Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

Willkommen auf der Homepage von Tabea und Martin "Dinu" Ruegge. Wir sind ein sportliche Paar, das immer unterwegs ist. Mehr über uns findet ihr in den verschiedenen Menupunkten - einfach links darauf los klicken!

 

Hier auf der Frontseite präsentieren wir Euch immer den aktuellsten Bericht über unsere sportlichen Herausforderungen und zeigen Euch neue Fotos.

Etwas ältere Artikel (etwa 2-3 Monate alt) findet Ihr jeweils unter Aktuelles. Aber auch ein Blick in unser Archiv lohnt sich immer.

Es gibt auch einen Facebookaccount von Tab-di. Über diesen möchten wir in Zukunft sportliche Infos verbreiten oder auch Liveticker während Sportevents betreiben. Wer so auf dem Laufenden gehalten werden will, darf entweder auf Facebook unseren Account liken oder direkt hier auf der Homepage auf der rechten Seite auf «gefällt mir» drücken (dazu muss man aber auf Facebook eingeloggt sein).

 

Der Gigathlon war in jedem Jahr einer der Saisonhöhepunkte. Aus diesem Grund haben wir Ihm auch etwas mehr Platz auf unserer Seite gewidmet: Unter Gigathlon  findet Ihr alle  Berichte rund um den Anlass.

 

Martin "Dinu" Ruegge arbeitet als dipl. Ernährungsberater HF. Seine berufliche Homepage findet Ihr unter www.erb-monbijou.ch

Einige Fotos unserer Hochzeit findet Ihr als Präsentation hier: http://chris-herzog.ch/galleries/hochzeit_td/ .
Es lohnt sich, wenn Ihr Euch ein paar Minuten Zeit nehmt, es hat viele wunderschöne Fotos, hoffentlich auch eines von Euch? Zuerst die vom First-Look, aber auch von der Kirche, dem Apéro,....... Fotos zum anschauen als Galerie findet Ihr auch in unserer Rubrik "21.5.2016-Hochzeit".

Tipps und Tricks zum 100 km Lauf von Biel

verfasst von Dinu am 16. Juni 2019

Wie versprochen, kommen hier noch ein paar Facts, Tricks, Erlebnisse und Stories rund um die 100km vom letzten Wochenende:

  • Im 2017 brauchte ich 14h50, im 2018 dann nur noch 13h20 und nun 12h08 – das ist das einzige Rennen, in dem ich mich in jedem Jahr um über eine Stunde verbessert habe :-)

  • Normalerweise geben ca. 20% aller Startenden auf, in diesem Jahr waren es leider etwas mehr, welche aufgeben mussten.

  • Der Schnellste war nach recht genau 7h im Ziel, Zielschluss war nach 21h! 

  • Mit meiner Zeit habe ich es knapp nicht ins vorderste Drittel geschafft – das Niveau ist doch sehr hoch am 100er!

  • Eingangs Aarberg, nach ca 16km., ruft eine Zuschauerin: „Nomou Vougas, Ändspurt, hophop!“ 

  • Meine Verbesserung in diesem Jahr kam natürlich nicht zufällig. Geändert habe ich aber vor allem kleinere Sachen: Ich habe deutlich mehr Rumpfstabilität trainiert, häufiger an meiner Lauftechnik gearbeitet (Ja, auch da gibt es eine Technik), deutlich mehr Intervalle trainiert und war, nach einer Pause, in diesem Jahr wieder in einem Trainingslager. Aber auch in diesem Jahr bin ich in der Vorbereitung NIE weiter als 30km am Stück gerannt!

  • Ich habe unterwegs noch nie so viel gegessen und getrunken wie in diesem Jahr – ein weitere wichtiger Baustein! Zugleich musste ich noch nie so viele Pinkelstopps einlegen wie in diesem Jahr – das nasse Wetter war da aber sicher auch mitschuldig!

  • Viele laufen ein konstantes Tempo (das habe ich auch versucht), es gibt aber auch erstaunlich viele, welche bereits sehr früh beginnen, ein Stück zu rennen, ein Stück zu gehen, ein Stück zu rennen – und das jeweils in einem horrenden Tempo!

  • Etwas gar übertrieben mit diesen Intervallen hat dann meine Supporterin Franziska – sie sprintete mit dem Fahrrad, hielt wieder an, zog den Korb vorne wieder hoch, sprintete zu mir, der Korb rutschte wieder runter, sie musste wieder anhalten, richten, etc. Sie hat somit eine Wahnsinnsleistung hingelegt – wobei ich ja glaube, dass es ihr sonst zu langweilig gewesen worden wäre!

  • Dummerweise brachte der herunterrutschende Korb meine Betreuerin auch einmal kurz zu Fall - gute Besserung! Zum Glück konnte sie danach noch weiter radeln und es ist ihr nichts Schlimmeres passiert.
  • Musik mit dabei haben ist Gold wert!

  • Ich habe in diesem Jahr wirklich 2 Tage zuvor kein Gemüse, keine Früchte und kein Salat mehr gegessen und das Risotto ca 3,5h vor dem Start gegessen – ich hatte noch nie so eine ruhige Verdauung wie in diesem Jahr!

  • Mein Durchschnittspuls war in diesem Jahr 2 Schläge höher wie letztes Jahr. Ob das daran liegt, dass ich eher schneller gestartet bin oder ob es daran lag, dass ich bis zum Schluss das Tempo hoch halten konnte (und der Puls da höher war) weiss ich nicht.

  • Tabea feuerte mich in Aarberg an und schrieb meiner Betreuerin, die in Lyss auf mich wartete: „Dr Dinu esch z Lyss grad düre!“ Die arme Franziska fällt vor Schreck fast um und befürchtet, mich im Dunkeln verpasst zu haben und ruft entsetzt Tabea an, die findet „Sorry, e ha Aarbärg u Lyss verwächslet....“.

  • Etwas nach uns waren auch die Staffelläufer gestartet, welche sich die 100km in 5 Teilstücke aufteilten. Teilweise war es lustig, wie die kurz nach einem Wechselposten neben mir durchrasten – und ich sie dann etwa 10km später wieder überholte – langsam aber sicher ;-)

  • Im letzten Jahr meinten meine Begleiterinnen auf den letzten 15km, dass ich noch sehr sauber laufen würde! In diesem Jahr meinten sie, dass ich also viel besser laufe wie im Vorjahr, da habe es schon nicht mehr so toll ausgesehen - sie hatten mich also letztes Jahr angeflunkert ;-)
  • Das Wechseln der Laufschuhe bei km 56 war genial!
  • Eine Blase oben auf dem Zeh, am Nagelbett – sowas hatte ich noch nie! Brauche ich auch kein 2. Mal, die ist jetzt noch mühsam! Dummerweise hängt der Nagel an diesem Hautfetzen, ich befürchte, dass ich den noch verlieren werde :-(

  • Ich habe mich in diesem Jahr deutlich schneller erholt, was mich sehr freut!

  • Den allergrössten Teil der 100km bin ich gerannt – wenn ich mir jetzt vorstelle, wie ich das gemacht habe – geht nicht, nicht vorstellbar! Aber loslaufen, probieren – es geht oft VIEL mehr, als man denkt! Was sind Eure sportlichen Träume? Gibt es Grenzen?

  • Es ist immer noch so, in meiner persönlichen Bestzeiten über 42km sind 1x Berlin, 1x NY und einmal Biel – gelaufen während einem 100er! Das sollte sich nun aber dringendst ändern! Eine Zeit unter 4h sollte diesen Herbst in Berlin wirklich einmal drin liegen – mein nächstes Ziel ist somit definiert! 

Nach dem 100er gings zügig weiter. Am Sonntagabend reisten wir nach Zürich, von wo aus wir am folgenden Tag nach NY flogen. Bilder gibts in der Galerie.

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Aller Guten Dinge sind Drei!!!! Und was für eine DREI es war!!!

 

verfasst von Dinu am 09. Juni 2019

 

 

Nach dem Lauf im letzten Jahr hatte ich gesagt, dass ich nicht weiss, ob ich noch viel schneller rennen könne. Aber 20min schneller, dass ich in weniger als 13h im Ziel sein könnte, müsste doch möglich sein?

Dass ich fitter bin, wie in den letzten Jahren, wusste ich! Aber ob sich das auf 100km auszahlen würde? Ich hoffte es. In der Woche vor dem 100er hatte ich mir jeweils die Vormittage frei behalten, so dass ich täglich bis gegen 7:30 ausschlafen konnte (Tabea sagt dem früh aufstehen 😉), ich fühlte mich ausgeruht. Beim letzten kurzen Training am Donnerstagmorgen entschied ich mich, nicht wie in den letzten beiden Jahren in einem stark gestützten Schuh zu laufen, sondern in einem ungestützten – er fühlte sich besser an. Dann, nach dem Joggen ab in die Dusche. Beim Einstieg in die Badewanne rammte ich mir den Oberschenkel in den Wasserhahn (wir haben am neuen Ort zwei Hähne, einer ist direkt beim Einstieg). Nun stand ich in der Dusche, das Blut rannte über das Bein und ich hatte Tränen in den Augen. Aus Schmerz (es schmerzte höllisch) und aus Angst, mir soeben mein Ziel zerstört zu haben! Den ganzen Tag hatte ich Schmerzen und das Knie war angeschwollen! Am anderen Morgen war aber alles wie weggeblasen – Wahnsinn!

