Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

Willkommen auf der Homepage von Tabea und Martin "Dinu" Ruegge. Wir sind ein sportliche Paar, das immer unterwegs ist. Mehr über uns findet ihr in den verschiedenen Menupunkten - einfach links darauf los klicken!

 

Hier auf der Frontseite präsentieren wir Euch immer den aktuellsten Bericht über unsere sportlichen Herausforderungen und zeigen Euch neue Fotos.

Etwas ältere Artikel (etwa 2-3 Monate alt) findet Ihr jeweils unter Aktuelles. Aber auch ein Blick in unser Archiv lohnt sich immer.

Es gibt auch einen Facebookaccount von Tab-di. Über diesen möchten wir in Zukunft sportliche Infos verbreiten oder auch Liveticker während Sportevents betreiben. Wer so auf dem Laufenden gehalten werden will, darf entweder auf Facebook unseren Account liken oder direkt hier auf der Homepage auf der rechten Seite auf «gefällt mir» drücken (dazu muss man aber auf Facebook eingeloggt sein).

 

Der Gigathlon war in jedem Jahr einer der Saisonhöhepunkte. Aus diesem Grund haben wir Ihm auch etwas mehr Platz auf unserer Seite gewidmet: Unter Gigathlon  findet Ihr alle  Berichte rund um den Anlass.

 

Martin "Dinu" Ruegge arbeitet als dipl. Ernährungsberater HF. Seine berufliche Homepage findet Ihr unter www.erb-monbijou.ch

Einige Fotos unserer Hochzeit findet Ihr als Präsentation hier: http://chris-herzog.ch/galleries/hochzeit_td/ .
Es lohnt sich, wenn Ihr Euch ein paar Minuten Zeit nehmt, es hat viele wunderschöne Fotos, hoffentlich auch eines von Euch? Zuerst die vom First-Look, aber auch von der Kirche, dem Apéro,.......

Von frühlingshaften Temperaturen bis winterliche Verhältnisse

verfasst von uns Beiden am 28.02.2021

Frühlingshafte Temperaturen gabs in der vergangenen Woche - war das herrlich. Tabea nahm daher ihr Rennrad und fuhr eine grössere Runde über das Chuderhüsi, Blapbach und die Lüdere.
Am Samstag sah dann das Ganze etwas anders aus. 3h kurvte sie mit dem Renner zusammen mit Kollegen im Emmental umher. Die Bise war derart hartnäckig, dass Tabea verfroren nach Hause kam und eine halbe Stunde unter der heissen Dusche stand. Dinu fuhr am Samstag mit dem Rennrad eine kleinere Runde mit Julia. Den Sonntag liessen wir mit einer gemütlichen Joggingrunde mit Ziel Spielplatz ausklingen. So hatten alle was davon.

Frühling?

 

verfasst von Tabea am 21.02.2021

Letzte Woche waren wir noch auf den Ski und mit dem Schlitten unterwegs. Diese Woche wechselten auch wir vom Wintersport zu den Frühlingsaktivitäten. So war Tabea am Samstag mit dem Rennrad auf dem Chasseral. Leider war die Strasse noch nicht bis oben offen, weil da doch noch Winter herrscht. Es fehlten daher noch ca. 100hm bis zum Passschild. Dennoch war es eine schöne Ausfahrt. Das Wetter war herrlich und endlich wiedermal auf dem Rennrad zu sitzen, war grossartig. Wie immer, wenn man so früh im Jahr die ersten Ausfahrten auf dem Rennrad macht, fühlen sich 100km nach recht viel an. Ich kann mich fast nicht daran erinnern, dass ich vor nicht allzu langer Zeit über 300km am Stück gefahren bin…

 

Dinu fuhr mit dem Crossrad und Anhänger an den Bielersee. Auch er genoss die warmen Sonnenstrahlen. Am Bielersee trafen wir uns und jagten Julia über die Wiesen. Alle hatten ihren Spass. Als wir dann zusammen um ca. 16.30 Uhr nach Hause fuhren, war es bereits bedeutend kälter.

 

Am Sonntag fuhren wir per Rad inkl. Julia an die Aare. Dort gabs eine zügige Joggingrunde von einer Stunde mit anschliessendem Bad in der Aare und Picknick.

Auch Julia war letzte Woche auf dem Rad unterwegs - und zwar auf ihrem heissgeliebten 3rad. Julia und ich machten am Freitag so das Dählhölzli unsicher.

