Willkommen auf der Homepage von Tabea und Martin "Dinu" Ruegge. Wir sind ein sportliche Paar, das immer unterwegs ist. Mehr über uns findet ihr in den verschiedenen Menupunkten - einfach links darauf los klicken!
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Der Gigathlon war in jedem Jahr einer der Saisonhöhepunkte. Aus diesem Grund haben wir Ihm auch etwas mehr Platz auf unserer Seite gewidmet: Unter Gigathlon findet Ihr alle Berichte rund um den Anlass.
Martin "Dinu" Ruegge arbeitet als Bsc. BFH Ernährungsberater SVDE. Seine berufliche Homepage findet Ihr unter www.erb-monbijou.ch. Er arbeitet an einenem Tag jeweils mitten in Bern und einen am Standort in Münchenbuchse! Und dabei ist er im Netzwerk Nutricare in der Region Bern gut vernetzt.
Verfasst von Tabea am 8.6.
Letztes Jahr meldete ich mich bereits für dieses Radrennen/Granfondo an. Damals fand ich die 180 km / 4200 hm keine grosse Sache. Hätte ich damals gewusst, was mich zwischen Januar und April
erwarten würde, hätte ich mich sicherlich nicht dafür angemeldet. Trotzdem freute ich mich einerseits auf die Herausforderung, anderseits hatte ich grossen Respekt vor der Distanz. In den letzten
Jahren hatte ich zu dieser Jahreszeit schon einige sehr lange Trainings gemacht, dieses Jahr gab es nur ein paar davon. Ich hatte keine Ahnung, was mich da nun erwarten würde – ob es hart oder
sehr hart werden würde.
Ich wäre eigentlich mit einer Kollegin hingefahren, welche aber ein paar Tage zuvor absagen musste. Daher fuhr ich am Freitag allein ins Elsass, übernachtete dort und stand um 05.50 Uhr auf, um dann kurz nach 06.00 Uhr etwas zu essen und dann an den Start zu fahren. Der Start war um 07.00 Uhr. Die Wetterbedingungen waren für mich perfekt: eher kühl, bewölkt und es sollte maximal 20 Grad warm werden.
Bereits 30 Minuten vor dem Start standen die Radfahrer im Startblock ein! Ich fragte mich: «warum?» Ich weiss es bis jetzt nicht. Ich stellte mich dann auch so früh rein und hatte kalt. Ein Radfahrer sagte mir, dass auf den ersten 12 km, welche neutralisiert sind, gebummelt wird und man sich in dieser Zeit schön einfahren könne. Und dann ging es los. Hunderte andere Fahrer rund um mich herum. Und es ging zügig los – nichts von Bummeln! Dann wurde wieder abrupt gebremst, dann wieder beschleunigt. Und plötzlich stand auf einem Schild neben der Strasse: Start Chrono. Das heisst: Jetzt gings los.
Der erste Anstieg von 600 hm kam sogleich. Ich drückte hoch, fuhr eher zu hohe Wattwerte, wollte aber an der Gruppe bleiben. Oben angekommen war ich schon ziemlich kaputt. Glücklicherweise gab es oben wieder ein Schild mit STOPP Chrono. Die Abfahrt war neutralisiert. Man konnte somit gemütlich runterfahren und musste nicht stressen. Unten ging es dann wieder weiter mit der Zeitmessung. Es wurde zügig gefahren. Der nächste Anstieg von ca. 300 hm folgte dann. Meine Beine waren nicht mehr sehr frisch, aber es ging noch. Danach folgte nochmals eine Zeitneutralisation. Anschliessend kam ein Essposten; ich fuhr durch und machte keinen Halt, da ich noch genügend Gels bei mir hatte.
Der nächste längere Anstieg war dann schon um einiges härter. Nicht, weil er steil war, sondern weil meine Beine müde waren. Nach ca. 110 km gab es die letzte Zeitneutralisation. Da war ich bereits um die 4,5 Stunden unterwegs. Ich machte dort eine etwas längere Pause, schickte Dinu eine Sprachnachricht und ging auf die Toilette. Danach rollte ich los und wollte erst über die Zeitmatte, wenn auch noch andere Radfahrer um mich herum waren. Aber daraus wurde nichts. Es ging um die Kurve, dort war die Zeitmessung wieder aktiv und ich war schon drüber. Somit war ich ganz alleine auf den nächsten 3 km unterwegs und ich nervte mich etwas über diesen blöden Fehler.
