Doppeltes Pech im Paradies

 

Verfasst von uns Beiden am 30.5.2021
Vor einer Woche sind wir mit dem Auto nach Spanien aufgebrochen. Das Ziel war der xtreme Triathlon in den Pirenen, wo Tabea starten wollte. So fuhren wir am Samstag los. Tabea fuhr die ersten 50km bereits mit dem Rennrad voraus, damit sie schon etwas müde Beine hatte für die lange Fahrt. Wir übernachteten nach ca. 6h Autofahrt in Frankreich, unterwegs hatten wir mehrere Pausen gemacht, um Julia sicher nicht zu überfordern. Am nächsten Tag gings weiter, wo wir eine weitere Übernachtung etwas nach Barcelona einlegten. Am folgenden Tag fuhr Tabea wieder etwas früher los mit dem Rad in Richtung Denia. Beim besagten Treffpunkt verlud Tabea das Velo wieder ins Auto und weiter gings zu Kollegen, welche in der Region Dénia ein Haus mit Studio haben. Dort durften wir 3 Nächte übernachten.

 

Das Haus liegt völlig ruhig zwischen Zitronen- und Orangenbäumen. Man hat das Gefühl, man befindet sich im Paradies. Am nächsten Tag joggte Dinu mit ein paar Umwegen ans Meer. Einen Halbmarathon wollte er machen, er wollte eigentlich eine flache Route dem Strand entlang joggen. Tabea plante für ihn freundlicherweise mit Komoot eine Tour. Das doofe war, dass fast die ganze Strecke abseits der Strasse war. Schwierige Trails, viele Steine, über Hügel, durchs Dickicht, durch trockene Flusbette und so kam es, dass er einen Misstritt machte und ca  5min schmerzerfüllt am Boden liegen blieb. Er beendete den Halbmarathon noch, aber am Folgetag schwoll sein Fussgelenk doppelt so dick an (auch 5 Tage später ist es leicht geschwollen). Tabea hatte genau am gleichen Tag auch Pech. Sie machte in der Stadt einen saudoofen Misstritt – sie übersah einen Absatz. Und genau mit dem Fuss, wo sie bereits Probleme hatte mit ihrer Sehne. Ab da hatte sie wieder Schmerzen im Fuss. Sie musste nicht lange überlegen, ob sie so den Triathlon machen könnte. Denn der Marathon, welchen sie am Schluss hätte, laufen müssen, führt fast ausschliesslich über Trail. Aus diesem Grund verzichtete sie auf den Start. Die Kollegen in Dénia hatten dann Freude, als wir verkündeten, dass wir länger bleiben würden. Der Kollege ist Radfahrer. So konnten wir mit ihm ein paar coole Touren machen. Die Kollegin hatte dann Freude an Julia – sie hüete zweimal Julia, während wir kürzere Touren fuhren. Das machten unsere Füsse zum Glück mit! Am Sonntag war dann Tabea allein auf dem Rad unterwegs und fuhr eine wunderschöne 150km/2500hm Runde in der Region mit anschliessendem Bad im Meer. Da traf sie Dinu und Julia, die beim Baden freudig mitmachten.

Schon wieder kalt oder immer noch kalt?

 

Verfasst von uns Beiden am 16.5. - merkt man, wer welchen Teil geschrieben hat?
Am Mittwoch vor Auffahrt joggte Tabea mit einer Kollegin auf den Weissenstein - Natürlich alles bei Regen. Oben war es eisig kalt, was das Unterfangen etwas unangenehm enden liess.
Für den Auffahrtstag hatte Tabea eine tolle Tour im Jura geplant. Dinu könne problemlos abkürzen, Julia könnten wir in Zuchwil bei Dinus Eltern abgeben – perfekt. Als Auffahrt näher rückte, merkte Tabea, dass die Tour etwas zu lang sei und sie plante eine deutlich kürzere – aber mit ordentlich Höhenmetern (Es heisst ja «Auffahrt», chasch emu ned flach fahre). 4-mal über die erste Jurakette, innerhalb weniger als 80km, ohne dabei 2x die gleiche Strasse zu befahren war der Plan. Am Vorabend fragte Tabea noch, ob Dinu eiverstanden sei, worauf er die Nase rümpfte. Was er denn möchte, fragte Tabea. «Einisch ume See», kam die Antwort. Da Tabeas erstes Saisonziel viele Höhenmeter enthält, konnten wir dies dann leider nicht aufnehmen und blieben beim Plan. «Du chasch de aber schüsch ufem Baumbärg umdräie», schlug Tabea vor. Die Wetterprognosen liessen erwarten, dass wir sicher irgendwann einmal nass werden würden. Aber dass es, als wir in Zuchwil bei unseren Rennrädern parat standen, derart schütten würde, war dann doch nicht zu erwarten. Tabea störte dies nicht – sie war bereits mit dem Rennrad hingefahren und ordentlich nass geworden, sie drängte zum Aufbruch (sie hatte schon wieder kalt). Dinu hingegen fand, sie solle doch warten, es höre sicher bald auf. Naja, so wie Dinu tickt würde der wohl bis am Folgetag warten, solange es immer noch regnet. So gings also los in den strömenden Regen. Nach etwa 45 min hörte der Regen auf und wir waren am ersten von 4 Aufstiegen. Wir fuhren jeweils getrennt hoch – Tabea ist deutlich schneller als Dinu. Sie musste dann jeweils auf ihn warten, was nicht so angenehm war, da sie immer noch kalt hatte. Dinu hatte längstens heiss, schliesslich hatte beim zweiten Anstieg die Sonne zu scheinen begonnen. Der 3. Aufstieg war dann derjenige auf den Balmberg, oben angekommen fragte Tabea, ob Dinu nun umkehre, worauf er fand: «Nei, wieso?». Du hast doch gesagt, dass Du vielleicht drehst? «Nei, das hani nie, Du hesch gseit e chönnti».  Das wollte er dann auch nicht, auch wenn er das Berghochfahren nicht so mag, wollte er die Tour doch zu Ende fahren. Auf 77,9km hatte er dann 2560 Höhenmeter zurückgelegt (Schwengimatt, Schmiedematt, Balmberg und Weissenstein). Das Tempo war dementsprechend tief (15,1km/h für Dinu), da die Abfahrten leider unübersichtlich und zugleich auch nass waren. Retour lud dann Tabea das Rad auch ins Auto, sie hatte auch die Nase voll.
Am Samstag spielte Dinu wieder einmal Hockey, danach schaute er zu Julia während Tabea bei 18 Grad Wassertemperatur schwimmen ging. Das war auch eine Geschichte, die wir hier kurz erwähnen wollen: Tabea schaute im Internet wie warm die Freibäder in Bern und Solothurn hatten. Das Hirzenfeldbad, welches sie bevorzugt hätte, hatte nur 18 Grad. Glücklicherweise fand sie noch das Solothurnerbad mit 23 Grad – das wird wohl geheizt, dachte sie. Als sie dann beim Eingang stand und bezahlen wollte, fragte sie noch nach der Wassertemperatur, um einfach ihre 23 Grad bestätigt zu bekommen. Doch, es kam ein «15 Grad» zurück. «Was?!?!?», sagte sie… sie hoffte, sich verhört zu haben…. 15 Grad ohne NEO, da bleibt auch sie nur etwas 20min im Wasser…. Und für das einen Eintritt bezahlen, das liess sie dann sein. Nun war die einzige Option ins Zuchlerbad zu fahren, denn dort sollte das Wasser knappe 18 Grad haben, was sie dann auch machte. Etwas «angepisst», nun in das kalte Wasser schwimmen gehen zu müssen, zog sie das Bikini an und lief in Zuchwil zum Becken. Im Becken stieg gerade eine Person raus. Tabea fragte sie, wie es so war im Wasser? Die Person antwortete; ob sie das wirklich wissen möchte….. und lachte dabei…. Tabea ging nun langsam ins Wasser, scheisskalt fühlte es sich an. Den 1. km schwamm sie durch, ohne irgendwelche Übungen. Danach gabs ein paar Übungen/Intervalle, was aber bei der irren Kälte nicht ganz einfach war. Zuvor sagte sie sich, 2km halte sie durch. Schlussendlich wurden es 3km mit anschliessender heisser Dusche, unter welcher sie fast nicht mehr hervorkam. 
Am Sonntag stand ein Wattintervall auf dem Programm. Nach dem Einfahren kam eine erste Steigerungsfahrt, danach 3x ein intensiver Block von 15min. Nach dem Einfahren beganns zu schütten wie aus Kübeln – wir waren sofort triefend nass und hatten beide kalt. Dinu kehrte nach 2 Intervalls um, er löste unser Hüetimeitli ab. Er war aber auch froh, wieder ins Trockene gehen zu können. Am Vorabend hatte er ja noch vorgeschlagen, dass man die Wattintervalle nicht am Bantiger sondern auch auf einer nicht so steilen Strecke machen könnte. Er hätte wohl «Topfeben» sagen müssen, denn Tabea hatte die Route zwar umgeplant, aber statt am Bantiger fuhren wir nun am Frienisberg verschiedene Anstiege hoch 😊 Er als Laie fragt sich, ob man die denn nicht flach fahren könnte……  Tabea hat wohl die Hoffnung, dass er irgendwann noch zum Bergfahrer wird 😊 Und langsam haben wir das nasskalte Wetter satt!!!