 Fotos gibts wie immer in der Galerie

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Viel Schnee

verfasst von Tabea am Valentinstag 2021

Diese Woche waren wir 2x im Schnee. Am Donnerstag gings mal zu zweit auf die Ski. Tabea’s Vater kam auch mit und ihre Mutter machte sich einen schönen Tag mit Julia - Merci für den Hüetieinsatz.
In den Bergen war keine Bise zu spüren (obwohl sie angekündigt war), daher hatten wir Topverhältnisse, um uns die Hänge runter zu schwingen. Angenehme Temperaturen, Sonne und fast keine Leute! 
Am Sonntag konnten wir dann endlich unseren Ausflug machen, welchen wir schon länger mal geplant hatten, aber entweder wegen schlechten Wetters oder zu wenig Schnee ins Wasser fiel. Mit einem Kollegenpärchen fuhren wir per Auto zur Talstation First in Grindelwald. Tabea war dann äusserst überrascht, dass so viele Leute anstanden für auf die Gondel. Mit ein Paar hatte sie schon gerechnet, aber sicher nicht mit einer Stunde anstehen (Mit Maske, draussen). Oben angekommen wanderten wir mit unseren Schlitten und Julia am Rücken zum Fulhorn. Es war zwar kalt, aber da die Sonne schien, kamen wir ins Schwitzen. Eigentlich wollten wir unterwegs noch Picknicken, wir wollten Julia nicht wecken, welche am Rücken von Tabea schlief.
Oben auf dem Fulhorn angekommen, nahmen wir die Schlitten und düsten die 15km lange Abfahrt nach Grindelwald runter mit kurzem Zwischenstopp auf der Bussalp. Leider verlor unser Kollegenpärchen einen Schlitten unterwegs, daher mussten sie dann das Postauto nehmen von der Busalp runter. So waren wir erst gegen 17Uhr wieder in Grindelwald und wollten, wie x hundert andere auch, nach Interlaken runterfahren. Es gab also Stau von Grindelwald bis nach Interlaken. Glücklicherweise kannte ich ein paar Schleichwege, wo wir den Stau etwas umfahren konnte. Lustigerweise schlossen uns auch ein paar andere Autofahrer an, so gabs eine kleine Karavan durch den Schleichweg. Den letzten Schleichweg ging dann aber in die Hose…. Plötzlich ging es ziemlich bergauf, auf Schnee, und uns kam eine Person entgegen, welche uns stoppte. Ihr Auto sei dort oben stehen geblieben, wir können da nicht mehr durch! Super, dachten wir uns…. 6 Autos hinter uns, ein schmaler Weg mit Schnee, wenden kaum möglich…. Tabea stieg aus, informierte die anderen Autos, dass diese auch wenden müssten… Es nahmen es aber alle mit Humor – es war ja eigentlich auch sehr lustig😊
Ein paar weitere Fotos gibts in der Galerie.

 

Ein paar Anektoden

verfasst von uns Beiden am 07.02.2021

Nach mehreren Wettkämpfen in letzter Zeit, wars diese Woche etwas unspektakulär. Wobei, einige Trainings hatten es in sich: Wie das Radtraining am Dienstag, wo Tabea 5x 5min bei Vollgas fahren musste. Oder das Rad-Training vom Samstag, wo wir 10x 30sek bei ca. 350 Watt drücken mussten. Am Sonntag stand dann noch ein Tempolauf auf dem Programm mit 2x 20min im Halbmarathonwettkampftempo (um die 4min30sek pro km), wobei Dinu mit dem Babyjogger auf dem Retourweg das Tempo etwas drosselte.

Wenn mal nicht so viel läuft, können wir Euch ein zwei Anekdoten aus unserem Leben erzählen:

 

  • Dinu und Julia waren auf dem Sofa am Kinderbücher anschauen (das alleine reicht schon als Anekdote, nicht?), plötzlich schnappt sich Julia ein Buch, schlingt es um ein Bein und zieht das Bein zum Körper. Dinu fragt sich, was Julia da macht…. und schaut fragend zu Tabea, welche auf dem Boden liegt und ihr Bein zum Körper zieht, um zu dehnen. Julia kopierte die Übung eins zu eins, wobei es bei ihr völlig locker aussah – mit Buch!
  • Kürzlich, als Dinu Julia die Zähne putzte, zeigte Julia auf Dinus Zahnbürste. Dinu verstand sofort, nahm seine Zahnbürste und begann sich die Zähne zu putzen. Vorbildfunktion, macht ja Sinn. Am Schluss spülte er seinen Mund und spukte das Spülwasser ins Becken. Als Julia fertig war mit Zähneputzen, beugte sie sich nach vorne, machte so ein «pfft» Geräusch und atmete kräftig aus. So hat sie Dinus ausspuken nachgeahmt.

 

Mehr gibt’s heute nicht;-)

 

Limited Edition Run zum 3. - diesmal zu zweit

verfasst am 31.1.2021

 

Kurz nach Dinus Zieleinlauf am letzten Samstag begann bei Tabea das grosse Grübeln. Sie fragte sich, wie schnell Sie den Limited Edition Run absolvieren könnte ohne Schnee auf der Strecke. So kamen wir auf die Idee, noch einmal zu starten. Doch zuvor stand allerlei anderes auf dem Programm. Am Mittwoch hat Tabea ein sehr hartes Intervalltraining auf dem Rennrad absolviert, bei dem Sie 45sek. vollgas fahren musste, 15sek Pause hatte und das 6x hintereinander. Und nach 5min Pause nochmals und noch ein drittes Mal! Insgesamt ging das Training, das sie zu Hause absolvierte, 1h 30min. Dinu hatte ausnahmsweise frei, am Nachmittag gingen wir zu dritt auf den Gurten. Bei idealen Bedingungen nutzten wir die letzte Möglichkeit zum Schlitteln, was Julia viel Freude bereitete. Anschliessend, als es zu schneien begann, montierte Dinu die Laufschuhe für eine kleine Runde im Schnee.

