wir natürlich sein Fest auch noch irgendwann feiern. Da gabs natürlich keine bessere Idee als am Sonntag gleich das nächste Fest zu organisieren, optimalerweise, ohne, dass er selber es erfährt :-) Seine Freundin organisierte alles im Geheimen und so waren am Sonntag kurz nach 12:00 wieder fast 30 Leute versammelt, um den Überraschungsgast an seiner Party willkommen zu heissen. Natürlich starteten wir wieder mit Apero, dieses Mal mit etwas Unterstützung. Danach gings bereits weiter mit Fleisch vom Grill (Danke an den Grillmeister) und diversen Salaten (selbstverständlich nicht nur die Gleichen wie am Vortag, etwas Abwechslung muss sein, z.B. mit einem Kürbissalat). Auch am Dessertbuffet hatten wir einige Erneuerungen vorgenommen (die Schwarzwälder dieses Mal in Herzform, eine fruchtige Birnentorte mit Maroni).

Wirklich 2 gelungene Feste, an denen wir unseren Beitrag leisten durften, merci, es het gfägt!
Nach dem Abwaschen, reinigen der Mietküche und dem Aufräumen war die ganze Familie Zimmermann plus die weiteren Helfer ziemlich erschöpft. So gingen wir zurück nach Hause, um da noch etwas für Ordnung zu sorgen. Und nun hatten wir endlich Zeit, das schöne Wetter doch noch etwas zu geniessen und starteten zu einer anderthalbstündigen Joggingtour.

Das tolle ist, wir wurden bereits von 2 Verwandten angefragt, ob wir auch einmal ein Apero oder ein ganzes Menu für ein Fest zubereiten möchten. Da uns dies sehr gefallen hat, werden wir sicher zusagen. Wir sind also immer zu haben, für Feste die Küche zu schmeissen. Aber ein professionelles Catering zu eröffnen, wie uns viele vorgeschlagen haben, das wäre dann doch zu viel. Aus Plausch, für Bekannte, Verwandte und Kollegen: immer gerne, aber jedes Wochenende das professionell zu betreiben – Nein Danke, da sind wir zu oft auf Achse :-)

Weitere Fotos sind in der Galerie zu sehen.

Start in die spezielle Saison 2012/2013

verfasst von Dinu am 7. Oktober 2012 

 

Eine spezielle Saison steht vor der Türe. Ein 6tägiger Gigathlon, welche Herausforderung.
Es ist noch nicht lange her, da musste ich Tabea schwer motivieren, in einem 5er Team während 7 Tagen jeweils eine Sportart zu betreiben. Sie traute sich dies nicht zu, obwohl sie sich damals auf die Sportarten Schwimmen, Laufen und Inline beschränken durfte. Und wir kamen an diesen 7 Tagen stark an unsere Grenzen.
Mittlerweilen hat sich die Situation geändert, wir planen, im 2013 jeden Tag 2-3 Sportarten zu betreiben! Also als 2er Team zu starten und die gleichen Strecken wie die 5er Teams zu absolvieren. Ob uns dies gelingen wird, wir hoffen es doch.
Auf eine solche Saison muss man sich gut vorbereiten. Darum haben wir unsere 4wöchige Trainingspause früher wie üblich eingeplant und starten nun ins Aufbautraining. Eine spezielle Saison muss auch speziell eingeläutet werden und wir haben uns darum etwas einfallen lassen:
Am Freitagabend trafen wir Brigitte in der Badi Moossee, montierten unsere Neoprenanzüge und stürzten uns ins Wasser. Tabea schwamm durch den ganzen See und zurück und absolvierte so 2 km. Brigitte und ich kehrten nach etwa 800m um und waren so etwas zeitgleich wie Tabea zurück bei der Badi. Nach einem Hupf ohne Neo in den kalten See freuten wir uns auf die warme Dusche (toller Service der Gemeinde Moossee) und das leckere Essen.
Am Samstag gings toll weiter, wir besuchten den Bikekurs von Xtremeevents.ch in Solothurn und den Wäldern der Umgebung. Das Leiterteam hatte sich einen abwechslungsreichen Nachmittag ausgeheckt, an dem wir unsere Grundfähigkeit, das Gleichgewicht und alle weiteren Grundfertigkeiten des Bikens wieder auffrischen und erweitern durften. Und ein paar Fahrten auf schönen Singeltrails durften natürlich nicht fehlen.
Danach gings ab, ein kurzer Sprung in die erfrischend kühle Aare bevor wir bei Mosers zu einem Sportler Z‘nacht eingeladen waren, einfach super.
So, der Grundstein wäre gesetzt, die Aufbautrainings können beginnen.

