Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

Willkommen auf der Homepage von Tabea und Martin "Dinu" Ruegge. Wir sind ein sportliche Paar, das immer unterwegs ist. Mehr über uns findet ihr in den verschiedenen Menupunkten - einfach links darauf los klicken!

 

Hier auf der Frontseite präsentieren wir Euch immer den aktuellsten Bericht über unsere sportlichen Herausforderungen und zeigen Euch neue Fotos.

Etwas ältere Artikel (etwa 2-3 Monate alt) findet Ihr jeweils unter Aktuelles. Aber auch ein Blick in unser Archiv lohnt sich immer.

Es gibt auch einen Facebookaccount von Tab-di. Über diesen möchten wir in Zukunft sportliche Infos verbreiten oder auch Liveticker während Sportevents betreiben. Wer so auf dem Laufenden gehalten werden will, darf entweder auf Facebook unseren Account liken oder direkt hier auf der Homepage auf der rechten Seite auf «gefällt mir» drücken (dazu muss man aber auf Facebook eingeloggt sein).

 

Der Gigathlon war in jedem Jahr einer der Saisonhöhepunkte. Aus diesem Grund haben wir Ihm auch etwas mehr Platz auf unserer Seite gewidmet: Unter Gigathlon  findet Ihr alle  Berichte rund um den Anlass.

 

Martin "Dinu" Ruegge arbeitet als dipl. Ernährungsberater HF. Seine berufliche Homepage findet Ihr unter www.erb-monbijou.ch

Einige Fotos unserer Hochzeit findet Ihr als Präsentation hier: http://chris-herzog.ch/galleries/hochzeit_td/ .
Es lohnt sich, wenn Ihr Euch ein paar Minuten Zeit nehmt, es hat viele wunderschöne Fotos, hoffentlich auch eines von Euch? Zuerst die vom First-Look, aber auch von der Kirche, dem Apéro,.......

Kurzurlaub

verfasst von Dinu am 30.11.2020

Da unser alljährlicher Ausflug nach Davos (Langlauftage mit Kurs) coronabedingt abgesagt wurde, hatten wir nach einer Alternative herumgeschaut. Es war klar, dass wir trotzdem etwas unternehmen wollten, warteten aber ab, um kurzfristig zu buchen (je nach Coronabedingungen und Wetter!). Wir entschlossen uns dann, nach Morschach in den Swiss Holiday Park zu reisen. Am Mittwochmorgen arbeitete Dinu noch, danach wurde das Auto bepackt (wie für ein Monat Ferien…..) und wir düsten los. In Reiden machten wir einen Zwischen»halt» - wir gingen Joggen. Tabea machte ein Hügeltraining, Dinu und Julia drehten eine flache Runde. Dinu joggte mit dem Anhänger bei zwei Bauarbeitern vorbei, welche in den Wagen schauten und dann erstaunt sagte: «Da ist ja ein Kind drin». Echt? Dachten die, Dinu schiebe die Einkäufe oder eine Kiste Bier vor sich her?

Danach gings weiter, um in Morschach gleich einmal baden zu gehen! Es war herrlich, Julia genoss das Wasser und wir fanden es super, das Bad fast für uns allein zu haben. Es war fast niemand da, dank Corona? Besonders auffallend: Der grösste Teil der Gäste sprach französisch!