Am Donnerstag absolvierte Dinu das Intervalltraining, welches Tabea am Vortag absolviert hatte während Tabea etwas Lockeres auf dem Hometrainer abstrampeln konnte. Langsam kam der Samstag näher. Der Plan war klar. Dinu sollte als Pacemaker das Tempo für Tabea vorgeben, dass diese Ihre Bestzeit verbessern könnte. Sprich: Dinu sollte Tabea auf der ersten Streckenhälfte bremsen damit sie auf dem zweiten Abschnitt ordentlich Tempo machen kann. Tönt einigermassen einfach. Wenn man Tabea nicht kennt…..
Samstagmittag, wir stehen mit Oli, einem Laufkollegen aus unserer Laufgruppe, in Jegenstorf am Start bei leichtem Regen und rennen los, Dinu als Erster über die Startlinie. Nach 300m fragt Tabea Oli: «Mer hei dr Dinu chli abghänkt, meinsch das esch es Zeiche?» Oli bestätigt, die Beiden werden langsamer. Kilometer 1 in 4min43sek., Tabea sagt: Mist, 22 Sekunden langsamer als beim letzten Mal! «Perfekt» sagt Dinu. Kilometer 3, Tabea findet: Bis jetzt fühlt es sich viel lockerer an wie beim letzten Mal!
Kilometer 4 in 4:39, Tabea sagt: «Mischt, so langsam, da bin i letscht Mou vöu schnöuer gse!» Dinu findet, das sei ideal, das Ziel sei es ja, auf der zweiten Hälfte zu steigern! «Das chani eh ned, so weh wie mini Bei immer nach öppe 8-10km düe, chan eg ke Tempo meh mache. Sowieso ned uf däm Ho-Chi minh-Pfad!»
Kilometer 8, Oli erhöht das Tempo und zieht davon, Tabea sagt zu Dinu: «Gang mit, e be hüt eh vöu z langsam, das wird eh nüt.» Kilometer 9: «E seckle eifach e so witer, ergendwenn wird i ibräche». Dinu schwieg, entweder weil er genau wusste, dass es eh nichts bringen würde, jetzt zu diskutieren oder weil das Tempo so hoch war, dass er nichts mehr sagen konnte……
Kilometer 13, Dinu schätzt, dass Tabea etwa 3min schneller sein könnte wie bei Versuch 1, schweigt aber, so eine Botschaft käme bestimmt nicht gut an (Kurz davor hatte Tabea noch gesagt, dass sie sicher noch einbrechen würde, «mer se noni im Zieu!»).
Kilometer 16, die Uhr zeigt 4min 15sek für den letzten Kilometer! So schnell war Dinu bei seinem ersten Versuch keinen einzigen Kilometer gerannt. Und nun rennt Tabea, die all das zuvor behauptet hatte, den letzten Kilometer in einer für uns so schnellen Zeit! Kurz vor dem Ziel stand noch ein weitere Laufkollege, welcher uns anfeuerte, was nochmals motivierte. Die letzten 500m gaben wir nochmals vollgas (obwohl Tabea behauptete, sie könne eh nie einen Sprint hinlegen, sie war dann aber 9 sek schneller auf den letzten 500m wie vor 2 Wochen!), auf der Zielgerade bremste Dinu ab um den Zieleinlauf zu filmen. Völlig ausser Atem lag Tabea im Ziel. In 1h 14min und 31sek hatte sie den Lauf beendet. Sie war damit knappe 17 Sekunden langsamer als Dinu eine Woche zuvor. Und sie war über 4min schneller wie beim ersten Versuch. Die zweiten 8km lief sie übrigens 47 sek. schneller wie die ersten 8km, also etwa 6 Sekunden schneller pro Kilometer! So viel zu «Das chani eh ned, so weh wie mini Bei immer nach öppe 8-10km düe, chan eg ke Tempo meh mache. Sowieso ned uf däm Ho-Chi_minh-Pfad!».
Beide waren sehr zufrieden mit dem Lauf aber erschöpft. Wir sprachen noch mit einem der Organisatoren, der gerade vor Ort war, dann mit Oli, der über eine Minute schneller war wie wir (Gratulation) und Chrigu, der uns kurz vor dem Ziel noch angefeuert hatte.  Danach fuhren wir mit unserem Auto zurück – Tabea hatte das am Vortag hingestellt und war bis Fraubrunnen zurück gejogt……
Kaum war sie übrigens im Ziel, schaute sie die Rangliste an – sie war 8 Sekunden langsamer wie Dinu. Das ärgerte sie, was sie auch gleich kundtat! Wieso denn das? Wir waren doch zusammen gestartet?? Dinu wars sofort klar – er hatte ja noch abgebremst und den Zieleinlauf gefilmt und er war als erstes gestartet – die Startnummern mussten vertauscht worden sein – und das von Tabea…. aber nicht absichtlich. Tabea fragte per Mail nach, die Rangliste wurde angepasst. Schlussendlich belegte sie den 5. Platz von 81 Frauen, und in ihrer Altersklasse wurde sie 2. Auch Dinu war im vorderen Drittel rangiert. Beide sind äusserst zufrieden und hoffen auf eine Wiederholung dieses Events.