 

 

Verfasst von uns Beiden am 9. Mai.
Das Highlight der Woche war für Tabea der Longride auf dem Rennrad am Samstag. Mit ein paar Kollegen gings in den Jura via Vue des Alpes, Chasseral und ein paar weiteren steilen Anstiegen. Dinu hatte Julia-Tag und genoss eine gemeinsame Bike-Spielplatz-Tour. Unterwegs an all den wunderbaren Frühlingsfeldern vorbei, einfach herrlich. Nach all den Regentagen zuvor......Am Abend hatten wir dann Besuch von Dinu's Eltern.
Am Sonntag lief Dinu einen weiteren Halbmarathon (Nr. 7) und Tabea hatte ein kurzes Intervall auf dem Rennrad. Anschliessend trafen wir uns am Moossee, wo wir ein Saisonabo lösten und dann den 14 Grad warmen See genossen. Am Mittag gabs dann ein Grillieren mit Tabea's Eltern und Bruder. Um 17 Uhr, als alle gegangen waren, entschieden wir uns spontan, nochmals an den Moossee zu fahren, um nochmals ein Bad zu nehmen – wir haben also an dem Tag, an dem wir das Abo gelöst haben, es bereits 2x benutzt!
Tabea wagte sich etwas länger ins kühle Nass. Der See war mittlerweile auf 16 Grad Wassertemperatur angestiegen und so schwamm sie knapp 30min, ohne Neo, im See.

 

BOE Einzelzeitfahren Krauchthal

verfasst am 2. Mai von uns Beiden

 

Ziemlich kurzfristig erfuhr ich vom Zeitfahrrennen im Krauchtal, welches diesen Sonntag stattfand. Ich war schnell Feuer und Flamme dafür, dort zu starten. Kurz zögerte ich, weil das Rennen ja nur so kurz war. Denn es müssen dort «nur» 17.5km/250hm zurückgelegt werden, was so viel bedeutet wie: einmal Vollgas geben – eigentlich genau das Gegenteil, wie die Events, an welchen ich normalerweise teilnehme. Aber mal was Schnelles zu machen fand ich keine blöde Idee. Vor allem war das Wetter dieses Weekend gerade perfekt dafür, denn eine wirklich lange Einheit hätte ich bei diesen unsicheren Wetterprognosen nicht machen wollen. Der Start war kurz nach Boll, die Strecke führte dann durchs Lindental, Krauchthal und kurz vor Oberburg bog man rechts ab, um dann nach Utzigen hoch zu fahren. Das Ziel war ca. 200hm höher wie der Start.
So gabs diese Woche nicht ganz so viele Sporteinheiten, in Rücksichtnahme auf meinen Start an diesem Event. Das Wetter für Sonntag sah ursprünglich recht schlecht auf. Aber je näher der Sonntag rückte, desto trockener sah es für den Vormittag aus.  Und so war es dann auch. Ab 09.00 fiel kein Regen mehr, die Strassen waren noch nass, die Temperaturen betrugen um die 6 Grad. Richtig perfektes Tabea-Race-Wetter also. Mein Start war auf 11.01 angesetzt. Gestartet wurde in 1 Minuten Abständen. Es waren über 129 Leute am Start, 24 davon waren Frauen. Ich nahm mir vor, nicht zu früh vor Ort zu sein, weil ich erstens nicht frieren wollte und 2. mich nicht von den anderen nervös machen lassen wollen. Leider war ich dann doch 30min zu früh vor Ort und ich konnte mitanschauen, wie sich einige (wobei das wirklich recht viele waren) auf ihrer Rolle!!! einfuhren. Und dann schaute ich die Teilnehmer an. Viele schauten echt stark aus mit ihren hautengen Anzügen, alles sehr aerodynamisch halt. Einige hatten Scheibenräder montiert und natürlich der Aerohelm durfte bei vielen, auch Frauen, nicht fehlen. Dann schaute ich mich an. Kein Scheibenrad, kein Aerohelm, keinen super engen Anzug, nicht einmal eine Brille aber zum Glück ein super tolles Velo. Dinu und Julia kamen dann auch noch zum Start. Perfekt, so konnte ich meine Jacke noch zurücklassen, weil ich plötzlich das Gefühl hatte, dass ich vielleicht doch zu warm haben könnte unterwegs.
Aber jetzt zu meiner Rennstrategie, die mir meine Trainerin empfahl. Die war recht simpel: einfach Vollgas geben, egal wenn es mich verblasen sollte…. Und, ich wollte währenddem Rennen weder auf die Wattzahlen noch auf sonst was schauen. Lediglich den Puls wollte ich anschauen – rein als Interesse. Und so kam mein Startschuss um 11:01. Ich startete. Ich drückte auf den ersten 2-3 Minuten viel zu hohe Wattzahlen…. Irgendwie um die 300 herum (was ich natürlich erst in der Auswertung sah). Jedenfalls erklärte die Auswertung, warum meine Beine schon beim ersten Anstieg, welcher ca. 200m nach dem Start kam, brannten. Nach ca. 500m gings dann leicht runter und dann mehr oder weniger flach durchs Krauchthal. Langsam, aber sicher konnte ich eine konstante Leistung fahren. Mein Herz schlug hoch und die Geschwindigkeit war auch hoch. Schon bald überholte ich eine Frau, dann noch eine… Überholt wurde ich nie. Dann kurz vor Oberburg gings recht scharf rechts weg und ab dort folgte eine ca. 6km Steigung. Die Steigung war nicht extrem steil, aber halt dennoch stetig steigend. Meine Beine fühlten sich nicht mehr frisch an. Ich versuchte immer, das angeschlagene Tempo zu halten und nicht langsamer zu werden. Phasenweise pushte ich mich wieder, dann wollte ich wieder Tempo retournehmen. So ging das eine Weile hin und her, wobei meistens mein Kopf gewann und ich das Tempo weiterziehen konnte. Auf dem letzten Kilometer sah ich noch eine weitere Frau. Diese wollte ich noch einholen. So legte ich noch einen Sprint hin, d.h. ich gab einfach alles, was ich noch in meinen Beinen hatte. Und so fuhr ich nach 32:08 ins Ziel. Völlig ausser Atem, völlig k.o. Genau das war das Ziel dieses Wettkampfes – kaputt zu sein. Zu dieser Zeit wusste ich noch nicht, was mein Rang sein würde. Ich wusste eins: ich war sicher nicht Letzte. Die Realität war dann aber anders. Ich wurde Zweite, von 24 gestarteten Frauen! Was für ein cooles Resultat. Mit dem hätte ich nicht gerechnet und war daher schon recht überrascht.  Als ich die Rangliste dann genauer unter die Lupe nahm, sah ich, wie viel Glück ich hatte. Denn hätte ich wohl meinen Zielsprint nicht gemacht, dann wäre ich vielleicht 30-40Sekunden langsamer gewesen und wäre nur 7. Geworden. Denn zwischen 32:08 und 32:50 waren 5 weitere Frauen eingetroffen😊. Was lernt man aus dem Ganzen? Bis am Schluss Vollgas zu geben, denn am Schluss könnte man es sich reuig zu sein.

Dinu hatte diese Woche etwas mehr trainiert. Am Montag und Freitag gabs je ein Rumpfkrafttraining, am Mittwoch ein recht intensives Lauftraining (den schnellsten Kilometer lief er in weniger als 4min!). Am Samstag spielte er mit Kollegen in Gerlafingen Rollhockey, was sehr intensive Phasen beinhaltete. Am Sonntag versuchte er im Startgelände, Tabea zu beruhigen. Er stand dann, als Tabea losfuhr, zusammen mit Julia etwa 200m nach dem Start. Tabea brauste heran und schnaufte «e ma jetz scho nümm». Im Ziel, wo er in der Zwischenzeit hingerast war, sagte sie: «E be sicher nume im Mittufäud, es het so vöu schnäui Froue gha». Danach montierte er seine Laufschuhe und rannte los. Zum Glück war Tabeas Ziel in der Höhe, so konnte er die ersten 5km nur abwärts rennen. In der Region Bolligen/Ittigen sammelte er dann aber doch noch 200 Höhenmeter, abwärts gingen es aber 490! Sein Plan war es, einen weiteren seiner 20 Halbmarathons, die er im 2021 (20x21im 2021) zurücklegen will. Er hat nun sechs davon. Start bei Sonnenschein, die Temperaturen waren eher hoch, gegen Schluss kam dann der Regen und bei Kilometer 19 begann es zu hageln… Vom Streckenverlauf her also ein eher leichter Halbmarathon, vom Wetter her aber weniger.
Am Abend fragte er Tabea: «Gäu, Du hesch nöchst Wucheände e längi Radtour ufem Programm?» Ihre Antwort: «Nei, denne hani nume e 5stündigi Rundi……». Ja, klar, im Vergleich zu solchen über 8h ist das ja wirklich kurz, findet Tabea.

 

Es paar Kilometer

verfasst von uns Beiden am 25.04.2021

 

Nach der intensiven Trainingswoche (Trainingslager @ home/Ferien/wie auch immer) stand für Dinu Erholung auf dem Plan. So machte er Mo. und Di einen Ruhetag, am Mittwoch gabs mit der Laufgruppe etwas Intensiveres (Treppenlauf), Do. und Fr. dann wieder Ruhe. Am Samstagmorgen half er einer Kollegin beim «zügle», am Nomi drehte er eine Velorunde (25min) und war etwa 5min in der Aare. Am Sonntag gabs dann ein Lauftraining, Ziel: 4x1,5km zügig, danach jeweils 1km locker plus je einmal noch 1km und 500m im etwa gleichen Tempo. Je nach Wind und Anstiegen gings einigermassen auf, Julia war im Anhänger dabei und genoss die Cabrioletfahrt.
Dafür waren wir am Donnerstag im Basler Zoo.