Am Donnerstag erkundeten wir das Gelände – die verschiedenen Räume im Hauptgebäude, die Spielplätze auf dem Areal und der dazugehörende Erlebnis-Bauernhof. Am Nachmittag durften wir Julia bis zu 4h im Kinderhort abgeben. Wir nutzen die Chance und schwangen uns auf die Rennräder. In Morschach lag Nebel, der erste Anstieg brachte uns leider nicht an die Sonne, die Abfahrt nach Schwyz war unangenehm und kalt. Während dem Anstieg zur Ibergeregg kamen wir aber an die Sonne – traumhaft! Wir genossen die Strahlen richtig. Die Abfahrt begann angenehm, sobald man aber an den Nebel kam wurde es gefühlt 10 Grad kälter. Nun mussten wir aber wieder im Nebel den Berg hoch und zurück nach Morschach – wir erfroren fast dabei. Wir holten Julia deutlich vor den 4h wieder ab – wir hatten sie zu stark vermisst! Sie sei aber sehr aufgeweckt und aktiv gewesen, aber sehr angenehm. Nun stand baden auf dem Programm – nun schon mit mehr Gästen. Am Freitagmorgen fuhren wir nach Brunnen – zuerst joggten wir eine Runde, danach besichtigten wir das Dorf. Am Nachmittag ein ähnliches Programm wie am Vortag. Wir gaben Julia ab, diesmal mit Winterkleidung, man hatte uns gesagt, dass die Gruppe nach draussen auf den Spielplatz gehen würde. Tatsächlich, als wir mit den Rädern losfuhren sahen wir eine Gruppe Kinder auf dem Platz, mittendrin unsere Julia. Wir fuhren wieder nach Schwyz, ab da hoch zur Haggenegg. Wieder im Anstieg kamen wir über das Nebelmeer, wieder traumhaft. Wir schossen obern haufenweise Fotos, auch vor der Haggeneggkapelle. Doch die Aussicht musste verdient werden, auf Tabeas Programm stand: 5x2min nahezu Vollgas fahren (90-98% von vollgas), 1min locker dazwischen, und dann das Ganze nochmals! Und das auf einer Strecke, über welche man im Internet lesen kann: Ein brutal steiler Aufstieg mit atemberaubender Aussicht. Mehrere Wasserfontänen unten und oben. Kleines Getriebe ratsam! Ein sehr effizienter Aufstieg für einen Everesting-Versuch ;-).

Und dieser Beschrieb stammt nicht von irgendwem, sondern von Emma Pooley, zweifache Olympiateilnehmerin (Rennrad, davon gewann sie einmal Silber im Einzelzeitfahren), Duathlon-Europameisterin (2017) und vierfache Weltmeisterin auf der Duathlon-Langdistanz, etc. Ihr könnt euch also vorstellen wie wir (also vor allem Dinu) gelitten haben, bis wir oben waren…….

Die Retourfahrt war wieder unangenehm, heute waren wieder aber nur etwas über 2h unterwegs und holten Julia wieder ab – um wieder ins Bad zu gehen. An dem Tag war das Bad recht voll, man merkte von Tag zu Tag wie mehr Hotelgäste es gab. Spannenderweise veränderten sich auch die Umsetzung der Coronamassnahmen: Am ersten Tag trugen 5 von 6 Erwachsenen in der Garderobe des Bades Masken und sie wurden bis zur Dusche anbehalten! Am letzten Tag trugen etwa 2 von 20 Personen in der Garderobe noch Masken. Ob es daran lag, dass am Anfang vor allem französischsprechende Gäste da waren, aufs Wochenende aber immer wie mehr Deutschschweizer kamen?

Am Samstag gingen wir «wandern». Vom Hotel zuerst zur bekannten Lourdes Grotte und dann weiter Richtung Fronalpstock. Beim ersten Wegweiser, der von unserem Kiesweg abbog, wollte Tabea auch bereits abbiegen. Der Wegweiser zeigte, dass es ein blauweisser Weg – also eine Alpineroute sei. Dinu fand, das sei ihm zu gefährlich, da oben ja Schnee liege. Bei der zweiten Verzweigung wäre der Weg rotweiss, gewesen, leider war der aber wegen Forstarbeiten gesperrt. Tabea war etwas demotiviert – auf einem Kiesweg, viel flacher und weiter wie gedacht, hochwandern, das ist ja nicht so ihr Stil. Ab Stoos, wo herrliche Fernsicht herrschte, gings dann aber steiler und mehrheitlich über Schnee und Eis aufwärts, da kam auch sie auf ihre Kosten.

Eigentlich hätten wir danach die Gratwanderung zum Klingenstock anhängen wollen, da dies aber nur ein schmaler Weg dem Grat entlang ist und recht viel Schnee lag, entschieden wir uns, auf dem Fronalpstock zu bleiben und das tolle Wetter und ein Zmittag zu geniessen.

Ein Teil des Retourwegs fuhren alle mit der Sesselbahn, den zweiten Teil rannte Dinu retour, während Tabea und Julia die Gondelbahn nahmen.

Da wir eher später dran waren wie am Vortag, hatte es nicht so viele Leute im Bad, man merkte aber im Gebäude, dass nun noch mehr Gäste angekommen waren.

