Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

Willkommen auf der Homepage von Tabea und Martin "Dinu" Ruegge. Wir sind ein sportliche Paar, das immer unterwegs ist. Mehr über uns findet ihr in den verschiedenen Menupunkten - einfach links darauf los klicken!

 

Hier auf der Frontseite präsentieren wir Euch immer den aktuellsten Bericht über unsere sportlichen Herausforderungen und zeigen Euch neue Fotos.

Etwas ältere Artikel (etwa 2-3 Monate alt) findet Ihr jeweils unter Aktuelles. Aber auch ein Blick in unser Archiv lohnt sich immer.

Es gibt auch einen Facebookaccount von Tab-di. Über diesen möchten wir in Zukunft sportliche Infos verbreiten oder auch Liveticker während Sportevents betreiben. Wer so auf dem Laufenden gehalten werden will, darf entweder auf Facebook unseren Account liken oder direkt hier auf der Homepage auf der rechten Seite auf «gefällt mir» drücken (dazu muss man aber auf Facebook eingeloggt sein).

 

Der Gigathlon war in jedem Jahr einer der Saisonhöhepunkte. Aus diesem Grund haben wir Ihm auch etwas mehr Platz auf unserer Seite gewidmet: Unter Gigathlon  findet Ihr alle  Berichte rund um den Anlass.

 

Martin "Dinu" Ruegge arbeitet als dipl. Ernährungsberater HF. Seine berufliche Homepage findet Ihr unter www.erb-monbijou.ch

Einige Fotos unserer Hochzeit findet Ihr als Präsentation hier: http://chris-herzog.ch/galleries/hochzeit_td/ .
Es lohnt sich, wenn Ihr Euch ein paar Minuten Zeit nehmt, es hat viele wunderschöne Fotos, hoffentlich auch eines von Euch? Zuerst die vom First-Look, aber auch von der Kirche, dem Apéro,....... Fotos zum anschauen als Galerie findet Ihr auch in unserer Rubrik "21.5.2016-Hochzeit".

Gürbetal-Duathlon und Weiteres

Kaum war Tabea letzten Sonntag aus dem Bus ausgestiegen (um 05.30), lag sie kurze Zeit später wieder im Bett. Dafür hatte Dinu umso mehr Programm. Er räumte Tabea’s Koffer aus, wusch einige Kleider und fuhr danach nach  Bern, wo er eine Running-Gruppe leitete. Danach gings an den offiziellen GP Trainingsday, wo er einen Ernährungsvortrag bestreiten durfte. Danach kam der gemütliche Teil, wo sich Tabea und Dinu endlich über die 3 vergangenen Wochen austauschen konnten. Auf dem Heimweg stellten wir das Rennrad zum Velomech. Denn dies wollte das Team vom Velovirus am Montag wieder rennfit machen, nach den 3 intensiven Wochen in Spanien. Am Montag war dann der Schock gross, als Tabea bei Velovirus anrief, um zu fragen, wann sie ihr Velo abholen könne. Ihr wurde mitgeteilt, dass da kein Rennvelo sei….. Obwohl wir das Rennrad mit einem starken Schloss geschlossen hatten wurde das Rennrad direkt vor den Türen zum Velogeschäft geklaut!! Dies hatten wir in den letzten 10 Jahren immer so gemacht, nun ging es das das erste Mal in die Hose. Ärgerlich ist natürlich, dass das Rennrad erst 1 Jahr alt war und somit noch äusserst gut erhalten….
Dann kam der Ärger mit der Versicherung. Denn die fragte natürlich streng nach. Einerseits hatten wir die Versicherungssumme kurz vor dem Trainingslager verdoppelt, da unsere Räder unterversichert waren (und das schon seit Jahren!!!!). Da sie aber ein Triathlonrad kaufte, welches sehr teuer war, klärte sie das mit der Versicherung einfach mal ab und erfuhr dann das. Anderseits wurde Dinu’s Alltagsrad 2 Wochen zuvor direkt vor seiner Praxistür geklaut. 2 Velodiebstähle innert 3 Wochen nach dem Erhöhen der Schadenssumme, das war natürlich sehr verdächtig!
Am Montag gabs dann bereits wieder etwas Training für sie. Sie ging mit ihrem Bruder in einen Skillspark Trampolinspringen. Nach 60min kam sie mit hochrotem Kopf und Übelkeit zurück. Sie war es sich nicht mehr gewohnt, so lange und so intensiv zu springen.
In dieser Woche gabs dann für Tabea noch folgende Trainings: DI und MI: je 2h Rad, Do: 1.25h Spinning und 1h Schwimmen, FR: 1h Schwimmen. Dinu absolvierte am Donnerstag ein 100km Special. Es sah so aus, dass er im Krafttraining die Beinpresse ordentlich zum Glühen brachte, danach 2 min auf dem Laufband schnell rannte und das ganze 3x wiederholte. Danach gings ins Spinning und anschliessend lief er auf der Bahn noch einen Kilometer so schnell es ging.
Am Samstag gabs dann eine „gemütliche“ Rennrad-Ausfahrt um den Murtensee. Wenn Tabea gemütlich meint, fährt sie vorne in ihrem Triathlonlenker, während Dinu versucht hinten nach zu hächeln. Irgendwann fragte er: „Du, auf der Fläche 40km/h, ist das für dich jetzt gemütlich.“ Tabea meinte dann: „Ja, so einigermassen, dass Triathlonrad fährt so schnell, nicht ich“. Gemütlich war eher der Teil, wo wir leckere und teure Gelati assen und danach noch im Murten-See (laut Tabea: 16 Grad warm) baden gingen mit anschliessendem Sonnenbaden auf der Wiese. Nach einem Abstecher zu einer Kollegin gelangten wir wieder nach Hause.
Am Sonntagmorgen stand auf Facebook, dass heute „Tag der Welt“ sei und die Frage:„was tust du heute für die Welt?“. Also beschlossen wir nicht mit dem Auto an den Gürbetal-Duathlon zu reisen, sondern mit unseren Rädern.