 

Tabea’s Woche war auch ruhig, denn sie hatte auch eine Regenerationswoche. Daher gabs nicht viele Trainings. Am Samstag gabs dann aber ein hartes Intervall mit dem Rennrad. 14x musste sie 30sek bei 120% FTP (oder einfach fast Vollgas) fahren, mit 30sek locker dazwischen. Das Ganze 3x. Dementsprechend k.o. war sie danach. Eine Kollegin machte das Training auch noch mit und auch sie fand es sehr streng. Zu Hause angekommen schnappten sie Julia und genossen die Sonne im Marzili (Während Dinu am zügeln war...... Zuerst gings in die Gelateria und danach verbrachten sie den Nachmittag auf dem Spielplatz und in der Aare.

Am Sonntag stand die zweite Tour über  300km auf dem Programm. Geplant waren exakt 3000hm. Die Tour führte an diversen Seen vorbei: Thunersee, Brienzersee, Lungernsee, Sarnersee, Vierwaldstättersee, Zugersee und Sempachersee. Gestartet waren sie kurz vor 6 Uhr bei 4 Grad. Am Nachmittag wurde es warme 18 Grad warm. Tabea litt dementsprechend. Nach 10.5h hatten sie dann die 300km im Sack. Tabea war danach so erschöpft, dass sie Dinus Frage, ob sie noch mit an den Mossee mit "Nein" beantwortete - das sagt wohl alles aus.....

Trainingslager....

 

Verfasst von Dinu am 18.4.
Eigentlich wollten wir in der vergangenen Woche mit dem Inline Club Mittelland ins Trainingslager in Italien. Da wir recht weit im Norden übernachtet hätten, schien es lange möglich, da wir nur einen Bezirk befahren hätten. Doch kurz vor Ostern kam dann das definitive «Aus», zusammen mit der Info, dass es ein Ersatzprogramm in der Region Niederbipp geben würde.
Dinu ging am Montag den ganzen Tag und am Dienstag gegen Abend noch zur Arbeit, am Vormittag haben wir zu zweit auf den Rennrädern trainiert. Es galt, eine recht hohe Wattzahl während etwa 15min (2x) an einem Anstieg zu treten – ein wunderbarer Einstieg in eine Trainingswoche. Da brannten die Beine schon mal so richtig!
Am Mittwoch besuchte Dinu zwei Trainings des Inline-Clubs – am Morgen gab es Tempoeinheiten auf einer Bahn auf einem Platz plus auf einer langen Gerade, am Nachmittag wurde Inlinehockey gespielt. Tabea startete mit einer Kollegin auf eine Tour durch den Jura.
Wie wenn das nicht genug wäre, besuchte Dinu am Abend ein Training des TV Bolligen, wo es nochmals Sprints und ein paar Kräftigungsübungen auf dem Vitaparcours gab. Am Donnerstagmorgen fühlte sich Dinu an, als ob ein Lastwagen über ihn gebrettert wäre – alles tat weh! Das Programm erschien aber etwas lockerer, er besuchte, zusammen mit Julia, einen Inline-OL in Niederbipp. Die Organisatoren hatten 2 Durchgänge (einmal in Gruppen, einmal Einzeln) ausgesteckt, mit witzigen Fragen! Echt toll gemacht! Am Abend wäre noch ein weiteres Training vom Inlineclub organisiert worden, Dinu hatte aber online noch eine Sitzung.
Julia staunt immer, wenn sie einen Flieger entdeckt. Sie bleibt stehen und macht laut «Öhhh» und zeigt auf das Flugzeug. Darum beschlossen wir, am Freitag mit den Rädern nach Grenchen zu fahren. Tabea mit dem Rennrad, Dinu mit dem Elektrovelo und Anhänger. Julia hatte zwar Freude an den Flugzeugen, wegen der staken Bise hörten wir die Motoren der Flieger aber leider nicht, was es für sie sicher noch eindrücklicher gemacht hätte. Danach gabs einen Mittagessen-Spielplatzhalt in Büren, bevor wir die Räder tauschten und nach Hause fuhren.
Am Samstag konnten wir Julia bei den Nachbarn «abgeben», wir fuhren zusammen in Richtung Grosshöchstetten. Dinu hatte schon recht müde Beine und war dann froh, nach 50min umkehren und Julia wieder abholen zu können. Die Tour über 116 Km und mit 2000m, welche Tabea mit 3 Kollegen durchs Emmental abfuhr, hätte er nicht mitmachen wollen.
Am Sonntag standen nur noch kurze Einheiten an, Tabea 1h 30min auf dem Rennrad, Dinu nur kurz auf den Laufschuhen und 45min auf dem Crossvelo mit Anhänger und Spielplatzpause.
Die ganze Woche hatten wir mit der eisigen Bise zu kämpfen. Nun, wo sie nachlässt, geht Dinu wieder arbeiten. Die Woche war wohl nicht so intensiv wie ein «normales» Trainingslager, da man aber im Lager bekocht wird, das Bett gemacht wird etc. war diese Woche insgesamt doch recht hart. Die nächste Woche sollte also sportlich gesehen lockerer werden – für Beide.

 

Hurti a Bodensee und Limiited edition run vol2

 

verfasst von uns beiden am 11.04.2021

Die im letzten Text angetönte Velotour am Ostermontag führte dann tatsächlich durchs wunderschöne Emmental. Auf 105km sammelten wir über 2'300 Höhenmeter und fuhren dabei über x Hügel. Wir waren zu viert unterwegs – zum Glück. Denn auf den letzten 40km hatten wir einen wirklich starken Gegenwind! Dinu hat nun aber wohl über Ostern mehr Rennvelokilometer gesammelt wie im Ganzen 2020 😊

 

In der neuen Woche gabs aber auch wieder ein paar tolle Projekte! Das Highlight dieser Woche für Tabea war folgendes:

 

 

Am Sonntag gings relativ spontan mit einem Kollegen auf eine längere Velotour. Der Plan war, an den Bodensee zu fahren. Die Idee entstand aufgrund der Föhnlage – wir sollten also die ganze Zeit Rückenwind haben! Die Idee kam vom Kollegen und ich war voll begeistert. Einfach «kurz» an den Bodensee fahren, mit dem Rad wohlverstanden, früher war das ein Ganztagesausflug und das mit dem Auto....  300km und 2700hm waren geplant. Jedoch wusste ich nicht, ob ich bereits im April so viele KM schaffen würde. Daher behielt ich mir die Option offen, in Kreuzlingen, falls nötig, 50km abzukürzen.

 

Und so gings um 07.00 ab Schönbühl los. Mit knapp 7 Grad wars recht kühl, daher waren wir auch eher dick angezogen. Bis Baden war die Fahrt eher coupiert. Ab dort wurde es aber recht interessant, da ich die Gegend noch nicht kannte. Wir kamen zügig voran. Bei einer Abfahrt fuhr ich mit etwas Abstand hinter meinem Kollegen her. Wir sahen ein Eichhörnchen auf die Strasse hüpfen und wir dachten beide, dass es die Strasse überquert. Und so zog mein Kollege in die andere Richtung, um das Tierchen zu umfahren, aber just in diesem Moment sprang es auf die andere Seite zurück und er überrollte es. Ich konnte alles mitansehen und hoffte nur, dass er nicht stürzen würde. Er hatte Glück, stürzte nicht. Das Eichhörnchen hatte leider Pech... es wurde vom Vorderrad überrollt, war zwar noch lebendig, denn ich sah, wie es weglief..... aber wir denken nicht, dass es jetzt noch lebt🙁

 

Schon bald waren wir in Schaffhausen, wo wir nach 150km einen kurzen Tankstellenstopp einlegten. Die Sonne schien mittlerweile voll herunter und so verstauten wir irgendwie in unseren Trikots unsere Jäckchen, Handschuhe etc. Dann gings an den Bodensee. Dort hatte ich eine längere Krise, weil wir starken Gegenwind hatten und nicht mehr so zügig vorwärtskamen. Zum Glück war dies aber «nur» 60km der Fall. Am See hatten wir um die 22 Grad, was für mich schon fast unerträglich warm war. In Kreuzlingen überlegte ich mir trotzdem keine Minute, die Route zu verkürzen, meine Beine waren noch recht gut. In Rohrschach angekommen drehten wir uns weg vom See in Richtung Frauenfeld. Die Strecke war wieder recht coupiert und die Sonne verschwand hinter den Wolken. Gegenwind hatten wir leider immer noch, aber weniger stark, obwohl wir gedreht hatten - der Wind halt auch. Mir lief es mittlerweile auch wieder sehr gut. Die Sonne war weg und es war wieder kühler und mein Körper konnte wieder normal arbeiten. Nach exakt 300km kamen wir überglücklich in Frauenfeld an. Dies war eine absolut hervorragend schöne, tolle Tour – «rasch» an den Bodensee.

 

 

Dinu machte nach dem Osterwochenende 2 Tage Pause, am Donnerstagabend startete er aber mit 2 Kollegen vom TV Bolligen zur zweiten Ausgabe des Limited Edition Runs. Während 2 Wochen im April stehen in Büren an der Aare ein Startbalken und ein Zielbogen, wo die Zeit gemessen wird. Dort kann man, wann man will, zwei ausgeschilderte Strecken mit einer bestellten Startnummer zurücklegen und wird dann rangiert. Dinu nahm sich vor, die ersten Kilometer in 4:30min/km zu rennen und dann, so ab km 7 auf 4:26 zu steigern. Zu dritt rannten sie los, Tabea (mit Julia) tat es sich an und schaute zu, was ihr aber Mühe bereitete. Die ersten paar Kilometer entsprach das gelaufene Tempo dem geplanten, nach und nach beschleunigt aber einer der andern zwei das Tempo, Dinu musste abreissen lassen. Bis Kilometer 10 konnte er das Tempo halten, km. 11 passierte er sogar in 4:24, ab da blieb er dann aber über 4:30. Kilometer 13 war dann zum ersten Mal etwas langsamer, ab da war er meistens 10-15 Sekunden langsamer pro Kilometer wie auf den ersten 10km. Er brach nicht stark ein, aber er verlor kontinuierlich an Tempo und konnte auch keinen Schlusspurt mehr hinlegen. Rückblickend ist klar, dass er wohl eine Spur zu schnell gestartet war, schade. Da es ihm im Januar so gut gegangen war, darfs auch einmal nicht so rund laufen.
Nach diesen 16,5km hängte er noch eine Schlaufe an, um auf 21km zu kommen – ein weiterer seiner 20 Halbmarathons wäre somit gerannt!

