Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

Willkommen auf der Homepage von Tabea und Martin "Dinu" Ruegge. Wir sind ein sportliche Paar, das immer unterwegs ist. Mehr über uns findet ihr in den verschiedenen Menupunkten - einfach links darauf los klicken!

 

Hier auf der Frontseite präsentieren wir Euch immer den aktuellsten Bericht über unsere sportlichen Herausforderungen und zeigen Euch neue Fotos.

Etwas ältere Artikel (etwa 2-3 Monate alt) findet Ihr jeweils unter Aktuelles. Aber auch ein Blick in unser Archiv lohnt sich immer.

Es gibt auch einen Facebookaccount von Tab-di. Über diesen möchten wir in Zukunft sportliche Infos verbreiten oder auch Liveticker während Sportevents betreiben. Wer so auf dem Laufenden gehalten werden will, darf entweder auf Facebook unseren Account liken oder direkt hier auf der Homepage auf der rechten Seite auf «gefällt mir» drücken (dazu muss man aber auf Facebook eingeloggt sein).

 

Der Gigathlon war in jedem Jahr einer der Saisonhöhepunkte. Aus diesem Grund haben wir Ihm auch etwas mehr Platz auf unserer Seite gewidmet: Unter Gigathlon  findet Ihr alle  Berichte rund um den Anlass.

 

Martin "Dinu" Ruegge arbeitet als dipl. Ernährungsberater HF. Seine berufliche Homepage findet Ihr unter www.erb-monbijou.ch

Einige Fotos unserer Hochzeit findet Ihr als Präsentation hier: http://chris-herzog.ch/galleries/hochzeit_td/ .
Es lohnt sich, wenn Ihr Euch ein paar Minuten Zeit nehmt, es hat viele wunderschöne Fotos, hoffentlich auch eines von Euch? Zuerst die vom First-Look, aber auch von der Kirche, dem Apéro,.......

Getrennte Ferien

Verfasst von Tabea am 25. Juli

Die vergangene Woche waren wir beide in den Ferien, aber nicht zusammen. Am Montagabend fuhr Tabea mit dem Rennrad nach Interlaken, wo sie bereits eine Nacht übernachtete. Am folgenden Tag traf sie ihre Kollegin und zusammen fuhren sie via Grimsel- und Furkapass nach Andermatt. Dort verweilten sie 2 Nächte. Am folgenden Tag fuhr Tabea dann allein eine 3 Pässefahrt über den Gotthard-, Lukmanier-, Oberalppass. Da kamen insgesamt 155km und 3500 hm zusammen. Das war die Königsetappe, welche Tabea sehr genoss, gegen Ende aber auch sehr anstrengte.
Am nächsten Tag gings bereits wieder nach Hause. Sie fuhren via Sustenpass nach Interlaken, wo sie sich dann trennten. Tabea fuhr dann noch über den Beatenberg und Heiligenschwände nach Steffisburg. Ursprünglich hätte sie dort den Zug nach Bern nehmen wollen, aber weil es gerade gut lief fuhr sie bis nach Bern durch und war so nochmals 160km und 2800hm unterwegs. Sie genoss diese 3 Velotage sehr: feines Essen, viele Radkilometer und das Zusammensein mit ihrer Kollegin. Seit 10 Jahren gehen sie fast jährlich zusammen in die Veloferien, mal länger, mal kürzer - aber jedesmal waren und sind es unvergessliche Ferien.
Dinu schaute bis am Donnerstag zu Julia, am späten Abend fuhr er mit einem Kollegen für 3 Nächte nach Deutschland und kam zufrieden retour. Auch die beiden kennen sich seit der Schulzeit und sind immer wieder zusammen unterwegs. Dinu war auch wieder einmal joggen, ca 6 km. Sein Fussgelenk machte gut mit, was ihn positiv stimmt.

Fotos gibts in der Galerie.

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Regnerische Woche (Nr.......)