 

Der  Gürbentaler Duathlon ist ein Anlass der Swiss Duathon Serie und von Kollegen von uns organisiert wird aber wir leider noch nie teilnehmen konnten. Zurück gelegt werden müssen 26.3km Rad und 7.8km Laufen. Wobei es zwischen dem Rad und Laufen 2h Pausen gibt, da das Rad als Einzelzeitfahren abgehandelt wird. Bei der Startnummerausgabe bekam bereits jeder Teilnehmer einen Sack voller toller Produkte mit Teigwaren, Tomatensosse, Shampoo und vielem mehr. Doch wie sollten wir das alles mit unseren Rennrädern wieder nach Hause transportieren?

 

Dinu startete in der Volkskategorie, währendem Tabea in der Hauptklasse startete. So waren unsere Starts ca. 30min auseinander.

 

Hier nun zu den beiden Erlebnisberichten:

 

Dinu:

Für mich war es das 1. Mal von einem Startpodest mit dem Rennrad loszudüsen und auch mein erster klassische Duathlon. Ich stand zwar schon 3 x auf so einem Start-Podest, aber jeweils mit den Inlines. Dementsprechend wackelig war es dort oben und ich klickte mit einem Schuh erst zu spät ein. Ich versuchte, so gut es ging bis zum 1. Anstieg Tempo zu machen. Beim 1. Anstieg überholten mich bereits die ersten, welche 15min vor mir gestartet waren. Ich drückte den Anstieg hoch, wobei der recht lang war. Bei der Abfahrt zeigte sich, dass ich doch noch recht unsicher bin und zu stark bremste. Kurz darauf war die 1. Runde bereits durch und ich konnte Tabea winken. Ich merkte, dass ich in den folgenden 2 Runden etwas langsamer wurde, was auch auf der Rangliste klar ersichtlich ist. Schliesslich hatte ich am Morgen noch etwas Muskelkater vom „gemütlichen“ Vortag. Nach meiner Zielankunft radelte ich noch etwas weiter, um ein paar Fotos von Tabea machen zu können, die ja noch auf der Strecke war. Als sie dann auch im Ziel war, ging es darum, sich zu verpflegen. Es gab 2h Pause bis zum Lauf. Einerseits war das zwar etwas mühsam, so lange zu warten ohne schläfrig zu werden, anderseits hatte man genügend Zeit, sich zu verpflegen und mit diversen Leuten zu sprechen. Irgendwann kamen wir noch auf die Idee, in die Gürbebadi zu gehen. Die Gürbe war noch Kälter wie am Vortag der Murtensee, wir sprangen ca 20min vor dem Laufstart ins Wasser und standen dann mit nassen Kleidern (ich schlotternd)  am  Start. Es gab 3 Runden zu absolvieren. Die Strecke war recht anspruchsvoll. 2 steile Anstiege, enge Kurven, enge Gässchen, aber mit einem tollen Panorama. Tabea und ich starteten etwa ähnlich schnell. Beim 1. Anstieg war dann aber Tabea recht rasch aus meinem Blickfeld verschwunden. In der Fläche drehte ich jeweils auf und kam Tabea wieder näher bis es wieder steiler wurde. In der 2. Runde verlor ich deutlich mehr auf Tabea. Auf der 3. Runde versuchte ich mein Tempo nochmals stark zu steigern und tatsächlich konnte ich sie irgendwann näher sehen. Tabea war schlussendlich ca. 15 Sekunden schneller. Dies zeigte aber doch, dass meine Laufform im Moment für meine Verhältnisse recht gut ist und der Plan mit dem 100km Lauf von Biel gut aufgehen sollte!

 

Tabea:

