Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

Willkommen auf der Homepage von Tabea und Martin "Dinu" Ruegge. Wir sind ein sportliche Paar, das immer unterwegs ist. Mehr über uns findet ihr in den verschiedenen Menupunkten - einfach links darauf los klicken!

 

Hier auf der Frontseite präsentieren wir Euch immer den aktuellsten Bericht über unsere sportlichen Herausforderungen und zeigen Euch neue Fotos.

Etwas ältere Artikel (etwa 2-3 Monate alt) findet Ihr jeweils unter Aktuelles. Aber auch ein Blick in unser Archiv lohnt sich immer.

Es gibt auch einen Facebookaccount von Tab-di. Über diesen möchten wir in Zukunft sportliche Infos verbreiten oder auch Liveticker während Sportevents betreiben. Wer so auf dem Laufenden gehalten werden will, darf entweder auf Facebook unseren Account liken oder direkt hier auf der Homepage auf der rechten Seite auf «gefällt mir» drücken (dazu muss man aber auf Facebook eingeloggt sein).

 

Der Gigathlon war in jedem Jahr einer der Saisonhöhepunkte. Aus diesem Grund haben wir Ihm auch etwas mehr Platz auf unserer Seite gewidmet: Unter Gigathlon  findet Ihr alle  Berichte rund um den Anlass.

 

Martin "Dinu" Ruegge arbeitet als dipl. Ernährungsberater HF. Seine berufliche Homepage findet Ihr unter www.erb-monbijou.ch

Ausflug nach Luzern

verfasst von uns Beiden am 28.11.2021

Sportlich lief diese Woche leider nicht viel, dafür hatten wir sonst wie immer viel um die Ohren. Am Montag schwamm Tabea nochmals 5km in der Traglufthalle in Zuchwil. Dinu hatte dann ab Mittwoch 3 Tage einen Arbeits-Einsatz in Luzern. Tabea nutzte die Gelegenheit und begleitete ihn mit Julia für eine Nacht. Am 1. Abend erkundete Dinu die Umgebung von Luzern joggend und war über eine Stunde unterwegs. Am 2. Abend war dann Tabea vor Ort und wir gingen zu dritt Abendessen. Am Freitag besuchte Tabea und Julia das Hallenbad Allmend und hatten über 2h Wasservergnügen. Sie hatten also eher Blue-Friday anstatt Blackfriday. 2h wurden zum Dauerthema - am Samstag sass dann Tabea 2h auf dem Indoor Rad. Dinu zog es für ein kurzes Jogging-Intervall-Training nach draussen. Am Sonntag gabs für Tabea eine Schwimmeinheit im Zuchlerbad mit anschliessendem plantschen mit Julia. Dinu absolvierte am Vormittag ein härteres Lauftraining, wo er jeweils einen Kilometer unter 5:30 min/km lief und danach einen unter 5:00 min/km.

Ziebeleschwümmä

verfasst von uns Beiden am 21.11.2022

Dinu blieb weiter dran mit seinen Laufeinheiten – seit längerer Zeit machte er letzte Woche einen längeren Lauf. Da er am Dienstagmorgen im Geschäft viele Absagen hatte, ging er am Vormittag 16km joggen.

Die härteste Herausforderung in der vergangenen Woche war aber am Sonntag das legendäre Ziebeleschwimmen. In diesem Jahr wars für uns auf der einen Seite hart, da wir noch nie so wenig geübt haben wie in diesem Jahr. Auf der anderen Seite wars verhältnismässig einfach, da die Wassertemperatur knapp unter 10 Grad war (wir waren auch schon bei 6 Grad am Ziebeleschwimmen). Jedenfalls wars wieder ein super Hightlight, das uns viel Spass bereitet hat – toller Event – gut organisiert! Gerne wieder.

 

Ansonsten waren wir an diesem Wochenende auf einem längeren Spaziergang im Emmental, Tabea war auf einer kurzen Velotour auf dem Gurten (inkl. schönem Nebelmeer) und am Schluss noch im Winterwonderland nochmals auf dem Gurten.
Fotos gibt es in der Galerie.

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Salatbuffet

Verfasst von uns Beiden am 14.11.
Wie immer war auch die letzte Woche gespickt mit allerlei Trainings und Aktivitäten.