Verfasst von Tabea am 18. Juli 2021
Die vergangene Woche war derart verregnet, dass auch Tabea kaum auf dem Rad war. Sie war dafür 3x schwimmen. Einmal davon war sie im Moosee unterwegs, ohne Neo, und kam nach 1h verfroren aus dem Wasser. Dass das Wasser knappe 19 Grad hatte, davon wusste sie zuvor nichts, sie war von 21-22 Grad ausgegangen.
Am Sonntag war dann endlich gutes Wetter. Deshalb fuhr Tabea mit dem Rennrad nach Sörenberg, wo Dinu und Julia mit einer Kollegin (Franziska, die Dinu jeweils am 100er betreut hatte) bereits Richtung Rothorn losmarschiert waren. Tabea machte sich etwas später auf die Aufholjagd. Bei km 4 hatte sie die drei eingeholt.
Das Wetter dort oben war leider nicht sehr schön. Die viele Feuchtigkeit verdampfte so dass es viele Nebelschwaden gab. Der Blick auf ca. 100m entfernte Steinböcke war umso eindrücklicher, wenn sie aus dem Nebel auftauchten und wieder verschwanden.
Es war allerdings auch kalt und windig, daher zog es uns direkt ins Restaurant und bald darauf gings mit der Gondelbahn talwärts. Der Aufstieg aus Sörenberg hat uns sehr gefallen – und mit der Gondelbahn waren wir innert 8min wieder unten. Wir waren das erste Mal auf dieser Seite unterwegs – aber sicher nicht zum letzten Mal!

Südtirol

 

verfasst von Dinu am 12.7.2021

Letzte Woche waren wir wieder unterwegs. Wir hatten ein paar Tage im Südtirol geplant. Am Samstag machten wir noch einen Zwischenstopp in Santa Maria und übernachteten dort – direkt am Fusse des Umbrails. Dass Tabea es dann am Sonntag nicht ausgehalten hätte, ins Auto zu steigen, ist doch klar? Sie fuhr somit via Umbrail auf den Stelvio, wo sie von Dinu und Julia in Empfang genommen wurden. Wir wanderten kurz auf einen Hügel in der Nähe, danach gings in ein Restaurant wo Tabea endlich Kaiserschmarren essen konnte. Dinu genoss drei verschiedene Knödel und Julia von allem etwas!
Die drei Tage im Südtirol waren herrlich. Wir besuchten Verwandte von Tabea, badeten in Stauseen und Badeteichen, genossen jeden Abend einen 6 Gänger (war im Hotelgutschein inbegriffen, welchen Tabea Dinu vor etwa 2 Jahren geschenkt hatte), wanderten auf eine wunderschöne Alp (wo es Kaiserschmarren gab…..), Tabea machte Radtouren, etc.
Im Verlauf des Donnerstags kamen wir dann wieder zu Hause an. Unterwegs (im dichtesten Regen) hörten wir noch einen österreichischen Radiosender, wo verkündet wurde, dass in Wien und ganz Oberösterreich, aufgrund der anhaltenden Hitze und Trockenperiode, ein absolutes Feuerverbot herrscht! Sie dürften gerne etwas von unserem Wasser hier haben…..
Am Samstag hatten wir einen Ausflug mit Tabeas Gottemeitli auf den Gurten! Einfach herrlich. Am Samstag hiess das Moto dann: «Skate, Bade, Brätle». Ein Traditionsanlass des Inlineclubs Mittelland, bei welchem Dinu die mittlere Tour (ca 30km, minus eine Zusatzschlaufe nach Grenchen, die wir irgendwie umfahren haben) mit Julia im Anhänger absolvierte. Tabea fuhr mit dem Rennrad zum Bräteln – der direkteste Weg führte via Sonceboz und von hinten über den Grenchenberg zur Grillstelle 😉. Dass man auf dem triefendnassen Boden fast kein Feuer entfachen kann, liess uns wieder an die Österreicher denken – die dürfen kein Feuer machen, wir können nicht…….