Dann ging es wieder hoch. Ich nahm einen Aktivator-Koffeinshot zu mir; 600 hm standen auf dem Plan. Der Shot wirkte vielleicht nur auf den ersten 300 hm, danach wurde ich wieder langsamer. Beim nächsten Essposten nahm ich mehrere Becher Cola zu mir und fuhr weiter. Dann kam der letzte Anstieg. Meine Energie war nirgends mehr. Nochmals nahm ich einen Koffeinshot plus ein Gel und hoffte auf einen Energieschub. Der kam aber nicht. Der letzte Anstieg war nur eines: steil! Ca. 600 hm mit durchschnittlich 13 % Steigung. Zuvor waren alle anderen Anstiege nur zwischen 4 und 8 % gewesen, also nichts von steil. Aber der letzte hatte es derart in sich. Eine Frau überholte mich noch. Ich versuchte kurz anzuhängen, merkte aber, dass ich dafür 220 Watt hätte drücken müssen, um dranzubleiben. Normalerweise wäre das kein Problem, aber meine Beine gaben nur noch 170–180 Watt frei. Die letzten 100 Meter waren höllisch: 20–25 % Steigung. Ich kippte fast vom Rad.
Und dann kam die Ziellinie. Totkaputt kam ich an nach knapp 6h20 (Brutto waren es 6h55 mit den Neutralisationszeiten). Rang 2 in meiner Altersklasse, Rang 12 overall! Ich war einerseits happy,
dass ich im Ziel angekommen war, anderseits war ich etwas enttäuscht, dass es auf den letzten 50 km derart harzig lief. Wäre ich nur 10 Minuten schneller gewesen – was ohne Problem möglich
gewesen wäre, wenn ich ein konstanteres Tempo hätte durchziehen können – hätte ich noch 4–5 Ränge gutmachen können. Aber im Nachhinein bin ich trotzdem zufrieden. Vor ein paar Monaten hätte ich
nie und nimmer gedacht, dass ich dieses Rennen überhaupt fahren könnte, und jetzt habe ich es gefinisht! 😊
Fotos findet Ihr in der Galerie.
Verfasst von Tabea am 1.6.
Spontan entschied ich mich, am Blüemlisalplauf zu starten, da ich mich letztes Jahr bereits dafür angemeldet hatte. Wäre ich nicht angemeldet gewesen, wäre ich wohl nicht gestarte. Aber so dachte
ich, ich könnte es mal versuchen. Das Vorhaben stand aber auf dünnem Eis.... Mein Laufpensum war nicht hoch in der letzten Zeit. Ich habe eine längere Laufpause hinter mir und habe daher noch
nicht viel laufen trainieren können. Trotzdem dachte ich, dass ich die 16km und 800hm auch so meistern könnte. Und dann war der Sonntag da und es war heiss ☹. Mit Hitze kann mein Körper sehr
schlecht umgehen. Ich hatte daher einen grossen Respekt vor diesem Lauf. Dennoch fuhr ich zum Start. Ich fuhr neben dem Niesen durch und überlegte kurz, ob ich nicht besser auf den Niesen laufen
sollte - ohne Stress - ohne Druck. Aber ich fuhr tapfer durch und holte die Startnummer ab. Es war heiss. Keine Wolken. Wohl schon gegen 25 Grad. Der Start war auf 10.15 angesetzt. Ich machte nur
ein ganz kurzes Einlaufen, damit ich nicht bereits überhitzte. Ich kühlte mich im Brunnen ab und dann gings los. Ich stand in der Mitte ein. Es ging daher eher zögerlich los. Ich hatte das
Gefühl, zu langsam, aber ich wollte nicht auf die Uhr schauen, denn ich wollte einfach auf das Körpergefühl hören. Der 1. Km war flach. Ich musste einige Leute überholen, es staute. Es war
mühsam. Km 2 und 3 ging auf einer Teerstrasse hoch. Brütend heiss. Ich litt. Ich fragte mich die ganze Zeit, wann kommt Schatten.... Km 4 war dann flacher, mein Puls aber sehr hoch, die Hitze
killte mich. Dann gings runter, meine vordere Oberschenkelmuskulatur verhärtete sich. Sie fühlte sich an, wie ich einen Marathon gerannt wäre. Ich kenne das Problem leider bereits. Wenn ich diese
Symptome habe, dann geht leider nicht mehr viel. Ich kann dann kaum mehr ein anständiges Tempo laufen, egal ob aufwärts oder flach. Und ich musste noch 10km weiterlaufen - mit dieser Muskulatur?