Viele davon hatten mit Schlafen zu tun – so schliefen Dinu und Julia zum ersten Mal ohne Tabea auswärts. Und von Freitag auf Samstag schlief Julia zum ersten Mal ganz ohne uns auswärts. Wir müssen üben für im Januar……

Sportlich waren auch einige Trainings auf dem Wochenplan. Das grösste Ereignis war aber am Sonntag. Wir durften einer lieben Kollegin zum Geburtstag ein Salatbuffet «machen». Von Kartoffelsalat über Kichererbsen bis zu Selleriesalat war alles dabei. Viel haben wir bereits am Samstag produziert, der Endspurt fand dann am Sonntag noch statt. Es reichte aber trotzdem für eine Biketour zu zweit – unser Hüetimeitli schaute 2h zu Julia. Während in unserer Nachbarsgemeinde Jegenstorf die Sonne schien, fuhren wir in die andere Richtung (Schwarzkopf) los. «Das esch sicher nume es churzes Sunnefänschter, es wird ou am Schwarzchopf ufdue» hiess das Motto. Der Nebel liess zwar teilweise nach, wir blieben aber unter der Nebeldecke und hatten keine Sonne. Bis etwa 5 Min vor Ende der Tour, als wir nach Hause kamen und wir sahen: Urtenen und Jegenstorf haben Sonnenschein……..

Steigerungen!

Verfasst von uns Beiden am 7.11.

So kann es nicht weitergehen, fand Dinu nach den letzten Wochen. Er steigerte darum in dieser Woche die Trainingshäufigkeit. Er war 4x Joggen, davon 2x weniger als 6km (1x davon nur 2,5km) und 2x zwischen 7km und 10,5km. Das sind zwar noch keine sehr langen Distanzen – aber er rannte wieder regelmässig. Dazu kam eine einstündige Radfahrt mit Anhänger und zwei Krafttrainings zu Hause von etwa je 20min.   Ob er das so weiterführen kann?

Dazu kamen ein paar weitere Higlights – am Mittwoch war z.B. Räbeliechtliumzug in Urtenen, bei welchem auch wir mit gingen. Es war beeindruckend zu sehen, wie lange der leuchtende Tatzelwurm war. Man bekam den Eindruck, dass das ganze Dorf unterwegs war. Julia trug ihr Liechtli stolz vor sich hin – die ersten paar Minuten 😊. Am Donnerstag war er zum ersten Mal mit Julia bei den «Weltenbummlern», da wird musikalisch die Welt erkundet. Er nahm an, dass Julia danach sicher erschöpft sei – denkste! Als die beiden zum Lokal rauskamen sagte Julia «spaziere». Danach drehten die Beiden eine etwa 1,5stündige Runde durch den Breitenrain mit Halt bei zwei Spielplätzen.

Am Samstag waren wir an der Herbstversammlung des Inlineclubs was ein gemütlicher Anlass war. Dinu hatte dafür eine Haselnusstorte gebacken. Dass er zuvor noch im Moossee baden war ist doch typisch. Er hat Angst vor dem «Zibeleschwümme» und will nun mehr üben. Tabea war mit dem Rennrad an die Herbstversammlung in Oberbipp geradelt. Aber natürlich nicht direkt sondern via Soncebonz nach Tavannes und dann nach Moutier und via Scheltenpass nach Oberbipp (110km). Es war eine schöne, aber sehr kalte Tour. Tabea setzte sich letzte Woche die Challenge wiedermal 5km zu schwimmen. Sie war im letzten Monat auf Grund Ferien nicht sehr regelmässig schwimmen, was das Ganze nicht einfacher gestaltete. Daher startete sie am Samstag vor einer Woche im Training des 3athlonclubs mit 3.8km. 2 Tage später, also, am Montag war sie zügige 3km sgeschwommen. Am Dienstag gabs dann die 5km, welche sie in Zuchwil im 50er Meter Becken absolvierte. Sie versuchte auch, einiges am Stück zu schwimmen, also, begann sie mal mit 2km am Stück, danach machte sie die Stücke etwas kürzer, so war es mental auch einfacher, es durchzuhalten.

Am Sonntag machten wir einen Ausflug in die Region Gantrisch. Auf dem Gäggersteg, einem Steg über den Baumgipfeln (bis 8m über Boden) wanderten wir durch die prächtige Herbstlandschaft. Es war eindrücklich zu sehen, was in dem Gebiet, in welchem der Lothar gewütet hatte, nun alles am wachsen ist. Julia hatte ihre helle Freude – es lag Schnee.