 

Diverse Rückblicke

verfasst von Dinu am 28.06.2021

 

Wir kamen endlich dazu, unsere Fotos aus Spanien anzuschauen und hochzuladen Ihr findet sie in der Galerie.
Zu den Anekdoten, welche wir kürzlich hochgeladen haben, sind uns noch zwei weitere eingefallen:

  • Beobachtungen vom Weg dem Strand entlang in Cambrils: Früher wimmelte es da von Rennradfahrern, Joggern und Inlinern. Und im Juni 2021? Das Fahrzeug, das am Meisten vorbeidüst sind motorisierte «Kickboards», Scooter. So wandelt sich die Fortbewegung in Cambrils.
  • In Spanien war Tabea stolz, dass es sie unterwegs nie geblitzt hatte, Dinu hatte eine Radarfalle in Frankreich erwischt. Das musste sie ihm natürlich unter die Nase reiben. Ok, vielleicht war Dinu etwas mehr gefahren, aber Tabea hatte auch einige Kilometer am Steuer zurückgelegt. Doch das Schicksal (oder die Polizei) erwischte Tabea dann auch noch, bereits in der Schweiz, in der Region Fribourg. Dinus Busse kostetes 45 Euro, Tabeas etwa das 4fache……

 

Und noch eine Ergänzung zu unserem vorderen Wochenende am Hasliberg: Dinu liess sich am Samstagmorgen impfen. Vor Ort erklärte man ihm (tatsächlich!): «Am Besten legen Sie sich heute hin, nehmen ein kühles Bier und kühlen die Einstichstelle! Wenn es warm ist, trinken Sie es!» Dinu zog die Augenbrauen hoch, da meinte die Dame: «Ok, Sie können auch 2 nehmen, eins zum kühlen und eins zum Trinken! Auf jeden Fall: Besser Liegestuhl als Bergwanderung!» Ob sie Dinu und Tabea kennt??? Dinu war nicht in den Sportkleidern vor Ort! Naja, das Programm (Besichtigung der Rosalauischlucht am Sa., Wanderung am So. auf den Hasliberg) entsprachen nicht ganz den Empfehlungen!

 

Aus der vergangenen Woche gibt’s nicht viel zu erzählen, Dinu war das erste Mal (nach 4 Wochen Pause) joggen und hatte danach 2 Tage einen geschwollenen Knöchel, er pausiert nun weiter. Dafür machte er eine Tour mit dem Crossvelo (mit Julia) und eine mit dem Rennvelo (mit Tabea). Tabea war wie immer auch fleissig unterwegs. Am Samstag war sie mit den Ladies vom Ladiestriteam unterwegs. Es gab eine Veloausfahrt in der Region Thun mit anschliessendem Schwimmen in der Badi Spiez.
Und wie gesagt: Fotos gibt es endlich in der Galerie!

 

Eine Woche voller geschenkter Übernachtungen

 

Verfasst von Tabea am 20.6.
Dinu schenkte Tabea vor 2 Jahren eine Hotelübernachtung in einem tollen Hotel mit schöner Rooftopbar am Neuenburgersee, welchen wir nun einlösen wollten. Am Mittwochnachmittag fuhr nun Tabea mit Julia im Anhänger via Bielersee an den Neuenburgersee. Dinu musste noch arbeiten und fuhr erst um 16 Uhr mit dem Rennrad nach Neuenburg. Nach einer Abkühlung im Neuenburgersee wollten wir die Rooftopbar besuchen. Leider liess man uns nicht hoch, Kindern sei der Zutritt verboten. Nach der ersten Enttäuschung war dann aber für uns klar, dass wir, wenn Julia schläft, noch hingehen würden. Somit gings in die Stadt, wo wir ein feines Wok-Restaurant à la discrétion entdeckten und uns die Mägen vollschlugen. Als Julia schlief, liessen wir den Abend wie geplant in der Rooftopbar ausklingen – diese war echt wunderbar. Am nächsten Tag badeten wir noch ausgedehnt am Neuenburgersee. Gegen 12 Uhr gings aber auf getrennten Wegen nach Hause. Dinu fuhr mit Julia im Anhänger eher flach nach Hause. Tabea machte einen Umweg über die Vue des Alpes und den Chasseral.