Nein, das konnte es nicht sein. Ich musste mir weder beweisen, dass ich 16km schaffen kann, noch sonst irgendwas. Aufhören? Oder doch durchziehen? Das waren die Gedanken. Schnell war klar, dass
Aufhören die beste Option ist. Alles andere machte null Sinn, ausser ich hätte gewollt, dass ich mich danach mehrere Tage lang erholen musste. Das war es mir nicht wert. Also fing ich an zu
spazieren. Es stimmte voll für mich. Ich war sehr erleichtert, musste ich nicht weiterlaufen. Meine Schenkel taten weh. Die Hitze war brutal. Und dies nach nur 5km/30min und ca. 250hm. Krass, wie
man sich nach einer solch kurzer Zeit so schlecht fühlen kann. Per Autostopp fuhr ich retour zum Start. Ich war dann kurz etwas sehr enttäuscht. Aber ich konnte dann selber schnell wieder
feststellen, dass es die einzig vernünftige Entscheidung gewesen war und alles sehr gut erklärbar war, warum es so weit kam. Es hätte aufgehen können, die Chance stand 50:50. Dieses Mal gings
aber nicht auf. Der Kopf dachte, er könnte es, der Körper/Muskulatur war aber nicht parat für 16km schnelles Tempo zu laufen. Man könnte jetzt sagen, ich hätte ja gemütlich hochlaufen können,
dann wäre es aufgegangen. Das stimmt, aber dazu hatte ich keine Lust. Für das muss ich nicht an einem Wettkampf teilnehmen. 🙂
Verfasst von Dinu am 25.5.
Dinus Woche nach dem Slow-Up: Montag: Pause, Dienstag: Regeneration durch keinen Sport, Mittwoch: Erholung durch Pause, donnerstags: Eine kurze
Joggingrunde inkl. Verlaufen und Stress, weil er beide Kids abholen sollte…., freitags 5km Joggen bei der Arbeit, samstags: Kurz ins Dorf joggen (2km), danach mit den Einkäufen noch direkter
heim. Am Nachmittag im Wald in Münchenbuchsee auf den Biketrail, Kids jeweils etwas unterstützend bis zum Start. Und dann kam der Sonntag…. Mit den Fahrrädern und den Thules nach Erlach, um zu
grillieren, baden, spielen und Sonne geniessen. Dann weiter um den Bielersee zum Restaurant Engelberg zum Abendessen, seit Jahren unser Lieblingsrestaurant! Und danach noch nach Hause rollen –
also noch gemütliche 2h, Ankunftszeit kurz vor 22:00. Insgesamt gab das 86km! Zum Glück ist Pfingsten, da hat er einen Tag mehr zum Erholen. Oder «Mist», es ist Pfingsten, da dauert es einen Tag
länger, bis er sich bei der Arbeit wieder erholen kann…..
Fotos findet Ihr in der Galerie.
Verfasst von Dinu am 18.5.
Die vergangene Woche war irgendwie unspektakulär, obwohl doch Einiges lief. David war im Pumptrack-kurs, Tabea auf dem Niederhorn (im Schnee), mit dem Gravelvelo auf dem Weissenstein (im Regen) und mit dem Rennrad auf dem Bantiger (bei Sonnenschein).
An Auffahrt war das Wetter ja wechselhaft – darum wechselten wir auch oft von draussen nach drinnen und umgekehrt. Dinu und die Kids sammelten Holunderblüten und wurden auf dem Heimweg von Hagel überrascht. Danach gings ab in die Küche. Später holten wir unsere Schanze raus und übten Velofahren (beide Kids haben neu grössere Velos). Abends gabs dann für Tabea und Julia einen Ausflug ins Kino (Michael Jackson). Die Männer blieben zu Hause und schauten Cars!
Am Samstag warteten wir, bis es abtrocknete (oder Tabea vom Niederhorn zurück war) und machten uns, zusammen mit unserer Nachbarsfamilie, auf den Weg in den Wald – Geocaching! Wir waren mehrere Stunden unterwegs inkl. Picknick und Sammeln von Tannenspitzen, um Sirup zu kochen.
Und am Sonntag gings an den Slow-Up Buechibärg. Die Kids auf Ihren Velos, wir per Inline, was sich gut eignet, um sie bergauf bei Bedarf etwas anzuschieben oder beim Auf- und Absteigen auf den grösseren Velos zu unterstützen. Am Abend waren alle todmüde, Dinu spürt heute müde Muskeln, obwohl Tabea ja fand, sie habe Ruhetag gehabt und kein Sport getrieben……
Verfasst von Tabea am 11.5.
Unsere Kids hatten wir schon länger für das Velorennen «Berner Rundfahrt» angemeldet. Ich selbst habe mir bis vor zwei Wochen keine Gedanken darüber gemacht, dort ebenfalls zu starten. Die letzten Monate waren gesundheitlich nicht leicht und ich konnte meinen Sport nicht wie gewohnt ausüben. In den letzten Wochen ging es dann aber zum Glück etwas aufwärts, sodass ich einen Start an der Rundfahrt ins Auge fassen konnte.
