Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

Willkommen auf der Homepage von Tabea und Martin "Dinu" Ruegge. Wir sind ein sportliche Paar, das immer unterwegs ist. Mehr über uns findet ihr in den verschiedenen Menupunkten - einfach links darauf los klicken!

 

Hier auf der Frontseite präsentieren wir Euch immer den aktuellsten Bericht über unsere sportlichen Herausforderungen und zeigen Euch neue Fotos.

Etwas ältere Artikel (etwa 2-3 Monate alt) findet Ihr jeweils unter Aktuelles. Aber auch ein Blick in unser Archiv lohnt sich immer.

Es gibt auch einen Facebookaccount von Tab-di. Über diesen möchten wir in Zukunft sportliche Infos verbreiten oder auch Liveticker während Sportevents betreiben. Wer so auf dem Laufenden gehalten werden will, darf entweder auf Facebook unseren Account liken oder direkt hier auf der Homepage auf der rechten Seite auf «gefällt mir» drücken (dazu muss man aber auf Facebook eingeloggt sein).

 

Der Gigathlon war in jedem Jahr einer der Saisonhöhepunkte. Aus diesem Grund haben wir Ihm auch etwas mehr Platz auf unserer Seite gewidmet: Unter Gigathlon  findet Ihr alle  Berichte rund um den Anlass.

 

Martin "Dinu" Ruegge arbeitet als dipl. Ernährungsberater HF. Seine berufliche Homepage findet Ihr unter www.erb-monbijou.ch

Einige Fotos unserer Hochzeit findet Ihr als Präsentation hier: http://chris-herzog.ch/galleries/hochzeit_td/ .
Es lohnt sich, wenn Ihr Euch ein paar Minuten Zeit nehmt, es hat viele wunderschöne Fotos, hoffentlich auch eines von Euch? Zuerst die vom First-Look, aber auch von der Kirche, dem Apéro,....... Fotos zum anschauen als Galerie findet Ihr auch in unserer Rubrik "21.5.2016-Hochzeit".

Wenn alles anders kommt und das "Anders" auch eine super Alternative ist

verfasst von uns Beiden am 26.05.2019

Ironman Lanzarote, Canada-Xtreme-Man (Xtreme-Triathlon), Inferno-Tri und viele weitere kleine Läufe waren meine Ziele fürs 2019 – mit Betonung auf WAREN.

Dann kam der 21. Dezember 2018, der Tag, an dem sich vieles änderte.
Aber zuerst eine kurze Vorgeschichte: Im November startete ich nach der alljährlichen Pause ins Training. Ich hatte wiederum einen Trainingsplan, an welchen ich mich brav hielt. Aber es lief irgendwie nicht so rund. Im Dezember merkte ich immer wieder, dass ich beim Laufen kein schnelles Tempo mit einem anständigen Puls mehr halten konnte. Der Puls war immer um ca. 15 - 20 Schläge höher wie sonst. Ich lief also im GA2 Bereich einen Kilometerschnitt von 6min. Dann an einem Tag lief ich unsere Treppe zur Wohnung hoch. Ich kam oben völlig ausser Atem an. Mein Herz schlug wie wild. Ich nahm das zur Kenntnis und war dann doch etwas beunruhigt. Ich schob dann alles auf die 4-Wöchige Trainingsabstinenz.
Und dann kam der 21.12. als ich erfuhr, dass ich schwanger bin. Ich und schwanger – ich habe es zuerst nicht für wahr gehalten, hätte ich nicht den 100% sicheren Bluttest von der Frauenärztin in der Hand gehalten. Also, in der Hand gehalten ist etwas falsch gesagt. Ich war bei der Arbeit, die Frauenärztin schrieb mir eine SMS mit: Der Test war positiv, bitte sagen sie das MRI am Nachmittag unbedingt ab. Ja, ich hätte am Nachmittag zum MRI müssen, ich wäre auch gegangen, wäre ich nicht noch bei der Frauenärztin gewesen…. Noch heute bekomme ich Hühnerhaut, wenn ich an diesen Moment denke. Wenn die Frauenärztin nicht gewesen wäre, dann wäre ich jetzt wohl fokussiert am trainieren;-). Denn man darf nicht ins MRI in der frühen Schwangerschaft, dies kann das Embryo schädigen und „kaputt“ machen – alles oder nichts Regel.
Mit dem 21.12. änderte sich somit gerade Einiges. Einerseits hatte ich eine riesen Freude, dass es geklappt hat. Gleichzeitig gebar eine grosse Sorge/Angst um das kleine Wesen in mir. Die ersten Wochen sind ja die heikelsten. 20% der Frauen haben einen Abort in den ersten 3 Monaten! Und mir standen 3 Wochen Trainingslager bevor. Das erste startete 5 Tage nach dem Test - also in der Altjahrswoche. Es ging nach Mallorca mit Kollegen zum Rennradfahren. Kollegen, die sehr gerne (unvernünftig) viel trainieren. Und ich mache da jeweils gerne mit. Aber dieses Mal war es anders, ich hatte oft Angst, es könnte zu viel sein. Daher war ich die, die immer etwas bremste und sagte: „Wollen wir nicht etwas weniger, muss ja nicht immer so viel sein“… etc. Völlig nicht auffallend;-). Aber die Kollegen haben scheinbar nichts gemerkt. Im Januar kamen dann 2 weitere Trainingswochen in Lanzarote, woran ich teilnahm, trotz SS. Ich war schon mal optimistisch, da mein Kleines Mallorca überstanden hat. Die Frauenärztin meinte einfach, ich sollte nicht mehr anaerob trainieren, dafür alles langsam im Grundlagenbereich machen. Ich hielt mich daran. Übel war mir zum Glück nie, aber ich war todmüde. Teilweise wusste ich fast nicht, wie ich den Tag über die Runde bringen sollte. So konnte es sein, wenn wir 3x am Tag trainierten, dass ich die Zwischenzeit immer im Bett verbrachte, also: Schlafen, Essen, Trainieren, Schlafen, Trainieren, Essen Schlafen, Trainieren, Essen und nochmals schlafen an einem Tag! In der 2. Trainingslagerwoche kamen dann immer mal wieder Bauchschmerzen dazu, was mich noch mehr verunsicherte. Ich war recht pessimistisch eingestellt und rechnete mit dem Schlimmsten. Appetit hatte ich auch nie. Dabei liebe ich im Normalfall Buffetessen. Aber dieses Mal war es eher eine Tortur. Dass Dinu all die 3 Wochen zu Hause verbrachte, machte es nicht einfacher. Ich war hier zu zweit allein – und niemand hier wusste davon. Denn es wird empfohlen, erst nach dem 3. Monat zu kommunizieren, dass man Schwanger sei!
 Dann kam der 8. Februar, wo wir die 12-Wochen-Kontrolle hatten. Ich war echt gespannt, ob da mein Kleines noch da war und meine Trainingslager überlebt hatte. Und JA; es lebte! Man sah schon so viel von diesem kleinen Menschen, unglaublich, das Herz schlug schnell, es turnte rum, es war sehr aktiv. Ab dann war ich recht sicher, mein Kind ist ein unglaublich widerstandsfähiges Kind, es überlebte 3 Wochentrainingslager und, im frühen Dezember als ich ja noch nichts davon wusste, viele harte Trainingseinheiten wie z.B. einen FTP-Test, wo ich 20 min 100% Vollgas gab, etc.
Und seither ist viel Zeit vergangen. Ich bin nun in der 28 Woche. Der Geburtstermin ist Ende August. Ich habe alle Wettkämpfe abgesagt, was für mich selbstverständlich war. Ich trainiere aber immer noch genügend bis viel. Ja, das erstaunt viele und viele können es nicht verstehen, warum ich noch so viel trainiere. Vor allem von Nicht-Sportlern kommt oft ein grosses Unverständnis, dass dies doch gefährlich sei, ungesund fürs Kind etc. Und ich trainiere weiter 12-20h pro Wochen, problemlos, alles aerob – und ganz klar bin ich langsamer unterwegs! Joggen kann ich seit der Woche 18 nicht mehr. Aber nicht auf Grund der Schwangerschaft, sondern wegen der Stressfraktur, welche ich mir kurz im April zugezogen habe (hormonelle Veränderungen begünstigen scheinbar solche Frakturen). Jetzt dürfte ich eigentlich wieder joggen, aber nun geht es tatsächlich nicht mehr. Zu grosser Druck lastet auf meinem Becken, die sogenannte Schambeinsymphyse meldet sich. Somit lasse ich das nun ganz sein. Schwimmen geht ganz gut. Rad eigentlich auch – aber auch dort langsamer. Ich geniesse es richtig, nicht fokussiert trainieren zu müssen, wusste gar nicht mehr, dass mir das so gefällt;-). Natürlich neige ich schon dazu, viel zu machen, weil ich im Moment keine Trainingsplan-Struktur habe, so trainiere ich jede freie Minute. Also, wenn das Wetter schön ist, dann bin ich oft auf dem Rad. Mit meinen 3 Velos zu Hause, habe ich auch eine grosse Auswahl und je nach Lust wähle ich das entsprechende für das entsprechende Gelände. Meine Gynäkologin findet sogar, dass der Sport auf tiefer Intensität für mich, meinen Kreislauf und das Kind super sei! Ich hätte ein sehr tiefes Risiko, einen Schwangerschaftsdiabetes zu erleiden oder andere Schwierigkeiten zu bekommen! Sie unterstützt mich voll darin – ich darf den Puls einfach nicht zu hochjagen!