 

Ostern

verfasst am Ostermontag von uns Beiden

 

Laut Strava führte Dinus längste Radtour im 2020 über 100,4km – eine Tour von einem Walliser Bergdorf nach Yverdon (tendenziell abwärts, mit Rückenwind), mit dem Mountainbike, Julia im Anhänger und etwa 3 Pausen unterwegs. In den letzten Wochen hatte er zwei Trainings von ca. 75min. mit einem Testrennrad von Tabea absolviert, ansonsten war er oft mit dem Crossrad unterwegs. Aber auf seinem Rennrad? Wohl länger nicht mehr, das liessen auf jeden Fall die Reifen seines Rennrades vermuten. Hinterrad: 1,9 Bar, Vorderrad 2,1 Bar.
Dementsprechend fühlte er sich am Donnerstag, nach dem wir eine «lockere» Tour um den Murtensee absolviert hatten. 99,77km zeigte sein Tacho an, seine Beine brannten, sein Rücken und Schulter waren verspannt von der ungewohnten Haltung. Selbstverständlich hatten wir noch ein paar «unnötige» Höhenmeter eingebaut. Ursprünglich hatte der Plan ja gelautet: Tabea fährt mit dem Triathlonrad, dann kann Dinu alles im Windschatten anhängen. Die Realität sah aber oft so aus, dass Tabea dann bei der nächsten Verzweigung etwas wartete….. Den Nachmittag liessen wir am und im Moossee gemütlich ausklingen.
Am Freitag stand ein lockeres Lauftraining an – Dinu nahms wirklich locker. Danach genossen wir die Sonne wieder am Moossee, Tabea drehte mit einem Kollegen im Neopren noch eine ca. 1,5km lange Runde im See.
Am Samstag konnten wir Julia Dinus Eltern abgeben, die sich sehr darüber freuten. Wir starteten mit drei weiteren auf eine Radtour durch den Jura, welche Tabea geplant hatte. Sie hatte ein paar tolle, fast unbefahrene Wege (z.B. über den Brunnersberg) ausgesucht, die wir befahren wollten. Am zweiten der Anstiege drehten dann 2 Kollegen ab, die am Vortag hart trainiert hatten, was sie von Anfang an so geplant hatten. Wir fuhren dann mit einem Kollegen die ganze Tour (wobei er von Bern nach Solothurn mit dem Fahrrad gefahren war und auch wieder zurück – für den Teil hatten wir das Auto genommen). Leider war es die meiste Zeit recht kühl und die Bise war stark, nur am Schluss schien die Sonne und mit Rückenwind düsten wir von Oensingen zurück nach Zuchwil. 106,87km, so weit war Dinu wohl seit 2 Jahren nicht mehr mit seinem Rennrad gefahren. Mit über 2`400 Höhenmetern hatte es die Tour richtig in sich. So benötigte Dinu dafür 5h und 20min, etwa 20min länger als Tabea. Dementsprechend erschöpft war er danach, Tabea fühlte sich bestens!
Am Ostersonntag machte Tabea mit einem Kollegen ein Intervalltraining mit dem Triathlonvelo im Limpachtal, Dinu radelte mit dem E-Bike (mit Anhänger und Gegenwind auch nicht locker) nach Zuchwil, um seine Eltern zu besuchen. Dorthin radelte auch Tabea, anschliessend gings zusammen retour – aber selbst mit E-Bike war Tabea schneller wie Dinu (Anmerkung Tabea: Was nicht schwer war, Dinu fuhr fast ohne Unterstützung)
Für Ostermontag ist nun eine noch längere Runde mit den Rennrädern geplant – durchs Emmental. Ihr könnt Euch ja etwa vorstellen, wie das Ausgehen wird……
Dinu findet jetzt schon: «Ich fand ja das vordere Wochenende, als Tabea vier Tage im Tessin war und ich auf Julia aufgepasst habe, als anstrengend – aber das Osterwochenende ermüdet mich wohl noch mehr 😉.

4 Tage Tessin

Verfasst von Tabea am 29.3.2021
Seit Julia auf der Welt ist, habe ich, bis auf das Race Around Austria wo ich 22h unterwegs war, nie eine Nacht ohne Julia verbracht.
Ich nahm mir nun ein paar Tage Auszeit, d.h. ein paar Tage nur Sporttreiben, Schlafen und Essen war das Ziel. So fuhr ich mit einem Kollegen ins Tessin, mit dabei die Rennräder. Und bis zum Umsteigen in Bellinzona war auch meine Jacke mit dabei, die reiste dann aber nach Lugano weiter
Am Donnerstag waren wir kurz nach Mittag in Locarno und bereits kurz vor 14 Uhr auf dem Rad. Eine kürzere Runde nach Lugano mit 90km/1200hm, wartete uns. Ziel war es, in Lugano eine Gelati zu essen.

Wir hatten ein Hotel gebucht, mitten auf der Piazza in Locarno. Ich habe extra geschaut, dass das Hotel eine Pizzeria hat, damit wir am Abend gemütlich Pizza essen können. Unser Hotel hatte ausserdem eine riesige Dachterrasse, welche alle Hotelgäste benutzen konnten. Mein Kollege meinte dann gerade: «Super, dann können wir eine Pizza vom Pizzadienst holen und diese oben auf der Terrasse essen.» Ich war wenig begeistert. Zu kalt und ungemütlich war mir das. Als wir dann am Abend in der Pizzeria sassen und die Karte begutachteten, machten wir lange Gesichter… Keine Pizzas… Nur eine kleine Karte mit 5 Pastamenüs und ein paar Fleischmenüs! So assen wir dort nur einen kleinen Salat und landeten schlussendlich auf der Dachterrasse mit Pizza vom Pizzadienst😊.
Am nächsten Tag zog es uns ins Maggiatal. Das Ziel war es, das Maggiatal so weit wie möglich zu befahren – also, bis Schnee liegt. Dies war dann bereits nach ca. 45km und auf 1400 m.ü.m. in Fusio der Fall. Wir kehrten um und fuhren wieder ins Tal, wo ich dann noch den knackigen Aufstieg nach Bosco Gurin unter die Räder nahm. Nach 122km und 2600hm waren wir dann sehr müde wieder in Locarno. Am folgenden Tag legte mein Kollege einen Ruhetag ein, da das Wetter erst am Nachmittag schön zu werden schien. Ich hingegen setzte mich gegen 10.30 bei leichtem Nieselregen aufs Rad (Während in Bern die Sonne schien). Ich fühlte mich recht gut und so wollte ich auf die Alpe di Neggia fahren. Dies ist ein harter Aufstieg mit Steigungen von 12-17% und dies eigentlich bis auf ca. 500m immer konstant steigend. So kamen an diesem Aufstieg auch ca. 10km und 1200hm zusammen. Oben angekommen war es um die 2 Grad kalt, man sah nichts, es regnete leicht (und zu Hause schien immer noch die Sonne….). Die Abfahrt nach Luino war dementsprechend langsam und mühsam. In Luino unten schien dann aber wieder die Sonne. Ich kämpfte mich via Italien über ein paar Hügel nach Lugano, um dann dort via Monte Ceneri wieder nach Locarno zu gelangen. Nach 115km und 2800hm war ich glücklich aber viel müder wie am Vortag in Locarno angekommen. Es ging direkt in die Gelateria, wo ich meinen Kollegen traf, welcher auch einen großartigen Tag im Zimmer und am Seeufer verbracht hatte. Am Sonntag, unserem letzten Tag, standen wir früh auf. Um 8.30h, Sommerzeit, nahmen wir den Zug samt Gepäck nach Bellinzona. Dort stellten wir das Gepäck ein und fuhren per Rad nach Biasca, um den Lukmanier zu erklimmen. Ich fühlte mich an diesem Morgen leider nicht fit und überlegte mir echt ein paar Mal, ob ich diese Tour wirklich machen wollte…. Ich fand dann aber, dass ich mal starten würde und nach einer Stunde neu über die Bücher zu gehen, ob ich umdrehen würde oder nicht.  Als dann endlich der Aufstieg kam, fühlte ich mich plötzlich wieder recht gut. Die Beine konnten wieder anständige Wattzahlen drücken und der Puls ging auch wieder in die Höhe. Umso trauriger waren wir, als wir 400hm vor Ziel durch eine Barriere gestoppt wurden – Gesperrt wegen Lawinengefahr. So kurz vor der Passhöhe zu wenden, war definitiv nicht unser Plan. Aber wir wollten die Barriere auch nicht passieren, da dies wohl zu riskant gewesen wäre, wie uns 3 Personen vor Ort erklärten. So kehrten wir nach Bellinzona zurück, genossen nochmals eine top Gelati. In diesen paaren Tagen kamen schöne 420km und 7600hm zusammen. Das Wetter war zwar nicht immer top top, aber es hätte schlechter sein können.
Es war eine tolle kurze Auszeit, ich würde aber lügen, hätte ich die Beiden zu Hause nicht vermisst…. Jedenfalls bin ich jetzt froh, wieder heil zu Hause zu sein und die beiden fest gedrückt zu haben.