Ich entschied mich aber erst am Tag X, ob ich tatsächlich an die Startlinie gehen wollte. Aktuell gibt es oft Tage, an denen ich mehr Ruhe brauche als sonst, und ich weiß meistens nicht so genau, wann diese Tage sind. Daher wollte ich es spontan angehen lassen. Ich stand am Samstagmorgen auf und fuhr locker mit dem Rad nach Lyss. Ich fühlte mich recht ok, daher wollte ich starten. Hätte ich mich nicht gut genug gefühlt, wäre ich stattdessen locker auf den Chasseral gefahren.
So holte ich mir die Startnummer für das Rennen über drei Runden. Ich fragte mich, ob das wohl zu ambitioniert sein könnte? Vielleicht sogar etwas übertrieben, ohne grosse Vorbereitung (keine harten Intervalle in letzter Zeit) bei diesem Rennen zu starten? Denn das Drei-Runden-Rennen ist jeweils ultrahart! Es wird sehr ruppig gefahren: kein konstantes Tempo, immer wieder Sprints, Berge hochdrücken usw. Ich glaube, es war schon im letzten Jahr mit das Härteste (bezüglich Intensität), was ich je gemacht habe. Das Hauptproblem war, dass man nur auf die dritte Runde gehen darf, wenn man nicht mehr als 30 Minuten auf den ersten Fahrer verliert. Da der schnellste Fahrer meistens ultraschnell ist, sind diese 30 Minuten ein hartes Limit. Aber ich wollte es versuchen.
Und dann ging es los. Die ersten 1,5 km waren neutralisiert. Ein Töff fuhr voraus – kontrolliert und nicht zu schnell, damit nicht bereits ab dem Start Vollgas gefahren wird. Ich fand das Tempo aber bereits auf der Neutralisationsstrecke eher hoch. Zudem wurde immer wieder abrupt gebremst, weil insgesamt drei Kreisel kamen. Ab dem dritten Kreisel ging es dann richtig los: einmal Vollgas!
Die Runde führte über den Frienisberg und zwar dreimal. Ich wusste aus dem Vorjahr, dass es enorm wichtig war, eine gute Gruppe zu erwischen. Das hiess für mich, den Frienisberg so schnell wie möglich hochzufahren. Ich fuhr sicherlich über meinem Limit, konnte so aber in der zweiten Gruppe mitfahren. Ich war allerdings eher am Ende der Gruppe – also eine der Ersten, die wohl bald abreissen lassen müsste. Aber ich hielt mich tapfer, kämpfte weiter und wollte dranbleiben. Meine Gedanken wechselten zwischen „Soll ich aufhören, es ist zu hart“ bis hin zu „Nein, ich schaffe das!“. Die Abfahrt war irre schnell, und auch dort musste ich höllisch aufpassen, den Anschluss nicht zu verlieren.
Die erste Runde schloss ich in 54 Minuten ab. Das war etwa gleich schnell wie letztes Jahr, mit ca. 6 Minuten Rückstand auf die Spitze. Somit sollte es für die 30-Minuten-Limite Ende der zweiten Runde gut reichen. Die zweite Runde war noch härter: das zweite Mal Frienisberg. Fast zuoberst musste ich dummerweise die Gruppe ziehen lassen. Das war sehr ärgerlich, weil ich sie nicht mehr einholen konnte. Ich bemühte mich und sprintete nach, aber erfolglos. Ich konnte nicht mehr aufschliessen – der Zug war abgefahren ☹.
Somit musste ich eine halbe Runde alleine fahren, wobei man sehr viel Zeit verliert. Ich fuhr zügig weiter, aber sicher nicht mehr so hart wie in der ersten Runde. Endlich kamen zwei Herren von hinten, an die ich mich anhängen konnte. In der Ebene konnten sie ordentlich drücken, aufwärts ging bei ihnen aber nicht mehr viel – bei mir allerdings auch nicht. Für die zweite Runde brauchte ich 59 Minuten. Da sieht man schon einen deutlichen Einbruch, wobei zu beachten ist, dass ich einen Teil allein im Wind fahren musste. Daher fand ich das ganz okay.
Die dritte Runde war dann nur noch ein Durchhalten. Die Wattwerte brachte ich nicht mehr hoch, meine Beine waren „futsch“. Wir waren zwischenzeitlich zu zweit unterwegs. Dann kamen die letzten zwei Kilometer. Ich freute mich enorm darauf, es bald geschafft zu haben. Aber dann... kam von hinten eine grössere Gruppe, mit der ich gar nicht gerechnet hatte. Zwei Frauen waren dabei. Ich dachte im ersten Moment nur: „Nein, was für eine Sche….!“ Bis auf die letzten 500 Meter wurde recht gemütlich gefahren, doch dann passierte es: Es wurde losgeballert! Ich trat in die Pedale und versuchte alles zu drücken, was ging – über 500 Watt. Meine Oberschenkelmuskeln explodierten förmlich. Ich schaute nach hinten und sah eine Frau, die immer näherkam. Ich dachte, ich schaffe es vor ihr, nahm für eine Millisekunde kurz Tempo raus und merkte: „Mist, ich muss doch noch mal Gas geben, sonst schlägt sie mich!“ Ich drückte auf den letzten 20 Metern nochmals alles raus, was ging, und wir kamen exakt gleichzeitig über die Ziellinie!
Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, ob sie mich geschlagen hatte oder nicht. Die Rangliste zeigte bei uns beiden eine Zeit von 2h 57min und 42sek an, aber sie war vor mir klassiert. Sie war wohl eine Hundertstelsekunde schneller als ich 😉. Egal: Ich wurde 6. Frau overall, 1. bei den Seniorinnen 😉 und war ca. 3 Min. 45 Sek. langsamer als letztes Jahr. Für die letzte Runde brauchte ich 1h02 – man sieht den Einbruch deutlich.
Trotzdem war ich sehr zufrieden mit dem Rennen. Meine Leistung war nicht extrem viel schlechter als letztes Jahr. Ich kann mich noch quälen. Ich bin einfach etwas früher eingebrochen als im Vorjahr, denn damals litt ich vor allem auf der letzten Runde und musste erst dann die Gruppe ziehen lassen. Ich bin aber enorm glücklich, dass mein Körper dieses harte Rennen mitgemacht und danach auch nicht schlecht reagiert hat. Vor ein paar Wochen hätte ich niemals gedacht, bald wieder ein solches Rennen fahren zu können. Und jetzt ging es wieder – und das gar nicht so schlecht. Experiment gelungen – und das bei einem sehr harten Velorennen, bei dem konstant zu fahren unmöglich ist, ausser man will Letzter werden 😉.
Im Anschluss fuhren unsere Kids auch noch das Radrennen über 1,8 km. Beide wurden in ihrer Kategorie Zweite. Beide waren so, so stolz und durften aufs Treppchen. Es war ein äusserst erfolgreicher Tag!
Verfasst von Dinu am 4.5.
Tabeas geht’s von Woche von zu besser! Am Samstag konnte sie die längste Velotour seit einer langen Zeit absolvieren – und mit dem Chasseral und dem Weissenstein wars def. keine flache Tour! Zusätzlich war sie letzten Montag auf dem Niesen – und heute Morgen verliess sie die Wohnung kurz nach 5:00 um wieder auf den Niesen zu rennen! Zwischen der Radtour am Sa. Und dem Niesenrun heute hatte sie nicht etwa pausiert – nein, sie war «kurz» Joggen gestern am Morgen.
Also langsam aber sicher wirkt sie wieder wie die «alte» Tabea…..
Verfasst von Tabea am 26.4.
Tabea hat letzte Woche 2 Intervalle machen können. Die letzten zuvor lagen Monate zurück.
Auf dem Rad «musste» sie 14x 30sek voll/30sek easy fahren - und das 3x. Beim Laufen hatte sie 10x 45 sek schnell. Zweiteres war für sie viel strenger als die Intervalle auf dem Rad. Beides vertrug sie aber überraschend gut, was weiteren Optimismus bringt!
Am Samstag machte sie eine eher zügige Velotour während 3h – natürlich nicht flach! Am Sonntag stand dann Mitfiebern auf dem Programm. Julia startete an ihrem ersten grösseren Kunstturnwettkampf in Utzenstorf – den berner Kunstturnerinnentage. Tabea war genau so nervös, wie wenn es ihr eigener gewesen wäre. Sie fieberte sehr stark mit und hoffte, dass Julia keinen grossen Patzer machte. Julia meisterte alles souverän bis auf den Sprung. Dort hatten sie ein anderes Trampolin, das länger war und das hatten sie nie geübt. Folglich landeten beim Aufwärmen alle Turnerinnen aus ihrem Verein wieder auf dem Trampolin..... Ein schnelles Umlernen war schwierig. Julia gab das Beste und landete immerhin bei ihrem Salto ganz knapp noch auf der Matte. Sie war anschliessend trotzdem sehr zufrieden und hatte Spass. Dinu joggte anschliessend nach Hause (13km), um danach wieder nach Utzenstorf per Auto zu fahren. Er musste noch 5h am Grill stehen beim Event, nachdem er schon beim Aufbau am Freitagabend geholfen hatte.
Am Samstag waren wir noch an der Bea, nachdem Tabea von ihrer Tour zurück kam.
Verfasst von Tabea am 20.4.
Bei Tabea gehts weiterhin aufwärts, obwohl es teilweise auch wieder schlechtere Tage gibt, wo sie mehr Mühe mit der Lunge etc. hat.