Auf der Retourfahrt vom Schnee machten wir einen Zwischenstopp am Moossee – diesmal waren wir beide kurz im Wasser.

Fotos gibt es in der Galerie

Allerlei Rückblicke....

 

 

 

 

 

Verfasst von Dinu am 31.10.

Nachdem ich am Sonntag so brutal abgetrocknet wurde, habe ich mir vorgenommen, mehr und härter zu trainieren. Hier meine Umsetzung:

 

 

 

 

- Montag: Erfa-Gruppe Diabetes bis gegen 21:00 - kein Training.

 

- Di.: Schwimmkurs von Julia - für mich kein Training.

 

- Mittwoch: Arbeitssitzung bis nach 20:00, danach Heimfahrt mit E-Bike

 

- Do: morgens ausnahmsweise arbeiten, danach mit dem Auto an die Herbstmesse

 

- Fr.: Nach der Arbeit Grosseinkauf und Spielzeug- und Kleiderbörse in Urtenen!

 

- Doch am Wochenende kams richtig gut, am Sa. Ein Steigerungslauf über 7km, danach noch 3km mit Kinderwagen ausjoggen – Besuch an den Pferdesporttagen in Urtenen-Schönbühl.

 

- Sonntags: Eine stündige Velotour mit Anhänger und Spielplatzhalt. Am Nachmittag dann noch ein schneller Lauf über 2km plus anschliessendem Bad im Moossee. Er musste feststellen, dass er mittlerweilen ein Gfrörli ist. Da waren schon 5 Leute im See, als Dinu ins Wasser ging. Und als er rauskam waren die anderen 5 alle noch drin. Das wird noch schwierig mit dem «Zwibeleschwümme». Aber er ist ja angemeldet, da kann er nicht mehr raus…….

 

 

Ein paar Rückblicke auf lustige Momente (unter anderem auch vom Aufenthalt in Seefeld):

 

-          Bei der Zweijahreskontrolle von Julia fragte der Kinderarzt, ob sie schon «Zweiwortkombinationen» verwende – also zwei Worte kombiniere. Wir mussten verneinen. Auf dem Heimweg kamen wir an einem Brombeerstrauch vorbei, da sagte Julia «Äppi (steht für alle Beeren) ässe». Die erste Zweiwortkombination kam also etwa 10min nach dem Ärztetermin.

 

-          Am ersten Abend in Seefeld waren wir ja in einem anderen Hotel. Da gabs einen Bereich, wos viel Platz gab und keine Leute. Da spielten wir mit Julia fangen oder etwas mit einem Ball. Irgendwann verliess sie den Platz und ging an ein Ort, wo in einem Halbkreis drei Tische standen, an denen je 5-6 Leute sassen. Da ging sie leicht in die Hocke und sagte «Papa weg» (schon wieder eine Zweiwortkombination). Als ich dann etwa 5min später wieder zu ihr ging kam die schon wieder eine Zweiwortkombination: «Gagga macht». Besonders toll. Für diese Kombination hatte ich etwa 15 Zeugen, falls mir der Kinderarzt nicht glaubt, dass sie jetzt so viele Kombis benutzt……

 

-          In Kleiderläden und vielen andere Geschäften in Österreich kann man ohne Masken einkaufen, in Lebensmittelläden braucht es aber Masken – und dann eine FP2! In Einkaufszentren, wo es nun beiderlei hat (so etwas wie das Shoppy oder das Westside) da läuft man durch die Eingangshallen und die meisten Geschäfte ohne Masken – wenn man aber den Supermarkt betritt zieht man dann eine FP2-Maske über…… Sachen gibt’s….

 

-          Apropos Masken: Oben auf dem Weg zum höchsten Punkt, auf über 2’000müM kam uns eine Wanderin mit Maske entgegen….. (wahrscheinlich kann man die Maske auch als Wärmeutensil brauchen😊)

 

-          Unser superpingelige Oberperfektionist Dinu hat immer eine Ewigkeit, bis er gepackt hat – Tabea braucht für sich und Julia nur die Hälfte der Zeit wie er für sich alleine!