Am Sonntag mussten wir leider unsere Ferienwohnung wieder abgeben. Wir gingen nochmals in Brunnen joggen, durften nochmals das Bad benutzten und reisten danach in den Tierpark Arth-Goldau. Da hatten wir richtig Glück – als wir zum Gehege der Bären und Wölfe kamen standen 4 Wölfe in unmittelbarer Nähe vor uns und heulten los, sehr eindrücklich. Und als wir zum Gehege der Wildkaten und Luchse kamen, ging gerade ein Wärter zum Gehege. Wir konnten beobachten, wie zuerst die Wildkatzen und danach die Luchse gefüttert wurden – so hatten wir einen tollen Blick auf die sonst wohl eher scheuen Tiere.

Glücklich aber mit müden Beinen sind wir nun wieder zu Hause – toll wars!

Bilder gibt es in der Galerie.

Niesen

verfasst von Dinu am 23.11.2020

 

Nun war es diese Woche wie angekündigt so, dass Tabea nochmals auf den Niesen rannte. Sie wollte es einmal richtig zügig angehen da sie in diesem Jahr immer mit Julia hochgelaufen war. Da es oben aber etwas Schnee hatte, entschieden sie und Kollege Dänu sich dazu, den Weg aussen herum zu nehmen. Auf diesem Weg ist sie noch nie hochgerannt, nur gewandert, so hatte sie keinen Richtwert wie schnell sie denn nun war.

 

Die Tour aussen rum, sprich über den Unter- und Oberniesen mit abschliessendem Niesengrat ist wunderschön. Insgesamt kommen so 9km und 1500hm zusammen. Geht man den direkten Weg hoch, dann wären es 7km und 1450hm. Je weiter oben man war, umso nasser und rutschiger wurde es. Man musste teilweise recht vorsichtig gehen. Nach ca. 1h50 war sie dann oben. Und sie waren nicht die einzigen. X andere Leute waren oben, die meisten kamen mit der Bahn hoch. Natürlich mussten diese alle wieder runter, folglich standen Sie über 40min an, bis sie auf die Bahn für nach unten konnten.

Dinu beginnt nun langsam, das Training zu steigern, so war er diese Woche 2x laufen. Einmal mit der Laufgruppe des TV Bolligens wo in Ittigen und Bolligen über 200 Höhenmeter in weniger als einer Stunde zurückgelegt wurden. Dabei schob er Julia immer vor sich hin. Und dann noch am Sonntagmorgen eine lockere Runde mit Tabea und Julia. Am Samstag starteten wir gemeinsam auf eine Tour mit dem Bike/Gravelrad. Am Schatten war der Boden gefroren und die Luft A….kalt, an der Sonne kamen wir sofort ins Schwitzen. Kleidungstechnisch alles andere als einfach. Nach 45min drehte Dinu mit Julia um während Tabea noch über die Rothöhe bei Burgdorf und via Dieterswald-Hügel eine Schlaufe anhängte.
Er beginnt also vorsichtig. Dafür hatte er eine intensive PC-Woche: Eine Teamsitzung online, eine Weiterbildung online und ein Austausch mit Ernährungsberaterinnen der Region Bern mit Weiterbildungsanteil auch online. Also drei Abende mit onlineaustausch – kein Wunder dass er am Wochenende etwas raus musste!

Bilder gibts in der Galerie.

 

Nomou! Und nomou! Und nomou! Hört de das nie uf……..

verfasst von Dinu am 16.11.2020

Neinein, es geht hier nicht um Julia, obwohl sie lustige Sachen x-fach wiederholen will. Nein, in der letzten Woche haben wir allerlei Dinge nochmals oder schon wieder gemacht. Und dann gleich nochmals.

Als ob wir in der letzten Zeit nicht auf genug Bergen gewesen wären, nein, am Donnerstag gabs eine Wanderung aufs Stockhorn. Wir hatten es aber recht locker denn wir hatten diesmal kein Zusatzgewicht am Rücken. Julias Gotti kam mit auf die Tour und trug die Kleine die ganze Zeit! Merci!

Der Donnerstag war ein Prachtstag, wir hatten wunderbare Rundumsicht.

Der Samstag war genauso ein Prachtstag, darum beschlossen wir, nach Tabeas Joggingrunde, im Moossee baden zu gehen. Nochmals Prachtstag, nochmals baden in einem kalten See, schon wieder durfte Julia nicht mit ins Wasser.