Mit müden Beinen stand ich an diesem Sonntagmorgen auf.  Die Rennradtour am Samstag hatte doch Spuren hinterlassen. Wir entschieden uns aber dennoch, mit dem Rad nach Mühleturnen zu fahren. Dies waren ca. 26km bis zum Startgelände – also ein perfektes Warm up. Ich studierte im vornherein natürlich kurz die Startliste und war erstaunt, wie viele starke Leute sich angemeldet habe. Darum räumte ich mir keine Chance auf eine gute Rangierung ein, auch wenn Dinu anderes behauptete. Ich fühlte mich ausserdem zu wenig erholt von den vergangenen 3 Wochen im Trainingslager. Daher war mein Ziel, den Wettkampf zu geniessen und das Ganze als schnelles Training anzusehen. Ich war daher überhaupt nicht nervös (was sogar Dinu mit Erstaunen bestätigen konnte!) und startete um 12:17 auf die 1. Runde der Radstrecke. 3 Runden mussten absolviert werden. Auf jeder Runde gab es 80hm zu erklimmen. Mir lag die Runde recht gut. Berghoch konnte ich gut raufdrücken und auch auf der Fläche kam ich zügig vorwärts. Meine Rundenzeiten waren alle praktisch gleichschnell, was zeigt, dass ich mein Rennen äusserst gut eingeteilt habe. Ich fuhr die 44min aber mehrheitlich im Schwellen- und anaeroben Bereich – aber ich fühlte mich gut dabei. Auf den letzten Metern gab ich noch alles, was ich an Kraft übrig hatte. Ich nahm null Rücksicht auf den Lauf am Nachmittag. Im Ziel erfuhr ich dann, dass ich im Moment 1. Frau sei. Da war ich dann schon sehr überrascht, denn ich konnte meine Leistung definitiv nicht einschätzen. Danach kamen aber noch 2 Frauen mit einer besseren Zeit ins Ziel – eine davon war Melanie Maurer (Duathlon Schweizermeisterin). Danach gabs fast 2h Pause bis zum Laufstart.
Es war so richtig heiss, so dass wir entschieden, in die Gürbe baden zu gehen. So sassen wir ca. 15min in der Gürbe und kühlten unsere Beine, danach gings noch ganz rein. Kurze Zeit später standen wir an der Startlinie zum 7.8km Lauf. Auch diese Runde war alles andere als Flach. Denn sie war mit 60 hm pro Runde (3 Runden) gespickt.  Es war heiss, trotz precooling und nassen Kleidern. Die erste Runde fühlte sich mühsam und sehr lang an. 2.7km können sich extrem ziehen. Vor allem spurteten die Meisten schnell los. Ich trottete hinten nach. Ich lief praktisch alles über dem Schwellenbereich, aber ich wusste, dass ich das ohne Probleme aushalten würde. Einzig die Hitze machte mir zu schaffen und so wurde meine letzte Laufrunde dann auch die Langsamste. Der letzte Kilometer war übel. Die Beine glühten, mein Kopf redete mir die ganze Zeit „Bullshit“ zu, welche ich versuchte mit guten Gedanken zu eliminieren. Das ist aber echt schwierig, finde ich. Hier einen kleinen Auschnitt aus meinen Gedanken auf den letzten 1000m: äs isch no so wit, i mag nümä, i reduziere iz z’Tempo/Nei, das chasch nid mache, du wirsch äs im Ziel bereue, jedi Sekunde/Äs ich ja nümä wit, was si scho 1000m/äs isch heiss, i cha nümä/sicher chasch no, äs si nur no 1000m/äs isch no so wit, äs si immer no 500m/Tabea dänk eifach mau nüd/due eifach seckle/Tabea dänk nüd/I dänkä nüd/I dänkä nüd/I dänkä nüd/immer no 300m – i cha nümä, i mag nümä, i sitze iz de grad ab/Tabea hör uf, Tabea dänk nüd/I dänk nüd/I loufe nur/I dänkä nüd/i wärtä nüd/no 200m bis zum Ziel/Shit i verrecke/Huere sch…./I muess drane bliebe/chum mach vorwärts/JEHHH Gschafft! Was für ein KampfJ