Ein paar Bilder findet Ihr wie immer in unserer Galerie.

4 Wochen-Trainingspause! Jä, schaffet de Der das?

Verfasst von Dinu am 22.9.
4 Wochen-Trainingspause! Jä, schaffet de Der das?
Klar schaffen wir das. Das hat bei uns schon Tradition, dass wir am Ende der Saison unseren Körpern etwas Erholung gönnen. Ich habe das beim Speedskaten so gelernt und damit gute Erfahrungen gemacht. Tabea davon zu überzeugen, war zu Beginn, nicht so einfach, mittlerweilen gehört dies aber auch für sie dazu.
Schliesslich haben wir in diesem Jahr viel geschafft. Gerade kürzlich ja den Jungfrau Marathon – für Tabea erst der dritte Marathon überhaupt und dann gleich einen mit derart vielen Höhenmetern. Oder der Gigathlon, der uns jedes Jahr wieder ordentlich fordert und uns an unsere Grenzen bringt – erst recht, wenn die Gesundheit nicht so mitspielt. Oder der erste Podestplatz, den Tabea am Megathlon erreichen konnte. Aber auch all die kleineren Wettkämpfen. Bei diesen sahen wir überall die Fortschritte, die wir auf diese Saison hin gemacht haben. Unsere Zeiten waren fast überall besser wie in der letzten Saison, zum Teil sogar sehr viel besser (Tabea war über 30min schneller am Stockhorn und der S2 Challenge).
Bei denen Wettkämpfen sieht man unsere Fortschritte sowieso am besten. Vor 2-3 Jahren starteten wir am Megatlon, dem Biennathlon oder der S2 mit dem Ziel, durchzukommen. Wir wussten nicht, ob wir das schaffen könnten, oder ob die Herausforderung zu gross sein würde. Heutzutage ist es bereits selbstverständlich, dass wir das Ziel erreichen werden, ja, es wird gar erwartet, dass wir das Ziel erreichen. Die Ziele, auch die von uns selber gesteckten, werden immer höher. Wir werden die Wochen der Pause sicher auch nutzen, um unsere Ziele zu hinterfragen und bei Bedarf etwas nach unten zu korrigieren.
Apropos Ziele: Das Hauptziel für nächstes Jahr steht bereits fest. Der Gigathlon 2013 ist schon seit langem unser Fernziel, das nun immer wie näher rückt. Schliesslich soll er nächstes Jahr wieder eine ganze Woche dauern. 7 Tage 2-3 Sportarten in Wettkampfform zu betreiben, eine extreme Herausforderung, die uns auch etwas Respekt auslöst. Und auch viele Fragen aufwirft: Finden wir Betreuer/innen, die uns eine Woche unterstützen können? Wie werden wir übernachten? Wie verkraften wir das, wenn uns schon 2 Tage jeweils sehr forderten? Wir werden sehen….
Ein zweites Ziel wäre wieder ein Marathon im nächsten Jahr. Ein flacher Städtemarathon, Berlin ist das Ziel! Und zwar der Doppelstart, am Samstag 42km Inline, am Sonntag 42km zu Fuss.
Selbstverständlich werden wir auch wieder an diversen kleineren Anlässen am Start stehen.
Unsere Trainingspause nutzen wir auch, um zu planen. Reicht eine Woche Trainingslager, um diese Herausforderung zu bewältigen? Braucht es 2 Wochen? Wie können wir unsere Fähigkeiten auf dem Bike verbessern und somit einen Schwachpunkt etwas zu eliminieren?
Selbstverständlich sitzen wir nun auch nicht still zu Hause. Die tägliche Fahrt zur Arbeit fahren wir immer noch mit dem Fahrrad. Am Slow-Up waren wir auch unterwegs. Einfach alles gemütlicher, keine richtigen Trainings :-)

Jungfraumaraton Teil 2

Verfasst von Dinu am 16.9. 