Am Samstag gingen wir shoppen – 3 Paar Laufschuhe haben wir gekauft. Die nächste Saison kann kommen. Sobald wir vom Laufband jeweils runter kamen kletterte Julia aufs Band, war aber enttäuscht, dass es sich nicht mehr bewegte.

Danach trafen wir Dinus Eltern am Entenweiher in Derendingen und bestaunten mit Julia die vielen Vögel. Viel Freude hatten sie auch am Laub am Boden. Nach dem Entenweiher in Zuchwil, demjenigen in Gerlafingen nun ein weiterer Entenweiher in der Region Solothurn.

Am Sonntag gings nochmals auf Stockhorn. Dinu wählte aber diesmal eine etwas flachere Tour. Logistisch aber perfekt durchdacht: Wir fuhren mit dem Auto bis unterhalb Gurnigel, ab da radelte Tabea auf den Gurnigel (sie hatte ein Velotraining auf dem Plan), während Dinu mit dem Auto hochfuhr. Er band sich Julia um und wanderte los zum Leiterenpass und ab da weiter in Richtung Stockhorn. Etwa 30min später erreichte Tabea das Auto, wechselte auf die Laufschuhe und wanderte zügig auf derselben Route wie Dinu. Kurz vor dem steilen Schlussstück hoch zum Stockhorn hatte sie Dinu und Julia eingeholt und übernahm das Tragen. Auf dem Stockhorn genossen wir schon wieder die traumhafte Aussicht. Tabea fuhr danach mit der Gondel ins Tal und dem Zug zurück nach Hause, Dinu ging zu Fuss zurück zum Gurnigel um das Auto abzuholen.

Die Strecke war mit 950 Höhenmetern flacher wie die Strecke von vorne (1500Hm) aber war mit 11km länger. Es gab aber 2 Abschnitte die sehr steil waren.

Ab dem Leiternpass hat man eine wunderbare Aussicht auf die umliegenden Berggipfel, beim Aufstieg aufs Stockhorn dann noch auf den Thunersee. Es ist eine wunderschöne Wanderung.

Tabea erfuhr übers Wochenende, dass die Niesenbahn die Saison verlängert und beschloss: E go nomou ufe Niese - zum dritten Mal das letzte Mal in dieser Saison….. Hört das Ganze denn nie auf?

Bilder gibt es in der Galerie.

Chasseral wohl zum letzten Mal in dieser Saison

verfasst am 09.11.2020 von uns Beiden

 

Dinu trainierte in der letzten Woche sehr wenig, er ist immer noch in der Erholungsphase (nach seiner sehr strengen Saison 😉 ). Am Sonntag packte er aber Julia in den Anhänger und radelte bei strahlendem Sonnenschein zum Schloss Landshut. Dort hatte er mit seinen Eltern abgemacht zum Spazieren/Treffen. Julia genoss es, durchs hohe Laub zu wattscheln – aber das Schloss Landshut ist nicht der ideale Ort für einen Ausflug mit Julia! Da fliessen 2 Bächlein, mehrfach verzweigt, durch den Park. Dazu kommt der, mit Wasser gefüllte, Burggraben. Sobald man Julia eine Sekunde aus den Augen liess marschierte sie auf direktestem Weg aufs Wasser zu. Das ist nun das Resultat davon, dass wir ihr im Sommer die Freude am Baden beigebracht haben…….
Danach radelten die beiden wieder nach Hause.

 

Tabea war am Sonntag mit 2 Kollegen auf dem Rennrad unterwegs. Sie düsten  über Pres d’Orvin und zurück über den Chasseral. Das Wetter war wunderschön. Kalt wurde es erst wieder als sie in Biel unten waren.
Lustigerweise startete Tabea am Morgen im Nebel und fand, dass sie die Sonne suchen werde und empfahl Dinu, doch auch auf einen Berg zu gehen. Sie hoffte, dass Dinu nicht den ganzen Tag im Mittelland im Nebel hängen bleibe. Er fand, er bleibe beim Plan mit dem Schloss Landshut! Dinu hatte dann auf seiner Tour 100% Sonne, Tabea fuhr auf dem Rückweg am Bielersee entlang und dann bis etwa nach Schüpfen alles im Nebel und kam verfroren zu Hause an.......
Bilder gibts in der Galerie.