Ich hatte am Freitag einen strengen Arbeitstag und konnte später zur Klinik raus wie gehofft. Meine Supporterin wartete schon zu Hause – aber innert kürzester Zeit war das Auto beladen. Ich führte nochmals etwas Kohlenhydrate zu, dann gings los nach Biel! Dort waren wir noch zu früh, die Startnummerausgabe war noch geschlossen. Aber es lief alles wie am Schnürchen und bald darauf assen wir in unserer «Stammpizzeria» das Abendessen – etwa 1h früher als in den Jahren zuvor, mit der Hoffnung, weniger Magenprobleme zu haben. Ich entschied mich für Risotto, lecker. Danach beluden wir das Transportvelo (ich hatte weniger dabei als in den Vorjahren, ich dehnte meine Muskulatur und dann verfolgten wir das Inlinerennen, welches immer vor dem Hunderter stattfindet!

Bald darauf verabschiedete ich mich von Franziska, welche nach Lyss radelte. Mit Tabea suchte ich ein trockenes Plätzchen, da es begonnen hatte, wie aus Eimern zu schütten. Doch der Regen liess bald nach, nun stand ich in den Startblock. So weit vorne wie noch nie, in den letzten Jahren musste ich ja auf den ersten Kilometern immer andere Läufer überholen. Ich startete in der Regenjacke, zog sie aber bald aus und gab sie Tabea, die nach 4km am Strassenrand stand. Ich konnte in schönes Tempo laufen (ca. 5min 30 pro km) und war dann in Aarberg, wo Tabea und ihr Vater warteten, etwas schneller wie geplant, hatte aber nie einen zu hohen Puls! Vor dem Start stieg mein Blutzucker kontinuierlich an, was wohl an der Nervosität lag. Ich liess also meine Insulinpumpe etwas länger laufen (Normalerweise stelle ich sie 1h vor dem Start ab) und korrigierte ganz wenig – allerdings etwa 3x. Kurz nach dem Start schaute ich auf den Blutzucker, welcher stark gesunken war. Ab da begann ich von den Gummibärchen und dem Brot, welches ich bei mir trug, zu mir zu nehmen. Am zweiten Verpflegungsposten trank ich Iso, ass Brot, Banane und Gummibärchen – der Blutzucker war soweit gesunken, dass mein Gerät nur noch «niedrig anzeigte. Trotzdem konnte ich noch sehr zügig renne.

In Lyss, wo ein halber Fanclub auf mich wartete, war ich wieder vor der geplanten Zeit. Nun war ich mit Franziska unterwegs – das war deutlich abwechslungsreicher und ich hatte wieder Essen dabei, denn bereits vor Lyss hatte ich alles gegessen, was ich mitgenommen hatte. Ich kam zügig vorwärts, bei Franziska rollte es aber leider nicht so. Der Korb vorne auf dem Fahrrad war leider etwas lose, so dass er ab und zu aufs Vorderrad drückte. Sie musste dann jeweils anhalten und das Ganze so gut es ging wieder nach Oben ziehen. Es war dummerweise ein ekliges System – man konnte nicht einfach eine Schraube anziehen, nein, man hätte wohl alles ausbauen und neu befestigen müssen ☹

Nach Lyss führt die Strecke bergauf, da liefs mir noch recht gut, danach kommen lange Geraden durchs Limpachtal, recht flach. Ich hatte das Gefühl, ich sei im gleichen Tempo unterwegs wie auf den ersten Kilometern, die Uhr sagte aber: 1-1,5min langsamer pro Kilometer!! Ob ich müde wurde, die Dunkelheit mein Laufgefühl verfälschte, der tiefe Zucker der Grund war oder weil es in der Zwischenzeit schon deutlich weniger Leute um mich herum hatte (und davon erstaunlich viele hier zu Gehen begonnen hatten) wusste ich nicht. Ich wurde aber müde, mir fielen etwa 3x rennend die Augen kurz zu! Den Magen spürte ich auch etwas, aber zum Glück keine Krämpfe oder Ähnliches! Ich entdeckte ein Toitoi und konnte meinen Darm entleeren, aber zum Glück nicht Durchfall wie in den letzten Jahren! Das Toitoi war der Horror – es wackelte wie wild, als ich hineinstiege und auch, als derjenige auf dem Toitoi direkt nebendran aufstieg und: Es war Total dunkel!!!! Ich sass auf dem Toitoi, lehnte den Kopf an die Türe und schlief fast ein. Nach etwa 6min stand ich wieder auf (es wackelte wieder) und es ging weiter. Bald darauf waren wir bei der Marathondistanz und ich sah: "Etwas langsamer wie im Jahr zuvor! Dabei wollte ich im Ziel doch 20min schneller sein! Wie sollte das gehen? Und jetzt schon müde – früher wurde ich ab km 70 müde! Wenn ich jetzt schon mit dem Schlaf kämpfe, wie wird das später! In Jegenstorf (da fehlten noch etwa 5km) könnte ich rechts abbiegen und wäre in 2km zu Hause! Lohnt es sich noch weiter zu kämpfen?"
Ja, ich war am grübeln und joggte irgendwie vorwärts, denn trotz Krise: die Beine hatten noch Energie und ich spazierte wirklich nur aufwärts und in steilen Bergabpassagen! Nach und nach kam nun aber die Energie zurück, ich rannte an der Stelle vorbei, wo ich letztes Mal Bauchkrämpfe und Durchfall hatte und erreichte mit einem schönen Tempo Jegenstorf. Dort hatte ich in den letzten 2 Jahren länger pausiert, nun grüsste ich Sandra (die um 3 Uhr aufgestanden war, um mich anzufeuern) und rannte weiter. Ich passierte Kirchberg, etwa 2min vor der erwarteten Zeit und trennte mich von Franziska, die etwa 12km separat fahren musste. Zuvor wechslete ich aber meine Laufschuhe, da der erste mich an mehreren Stellen drückte! Der Neue ist breiter geschnitten und war eine Wohltat für meine Füsse!

Der erste Teil des Emmendamms war in diesem Jahr durch eine Teerstrasse ersetzt, was mir entgegenkam. Ich rannte nun plötzlich wieder 6:10 bis 6:40 pro Kilometer, fast eine Minute weniger pro km wie noch in meiner Krise! Auch auf dem holprigen Teil kam ich zügig vorwärts, traf Franziska und rannte nach Lohn. Da warten jedes Jahr mein Götti und seine Frau – die Armen müssen jedes Jahr wie früher los! Sie brachten Franziska einen Kaffee, ein Brötchen und Schoggi mit – 2 Goldschätze, Merci Euch Beiden!

Kurz vor Bibern war früher ein giftiger Anstieg gefolgt von einem holprigen, steilen Weg wieder abwärts. Da hatte ich im ersten Jahr meine grosse Krise – in diesem Jahr führte die Strecke der Strasse entlang! Das ersparte mir sicher nochmals 5min und half mit, dass ich nun beinahe 30min vor der erhofften Zeit lag – deutlich schneller wie im Vorjahr! Seit Jegenstorf hatte ich auf jedem Kilometer meinen Vorsprung auf die Marschtabelle ausgebaut – und diese war ja so berechnet, dass ich 20min schneller im Ziel sein sollte wie 2018! Über den Hügel nach Messen kam ich erstaunlich gut, obwohl die Füsse und die Oberschenkel nun recht brannten. Dann folgt Arch, ab da geht’s der Aare entlang wo die Sonne nun so richtig hin schien. Ich zog mein Trikot aus und rannte im Unterleibchen, überholte aber mehrere Läufer, welche Jacken trugen. Leider war der Weg dort sehr holprig was zur Folge hatte, dass Franziskas Körbchen immer wieder nach unten rutschte! Sie war nun öfters am Reparieren, dafür kam uns nun Tabea entgegen und lenkte mich mit Gesprächen und Musik aus dem Natel ab! Herrlich! Mein Blick auf die Marschtabelle zeigte, dass ich meine erhoffte Zeit unter 13h gut erreichen würde, ob es evtl. sogar unter 12:30 reichen würde? Irgendwann errechnete ich, dass ich mich sogar um eine ganze Stunde auf 12:20 steigern könnte, falls es so weiter gehen würde! Oder sogar unter 12h? Ich rannte nun alles, in den letzten Jahren hatte ich jeweils 100m spazierend und 100m «joggend» hinter mich gebracht. Das Tempo lag so um die 7min 30sek pro Kilometer, nicht mehr so hoch aber noch ok! Das Ziel kam näher, dank Cola verschwand die Müdigkeit, welche 2-3x auftauchte, jeweils rasch wieder! Als ich etwa 5km vor dem Ziel merkte, dass ich etwa 5min/km rennen müsste, um unter 12h laufen zu können, war die Luft etwas draussen. Die Beine brannten, die Füsse schmerzten (spannenderweise oben auf einer Zehe – als ich dann unter der Dusche die Blase auf dem Nagelbett sah, war alles klar!) und ich spazierte etwa 5x – allerdings nie länger als 30 Sekunden! Ich kämpfte mich vorwärts und erreichte nach 12h und 8 Minuten das Ziel! Ich war über 70min schneller als im 2018 und somit beinahe 3h schneller wie 2017 (14h 53min damals!), das sind 42 Sekunden pro Kilometer schneller wie 2018!!!! Ich war überglücklich und völlig erschöpft. Ich begrüsste meinen Götti, der nun auch noch hierhergereist war und verschwand unter die Dusche. Danach gings zum Mittagessen wo ich einen erstaunlich guten Appetit hatte – aber zuvor und danach fast einschlief!