Letzte Woche gabs zwei tolle Trainings für sie. Am Freitag rannte sie mit einem Michael aufs Niederhorn. Sie hatte Respekt davor, da sie nicht wusste, wie es der Körper wegstecken würde. Das Vertrauen in ihren Körper hat sie noch nicht ganz retour erlangt. Daher joggte sie wirklich kontrolliert und nicht zu schnell los. Es ging erstaunlich gut. Einzig die Lunge machte etwas Schwierigkeiten, das Atmen fiel schwerer. Auf den letzten 1.5km war noch viel Schnee. Daher war dort nur noch marschieren angesagt. Glücklich kam sie aber oben an und dann gings runter. Dieses Mal aber nicht mit der Bahn, sondern zu Fuss. Die Bahn hatte noch Revision. Das wussten sie. Daher wanderten sie gemütlich runter. Trotzdem gabs am folgenden Tag Muskelkater.
Am Samstag gings dann gerade weiter mit einer Veloausfahrt im Emmental. 5h und 2500hm/110km standen an mit Petra Eggenschwiler. Mit Petra Rad zu fahren ist selbstverständlich immer anstrengend, dieses Mal war natürlich noch anstrengender, da die Form noch nicht da ist, wo sie mal war. Es war eine tolle, anstrengende Ausfahrt. Am Sonntag gabs dann nur ein kleines Krafttraining, ansonsten stand ein Familienbräteln mit Kollegen auf dem Programm.
Das Highlight der Woche war aber Donnerstag, den wir im Europapark verbracht haben! Bilder gibt es in der Galerie
Verfasst von Dinu am 12.4.
Ein Highlight in der vergangenen Woche war sicher unser Run&Bike am Ostermontag nach Zuchwil. Die Kids fuhren mit ihren Velos die ganze Strecke, wir beide hatten ein Velo dabei, der oder die
andere rannte. Immer nach einem Kilometer wechselten wir ab, so hatten beide etwa 12km zu rennen und 12km Fahrradfahren. Klar wählten wir eine flache Strecke, viel der Emme entlang. Und klar gab
es einen Znüni-, einen Mittags- und ein paar Pinkelstopp. Nach dem Besuch in Zuchwil mussten die Kids dann noch nach Solothurn zum Bahnhof radeln – da gab es am Meisten Widerstad, aber auch das
gelang. Tabea radelte danach noch zurück, der Rest fuhr Zug.
Danach stand wieder Arbeit auf dem Programm, Dinu kam trotzdem auf überdurchschnittlich viele Laufkilometer (allerdings immer noch deutlich unter dem Schnitt von der Zeit, als er auf den 100er
trainierte. Die Kids hatten immer noch Ferien, so standen ein Besuch im Seeteufel Freizeitpark in Studen, ein Besuch an der Tag der offenen Türe von Swiss Helicopters und an Emmas Hoftour, einer
sehr kinderorientierten Veranstaltung an der HAFL in Zollikofen, auf dem Programm.
Tabea machte am Samstag eine längere Radtour über den Gurnigel. Den Weg, den sie nehmen wollte, war aber noch mit Schnee bedeckt (inkl. einer Langlaufloipe....), daher musste sie dann einen Umweg
fahren und kam etwas verspätet in Belp bei Swiss Helicopters an, wo der Rest der Familie wartete.
Fotos gibt es in der Galerie.
Verfasst von Dinu am 6.4.
Letzte Woche haben wir gar nichts hochgeladen, bitte entschuldigt. Wir haben es schlicht vergessen. Dinu war eh nur 1x Joggen, ansonsten am Vorbereiten. Schliesslich durfte er am
Typ-1-Diabetes-Day sein Wissen im Bereich Diabetes, Sport und Ernährung weitergeben. Für den 2x nacheinander durchgeführten Workshop von je 75 Minuten musste er natürlich genug Vorbereitungszeit
einplanen. Das Ganze fand am 28.3. in Luzern statt. Hin fuhr er mit einem gut gefüllten Auto – auf dem Beifahrersitz war z.B. Davids Fahrrad festgebunden. Der Rest der Familie fuhr mit Tabeas
Eltern durch den Lötschberg und über den Simplon. Ab Domodossola fuhr dann Tabea per Rennrad an den Zielort: Einen Campinplatz am Lago Maggiore in der Nähe von Mergozzo oder Stresa. Eine Woche
lang hatten wir hier ein Mobilehome reserviert – Tabeas Eltern gerade vis-a-vis.
Dinu fuhr nach der Tagung noch durch den Gotthard (50min Wartezeit, noch human) und dann dem ganzen See entlang.