Am Sonntag stand dann eine 1,5 stündige Radfahrt mit Sprints auf dem Programm – Julia schlief dabei selig im Anhänger 😊

Bilder gibts in der Galerie.

Limited Edition Run zum 2.

verfasst von uns Beiden am 25.01.2021

 

Wir haben bereits letzte Woche vom Limited-Edition-Run geschrieben. Heute kommt der Erlebnisbericht von Tabea, die am vorderen Sonntag bei Schnee auf dem Untergrund gestartet war.

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Tabea:
Ich startete eher zügig auf den ersten Kilometer, welchen ich noch in 4min20s zurücklegte. Die nächsten beiden Km waren dann auf einem Feldweg mit Schnee und Eis. Demensprechend schwieriger wurde es, eine anständige Pace zu laufen. Km3-km8 waren dann vorwiegend auf Teer. Ich versuchte stets in einem 4:30er Schnitt zu laufen, weil ich wusste, dass die nächsten Kilometer dann praktisch nur noch im Schnee sein würden. Und so war es dann auch. Ab km 8 gings der Emme entlang. Es lag viel Schnee, ich musste immer gut schauen, wo es am besten ging zum Laufen. Nach km 10 bog die Strecke auf den legendären Ho-Chi-Minh-Pfad ein. Es wurde noch schwieriger, weil der Weg jetzt ein Singletrail war und nur ein paar Fussspuren bereits vorhanden waren. Mittlerweile war ich mit einem 5min Schnitt unterwegs. Den letzten Kilometer konnte ich dann nochmals auf Teer laufen und somit zügiger und ich war nach 1h18min mit einem Schnitt von 4:42min/km im Ziel - zufrieden und kaputt.
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Danach ging das Training ja weiter, ohne spektakuläre Events. Am Mittwochabend beim Training in der Laufgruppe (zu 5.) erzählten wir vom Run und dass Dinu nun am Samstag starten möchte. Spontan ergab es sich, dass noch 2 Weitere mit Dinu starten wollten. Tabea fand, das hätte sie sich nicht antun wollen, so in einer Gruppe zu starten – zu stressig. Dinu hoffte nur, nicht zu schnell zu starten.
Am Freitagabend hatte Tabea noch ein Lauf-Intervalltraining auf dem Trainingsplan, bei welchem Dinu nur so halb mittrainierte.

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Dinu:

Am Samstag radelte ich dann zum Start in Jegenstorf, wo die andern Beiden bereits warteten. Ohne einzulaufen holten wir die Startnummern ab und starteten los. Den ersten Kilometer rannten wir zu dritt in 4min 41sek, also 21 Sekunden langsamer wie Tabea. Somit sicher nicht zu schnell, aber zu langsam? Meine beiden Begleiter empfanden es aber als zu schnell und reduzierten das Tempo leicht. Ich versuchte, gleichmässig weiterzulaufen, wobei es auf den nächsten 2km eher leicht abwärts ging. So war ich klar schneller als auf dem ersten Kilometer. Nach etwa 6km standen Tabea und Julia am Strassenrand – Julia rannte voller Freude auf mich zu – es fiel mir schwer, einfach so nebendurch zu rennen. Ab Kilometer 8 musste ich etwas kämpfen. Die Beine wurden schwer und nun gings auf den berüchtigten Ho-Chi-Minh-Pfad. Ein kleiner Trampelpfad, uneben, schwierig zu laufen. Ich wurde sofort langsamer und musste konzentriert bleiben, um nicht nachzulassen. Sobald der Weg breiter wurde, begann ich zu beschleunigen und konnte die letzten Kilometer schneller rennen wie diejenigen zuvor. Völlig erschöpft kam ich beim Schloss Landshut an. Tabea und Julia warteten auf mich. Als ich beim Zielsprint neben Julia durchrannte, begann sie zu schreien – schon wieder rennt der Papi weg! Geits no! Das Ziel war aber erreicht, in etwas unter 1h 15min war ich im Ziel. Meine beiden Laufkollegen waren 3 beziehungsweise 7min nach mir auch im Ziel und begeistert vom Lauf. Wir belegten zu dem Zeitpunkt die Ränge 14, 16 und 22 von 52 rangierten Männern. Gestern waren aber noch viele schnelle Läufer auf der Strecke, so rutschte ich auf Rang 21 von 64 ab. Tabea war zu Beginn auf Rang 2, aktuell auf Rang 5 von 50. Aber man kann ja weiterhin starten!  
Auf dem Heimweg rannte ich dann noch 5km aus – so hatte ich dann zum 3. Mal einen Halbmarathon zurückgelegt in diesem Jahr.