 

-          Einen Teil des Aufenthaltes verbrachten wir, um für Julia und Tabea Handschuhe einzukaufen – schliesslich waren wir ja einmal im Schnee unterwegs. Aber siehe auch der Punkt von vorhin……

 

-          An einem Abend im Hotelzimmer marschiert Julia zum Wickelplatz und sagt: «Gagga macht, nide». Dinu kann wieder einmal nicht aufs Maul sitzen und entgegnet «Meinsch schnide längt – e gloub, do müesse mer operiere». Was Julia allerdings schneiden wollte, verstehen wir bis heute nicht.

Die Tücken grosser Parkplätze: «E gloub, mer hei i dere Reihe parkiert». Mitten in der Reihe «Ah nei, dört äne». Da ist der Moment, wo dann Jemand zwischen den Reihen durch zum Auto geht und der Andere mit dem Einkaufswägeli rundum :-)

Chasseral und Niesen

 

verfasst vom Dinu am 25.10.2021

In dieser Woche lief wieder einmal sehr viel. Am Montag kam ich nach Hause als Julia schlief und machte ein kurzes, aber zügiges Lauftraining. Am Dienstag hatte ich nach der Arbeit in der Praxis noch Teamsupervision in der Klinik. Da kam ich also weniger zum Trainieren wie Julia – sie hatte ihre erste Lektion im «Babyschwimmen» was ihr sehr gefiel.
Am Mittwoch gabs schon wieder Programm nach der Arbeit – wir wollten auf den Niesen. Wir holten eine Kollegin in Spiez am Bahnhof ab und machten uns dann auf den Weg. Die Kollegin bot sich an, sich mit mir abzuwechseln beim Tragen von Julia, was es natürlich deutlich angenehmer machte. Tabea erzählte etwas von «mit meinem Bauch bin ich langsamer wie ihr mit Julia» - und war dann oben schon geduscht, als ich mit Julia ankam. Bis in die Mitte liefen wir aber zusammen. Wir hatten einen der vielen Prachtstage in der letzten Woche erwischt. Sobald die Sonne aber weg war, wurde es merklich kälter. Ich war auch froh um meine Stirnlampe, welche ich dabeihatte. Oben genossen wir das Wildbuffet und kamen recht spät nach Hause. Am Donnerstag musste ich früh los, ich musste mit viel Material nach Magglingen an eine Weiterbildung. Das Material nahm ich mit dem E-Bike und Anhänger nach Münchenbuchsee wo ich dann in den Zug einstieg. In Biel trug ich es zum Magglingenbähnli und auch in Magglingen musste ich die Tasche mit Gadgets zum Verteilen (Berufsverband) und eine grosse «Fahne» noch etwa 10 Minuten tragen. Danach war ich schon recht erschöpft. Ich blieb bis am Freitagabend in Magglingen – 2 Tage Weiterbildung bei den Sportmedizinern, was sehr interessant war (ein grosser Teil ging über die Ernährung, darum besuchte ich diese Tagung). Am Donnerstagabend nutzte ich die Gelegenheit für eine kleine Joggingrunde.
Am Samstag hatten wir einen Wanderausflug für den Inlineclub organisiert. Wir wollten von der Rückseite auf den Chasseral wandern. Leider verpassten wir eine Abzweigung – dadurch ging die Wanderung deutlich weiter und weniger spektakulär. Aber bei dem prächtigen Wetter trotzdem wunderschön.
Am Sonntag war dann Wettkampftag. Der Bremgartenlauf – ein Lauf, an welchem ich noch nie gestartet bin. Als wir noch in Uettligen wohnten waren wir ja beinahe im Nachbarsdorf zu Hause. Und trotzdem hatte es nie geklappt. Nun war etwas weiter – ich reiste mit dem E-Bike und Julia im Anhänger an. Die Fahrt dauerte etwas mehr als 20min. Tabea hatte für eine Rennradtour abgemacht und war, wie vorausgesagt, 30min vor dem Start meines Laufes vor Ort.  Ich traf meine 2 Kollegen vom Lauftreff – wir hatten uns gegenseitig «motiviert» (Gruppendruck) hier zu starten. Das Motto lautete: «Ned z schnäu starte» denn auf den ersten paaren Kilometern sollte die Strecke recht stark ansteigen. Und dann beschleunigen und schauen, was drin liegt. «Päng» und die anderen zwei waren weg! Nach etwa einem Kilometer sah ich die 2 noch – etwa 100m vor mir. Danach habe ich sie nie mehr gesehen – sie waren viel zu schnell für mich. Es gab tatsächlich ein paar steile Anstiege. Auch sonst war der Lauf sehr anspruchsvoll – es gab Streckenteile auf Trails, durch hohen Kies, über welligen Rasen, über Kieswege mit grösseren Steinen, enge Richtungswechseln, immer wieder kürzere oder längere Anstiege und Abwärtspassagen und am Schluss eine nicht enden wollende Zusatzschlaufe rund ums Ziel. Die 10,6km hatten es also in sich. Auf dem zweiten Teil konnte ich etwas aufdrehen und ein paar Läufer überholen, was doch ein gutes Gefühl gab. Mit der Zeit von knapp unter 50min auf dieser Strecke bin ich auch zufrieden. Die Strecke war wirklich sehr schön – es gab herrliche Fernsicht bis in die Alpen.
Den Abend liessen wir bei einem feinen Essen bei Julias Gotti ausklingen – ein herrlicher Abschluss dieser Woche. Bilder gibt es in der Galerie.