Der Jungfrau Marathon war eines unserer Hauptziele der Saison 2012.
Ich gebe zu, etwas Sorgen machte mir der Lauf zuvor ja schon. Marathons hatte ich ja schon drei beendet, einen mit über 1800 Höhenmetern aber noch nicht. Zumal mir das Bergauflaufen weniger liegt wie unserem Bergfloh Tabea.
Am Start hatte ich auch ein etwas trauriges Gefühl, schliesslich war der Jungfrau-Marathon der letzte Wettkampf vor unserer Trainingspause (aber keine Angst, während der Pause haben wir ja genügend Zeit, Texte für die Homepage zu schreiben). Schon wieder Ende der Saison, Wahnsinn, wie die Zeit vergeht…..
Der Lauf startete etwa so, wie erwartet. Tabea lief deutlich schneller los, wie sie sich zuvor vorgenommen hatte. Ich hatte aber keine grosse Mühe, mit zu halten. Als die Strecke nach 10km zu steigen anfing, zogen Tabea und Andrea davon, ich lief mein eigenes Tempo. Ab Kilometer 16 plagten mich Schmerzen in der Leistengegend und im Knie, die sich immer verstärkten, wenn die Strecke abwärts verlief. Ich machte eine Dehnungspause, die Schmerzen liessen aber nicht nach. Ich lief weiter, spielte aber mit dem Gedanken, aufzuhören, falls die Schmerzen nicht nachlassen würden. Kilometer 20 bis 26 waren flach, meine Schmerzen liessen nach (doch noch dank dem Dehnen?) und ab km 26 gings steil bergauf. Richtig steil liegt mir besser als nur leicht bergauf und so holte ich die beiden Frauen wieder auf. Ab hier liefen wir länger gemeinsam, auch bei den flacheren Teilen konnte ich gut mithalten.
Ab km 35 wurde es wechselhaft: 300m bergauf, 300m flach,…… Bergauf gingen Tabea und ich jeweils, wenn es flach wurde, begann ich, wieder zu joggen, Tabea musste ich nun 2-3mal motivieren: „Chum, probier z jogge“. Fehler – sie lief mir dann jedes Mal davon, ich konnte noch durchgehend joggen, aber nicht mehr so schnell wie sie. Irgendwann verlor ich Tabea und beschloss, eine Pinkelpause einzulegen.
Danach gings wieder besser, bis ca. zu km 39. Hier kam man auf einen engen, steilen Bergweg. Er war leider zu eng, um überholen zu können – schade, denn ich hätte gut noch etwas zulegen können. Etwa 2,5 km vor dem Ziel hatte ich plötzlich eine kleine Krise. Ich beschloss, kurz abzusitzen, die Aussicht zu geniessen und etwas zu essen. Schon wieder ein Fehler – beim Absitzen entspannte sich die Muskulatur und zog sich etwas zusammen, danach verkrampften sich meine Oberschenkel derart, dass ich bei jedem Schritt Schmerzen verspürte. So konnte ich auf den letzten 1,5km (abwärts!!!) nur noch langsam gehen, während alle um mich rum dem Ziel entgegen flogen. Ich erreichte aber auch so das Ziel, genoss den Zieleinlauf und vor allem den hervorragenden Service: Da stand doch tatsächlich eine Zapfstation im Ziel, wo jedem Läufer ein gratis Rugenbräu ausgeschenkt wurde!!
Der Jungfraumarathon ist ein toller Lauf durch schöne Landschaften, Dörfer und mit einem einmaligen Ausblick. Wir erholten uns beide tatsächlich sehr schnell von den Strapazen – am Sonntag war Tabea schon wieder auf dem Rennvelo und ich nochmals in den Bergen unterwegs. Nach einem flachen Marathon konnten wir jeweils etwa 4 Tage kaum mehr laufen! Man hat deutlich weniger Schläge wenns bergauf geht und hat darum VIEL weniger Muskelkater.