Nun habe ich ein wirklich grosses Saisonziel; das Ziel, Ende August unser Baby auf die Welt zu bringen. Was danach kommt, wir werden sehen. Ich bin sehr gespannt, auf die Zeit, im Sommer und dann nach der Geburt sowieso.
Wir wissen auch, dass es ein Mädchen wird! Beim letzten Ultraschall (auch bei dem zuvor) war „Sie“ sehr lebendig und keine Sekunde still! Dinu fand, wir sollten sie darum „Tabea2“ oder einfach nur „Zwei“ taufen, mal schauen, was der Pfarrer dazu meint ;-)
Nur keine Angst, ich werde meine sportliche „Karriere“ aber danach nicht an den Nagel hängen! Ich habe da ein paar tolle Wettkämpfe gesehen, an denen ich im 2020 unbedingt am Start stehen möchte! Dinu trainiert aktuell für seine 3. Teilnahme am 100er, sagt aber, dass aller guten Dinge drei seien. Er werde im 2020 eher betreuen – Tabea 1 und 2

Dinus Teil:
Ihr alle kennt Tabea, sie kann keinen ganzen Tag ruhig sitzen. Wenn sie dazu gezwungen wird, wird sie unausstehlich! Ich habe das Gefühl, sie hat richtige Entzugserscheinungen! Sobald sie Sport treiben kann, geht es ihr besser – und ich bin überzeugt, dass dies dem Kind gut tut! Ich glaube sogar, dass die Entzugserscheinungen schlecht für unsere Kleine wären! Darum unterstütze ich sie voll und ganz dabei! Klar denke ich ab und zu, dass weniger doch auch genügen würde! Aber wieso auch? Es tut ihr gut und verbessert ihre Laune – wieso sollte sie dies nur in homöopathischen Dosen tun? Wir besprechen das Ganze auch immer mit der Ärztin. Sie findet: Das Kind holt sich schon, was es braucht und würde Tabea auch bremsen – dies ist aber bisher nie passiert – ausser vielleicht die Stressfraktur…. Vielleicht war das ein Zeichen des Babys – „he, mach mal etwas weniger;-)“ ! Tabea kennt sich und ihren Körper. Klar geht sie im Normalfall gerne und weit über ihre Grenzen – aber aktuell nicht! Beim Velofahren ist sie deutlich „langsamer“ unterwegs, vor allem bergauf! Immer noch zügig, aber doch langsamer wie vor der Schwangerschaft! Die Ärztin sagt, sie dürfe so lange und so oft trainieren, wie sie will – solange sie aufhört, wenn ihr etwas weh tut oder es ihr nicht gut geht und sie nicht über der anaeroben Schwelle trainiert. Sie hat aus diesem Grund von Anfang an alle Wettkämpfe (Januar Unterlandstafette, Kerzerslauf, GP,……) abgesagt, ohne eine Sekunde zu zögern!
Dann hören wir aber auch Ratschläge von den Menschen um uns herum. Ich hätte nie gedacht, dass gerade in der Schwangerschaft so viele Leute meinen, sie wissen es besser. Wahrscheinlich wird es mit der Geburt vom Kind und der Erziehung nicht anders werden und man muss sich haufenweise gutgemeinter Ratschläge anhören.
Aussagen wie „Wenn ich dich wäre, würde ich langsam runterfahren/ das Radfahren sein lassen/nicht noch solche Bergtouren machen …. Du bist doch schwanger? Oder: „warum trainierst du überhaupt noch, du würdest doch jetzt besser dich der Schwangerschaft widmen?“. 
Tabea ist schwanger aber nicht krank! Das ist ein grosser Unterschied. Es ist wichtig, auf sich zu hören und die Zeichen des Körpers zu erkennen und zu handeln. Aber man kann sich auch mit dickem Bauch betätigen und Stunden auf dem Rennrad sitzen. Die Angst, irgendeinen Unfall zu haben, fährt natürlich schon auch mit, aber man fährt automatisch vorsichtiger…. Und: Unfälle können überall passieren, auch im Alltag, zu Hause etc. Ein wichtiger Spruch für Tabea ist: Wenn es mir gut geht, dann geht es sicher dem Kind auch gut!
Klar, wenn etwas beim Sport passieren würde, heisst es natürlich: „Ihr wart zu unvorsichtig“ – denkt man das auch, wenn ihr im Alltag etwas zustossen würde? Aber wir hoffen natürlich, dass dies gar nie zum Thema wird!
Wenn ich Tabea zuschaue, wie sie ihren Bauch anguckt, sich mit der Hand darüber fährt, wenn sie glücklich lächelt, wenn sie merkt, wie die Kleine sich bewegt, wenn sie im Ultraschall sieht, dass die Kleine prächtig gedeiht, dann, ja spätestens dann, weiss ich, dass sie alles tun wird für die Kleine! Sie wird keine Risiken eingehen, aber der Sport gehört zu uns! Warum reduzieren? Unserer Kleinen geht es, laut Tests und Frauenärztin, bestens!
Ich vertraue Tabea, ich bin sicher, dass Sie das macht, was in Ihren Augen das Beste für sie Beide ist! Wenn ich das kann (es gelingt mir nicht immer, muss ich zugeben) könnt ihr das auch! Unterstützt sie – sie ist offen für Tipps, aber nicht solche, wie oben beschrieben.

Die Homepage von Tab-di bleibt aber sportlicher Natur. Wir werden hier weiterhin, trotz Baby/Kind über unsere sportlichen Aktivitäten berichten. Wir hoffen, dass ihr weiterhin rege unsere Page besucht.

Fotos gibts in der Galerie

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Jan Leu (Sonntag, 26 Mai 2019 19:05)

    Hallo ihr zwei! Ich muss mich entschuldigen: ihr drei!
    Euer Beitrag hat mich riesig gefreut und wünsche euch alles, alles Gute!
    Wenn ihr vielleicht Zeit und Lust habt in die Innerschweiz einen Ausflug zu unternehmen; Ende Juni findet hier der Gigathlon statt und jeder Zuschauer ist herzlich willkommen �
    Liebe Grüsse, Jan

Berner Triathlon und sehr viel mehr!

Verfasst von uns Beiden am 19.5.
Die Woche war vor allem für Dinu recht hart. Nicht wegen des Sportes, nein, er musste viel arbeiten, oft früh aufstehen und kam mehrfach erst spät ins Bett. So fing die Woche mit dem Konzert in Zürich von Bonnie Tyler an. Das Konzert war sehr beeindruckend. Die 67.-Jährige liess sich ihr Alter nicht ansehen, sie sprühte nur so vor Energie. Die Stimme war aber leider nicht immer mehr so top und die Texte musste sie stark ablesen.
Am Samstag gabs eine Runde auf dem Rennrad. Eine wunderschöne Strecke im Emmental nahmen wir unter die Räder. Etwas mehr als 3h waren wir unterwegs und kamen etwas knapp nach Hause. Tabea hatte im Voraus ein Durchschnittstempo berechnet, welches wir nicht ganz erreichten. Etwa 3km/h unter dem «berechneten» Schnitt gibt auf knapp 70km doch eine deutlich längere Fahrzeit…..  30min nach der Ankunft zu Hause musste Dinu bereits auf den Zug nach Zürich, wo er an einem Polterabend teilnahm. Tabea hingegen konnte die Zeit zu Hause auf dem Sofa nutzen und etwas haushalten stand auch noch auf dem Programm.
Dinu kam folglich erst am nächsten Tag nach Hause – mit einem etwas sturmen Kopf. Er musste am Sonntagmorgen bereits vor 6 Uhr aufstehen-also kurz nachdem er sich hingelegt hatte! Denn er war als Helfer beim Berner Triathlon gemeldet und dies bei prognostiziertem strömendem Regen. Es blieb aber zum Glück trocken, zeitweise schien sogar die Sonne! Dinu stand beim Ausgang der Wechselzone auf die Laufstrecke. Von seinem Posten aus konnte er auf die Wechselzone sehen. Er fand es extrem eindrücklich, wie wenig Sportler sich genau diese Region vor dem Wettkampf anschauten - und wie viele dann wertvolle Sekunden liegen liessen, weil sie nicht wussten, wo sie hinrennen mussten! Dinu schaut sich bei solchen Anlässen immer an, wie die Wechselzone aufgebaut ist und wo er durchrennen muss.  
Nach dem Helfereinsatz war er noch joggen, 12km in 60min - aber er hatte zu kämpfen!
Tabea’s Programm ging auch früh los. Sie besuchte einen Trainingstag vom Ladies-Tri-Team in Sursee. Zuerst durften sie 3h auf dem Bike verbringen, natürlich auch bei Regen. Anschliessend gabs Mittagessen und danach folgte 1h Schwimmen im neuen Swim—Campus in Sursee – ein tolles 50m Indoor-Becken. Zum Abschluss hätte es noch ein stündiges Lauftraining gegeben, welches Tabea ausfallen lies. Sie darf leider erst nächste Woche langsam wieder mit joggen beginnen, das Training wäre zu viel des Guten gewesen!
Am Sonntagabend verschlug es uns dann noch in die Mühle Hunziken. Häberli und Oggier gaben ihr Bestes – die Beiden sind auch als Lo&Leduc bekannt, lesen aber als Häberli und Oggier Texte und Geschichten vor! Sie boten eine Multimediashow, in der sie sehr schwer verdauliche Kost servierten, aber immer wieder auch einen Gag einbauten. Trotzdem beschäftigte uns das Gesehene noch eine ganze zeitlang weiter, wir führten bis spät in die Nacht spannende Diskussionen darüber.
Wir assen unser Abendessen auch in der Mühle. Unser Gespräch beim Anstehen: «D Portione se chli, hoffentlech chöi mer gnue Brot ha drzue dass es längt». «Eg würd vorschlo, mer zahle 5 Franke meh u säge, mer wöue 2 grossi Portione?!» «Jo, das passt». Danach standen wir an und verfolgten eine Diskussion etwas weiter vorne: «D Portione se rächt gross, wett öpper vom er d Höufti?»
«Nei, mer se d Portione ou z gross, mer froge doch, öb mer aui chöi e chlini Portion ha….. ». Wir bekamen dann tatsächlich unsere grossen Portionen, baten aber trotzdem noch um je ein Stück Brot zusätzlich!
Bilder? Galerie! Dass es von einem Polterabend keine Bilder gibt ist ja wohl selbstverständlich - Prost!