Franziska und ihr Mann brachten mich nach Hause – Tabea (die am Morgen früh bereits per Bike nach Büren gefahren war) fuhr selber nach Hause – via Frienisberg! Zu Hause räumte ich einen Teil noch auf, danach schlief ich 2,5h tief und fest! Ich hatte weder gehört, wie Tabea nach Hause kam noch wie ins Zimmer kam, um mich zu wecken. Wir verbrachten den Abend am Wohlensee , die Beine ins kalte Wasser strecken war Gold wert! Um 21:00 waren wir im Bett und ich schlief 10h – herrlich. Danach badete ich die Beine, seither habe ich die grösste Zeit am PC verbracht (Videos anschauen, Whatsappnachrichten beantworten, Facebookkommentare lesen, Fotos anschauen, Text schreiben,….. und nebenbei habe ich noch Wäsche gewaschen, gebügelt und aufgeräumt.

Nächste Woche berichte ich noch ein wenig über Facts rund um meinen 100er.

 

Tabea war diese Woche auch aktiv. Neben ihrer Biketour am Sa. hatte sie eine Rennvelo-Tour über die grosse Scheidegg, eine Rennradtour im Jura (Ziel: Biel, um mit mir vor dem Start noch zu essen) und ein Schwimmtraining bei Regen im kalten Schwimmbad draussen – ohne Neo. Danach war sie sicher 15min zu Hause unter duschen am auftauen 😊

Fotos gibts in der Galerie

Sport und Kultur

verfasst von uns beiden am 03.06.2019

Die letzte Woche war so eine richtig gut gefüllte! Montagabend: Abendessen mit einer Kollegin, Dienstagabend: Besprechung mit Dinus Betreuerin vom 100er - die Marschtabelle steht, nun muss ich mich nur noch daran halten (und das Wetter mitspielen). Mittwochabend: Sweet Agnes & The Fiechters im Kofmehl Solothurn - Patent Ochsner "inkognito". Am Donnerstag hatten wir ja Auffahrt - bei uns gabs eine Ausfahrt mit dem Rennvelo. Wir rollten von Rubigen bis an den Thunersee und Tabea zeigte, wie schnell sie im Flachen noch ist, ich musste ordentlich in die Pedale treten! Bergauf bis auf den Beatenberg wars etwas angenehmer, aber nichts von wegen "Schnäggetempo" wie sie im Moment andauernd erzählt! Auf dem Beatenberg wechselten wir auf die Laufschuhe und marschierten zügig aufs Niederhorn. Die genau gleiche Strecke wie eine Woche zuvor, aber nun blühte im unteren Teil der Strecke viel mehr Blumen wie eine Woche zuvor, dafür lag im oberen Teil mehr Schnee! Tabea wollte ja eigentlich auf den Niesen - ich fand schon am Montag, dass dies wohl nicht realistisch sei! Es lag da schon viel Schnee, zusätzlich gabs am Di. und Mi. nochmals Niederschlag! Doch Tabea gab ihren Plan erst am Mittwochabend auf und wir planten spontan um! Auch auf dem Niederhorn wars schön - diesmal mit deutlich mehr Touristen! Ich rannte dann wieder runter, Tabea nahm die Gondel. Runter war echt der härteste Teil, bereits nach der Hälfte begannen die Oberschenkel zu brennen! Die ungewohnte Bewegung machte mir zu schaffen. Nach dem Wechsel aufs Rennrad gings auf dem direktesten Weg retour. Nach Hause, duschen und ab ins Hokeystadion ans Konzert von DJ Bobo.

Am Freitag trennten sich unsere Wege. Ich arbeitete bis am Nachmittag und fuhr danach mit einem Kollegen in den Norden Deutschlands, wo wir am Samstag ein Mittelalter Festival besuchten und sonntags wieder zurückkamen.

Tabea startete am Freitag auf eine 3 tägige Rennradtour mit ihrer Kollegin Daniela. Mit dem Zug gings nach Brig, von dort per Velo über den Simplonpass durchs Centovalli nach Locarno. Dort hatten sie ein Airbnb mit toller Aussicht und sie blieben 2 Tage. Am Samstag fuhren sie zum Lago del Naret hoch. Leider konnten sie nicht bis nach ganz oben, die Strassen waren schneebedeckt. Bereits zum 2. Mal hat die Auffahrt nicht geklappt, denn vor ca. 10 Jahren war sie mit Dinu dort hoch geradelt. Damals gab Tabea ca. 700hm unter Lago del Naret auf, weil es ihr zu steil war. Und dieses Jahr wäre sie bestimmt hoch gekommen, aber die Strassen haben es nicht zugelassen - gesperrt wegen Schnee. Der Aufstieg zum Lago del Naret ist sehr schön, aber auch sehr lang. Es ist der längste Aufstieg "am Stück" in der Schweiz. Man macht auf 28km ca. 1800hm, was schon recht in die Beine geht. Das fiese ist dann noch, dass das letzte Drittel enorm steil ist. Es gibt mehrmals längere Passagen von über 20% Steigung. Für Tabea war es so oder so anstrengend, berghoch braucht sie momentan viel mehr Energie/Kraft – das zusätzliche Gewicht macht sich definitiv bemerkbar und der höhere Puls natürlich auch. Am Sonntag gabs dann noch eine kleinere Runde über die Alpe die Neggia. Auch dieser Aufsteig hat es in sich. Ca. 10km und 1100hm müssen überwunden werden. Dann geht’s hinten runter nach Italien, nach Luino. Am späteren Abend gings dann via Zug und Sparbillett (1. Klasse für 25 Fr – Locarno-Bern) nach Hause. Übrigens hatte es in Locarno überhaupt nicht viele Leute trotz Auffahrt. Echt erstaunlich….

 

Letzte Woche versprachen wir Euch ja, nicht zu einem "Schwangerschafts- und Erziehungs-Blog" zu mutieren. Aber Einen hab ich noch: Kürzlich in Rom, Tabea und ich staunen über die langen Schlangen vor dem Kolosseum und beschliessen, dass wir die Zeit zum Warten nicht investieren! Aber was tun wir dann? Etwas Anderes besichtigen? Die ganze Zeit kommen Händler und wollen einem etwas andrehen - Souvenirs, Touren durch die Stadt, Führungen durchs Kolosseum,..... Wir wimmeln alle ab und sind am Diskutieren. Einer ist aber hartnäckig und fragt Tabea, ob sie denn nicht kostenlos und ohne anzustehen ins Kolosseum möchte? Wir trauen ihm kein Wort aber fragen auf Englisch nach: "Kostenlos? Wo ist der Hacken?" Er erklärt Tabea, dass Schwangere nicht anstehen und auch nichts bezahlen müssten! Ich schaue ihn verdattert an, Tabea sagt zu mir „Das e fräche Cheib, wott dä säge, e heig e dicke Buch u vor allem wie wot dä chöne unterscheide,öb das ä schwangere Buch oder ä dicke Buch isch! E houe däm grad Eini! Chum mer gö wäg!“ Frauen und Schwangerschaftshormone, ich versuche zu beruhigen, aber mein Kommentar „Du besch jo ou Schwanger“ hilft noch nichts – aber die Verlockung, die Schlange zu umgehen ist dann doch gross genug. Wir rechnen zwar immer damit, dass wir doch noch zur Kasse gebeten werden, als er uns durch einen kontrollierten Durchgang eskortiert und sich dann bei der Sicherheitskontrolle (wie beim Flughafen) verabschiedet. Nun stehen wir alleine da und gehen durch die Kontrolle. Dahinter ist eine Kasse (Ich muss ja schliesslich bezahlen, ich bin ja nicht schwanger) und ein weiterer Durchgang. Naja, hierdurch kommen auch die geführten Touren – und da gerade eine deutsche gruppe durch läuft, findet Tabea „Chum, mer gö grad do mit!“ So stehe wir nun mitten im Kolosseum, haben schlussendlich beide nicht bezahlt (da ich als Gruppenmitglied durchgewunken wurde) – und das ca. 10min nach dem wir hinter einer RIESIGEN Schlange beschlossen hatten, dass wir die Zeit zum Warten nicht investieren!

 

Bilder gibts in der Galerie.

Wenn alles anders kommt und das "Anders" auch eine super Alternative ist

verfasst von uns Beiden am 26.05.2019

Ironman Lanzarote, Canada-Xtreme-Man (Xtreme-Triathlon), Inferno-Tri und viele weitere kleine Läufe waren meine Ziele fürs 2019 – mit Betonung auf WAREN.