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Am Sonntag stand Langlauf auf dem Programm. Wir konnten Julia bei den Grosseletern in Zuchwil abgeben. Doch wohin sollte es gehen? Auf dem Weissenstein gibt’s eine Loipe, aber mit dem Gondeli da hoch, wenn alle schlitteln gehen? Wir entschieden uns kurzfristig, nach Langenbruck-Bärenwil zu gehen. In weniger als 30min waren wir vor Ort und hatten Freude am Sonnenschein. Die etwas mehr als 6km lange Lope ist an einem Hang angelegt, wo man im Zickzack verschiedene Runden drehen kann – die Strecke verläuft so gut wie nie flach. Trotzdem konnten wir einige Kilometer und Höhenmeter zurücklegen und die Sonne geniessen. Herrlich!

 

Unten findet ihr die Kilometerabschnitte von Dinu. Und in der Galerie die Fotos.

 

Dinus Tempo - recht gleichmässig. Der Erste blieb der Langsamste!

Hin und Her...

 

verfasst von Dinu am 18.1.2021

Das war wieder einmal ein Hin- und Her diese Woche. Aber wir sind ja zum Glück «superspontanflexibelle». Doch von vorne:
Wir haben uns ja für den Limited-Edition-Run angemeldet. Da kann man seine Startnummer am Bahnhof Jegenstorf während dem ganzen Januar abholen und danach dann, wenn man will, über die Startlinie rennen. Tabeas Trainingsplan war so ausgelegt, dass sie am Donnerstag starten konnte. Für Donnerstag war aber Dauerregen und starker Wind angesagt, so dass die Diskussion anfing: «Söui? Söui ned? Wie plani de um? Wenn de?....», wobei es rasch klar war: Wir verschieben auf Samstag. Die Idee war so, dass Dinu und Julia die Strecke auch abjoggen, die beiden aber früher starten und schon ab zu Hause. Er hat sich für ein anderes Projekt angemeldet – 20x21 ist sein Ziel. Im Jahr 2021 20x einen Halbmarathon (21,….km) zu rennen. Die 16,5km des Laufs plus hin joggen und vom Ziel beim Schloss Landshut, das müssten 21km geben!
Freitagabend, Prognosen: Es schneit durch die Nacht, Tageshöchsttemperaturen am Samstag: -4 Grad! Dinu findet: Bei Neuschnee mit dem Wagen der Emme entlang, das geht nicht. Ich kann zwar Umwege laufen – aber Julia um die 2h im Wagen bei wohl -6 Grad ist auch nicht sinnvoll. Tabea begann dann zu überlegen, ob sie denn trotzdem starten sollte oder ob sie die Strecke schon mal schnell rennen sollte aber ohne die Messung oder ob sie nochmals verschieben sollte. Am Samstagmorgen hatte sie starke Bauchschmerzen, welche sie schon seit ein paar Tagen quälten (Nein!), fand dann aber schlussendlich: «Mou, e starte». Inzwischen stand auch ein neuer Plan, Dinu würde mit dem Auto zum Ziel fahren und zusammen mit Julia Tabea auf den letzten Metern anfeuern. Julia genoss es, im menschenleeren Park durch den Schnee zu stapfen und hatte Freude, als Mami im Ziel ankam! Die Organisatoren des Laufes haben einen Zielbogen vor dem Schloss aufgestellt, die ganze Strecke ausgeschildert und im Ziel einen Sportriegel zum selber bedienen plus heisses Sportgetränk in einer Thermoskanne (angeschrieben, wann die Flüssigkeit abgefüllt wurde) parat gestellt, Wahnsinn.

Als Tabea im Ziel war, rannte Dinu los, er wollte nun seinen Halbmarathon nach Hause rennen. Einen Teil rannte er auf derselben Strecke, da es aber der Emme entlang zu mühsam war (Neuschnee) entschloss er sich, auf Teerstrassen zu rennen. Sein Ziel war es, die Strecke auch schnell zu laufen und er kam nach etwas unter 1h 45min zu Hause an – dies müsste sein schnellster Halbmarathon sein, den er wohl je gelaufen ist!
Danach waren wir mit Julia bei uns im Dorf schlitteln, was ihr sehr viel Freude bereitete.
Am Sonntag reisten wir nach Prés-d’Orvin, wo Tabea eine Runde auf den Langlaufskiern drehte. Dinu und Julia suchten sich einen Hang zum Schlitteln. Das Programm sah dann so aus: Herunterschlitteln: Julia quietscht und kreischt vor Freude. Danach zieht Dinu den Schlitten wieder hoch, wenns zu langsam ist, reklamiert Julia hinten auf dem Schlitten……. So geht das bei uns
😊 Bilder gibt es in der Galerie.