 

Tabea’s Bruder und seine Frau schenkten Dinu zum 40.Geburi (letztes Jahr) eine Überraschungsnacht, welche wir dieses Wochenende nun einlösen konnten. Wir waren beide sehr gespannt, wohin es gehen sollte. Treffpunkt war: Eine Autobahnraststätte bei Thun. Dort erfuhren wir, dass wir zwischen der Roselauischlucht oder Aareschlucht als ersten Programmpunkt entscheiden konnten. Es war schnell klar, dass wir die Roselauischlucht besichtigen wollten. Schon x Mal sind wir dort mit dem Rad beim Eingang der Schlucht vorbeigefahren, wenn wir die Grosse Scheidegg erklommen haben.  Tabea fiel es allerdings extrem schwer, im Auto dort hochzufahren.
Die Schlucht war sehr eindrücklich – sehr empfehlenswert. Anschliessend ging es weiter auf den Hasliberg. Zuerst besuchten wir einen Badesee. Es war sehr heiss und da war das eine schöne Abkühlung. Und dann gings zum Hotel Panorama. Wie der Name verrät, gibt’s dort eine superschöne Aussicht auf Meiringen/Brienzersee runter. Wir assen dort auch sehr fein z`Nacht, leider waren die Wartezeiten bis zum Menü sehr lang…. Man fragt sich manchmal schon, wie so ein tolles Restaurant so einen schlechten Service haben kann… Das Essen wäre echt sehr lecker…
Am nächsten Tag verabschiedeten sich Tabea’s Bruder und Frau, da sie weiter nach Venedig fuhren. Da ab dem früher Nachmittag Gewitter in der Region Thun gemeldet wurden, mussten wir unseren 1. Plan über den Haufen werfen. Denn Tabea wäre sehr gerne aufs Brienzer Rothorn «gelaufen». Am Hasliberg waren die Gewitter erst ab 15.30 vorausgesagt. Daher war Tabea’s Plan, mit der Bahn vom Hasliberg nach Meiringen zu fahren, um dann von unten auf die Planplatten (2200m.ü.m.), auch bekannt als «Alpentower», zu laufen. Dinu startete mit Julia am Rücken ab Hasliberg. Wegen Revisionsarbeiten fuhr aber die Gondel nicht nach Meiringen runter. Somit joggte Tabea 200hm runter (nicht ganz bis runter) und kehrte dann um und holte dann Dinu nach einer Stunde ein. Sie übernahm Julia und so ging es weiter auf die 2200 m ü. M. Ab 2000 m ü. M. lag noch phasenweise Schnee. So mussten wir Schneefelder überqueren, was teilweise rutschig aber angenehm kühl war. Die Aussicht oben war aber top top. Bald darauf fuhren wir eine Station mit der Gondel runter – auf die Mägisalp. Dort hatte es einen tollen Spielplatz inkl. Trampolin, wo sich Julia (und Tabea auf dem Trampolin) vergnügte. Als es dann zu regnen begann, stiegen wir in die Gondeln für runter. Dies war ein absolut super Weekend. Ein paar Fotos gibt’s in der Galerie.

 

Die Fotos von unseren Spanienferien müssen wir nochmals um eine Woche vertagen…..