Dann kam der 21. Dezember 2018, der Tag, an dem sich vieles änderte.
Aber zuerst eine kurze Vorgeschichte: Im November startete ich nach der alljährlichen Pause ins Training. Ich hatte wiederum einen Trainingsplan, an welchen ich mich brav hielt. Aber es lief irgendwie nicht so rund. Im Dezember merkte ich immer wieder, dass ich beim Laufen kein schnelles Tempo mit einem anständigen Puls mehr halten konnte. Der Puls war immer um ca. 15 - 20 Schläge höher wie sonst. Ich lief also im GA2 Bereich einen Kilometerschnitt von 6min. Dann an einem Tag lief ich unsere Treppe zur Wohnung hoch. Ich kam oben völlig ausser Atem an. Mein Herz schlug wie wild. Ich nahm das zur Kenntnis und war dann doch etwas beunruhigt. Ich schob dann alles auf die 4-Wöchige Trainingsabstinenz.
Und dann kam der 21.12. als ich erfuhr, dass ich schwanger bin. Ich und schwanger – ich habe es zuerst nicht für wahr gehalten, hätte ich nicht den 100% sicheren Bluttest von der Frauenärztin in der Hand gehalten. Also, in der Hand gehalten ist etwas falsch gesagt. Ich war bei der Arbeit, die Frauenärztin schrieb mir eine SMS mit: Der Test war positiv, bitte sagen sie das MRI am Nachmittag unbedingt ab. Ja, ich hätte am Nachmittag zum MRI müssen, ich wäre auch gegangen, wäre ich nicht noch bei der Frauenärztin gewesen…. Noch heute bekomme ich Hühnerhaut, wenn ich an diesen Moment denke. Wenn die Frauenärztin nicht gewesen wäre, dann wäre ich jetzt wohl fokussiert am trainieren;-). Denn man darf nicht ins MRI in der frühen Schwangerschaft, dies kann das Embryo schädigen und „kaputt“ machen – alles oder nichts Regel.
Mit dem 21.12. änderte sich somit gerade Einiges. Einerseits hatte ich eine riesen Freude, dass es geklappt hat. Gleichzeitig gebar eine grosse Sorge/Angst um das kleine Wesen in mir. Die ersten Wochen sind ja die heikelsten. 20% der Frauen haben einen Abort in den ersten 3 Monaten! Und mir standen 3 Wochen Trainingslager bevor. Das erste startete 5 Tage nach dem Test - also in der Altjahrswoche. Es ging nach Mallorca mit Kollegen zum Rennradfahren. Kollegen, die sehr gerne (unvernünftig) viel trainieren. Und ich mache da jeweils gerne mit. Aber dieses Mal war es anders, ich hatte oft Angst, es könnte zu viel sein. Daher war ich die, die immer etwas bremste und sagte: „Wollen wir nicht etwas weniger, muss ja nicht immer so viel sein“… etc. Völlig nicht auffallend;-). Aber die Kollegen haben scheinbar nichts gemerkt. Im Januar kamen dann 2 weitere Trainingswochen in Lanzarote, woran ich teilnahm, trotz SS. Ich war schon mal optimistisch, da mein Kleines Mallorca überstanden hat. Die Frauenärztin meinte einfach, ich sollte nicht mehr anaerob trainieren, dafür alles langsam im Grundlagenbereich machen. Ich hielt mich daran. Übel war mir zum Glück nie, aber ich war todmüde. Teilweise wusste ich fast nicht, wie ich den Tag über die Runde bringen sollte. So konnte es sein, wenn wir 3x am Tag trainierten, dass ich die Zwischenzeit immer im Bett verbrachte, also: Schlafen, Essen, Trainieren, Schlafen, Trainieren, Essen Schlafen, Trainieren, Essen und nochmals schlafen an einem Tag! In der 2. Trainingslagerwoche kamen dann immer mal wieder Bauchschmerzen dazu, was mich noch mehr verunsicherte. Ich war recht pessimistisch eingestellt und rechnete mit dem Schlimmsten. Appetit hatte ich auch nie. Dabei liebe ich im Normalfall Buffetessen. Aber dieses Mal war es eher eine Tortur. Dass Dinu all die 3 Wochen zu Hause verbrachte, machte es nicht einfacher. Ich war hier zu zweit allein – und niemand hier wusste davon. Denn es wird empfohlen, erst nach dem 3. Monat zu kommunizieren, dass man Schwanger sei!
 Dann kam der 8. Februar, wo wir die 12-Wochen-Kontrolle hatten. Ich war echt gespannt, ob da mein Kleines noch da war und meine Trainingslager überlebt hatte. Und JA; es lebte! Man sah schon so viel von diesem kleinen Menschen, unglaublich, das Herz schlug schnell, es turnte rum, es war sehr aktiv. Ab dann war ich recht sicher, mein Kind ist ein unglaublich widerstandsfähiges Kind, es überlebte 3 Wochentrainingslager und, im frühen Dezember als ich ja noch nichts davon wusste, viele harte Trainingseinheiten wie z.B. einen FTP-Test, wo ich 20 min 100% Vollgas gab, etc.
Und seither ist viel Zeit vergangen. Ich bin nun in der 28 Woche. Der Geburtstermin ist Ende August. Ich habe alle Wettkämpfe abgesagt, was für mich selbstverständlich war. Ich trainiere aber immer noch genügend bis viel. Ja, das erstaunt viele und viele können es nicht verstehen, warum ich noch so viel trainiere. Vor allem von Nicht-Sportlern kommt oft ein grosses Unverständnis, dass dies doch gefährlich sei, ungesund fürs Kind etc. Und ich trainiere weiter 12-20h pro Wochen, problemlos, alles aerob – und ganz klar bin ich langsamer unterwegs! Joggen kann ich seit der Woche 18 nicht mehr. Aber nicht auf Grund der Schwangerschaft, sondern wegen der Stressfraktur, welche ich mir kurz im April zugezogen habe (hormonelle Veränderungen begünstigen scheinbar solche Frakturen). Jetzt dürfte ich eigentlich wieder joggen, aber nun geht es tatsächlich nicht mehr. Zu grosser Druck lastet auf meinem Becken, die sogenannte Schambeinsymphyse meldet sich. Somit lasse ich das nun ganz sein. Schwimmen geht ganz gut. Rad eigentlich auch – aber auch dort langsamer. Ich geniesse es richtig, nicht fokussiert trainieren zu müssen, wusste gar nicht mehr, dass mir das so gefällt;-). Natürlich neige ich schon dazu, viel zu machen, weil ich im Moment keine Trainingsplan-Struktur habe, so trainiere ich jede freie Minute. Also, wenn das Wetter schön ist, dann bin ich oft auf dem Rad. Mit meinen 3 Velos zu Hause, habe ich auch eine grosse Auswahl und je nach Lust wähle ich das entsprechende für das entsprechende Gelände. Meine Gynäkologin findet sogar, dass der Sport auf tiefer Intensität für mich, meinen Kreislauf und das Kind super sei! Ich hätte ein sehr tiefes Risiko, einen Schwangerschaftsdiabetes zu erleiden oder andere Schwierigkeiten zu bekommen! Sie unterstützt mich voll darin – ich darf den Puls einfach nicht zu hochjagen!

Nun habe ich ein wirklich grosses Saisonziel; das Ziel, Ende August unser Baby auf die Welt zu bringen. Was danach kommt, wir werden sehen. Ich bin sehr gespannt, auf die Zeit, im Sommer und dann nach der Geburt sowieso.
Wir wissen auch, dass es ein Mädchen wird! Beim letzten Ultraschall (auch bei dem zuvor) war „Sie“ sehr lebendig und keine Sekunde still! Dinu fand, wir sollten sie darum „Tabea2“ oder einfach nur „Zwei“ taufen, mal schauen, was der Pfarrer dazu meint ;-)
Nur keine Angst, ich werde meine sportliche „Karriere“ aber danach nicht an den Nagel hängen! Ich habe da ein paar tolle Wettkämpfe gesehen, an denen ich im 2020 unbedingt am Start stehen möchte! Dinu trainiert aktuell für seine 3. Teilnahme am 100er, sagt aber, dass aller guten Dinge drei seien. Er werde im 2020 eher betreuen – Tabea 1 und 2

Dinus Teil:
Ihr alle kennt Tabea, sie kann keinen ganzen Tag ruhig sitzen. Wenn sie dazu gezwungen wird, wird sie unausstehlich! Ich habe das Gefühl, sie hat richtige Entzugserscheinungen! Sobald sie Sport treiben kann, geht es ihr besser – und ich bin überzeugt, dass dies dem Kind gut tut! Ich glaube sogar, dass die Entzugserscheinungen schlecht für unsere Kleine wären! Darum unterstütze ich sie voll und ganz dabei! Klar denke ich ab und zu, dass weniger doch auch genügen würde! Aber wieso auch? Es tut ihr gut und verbessert ihre Laune – wieso sollte sie dies nur in homöopathischen Dosen tun? Wir besprechen das Ganze auch immer mit der Ärztin. Sie findet: Das Kind holt sich schon, was es braucht und würde Tabea auch bremsen – dies ist aber bisher nie passiert – ausser vielleicht die Stressfraktur…. Vielleicht war das ein Zeichen des Babys – „he, mach mal etwas weniger;-)“ ! Tabea kennt sich und ihren Körper. Klar geht sie im Normalfall gerne und weit über ihre Grenzen – aber aktuell nicht! Beim Velofahren ist sie deutlich „langsamer“ unterwegs, vor allem bergauf! Immer noch zügig, aber doch langsamer wie vor der Schwangerschaft! Die Ärztin sagt, sie dürfe so lange und so oft trainieren, wie sie will – solange sie aufhört, wenn ihr etwas weh tut oder es ihr nicht gut geht und sie nicht über der anaeroben Schwelle trainiert. Sie hat aus diesem Grund von Anfang an alle Wettkämpfe (Januar Unterlandstafette, Kerzerslauf, GP,……) abgesagt, ohne eine Sekunde zu zögern!
Dann hören wir aber auch Ratschläge von den Menschen um uns herum. Ich hätte nie gedacht, dass gerade in der Schwangerschaft so viele Leute meinen, sie wissen es besser. Wahrscheinlich wird es mit der Geburt vom Kind und der Erziehung nicht anders werden und man muss sich haufenweise gutgemeinter Ratschläge anhören.
Aussagen wie „Wenn ich dich wäre, würde ich langsam runterfahren/ das Radfahren sein lassen/nicht noch solche Bergtouren machen …. Du bist doch schwanger? Oder: „warum trainierst du überhaupt noch, du würdest doch jetzt besser dich der Schwangerschaft widmen?“. 
Tabea ist schwanger aber nicht krank! Das ist ein grosser Unterschied. Es ist wichtig, auf sich zu hören und die Zeichen des Körpers zu erkennen und zu handeln. Aber man kann sich auch mit dickem Bauch betätigen und Stunden auf dem Rennrad sitzen. Die Angst, irgendeinen Unfall zu haben, fährt natürlich schon auch mit, aber man fährt automatisch vorsichtiger…. Und: Unfälle können überall passieren, auch im Alltag, zu Hause etc. Ein wichtiger Spruch für Tabea ist: Wenn es mir gut geht, dann geht es sicher dem Kind auch gut!
Klar, wenn etwas beim Sport passieren würde, heisst es natürlich: „Ihr wart zu unvorsichtig“ – denkt man das auch, wenn ihr im Alltag etwas zustossen würde? Aber wir hoffen natürlich, dass dies gar nie zum Thema wird!
Wenn ich Tabea zuschaue, wie sie ihren Bauch anguckt, sich mit der Hand darüber fährt, wenn sie glücklich lächelt, wenn sie merkt, wie die Kleine sich bewegt, wenn sie im Ultraschall sieht, dass die Kleine prächtig gedeiht, dann, ja spätestens dann, weiss ich, dass sie alles tun wird für die Kleine! Sie wird keine Risiken eingehen, aber der Sport gehört zu uns! Warum reduzieren? Unserer Kleinen geht es, laut Tests und Frauenärztin, bestens!
Ich vertraue Tabea, ich bin sicher, dass Sie das macht, was in Ihren Augen das Beste für sie Beide ist! Wenn ich das kann (es gelingt mir nicht immer, muss ich zugeben) könnt ihr das auch! Unterstützt sie – sie ist offen für Tipps, aber nicht solche, wie oben beschrieben.