Rom und GP

Nun berichten wir Euch noch von unserem Kurztrip nach Rom. Am Sonntagmorgen gings früh los – der Wecker klingelte schon um 4:00! Der Flug verlief reibungslos, wir (die ganze Familie Zimmermann mit Anhang) gaben unsere Koffer ab und legten los. Trotz Regen wurde bereits einiges besichtigt! Es wechselten sich gemütliche Momente in Restaurants und Cafés mit vielen Kilometern zu Fuss ab. Während ein Teil der Familie gegen Abend gerne ins Hotel zurückkehrten drehte Tabea jeweils auf – und wir legten jeweils ein paar Extra-Sightseeing-Kilometer hin! Vom Petersdom bis zum Kolosseum – wir waren (fast) überall. Dinu stand an einem Tag sogar früher auf und drehte eine Joggingrunde in einem schönen Park.
Pro Tag legten wir 15‘000-30‘000 Schritte zurück – Tabea fands nicht so viel, Dinus Füsse schmerzten mit der Zeit etwas (aber nicht so wie nach dem 100er ;-)).
Insgesamt kehrten wir entspannt und voller Eindrücke zurück – und landeten am Di. Abend spät in Zürich und hatten danach noch Stau auf der Heimfahrt. Kurz nach Mitternacht lagen wir dann im Bett um ab Mittwoch wieder zu arbeiten. Tabea begann, nachdem sie in Rom 4 Tage nicht trainiert hatte, wieder mit Sport – Schwimmen, Spinning und 2 Radtouren standen unter der Woche auf dem Programm, während Dinu am Freitag die Laufschuhe wieder schnürte. Seit dem Trainingslager sind seine Trainings an einer Hand abzählbar, er hoffte aber, dank dem Kistenschleppen seine Form behalten zu haben. Freitag absolvierte er 6km – 4 davon zügig und 2 schnell! Ein hartes Training vor dem GP – einerseits fürs Tempogefühl und anderseits auch als Training für den 100er! Am Samstagmorgen leitete er dann eine Spinninglektion, bevor er am Nachmittag am GP startete. Tabea besuchte am Samstag das Schwimmtraining vom 3athlon-Club und hängte noch eine Einheit Aquajogging an! Danach war sie am Streckenrand des GPs um Dinu anzufeuern. Dies fiel ihr viel schwerer wie gedacht – zu sehen, wie all die Leute (sie kannte viele – Gratulation an Euch alle!!) rennen und sie darf (wegen ihrem Fuss) noch nicht!
Dinu erwischte einen super Tag! Angenehm kühle Temperaturen aber kein Regen ermöglichten schnelle Laufzeiten! Dinu fand, er starte wieder wie am Kerzerslauf – sein Startblock war seit etwas mehr als eine Minute auf der Strecke, als auch er startete – er musste sich durch die Rugbyspieler kämpfen, welche die Startlinie blockierten! Er merkte schon früh, dass er deutlich schneller unterwegs war wie im Vorjahr! Er konnte, trotz einer kurzen Krise in der Mitte, sein Tempo mehr oder weniger durchziehen und verbesserte seine persönliche Bestzeit um beinahe 3min auf 1h 10min und 58sek! Wenn man bedenkt, dass er vor 3 und 4 Jahren 2x genau gleich 1h 18min und 50sek. gerannt war und damals fand: «E chume jetz langsam is Auter, wo me vo Johr zu Johr langsamer wird…..». Nun rennt er 8min schneller – wir sind gespannt, ob er die 1h 10er Grenze einmal noch knacken wird!
Sonntags wollte Dinu eigentlich an ein Inlinerennen – doch er hatte am GP derart alles gegeben, dass er wohl keinen Wettkampf hätte bestreiten können. Stattdessen legte er nochmals ein paar Kilometer auf den Laufschuhen zurück – 22km in 2h! Nach dem Wochenende ist def. klar: Die 100km von Biel können kommen, Dinu ist ready!
Tabea zogs am Sonntag aufs Rennrad. Etwa 120km rund um den Bielersee, einen grossen Teil mit Kollege Rene, genoss sie trockenes Wetter während Dinu 2x verregnet wurde.
Bilder gibt’s wie immer in der Galerie.Noch weitere Fotos von Rom sind dabei, diesmal aber deutlich profesionellere! Merci an Chrigu Zimmermann für die tollen Fotos!

 

Rom

verfasst von Dinu am 3.5.2019

Tabea war auch letzte Woche fleissig. Sie war 2x schwimmen, machte eine längere Radtour mit ihrem Zeitfahrrad (mit Dänu „flogen“ sie rund um den Bielersee) und war auch sonst kaum zu bremsen. Sie darf zwar (noch) nicht joggen, die Krücken ist sie aber nun ganz los. Schmerzen hat sie deutlich weniger, die Pause scheint sich gelohnt zu haben! Dass sie am GP nicht starten kann, ärgert sie schon, aber sie hat schon ein Ersatzprogramm zusammengestellt.
Viel mehr können wir aktuell gerade nicht berichten, denn wir sind bis am Di. Abend in Rom. Tabea und ihr Bruder, beide mit Anhang, haben ihrer Mutter zum 60. Geburtstag 4 Tage in Rom geschenkt, die wir jetzt geniessen. Fotos davon werden wir wohl am Mittwoch hochladen.

Zügelwoche

verfasst von Tabea am 29.4.2019
Die letzte Woche stand ganz im Zeichen des Wohnungswechsels. Es erwartete uns sehr viel Arbeit. Tabea konnte daneben noch Einiges trainieren, aber lange Trainingseinheiten gabs auch nicht. Sie konnte ein paar Mal das Zügeln mit Sport verbinden. So ist sie zum Beispiel am Mittwoch mit einem kleinen Umweg mit ihrem Trirad nach Bellach gefahren, um dort das Zügelauto von Galliker abzuholen. Am Freitag gabs eine Biketour nach Urtenen, um das Bike am neuen Ort zu deponieren. Sie konnte gerade das neue Radoutfit vom Ladies-Tri-Team testen (siehe Bild). Dinu hingegen erholte sich vom Trainingslager – wenn man zügeln unter Erholung abbuchen kann?!?! Denn Tabea‘s war die ganze Zügelzeit nicht 100% belastbar. Sie konnte zwar ihre Krücken letzten Freitag abgeben, durfte aber noch nicht viel belasten. So hing das Kiste- und Möbelschleppen voll bei Dinu und seinen Zügelkollegen. Und, wenn wir zügeln, dann gibt’s viel Material. So viel Material, dass wir 2 Zügelautos von Galliker Transport brauchten. Und hier geht ein riesiges Dankeschön an die Firma. Sie unterstützt uns immer wieder mit Autos, wenn wir grössere brauchen.
Am Freitag kam Dinu’s Bruder, welcher uns half, die ersten schweren Möbel zu transportieren. Teilweise gabs spektakuläre Aktionen, wo wir alle nicht wussten, kommt das noch gut…. Oder bleiben wir stecken und müssen wir das Möbel verschrotten. Zum Glück ging schlussendlich alles gut. Am Samstag um 09 Uhr gings weiter. 9 Zügel- und Putzleute trafen ein. Flink, schnell und kraftvoll gings weiter. Um 12.30 war alles gezügelt. Um 14 Uhr fertig geputzt. Um 14.30 warfen wir den Grill an und zelebrierten den Finish mit Schweinsfilet vom Grill. Um 16 Uhr standen wir alleine in der Wohnung, um uns viele Kisten und viel Dreck. Obwohl Tabea in den letzten Wochen bereits viele Kisten eingeräumt hatte, gabs immer noch ordentlich zu tun. Bis 21 Uhr vergnügten wir uns noch mit Einräumen bis dann der Hunger so gross war, dass wir vom Pizzadienst, der fast neben unserer neuen Wohnung ist, eine Pizza bestellten. Und danach fielen wir todmüde ins Bett. Am nächsten Tag durften wir um 09 Uhr los an eine Kommunion. Danach war wiederum Einräumen angesagt. Das Resultat war dann, dass wir gestern Abend fast fertig eingeräumt hatten. Ein paar Kleinigkeiten stehen schon noch an, aber es ist mittlerweile wohnhaft und auch geputzt. Übrigens: Tabea’s grösstes Highlight war, die Nacht von SA auf SO. Wir verbrachten die erste Nacht in unserem neuen Boxspringbett, welches nun 180cm gross ist. Die letzten 12 Jahren verbrachten wir auf 140cm. Wir werden älter… Und brauchen mehr Platz.

 

Trainingslager Cambrils

Der Plan war simpel! Tabea und ich gehen als Guide 2 Wochen nach Cambrils, Tabea bei den Velofahrern (wie in den letzten Jahren) und ich bei den Gigatleten – zuständig vor allem fürs Inlineskaten, aber auch bei den Rennradtouren und weiteren Aktivitäten als Helfer!
Etwas mehr als ein Monat vor dem Einsatz erfuhr ich aber, dass die erste Gigathlon-Camp-Woche sehr schlecht besucht sei, darum seien die Gäste angefragt worden, ob sie in eine der anderen Wochen nach Spanien kommen könnten. Somit wurde eine Woche abgesagt. Ich hatte also nur eine Woche Einsatz und etwas mehr Zeit zu Hause, um unseren Umzug vorzubereiten!
Tabea’s Leitereinsatz musste sie leider absagen, mit Krücken wäre dies leider nicht möglich gewesen. Statt zu zweit ganze 2 Wochen reiste ich nun alleine für eine Woche mit Eitzinger nach Cambrils.
Bereits am Ankunftstag, Samstag, gings los. Leute kennen lernen, Rennradtour und am Abend noch schwimmen. So gings die ganze Woche: Inlinetrainings (die ich leiten durfte), Rennradausfahrten (die längste Tour führte über 180km, unsere Truppe teilte sich auf, ich betreute da die „kurze“ Version mit beinahe 150km), Laufeinheiten, Schwimmtrainings, swim-run (mit dem Neopren rennen und mit den Laufschuhen schwimmen, das mehrfach hintereinander im Wechsel) und ein ganzer „Gigathlonday“ wurden angeboten. Teilweise bereits um 7:00 starteten die ersten Einheiten!
Mit einer tollen Truppe, einem super Leiterteam,  gutem Wetter (immer kurze Hosen, erst  eine Stunde vor der Abreise Regen) und viel und gutem Essen vom Buffet verging die Gigathlon-Woche viel zu schnell! Nun sitze ich im Reisecar, tippe diesen Text und freue mich auf Tabea, das tolle Wetter zu Hause und bin im Kopf bereits wieder am weiter „zügle“.
Tabea hat in der Zwischenzeit da weitergearbeitet und diverse Schränke befüllt und einen sogar aufgebaut. Die Wände wurden gestrichen, wir freuen uns auf unser neues zu Hause! Tabea trainierte weiterhin ihre Arme, sie war fast täglich im Wasser und mehrfach im Krafttraining. Beim Arzt war sie auch, da die Therapie angeschlagen hat, darf sie nun wieder Radfahren – allerdings darf sie nicht aus dem Sattel aufsteigen sondern muss alles sitzend fahren. Gehen darf sie noch nicht, vorerst sind noch Krücken angesagt. Somit auch noch nichts herumtragen. Weitere 4 Wochen Laufpause folgen noch.
Dass sie aber wieder Radfahren darf seit Donnerstagabend, ja das hat sie bereits sehr intensiv ausgenutzt! So war sie am Karfreitag mit einer Kollegin im Jura unterwegs und befuhr Pässe wie den Scheltenpass und Passwang mit über 2000hm. Am Samstag gings nach einem Schwimmtraining mit dem Rennrad durchs Emmental, 100km kamen dabei zusammen. Am Sonntag gabs eine flache Tour mit dem Triathlonvelo rund um den Murtensee mit Abstecher auf den Mont Vully. Auch da kamen knapp 100km zusammen. Am Ostermontag fuhr sie wiederum in den Jura, dieses Mal war der Chasseral ihr Ziel. Mit 110km/1600hm schloss sie das Osterweekend ab.
Wenn Tabea nicht am Radfahren war, so half sie Dinu beim Einräumen in der neuen Wohnung. Kisten schleppen musste Dinu leider alleine, da sie keine Hände frei hat im Moment (Krücken).
Ein paar Bilder der vergangenen Woche findet ihr in der Galerie.