 

Niesen und das grüne Band 888

verfasst von Dinu am 02.11.2020

Im Moment trainiert Tabea etwas weniger nach Plan sondern nach Lust und spontan. So kam es, dass wir einige Projekte übers Wochenende in Angriff nehmen konnte.
Am Donnerstag sagte Tabea plötzlich: «Morn esch schön Wätter, mer chönte ufe Niese!». Sie googelte und sah, dass es am Freitagabend ein Wildbuffet im Niesenrestaurant gab (Jeweils freitags gibt’s ein Themenbuffet, darum fährt die Bergbahn bis kurz vor 23:00). Ich musste also früh Feierabend machen, Tabea und Julia holten mich ab und wir fuhren ins Oberland. Zusammen mit einem Kollegen und einer Kollegin (die zwei, mit welchen wir schon in Österreich waren) nahmen wir den Anstieg in Angriff. Im Wald, wo die Bäume das wenige Licht noch wegnehmen, wars bereits früh recht dunkel, draussen hatten wir noch etwas Dämmerungslicht. Wir hatten aber gutes Licht dabei, so war die Strecke immer gut zu finden. Der Mond, kurz vor Vollmond, war gut sichtbar, was unserem Ausflug eine besondere Stimmung verlieh.
Schnell war klar, dass die drei Frauen (Tabea trug Julia) schneller unterwegs waren als wir Männer, wir sahen uns schon bald nicht mehr. Wir telefonierten kurz (Esch ok, wenn mer vorusgö? Jo, passt) und so erreichten die Frauen die Dusche auf dem Niesen etwa 15 min vor mir. Die Wanderung war etwas Spezielles, das Essen danach echt der Hammer! Wir hatten aber Glück, sie riefen an, als wir noch unterwegs waren, ob wir kommen würden. Sie würden sonst das Salatbuffet schon wegräumen, da die letzte Bahn schon eine Weile oben sei. Wir sicherten, dass wir auch ohne Bahn, trotz Dunkelheit, noch kommen würden!
Da am Freitag so schön warmes Wetter gewesen sei (Tabea hats erzählt, ich weiss es nicht, ich war ja bei der Arbeit), wollten wir am Samstag nochmals in den Bielersee baden gehen. Wir schnappten unsere Räder, Julia im Anhänger, das Badezeugs und ein Picknick und radelten los. Bei strahlendem Sonnenschein, in sommerlicher Bekleidung freuten wir uns auf den See. Nach etwa 5km. kamen wir in den Nebel, hofften aber, dass dies nur eine Nebelbank sei. Tabea hatte die ganze Zeit kalt, was gut sichtbar war. Nach etwas mehr als einer Stunde fragte ich sie dann, ob sie wirklich noch hoffe, dass am Bielersee die Sonne scheine, was sie verneinte. Wir beschlossen, Richtung Wohlensee zu fahren. Ich wollte via Münchenbuchsee (dort schien ja die Sonne), Tabea schlug vor, somit via Frienisberg in Richtung Buchsi zu fahren. Als wir die Sonne erreichten wars eine richtige Wohltat. Wir genossen die Sonnenstrahlen beim Picknicken, Tabea hatte aber immer noch kalt, so liessen wir dann das Baden aus.
Tabeas Vater hatte mehrfach gefragt, ob wir die Veloroute 888, auch bekannt als das «grüne Band» rund um Bern (https://www.schweizmobil.ch/de/veloland/routen/route-0888.html), mit ihm abfahren würden. Auf 59km und 950 Höhenmetern wird Bern in der Natur umrundet. Er fuhr mit seinem E-Bike (25km/h) und wir mit unseren Bikes/Crossvelo während Tabeas Mami auf Julia aufpasste. Zu Beginn regnete es leicht, mit der Zeit trocknete es aber ab, so dass wir die tolle Tour geniessen konnte. Den grössten Teil der Strecke hatten wir auf dem Bike bei Touren von Urtenen oder Uettligen bereits mehrfach befahren ober bejoggt, aber es gab auch schöne Ecken, welche wir nicht kannten. Und so am Stück waren wir auch noch nie rund um Bern geradelt. Da Tabeas Vater immer wieder vorausdüste waren wir ständig am Gas geben, so wurde die Tour recht anstrengend! Ein echt toller Ausflug, durchaus empfehlenswert!