 

Trainings während eisiger Kälte

Tabea am Rumpftraining währenddem die Tochter gemütlich isst
Tabea am Rumpftraining währenddem die Tochter gemütlich isst

 

verfasst am 11.01.2021 von Dinu

Letzte Woche gabs einen Jahresrückblick, nun einen Rückblick auf immerhin noch 2 Wochen. Wobei für uns weder die Festtage noch der Jahreswechsel besonders spektakulär war. Tabeas Trainingsplan sah auch keine Pausen während den Festtagen vor, es wurde fleissig weiter trainiert. Dinu war auch in beiden Wochen von Mo-Mi bei der Arbeit und hatte jeweils 4 Tage frei, was wir natürlich auch genossen.
Auf unserem Programm standen viele Touren, vorwiegend mit dem Crossvelo und Bike. An einem Tag hatten wir zum Beispiel Intervalle an einem Anstieg – ganze Zehn Minuten fuhren wir zügig bergauf (Dinu mit Anhänger) und kehrten jeweils wieder zum Ausgangspunkt zurück. Das Ganze wiederholten wir 3x. Oder ein längere Laufintervall, bei welchem wir 6x 1 km am Schwellentempo laufen mussten. Sylvester feierten wir mit Julias Götti, den wir bereits an Weihnachten gesehen hatten. Wir kochten einen 9-gänger, eine Reise um die Welt. Mit dabei war auch ein Kollege, der in Isollation war – er war via Skype bei uns zugeschaltet. Um Mitternacht gabs ein Gruppenselfie mit Computer – Sylvester 2020/21 halt.
Im neuen Jahr machten wir einen Ausflug ins Eriz. Tabea ging ca. 1h Langlaufen, Dinu und Julia testeten den Davoser-Schlitten, den Julia zu Weihnachten erhalten hat. Die Verhältnisse waren ideal!
Dieses Wochenende machte uns die Kälte etwas zu schaffen. Am Samstag stand Laufen auf dem Programm – 90 Sekunden vollgas einen Anstieg hoch, locker runter, dann wieder hoch, 6x. Danach 5min Pause und das Ganze nochmals von vorne! Wir waren danach recht erschöpft. Das Training selber war hart, die eisigen Temperaturen und dann auch noch der giftige Wind.
Sonntags gabs eine Radtour, welche knapp über 2h dauerte. Auch da hatten wir mit der kalten Bise zu kämpfen. Wir befuhren die Strecke des https://www.limitedition.run/ ab. Dies ist ein Lauf von Jegenstorf zum Schloss Landshut (von Schloss zu Schloss) welcher mehrheitlich der Strecke des Bieler 100er folgt. Man kann im ganzen Januar zu diesem Lauf starten, es gibt eine Zeitmessung und eine Rangliste. Wir werden im Januar sicher noch daran teilnehmen! Die Strecke ist einfach findbar und sehr gut ausgeschildert! Ab Landshut fuhren wir mit Umwegen zurück und freuten uns auf eine warme Dusche!

 

Ou mer mache e Johresrückblick......

 

Verfasst von uns Beiden am 3.1.2021

Jahresrückblick Tabea:

Als das Jahr 2020 begann, hatte ich viele coole sportliche Ziele geplant. Eines davon war, neben dem Inferno Triathlon, der Austria xtreme-Triathlon. Ich freute mich riesig auf diese Herausforderung, welche mit anschliessenden Ferien in Österreich verbunden war. Dann kam alles anders, Corona kam ins Spiel. Im März, wo bereits die ersten Wettkämpfe abgesagt wurden, war ich durchaus optimistisch, dass der Austria xtreme im Juni stattfinden würde. Bereits im März war ich viel auf dem Rennrad unterwegs. Die ersten 300km spulte ich damals mit 2 Kollegen (Zürich retour) ab. Mitte April wurde dann der Austria xtreme abgesagt. Ich war kurz enttäuscht, steckte aber den Kopf nicht in den Sand. Ich trainierte fleissig weiter, weil ich Spass am Sport habe, auch ohne Ziele. Dann wurden auch noch die Bäder geschlossen. Somit schwamm ich ab Ende April im Moossee ohne Neopren – halt nur kurz – 15-30min – aber immerhin. Im Mai wurde ich von einer Kollegin gefragt, ob ich am Race around Austria mitmachen würde. 560km und ca. 6500hm unsupportet in Oberösterreich. Im Juni fand dieser Event statt. Ziemlich schnell willigte ich ein, hatte aber einen riesigen Respekt davor. Doch das Rennen ging sehr gut über die Bühne und ich wurde 2. – hinter meiner Kollegin! Im Juli startete ich am Chasing Cancellara Radrennen von Bern nach Andermatt. Etwa 200km und 5000hm kamen da zusammen. Es war ein Regenrennen und lief mir mässig gut. Ich konnte es aber doch auf dem 4. Platz beenden und war zufrieden. Im August startete ich am Chasing Cancellara Zürich-Zermatt, bei welchem 280km/6800hm zusammen kamen. Ich war damals gesundheitlich nicht auf der Höhe, bin trotzdem gestartet und habe es durchgezogen. Es wurde eines meiner härtesten Rennen in meinem Leben. Starke Magen/Darm-Probleme plagten mich. Mehrmals musste ich eine Pause einlegen, auf dem Grimselpass war ich sogar kurz vor dem Aufgeben. Jedoch liess es mein Kopf nicht zu, aufzugeben, da ich bereits fast alle Höhenmeter geschafft hatte und nur noch das Wallis runter düsen musste und dann noch nach Zermatt hoch. Doch auch das war brutal, wenn es einem nicht mehr gut geht. Spassfaktor war aber bei 0. Ich würde in so einem Zustand nicht mehr an einem Rennen starten. Dennoch wurde ich 4. von 17 Frauen, was mich enorm überraschte. Es wäre schon spannend gewesen, was drin gelegen wäre, wäre ich gesund am Rennen gestartet.