Die Homepage von Tab-di bleibt aber sportlicher Natur. Wir werden hier weiterhin, trotz Baby/Kind über unsere sportlichen Aktivitäten berichten. Wir hoffen, dass ihr weiterhin rege unsere Page besucht.

Fotos gibts in der Galerie

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Jan Leu (Sonntag, 26 Mai 2019 19:05)

    Hallo ihr zwei! Ich muss mich entschuldigen: ihr drei!
    Euer Beitrag hat mich riesig gefreut und wünsche euch alles, alles Gute!
    Wenn ihr vielleicht Zeit und Lust habt in die Innerschweiz einen Ausflug zu unternehmen; Ende Juni findet hier der Gigathlon statt und jeder Zuschauer ist herzlich willkommen �
    Liebe Grüsse, Jan

  • #2

    Sandra Gutmann (Mittwoch, 29 Mai 2019 10:16)

    Herzliche Gratulation!
    Aus meiner Erfahrung.....höre auf Deinen Körper und mache weiter Sport, einfach den Umständen entsprechend, das habe ich auch so gemacht und habe 3 gesunde, sportliche und unterdessen erwachsene Kinder �
    Weiterhin alles Gute euch dreien.

  • #3

    Tabea (Mittwoch, 29 Mai 2019 13:08)

    Danke Sandra:-) isch genau dä Wäg,wo i iz ou verfolge. Uf mi lose u nid uf die viele andere Stimme, rund um mi umä:-)

Berner Triathlon und sehr viel mehr!

Verfasst von uns Beiden am 19.5.
Die Woche war vor allem für Dinu recht hart. Nicht wegen des Sportes, nein, er musste viel arbeiten, oft früh aufstehen und kam mehrfach erst spät ins Bett. So fing die Woche mit dem Konzert in Zürich von Bonnie Tyler an. Das Konzert war sehr beeindruckend. Die 67.-Jährige liess sich ihr Alter nicht ansehen, sie sprühte nur so vor Energie. Die Stimme war aber leider nicht immer mehr so top und die Texte musste sie stark ablesen.
Am Samstag gabs eine Runde auf dem Rennrad. Eine wunderschöne Strecke im Emmental nahmen wir unter die Räder. Etwas mehr als 3h waren wir unterwegs und kamen etwas knapp nach Hause. Tabea hatte im Voraus ein Durchschnittstempo berechnet, welches wir nicht ganz erreichten. Etwa 3km/h unter dem «berechneten» Schnitt gibt auf knapp 70km doch eine deutlich längere Fahrzeit…..  30min nach der Ankunft zu Hause musste Dinu bereits auf den Zug nach Zürich, wo er an einem Polterabend teilnahm. Tabea hingegen konnte die Zeit zu Hause auf dem Sofa nutzen und etwas haushalten stand auch noch auf dem Programm.
Dinu kam folglich erst am nächsten Tag nach Hause – mit einem etwas sturmen Kopf. Er musste am Sonntagmorgen bereits vor 6 Uhr aufstehen-also kurz nachdem er sich hingelegt hatte! Denn er war als Helfer beim Berner Triathlon gemeldet und dies bei prognostiziertem strömendem Regen. Es blieb aber zum Glück trocken, zeitweise schien sogar die Sonne! Dinu stand beim Ausgang der Wechselzone auf die Laufstrecke. Von seinem Posten aus konnte er auf die Wechselzone sehen. Er fand es extrem eindrücklich, wie wenig Sportler sich genau diese Region vor dem Wettkampf anschauten - und wie viele dann wertvolle Sekunden liegen liessen, weil sie nicht wussten, wo sie hinrennen mussten! Dinu schaut sich bei solchen Anlässen immer an, wie die Wechselzone aufgebaut ist und wo er durchrennen muss.  
Nach dem Helfereinsatz war er noch joggen, 12km in 60min - aber er hatte zu kämpfen!
Tabea’s Programm ging auch früh los. Sie besuchte einen Trainingstag vom Ladies-Tri-Team in Sursee. Zuerst durften sie 3h auf dem Bike verbringen, natürlich auch bei Regen. Anschliessend gabs Mittagessen und danach folgte 1h Schwimmen im neuen Swim—Campus in Sursee – ein tolles 50m Indoor-Becken. Zum Abschluss hätte es noch ein stündiges Lauftraining gegeben, welches Tabea ausfallen lies. Sie darf leider erst nächste Woche langsam wieder mit joggen beginnen, das Training wäre zu viel des Guten gewesen!
Am Sonntagabend verschlug es uns dann noch in die Mühle Hunziken. Häberli und Oggier gaben ihr Bestes – die Beiden sind auch als Lo&Leduc bekannt, lesen aber als Häberli und Oggier Texte und Geschichten vor! Sie boten eine Multimediashow, in der sie sehr schwer verdauliche Kost servierten, aber immer wieder auch einen Gag einbauten. Trotzdem beschäftigte uns das Gesehene noch eine ganze zeitlang weiter, wir führten bis spät in die Nacht spannende Diskussionen darüber.
Wir assen unser Abendessen auch in der Mühle. Unser Gespräch beim Anstehen: «D Portione se chli, hoffentlech chöi mer gnue Brot ha drzue dass es längt». «Eg würd vorschlo, mer zahle 5 Franke meh u säge, mer wöue 2 grossi Portione?!» «Jo, das passt». Danach standen wir an und verfolgten eine Diskussion etwas weiter vorne: «D Portione se rächt gross, wett öpper vom er d Höufti?»
«Nei, mer se d Portione ou z gross, mer froge doch, öb mer aui chöi e chlini Portion ha….. ». Wir bekamen dann tatsächlich unsere grossen Portionen, baten aber trotzdem noch um je ein Stück Brot zusätzlich!
Bilder? Galerie! Dass es von einem Polterabend keine Bilder gibt ist ja wohl selbstverständlich - Prost!