 

Das stetige an Julia denken, hat bei mir eine Vergesslichkeit ausgelöst. Beim Hinfahren im Zug blieb, wie erwähnt, meine Jacke im Zug liegen…. Ist ja egal… wir hatten sommerliche Temperaturen – da braucht man keine Jacke😉.
Währenddem Radfahren habe ich einen Winterhandschuh verloren (gut, in diesem Fall kann ich wenig dafür…). Er ist mir einfach rausgefallen, weil meine Taschen vollgestopft waren. Beim Nachhause fahren mit dem Zug blieb ein Bidon auf dem Perron stehen. Ich sah erst, als der Zug langsam losfuhr, dass dort draussen ja mein Bidon noch stand – ich winkte ihm traurig zu…. Und zu Hause stellte ich fest, dass ich mein Garmin-Ladekabel im Zimmer vergessen hatte. Im Hotel war ich bereits beim Receptionisten bekannt, als diejenige, welche immer was vergisst. So hatte ich am Morgen den Zimmerschlüssel abgegeben und mind. 2x musste ich vom Velokeller wieder hoch in mein Zimmer, irgendwas holen und musste logischerweise wieder den Schlüssel an der Rezeption holen.. Der Rezeptionist scherzte nun jedes Mal, wenn ich den Schlüssel abgab, ob ich alles dabei hätte…. So auch am letzten Tag, als das Garmin-Ladekabel im Zimmer blieb……Seit Julia auf der Welt ist, habe ich, bis auf das Race Around Austria wo ich 22h unterwegs war, nie eine Nacht ohne Julia verbracht.

Ich nahm mir nun ein paar Tage Auszeit, d.h. ein paar Tage nur Sporttreiben, Schlafen und Essen war das Ziel. So fuhr ich mit einem Kollegen ins Tessin, mit dabei die Rennräder. Und bis zum Umsteigen in Bellinzona war auch meine Jacke mit dabei, die reiste dann aber nach Lugano weiter
Am Donnerstag waren wir kurz nach Mittag in Locarno und bereits kurz vor 14 Uhr auf dem Rad. Eine kürzere Runde nach Lugano mit 90km/1200hm, wartete uns. Ziel war es, in Lugano eine Gelati zu essen.

Wir hatten ein Hotel gebucht, mitten auf der Piazza in Locarno. Ich habe extra geschaut, dass das Hotel eine Pizzeria hat, damit wir am Abend gemütlich Pizza essen können. Unser Hotel hatte ausserdem eine riesige Dachterrasse, welche alle Hotelgäste benutzen konnten. Mein Kollege meinte dann gerade: «Super, dann können wir eine Pizza vom Pizzadienst holen und diese oben auf der Terrasse essen.» Ich war wenig begeistert. Zu kalt und ungemütlich war mir das. Als wir dann am Abend in der Pizzeria sassen und die Karte begutachteten, machten wir lange Gesichter… Keine Pizzas… Nur eine kleine Karte mit 5 Pastamenüs und ein paar Fleischmenüs! So assen wir dort nur einen kleinen Salat und landeten schlussendlich auf der Dachterrasse mit Pizza vom Pizzadienst😊.
Am nächsten Tag zog es uns ins Maggiatal. Das Ziel war es, das Maggiatal so weit wie möglich zu befahren – also, bis Schnee liegt. Dies war dann bereits nach ca. 45km und auf 1400 m.ü.m. in Fusio der Fall. Wir kehrten um und fuhren wieder ins Tal, wo ich dann noch den knackigen Aufstieg nach Bosco Gurin unter die Räder nahm. Nach 122km und 2600hm waren wir dann sehr müde wieder in Locarno. Am folgenden Tag legte mein Kollege einen Ruhetag ein, da das Wetter erst am Nachmittag schön zu werden schien. Ich hingegen setzte mich gegen 10.30 bei leichtem Nieselregen aufs Rad (Während in Bern die Sonne schien). Ich fühlte mich recht gut und so wollte ich auf die Alpe di Neggia fahren. Dies ist ein harter Aufstieg mit Steigungen von 12-17% und dies eigentlich bis auf ca. 500m immer konstant steigend. So kamen an diesem Aufstieg auch ca. 10km und 1200hm zusammen. Oben angekommen war es um die 2 Grad kalt, man sah nichts, es regnete leicht (und zu Hause schien immer noch die Sonne….). Die Abfahrt nach Luino war dementsprechend langsam und mühsam. In Luino unten schien dann aber wieder die Sonne. Ich kämpfte mich via Italien über ein paar Hügel nach Lugano, um dann dort via Monte Ceneri wieder nach Locarno zu gelangen. Nach 115km und 2800hm war ich glücklich aber viel müder wie am Vortag in Locarno angekommen. Es ging direkt in die Gelateria, wo ich meinen Kollegen traf, welcher auch einen großartigen Tag im Zimmer und am Seeufer verbracht hatte. Am Sonntag, unserem letzten Tag, standen wir früh auf. Um 8.30h, Sommerzeit, nahmen wir den Zug samt Gepäck nach Bellinzona. Dort stellten wir das Gepäck ein und fuhren per Rad nach Biasca, um den Lukmanier zu erklimmen. Ich fühlte mich an diesem Morgen leider nicht fit und überlegte mir echt ein paar Mal, ob ich diese Tour wirklich machen wollte…. Ich fand dann aber, dass ich mal starten würde und nach einer Stunde neu über die Bücher zu gehen, ob ich umdrehen würde oder nicht.  Als dann endlich der Aufstieg kam, fühlte ich mich plötzlich wieder recht gut. Die Beine konnten wieder anständige Wattzahlen drücken und der Puls ging auch wieder in die Höhe. Umso trauriger waren wir, als wir 400hm vor Ziel durch eine Barriere gestoppt wurden – Gesperrt wegen Lawinengefahr. So kurz vor der Passhöhe zu wenden, war definitiv nicht unser Plan. Aber wir wollten die Barriere auch nicht passieren, da dies wohl zu riskant gewesen wäre, wie uns 3 Personen vor Ort erklärten. So kehrten wir nach Bellinzona zurück, genossen nochmals eine top Gelati. In diesen paaren Tagen kamen schöne 420km und 7600hm zusammen. Das Wetter war zwar nicht immer top top, aber es hätte schlechter sein können.
Es war eine tolle kurze Auszeit, ich würde aber lügen, hätte ich die Beiden zu Hause nicht vermisst…. Jedenfalls bin ich jetzt froh, wieder heil zu Hause zu sein und die beiden fest gedrückt zu haben.

Das stetige an Julia denken, hat bei mir eine Vergesslichkeit ausgelöst. Beim Hinfahren im Zug blieb, wie erwähnt, meine Jacke im Zug liegen…. Ist ja egal… wir hatten sommerliche Temperaturen – da braucht man keine Jacke😉.
Währenddem Radfahren habe ich einen Winterhandschuh verloren (gut, in diesem Fall kann ich wenig dafür…). Er ist mir einfach rausgefallen, weil meine Trikottaschen vollgestopft waren. Beim Nachhause fahren mit dem Zug blieb ein Bidon auf dem Perron stehen. Ich sah erst, als der Zug langsam losfuhr, dass dort draussen ja mein Bidon noch stand – ich winkte ihm traurig zu…. Und zu Hause stellte ich fest, dass ich mein Garmin-Ladekabel im Zimmer vergessen hatte. Im Hotel war ich bereits beim Receptionisten bekannt, als diejenige, welche immer was vergisst. So hatte ich am Morgen den Zimmerschlüssel abgegeben und mind. 2x musste ich vom Velokeller wieder hoch in mein Zimmer, irgendwas holen und musste logischerweise wieder den Schlüssel an der Rezeption holen.. Der Rezeptionist scherzte nun jedes Mal, wenn ich den Schlüssel abgab, ob ich alles dabei hätte…. So auch am letzten Tag, als das Garmin-Ladekabel im Zimmer blieb……

Viel Rad und Laufen

 

verfasst von Dinu am 15.03.2021

Auch letzte Woche war Tabea des Öfteren auf dem Rad unterwegs – sie hatte eine intensive Woche auf dem Programm.
Tabea fuhr am Mittwoch mit einem Kollegen und einer Kollegin eine Tour rund um Bern. So gings per Rennrad auf die Bütschelegg, danach auf den Gurten, anschliessend auf den Ulmizerberg, weiter via Belpberg und zum krönenden Abschluss stand noch der Bantiger auf dem Programm. So kamen auf 115km ganze 2600hm zusammen
Dinu besuchte an diesem Tag wieder das Lauftraining des TV Bolligens. Das Training fand zu dritt statt, die Intensität war dafür umso höher. Man rannte 6x während 90 Sekunden einen Berg schnell hoch, danach locker runter und gleich wieder hoch. Gegenseitig pushten sich die drei zu Höchstleistungen. Nach 5min Pause wiederholten die drei das Ganze – nun an einem noch steileren Anstieg! Dinus Beine brannten noch 2 Tage später. Somit war er froh, dass am Donnerstag eine «lockere» Radfahrt auf dem Programm stand und Tabea zu Beginn Julia zog. Nach etwa 45min wurde gewechselt, nach etwas mehr als einer Stunde trennten sich Dinu und Tabea. Dinu radelte mit Julia direkt heim, stoppte aber noch bei Lamas und bei Hühnern, weil Julia Freude daran hatte. So waren die zwei nicht viel vor Tabea zu Hause, die noch eine riesige Schlaufe daran gehängt hatte.
 Am Samstag durften wir Julia bei Dinus Eltern lassen und machten ein Lauftraining. Ziel: 5x 8min in einem Tempo von ca 4-4:15min pro Kilometer zu laufen! Mit viel Wind und einer etwas Kurvenreichen Strecke war das alles andere als einfach. Dies ärgerte Tabea, dass sie das gewünschte Tempo nicht erreichen konnte.
Das Training ergab etwa 17km., logisch, dass Dinu noch 4km anhängte, um seinen 4. Halbmarathon in diesem Jahr laufen zu können.
Am Sonntag hatte Tabea eine Radtour in die Region Solothurn auf dem Programm und war nach etwas mehr als 2h wieder zurück. Dank der Winterkleidung und den Heizsocken war die Tour bei teilweisem Schneefall und Wind aushaltbar. Dinu machte nur ein 30min. Intervalltraining auf dem Hometrainer, dafür machte er danach 2 Spaziergänge mit Julia bei Schnee und Regen, so dass auch er das wunderbare Wetter geniessen konnte 😉
Dazwischen nahmen wir noch an einer Online-GV des Inlineclubs teil – wir besuchen die GVs wohl fleissiger wie die Trainings des Clubs………  Ausser wir organisieren das Training (Traillauf im Herbst) selber.