 

Es war ein Kampf, ein Kampf der sich aber sehr gelohnt hat. Als ich erfuhr, dass ich in meiner Altersklasse von 8 Frauen 1. wurde, freute ich mich natürlich sehr. Als ich aber dann noch erfuhr, dass ich sogar 2. schnellste Frau von allen 23 gefinishten Frauen war, war ich nur noch überrascht. So was hätte ich nie erwartet. Umso schöner ist es natürlich, wenn dann das Rennen so verläuft. Denn ich ging ohne Druck an den Start. Ich gab mein bestes und es ging auf, ohne eine Absicht gehabt zu haben, etwas zu gewinnen. Was mich aber dann doch erstaunte, dass ein paar meiner Kollegen im Vorfeld doch recht gehabt haben. Die meinten nämlich, dass ich Chancen fürs Podest hätte. Geglaubt habe ich das natürlich nicht, ich verwies sie auf die Startliste und liess sie schweigen!
Bilder gibts in der Galerie

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

3 Wochen Trainingsleitereinsatz in Cambrils

Verfasst von Tabea, im Bus auf der Retourfahrt in die Schweiz

Vor 4 Wochen wartete ich noch voller Vorfreude auf meinen 3-wöchigen Guideinsatz in Cambrils. Natürlich war ich etwas nervös, denn mein letzter Einsatz als Guide lag bereits 1 Jahr zurück. Und am meisten zu schaffen machte mir, dass Dinu in diesem Jahr nicht mitkommen konnte. 3 Wochen getrennt zu sein empfand ich als sehr unangenehm und es tat mir so leid, dass ich nun 3 tolle Ferienwochen haben kann und er in der Schweiz bleiben muss um zu arbeiten. Und jetzt 3 Wochen später sitze ich bereits im Car retour in die Schweiz und schreibe diesen Text. Ich habe sehr vieles erlebt! Viele tolle Momente mit Gästen erlebt, viele Rennradkilometer in den Beinen, bin gejoggt und geschwommen, habe 2 Neoprenanzüge kaputt gemacht, Sonne getankt, viel Gelati gegessen und es mir sonst gut gehen lassen. Ich lasse nun die 3 Wochen etwas Revue passieren und erzähle ein paar Sachen daraus:

 

In der ersten Woche waren nur 13 Gäste in Cambrils bei Eitzinger Sports. Darum gab es auch nur 4 Rennradstärkegruppen. Ich hatte die 2. schnellste Gruppe, wobei die schnellste Gruppe ohne Teilnehmende blieb.