Rom und GP

Nun berichten wir Euch noch von unserem Kurztrip nach Rom. Am Sonntagmorgen gings früh los – der Wecker klingelte schon um 4:00! Der Flug verlief reibungslos, wir (die ganze Familie Zimmermann mit Anhang) gaben unsere Koffer ab und legten los. Trotz Regen wurde bereits einiges besichtigt! Es wechselten sich gemütliche Momente in Restaurants und Cafés mit vielen Kilometern zu Fuss ab. Während ein Teil der Familie gegen Abend gerne ins Hotel zurückkehrten drehte Tabea jeweils auf – und wir legten jeweils ein paar Extra-Sightseeing-Kilometer hin! Vom Petersdom bis zum Kolosseum – wir waren (fast) überall. Dinu stand an einem Tag sogar früher auf und drehte eine Joggingrunde in einem schönen Park.
Pro Tag legten wir 15‘000-30‘000 Schritte zurück – Tabea fands nicht so viel, Dinus Füsse schmerzten mit der Zeit etwas (aber nicht so wie nach dem 100er ;-)).
Insgesamt kehrten wir entspannt und voller Eindrücke zurück – und landeten am Di. Abend spät in Zürich und hatten danach noch Stau auf der Heimfahrt. Kurz nach Mitternacht lagen wir dann im Bett um ab Mittwoch wieder zu arbeiten. Tabea begann, nachdem sie in Rom 4 Tage nicht trainiert hatte, wieder mit Sport – Schwimmen, Spinning und 2 Radtouren standen unter der Woche auf dem Programm, während Dinu am Freitag die Laufschuhe wieder schnürte. Seit dem Trainingslager sind seine Trainings an einer Hand abzählbar, er hoffte aber, dank dem Kistenschleppen seine Form behalten zu haben. Freitag absolvierte er 6km – 4 davon zügig und 2 schnell! Ein hartes Training vor dem GP – einerseits fürs Tempogefühl und anderseits auch als Training für den 100er! Am Samstagmorgen leitete er dann eine Spinninglektion, bevor er am Nachmittag am GP startete. Tabea besuchte am Samstag das Schwimmtraining vom 3athlon-Club und hängte noch eine Einheit Aquajogging an! Danach war sie am Streckenrand des GPs um Dinu anzufeuern. Dies fiel ihr viel schwerer wie gedacht – zu sehen, wie all die Leute (sie kannte viele – Gratulation an Euch alle!!) rennen und sie darf (wegen ihrem Fuss) noch nicht!
Dinu erwischte einen super Tag! Angenehm kühle Temperaturen aber kein Regen ermöglichten schnelle Laufzeiten! Dinu fand, er starte wieder wie am Kerzerslauf – sein Startblock war seit etwas mehr als eine Minute auf der Strecke, als auch er startete – er musste sich durch die Rugbyspieler kämpfen, welche die Startlinie blockierten! Er merkte schon früh, dass er deutlich schneller unterwegs war wie im Vorjahr! Er konnte, trotz einer kurzen Krise in der Mitte, sein Tempo mehr oder weniger durchziehen und verbesserte seine persönliche Bestzeit um beinahe 3min auf 1h 10min und 58sek! Wenn man bedenkt, dass er vor 3 und 4 Jahren 2x genau gleich 1h 18min und 50sek. gerannt war und damals fand: «E chume jetz langsam is Auter, wo me vo Johr zu Johr langsamer wird…..». Nun rennt er 8min schneller – wir sind gespannt, ob er die 1h 10er Grenze einmal noch knacken wird!
Sonntags wollte Dinu eigentlich an ein Inlinerennen – doch er hatte am GP derart alles gegeben, dass er wohl keinen Wettkampf hätte bestreiten können. Stattdessen legte er nochmals ein paar Kilometer auf den Laufschuhen zurück – 22km in 2h! Nach dem Wochenende ist def. klar: Die 100km von Biel können kommen, Dinu ist ready!
Tabea zogs am Sonntag aufs Rennrad. Etwa 120km rund um den Bielersee, einen grossen Teil mit Kollege Rene, genoss sie trockenes Wetter während Dinu 2x verregnet wurde.
Bilder gibt’s wie immer in der Galerie.Noch weitere Fotos von Rom sind dabei, diesmal aber deutlich profesionellere! Merci an Chrigu Zimmermann für die tollen Fotos!

 

Rom

verfasst von Dinu am 3.5.2019

Tabea war auch letzte Woche fleissig. Sie war 2x schwimmen, machte eine längere Radtour mit ihrem Zeitfahrrad (mit Dänu „flogen“ sie rund um den Bielersee) und war auch sonst kaum zu bremsen. Sie darf zwar (noch) nicht joggen, die Krücken ist sie aber nun ganz los. Schmerzen hat sie deutlich weniger, die Pause scheint sich gelohnt zu haben! Dass sie am GP nicht starten kann, ärgert sie schon, aber sie hat schon ein Ersatzprogramm zusammengestellt.
Viel mehr können wir aktuell gerade nicht berichten, denn wir sind bis am Di. Abend in Rom. Tabea und ihr Bruder, beide mit Anhang, haben ihrer Mutter zum 60. Geburtstag 4 Tage in Rom geschenkt, die wir jetzt geniessen. Fotos davon werden wir wohl am Mittwoch hochladen.

Zügelwoche

verfasst von Tabea am 29.4.2019
Die letzte Woche stand ganz im Zeichen des Wohnungswechsels. Es erwartete uns sehr viel Arbeit. Tabea konnte daneben noch Einiges trainieren, aber lange Trainingseinheiten gabs auch nicht. Sie konnte ein paar Mal das Zügeln mit Sport verbinden. So ist sie zum Beispiel am Mittwoch mit einem kleinen Umweg mit ihrem Trirad nach Bellach gefahren, um dort das Zügelauto von Galliker abzuholen. Am Freitag gabs eine Biketour nach Urtenen, um das Bike am neuen Ort zu deponieren. Sie konnte gerade das neue Radoutfit vom Ladies-Tri-Team testen (siehe Bild). Dinu hingegen erholte sich vom Trainingslager – wenn man zügeln unter Erholung abbuchen kann?!?! Denn Tabea‘s war die ganze Zügelzeit nicht 100% belastbar. Sie konnte zwar ihre Krücken letzten Freitag abgeben, durfte aber noch nicht viel belasten. So hing das Kiste- und Möbelschleppen voll bei Dinu und seinen Zügelkollegen. Und, wenn wir zügeln, dann gibt’s viel Material. So viel Material, dass wir 2 Zügelautos von Galliker Transport brauchten. Und hier geht ein riesiges Dankeschön an die Firma. Sie unterstützt uns immer wieder mit Autos, wenn wir grössere brauchen.
Am Freitag kam Dinu’s Bruder, welcher uns half, die ersten schweren Möbel zu transportieren. Teilweise gabs spektakuläre Aktionen, wo wir alle nicht wussten, kommt das noch gut…. Oder bleiben wir stecken und müssen wir das Möbel verschrotten. Zum Glück ging schlussendlich alles gut. Am Samstag um 09 Uhr gings weiter. 9 Zügel- und Putzleute trafen ein. Flink, schnell und kraftvoll gings weiter. Um 12.30 war alles gezügelt. Um 14 Uhr fertig geputzt. Um 14.30 warfen wir den Grill an und zelebrierten den Finish mit Schweinsfilet vom Grill. Um 16 Uhr standen wir alleine in der Wohnung, um uns viele Kisten und viel Dreck. Obwohl Tabea in den letzten Wochen bereits viele Kisten eingeräumt hatte, gabs immer noch ordentlich zu tun. Bis 21 Uhr vergnügten wir uns noch mit Einräumen bis dann der Hunger so gross war, dass wir vom Pizzadienst, der fast neben unserer neuen Wohnung ist, eine Pizza bestellten. Und danach fielen wir todmüde ins Bett. Am nächsten Tag durften wir um 09 Uhr los an eine Kommunion. Danach war wiederum Einräumen angesagt. Das Resultat war dann, dass wir gestern Abend fast fertig eingeräumt hatten. Ein paar Kleinigkeiten stehen schon noch an, aber es ist mittlerweile wohnhaft und auch geputzt. Übrigens: Tabea’s grösstes Highlight war, die Nacht von SA auf SO. Wir verbrachten die erste Nacht in unserem neuen Boxspringbett, welches nun 180cm gross ist. Die letzten 12 Jahren verbrachten wir auf 140cm. Wir werden älter… Und brauchen mehr Platz.

 

Trainingslager Cambrils

Der Plan war simpel! Tabea und ich gehen als Guide 2 Wochen nach Cambrils, Tabea bei den Velofahrern (wie in den letzten Jahren) und ich bei den Gigatleten – zuständig vor allem fürs Inlineskaten, aber auch bei den Rennradtouren und weiteren Aktivitäten als Helfer!
Etwas mehr als ein Monat vor dem Einsatz erfuhr ich aber, dass die erste Gigathlon-Camp-Woche sehr schlecht besucht sei, darum seien die Gäste angefragt worden, ob sie in eine der anderen Wochen nach Spanien kommen könnten. Somit wurde eine Woche abgesagt. Ich hatte also nur eine Woche Einsatz und etwas mehr Zeit zu Hause, um unseren Umzug vorzubereiten!
Tabea’s Leitereinsatz musste sie leider absagen, mit Krücken wäre dies leider nicht möglich gewesen. Statt zu zweit ganze 2 Wochen reiste ich nun alleine für eine Woche mit Eitzinger nach Cambrils.
Bereits am Ankunftstag, Samstag, gings los. Leute kennen lernen, Rennradtour und am Abend noch schwimmen. So gings die ganze Woche: Inlinetrainings (die ich leiten durfte), Rennradausfahrten (die längste Tour führte über 180km, unsere Truppe teilte sich auf, ich betreute da die „kurze“ Version mit beinahe 150km), Laufeinheiten, Schwimmtrainings, swim-run (mit dem Neopren rennen und mit den Laufschuhen schwimmen, das mehrfach hintereinander im Wechsel) und ein ganzer „Gigathlonday“ wurden angeboten. Teilweise bereits um 7:00 starteten die ersten Einheiten!
Mit einer tollen Truppe, einem super Leiterteam,  gutem Wetter (immer kurze Hosen, erst  eine Stunde vor der Abreise Regen) und viel und gutem Essen vom Buffet verging die Gigathlon-Woche viel zu schnell! Nun sitze ich im Reisecar, tippe diesen Text und freue mich auf Tabea, das tolle Wetter zu Hause und bin im Kopf bereits wieder am weiter „zügle“.
Tabea hat in der Zwischenzeit da weitergearbeitet und diverse Schränke befüllt und einen sogar aufgebaut. Die Wände wurden gestrichen, wir freuen uns auf unser neues zu Hause! Tabea trainierte weiterhin ihre Arme, sie war fast täglich im Wasser und mehrfach im Krafttraining. Beim Arzt war sie auch, da die Therapie angeschlagen hat, darf sie nun wieder Radfahren – allerdings darf sie nicht aus dem Sattel aufsteigen sondern muss alles sitzend fahren. Gehen darf sie noch nicht, vorerst sind noch Krücken angesagt. Somit auch noch nichts herumtragen. Weitere 4 Wochen Laufpause folgen noch.
Dass sie aber wieder Radfahren darf seit Donnerstagabend, ja das hat sie bereits sehr intensiv ausgenutzt! So war sie am Karfreitag mit einer Kollegin im Jura unterwegs und befuhr Pässe wie den Scheltenpass und Passwang mit über 2000hm. Am Samstag gings nach einem Schwimmtraining mit dem Rennrad durchs Emmental, 100km kamen dabei zusammen. Am Sonntag gabs eine flache Tour mit dem Triathlonvelo rund um den Murtensee mit Abstecher auf den Mont Vully. Auch da kamen knapp 100km zusammen. Am Ostermontag fuhr sie wiederum in den Jura, dieses Mal war der Chasseral ihr Ziel. Mit 110km/1600hm schloss sie das Osterweekend ab.
Wenn Tabea nicht am Radfahren war, so half sie Dinu beim Einräumen in der neuen Wohnung. Kisten schleppen musste Dinu leider alleine, da sie keine Hände frei hat im Moment (Krücken).
Ein paar Bilder der vergangenen Woche findet ihr in der Galerie.