 

Gurnigel- und Jaunpass und viele weitere Trainings

verfasst von uns Beiden am 08.03.2021

In der letzten Woche hatten wir ja recht gutes Wetter. Dies führte dazu, dass wir schon wieder oft mit unseren Fahrrädern unterwegs waren.

Tabea war am Mittwoch auf einer längeren Radtour. Das Wetter sollte nämlich an diesem Tag sehr gut sein. Als sie aber am Mittwoch aufwachte und die Wetternachrichten hörte, schien das schöne Wetter nicht einzutreffen. Es würde bewölkt werden und die Sonne würde sich auch nicht zeigen. Dennoch entschied sie sich, die Tour über den Gurnigel- und Jaunpass zu fahren. Ihr Vater begleitet sie über den Gurnigelpass bis nach Plaffeien mit dem E-Bike. Dort war Tabea schon recht verfroren. Aber sie fuhr tapfer weiter in Richtung Bulle, wo sie dann den Jaunpass in Angriff nahm. Nach ca. 6h, 140km und 2700hm war sie dann wieder zu Hause, glücklich und müde.

 

Nachdem Dinu am Mittwoch ein hartes Laufintervalltraining absolviert hatte (insgesamt war er etwa 20min in einem Tempo um die 4min/km unterwegs – aber in kleine Blöcke aufgeteilt) gabs am Donnerstag ein Radtraining mit unterschiedlichen Tempis. Er mit Crossvelo und Anhänger, Tabea mit dem Rennrad – und sie fragte zuvor: «Wo fahre mer düre?» Dinu antwortete: «Mer? E gloub ned, dass mer bi dene Intervau zäme ungerwägs se…….». Das Training umfasste Blöcke von 1-6min in hoher Belastung im Wechsel mit Pause. Es dauerte knapp 90min, danach war Dinu erschöpft und Tabea auch.

Am Sa. Konnten wir Julia unserem neuen Hüetimeitli abgeben – die Beiden hatten einen riesen Plausch. Und wir hatten ein Hügelintervall zu Fuss auf dem Programm: 6x 90 sek. vollgas den Hügel rauf, danach locker runter. 5min Pause und das Ganze dann noch einmal.

Am Sonntag waren wir getrennt unterwegs. Dinu und Julia machten etwas Ähnliches wie am Vortag – aber mit dem Velo. 6x einen kurzen Anstieg im grössten Gang hochdrücken, danach runterrollen. Tabea hingegen machte eine 2,5stündige Radtour durchs Emmental mit einem Kollegen. Die Prognosen liessen Regen vermuten, wir kamen aber alle eher verschwitzt als nassgeregnet zurück

Frühling?

 

verfasst von Tabea am 21.02.2021

Letzte Woche waren wir noch auf den Ski und mit dem Schlitten unterwegs. Diese Woche wechselten auch wir vom Wintersport zu den Frühlingsaktivitäten. So war Tabea am Samstag mit dem Rennrad auf dem Chasseral. Leider war die Strasse noch nicht bis oben offen, weil da doch noch Winter herrscht. Es fehlten daher noch ca. 100hm bis zum Passschild. Dennoch war es eine schöne Ausfahrt. Das Wetter war herrlich und endlich wiedermal auf dem Rennrad zu sitzen, war grossartig. Wie immer, wenn man so früh im Jahr die ersten Ausfahrten auf dem Rennrad macht, fühlen sich 100km nach recht viel an. Ich kann mich fast nicht daran erinnern, dass ich vor nicht allzu langer Zeit über 300km am Stück gefahren bin…

 

Dinu fuhr mit dem Crossrad und Anhänger an den Bielersee. Auch er genoss die warmen Sonnenstrahlen. Am Bielersee trafen wir uns und jagten Julia über die Wiesen. Alle hatten ihren Spass. Als wir dann zusammen um ca. 16.30 Uhr nach Hause fuhren, war es bereits bedeutend kälter.

 

Am Sonntag fuhren wir per Rad inkl. Julia an die Aare. Dort gabs eine zügige Joggingrunde von einer Stunde mit anschliessendem Bad in der Aare und Picknick.

Auch Julia war letzte Woche auf dem Rad unterwegs - und zwar auf ihrem heissgeliebten 3rad. Julia und ich machten am Freitag so das Dählhölzli unsicher.

Viel Schnee

verfasst von Tabea am Valentinstag 2021

Diese Woche waren wir 2x im Schnee. Am Donnerstag gings mal zu zweit auf die Ski. Tabea’s Vater kam auch mit und ihre Mutter machte sich einen schönen Tag mit Julia - Merci für den Hüetieinsatz.
In den Bergen war keine Bise zu spüren (obwohl sie angekündigt war), daher hatten wir Topverhältnisse, um uns die Hänge runter zu schwingen. Angenehme Temperaturen, Sonne und fast keine Leute! 
Am Sonntag konnten wir dann endlich unseren Ausflug machen, welchen wir schon länger mal geplant hatten, aber entweder wegen schlechten Wetters oder zu wenig Schnee ins Wasser fiel. Mit einem Kollegenpärchen fuhren wir per Auto zur Talstation First in Grindelwald. Tabea war dann äusserst überrascht, dass so viele Leute anstanden für auf die Gondel. Mit ein Paar hatte sie schon gerechnet, aber sicher nicht mit einer Stunde anstehen (Mit Maske, draussen). Oben angekommen wanderten wir mit unseren Schlitten und Julia am Rücken zum Fulhorn. Es war zwar kalt, aber da die Sonne schien, kamen wir ins Schwitzen. Eigentlich wollten wir unterwegs noch Picknicken, wir wollten Julia nicht wecken, welche am Rücken von Tabea schlief.
Oben auf dem Fulhorn angekommen, nahmen wir die Schlitten und düsten die 15km lange Abfahrt nach Grindelwald runter mit kurzem Zwischenstopp auf der Bussalp. Leider verlor unser Kollegenpärchen einen Schlitten unterwegs, daher mussten sie dann das Postauto nehmen von der Busalp runter. So waren wir erst gegen 17Uhr wieder in Grindelwald und wollten, wie x hundert andere auch, nach Interlaken runterfahren. Es gab also Stau von Grindelwald bis nach Interlaken. Glücklicherweise kannte ich ein paar Schleichwege, wo wir den Stau etwas umfahren konnte. Lustigerweise schlossen uns auch ein paar andere Autofahrer an, so gabs eine kleine Karavan durch den Schleichweg. Den letzten Schleichweg ging dann aber in die Hose…. Plötzlich ging es ziemlich bergauf, auf Schnee, und uns kam eine Person entgegen, welche uns stoppte. Ihr Auto sei dort oben stehen geblieben, wir können da nicht mehr durch! Super, dachten wir uns…. 6 Autos hinter uns, ein schmaler Weg mit Schnee, wenden kaum möglich…. Tabea stieg aus, informierte die anderen Autos, dass diese auch wenden müssten… Es nahmen es aber alle mit Humor – es war ja eigentlich auch sehr lustig😊

Ein paar Anektoden

verfasst von uns Beiden am 07.02.2021

Nach mehreren Wettkämpfen in letzter Zeit, wars diese Woche etwas unspektakulär. Wobei, einige Trainings hatten es in sich: Wie das Radtraining am Dienstag, wo Tabea 5x 5min bei Vollgas fahren musste. Oder das Rad-Training vom Samstag, wo wir 10x 30sek bei ca. 350 Watt drücken mussten. Am Sonntag stand dann noch ein Tempolauf auf dem Programm mit 2x 20min im Halbmarathonwettkampftempo (um die 4min30sek pro km), wobei Dinu mit dem Babyjogger auf dem Retourweg das Tempo etwas drosselte.