Cambrils und Schwimmen a gogo

verfasst am 15.04.2019 von Tabea

Meine Woche war recht eintönig, da ich im Moment nur Schwimmen/Aquajoggen/Krafttraining machen kann. Ich versuchte aber das Beste daraus zu machen. So war ich am Montag und Dienstag Schwimmen, am Mittwoch legte ich eine Armpause ein, weil meine Arme durch das viele Krückengehen und eben durchs Schwimmen doch recht müde waren. So stellte ich mich dem Aquajoggen und das 1h lang. Aquajoggen ist langweilig, Aquajoggen hält man fast nicht aus, wie hältst du das aus – Das waren Sprüche meiner Kollegen…. Meiner Meinung nach, gibt’s wirklich spannendere Sachen, wie in einem 25m Becken Aquajogging zu betreiben. Aber was ist meine Alternative? Ich habe keine! Entweder ich mache nichts, oder ich stelle mich dem Aquajoggen. Was ist das kleinere Übel? Also, das Aquajogging! Definitiv besser als nichts…. Und man kann das Aquajogging auch einigermassen interessant gestalten. So gab es bei mir Pyramiden von 1min, 2min, 3min, 2min, 1min schnell dazwischen Pause entsprechend der Intervalldauer. Und das mehrmals. So geht die Zeit auch durch und es ist echt anstrengend. Was ich noch nicht weiss, ob es mir bezüglich des joggen was bringt... Ich bezweifle es. Aber immerhin kann ich mich bewegen. Am Donnerstag war ich im Krafttraining, vor allem Armkraft gabs. Am Freitag dann wiederum ein eher härteres Schwimmprogramm mit anschliessendem Aquajogging und am Samstag nochmals 30min Aquajogging und danach 90min Schwimmen. Meine Arme fielen fast ab. Im Moment ist alles so Arm lastig… Am Sonntag gabs nochmals ein Krafttraining, aber eher Bein lastig. So sah meine Woche aus. Dinus Woche war auch arm lastig, denn er musste viel zügeln. Wie ihr wisst, ziehen wir in 2 Wochen um. Unsere Wohnung ist im Moment voller Kisten und wir zügeln vorzu immer mal was wieder in die neue Wohnung. Dinu’s Trainings bestand vor allem aus Kistenschleppen – ich durfte zuschauen…. Durch das viele zügeln kam das packen für Cambrils zu kurz. Somit war er am Freitagabend im grossen Stress und beinahe hätte er den Bus nach Cambrils verpasst. Ich durfte ihn zum Abfahrtort hinfahren. Viele bekannte Gesichter waren dort. Eigentlich dachte ich, dass es für mich voll easy sein würde, wenn Dinu allein nach Cambrils geht. Ich weiss ja, warum ich nicht kann… Aber ab dem Zeitpunkt, wo ich die vielen Kollegen sah und Dinu mit in den Bus stieg, da tat es mir ziemlich weh. Auf der Rückfahrt nach Hause kullerten mir dann doch ein paar Tränchen runter und meine Stimmung war im Keller. Das Ganze Weekend beschäftigte mich das Ganze immer noch, ich konnte mich aber mit Schwimmen, Kisten ausräumen und mit Kollegen abmachen zum Glück etwas ablenken.
Dinu ist nun seit 2 Tagen in Cambrils und geniesst das warme Wetter. Er ist Guide in der Gigathlongruppe und leitet dort vor allem das Inlinen.

Rockmusik im Kino und Gehen an Krücken - Alterserscheinung

verfasst am 7.4.2019 von uns Beiden

Wir kommen in ein Alter, da schaut man Rockkonzerte im Kino und nicht mehr vor Ort. Nachdem wir in der vorderen Woche den Film über die Toten Hosen genossen hatten, waren wir dieses Wochenende im Film von Queen. Wir fanden beide Filme sehr beeidruckend. Doch das Beste kam nach dem Film. Im Cinedom in Muri gibt es eine tolle Rutschbahn, welche zum Ausgang runter führt. Tabea liess zuerst die Krücken die Rutschbahn runter um anschliessend selber nachzurutschen. Am Ton an konnte man erkennen, dass sie mit den herumliegenden Krücken kolidierte - Zum Glück ohne Sachschaden.

Für diejednigen, welche den Bericht unten noch nicht gelesen haben. Tabea geht für die nächsten 2 Wochen an krücken, da sie eine leichte Stressfraktur am Fuss hat. Die  Schmerzen im Fuss haben nicht nachgelassen, der Besuch beim Arzt hat nun Klarheit verschafft. Sie darf immerhin zu 50% belasten. Schwimmen/Aquajoggen und Krafttraining sind erlaubt. Am Sonntagvormittag waren wir daher im Fitnesszentrum - etwas länger wie gewohnt. Vom Timing her ist es etwas ungünstig, da wir im Moment am Umziehen sind. Doch bis zum Umzugstag selber (27.4.) sollte sie wieder einigermasen belastbar sein. Dinu ist froh, dass er nächsten Freitag in den Bus nach Spanien steigen kann, da er so genügend Entfernung vor "Tabeas" Laune ;-) hat.

Breaking Bad News

Tabea war heute beim Arzt. Nnun ist es doch so, dass sie am Fuss eine leichte Stressfraktur (Grad 1-2) hat. Daher muss sie nun für 2 Wochen mit Krücken gehen und ihr halbes Körpergewicht entlasten. Das hatte sich ja seit ca. 3 Wochen etwas abgezeichnet, dass es nun tatsächlich so ist, ist aber doch etwas frustrierend.
Radfahren und Laufen sind somit tabu für die nächsten 14 Tagen.
Aber wie wir alle Tabea kennen, hat sie schon viele andere sportliche Pläne. Denn ihr Motto ist ja, irgendwie gehts immer, man muss nur die passenden Sportarten suchen. Schwimmen, Aquajoggen, Pilates, Krafttraining (ohne Füsse) gehen trotzdem.
Somit wird sie sich in den nächsten 2 Wochen mit diesen Trainings begnügen, währenddem Dinu 1 Woche als Inline und Veloguide, nun leider ohne Tabea, nach Cambrils gehen darf.

Velo, velo, velo

verfasst von Beiden am 31.03.2019

Tabea's Fuss schmerzt weniger, aber die Situation ist immer noch weit weg von gut. Sie war beim Arzt, der konnte ihr sagen, dass nichts gebrochen ist. Sehr wahrscheinlich ist einfach eine Sehne entzündet und wohl noch was gezerrt. Aus diesem Grunde gabs für sie schon wieder eine Woche ohne Laufen - und ein paar weitere werden wohl noch folgen. Dafür konnte sie das schöne Wetter auf dem Rad geniessen. Am Freitag fuhr sie in der Mittagspause über den Schallenberg. So kamen schöne 90km zusammen. Am Samstag war sie im Schwimmtraining, währenddem Dinu eine Spinningstunde geben durfte. Anschliessend gabs eine "kurze" Biketour von ca. 2,5h über den Belpberg mit einem Kollegen. Tabea war Guidin und versuchte einen für uns unbekannten Weg hoch auf den Belpberg. Das Resultat war dann, dass wir den halben Belpberg das Bike hochschiebe/tragenn mussten, da viele Treppen waren und auch sonst unfahrbar. So kamen wir ziemlich ins schwitzen.
Am Sonntag gabs dann mit 2 Kollegen eine Rennrad-Juratour mit anschliessendem Gelatiessen in Biel. Nach 120 km un 1800hm kamen wir zufrieden (und  Dinu ziemlich erschöpft, trotzdem rannte er anschliessend noch 2 km) zu Hause an.
Bilder gibts in der Galerie.