Cambrils und Schwimmen a gogo

verfasst am 15.04.2019 von Tabea

Meine Woche war recht eintönig, da ich im Moment nur Schwimmen/Aquajoggen/Krafttraining machen kann. Ich versuchte aber das Beste daraus zu machen. So war ich am Montag und Dienstag Schwimmen, am Mittwoch legte ich eine Armpause ein, weil meine Arme durch das viele Krückengehen und eben durchs Schwimmen doch recht müde waren. So stellte ich mich dem Aquajoggen und das 1h lang. Aquajoggen ist langweilig, Aquajoggen hält man fast nicht aus, wie hältst du das aus – Das waren Sprüche meiner Kollegen…. Meiner Meinung nach, gibt’s wirklich spannendere Sachen, wie in einem 25m Becken Aquajogging zu betreiben. Aber was ist meine Alternative? Ich habe keine! Entweder ich mache nichts, oder ich stelle mich dem Aquajoggen. Was ist das kleinere Übel? Also, das Aquajogging! Definitiv besser als nichts…. Und man kann das Aquajogging auch einigermassen interessant gestalten. So gab es bei mir Pyramiden von 1min, 2min, 3min, 2min, 1min schnell dazwischen Pause entsprechend der Intervalldauer. Und das mehrmals. So geht die Zeit auch durch und es ist echt anstrengend. Was ich noch nicht weiss, ob es mir bezüglich des joggen was bringt... Ich bezweifle es. Aber immerhin kann ich mich bewegen. Am Donnerstag war ich im Krafttraining, vor allem Armkraft gabs. Am Freitag dann wiederum ein eher härteres Schwimmprogramm mit anschliessendem Aquajogging und am Samstag nochmals 30min Aquajogging und danach 90min Schwimmen. Meine Arme fielen fast ab. Im Moment ist alles so Arm lastig… Am Sonntag gabs nochmals ein Krafttraining, aber eher Bein lastig. So sah meine Woche aus. Dinus Woche war auch arm lastig, denn er musste viel zügeln. Wie ihr wisst, ziehen wir in 2 Wochen um. Unsere Wohnung ist im Moment voller Kisten und wir zügeln vorzu immer mal was wieder in die neue Wohnung. Dinu’s Trainings bestand vor allem aus Kistenschleppen – ich durfte zuschauen…. Durch das viele zügeln kam das packen für Cambrils zu kurz. Somit war er am Freitagabend im grossen Stress und beinahe hätte er den Bus nach Cambrils verpasst. Ich durfte ihn zum Abfahrtort hinfahren. Viele bekannte Gesichter waren dort. Eigentlich dachte ich, dass es für mich voll easy sein würde, wenn Dinu allein nach Cambrils geht. Ich weiss ja, warum ich nicht kann… Aber ab dem Zeitpunkt, wo ich die vielen Kollegen sah und Dinu mit in den Bus stieg, da tat es mir ziemlich weh. Auf der Rückfahrt nach Hause kullerten mir dann doch ein paar Tränchen runter und meine Stimmung war im Keller. Das Ganze Weekend beschäftigte mich das Ganze immer noch, ich konnte mich aber mit Schwimmen, Kisten ausräumen und mit Kollegen abmachen zum Glück etwas ablenken.
Dinu ist nun seit 2 Tagen in Cambrils und geniesst das warme Wetter. Er ist Guide in der Gigathlongruppe und leitet dort vor allem das Inlinen.

Rockmusik im Kino und Gehen an Krücken - Alterserscheinung

verfasst am 7.4.2019 von uns Beiden

Wir kommen in ein Alter, da schaut man Rockkonzerte im Kino und nicht mehr vor Ort. Nachdem wir in der vorderen Woche den Film über die Toten Hosen genossen hatten, waren wir dieses Wochenende im Film von Queen. Wir fanden beide Filme sehr beeidruckend. Doch das Beste kam nach dem Film. Im Cinedom in Muri gibt es eine tolle Rutschbahn, welche zum Ausgang runter führt. Tabea liess zuerst die Krücken die Rutschbahn runter um anschliessend selber nachzurutschen. Am Ton an konnte man erkennen, dass sie mit den herumliegenden Krücken kolidierte - Zum Glück ohne Sachschaden.

Für diejednigen, welche den Bericht unten noch nicht gelesen haben. Tabea geht für die nächsten 2 Wochen an krücken, da sie eine leichte Stressfraktur am Fuss hat. Die  Schmerzen im Fuss haben nicht nachgelassen, der Besuch beim Arzt hat nun Klarheit verschafft. Sie darf immerhin zu 50% belasten. Schwimmen/Aquajoggen und Krafttraining sind erlaubt. Am Sonntagvormittag waren wir daher im Fitnesszentrum - etwas länger wie gewohnt. Vom Timing her ist es etwas ungünstig, da wir im Moment am Umziehen sind. Doch bis zum Umzugstag selber (27.4.) sollte sie wieder einigermasen belastbar sein. Dinu ist froh, dass er nächsten Freitag in den Bus nach Spanien steigen kann, da er so genügend Entfernung vor "Tabeas" Laune ;-) hat.

Breaking Bad News

Tabea war heute beim Arzt. Nnun ist es doch so, dass sie am Fuss eine leichte Stressfraktur (Grad 1-2) hat. Daher muss sie nun für 2 Wochen mit Krücken gehen und ihr halbes Körpergewicht entlasten. Das hatte sich ja seit ca. 3 Wochen etwas abgezeichnet, dass es nun tatsächlich so ist, ist aber doch etwas frustrierend.
Radfahren und Laufen sind somit tabu für die nächsten 14 Tagen.
Aber wie wir alle Tabea kennen, hat sie schon viele andere sportliche Pläne. Denn ihr Motto ist ja, irgendwie gehts immer, man muss nur die passenden Sportarten suchen. Schwimmen, Aquajoggen, Pilates, Krafttraining (ohne Füsse) gehen trotzdem.
Somit wird sie sich in den nächsten 2 Wochen mit diesen Trainings begnügen, währenddem Dinu 1 Woche als Inline und Veloguide, nun leider ohne Tabea, nach Cambrils gehen darf.

Velo, velo, velo

verfasst von Beiden am 31.03.2019

Tabea's Fuss schmerzt weniger, aber die Situation ist immer noch weit weg von gut. Sie war beim Arzt, der konnte ihr sagen, dass nichts gebrochen ist. Sehr wahrscheinlich ist einfach eine Sehne entzündet und wohl noch was gezerrt. Aus diesem Grunde gabs für sie schon wieder eine Woche ohne Laufen - und ein paar weitere werden wohl noch folgen. Dafür konnte sie das schöne Wetter auf dem Rad geniessen. Am Freitag fuhr sie in der Mittagspause über den Schallenberg. So kamen schöne 90km zusammen. Am Samstag war sie im Schwimmtraining, währenddem Dinu eine Spinningstunde geben durfte. Anschliessend gabs eine "kurze" Biketour von ca. 2,5h über den Belpberg mit einem Kollegen. Tabea war Guidin und versuchte einen für uns unbekannten Weg hoch auf den Belpberg. Das Resultat war dann, dass wir den halben Belpberg das Bike hochschiebe/tragenn mussten, da viele Treppen waren und auch sonst unfahrbar. So kamen wir ziemlich ins schwitzen.
Am Sonntag gabs dann mit 2 Kollegen eine Rennrad-Juratour mit anschliessendem Gelatiessen in Biel. Nach 120 km un 1800hm kamen wir zufrieden (und  Dinu ziemlich erschöpft, trotzdem rannte er anschliessend noch 2 km) zu Hause an.
Bilder gibts in der Galerie.