In der 1. Woche wurde ich ziemlich gefordert. Ich hatte 4 schnelle Männer in meiner Gruppe, welche von Anfang an Tempo machten. Ich war das schwächste Glied, konnte aber der Gruppe immer folgen. Jedenfalls gabs für mich in den ersten 2 Tagen Trainings im Wettkampftempo. Ich fragte mich selber, ob das schlau war, jetzt schon so am Anschlag zu fahren. 3 Wochen standen ja noch vor mir … Kann ich das Tempo halten? Oder breche ich dann irgendwann mal ein? Tag 3 war dann Ruhetag. Da das Wetter gut war, musste ich natürlich auch dann aufs Rad. Ich besuchte einer meiner Lieblingsorte - Siurana. Der Aufstieg nach Siruana ist verhältnismässig steil für spanische Verhältnisse. Da gibt’s eine ca. 3km lange Steigung von über 15%. Insgesamt kamen an dem Tag noch 96km/1600hm zusammen. Und das vor der Königsetappe am Tag 4. Die Königetappe war dann 140km/2400hm lang. Natürlich war ich wiederum mit den schnellen Männern unterwegs! Und siehe da, das Tempo wurde gedrosselt. Dies aber nicht wegen mir, sondern weil es auch ihnen zu schnell war in den ersten 2 Tagen. Einige klagten bereits über Knieschmerzen.

Die Gruppe war super, wir hatten viel Spass zusammen. Bei Steigungen oder Berghoch wurde gerne mal in die Pedale gedrückt und bergrunter konnten die Männer natürlich sehr gut Gas geben. Für mich war die 1. Woche wirklich ein Highlight, vor allem wegen der Gruppe, welche sehr gut funktionierte. Dass ich so gefordert wurde, hat mir auch gefallen. Aber nicht nur Rad bin ich gefahren, nein, natürlich gabs einige Koppelläufe und ein paar kurze Schwimmeinheiten. Das Wasser war zu Beginn bei 12 Grad. Und nach meinem 2. Neopreneinsatz hatte ich auch keinen Neo mehr, weil er mir gerissen ist. Zum Glück hatte der bereits 8 Jahre auf dem Buckel. Meinen neuen Neopren hatte ich bewusst zu Hause gelassen. Zum Glück konnte Dinu den Neopren Daniela mitgeben, welche in der 3. Woche nach Cambrils kam. So musste ich nur 1 Woche ohne Neo im kalten Wasser schwimmen. In der 2. Woche gabs dann massiv mehr Gäste. 130 Gäste hatten wir ab Ostern. Die Gruppen wurden grösser. Ich durfte auch in der 2. Woche die 2. schnellste Gruppe übernehmen, was mir viel Spass bereitete. Auch dort waren die Gäste oft sehr zackig unterwegs. Es ist aber immer das Gleiche. Am ersten Tag überpacen die Gäste oft! Sie sind alle voll fit, spüren sich schlecht oder wollen einander zeigen, wie stark sie fahren. Am 2. Tag ist dann meistens alles gesitteter. So hatte ich als Guide in der 2. Woche am ersten Tag Mühe, die Gruppe beisammen zu halten. Wenn ich vorne fuhr, gabs immer wieder solche, die mich überholten, weil es ihnen zu langsam war. Ich liess sie dann vorne fahren, aber dann kam ich mir vor, wie wenn ich die Gäste an der Leine halten und ihnen immer mal wieder sagen musste: «bitte etwas langsamer». Nach dem Mittagshalt war das Ganze meistens viel ruhiger, oft brachen genau die Leute ein, welche am Anfang zogen – ja, wirklich, immer das gleiche Szenario😊.