Wir hatten eine tolle Woche erwischt, tagsüber am Anfang Temperaturen um 15 Grad, allerdings mit Wind, am Ende der Woche dann gegen 20 Grad. Der Campingplatz war am Anfang recht leer, jeden Tag strömten immer wie mehr Leute dahin. Am besten sichtbar in der MiniDisco: Am ersten Abend kamen 3 Kinder (unsere 2 inklusive…..), am Karfreitag waren es wohl gegen 40.
Am Sonntag rannten wir beide zu einem Parkplatz auf einem Berg in der Nähe. Dorthin fuhr auch Tabeas Vater mit dem Auto und dem Rest der Familie. Nach einer kurzen Wanderung alle zusammen erreichten wir ein Bergrestaurant mit Spielplatz und Ausblick.
Am zweiten Tag fuhren alle per Fahrrad los. Nach etwa 4 km. stiegen die Kids in den Thule, welchen Dinu nach Omegna am Lago d’Orta zog. Tabea mit dem Rennrad und ihre Eltern mit E-Bikes fuhren einen schöneren, aber weiteren Weg nach Omegna. Lustigerweise erreichten wir den Punkt, an dem die Wege zusammenkommen, zeitgleich. Was für ein Timing. Ab da fuhr Tabea noch auf einen Berg in der Nähe, während der Rest das schöne Städtchen Omegna (und den tollen Spielplatz am See) genossen.
Am Dienstag fuhren Tabeas Eltern zu den boromäischen Inseln, wir blieben in der Nähe des Campings. Die Kids auf den Velos und wir mit den Laufschuhen fuhren wir durch die wunderschöne Landschaft am Tocce, einem breiten Fluss. Es gab abwechslungsreiche Trails, einen schönen Mittagsrastplatz mit Kletterhügel und gebastelten Holzhäuschen auf einem umgestürzten Baumstamm und ein Treffen inkl. darauf sitzen mit zwei Eseln (ungeplant).
Mittwochs wollten wir mit einer coolen Bahn auf einen weiteren Berg (also wir beide rennen…), da aber noch etwas Wind ging, verschoben wir den Ausflug. Statdessen besuchte Dinu mit den Kids und ihrem Grosi einen Tierpark auf einem herrlichen Gelände in Stresa. Tabea (Rennrad) und ihr Vater mit dem E-Bike fuhren auf einen hohen Berg inkl. Schnee und erreichten dann den Parkplatz des Tierparks, wo wir uns alle wieder trafen.
Am Donnerstag fuhren wir mit der Fähre (ohne Auto) nach Laveno, um doch noch auf den Berg zu kommen, während Tabeas Eltern Mergozzo besuchten. In Laveno stellten wir fest, dass die Bergbahn nicht
wie geplant am Mittwoch eröffnet worden war, sondern die Revision noch bis am Samstag dauern würde. Dinu und die Kids fanden stattdessen einen coolen Spielplatz, während sich Tabea auf einem
Trail mit toller Aussicht durch Brombeeren kämpfte. Am Freitag reisten Tabeas Eltern ab, wir wollten nun auch noch nach Mergozzo. Mit einer «Touristenbahn» zusammen mit einer Familie, die wir auf
dem Camping kennen gelernt hatten, gings zu dem wunderschönen Städtchen. Da das Bähnchen um 13:30 zum letzten Mal zurück fuhr, hatte Dinu am Morgen unser Auto nach Mergozzo gebracht und war
zurückgerannt. So genossen wir die warmen Temperaturen am See in Mergozzo bis zum Abend. Tabea hatte am Morgen noch 50min Krafttraining absolviert, sonst blieb sie eher ruhig. Am Samstag gings
dann heim zu. Zuerst musste das Mobilehome gereinigt werden, danach konnten die Kids auf dem Camping noch zum Ponyreiten bevors losging. Tabea war zu dem Zeitpunkt schon fast auf dem Simplonpass.
Ausgangs Brig trafen wir uns dann wieder. Ohne Stau gings zurück nach Hause, um am Ostersonntag an einem tollen Osterbrunch teilnehmen zu können.
Fotos folgen wohl nächste Woche!
Verfasst von Dinu am Sonntag, 22.3., und dann vergessen und erst am Dienstag hochgeladen.....
2 Medaillen an einem Tag? Das tönt, wenns um uns geht, nach Tabea, aber am vergangenen Wochenende hat uns unser Nachwuchs überflügelt! Julia hatte einen vereinsinternen Wettkampf im Kunstturnen,
bei welchem ihre Trainerin fand, sie habe Julia noch nie so konzentriert erlebt wie an dem Tag – ein echter Wettkampfstyp. Und wir sind mächtig stolz, auf das, was sie alles vorzeigen konnte. Als
Belohnung erhielten alle Teilnehmerinnen eine Medaille.