Wenn mal nicht so viel läuft, können wir Euch ein zwei Anekdoten aus unserem Leben erzählen:

 

  • Dinu und Julia waren auf dem Sofa am Kinderbücher anschauen (das alleine reicht schon als Anekdote, nicht?), plötzlich schnappt sich Julia ein Buch, schlingt es um ein Bein und zieht das Bein zum Körper. Dinu fragt sich, was Julia da macht…. und schaut fragend zu Tabea, welche auf dem Boden liegt und ihr Bein zum Körper zieht, um zu dehnen. Julia kopierte die Übung eins zu eins, wobei es bei ihr völlig locker aussah – mit Buch!
  • Kürzlich, als Dinu Julia die Zähne putzte, zeigte Julia auf Dinus Zahnbürste. Dinu verstand sofort, nahm seine Zahnbürste und begann sich die Zähne zu putzen. Vorbildfunktion, macht ja Sinn. Am Schluss spülte er seinen Mund und spukte das Spülwasser ins Becken. Als Julia fertig war mit Zähneputzen, beugte sie sich nach vorne, machte so ein «pfft» Geräusch und atmete kräftig aus. So hat sie Dinus ausspuken nachgeahmt.

 

Mehr gibt’s heute nicht;-)

 

Limited Edition Run zum 3. - diesmal zu zweit

verfasst am 31.1.2021

 

Kurz nach Dinus Zieleinlauf am letzten Samstag begann bei Tabea das grosse Grübeln. Sie fragte sich, wie schnell Sie den Limited Edition Run absolvieren könnte ohne Schnee auf der Strecke. So kamen wir auf die Idee, noch einmal zu starten. Doch zuvor stand allerlei anderes auf dem Programm. Am Mittwoch hat Tabea ein sehr hartes Intervalltraining auf dem Rennrad absolviert, bei dem Sie 45sek. vollgas fahren musste, 15sek Pause hatte und das 6x hintereinander. Und nach 5min Pause nochmals und noch ein drittes Mal! Insgesamt ging das Training, das sie zu Hause absolvierte, 1h 30min. Dinu hatte ausnahmsweise frei, am Nachmittag gingen wir zu dritt auf den Gurten. Bei idealen Bedingungen nutzten wir die letzte Möglichkeit zum Schlitteln, was Julia viel Freude bereitete. Anschliessend, als es zu schneien begann, montierte Dinu die Laufschuhe für eine kleine Runde im Schnee.

Am Donnerstag absolvierte Dinu das Intervalltraining, welches Tabea am Vortag absolviert hatte während Tabea etwas Lockeres auf dem Hometrainer abstrampeln konnte. Langsam kam der Samstag näher. Der Plan war klar. Dinu sollte als Pacemaker das Tempo für Tabea vorgeben, dass diese Ihre Bestzeit verbessern könnte. Sprich: Dinu sollte Tabea auf der ersten Streckenhälfte bremsen damit sie auf dem zweiten Abschnitt ordentlich Tempo machen kann. Tönt einigermassen einfach. Wenn man Tabea nicht kennt…..
Samstagmittag, wir stehen mit Oli, einem Laufkollegen aus unserer Laufgruppe, in Jegenstorf am Start bei leichtem Regen und rennen los, Dinu als Erster über die Startlinie. Nach 300m fragt Tabea Oli: «Mer hei dr Dinu chli abghänkt, meinsch das esch es Zeiche?» Oli bestätigt, die Beiden werden langsamer. Kilometer 1 in 4min43sek., Tabea sagt: Mist, 22 Sekunden langsamer als beim letzten Mal! «Perfekt» sagt Dinu. Kilometer 3, Tabea findet: Bis jetzt fühlt es sich viel lockerer an wie beim letzten Mal!
Kilometer 4 in 4:39, Tabea sagt: «Mischt, so langsam, da bin i letscht Mou vöu schnöuer gse!» Dinu findet, das sei ideal, das Ziel sei es ja, auf der zweiten Hälfte zu steigern! «Das chani eh ned, so weh wie mini Bei immer nach öppe 8-10km düe, chan eg ke Tempo meh mache. Sowieso ned uf däm Ho-Chi minh-Pfad!»
Kilometer 8, Oli erhöht das Tempo und zieht davon, Tabea sagt zu Dinu: «Gang mit, e be hüt eh vöu z langsam, das wird eh nüt.» Kilometer 9: «E seckle eifach e so witer, ergendwenn wird i ibräche». Dinu schwieg, entweder weil er genau wusste, dass es eh nichts bringen würde, jetzt zu diskutieren oder weil das Tempo so hoch war, dass er nichts mehr sagen konnte……
Kilometer 13, Dinu schätzt, dass Tabea etwa 3min schneller sein könnte wie bei Versuch 1, schweigt aber, so eine Botschaft käme bestimmt nicht gut an (Kurz davor hatte Tabea noch gesagt, dass sie sicher noch einbrechen würde, «mer se noni im Zieu!»).
Kilometer 16, die Uhr zeigt 4min 15sek für den letzten Kilometer! So schnell war Dinu bei seinem ersten Versuch keinen einzigen Kilometer gerannt. Und nun rennt Tabea, die all das zuvor behauptet hatte, den letzten Kilometer in einer für uns so schnellen Zeit! Kurz vor dem Ziel stand noch ein weitere Laufkollege, welcher uns anfeuerte, was nochmals motivierte. Die letzten 500m gaben wir nochmals vollgas (obwohl Tabea behauptete, sie könne eh nie einen Sprint hinlegen, sie war dann aber 9 sek schneller auf den letzten 500m wie vor 2 Wochen!), auf der Zielgerade bremste Dinu ab um den Zieleinlauf zu filmen. Völlig ausser Atem lag Tabea im Ziel. In 1h 14min und 31sek hatte sie den Lauf beendet. Sie war damit knappe 17 Sekunden langsamer als Dinu eine Woche zuvor. Und sie war über 4min schneller wie beim ersten Versuch. Die zweiten 8km lief sie übrigens 47 sek. schneller wie die ersten 8km, also etwa 6 Sekunden schneller pro Kilometer! So viel zu «Das chani eh ned, so weh wie mini Bei immer nach öppe 8-10km düe, chan eg ke Tempo meh mache. Sowieso ned uf däm Ho-Chi_minh-Pfad!».
Beide waren sehr zufrieden mit dem Lauf aber erschöpft. Wir sprachen noch mit einem der Organisatoren, der gerade vor Ort war, dann mit Oli, der über eine Minute schneller war wie wir (Gratulation) und Chrigu, der uns kurz vor dem Ziel noch angefeuert hatte.  Danach fuhren wir mit unserem Auto zurück – Tabea hatte das am Vortag hingestellt und war bis Fraubrunnen zurück gejogt……
Kaum war sie übrigens im Ziel, schaute sie die Rangliste an – sie war 8 Sekunden langsamer wie Dinu. Das ärgerte sie, was sie auch gleich kundtat! Wieso denn das? Wir waren doch zusammen gestartet?? Dinu wars sofort klar – er hatte ja noch abgebremst und den Zieleinlauf gefilmt und er war als erstes gestartet – die Startnummern mussten vertauscht worden sein – und das von Tabea…. aber nicht absichtlich. Tabea fragte per Mail nach, die Rangliste wurde angepasst. Schlussendlich belegte sie den 5. Platz von 81 Frauen, und in ihrer Altersklasse wurde sie 2. Auch Dinu war im vorderen Drittel rangiert. Beide sind äusserst zufrieden und hoffen auf eine Wiederholung dieses Events.

Am Sonntag stand dann eine 1,5 stündige Radfahrt mit Sprints auf dem Programm – Julia schlief dabei selig im Anhänger 😊

Limited Edition Run zum 2.

verfasst von uns Beiden am 25.01.2021

 

Wir haben bereits letzte Woche vom Limited-Edition-Run geschrieben. Heute kommt der Erlebnisbericht von Tabea, die am vorderen Sonntag bei Schnee auf dem Untergrund gestartet war.

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Tabea:
Ich startete eher zügig auf den ersten Kilometer, welchen ich noch in 4min20s zurücklegte. Die nächsten beiden Km waren dann auf einem Feldweg mit Schnee und Eis. Demensprechend schwieriger wurde es, eine anständige Pace zu laufen. Km3-km8 waren dann vorwiegend auf Teer. Ich versuchte stets in einem 4:30er Schnitt zu laufen, weil ich wusste, dass die nächsten Kilometer dann praktisch nur noch im Schnee sein würden. Und so war es dann auch. Ab km 8 gings der Emme entlang. Es lag viel Schnee, ich musste immer gut schauen, wo es am besten ging zum Laufen. Nach km 10 bog die Strecke auf den legendären Ho-Chi-Minh-Pfad ein. Es wurde noch schwieriger, weil der Weg jetzt ein Singletrail war und nur ein paar Fussspuren bereits vorhanden waren. Mittlerweile war ich mit einem 5min Schnitt unterwegs. Den letzten Kilometer konnte ich dann nochmals auf Teer laufen und somit zügiger und ich war nach 1h18min mit einem Schnitt von 4:42min/km im Ziel - zufrieden und kaputt.
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Danach ging das Training ja weiter, ohne spektakuläre Events. Am Mittwochabend beim Training in der Laufgruppe (zu 5.) erzählten wir vom Run und dass Dinu nun am Samstag starten möchte. Spontan ergab es sich, dass noch 2 Weitere mit Dinu starten wollten. Tabea fand, das hätte sie sich nicht antun wollen, so in einer Gruppe zu starten – zu stressig. Dinu hoffte nur, nicht zu schnell zu starten.
Am Freitagabend hatte Tabea noch ein Lauf-Intervalltraining auf dem Trainingsplan, bei welchem Dinu nur so halb mittrainierte.