In der 3. Woche wechselte ich dann zum Gigathloncamp. Ich durfte mit Eva Hürlimann das Camp leiten. Das Training sah ab dann viel multisportiver aus. Am Sonntag begann das Training mit Intervallen auf den Laufschuhen. 5 x 4min Vollgas stand auf dem Programm. Meine Beine waren zu diesem Zeitpunkt nicht mehr so fit, aber dennoch war ich überrascht, dass ich doch noch eine schnelle Zeit unter 4:00 min/km hinlegen konnte. Am Nachmittag gings dann auf eine kleine Radrunde. Am Montag gabs zuerst eine Schwimmeinheit mit einem super Schwimmlehrer. Dieser hatte einiges an meiner Technik zu beanstanden. Ich werde nun meinen Schwimmstil etwas ändern müssen. Mal schauen, ob mir das gelingt und ob ich dadurch schneller werde. Leider ging dann auch mein 2. Neopren kaputt. Als ich ihn ausziehen wollte riss er mir an der Naht. Ihr könnte euch vorstellen, wie verärgert ich war! So was ist mir noch nie passiert bei einem NEUEN Anzug! Ich hoffe, dass dies noch auf Garantie geht, denn so ein Neopren kostet schnell mal um die 700 Franken. Am Nachmittag gabs dann Intervalle am Berg auf dem Rad. 5 x 6 min mussten wir einen Berg hochfahren ehe wir dann wieder zum Ausgangspunkt zurückmussten. Das war irre hart. Meine Beine glühten. Denn meine Beine waren vom Vortag bereits verkatert (vom Laufintervall) und nun kam noch diese harte Belastung hinzu. Ich versuchte einfach im Moment zu leben und nicht zu überlegen, wie ich die restlichen Tage noch überstehen würde. Anschliessend hängten wir noch 50km mit einigen Höhenmetern an. So kaputt kam ich das letzte Mal an meinem ersten Cambrilstag zurück.

Tags darauf fand dann bereits die Königsetappe statt. Da ein Guide bei den Eitzingerradgruppen ausfiel durfte ich wiederum die Gruppe mit Pace 24-26 übernehmen. Dies machte einen riesen Spass. Die Gruppe war sehr homogen und gut unterwegs. Wir kamen mit einem Schnitt von über 26 zurück. Danach hängte ich natürlich wieder einen Koppellauf an. Im Allgemeinen gelangen mir die Koppelläufe immer sehr gut. Ich konnte oft eine gute und für mich schnelle Pace laufen, was mich immer wieder freute. Am Mittwoch wechselte ich wieder zur Gigathlongruppe. Da es regnete gab es am Morgen einen Berglauf. Mit müden und schweren Beinen schleppte ich mich auf den Berg. Es ging aber besser wie erwartet.

Am Donnerstag stand der Gigathlontag auf dem Programm. Der sah folgendermassen aus: 30min Laufen, 28km Rad, 1h Laufen (sehr zügig), 58km Rad, anschliessend gabs Gelati.

Am Freitag war leider nicht schönes Wetter. Bei Regen wollte ich im Pool schwimmen. Nach 5min wurde ich aber aus dem Wasser gepfiffen denn es blitzte und donnerte fast zeitgleich. Am Mittag boten wir dann ein Kraft-Zirkel-Training an, wovon ich natürlich Muskelkater davontrug. Am Nachmittag riss es dann doch noch auf, so dass ich mit Daniela noch eine 60km Radrunde drehen konnte. Und am Samstag, am Abreisetag, konnten wir noch 70km, leider bei Regen, abspulen und natürlich hängte ich danach noch einen 10km Koppelsteigerungslauf an. Insgesamt kamen .......km/h etc. zusammen.

 

Rückblickend muss ich sagen, dass ich sehr zufrieden bin mit diesen 3 Wochen. Ich wurde sehr stark gefordert, im Vergleich zum letzten Jahr hatte ich auch viel schnellere Gruppen. Wir waren oft mit Schnitten von 25-27km/h unterwegs. Teilweise wusste ich nicht, wie ich den nächsten Tag nochmals auf ein Rad steigen sollte, aber ich war sehr oft war überrascht, dass es dann doch besser ging, wie erwartet. Ich erholte mich jeweils sehr rasch und konnte immer wieder die Gruppen gut anführen. Ich war meist selber erstaunt, wo ich die Energie hernahm. Denn am Abend war ich manchmal wirklich extrem müde.