 

Highlights aus dem Paradies

 

verfasst von uns Beiden am 13.06.2021

Wir sind in der Zwischenzeit wieder im Alltag angekommen. Tabea nutzte das prächtige Wetter hier für tolle Ausflüge….
Dinu hatte die ganze letzte Woche sehr viel um die Ohren, so kam er während der Woche nicht zum Trainieren. Er besuchte aber, online, eine spannende Weiterbildung der Swiss Sports Nutrition Society, wo spannende Themen wie Essstörungen, der Placeboeffekt,  das relatives Energiedefizit (RED-S) oder «Pflanzenproteine als Alternative?» besprochen wurden.
Leider kamen wir noch nicht dazu, unsere Ferienfotos zu sortieren, darum hier noch ein paar Anekdoten um die Zeit zu überbrücken:

 

  • Dinu hat ein tolles T-Shirt, auf welchem man nur den Wechsler eines Fahrrades, die Kette und ein paar Speichen sieht. Nach unserer Reise, auf dem unser Auto sehr voll bepackt war (inkl. Tabeas Rennrad) ist das Shirt nun noch authentischer, es hat nun auch «Chareschmieri» dran!

 

  • Abendessen in Spanien: Wenn Du um 20:00 im Restaurant ankommst, bist Du alleine! Touristen hatte es so gut wie keine, die würden um diese Zeit die Restaurants befüllen. Und die Einheimischen kommen so zwischen 21:00 und 22:00. Abendessen in Frankreich: Wenn Du um 20:00 im Restaurant ankommst, bist Du alleine! Ausgangssperre ab 21:00, dann musst Du ja schon fast auf dem Heimweg sein! Wir waren fast im Stress, plötzlich so früh essen gehen zu müssen.

 

  •  Beim Nachtessen: «Julia schläft sicher auf dem Heimweg ein, sie ist so überdreht!» Nein, sie ist zu aufgedreht, der kurze Weg wird nicht reichen – und ich halte sie notfalls wach (machts «zu Hause» etwas einfacher, mit Wickeln, Pyjama anziehen,…). Nach 5min Autofahrt, Blick über die Schulter: Julia schläft….

 

  •  Unsere Kollegen in Spanien: «Wie beneiden Euch in der Schweiz überhaupt nicht – die Restaurants nur draussen geöffnet (hat sich ja nun geändert), keine Konsumationen an Konzerten – und nur sehr beschränkt Publikum,….. Denn das Alles ist in Spanien nicht eingeschränkt. Und wir fanden, wir würden auf keinen Fall tauschen, denn in Spanien herrscht draussen auch Maskenpflicht, ausser Du treibst Sport oder bist am Strand. Bei den hohen Temperaturen fanden wir das eher unangenehm.

 

  • Teilweise hatten wir ja fast ein schlechtes Gewissen, einfach nach Spanien zu reisen. Rundum machen alle Ferien in der Schweiz und sagen, man könne ja nicht ins Ausland.

 

  • Wir waren ja nicht sicher, wie Julia so eine lange Autoreise verträgt (wobei wir ja all 2 bis allerspätestens 3h eine längere Pause einlegten). Nach der ersten Nacht bei unseren Kollegen marschierte Julia (noch vor dem Frühstück) zum Auto, kletterte dann auf den Sitzen herum, stieg dann irgendwann in ihr «Sitzli» und begann zu weinen, als ich sie nach 20min wieder herausnahm, ohne einen Meter gefahren zu sein……

 

  • Autobahnraststätte in Frankreich, auf dem Kinderspielplatz gabs eine Platte, die etwa 40cm. Hinuntergesetzt war und auf Federn befestigt war. Sprich: Wenn man drauf hüpft, spickt sie einem hoch wie ein Trampolin. Während Julia den Spielplatz verliess und auf dem Parkplatz hin und her marschierte (dicht gefolgt von mir) war Tabea am Hüpfen. Die Grosse auf dem Kinderspielplatz, die Kleine am Marschieren – so geht das!

 

  • Julia sagt oft «abe», zu was auch immer. Irgendwann flog ein Helikopter über uns durch, Julia zeigt auf ihn, ich sagte: «E gseh ne ou, was söui jetz mit ehm mache?» Julia antwortet: «Abe».