Am Nachmittag gings weiter an den Kerzerslauf – wo beide Kids starteten. Julia stand in einer der ersten Reihen, fuhr als eine der Kleinsten nach dem Start sogar leicht die Ellbogen aus. Sie
rannte auf den 11 Rang von 55 Gestarteten in ihrem Alter, toll!
David startete bei den Kleinen, bei denen ein Elternteil mitlaufen MUSSTE! Alle anderen Kinder liefen an der Hand ihrer Eltern – alle ausser David, der flitzte allein los, Dinu hatte Mühe, ihm
folgen zu können, vor allem weil David Zick-Zack rannte, um haufenweise langsamere Kinder mit Elternteilen an der Hand zu überholen. Und klar bekamen beide Kids eine Medaille im Ziel – Julias
zweite innerhalb etwa 4 Stunden.
Dinus Sport? Er wäre für den Kerzerslauf angemeldet gewesen, es reichte aber zeitlich nicht, wenn er Julia beim Turnanlass zuschauen wollte. Daneben legte er letzte Woche nicht ganz 15km
joggend zurück – aufgeteilt in 2 Trainings. Früher legte er 15km in einem Training zurück, nun braucht er 2 Training!
Dafür steigert Tabea ihre Umfänge von Woche zu Woche – das chunt guet!
Verfasst von Tabea am 16.3.
Ich habe diese Woche wieder etwas mehr trainiert. Ich habe versucht ab und zu auch mal etwas Schnelleres im Training einfliessen zu lassen. «Einfach mal
probieren» war das Motto. Es ging nicht schlecht, aber das Tempo ist bei jeder Disziplin noch viel langsamer.
Ich war in den letzten 2 Wochen regelmässig beim Chiropraktiker. Obs schlau war, weiss ich noch nicht. Denn seither haben sich die Kopfschmerzen eher verschlimmert. Ich merke auch, dass mein Nacken extrem versteift ist, was der Chiro auch bestätigt. Er meinte, dass dies vom Virus herkommen kann und dass dies einfach Zeit braucht, bis sich das wieder löst. Daher warte ich weiter ab, dass es irgendwann mal wieder ganz gut werden wird. Ich bin einfach froh, kann ich wieder mehr Sport treiben. Phasenweise nervt es mich zwar, dass alles so viel langsamer geht, wie früher, aber alle sagen, das komme wieder. Ich versuche, diese Zuversicht auch zu haben. Manchmal gelingt es mir, manchmal zweifle ich wieder. Ein auf und ab, so wie meine Gesundheit aktuelle, ABER, Heilung verläuft leider nie LINEAR. Das sage ich mir fast täglich. Es gibt bessere Tage und schlechtere, das ist völlig normal.
Verfasst von Dinu am 9.3.
Tabea konnte sportlich weiter steigern, die Einheiten werden länger, sie trainiert wieder deutlich häufiger aber natürlich noch nicht auf dem Niveau von zuvor. Dinu stagniert so bei etwa zwei eher kurzen Lauf-Trainings pro Woche. Das Highlight der Woche war aber der gestrige Ausflug. Wir beide auf den Inlines, die Kids mit den Velos. Zusammen mit der Nachbarsfamilie fuhren wir nach Kirchberg, einerseits auf einen Spielplatz und andererseits auf eine BMX-Bahn. Insgesamt legten die Kids wohl gegen 30km zurück und waren entsprechend müde – aber auch wir, die uns das Inlineskaten nicht mehr so gewohnt sind, kamen erschöpf zurück. Aber es ist cool, dass wir nun gemeinsam unterwegs sein können und alle gefordert werden.
Verfasst von Dinu am 1.3.
Langsam, aber langsam geht’s vorwärts. Tabea startete heute Morgen mit einem Schwimmtraining in die neue Woche. Letzte Woche kam auch ihr nigelnagelneues Rennrad, welches sie gestern auch
getestet hat. Rückmeldung: "S Velo wär super, nume eg ned".
Ihr altes Velo konnte sie zum Glück verkaufen, das ist nun in Zürich bei einer Triathletin, welche sich sehr darüber gefreut hat.
Dinu kam wieder nur auf 2 Joggingeinheiten, aber immerhin 2x gegen eine Stunde. Das Programm ist aktuell zu voll. Er muss den Raum, in dem er in Münchenbuchsee selbstständig arbeitet, auf Ende März (evtl. April) verlassen und ist daran, Räume anzuschauen und mit Immobilienfirmen zu verhandeln.
Wir haben am Wochenende nun endlich Fasnacht abgeschlossen – am Samstag waren wir in Münchenbuchsee am Kindermaskenball, wo David den 3. Platz fürs Kostüm erhielt. Und am Sonntag auch in
Münchenbuchsee, am Umzug.
Fotos gibt es in der Galerie.