Jungfrau Marathon 2012

Verfasst von Tabea am 10.9.2012

Endlich war es so weit, unser letzter Saisonhöhepunkt - JUNGFRAU MARATHON - stand vor der Tür. Es sah zuvor etwas schlecht aus, dass ich überhaupt starten konnte. Denn ich hatte seit einer Woche starke Schmerzen in der Ferse (leichte Faszilits Plantaris), welche zum Glück, je näher der Jungfrau kam, etwas abnahmen. Und so entschied ich mich, zu starten.
Bereits um 6:40 Uhr gings von Ittigen nach Interlaken per Zug los. Wir trafen unterwegs noch eine Kollegin (Andrea), welche den Lauf auch unter die Füsse nehmen wollte. In Interlaken hiess es, Startnummer holen, Shirt beziehen und Gepäck aufgeben (welches ins Ziel transportiert wurde).  Ich war sehr nervös und hatte etwas Angst, den Lauf nicht zu finishen. 42km sind halt schon unheimlich weit, zumal ich bereits wusste, wie sich 42km in der Fläche anfühlten (NY und Barcalona lassen grüssen). Dinu und ich hatten im Vorfeld unsere Rennstrategie besprochen. Und zwar hiess die, den Halbmarathon in einem Schnitt von 6 min/km zu laufen - sprich in 2h06min den Halbmarathon.
Punkt 9:00 fiel der Startschuss. Und die ersten 10 Kilometer, welche vor allem durch Interlaken führten, hatten wir bereits in 52min, also deutlich schneller wie geplant. Andrea und ich gaben vor allem das Tempo an. Dinu wäre ändläch geits ufä!wahrscheinlich langsamer gestartet. Aber er hielt auch mit. Nach km 18 merkte ich bereits, dass ich schon einiges in den Beinen hatte und sie langsam schwerer wurden. Ab km 21 hatte ich die erste kleinere Krise. Meine hinteren Oberschenkel schmerzten unheimlich. Ich konnte mir nicht vorstellen, so noch weitere 21km zu laufen. Zum Glück gings ab km 25-30 aufwärts. Ich freute mich richtig darauf. Die Steigung war nie sehr steil und meistens waren es breite Kies- oder auch Teerwege. Kein Vergleich zum Sierre-Zinallauf, welchen ich vor einem Monat gemacht habe. Das hier war wirklich eher ein Spaziergang aufwärts - natürlich nicht zu unterschätzen, denn man hatte ja bereits 25, eher flache, Kilometer in den Beinen.
Mit jedem Schritt kam das Ziel näher, das motivierte einem sehr und lies einem fast die Schmerzen vergessen - leider nur fast. Ab km 34 hielt ich bei jedem Massagestand (von denen hatte es ca. alle 2-4km einen) an und verlangte kühlenden Spray für meine hinteren Oberschenkel. Spray in Kombination mit ein paar Bananen liessen meine Schmerzen für einen weiteren Kilometer schwinden. Ob es nur im Kopf war, oder nicht, sei dahin gestellt. Jedenfalls hatte ich ab km 35 wieder einen Schub mit Energie und konnte etwas schneller Laufen. Dinu hielt leider nicht mehr mit. Oft, wenn es wieder hinauf ging, musste ich gehen und Dinu holte mich wieder ein. Dieses Mal aber nicht mehr, denn ich konnte auch aufwärts rennen. Die letzten Kilometer über die Moräne war der absolute Wahn! Diese Aussicht auf Eiger, Mönch und co......
 Schade war, dass es eine Massenwanderung war und man nicht überholen konnte, obwohl ich etwas schneller hätte gehen können. Aber ein Überholen machte keinen Sinn, denn man hatte ja bereits wieder den nächsten vor der Nase. Der letzte Kilometer ging dann abwärts. Meine Beine schmerzten stark. Jeder Schritt war brutal. Im Wissen, dass es nur noch 1 Kilometer ging, biss ich noch ein letztes Mal auf die Zähne. Total überglücklich kam ich im Ziel an. Ein echt absolutes Highlight! Ich hatte es geschafft, obwohl ich im Vorfeld so oft daran gezweifelt hatte. Dinu war zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Ziel. So wartete ich vor dem Zielbogen auf ihn. Einige Minuten später kam er mir gehend entgegen und ich lief mit ihm nochmals ins Ziel. Auch er schien glücklich aber ziemlich kaputt zu sein. Als er ein gratis Bier in die Hände bekam, war er noch glücklicher:-)
Danach gings unter die Dusche und wir liessen den Nachmittag noch auf der Scheidegg ausklingen, bevors dann auf die 3h Heimfahrt ging mit anschliessendem Pastaessen in Bern.
Am Sonntag gingen wir dann getrennte Wege. Dinu hatte eine Klassenzusammenkunft im Wallis und musste bereits früh Morgens das Haus verlassen. Ich schlief aus und machte danach noch eine knapp 2stündige Rennveloausfahrt. Aber jetzt heisst es definitiv - regenerieren - und das heisst bei uns, 3 - 4 Wochen Sportpause. Jetzt haben wir mal Zeit für alles Andere, was sonst zu kurz kommt.