Ufrichti u viu Sport

verfasst von Dinu am 25.03.2019

letzte Woche hatte am Freitag ein spezielles Highlight in sich. Kein sportliches, sondern wieder einmal einen Küchenevent. Tabeas Bruder und seine Frau haben einen Dachstock/Heuboden eines Bauernhauses umgebaut und feierten «Ufrichti» und wir waren für das Essen zuständig. Ein sehr reichhaltiges Apérobuffet mit allerlei Köstlichkeiten war gewünscht. Es gab von Lachsroulade über Pizzablumen mit Pesto, Schinkengipfeli, Käsekuchen, diverse gefüllte Brote bis zu Gemüsedipp fast alles! Ein warmes Schinkli, Pilzrisotto und zum Schluss vier verschiedene Desserts rundeten das Ganze ab!
Wir haben ja schon viele Apérobuffets fabriziert, aber so viel gegessen, wie diese ca. 36 Personen, wurde noch nie. Wir kamen teilweise nicht nach mit auffüllen oder Risotto kochen! Dafür war es eine tolle Erfahrung, eine nigelnagelneue Küche benutzen zu dürfen!
Dass wir sportlich nicht ruhig blieben letzte Woche war ja wohl klar. Tabea leitete nicht weniger als FÜNF Spinninglektionen und war dafür nur einmal schwimmen. Am Samstag, nach dem strengen Vorabend, war nichts mit ausschlafen – Dinu leitete eine Spinninglektion, danach musste er so rasch wie möglich nach Hause und ab aufs Rennvelo. Tabea hatte die erste «längere» Velotour geplant (also die erste längere für Dinu, Tabea hat schon längere gemacht im 2019!). Quer durchs Emmental, von Affoltern bis Moosegg, sie hatte keinen Anstieg in ihrer Planung ausgelassen! Dinu hatte sich ein erholsames, erstes, lockere Töurli gewünscht, Tabeas Umsetzung beinhaltete beinahe 100km und ca. 1400hm. Dinus Tacho stoppte bei 99,2km, was zu ihm passt, Tabea fuhr noch 400m weiter, kehrte wieder um und stoppte bei 100,0km!
Dinu musste übrigens rasch nach Hause und aufs Velo starten, dass es reicht, am Abend noch etwas aufzuräumen, da wir noch Besuch zum Znacht erwarteten…….
Dass wir dann am Sonntag zu Hause chillen, erwartet ja eh niemand mehr…… Dinu startete kurz nach 9 Uhr auf einen Steigerungslauf über 17km, er startete mit 5min 30sek. Pro Kilometer und rannte die letzten 4km dann unter einem 5er Schnitt – obwohl es etwas bergauf ging. Danach engagierte er sich in Bern beim Projekt «Open Sunday» wo eine Turnhalle kostenlos für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren einen Nachmittag rumtoben können – und diverse Betreuer (inkl. Dinu) zu den Kids schauen.
Tabeas Programm? Da fangen wir beim letzten Sonntag an. Nach ihrem Lauf nach Kerzers schmerzte ihr Fuss! Das wurde während der Woche, trotz kühlen und salben, nicht besser. So ging sie zum Arzt, weil sie mit einem Ermüdungsbruch rechnete! Der Arzt fand, dass es wohl kein Ermüdungsbruch sei, er tippte eher auf eine Sehnenentzündung (konnte es aber nicht mit 100% Sicherheit sagen), empfahl eine Therapie für eine Woche und danach die Nachkontrolle. Wenn das nicht schon reichen würde, purzelte Tabea am Samstag noch die Treppe bei uns in der Wohnung herunter (sie war gerade am Telefon beschäftigt….), landete auf den Füssen, allerdings nicht so schön gerade. Sie hörte ein grosses Knacksen und dachte sofort, dass nun etwas gebrochen sei. Selbstverständlich war es derselbe Fuss! Am Samstag humpelte sie herum, auf dem Velo spürte sie den Schmerz zum Glück aber nicht, jedoch in der Nacht spürte sie ihn! Am Sonntag schnappte sie sich wieder das Fahrrad, nun sollte die Tour etwas länger werden – dafür hatte sie etwas mehr Höhenmeter geplant 😉 Sie war sogar längere Zeit im Schnee unterwegs – denn auf dem Chasseral, ihrem Ziel, liegt noch ordentlich Schnee!  Sie genoss die herrliche Aussicht, ihr Fuss schmerzte nun aber auch auf dem Velo etwas! Sie beschloss unterwegs: Ich gehe heute auf den Notfall! Sie düste nach Hause, und ihr glaubt nicht, was passierte? Sie geht in den Keller, um das Fahrrad zu versorgen, rutscht aus und landet unsanft auf DEM Fuss! Sie duschte, trank etwas und schnappte sich das Auto. Auf dem Notfall wurde der Fuss untersucht, man vermutet: Kein Bruch, war sich aber nicht sicher! Tabea hat aber nun am Dienstag einen Termin, wo der Fuss nochmals untersucht und bei Bedarf geröngt wird. Normales Gehen ist im Moment kaum möglich.
Wir hoffen, dass alles gut kommt – Tabea mit einem Gips im Frühling, das wäre der absolute Horror! Wir sind aber optimistisch!
Bilder gibt’s wie immer in der Galerie!

 

Schlüsseltrainings

verfasst von Dinu am 18. März 2019

Dinu trainiert weiterhin sehr konsequent auf den 100er hin, Tabea hingegen wachsen wohl bald Schwimmhäute und Pedale an! Das ist etwa die Kurzzusammenfassung der letzten Woche. Etwas detaillierter:
Am Dienstag besuchten wir gemeinsam ein Training von Unisport, bei welchem Rennen und Kräftigungsübungen kombiniert wurden. Dinu hatte danach Muskelkater, Tabea vertrug die Tortour locker – man sieht, wer ganzheitlich trainiert ist…… Mittwochs ein gemeinsames Lauftraining, Dinu hatte dann am Donnerstag Ruhetag bevor er am Freitag am Mittag im Geschäft noch eine Runde Laufen ging. Tabea muss ihren Fuss etwas schonen (unklare Schmerzen beim Abrollen, sie befürchtet das Schlimmste) und war darum auch in der letzten Woche mehrheitlich auf Velos unterwegs – und 3x schwimmend!
Am Samstagmorgen leitete Dinu einen Hypoparcour für Kinder mit Diabetes und ihre Eltern. Er freut sich immer, wenn er seine Erfahrungen mit seinem Diabetes weitergeben kann. Um ca. 11:40 verliess er die Turnhalle in Langendorf, düste kurz nach Hause (da er die Laufkleider zu Hause liegen gelassen hatte….. Es wäre ihm wohl sonst zu langweilig geworden) und dann nach Kerzers. Tabea traute ihrem Fuss die 15km des Kerzerslaufes nicht im Wettkampftempo zu, war aber einen Teil des Weges hingejoggt. Dinu sprang 12:49 zum Auto raus, Tabea übernahm und suchte einen Parkplatz. 12:51 startete Dinus Startblock – der letzte Block vor den Walkern! Als Dinu die Startlinie überquerte, konnte er etwa 100m vor sich die Letzten seines Startblocks laufen sehen! Er war also definitiv der letzte Läufer auf der Strecke 😊 Doch das änderte sich bald, denn er gab Vollgas und überholte fleissig. Verglichen mit dem Jahr zuvor war er bei 9 der 15km schneller, wie im Vorjahr (dank der Pulsuhr kann man genau schauen, wie lange man für welchen Kilometer gebraucht hatte), bei einem war er genau gleich schnell und nur bei 5km war er langsamer! Aber das reichte, dass er im Ziel etwa 15 Sekunden langsamer war wie im Vorjahr! Danach hatte er ein paar leichte Blasen an den Füssen und hatte Hunger, sonst war er zufrieden.
Am Sonntag trennten sich unsere Wege schon wieder. Dinu fuhr mit dem Velo an die Aare, rannte ab dort ins Wankdorfstadion um am GP-Trainingslauf teilzunehmen. Da sich die Beine zu Beginn recht schwer anfühlten, überlegte er lange, ob er in die Gruppe 1h20min oder in die 1h25min gehen sollte. Im letzten Jahr brauchte er im Wettkampf ja etwa 1h 14min! Er entschloss sich kurzfristig dafür, in die schnellere Gruppe zu gehen. Unterwegs war früh zu merken, dass die Gruppe zu schnell unterwegs ist. Dinu musste immer wieder kämpfen, um dran bleiben zu können, aber nach 1h und 18min war er mit dem Rest der Gruppe im Ziel. Danach joggte man zurück zum Wankdorfstadion, wo man sich verpflegen konnte. Nun war die Frage, ob er direkt zum Velo rennt oder noch einen Umweg einlegen sollte. Er entschied sich für den Umweg und war dann nach 28,5km zurück. Da legte er natürlich eine Zusatzschlaufe ein, so dass er nach recht genau 30km joggen zurück war. Nun hat er müde Beine und Blasen an den Füssen. Aber er ist zufrieden mit dem Wochenende, er hatte dieses im Voraus als „Schlüsseltraining“ für den 100er bezeichnet.
Und danach? Die Füsse hochlagern? Nö, nach Hause, etwas essen, Wäsche aufhängen, Bett frisch anziehen, Wohnzimmer reinigen, mit dem Auto kurz zu den Eltern und dann los nach Zürich! Denn dort war Tabea am Warten! Sie hatte eine 125km Tour mit dem Triathlon-Rad hinter sich, war über mehrere Hügel gedüst was insgesamt 1800 Höhenmeter ergab auf der Tour! Nun sass sie in einem Kaffee, war am Frieren und wartete auf die warmen Kleider, die ihr Dinu mitbrachte. Und warum Zürich? Naja, da besuchten wir zum „gemütlichen“ AusKLINGEN das Konzert von Herbert Grönemeyer. Es begann um 19:10, als es um 22:00 noch nicht fertig war (also wohl 3h für 88 Franken, Stehplatz!) fuhren wir dann heimwärts, damit wir am Montag wieder „fit“ sind!

Ihr fragt Euch, wo wir die Energie für all das hernehmen? Am Mittwochmorgen (Tabea hats nicht mitbekommen, sie schlief noch) klingelte es 2x an der Türe. Dinu staunte nicht schlecht, als da ein RIESIGER Lastwagen vor der Türe stand! Was er geliefert hat (und Dinu als Zusatztraining auf den Balkon tragen durfte) seht ihr in der Galerie!

 

Spinning, Spinning, Spinning

Dinu in der Stockhornarena - FC Thun vs FC Zürich
Dinu in der Stockhornarena - FC Thun vs FC Zürich

verfasst von Dinu am 11.03.2019

Nach der Thunerseeumrundung hatten wir beide etwas müde Beine. Doch das Programm lief normal weiter – Spinning, schwimmen und Krafttraining folgten. Am Dienstag ein Lauftraining zu dritt – Franziska, meine Betreuerin vom 100er kam mit uns auf eine Joggingtour bei prächtiger Fernsicht. Sie sicherte zu, dass sie, wenn terminlich nichts in die Quere komme, Dinu am 100er wieder betreuen wird! Am Dienstagabend hatten wir noch eine wichtige Besprechung! Denn Ende März dürfen wir für eine «Ufrichti» ein grosses Apéro erstellen. Genau dies haben wir nun besprochen und geplant, wir freuen uns auf dieses Projekt.
Am Samstag waren wir schon wieder zusammen joggen, nach einer Stunde trennten wir uns aber. Während ich ab Bern heimjoggte und so ca. 16km zu Fuss zurücklegte, ging Tabea schwimmen. Sie ist im Moment ca. 2-3x pro Woche im Wasser, denn sie will die im Schwimmcamp gelernten Punkte regelmässig anwenden. Am Nachmittag hatten wir dann lieben Besuch zu Kaffee und Kuchen.
Den Sonntag verbrachten wir dann getrennt. Am Vormittag leiteten wir beide in unterschiedlichen Fitnesscentern Spinninglektionen – ich eine, Tabea zwei. Am Nachmittag hatte Tabea eine Spinningweiterbildung und sass nochmals über 2h auf dem Spinningvelo! Also insgesamt fast 4h Spinning – die spinnt doch? Ich reiste nach Thun an den Fussballmatch. Aber nicht etwa um den Match zu verfolgen und auch ganz sicher nicht, um mitzumachen! Nein, ich durfte an einem Ess- und Getränkestand mithelfen, dass die hungrigen und durstigen Fans gut versorgt wurden.
Am Abend roch ich nach Bratwurst und Pommes, Tabea hingegen tat der A. weh – so nahmen wir beide etwas mit vom Sonntag 😉
E guete Start i die nöii Wuche wünsche Euch Tab-Di