Als krönender Abschluss nahm ich noch spontan am Audax Brevet teil. Dies war eine Veloausfahrt über 400km und 4000hm, was ganz klar ein weiteres Highlight war.

Das vergangene Jahr lief also ganz anders ab, wie erwartet. Es wurde aber ein super tolles Jahr mit vielen anspruchsvollen Wettkämpfen und ganz vielen Radkilometer. 11'200 km/171’685hm strampelte ich auf meinem Rennrad/Triathlonrad/Crossrad ab. Viele tolle Berge habe ich erklommen, teilweise mit Julia, manchmal ohne. Viele KM habe ich mit Julia absolviert. Julia bei meinen Trainings dabei zu haben, insbesondere, wenn es auf Berge geht, liebe ich nach wie vor extrem. Und wiedermal habe ich gelernt, dass ich vieles schaffen kann. Denn ich habe nicht wirklich daran geglaubt, dass ich das Race around Austria finishen würde – über 20h nonstopp unterwegs zu sein, konnte ich mir nicht vorstellen und vor allem in der Nacht fahren, fand ich unvorstellbar. Und, was passierte? Ich kam im Ziel an, mein Highlight war die Nacht und ich war überrascht, wie schnell doch die 21h durchgegangen sind.

Meine Ziele fürs 2021 sind auf Grund der aktuellen Lage noch nicht ganz klar.

Mein Jahr in Zahlen findet ihr in der Galerie.

 

Jahresrückblick Dinu:

Nach dem Bieler Hundert 2019 sagte ich: Der Aufwand, um an diesem Event starten zu können, ist zu gross, um im 2020 nochmals starten zu können. Denn ab August 2019 waren wir ja Eltern, was sicher viel weniger Zeit zum Trainieren ergeben würde. Da ich daneben noch ein CAS in Sporternährung absolvieren wollte, war klar, dass ich im 2020 nicht so grosse sportliche Sprünge machen könnte. Da Tabea im 2019, während der Schwangerschaft, keine Wettkämpfe absolvieren konnte, wollte ich sie im 2020 auch mehr unterstützen und ihr ein paar tolle Events ermöglichen.

Im Verlauf des Winters merkte ich, dass ich trotz einem grossen Lernaufwand recht viele Laufkilometer absolvieren konnte. Ich reduzierte die Velokilometer, war nie schwimmen, aber joggen war ich recht oft. Bis zu 20km war ich unterwegs, meistens mit Julia im Babyjogger (Anhänger). Wenn ich 20km locker mit Zusatzgewicht, hügelig joggen kann, dann sollte es doch auch für den 100er reichen, begann ich mir im Februar/März zu überlegen. Doch der 100er war einer der allerersten Events, die abgesagt wurden. Leider mussten wir unsere Trainingswoche in Spanien, die wir bei unseren ehemaligen Nachbarn verbringen wollten, absagen.

Anfangs Jahr hatte ich mir vorgenommen, endlich einmal am Gantrisch-Trail zu starten. Meistens hatten sich andere Anlässe mit dem Gantrisch überschnitten (2019 der Berlinmarathon), doch im 2020 sollte es klappen! Ich trainierte fleissig, hatte im August mein CAS in der Tasche und das Team des Trails hatte ein tolles Schutzkonzept erstellt. Noch in der Woche vor dem Traillauf kam ein Mail, in dem noch neuste Anpassungen des Schutzkonzeptes kommuniziert wurden. Es konnte also nichts mehr schieflaufen – ich hatte auch viele Höhenmeter zurückgelegt, immer mit Zusatzgewicht! Ich würde ohne Wagen die Berge nur so hochfliegen 😊. Nur Trailwege hatte ich mit dem Anhänger keine zurückgelegt. Doch weniger als 48h vor dem Startschuss untersagte der Kanton Bern Sportevents von der Grösse des Gantrischtrails und mein einziges, wirkliches Saisonziel war abgesagt. Nun hoffe ich, dass ich im Herbt 2021 dort starten kann.

Ich habe an ein paar kleineren Events (Bärgloufcup, Wohlenseeumrundung, etc) teilgenommen und bin zufrieden mit der Saison. Sportlich der tollste Event für mich war, als wir Anfangs Juni mit den Fahrrädern 4 Tage unterwegs waren (Wimmis-Gstaad-Wallis-Grandson) und spontan schauten, wie weit wir kommen und wo wir übernachten. Wir waren oft mehrfach täglich im Wasser, was Julia sehr genoss. Einfach herrlich. Julia ist gesund und munter, sie hat Freude, mit uns unterwegs zu sein und ich finde, dass wir alles sehr gut unter einen Hut bekommen. Ich geniesse es, nur noch 80% zu arbeiten und einen freien Tag als Papitag zur Verfügung zu haben. So war das Jahr 2020, auch wenns wir weniger unterwegs waren wie normal, recht ok. Und auch meinen 40. Geburtstag habe ich gut überstanden! Fürs 2021 hoffe ich, diesmal am Gantrischtrail starten zu können, und ein paar Inlinerennen sollten auch wieder drin liegen. Und ansonsten einmal schauen, was das Jahr so bringt.