Fotos gibts wie immer in der Galerie.

 

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Pläne.......

verfasst von Dinu am 25.10.2020

Letzte Woche hatte Dinu einen dreitägigen Arbeitseinsatz in Luzern. Zu dritt fuhren wir am Montagabend nach Luzern. Tabea wollte am Dienstag mit Julia auf den Pilatus wandern. Doch in der Nacht auf Dienstag begann Julia zu «schnudere», schlief sehr schlecht und hatte Fieber. Darum begruben sie den Plan und Tabea reiste mit Julia am Di bereits wieder ab. Dinu nutzte die Gelegenheit und machte am Dienstagabend ein Hügeltraining in Luzern und Umgebung.
Mittwochs gings Julia bereits wieder blendend, so dass die beiden nun aufs Stockhorn wanderten. Dinu nutzte den zweiten freien Abend für einen Longjog um Luzern. Am Donnerstagabend reiste er dann wieder heim.

 

Der Plan für dieses Wochenende sah so aus: Samstagmorgen kochen/backen, am Nachmittag geht Tabea auf den Niesen und Dinu kocht weiter, am Sonntag startet Dinu am Gantrischtrail, seinem Saisonziel, danach bereiten wir für eine Kollegin ein Apero zum Geburtag zu…….. Naja, der Plan war super, allerdings musste das Apéro vor einer Woche abgesagt werden. Der Gantrischtrail kommunizierte diese Woche noch: «Wir können starten!», doch die Verschärfung der Massnahmen am Freitagabend zwang die Organisatoren dann doch dazu, knapp 36h vor dem Startschuss den Anlass absagen zu müssen - so kurz zuvor, sicher extrem hart für alle Organisierenden.
Am Samstagmorgen sagte dann der Kollege noch den Niesenrun ab – somit musste ein komplett neues Programm her. Tabea radelte am Samstag mit Kollegen um den Murtensee , Dinu und Julia waren auf Grosseinkauf (Lager füllen
😉 ) und danach gabs ein Koppeltraining in der Sonne.
Am Sonntagmorgen entschloss sich Dinu spontan, auf den Bantiger zu rennen. Das gab eine Tour von etwa 17km bei Tagesanbruch. Danach genossen wir das Herbstwetter auf einer Wanderung (im Schnellzugstempo) durch die Twanbachschlucht, inkl. Picknickhalt auf dem Twanberg und anschliessender Wanderung zurück an den See – inkl. kurzem Badeplausch!
Damit ist nun Dinus Saison auch zu Ende, zwar ohne sein Saisonziel erreicht zu haben, aber doch mit viel Sport. Während er jetzt sein Training herunterfährt und in die Saisonpause verschwindet, ist Tabea nun am Starten!

 

Wanderung im Wallis

verfasst von uns Beiden am 18.10.2020

Dinu setzte die vergangene Woche auf die Karte Trailrunning. Er war 2x ca.45min bei uns im Wald unterwegs und entdeckte coole Singletrails, auf denen er joggen konnte. Der Höhepunkt der Woche war aber die Wanderung am Sonntag im Wallis.

Bereits am Morgen "früh" (8:00....) bestiegen wir den Zug in Richtung Ausserberg. Dort startete dann die Wanderung zur Wiwannihütte, welche auf 2400 m.ü.M. ist. Dinu rechnete mit einem gemütlichen Ausflug in Richtung der Hütte so unter dem Motto: "Mer luege mau,wie wit mir chöme". Tabea und ihr Kollege hatten ganz andere Pläne, sie wollten hoch zur Hütte. Dass sie dies zuvor nicht erwähnt hatte, war ja sonnenklar. Mit Julia am Rücken starteten wir in die ersten steilen Anstiege - zum Teil recht schwierig aber zum Glück bei prächtigstem Sonnenschein. Als wir uns auf 2000 m.ü.M. befanden, beschloss Dinu, dass er jetzt mit Julia am Rücken den Abstieg in Angriff nehmen würde. Denn dort oben waren die Temperaturen deutlich kühler und es hatte Nebel, was die Wege rutschig machte.
Tabea und ihr Kollege sollten aber noch weitergehen, was sie natürlich gerne machten. Der Aufstieg war sehr oft im Nebel und ab 2200m.ü.M. gabs auch noch Schnee. Als wir dann oben ankamen, konnten wir glücklicherweise teilweise kurz den blauen Himmel sehen und ein paar Bergspitzen. Wir wussten aber schon, was uns entgangen war, nämlich eine grandiose Aussicht auf verschneite Berge... Somit ist eines klar, wir müssen dort nochmals hoch. Der Abstieg war folglich sehr lange und mühsam - dies sagt jemand, welche nicht gerne herunterläuft..... Dinu wartete bereits auf ca 1'200m.ü.M. auf die anderen Beiden. Dort gabs dann ein leckeres Mittagessen (Picknick) bei Sonnenschein. Retour in Ausserberg entschieden wir uns für ein Autostopp (mit Maske) nach Visp, da der Zug uns vor der Nase weggefahren war und wir keine Lust auf eine stündige Wartezeit hatten. Auch zu Coronazeiten kamen wir bereits beim ersten Fragen zu einer Mitfahrgelegenheit.  Tabea hat das jeweils ein goldenes Händchen, sie macht das Spitze! Fotos gibts in der Galerie.