 

Dinu mutiert zum Läufer

verfasst von Dinu am 03.03.2019

Dinu mutiert zum Läufer! Das ist schon beinahe besorgniserregend! Er hat in der letzten Zeit 3 Paar neue Laufschuhe mit nach Hause gebracht!!! Am letzten Samstag, nach der im letzten Beitrag beschriebenen Radtour, rannte er noch 2km, am Sonntag vor seinem Turnhallenevent ging er auch etwa 20min Joggen, am Montag leitete er eine Spinning Lektion in Bern – und lief hin! Am Dienstag waren wir beide bei Judith Wyder im Lauftraining – intensive Treppenläufe und Bergsprints standen auf dem Programm, so dass wir danach zitternde Beine hatten!
Mittwochs war er in «Hämpus Laufgruppe»: Verschieden lange Intervalle (3x4min, mehrfach 2min, dann 1min, dann wieder länger, dann noch 30sekündige – in einer Gruppe von über 20 Läufern geht’s da so richtig zur Sache. Am Nachmittag war er dann wieder einmal auf den Inlines, er hatte Göttitag und übte mit seinem Göttimeitli. Danach stellte er das Auto in Bern ab und rannte noch nach Hause! Am Donnerstag und Freitag brauchte er Ruhe, am Samstag kombinierte er eine Spinninglektion mit einem Rumpftraining!
Tabea war in letzter Zeit deutlich vielfältiger unterwegs! Diverse Ausfahrten mit ihrem Triathlon- und dem normalen Rennrad, Biketouren, Lauftrainings, viel Schwimmen, Spinninglektionen und auch Krafteinheiten! Oft waren es 2 Trainings pro Tag, doch letzte Woche fand sie plötzlich, dass sie etwas müde sei – sie habe wohl vor etwa 12 Tagen den letzten Ruhetag eingelegt! Somit pausierte sie am Freitag, am Samstag war sie dann schwimmen, etwa 4km…..
Sonntag gings dann so richtig früh los! Um 8:15 gabs in Gwatt bei Thun ein Briefing, um 8:30 wurde zum «Bike and Run» gestartet. Wir waren in 2 verschiedenen Zweierteams am «Start», wobei das Ganze kein Wettkampf ist! Der Anlass funktioniert so: Haufenweise Zweierteams starten in Gwatt, in jedem Team läuft ein Sportler 2km, sein Kollege fährt Rad, nach 2km wird gewechselt, und so weiter. So lief jeder ca. 24 km (die gesamte Strecke misst fast 48km), dank den Pausen kann man aber ein Tempo laufen, welches man so nie über diese Distanz durchstehen könnte! Danach waren wir richtig erschöpft – Tabea schlief zu Hause auf dem Sofa innert kürzester Zeit ein!
Bilder gibts in der Galerie - Tabea und Dänu hatten leider kein Natel dabei. Deshalb gibts von ihnen keine Fotos.

Bei uns geht alles ruck zuck, zack zack…

verfasst am 24.02.2019 von uns Beiden

 

Vor 14 Tagen waren meine Eltern und mein Bruder mit seiner Frau bei uns zu Besuch. Es ging um die Wohnung meines Bruders. Mein Bruder und seine Frau haben ein altes Bauernhaus (um genau zu sein: die Heubühne) in Sumiswald zu einer bomben Hütte umgebaut und werden nun Ende März dorthin ziehen. Dadurch wird ihre Eigentumswohnung frei, welche meinem Vater gehört. Das Thema war, ob nicht wir die Wohnung beziehen möchten, weil diese für uns einige Vorteile hätte. Tags darauf guckten wir sie uns nochmals an, zwei Tage später ging Dinu nochmals vorbei, nochmals 2 Tage später sagten wir zu und nach weniger als einer Woche kam mein Bruder am vorderen Samstag vorbei, um Fotos von unserer Wohnung zu schiessen. Acht Tage nach dem es zum Thema wurde, erschien letzten Montag nun das Online-Inserat für unsere Wohnung!  Und nun sitzen wir in Mitten von Kisten und werden schon bald, Ende April nach Urtenen ziehen. Ruck zuck, zack zack…. Bei uns geht halt immer alles schnell😊

 

Neben diesem Entscheid hatten wir aber genug Zeit, um auch Sport zu treiben. Tabea nutzte das prächtige Wetter und war 2x auf dem Triathlonrad. Einmal gings um den Murtensee und einmal in Richtung Thunersee. Am Samstag war Tabea Schwimmen, anschliessend traf sie Dinu, zur Abwechslung auf dem Rennrad. Leider funktionierte Tabea’s Vorderschaltung nicht (Elektronik lässt grüssen), obwohl sie 100% geladen war…. Daher konnte sie nur mit den hinteren Gängen schalten. Dazu wehte eine üble Bise und eine Platte hatte sie auch noch. Bei einer längeren Steigung über 20% «durfte» sie Dinu’s Fahrrad fahren, weil sie fast nicht hochgekommen wäre mit ihrem halbdefekten Rad.
Den Abend liessen wir bei uns zu Hause mit einem liebe Kollegenpäärchen ausklingen – natürlich mit feinem Essen – von uns gekocht. Den Sonntag verbrachten wir getrennt. Tabea joggte von Uettligen aus auf den Gurten. 20km kamen zusammen. Der Abstieg von Gurten war eisig, rutschig und fast etwas gefährlich. Dinu engagierte sich an einem Open Sunday – eine offene Turnhalle mit mehreren Helfern für Kinder mit und ohne Behinderung und war dort als Senior Coach im Einsatz.

 

Das schöne Wetter geniessen....

verfasst von Tabea am 18.02.2019
Das schöne Wetter der vergangenen Woche motivierte Tabea ein paar Mal aufs Bike zu steigen. Am Dienstag fuhr sie in einer verlängerten Mittagspause über den Ulmiz und Gurten. Die Abfahrt vom Ulmiz glich dann eher einer Wanderung, weil dort noch sehr viel Schnee lag und es teilweise unfahrbar war. Sie hat daraus gelerntund am Freitag die Tour etwas anders geplant. Sie fuhr mit dem Bike wiederum via Ulmiz Richtung Riggisberg, dann runter nach Toffen und den Belpberg via Wanderweg hoch. Am Samstag ging Tabea Schwimmen und anschliessend mit einem Kollegen und Dinu joggen. Dinu trainiert ja für den 100km Lauf, deshalb schenkte er sich das Schwimmen und joggte in die Badi, wo wir dann zu dritt auf eine Laufrunde aufbrachen. Es war irgendwie speuiell, einer von uns war in den kurzen Hosen unterwegs, bei den sommerlichen Temperaturen, auf den Wegen lag aber noch überall Schnee und Eis! Am Sonntag gings knackig weiter für Tabea. Sie fuhr mit dem Triathlonrad nach Lyss, wo sie mit einer guten Kollegin 1h joggte. Anschliessend traf sie Michael und sie umrundeten zusammen den Murtensee mit den Rädern. So kamen schöne 92km zusammen bei prächtigem Wetter.
Dinu hingegen war am Leiter-Grundkurs von Eitzinger. Er darf im April (die zwei Wochen vor Ostern)  in Cambrils  die Gigathlongruppe mitleiten. Ein Teil des Kurses wurde auf dem Rennrad  absolviert, so kam er auch auf etwa 30km Rennvelofahren.

Kochen, kochen, kochen

verfasst von Dinu am 17.02.2019
Nach dem Kochen ist vor dem Kochen, das ist im Winter mit dem Kochen fast so wie im Sommer mit den Wettkämpfen:-). Denn dieses Wochenende hatten wir am Sa. UND am So. Abend Besuch! Tabea fand zuvor: „Dasch no gäbig, de chani 2x s gliche Dessert mache, de geits im gliche zue!“. Sie suchte dann Dessertrezepte, fand 2 ganz tolle und machte dann das Eine für den Besuch am Sa., das andere Rezept brauchte sie dann für den So. Warum einfach, wenns auch kompliziert geht?
Trainingsmässig sind wir fleissig unterwegs, so waren wir am Sa. getrennt unterwegs (Tabea im Schwimmtraining, Dinu im Kraftraum), am Samstag nochmals getrennt (Tabea ging nochmals schwimmen und fand dann, das sie brutal hart, an 2 Tagen in Serie jeweils gegen 4km zu schwimmen, Dinu machte Intervall auf den Laufschuhen) und am Sonntag gingen wir mit einer Kollegin joggen.
Auch unter der Woche war Tabea fleissig, Dinu hingegen verbrachte einen Tag im Alpamare (Göttitag) und einen Tag an einer Weiterbildung in Zürich, da blieb fürs trainieren etwas weniger Zeit.

 

Underlandstafette und 60. Geburi

verfasst von Dinu am 3.2.2019

In der vorderen Woche hatte ich für meine Verhältnisse eher viele Trainings. Am Freitagabend im Schwimmtraining hatte ich aber ein gutes Gefühl. Am Samstag durfte ich die Wohnung aufräumen, nach 2 Wochen sturmfrei, und packen für die Unterlandstafette. Ich hatte am Freitagabend wieder einen grösseren Transporter bei Galliker abgeholt, so konnte ich alles einpacken, was ich benötigte. Tabea erwischte dann aber eine Magendarmgrippe, so musste ich ihr Material nicht einpacken.
Anschliessend fuhr ich nach Bülach, wo ich bereits den Wechselplatz einrichten konnte. Anschliessend fuhr ich an den Flughafen, wo ich nach 2 Wochen eine braungebrannte Tabea begrüssen konnte. Ihre Verdauung hatte sich zwar etwas gebessert, sie hatte aber noch keine Energie, was auch am Sonntag noch nicht viel besser war. Die Nacht war dann alles andere als erholsam. Wir hatten in einem Appartmenthotel (Nahe beim Flughafen, viele Piloten die dort übernachte, wir waren schon öfters dort) ein Zimmer. Um ca. 23:00 begann der Feueralarm zu pfeifen – direkt vor unserem Zimmer! Wir warteten kurz, ich ging dann nachschauen, sah aber nichts und ging zurück ins Zimmer. Kurz darauf ging ich nochmals raus. Da ich nichts Gefährliches sah, habe ich versucht, den Alarm abzustellen. Auf unserem Stock wars nun still, nun hörte man aber, dass es auf den anderen Etagen auch Alarm gab. Deutlich ruhiger, aber doch auch. Ich ging nach unten, ausser haufenweise Gäste, die keine Ahnung hatten, war nichts zusehen. Also zurück ins Bett. Ca. 23:30: Die Feuerwehr fährt vor, wir beobachten zum Fenster raus. Ca 24:00: Die Feuerwehr fährt wieder weg.
Etwas mehr als 6h später klingelt der Wecker, ich mache mich auf den Weg. Als erste Disziplin stand bei mir Eislaufen auf dem Programm. Man hatte selber wählen können, welche Disziplin man als erstes will, ich bevorzugte Eislauf, da am Morgen das Eisfeld noch sauber ist. Es regnete etwas und ich war alleine so früh am Start. Trotzdem fand ich einen guten Rhythmus und war ca. 4 Sekunden schneller wie im Vorjahr, wo ich ja noch Windschatten hatte.
Beim Schwimmen entschied ich mich, immer nach ca. 100m jeweils 25m auf dem Rücken zu schwimmen. So war ich dann tatsächlich ca. 15 Sekunden schneller wie bei meinem bisherigen Rekord! Man kann die Zeiten auch anschauen, sie sind aber sehr regelmässig, ich war also auf dem Rücken nicht langsamer wie crawlend!