  • Auf der Rückreise durch Frankreich fand Tabea: "Den Mittagshalt müssen wir an einem See/Fluss machen, ich brauche Wasser, um mich abzukühlen". Gesagt, getan, am Fluss angekommen, navigierte sie uns am Fluss entlang. Auf ihrer Karte hatte sie aber nicht gesehen, dass die Strasse etwa 80m vom Fluss entfernt verläuft und dazwischen Weideland liegt, welches mit einem Zaun abgetrennt ist. Wir mussten einen Umweg fahren, damit wir schlussendlich zum Fluss gelangten, wo wir das Picknick genossen. Danach sprangen wir ins kühle Nass (ca. 15 Grad). Als wir das Wasser verliessen, spazierte eine ältere Dame vorbei und meinte auf französisch, dass sie noch nie jemanden in diesem Fluss habe schwimmen sehen. Kurz darauf fuhr ein Polizeiauto vorbei und hielt bei uns an. Wir in den Badehosen/Bikini, Julia in den windeln mussten nun Red und Antwort stehen. Die Polizisten erklärten uns, dass das Baden hier verboten sei (es gab aber keine Hinweisschilder). Der Fluss sei schmutzig und gefährlich. Wir erklärten, dass wir nun sicher nicht mehr ins Wasser gehen würden, worauf die beiden weiterfuhren. Dann kam ein weiterer Passant, welcher uns auch ansprach. Er sagte irgendwas von "Déchets"..... Wir wussten jetzt definitiv, dass wir in einem Drecks-Fluss uns aufgehalten haben...... aber gekühlt hat er auf jedenfall:-).

  • Eine Engländerin erklärte uns: Mit den Einheimischen hier komme man nicht ins Gespräch, darum spreche sie, obwohl sie seit 20 Jahren hier lebe, nur wenig Spanisch (vielleicht klappt es ja deswegen nicht?). Wir hatten keinerlei Probleme, wir wurden dauernd auf spanisch angesprochen. Julia schien sehr spanisch zu wirken.
  • Wir kamen mit einem englischsprachigen Paar ins Gespräch (stammen aus Slowenien und Tschechien, leben nun in Spanien, arbeiteten zuvor in Frankreich, und haben viele Bekannte in England). Während sie mit ihren Kindern spielte, erklärte er uns: "Gestern haben sie in der Zeitung geschrieben, dass Frankreich die Grenze zu Spanien ab sofort schliesst". Wir waren völlig geschockt - wie sollten wir eine Woche später heimfahren? Nach bangen 15min, in denen wir durchdachten, was wir nun tun könnten, kam seine Frau zurück und erklärte: "Da in England die Fallzahlen zu hoch sind, ist die Grenze zwischen England und Frankreich mehr oder weniger geschlossen! Viele Engländer reisen darum via Spanien nach Frankreich, und das will man verhindern. Darum ist es Engländern ab sofort nicht mehr erlaubt, von Spanien her nach Frankreich einzureisen.

  • Wenn man aktuell in Frankreich ein Hotelzimmer bucht, muss man nicht schauen, ob es an einer Autobahn oder Autostrasse liegt - ab 21:00 ist ja Ausgangssperre :-)

  • Wir hatten uns nicht so um die Regeln in Frankreich gekümmert - auf der Fahrt nach Spanien übernachteten wir in Bezirs am Canal du Midi. Wir kamen am späteren Abend an, suchten ein Hotel und gingen Essen. Irgendwann begann der Kellner, alle Tische rundum wieder ins Restaurant hinein zu räumen, es hatte immer wie weniger Leute rundum,.... Da kam uns in den Sinn, dass wir irgendetwas von Ausgangssperre gelesen hatten. Eigentlich wollten wir ja noch ein Dessert essen - wir bekamen noch etwas zum mitnehmen in einem kleinen Geschäft, die Supermärkte waren schon alle zu! Das Restaurant war etwa 5km vom Hotel entfernt, unsere Tankanzeige empfahl schon länger: Tanken! Wir kamen an 3 Tankstellen vorbei, alle waren geschlossen und bei keiner konnte man selber tanken! Wir hatten schon Angst, nicht mehr zum Hotel zu kommen und waren also nicht sicher, ob wir am nächsten Tag noch starten konnten, hatten dann aber Glück.....