Trainingspause und Pumptrack

verfasst von Dinu am 12.10.2020

Tabea macht Trainingspause, Dinu nähert sich zwar seinem Saisonziel aber hatte in der letzten Woche nicht so viel Zeit zum Trainieren – da musste Julia in die Bresche springen! In der vorderen Woche machte sie ab und zu, wenn sie sich auf etwas anderes konzentrierte und abgelenkt war, «aus Versehen» ein paar Schritte. Am vorderen Wochenende warens dann plötzlich zweimal etwa 5 Schritte am Stück. Seit etwa 4 Monaten läuft sie ja schon, wenn sie sich irgendwo halten kann und alle meinten «Die louft i nes paar Täg» - aber sie liess sich Zeit. Und nun gings plötzlich rasant. Am Freitag haben wir bewusst mit ihr geübt. Wir sind ein paar Meter voneinander hingesessen und haben Julia zuerst 2-3 Schritte hin und her laufen lassen und haben den Abstand stetig verlängert, bis sie am Schlussquer durch die ganze Wohnung laufen konnte. Samstag und Sonntag machte sie noch weitere Fortschritte und läuft nun auch schon mal etwa 10m am Stück inkl. erster Kurven. Aber nur, wenn sie gerade Lust hat 😊

Untätig sass Tabea aber nicht herum, am Mittwoch war sie z.B. auf dem Niesen. Zum zweiten Mal lief sie den etwas weiteren Weg über den Niesengrat. Das letzte Mal mit Dinu hatte es ja stockdichten Nebel, man sah damals nicht, dass man auf einem Grat unterwegs ist. Natürlich schickte sie Dinu dieses Mal ein Video mit Sonnenschein und Aussicht. Er freute sich gewaltig darüber.

Am Samstag gabs ein gemeinsames 30minütiges Rumpfkrafttraining, Dinu hat heute noch Muskelkater. Und am Sonntag reiste Dinu mit Julia nach Grenchen zum Pumptrack. Der Inlineclub hatte dort ein Funtraining organisiert. Dinu hatte auf dem langsamsten seiner Fitnesskates die Bremsen montiert, sicherheitshalber. Er drehte eine erste, vorsichtige Runde mit Julia im Wagen. Da sie ja schon selber sitzen und nun auch gehen kann, ist das befahren der Welle, während sie in der freien Hängematte liegt, kein Problem. Sie hatte richtig Freude daran, obwohl Dinu alle grösseren Wellen umfuhr und nur über ein paar kleine rollte. Da kam ein Trainer einer Velogruppe, schimpfte mit Dinu, das sei viel zu gefährlich für ein Kleinkind, er würde ihn anzeigen und von der Bahn verweisen.

Wir sind zwar zu 100% sicher, dass dies für Julia kein Problem wäre (der Waagen inkl. dem Spezialeinsatz ist ja für Welle konzipiert und ist ziemlich bald ab Geburt zulässig für Kieswege und sie bei uns schon wildere Dinge erlebt hat), Dinu verliess dann aber den Pumptrack und schloss sich einer Gruppe des Clubs an, welche eine wunderbare Ausfahrt genossen.

 

Martin Ruegge und Tabea Zimmermann

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Chris Herzog - unser Hochzeitsfotograf
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