 

Ferien in Seefeld

verfasst von Dinu am 17.10.2021

Am vorderen Samstag fuhren wir los in Richtung Seefeld in Österreich. Wir hatten einen Hotelgutschein, welchen wir von Sonntag bis Donnerstag einlösen wollten. Wir wollten am Sa. Einmal bis über die Grenze fahren, um am Mittag österreichisch essen zu können – Kaiserschmarren! Und danach weiterfahren und dann irgendwo unterwegs (St. Anton am Arlberg oder so) ein Hotel zu nehmen. Wir kamen aber so gut vorwärts, dass wir bereits am Sa. In Seefeld ankamen und ein günstiges Hotel nahmen. So konnten wir am So. schon auf die erste Wanderung starten. Auf einem schönen Trail, den Tabea rausgesucht hatte, gings hoch zur Rosshütte. Tabea vorneweg, Dinu mit Julia am Rücken hinterher. Bei der Rosshütte trennten sich unsere Wege. Dinu und Julia wanderten hoch zur obersten Gondelstation (Seefelder-Joch) und wollten schauen, ob der Weg für sie beide wanderbar sei um bis zum höchsten Punkt, der Seefelderspitze, zu wandern. Tabea nahm einen etwas weiteren und spektakuläreren Weg und kam von hinten zur Seefelderspitze und «wanderte» dann den anderen zwei entgegen. Sie übernahm dann Julia und so kamen wir alle drei bis zur Spitze. Via Wanderweg und Gondelbahn kamen wir zurück zur Rosshütte, wo wir zuerst ein leckeres Zmittag (1x Knödel, 1x Kaiserschmarren) genossen und danach den Spielplatz unsicher machten. Auf 1’700müM gabs da Trampolins, einen Klettergarten, eine «Goldmine», einen Sandkasten, Marmelbahnen und eine «Rodelpiste» für Autoreifen. Über eine Stunde tobte sich Julia auf dem Platz aus!

Am Montag fuhren wir etwa 10min mit dem Auto ins Gebiet, wo die Isar entspringt. Auf einer «flacheren» Tour wie am Vortag (wenns die Hälfte der Strecke aufwärts und die andere Hälfte abwärts geht ist es doch viel flacher wie am Vortag, wos nur aufwärts ging!) legten wir etwa 13km zurück. In der Gleirschklamm, einer spektakulären Schlucht, genossen wir die Natur und staunten über die wunderschöne Landschaft und das Wasserspiel. Danach fuhren wir in ein weiteres Dorf in der Nähe, besuchten den autofreien Teil und assen entweder Käsepätzle oder Kaiserschmarren.

Am Dienstag war Regen angesagt. Wir fuhren nach Innsbruck. Obwohl wir uns nicht wirklich damit auseinandergesetzt haben, sahen wir doch ein paar der wichtigsten Hot-Spots: Das goldene Dachl, die autofreie Innenstadt und die Kristallwelt von Swarowski. Zurück in Seefeld spazierten wir noch um einen der Seen um die zutraulichen Eichhörnchen (sie fressen einem aus der Hand) zu sehen.