  • Wir besuchten Calpe, wo Tabea Kindheitserinnerungen hatte. Sie meinte: E weiss no genau, wo mer immer gse se, das fingi! Als wir am Strand waren meinte sie: "E be mer nümme sicher, öb mer s Hotel jewils links oder rächts vom Ifac (grosser Kalksteinfelsen im Meer, Sehenswürdigkeit von Calpe) hei gha.

 

Zurück aus dem Paradies

Verfasst von Tabea am 6.6.

 

Unsere Ferien haben wir in Dénia auf Grund des Nichtstartes am xtreme Triathlon in den Pyränen, wie letzte Woche geschrieben, verlängert. Wir konnten so dort noch weitere schöne Velotouren mit unserem Kollegen machen. Er kennt die Gegend dort in und auswendig und führte uns immer an die schönsten Ecken. Auch genial war, dass wir uns nie ums Abendessen kümmern mussten, also, wo wir essen gehen wollten. Unsere Kollegen wussten immer genau, wohin wir am Abend essen gehen würden. So mussten wir nicht in Touristenrestaurants essen.

Nach 8 Tagen verliessen wir dann Dénia wieder und fuhren nach Cambrils. Dort übernachteten wir nochmals 2 Nächte. Wir wollten die Gegend wieder mal besuchen, wo wir ja in den vergangenen Jahren x Mal im Trainingslager waren. Tabea machte an einem Tag eine Velotour über ein paar schöne Pässe und zusammen wanderten wir, nach der Velotour, nach Siruana – ein wunderschöner Aussichtspunkt im Landesinnern.

 

Nach diesen 2 schönen Cambrils-Tagen fuhren wir nach Frankreich nach Cape dAgde. Dort übernachteten wir nur eine Nacht. Uns hätte es dort sehr gefallen, da aber die Franzosen noch eine Ausgangssperre ab 21 Uhr hatten, fanden wir das nicht ganz so cool und entschieden uns am folgenden Tag direkt in die Schweiz zu fahren. So waren wir am Freitagabend wieder in der Schweiz und konnten noch das ganze Material auspacken. Tabeas Fuss hat sich einigermassen erholt, sie ist bereits wieder etwas am Joggen. Dinus Fuss schwoll aber stark an, auch10 Tage nach dem Misstritt war das rechte Fussgelenk viel grösser wie das Linke. Nun ist es nicht mehr geschwollen, da er es immer noch etwas spürt, hat er seither kein einziges Mal gejoggt, er geht am Donnerstag zum Physio und schaut dann, wie weiter.
Nächste Woche werden wir dann mal ein paar Fotos von unseren Ferien hochladen. Im Moment sind wir noch daran, diese auszumisten…

 

 

Kommentare: 1
  • #1

    Kollegen in Dénia (Samstag, 12 Juni 2021 12:35)

    Liebe Paradiesvögel
    ein herzliches Dankeschön für eure so lieben Worte, Beschreibung eurer Ferien bei uns! Wir haben die Tage mit euch genauso genossen, es war einfach toll; Radfahren mit Begleitung, Hüten der kleinen Julia mit viel Spass, die abwechslungsreichen Abendessen undundund. Julia ist ja auch wirklich süss und ne lustige Badenixe. Tja, die beiden doofen Misstritte hätte es nun ganz sicher nicht gebraucht, doch waren wir sehr froh darüber, dass ihr trotzdem die Ferien weiterhin geniessen konntet. Hoffen sehr, dass der Physio Dinu helfen konnte, du bald wieder mit joggen, inlinen oder so beginnen kannst.
    Liebe Feriengäste, wir wünschen euch viele tolle Sommertage mit den Trainings, die ihr euch wünscht/vorstellt u auch vielleicht sogar kleine Wettkämpfe. Ein lieber Gruss, machts gut, die beiden "Spanier"

Martin Ruegge und Tabea Zimmermann

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Chris Herzog - unser Hochzeitsfotograf
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