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Dinu:

Am Samstag radelte ich dann zum Start in Jegenstorf, wo die andern Beiden bereits warteten. Ohne einzulaufen holten wir die Startnummern ab und starteten los. Den ersten Kilometer rannten wir zu dritt in 4min 41sek, also 21 Sekunden langsamer wie Tabea. Somit sicher nicht zu schnell, aber zu langsam? Meine beiden Begleiter empfanden es aber als zu schnell und reduzierten das Tempo leicht. Ich versuchte, gleichmässig weiterzulaufen, wobei es auf den nächsten 2km eher leicht abwärts ging. So war ich klar schneller als auf dem ersten Kilometer. Nach etwa 6km standen Tabea und Julia am Strassenrand – Julia rannte voller Freude auf mich zu – es fiel mir schwer, einfach so nebendurch zu rennen. Ab Kilometer 8 musste ich etwas kämpfen. Die Beine wurden schwer und nun gings auf den berüchtigten Ho-Chi-Minh-Pfad. Ein kleiner Trampelpfad, uneben, schwierig zu laufen. Ich wurde sofort langsamer und musste konzentriert bleiben, um nicht nachzulassen. Sobald der Weg breiter wurde, begann ich zu beschleunigen und konnte die letzten Kilometer schneller rennen wie diejenigen zuvor. Völlig erschöpft kam ich beim Schloss Landshut an. Tabea und Julia warteten auf mich. Als ich beim Zielsprint neben Julia durchrannte, begann sie zu schreien – schon wieder rennt der Papi weg! Geits no! Das Ziel war aber erreicht, in etwas unter 1h 15min war ich im Ziel. Meine beiden Laufkollegen waren 3 beziehungsweise 7min nach mir auch im Ziel und begeistert vom Lauf. Wir belegten zu dem Zeitpunkt die Ränge 14, 16 und 22 von 52 rangierten Männern. Gestern waren aber noch viele schnelle Läufer auf der Strecke, so rutschte ich auf Rang 21 von 64 ab. Tabea war zu Beginn auf Rang 2, aktuell auf Rang 5 von 50. Aber man kann ja weiterhin starten!  
Auf dem Heimweg rannte ich dann noch 5km aus – so hatte ich dann zum 3. Mal einen Halbmarathon zurückgelegt in diesem Jahr.

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Am Sonntag stand Langlauf auf dem Programm. Wir konnten Julia bei den Grosseletern in Zuchwil abgeben. Doch wohin sollte es gehen? Auf dem Weissenstein gibt’s eine Loipe, aber mit dem Gondeli da hoch, wenn alle schlitteln gehen? Wir entschieden uns kurzfristig, nach Langenbruck-Bärenwil zu gehen. In weniger als 30min waren wir vor Ort und hatten Freude am Sonnenschein. Die etwas mehr als 6km lange Lope ist an einem Hang angelegt, wo man im Zickzack verschiedene Runden drehen kann – die Strecke verläuft so gut wie nie flach. Trotzdem konnten wir einige Kilometer und Höhenmeter zurücklegen und die Sonne geniessen. Herrlich!

 

Unten findet ihr die Kilometerabschnitte von Dinu. Und in der Galerie die Fotos.

 

Dinus Tempo - recht gleichmässig. Der Erste blieb der Langsamste!

Hin und Her...

 

verfasst von Dinu am 18.1.2021

Das war wieder einmal ein Hin- und Her diese Woche. Aber wir sind ja zum Glück «superspontanflexibelle». Doch von vorne:
Wir haben uns ja für den Limited-Edition-Run angemeldet. Da kann man seine Startnummer am Bahnhof Jegenstorf während dem ganzen Januar abholen und danach dann, wenn man will, über die Startlinie rennen. Tabeas Trainingsplan war so ausgelegt, dass sie am Donnerstag starten konnte. Für Donnerstag war aber Dauerregen und starker Wind angesagt, so dass die Diskussion anfing: «Söui? Söui ned? Wie plani de um? Wenn de?....», wobei es rasch klar war: Wir verschieben auf Samstag. Die Idee war so, dass Dinu und Julia die Strecke auch abjoggen, die beiden aber früher starten und schon ab zu Hause. Er hat sich für ein anderes Projekt angemeldet – 20x21 ist sein Ziel. Im Jahr 2021 20x einen Halbmarathon (21,….km) zu rennen. Die 16,5km des Laufs plus hin joggen und vom Ziel beim Schloss Landshut, das müssten 21km geben!
Freitagabend, Prognosen: Es schneit durch die Nacht, Tageshöchsttemperaturen am Samstag: -4 Grad! Dinu findet: Bei Neuschnee mit dem Wagen der Emme entlang, das geht nicht. Ich kann zwar Umwege laufen – aber Julia um die 2h im Wagen bei wohl -6 Grad ist auch nicht sinnvoll. Tabea begann dann zu überlegen, ob sie denn trotzdem starten sollte oder ob sie die Strecke schon mal schnell rennen sollte aber ohne die Messung oder ob sie nochmals verschieben sollte. Am Samstagmorgen hatte sie starke Bauchschmerzen, welche sie schon seit ein paar Tagen quälten (Nein!), fand dann aber schlussendlich: «Mou, e starte». Inzwischen stand auch ein neuer Plan, Dinu würde mit dem Auto zum Ziel fahren und zusammen mit Julia Tabea auf den letzten Metern anfeuern. Julia genoss es, im menschenleeren Park durch den Schnee zu stapfen und hatte Freude, als Mami im Ziel ankam! Die Organisatoren des Laufes haben einen Zielbogen vor dem Schloss aufgestellt, die ganze Strecke ausgeschildert und im Ziel einen Sportriegel zum selber bedienen plus heisses Sportgetränk in einer Thermoskanne (angeschrieben, wann die Flüssigkeit abgefüllt wurde) parat gestellt, Wahnsinn.

Als Tabea im Ziel war, rannte Dinu los, er wollte nun seinen Halbmarathon nach Hause rennen. Einen Teil rannte er auf derselben Strecke, da es aber der Emme entlang zu mühsam war (Neuschnee) entschloss er sich, auf Teerstrassen zu rennen. Sein Ziel war es, die Strecke auch schnell zu laufen und er kam nach etwas unter 1h 45min zu Hause an – dies müsste sein schnellster Halbmarathon sein, den er wohl je gelaufen ist!
Danach waren wir mit Julia bei uns im Dorf schlitteln, was ihr sehr viel Freude bereitete.
Am Sonntag reisten wir nach Prés-d’Orvin, wo Tabea eine Runde auf den Langlaufskiern drehte. Dinu und Julia suchten sich einen Hang zum Schlitteln. Das Programm sah dann so aus: Herunterschlitteln: Julia quietscht und kreischt vor Freude. Danach zieht Dinu den Schlitten wieder hoch, wenns zu langsam ist, reklamiert Julia hinten auf dem Schlitten……. So geht das bei uns
😊

 

Trainings während eisiger Kälte

Tabea am Rumpftraining währenddem die Tochter gemütlich isst
Tabea am Rumpftraining währenddem die Tochter gemütlich isst

 

verfasst am 11.01.2021 von Dinu

Letzte Woche gabs einen Jahresrückblick, nun einen Rückblick auf immerhin noch 2 Wochen. Wobei für uns weder die Festtage noch der Jahreswechsel besonders spektakulär war. Tabeas Trainingsplan sah auch keine Pausen während den Festtagen vor, es wurde fleissig weiter trainiert. Dinu war auch in beiden Wochen von Mo-Mi bei der Arbeit und hatte jeweils 4 Tage frei, was wir natürlich auch genossen.
Auf unserem Programm standen viele Touren, vorwiegend mit dem Crossvelo und Bike. An einem Tag hatten wir zum Beispiel Intervalle an einem Anstieg – ganze Zehn Minuten fuhren wir zügig bergauf (Dinu mit Anhänger) und kehrten jeweils wieder zum Ausgangspunkt zurück. Das Ganze wiederholten wir 3x. Oder ein längere Laufintervall, bei welchem wir 6x 1 km am Schwellentempo laufen mussten. Sylvester feierten wir mit Julias Götti, den wir bereits an Weihnachten gesehen hatten. Wir kochten einen 9-gänger, eine Reise um die Welt. Mit dabei war auch ein Kollege, der in Isollation war – er war via Skype bei uns zugeschaltet. Um Mitternacht gabs ein Gruppenselfie mit Computer – Sylvester 2020/21 halt.
Im neuen Jahr machten wir einen Ausflug ins Eriz. Tabea ging ca. 1h Langlaufen, Dinu und Julia testeten den Davoser-Schlitten, den Julia zu Weihnachten erhalten hat. Die Verhältnisse waren ideal!
Dieses Wochenende machte uns die Kälte etwas zu schaffen. Am Samstag stand Laufen auf dem Programm – 90 Sekunden vollgas einen Anstieg hoch, locker runter, dann wieder hoch, 6x. Danach 5min Pause und das Ganze nochmals von vorne! Wir waren danach recht erschöpft. Das Training selber war hart, die eisigen Temperaturen und dann auch noch der giftige Wind.
Sonntags gabs eine Radtour, welche knapp über 2h dauerte. Auch da hatten wir mit der kalten Bise zu kämpfen. Wir befuhren die Strecke des https://www.limitedition.run/ ab. Dies ist ein Lauf von Jegenstorf zum Schloss Landshut (von Schloss zu Schloss) welcher mehrheitlich der Strecke des Bieler 100er folgt. Man kann im ganzen Januar zu diesem Lauf starten, es gibt eine Zeitmessung und eine Rangliste. Wir werden im Januar sicher noch daran teilnehmen! Die Strecke ist einfach findbar und sehr gut ausgeschildert! Ab Landshut fuhren wir mit Umwegen zurück und freuten uns auf eine warme Dusche!

 

Martin Ruegge und Tabea Zimmermann

40'000 Besucher vom 11.11.11-31.12.16

Besucher ab 4.1.2017:

Chris Herzog - unser Hochzeitsfotograf
Chris Herzog - unser Hochzeitsfotograf