Am Mittwoch wollten wir auf einen weiteren Berg wandern. Da es aber in der Nacht recht weit runter geschneit hatte gings nochmals zur Rosshütte. Tabea zog von Anfang an vorneweg, sie wollte nochmals bis zum Seefelderjoch. Dinu fand, dass der Weg ab Rosshütte mit Schnee wohl zu anspruchsvoll sei, um ihn mit Julia am Rücken zu begehen, wollte nur bis zur Hütte. Tabea berichtete danach, als sie retour vom Joch kam, dass es sehr schwierig war. Der Weg war durch den Schnee nicht erkennbar, so lief sie den Hang direkt hoch. Es war sehr anstrengend, sie musste ca. alle 10 Meter eine kurze Pause einlegen. Denn das Hochlaufen durch den hohen Schnee war alles andere als leicht. Nach Knödel und Kaiserschmarren machten wir wieder den Spielplatz unsicher. Am Sonntag war dieser noch überfüllt, nun konnte Julia die Trampoline allein geniessen!

 

Nach einem Besuch im Fitness und im Bad des Hotels (wir waren mit unserer Wasserratte täglich baden) fuhren wir am Donnerstag wieder nach Hause. Wir erwischten den Feierabendverkehr um Zürich und kamen entsprechend spät zu Hause an, am Freitag gings dann wieder zur Arbeit.

Am Wochenende standen weitere Trainings und Ausflüge an: Am Samstag absolvierte Dinu am Morgen einen kurzen (4,5km) Tempolauf – er will nächsten Sonntag am Bremgartenlauf fit sein! Danach gabs einen Ausflug mit Dinus Götti auf den Gurten. Am Sonntag drehte Tabea eine längere Rennradtour durchs Emmental – bei strahlendem Sonnenschein. Dinu fuhr, mit E-Bike und Julia, in den Nebel nach Zuchwil und dann wieder zurück.

Bilder gibt es in der Galerie.

Das «sportliche» Grossprojekt

verfasst von Dinu am 04.10.2021

 

Das «sportliche» Grossprojekt in der vergangenen Woche war eine Wohnwand! Ja, wir sind nun im Wohnwandalter. Wir haben unser Sideboard verkauft, räumen unser Büro und kauften eine Wohnwand….. Am Montagmorgen (7:15!!!) wurde diese angeliefert. Dinu half dabei, die Teile die Treppe hochzutragen. Da er danach arbeiten gehen sollte, gab er entsprechend Gas – das erste Training der Woche war somit erledigt.

Am Donnerstag, Dinus Papitag, konnten wir Julia unseren Nachbarn zum hüete abgeben. Zeit zu zweit – wir beginnen mit der Wohnwand! Dinu hatte zum Glück am Morgen bereits mehrere Schubladen zusammengestellt. Er sass nun vor der Bauanleitung für die Wohnwand und sagte laut: «Die verstohn eg ned». Das ist ein motivierender Einstieg! Die Anleitung war wirklich minimalistisch geschrieben. Nach 2h, als wir Julia wieder abholten, stand etwa 1/5 der Wand. Wir hatten es aber so gelegt, dass Julia nun ihr Mittagsschläfchen brauchte, so hatten wir nochmals etwa 2h zum Bauen. Nun wussten wir, wie es geht und kamen viel schneller vorwärts. Bis zu dem Moment, als wir etwas stehend zusammenbauen wollten. Da rissplötzlich ein Tablar aus und mit ihm noch ein paar weitere. Dabei nahm das Stützelement Schaden – die Motivation sank. Doch wir merkten, dass wir sowieso das falsche Element verwendet hatten – zum Glück mussten wir nun nicht alles wieder voneinander schrauben 😉 Mittlerweilen steht die ganze Wohnwand – aber es war wirklich ein anstrengendes Projekt.

 

Am Sonntag war dann noch Flohmarkttag. Wir hatten schon länger Kisten parat in denen allerlei drin war, was wir entrümpelt hatten. Nun fuhren wir also am Morgen früh zur Reitschule in Bern. So ein Tag am Flohmi ist immer spannend, es gibt viel zu sehen und zu erleben! Und es ist doch noch ein cooles Gefühl, wenn man Dinge, die man selber nicht mehr braucht, Jemandem weiterverkaufen kann, der oder die daran Freude hat und die Sachen weiterverwendet! Und man am Nachmittag 130 Franken damit verdient hat ist ja auch nicht schlecht (auch wenn der Stundenlohn nicht gerade fantastisch ist 😉).

Klar haben wir auch trainiert – wir waren zu Fuss, mit div. Rädern oder schwimmend (am Samstag nochmals im Moossee, herrlich!) unterwegs.

Martin Ruegge und Tabea Zimmermann

40'000 Besucher vom 11.11.11-31.12.16

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