Ufrichti u viu Sport

verfasst von Dinu am 25.03.2019

letzte Woche hatte am Freitag ein spezielles Highlight in sich. Kein sportliches, sondern wieder einmal einen Küchenevent. Tabeas Bruder und seine Frau haben einen Dachstock/Heuboden eines Bauernhauses umgebaut und feierten «Ufrichti» und wir waren für das Essen zuständig. Ein sehr reichhaltiges Apérobuffet mit allerlei Köstlichkeiten war gewünscht. Es gab von Lachsroulade über Pizzablumen mit Pesto, Schinkengipfeli, Käsekuchen, diverse gefüllte Brote bis zu Gemüsedipp fast alles! Ein warmes Schinkli, Pilzrisotto und zum Schluss vier verschiedene Desserts rundeten das Ganze ab!
Wir haben ja schon viele Apérobuffets fabriziert, aber so viel gegessen, wie diese ca. 36 Personen, wurde noch nie. Wir kamen teilweise nicht nach mit auffüllen oder Risotto kochen! Dafür war es eine tolle Erfahrung, eine nigelnagelneue Küche benutzen zu dürfen!
Dass wir sportlich nicht ruhig blieben letzte Woche war ja wohl klar. Tabea leitete nicht weniger als FÜNF Spinninglektionen und war dafür nur einmal schwimmen. Am Samstag, nach dem strengen Vorabend, war nichts mit ausschlafen – Dinu leitete eine Spinninglektion, danach musste er so rasch wie möglich nach Hause und ab aufs Rennvelo. Tabea hatte die erste «längere» Velotour geplant (also die erste längere für Dinu, Tabea hat schon längere gemacht im 2019!). Quer durchs Emmental, von Affoltern bis Moosegg, sie hatte keinen Anstieg in ihrer Planung ausgelassen! Dinu hatte sich ein erholsames, erstes, lockere Töurli gewünscht, Tabeas Umsetzung beinhaltete beinahe 100km und ca. 1400hm. Dinus Tacho stoppte bei 99,2km, was zu ihm passt, Tabea fuhr noch 400m weiter, kehrte wieder um und stoppte bei 100,0km!
Dinu musste übrigens rasch nach Hause und aufs Velo starten, dass es reicht, am Abend noch etwas aufzuräumen, da wir noch Besuch zum Znacht erwarteten…….
Dass wir dann am Sonntag zu Hause chillen, erwartet ja eh niemand mehr…… Dinu startete kurz nach 9 Uhr auf einen Steigerungslauf über 17km, er startete mit 5min 30sek. Pro Kilometer und rannte die letzten 4km dann unter einem 5er Schnitt – obwohl es etwas bergauf ging. Danach engagierte er sich in Bern beim Projekt «Open Sunday» wo eine Turnhalle kostenlos für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren einen Nachmittag rumtoben können – und diverse Betreuer (inkl. Dinu) zu den Kids schauen.
Tabeas Programm? Da fangen wir beim letzten Sonntag an. Nach ihrem Lauf nach Kerzers schmerzte ihr Fuss! Das wurde während der Woche, trotz kühlen und salben, nicht besser. So ging sie zum Arzt, weil sie mit einem Ermüdungsbruch rechnete! Der Arzt fand, dass es wohl kein Ermüdungsbruch sei, er tippte eher auf eine Sehnenentzündung (konnte es aber nicht mit 100% Sicherheit sagen), empfahl eine Therapie für eine Woche und danach die Nachkontrolle. Wenn das nicht schon reichen würde, purzelte Tabea am Samstag noch die Treppe bei uns in der Wohnung herunter (sie war gerade am Telefon beschäftigt….), landete auf den Füssen, allerdings nicht so schön gerade. Sie hörte ein grosses Knacksen und dachte sofort, dass nun etwas gebrochen sei. Selbstverständlich war es derselbe Fuss! Am Samstag humpelte sie herum, auf dem Velo spürte sie den Schmerz zum Glück aber nicht, jedoch in der Nacht spürte sie ihn! Am Sonntag schnappte sie sich wieder das Fahrrad, nun sollte die Tour etwas länger werden – dafür hatte sie etwas mehr Höhenmeter geplant 😉 Sie war sogar längere Zeit im Schnee unterwegs – denn auf dem Chasseral, ihrem Ziel, liegt noch ordentlich Schnee!  Sie genoss die herrliche Aussicht, ihr Fuss schmerzte nun aber auch auf dem Velo etwas! Sie beschloss unterwegs: Ich gehe heute auf den Notfall! Sie düste nach Hause, und ihr glaubt nicht, was passierte? Sie geht in den Keller, um das Fahrrad zu versorgen, rutscht aus und landet unsanft auf DEM Fuss! Sie duschte, trank etwas und schnappte sich das Auto. Auf dem Notfall wurde der Fuss untersucht, man vermutet: Kein Bruch, war sich aber nicht sicher! Tabea hat aber nun am Dienstag einen Termin, wo der Fuss nochmals untersucht und bei Bedarf geröngt wird. Normales Gehen ist im Moment kaum möglich.
Wir hoffen, dass alles gut kommt – Tabea mit einem Gips im Frühling, das wäre der absolute Horror! Wir sind aber optimistisch!
Bilder gibt’s wie immer in der Galerie!

 

Schlüsseltrainings

verfasst von Dinu am 18. März 2019

Dinu trainiert weiterhin sehr konsequent auf den 100er hin, Tabea hingegen wachsen wohl bald Schwimmhäute und Pedale an! Das ist etwa die Kurzzusammenfassung der letzten Woche. Etwas detaillierter:
Am Dienstag besuchten wir gemeinsam ein Training von Unisport, bei welchem Rennen und Kräftigungsübungen kombiniert wurden. Dinu hatte danach Muskelkater, Tabea vertrug die Tortour locker – man sieht, wer ganzheitlich trainiert ist…… Mittwochs ein gemeinsames Lauftraining, Dinu hatte dann am Donnerstag Ruhetag bevor er am Freitag am Mittag im Geschäft noch eine Runde Laufen ging. Tabea muss ihren Fuss etwas schonen (unklare Schmerzen beim Abrollen, sie befürchtet das Schlimmste) und war darum auch in der letzten Woche mehrheitlich auf Velos unterwegs – und 3x schwimmend!
Am Samstagmorgen leitete Dinu einen Hypoparcour für Kinder mit Diabetes und ihre Eltern. Er freut sich immer, wenn er seine Erfahrungen mit seinem Diabetes weitergeben kann. Um ca. 11:40 verliess er die Turnhalle in Langendorf, düste kurz nach Hause (da er die Laufkleider zu Hause liegen gelassen hatte….. Es wäre ihm wohl sonst zu langweilig geworden) und dann nach Kerzers. Tabea traute ihrem Fuss die 15km des Kerzerslaufes nicht im Wettkampftempo zu, war aber einen Teil des Weges hingejoggt. Dinu sprang 12:49 zum Auto raus, Tabea übernahm und suchte einen Parkplatz. 12:51 startete Dinus Startblock – der letzte Block vor den Walkern! Als Dinu die Startlinie überquerte, konnte er etwa 100m vor sich die Letzten seines Startblocks laufen sehen! Er war also definitiv der letzte Läufer auf der Strecke 😊 Doch das änderte sich bald, denn er gab Vollgas und überholte fleissig. Verglichen mit dem Jahr zuvor war er bei 9 der 15km schneller, wie im Vorjahr (dank der Pulsuhr kann man genau schauen, wie lange man für welchen Kilometer gebraucht hatte), bei einem war er genau gleich schnell und nur bei 5km war er langsamer! Aber das reichte, dass er im Ziel etwa 15 Sekunden langsamer war wie im Vorjahr! Danach hatte er ein paar leichte Blasen an den Füssen und hatte Hunger, sonst war er zufrieden.
Am Sonntag trennten sich unsere Wege schon wieder. Dinu fuhr mit dem Velo an die Aare, rannte ab dort ins Wankdorfstadion um am GP-Trainingslauf teilzunehmen. Da sich die Beine zu Beginn recht schwer anfühlten, überlegte er lange, ob er in die Gruppe 1h20min oder in die 1h25min gehen sollte. Im letzten Jahr brauchte er im Wettkampf ja etwa 1h 14min! Er entschloss sich kurzfristig dafür, in die schnellere Gruppe zu gehen. Unterwegs war früh zu merken, dass die Gruppe zu schnell unterwegs ist. Dinu musste immer wieder kämpfen, um dran bleiben zu können, aber nach 1h und 18min war er mit dem Rest der Gruppe im Ziel. Danach joggte man zurück zum Wankdorfstadion, wo man sich verpflegen konnte. Nun war die Frage, ob er direkt zum Velo rennt oder noch einen Umweg einlegen sollte. Er entschied sich für den Umweg und war dann nach 28,5km zurück. Da legte er natürlich eine Zusatzschlaufe ein, so dass er nach recht genau 30km joggen zurück war. Nun hat er müde Beine und Blasen an den Füssen. Aber er ist zufrieden mit dem Wochenende, er hatte dieses im Voraus als „Schlüsseltraining“ für den 100er bezeichnet.
Und danach? Die Füsse hochlagern? Nö, nach Hause, etwas essen, Wäsche aufhängen, Bett frisch anziehen, Wohnzimmer reinigen, mit dem Auto kurz zu den Eltern und dann los nach Zürich! Denn dort war Tabea am Warten! Sie hatte eine 125km Tour mit dem Triathlon-Rad hinter sich, war über mehrere Hügel gedüst was insgesamt 1800 Höhenmeter ergab auf der Tour! Nun sass sie in einem Kaffee, war am Frieren und wartete auf die warmen Kleider, die ihr Dinu mitbrachte. Und warum Zürich? Naja, da besuchten wir zum „gemütlichen“ AusKLINGEN das Konzert von Herbert Grönemeyer. Es begann um 19:10, als es um 22:00 noch nicht fertig war (also wohl 3h für 88 Franken, Stehplatz!) fuhren wir dann heimwärts, damit wir am Montag wieder „fit“ sind!

Ihr fragt Euch, wo wir die Energie für all das hernehmen? Am Mittwochmorgen (Tabea hats nicht mitbekommen, sie schlief noch) klingelte es 2x an der Türe. Dinu staunte nicht schlecht, als da ein RIESIGER Lastwagen vor der Türe stand! Was er geliefert hat (und Dinu als Zusatztraining auf den Balkon tragen durfte) seht ihr in der Galerie!

 

Martin Ruegge und Tabea Zimmermann

40'000 Besucher vom 11.11.11-31.12.16

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Chris Herzog - unser Hochzeitsfotograf
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