Der Schnellste nach den ersten 2 Disziplinen wurde dann als erstes auf die Laufstrecke geschickt, es gab also einen sogenannten Jagdstart. Ich hatte das Glück, dass mich bald 2 Läufer aus Teams einholten und ich mit ihnen mitrennen konnte. Das Tempo war recht hoch, dass wir einen der beiden bald abhängten. Allerdings musste ich danach aufs Fahrrad wechseln während mein Mitläufer seinem Teamkollegen übergeben konnte. Ich war auf den 7,5km über 2min schneller wie im Vorjahr, mein intensives Lauftraining hat sich gelohnt. Auf dem Rennrad war ich eine Spur langsamer wie im 2018, es gab dieses Jahr aber sehr starken Gegenwind, welcher allen Athleten zu schaffen machte! Die Inlinestrecke war leider verkürzt worden, somit ist die Zeit da nicht aussagekräftig. Dafür wars mega spannend auf den Inlines! Auf dem Rennrad war ich mit einem zweiten Single unterwegs und beim Wechseln auf die Inlines kamen noch zwei weitere Singles in die Wechselzone! Die vordersten 4 waren lange weg, aber Rang 5-9 waren nun gleichzeitig am Wechseln. Ich konnte mit dem gleichen, mit dem ich auf dem Rad unterwegs war, auf die Inlinestrecke starten. Da er aber noch was am anziehen (Schoner) war, konnte ich ihn gleich ein paar Meter distanzieren. Ich fuhr, so schnell es noch ging und überholte sogar noch einen weiteren Single! Die Strecke führt bis zu einem Wendepunkt, ab da genau gleich zurück! Auf den ersten 150m nach dem Wendepunkt kamen mir nun 4 Singles entgegen – wow! Das war brutal eng, die andern hatte also auch Gas gegeben. Ich probierte, das Tempo zu erhöhen, da weder das anschliessende Wechseln noch die letzten 8km auf dem Bike zu meinen besten Disziplinen zählen! In der Wechselzone hatte ich den ersten Bikeschuh aber bereits an, als der nächste Single angedüst kam, die nächsten 2 kreuzte ich, als ich das Bike zur Wechselzone hinausschob. Nun wollte ich alles geben und raste so schnell wie möglich los! Die Beine brannten, die Lunge pfiff, ich kämpfte mit dem Wind – nach etwa 5km wagte ich einen Blick zurück und sah weit und breit Niemanden! Ich kam als Vierter Single ins Ziel und war in 4 Disziplinen schneller wie im Vorjahr, eine war nicht vergleichbar (andere Streckenführung) und in einer war ich langsamer. Dass mir das Laufen so gut gelang freut mich extrem, mein Training hat sich gelohnt!
Erholung? Montags: Spinning, Dienstags Training bei Indurance: Kraft und Schnellkraftübungen kombiniert mit Sprints, Mittwoch Bahntraining mit ca. 30 anderen: 8min vollgas, 3min Pause, 4min vollgas, 2min Pause, noch je 1x 8 und 4min, danach noch 2min vollgas – ich war nach den ersten 2 Einheiten so was von kaputt, ich schleppte mich nur noch über die Runden! Der Donnerstag war dafür cool, mit dem Inlineclub eroberten wir den „Skillspark“ in Bern und hüpften wie die Wilden auf all den Trampolins rum.
Freitag und Samstag gabs kein Training für mich (Tabea war im Spinning am Freitag), da wir für das Geburtstagsfest von Tabeas Mutter das Dessertbuffet vorbereiten durften.
Sonntags wurde dafür umso härter trainiert, nach 2h Spinning joggten wir in einem geführten Training noch 90 Minuten! Unsere Outfits waren dann auch spannend: Tabea startete in langen Sommerhosen (mit dünnem Stoff aber immerhin lang) in das Lauftraining durch den Neuschnee/Match, ich trug Langlaufhosen....

Fotos gibts in der Galerie

 

Rückblick auf 2 Wochen Lanzarote

Verfasst von Tabea am 27.1.2019

So schnell gehts und die 2 Wochen Trainingslager in Lanzarote sind vorbei. Aber von vorne. Ich reiste mit Michael, einem Triathlonkollegen, nach Lanzarote, um 2 Wochen an der Sonne zu trainieren. Wir entschieden uns für das Sporthotel La Santa. Ich war noch nie dort, hatte aber schon oft davon gehört. Die erste Woche besuchten wir das Schwimmcamp von Ute Mückel. Ute Mückel war eine sehr gut Triathletin und Schwimmerin und so erhoffte ich mir, gerade im Schwimmen einiges dazuzulernen. In der 2. Woche besuchten wir eine Triathlonwoche von den Triabolos, welche in Hamburg zu Hause sind.

 

Angekommen im La Santa war ich sehr gespannt, auf meine Zimmernachbarin. Denn ich teilte mir mein Apartment mit einer fremden Person, da dies so günstiger war. Eine Dänin war meine Zimmergenossin und alles ging prima mit ihr. Sehr unkompliziert und wir kamen gut aneinander vorbei. Sowieso waren im La Santa sehr viele Dänen - bis wir dann rausfanden, dass dieses ursprünglich ein dänisches Hotel war. Natürlich hat es mittlerweile Athleten aus aller Welt und sehr viele Profis trainieren dort. So habe ich oft den  Hawaiisieger Patrick Lange gesehen, Raelet war auch vor Ort, Lucy Charles, Anne

Haug und Laura Philipp. Dies nur ein paar Namen der Profiszene. Ich fands voll cool z.B. auf der Bahn neben Lange zu schwimmen. Oder den Profis bei ihrem

Schwimmtraining zuzuschauen. Ich weiss noch, am Anfang, wenn ich ein Profi sah, dann fand ich das wahnsinnig cool.  Aber schon nach ein paar Tagen merkte ich, dass die ja auch nur ganz Menschen sind;-) und es war völlig normal am neben Tisch neben Lange und co. zu frühstücken.

Mich faszinierte das Hotel. Man kann dort sozusagen fast jede Sportart durchführen. Eine 400m Bahn hats, x Tennis- und Squashplätze, Hantelbereich  (outdoor!), TRX Bereich, 18x50m Schwimmbahnen, Golfplätze und man konnte vom Morgen bis Abend Groupe-Fitnesskurse besuchen. Dies war alles im Preis  inklusive. Leider konnte ich von dem nie profitieren, da unser Trainingsplan zu voll war und mir somit schlicht und einfach die Kraft und Energie fehlte noch irgendeinen  Tanzkurs oder was auch immer zu besuchen.

 

Die Schwimmcampwoche mit Ute Mückel war der volle Erfolg. Ute ist eine sehr direkte Frau, welche mit Herzblut bei  der Sache ist. Dies hat man von der ersten Trainingsstunde an gemerkt. Bei der  Begrüssung erwähnte sie, dass die Radeinheiten nur locker und nicht zu lange dauern sollten zwischen den Schwimmeinheiten. Denn wir hatten immer am Morgen  eine Stunde schwimmen und am Abend. Am Abend gab es häufig nur 45min und danach noch 30min  Trockentraining. Ich fand das dann schon etwas lächerlich, nur so wenig  Radfahren zu dürfen dazwischen. Was sollte man dann die restliche Zeit auch

machen? Schnell merkte ich aber, warum sie das so wollte. Sie wollte, dass wir

auch am Abend noch voll aufmerksam die Technikübungen durchführen konnten. Wäre

man 5h auf dem Rad gewesen, dann hätte das Schwimmtraining darunter gelitten.

Auch vom Schwimmtraining war ich zuerst etwas überrascht, wie wenig pro Tag

geschwommen wurde. Ich dachte im Vorfeld, dass man mind. 3h am Tag schwimmen

würde... Als es dann nur 1h45 waren, war ich fast etwas enttäuscht.... Jetzt

kommt das grosse ABER; es hat tatsächlich gereicht. Nach einer Stunde schwimmen

war man recht kaputt. Und das nicht, weil wir Intervalle gemacht hätten, nein,

im Gegenteil, es gab praktisch nur Technik. Wir schwammen auch immer nur 25m,

dann gabs kurz eine Pause, so sie was sagte. Wenn man sich immer schön brav

daran hielt, das gesagte umzusetzen, dann war das echt anstrengend. Am 1. Tag

gabs bereits eine Bestandesaufnahme mit Video. In der Mitte und Ende der Woche

wiederholte sie das. So konnte man den Fortschritt selber sehen und es war bei

vielen Leuten unglaublich krass. Die schwammen am Schluss richtig gut, am

Anfang hatte man das Gefühl, die werden das wohl nie können.... Auch bei mir

gabs einiges zu verbessern. Es war zwar nicht ganz so viel, weil ich schon

relativ gut schwamm. Aber gerade am Abdruck hinten und die Eintauchphase mit

Schulter nach vorne kann ich noch einiges verbessern. 50 Meter zu schwimmen mit

der korrekten Technik finde ich bis heute schwierig und anstrengend. Ich merke

schnell, wenn ich zu lange Distanzen schwimme, dass ich nicht mehr sauber

schwimme. Ute konnte sehr gut analysieren und sah schnell, wo die jeweiligen

Fehler waren. Ich fands recht krass, waren wir doch 12 Leute auf 3 Bahnen verteilt und sie konnte jedem sagen, was er jetzt gerade nicht gut oder gut gemacht hat. Ich muss sagen, dass ich noch  nie so eine gute Schwimmwoche erlebt habe, gut organisiert und einen roten

Faden gabs auch. Die Radheinheiten 

machte ich meistens mit Michael (Anmerkung des Dinus: Zufälligerweise waren die 

so ein Klitzekleinesbischen länger, wie wenn man mit Utes Gruppen gefahren wäre…..).