 

Und dann war da noch der Jahresrückblick auf Strava. Tabeas Rückblick findet Ihr ja in der Galerie. Während Tabea an 311 Tagen Sport trieb, waren es bei mir genau 180 Tage! Bei den Stunden wird’s noch extremer – sie trainierte 786h, ich 274h im 2020! Beinahe das dreifache. Mit weniger Zeit versuche ich natürlich, möglichst effizient zu trainieren, darum sind 67% all meiner Trainings auf den Laufschuhen, leider nur gerade 1% habe ich mit den Inlines zurückgelegt.

Auch typisch ist, dass ich sehr selten auf Strava meine Trainings auswerte – darum habe ich im 2020 genau 116 Kudos (Likes auf Strava) verteilt und 1412 erhalten! Ein klares Zeichen, dass ich da nie online bin – die Trainings werden automatisch hochgeladen, darum erhalte ich trotzdem so viele Kudos.

Die längste Aktivität betrug genau 100,0km!! Die 3 Jahre zuvor bin ich ja jeweils noch 1x im Jahr so weit gerannt. In diesem Jahr waren die 100km auf dem Mountainbike, mit Julia, in unseren Schweizer Ferien, an dem Tag, wo wir aus dem Wallis nach Grandson gefahren sind. Natürlich mit einem Znüni-, Mittags-, und einem Zvierihalt, Orientierungsstopps, Windelwechselhalts und einem Insektenstichhalt! Das war meine längste sportliche Aktivität 2020 😊

Und wie war Euer sportliches 2020?

Wir wünschen Euch Allen ein wunderbares 2021!

Weihnachtswoche

Verfasst von uns Beiden am 27.12.
In der Weihnachtswoche mussten beide noch bis am 23.12. arbeiten. Dies kam Tabea gerade gelegen, da sie bis am 24.12. nur eine lockere Sportwoche vor sich hatte.
Am Mittwochabend rannten wir mit der Laufgruppe vom TV-Bolligen auf den Bantiger (mit einer Corona-konforme Minigruppe). Wir waren zum ersten Mal in der Nacht auf dem Bantiger und dies gerade so kurz vor Weihnachten. Dies ergab dem Ganzen einen speziellen Touch.

Am Donnerstag stand zuerst ein sehr lockeres Morgenjogging auf dem Programm mit anschliessendem, eher knackigen, stündigem Radtraining. Am Freitag (25.12.) absolvierten wir beide einen sogenannten FTP Test auf dem Indoor-Rad. Dabei geht es darum, 20min Vollgas zu fahren - also, man sollte nach den 20min sagen können, länger hätte ich nicht durchgehalten. Anschliessend kann man dann die Wattleistung, welche man über eine Stunde drücken kann, berechnen. So lässt sich das zukünftige Training, und auch Wettkämpfe, gut steuern.
Beide hatten eine gute Wattleistung erzielt – beide konnten den letzten Watt-Test verbessern. Tabea hatte ihre Leistung deutlich verbessert. Sie drückte mehr Watt wie Dinu. Da man dann vor allem schaut, wie viele Watt man pro kg Körpergewicht drücken kann, ist Tabeas Radleistung massiv höher als die von Dinu, obwohl er sich ja auch verbessert hat!
Kaputt waren beide danach. Tabeas Training dauerte 1h45, Dinu hörte nach 1h bereits auf (nach dem absolvierten Test und ein- und ausfahren).

Am Samstag rückten wir zu Dritt aus. Julia im Anhänger, Dinu auf dem Bike, Tabea auf dem Crossrad machten wir das Limpachtal unsicher. Nach etwa 2h erreichten wir wie geplant einen Spielplatz in Fraubrunnen, welchen wir anvisiert hatten. Dort gabs Auslauf für Julia und wir tankten etwas Sonne. Nachdem wir zu Hause angekommen waren, gabs noch ein 30min Rumpfkrafttraining.

 

Am Sonntag starteten wir mit Julias Gotti (aber ohne Julia) auf einen Lauf von Interlaken nach Thun. Bereits um 09.00 starteten wir ab dem Bahnhof Interlaken Ost. Die ersten 4km führten eher flach an den Thunersee. Ab dann gings praktisch nur noch rauf oder runter auf dem sogenannten Pilgerweg. So läpperten sich die Höhenmeter und Kilometer auf 26km und 900hm zusammen. Danach waren wir beide sehr erschöpft und genossen einen gemütlichen Sonntagnachmittag mit Julia. Dies empfanden wir als einen schönen Abschluss der Weihnachtswoche – für Tabea eine «lockere Sportwoche», für Dinu ein intensives Trainingsprogramm! Fotos gibt es in der Galerie.

 

Martin Ruegge und Tabea Zimmermann

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Chris Herzog - unser Hochzeitsfotograf
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