Ausdauersportler an Sprintevents

Verfasst von uns Beiden am 3.9.2012

Tabea:

Am Freitag Abend entschieden wir uns spontan, am Wabernlauf über 8.3km zu
starten. Ich habe einen teil meiner Kindheit in Wabern verbracht und mein allererster Lauf, an dem ich startete war der „Waberelouf“. Ich kannte die Strecke und die Häuser der Strecke entlang noch sehr gut und freute mich auf all die Erinnerungen, die ich dann auch tatsächlich alle unterwegs hatte.
Es regnete in strömen. Das störte mich überhaupt nicht, denn ich habe grosse Mühe, wenn es zu heiss ist.
Um 19:30 war der Start vorgesehen, welcher ein paar Minuten nach hinten verschoben wurden. An der Startlinie standen nicht viele, dafür umso schnellere Athleten. Man sah das ihnen förmlich an, dass die wohl in einem hohen Tempo los laufen und dieses Tempo durchhalten würden. Vorwiegend Leute aus Leichtathletik-Clubs, was man den Laufshirts deutlich ablesen konnte. Mein Ziel war es, dieses mal nicht zu schnell zu starten. Oft habe ich dieses Jahr bei kurzen Läufen die Erfahrung gemacht, dass ich in einem zu hohen Tempo startete und nach 5km völlig platt war und einbrach. An diesem Abend aber nicht! Ich startete die ersten 2 Kilometer in einem 4:50 Schnitt. Danach wurde ich kontinuierlich schneller, so dass meine Zieldurchschnitt bei 4:38 pro Kilometer lag. Ich war zufrieden. Als ich aber dann die Ranglist anschaute und merkte, dass ich Letzte war, fand ich das nicht so toll und war etwas enttäuscht! Eigentlich finde ich meine Zeit nicht wahnsinnig langsam, aber im Vergleich zu Athleten, welche nur Laufen trainieren, ist das sehr langsam. Wir Ausdauersportler haben bei solchen Kurzevents nur wenig Chance. Wir trainieren ganz anders und vielseitiger. Wir trainieren Laufen meistens maximal 2x pro Woche, wenn nicht weniger. Oft legen wir mehr Gewicht auf Rad und Schwimmen. Ein Läufer trainiert wohl 4-6x laufen in der Woche und folglich ist der auch schneller. Von dem her ist unsere Leistung okay und wir können zufrieden sein.

Dinu:

Am Samstag gingen wir dann getrennte Sportwege. Dinu legte einen Ruhetag ein, Tabea besuchte das 1,5stündige Schwimmtraining des 3athlonclubs.
Und auch am Sonntag waren wir getrennt unterwegs: Tabea fuhr mit dem Rennvelo via Langenbruck nach Basel und fand danach, dass Basel ja „cheibe nöch“ sei.
Dinu startete in Riehen an einem Inlinerennen. 18km auf 20 Runden, all 5 Runden gabs Punkte zu gewinnen und zusätzliche Sprints, an denen es Geld zu gewinnen gab, sorgten für Hektik, Spannung und Abwechslung.

Vor dem Start fand ich, dass ich mich gut aufwärmen sollte. Ich rechnete mit einem hektischen Rennen und rechnete mir darum genügend Zeit für die Vorbereitung ein. Die Strassen waren an den meisten Stellen trocken, es hatte aber auch immer wieder nasse Abschnitte.

Um 11:15 fiel dann der Startschuss. Das Feld reihte sich in einer langen Kolonne auf, das Tempo war zügig. Bei den ersten Sprints merkte ich rasch, dass die anderen alles schnellere Kurvenfahrer sind und auch bessere Sprinter. Geradeaus hätte ich aber sicher etwas schneller fahren können.
Während ich bei den ersten Zwischensprints jeweils etwa Platz 8 belegte, merkte ich doch, dass einigen etwas die Kondition ausging. So gelang es mir schliesslich sogar, etwa als 5ter im Ziel anzukommen. Da ich aber unterwegs zu wenig Punkte gesammelt hatte, reichte es mir „nur“ für den 6. Rang.
Ich habe gemerkt, dass mir so kurze, schnelle und kurvenreiche Rennen nicht (mehr) liegen, fand das Rennen aber eine tolle Abwechslung und sicher ein super Training.

Bei der Rangverkündigung gabs für die ersten 10 Männer noch Preise (bei 9 Startenden noch erstaunlich). Dort konnte ich zuerst die 3 Damen vom Inlineclub Mittelland beklatschen, die sich die Podestplätze teilten. Super gmacht, e gratuliere!

Danach konnte ich den Speaker noch etwas verwirren, er war erstaunt ab meinem Trikot – ein Velovirustrikot bei einem Radkriterium ist ja nichts spezielles, aber dass ich bei den Inlinern startete, fand er dann doch etwas seltsam.

Nach einem kurzen Fotoshooting mit den ICM-Damen gings dann per Auto weiter, um Tabea in Basel einzuladen.

Martin Ruegge und Tabea Zimmermann

40'000 Besucher vom 11.11.11-31.12.16

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Chris Herzog - unser Hochzeitsfotograf
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