Da es viel Wind war, gabs nicht so viele Kilometer. Am Anfang fand ich den Wind 

noch lustig, Mitte der 2. Woche war ich wirklich etwas genervt ab diesem starken

Wind.

Die zweite Woche war dann mit dem Klub Triabalos – ein Triathlonklub aus Hamburg. Auch hier wurde täglich geschwommen, aber man konnte einen grossen  Unterschied zu der Woche zuvor feststellen. Plötzlich wurden wieder Serien 

geschwommen (was für mich sehr hart war – von immer 25m Schwimmen mit Pause) und

die Distanzen kamen dann wieder gegen 2.5km pro Einheit. Die Woche zuvor waren

wir zw. 1Km und 1.5km! Dazwischen fuhren wir dann weiterhin Rad in Gruppen und

ein paar Lauftrainings gabs auch. Insgesamt hat mir die 1. Woche deutlich

besser gefallen. Die 2. Woche war dann halt mehr Km abspulen und weniger

technikorientiert. Der Wind war in der 2. Woche auch noch schlimmer und sehr

mühsam. Das Wetter war recht durchmischt. Es gab Regen, Sonne und Wolken. Aber

immerhin hatten wir 20 Grad und konnten fast immer kurz/kurz fahren.

Interessant fand ich, dass auf dem Trainingsplan jeder 3. Tag ein Entlastungstag 

war. Dies hiess bei den Hamburgern wirklich, nichts zu trainieren bis auf eine 

lockere Schwimmrunde. Es hielt sich praktisch jeder dran. Das habe ich noch nie 

erlebt in einem Trainingslager, wo ich bis jetzt war. Es gab zwar in den

bisherigen Trainingslager auch sogenannte Erholungstage.... aber niemand hielt

sich daran. Ich fand das recht sympathisch, wie das die Triabolos so

durchgezogen haben (Die Triaboloscamps dauern auch knapp 2 Wochen, somit gabs 4

Ruhetag). Wir hörten dann aber nach der ersten Woche auf und kehrten nach Hause

zurück. 

Ich bin nun gespannt, wie sich das Schwimmtraining umsetzen lässt! Ich habe 

grossen Gefallen daran gefunden, täglich zu schwimmen. Es tat sehr gut.

 

Insgesamt kamen in 2 Wochen ca. 32Km Schwimmen, 920km Rad und ein paar

Laufeinheiten zusammen. Jetzt ist Erholung angesagt. Da ich gerade noch einen

Magen-Darm-Infekt aufgelesen habe, liess ich die geplante Unterlandstafette sicherheitshalber ausfallen. Ein paar Fotos gibts in der Galerie.

Von Lanza bis an die Lenk

Tabea genoss in der letzten Woche die warmen Temperaturen und das tolle Wetter in Lanzarote – und bleibt noch eine Woche!
Sie schwärmt vom Hotel, das ein grosses und bekanntes Sporthotel sei. Es gibt 2 grosse Schwimmbecken mit je 10 Bahnen à 50m, einen Leichtathletikplatz, sie war im Stand-Up-Paddeln, es gebe Trailläufe, Trampolinspringen, Übungsplätze für Golfer, etc. Die halbe Triathlon-Weltspitze sei im Moment auch in dem Hotel, ein richtiger Hot-Spot. Sie war nun letzte Woche in einem Schwimmcamp, das aber auch Radeinheiten, Krafttrainings und Lauftrainings beinhaltete. Sie habe sehr viel profitiert, es war ihr aber oft zu wenig anstrengend, dass sie eigene Radtouren unternahm, welche dann deutlich länger waren, wie diejenigen der eigentlichen Gruppe.
Von Tabea kamen dann auch so Sprüche: «Am Morge mues i zerscht öppis mache, nach 5h cha me de vom er us Mou e Pouse mache, aber vorhär hauti sowas ned us» - wie wir sie kennen halt 😊
Ich war aber auch fleissig, ich hatte min. eine Sporteinheit pro Woche: 2x Spinning, Laufen mit Judith Wyder (sehr streng), zwei weitere Laufeinheiten, ein Schwimmtraining, kurzes Schwimmen in der Aare und nun noch 2 Skitage mit dem Inlineclub. Das Skiweekend war der Hammer, am Samstag strahlendes Prachtswetter, am Sonntag dann bewölkt, dadurch fast keine Leute auf der Piste und, da fast windstill, wärmer wie am Vortag. Die Pisten waren top präperiert, auch wenn es im Berner Oberland nicht ganz so viel Schnee hat wie im Bündnerland. Aber im Moment reichts vollauf.
Fotos findet Ihr in der Galerie.

Tea-Time? Winter? Sommer?

Die letzte Woche war unspektakulär – so zum Abwarten und Tee trinken :-). Denn neben diversen Trainings lösten wir im Teeladen in der Länggasse einen Gutschein zum „Hightea“ ein. Dort werden diverse Tees serviert und erklärt, dazu gibt es eine leckere „Mahlzeit“. Verschiedene Brötchen (süsse und salzige Scones), Saucen, Süssigkeiten etc. Bei uns wars das Mittagessen. Die beiden Damen am Tisch nebenan fanden, sie seien froh, hätten sie kein Zmorge gegessen und sie würden aufs Znacht verzichten. Es ging darum, in die Welt des Tees einzutauchen und abzuschalten – bis Tabea dann los musste, sie musste auf den Zug „jufle“. Dinu blieb noch fast eine Stunde vor Ort…..

 

Ansonsten: Dinu trainierte das erste Mal mit „Hämpus Laufgruppe“ – einer Truppe, welche jeden Mittwoch um 12:00 Intervalltrainings in Bern durchführt. Daneben war er in einem Inlinetraining und am Walk & run in Bern! Allerdings nicht als Teilnehmer sondern am Verpflegungsposten. Diesen Sonntag, 10 Stundenlang, bei Temperaturen um 0 Grad!
Tabea war fleissig im Spinning und Kraftraum. Nach dem Teeevent düste sie nach Baden, wo sie eine 5D-Laufanalyse machen liess. Sie bekam diverse Tipps, wie sie effizient ihre Laufleistung verbessern kann. Das braucht nun viel fleissig Arbeit, sie erhofft sich damit aber, ihr Können im 2019 auch auf einem „flachen“ Ironman umsetzen zu können!
Dazu muss sie aber viel trainieren, darum flog sie am Samstag für 2 Wochen nach Lanzarote ins Trainingslager! Sie schickte Videos, die sie in kurzen Hosen zeigte, sie isst das Abendessen draussen und erzählt, dass das Wasser im Pool 23 Grad warm sei.
Dinu hingegen genoss am Samstag den Schnee – zu Fuss (inkl. Schlitten) wanderte er mit einem Kollegen auf den Weissenstein um runter zu schlitteln. Am Sonntag stand er früh auf, um 8:00 musste er in Bern sein. Als freiwilliger Helfer war er beim Getränkeposten des «Walk and run Bern» im Einsatz. Trotz Dauerregen, rutschig-matschigen Wegen und kalten Temperaturen starteten über 600 Teilnehmende! Dinu hatte vorsorglich einen ganzen Haufen an wasserdichten Kleidern dabei – er hatte aber Glück! Sein Posten befand sich auf einer überdachten Brücke! Es war aber cool, ein paar bekannte Gesichter zu entdecken und einmal die andere Seite zu sehen und mit vielen Volunteers zu plaudern!
Anschliessend war er beim Aufräumen aktiv und fand, seine Arme würden mehr brennen, wie nach einem harten Training! Der Anlass war mit viel Herzblut organisiert worden, ein tolles Team war im Einsatz – Dinu ist gerne wieder dabei, ob als Helfer oder als Läufer!

 

Sport, Sport, Sport :-)

verfasst am 3 Königstag

Die letzten Tage im 2018 waren ja sehr sportlich. Tabea genoss die Sonne in Mallorca und hat haufenweise Fotos, die es nun in der Galerie zu sehen gibt, viel braune Farbe und eine tolle Form nach Hause gebracht. Kaum war sie gelandet fuhr sie zusammen mit Rene, der auch in Malle war, nach Bern. Dort wurden die beiden von Renes Freundin abgeholt und zu uns nach Hause gebracht, wo ein 4 Gänger serviert wurde. Da sie erst um 21:45 ankamen, musste alles zügig gehen, Dinu hatte aber alles parat!
Am 1.1. gings gleich weiter ins Goms zum Langlaufen. Es war ein Prachtstag, wir konnten Schnee und Sonne geniessen. Am 2.1. wars dann aber fertig mit eitlem Sonnenschein, es zog ein «Sturm» auf. Trotz Windböen, Schneefall und schlechter Sicht fuhren wir noch ein paar Kilometer in der Loipe, bevor es wieder heim zu ging. Ab Donnerstag waren wir wieder im Alltag unterwegs – Arbeiten, Spinning und Trainings wie immer!
Am Samstag stand der Berner Brüggelouf auf dem Programm. Auf einer Strecke von ca. 16km wurden 21 Brücken überquert. Da es frisch geschneit hatte, wurden einige Brücken, Bergabstrecken und Kurven zur Rutschpartie. Trotzdem waren scheinbar über 200 Leute mit dabei, welche in unterschiedlichen Tempogruppen die Strecke bewältigten. Einige davon waren danach richtig geschafft – Tabea hingegen ging schwimmen und Dinu rannte nach Hause. So kam er auf 26km, die er am Samstag joggen zurückgelegt hatte. Am Sonntag drehten wir eine kleine Runde gemeinsam, dann gabs eine Kräftigungsübung worauf Tabea im Kraftraum verschwand und Dinu noch ein Laufintervall zurücklegte. Er kam nochmals auf ca. 14km, sein Aufbau auf den 100er ist also auf Kurs! Anschliessend quälte er sich auch noch durch den Kraftraum, gemeinsam beendeten wir nach 3 Stunden unser Training!

 

Martin Ruegge und Tabea Zimmermann

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Chris Herzog - unser Hochzeitsfotograf
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