Es gab aber auch Tage, da ging das Radfahren nur schwerfällig. Die Beine waren schwer wie Blei und müde. Da war dann vor allem mein Kopf gefragt, dass ich dennoch den erwarteten Schnitt drücken konnte oder ich liess einfach auch mal die Gäste vermehrt im Wind fahren. Natürlich hatte ich noch andere Guidejobs, ich durfte an Sitzungen teilnehmen oder andere Kleinigkeiten erledigen. Oft blieb mir sehr wenig Zeit für Privates. Natürlich nahm ich mir täglich Zeit, um mich mit Dinu auszutauschen. Es war mir da egal, ob es dann halt Mitternacht wurde. Ja, ich habe wirklich sehr viel erlebt. Es war toll, es war teilweise hart, aber mein Körper hat alles souverän mitgemacht. Es hat riesig Spass gemacht. Wäre Dinu dabei gewesen, dann wäre dieser Aufenthalt noch perfekter gewesen. In diesen 3 Wochen merkte ich stark, was mir alles fehlte und ich freute mich unglaublich, ihn wieder in die Arme zu schliessen. So ziemlich romantisch war das Wiedersehen.... schöne weisse Rosen übergab er mir und er kochte ein unglaublich tolles Essen für mich, mein Lieblingsessen.

Für mich steht nun eine Regenerationswoche an - vielleicht auch 2 Wochen…. Bilder gibts in der Galerie.

Folgende Trainingsstunden kamen zusammen:

 

Woche zwei "Dinu allein zu Haus"

Verfasst von Dinu am 8.4.

Tabea trainiert ja fleissig in Spanien. Da kann ich ja nicht gut zu Hause rumsitzen und schwang mich am Ostermontag aufs Rad. Ich düste aber nur bis nach Kiesen, wo ich als Streckenposten an einem Radrennen im Einsatz war. Das war echt krass! Es mussten 20 Runden (etwas über 100km) gefahren werden, in der ersten Runde brauste das ganze Feld an mir vorbei, es gab einen starken Windstoss!
Ich war so froh, dass ich am Streckenrand stand und nicht mitfahren musste.
Während der Arbeitswoche so das übliche Programm – dienstags am Mittag Lauftraining und am Abend durfte ich ein Training leiten. Mittwochabend durfte ich nochmals leiten.
Am Freitagabend konnte ich einen Vortrag halten. Eine Erfahrungsgruppe von Eltern von diabetischen Kindern hatte mich eingeladen und ich versuchte, aufzuzeigen, was alles möglich ist. Trotz oder eben gerade mit Diabetes. Es benötigt zwar immer viel Aufwand und eine gute Organisation aber sportlich kann man als Diabetiker (fast?) alles erreichen. Eindrucksvoll zeigte das in der noch gerade aktuellen Hockeysaison Jan Neuenschwander! Jan ist seit Kindheit Diabetiker Typ 1 (also insulinpflichtig so wie ich auch) und ist beim EHC-Biel als Spieler mitverantwortlich für die tolle Saison 17/18. Er hat viele entscheidende Tore erzielt und wurde ein echter Schlüsselspieler.
Es freut mich immer, wenn ich Leute motivieren kann! Mein Diabetes hat mir auch einiges gebracht. Man lernt früh, Verantwortung zu übernehmen, den Kopf bei der Sache zu haben, zu improvisieren und auch zu organisieren.
Am Samstag war im Haushalt und auch sonst viel zu erledigen. Am späten Nachmittag zog ich dann noch meine Laufschuhe an und machte einen Steigerungslauf. 5km im Schnitt von 5:30 – 5:45/km, 4km im 5:20er, 3km in einem 5:00/km Schnitt, 2 in je 4:45min und dann noch einen km so schnell ich konnte. Das war recht hart, entsprechend müde war ich dann am Abend.
Sonntags startete ich ab Solothurn mit einer 6er-Gruppe auf eine Fahrt rund um den Bielersee. Bei 2 gemütlichen Kaffee-Stopps genossen wir die Sonne. Wenn wir aber radelten gings ziemlich zügig vorwärts, wir legten die 90km in einem 28,8km/h-Schnitt zurück. Anschliessend joggte ich noch 3km – Koppellauf halt.
Garmin zeigte mir dann freundlicherweise, dass ich letzte Woche nur einen Bruchteil von Tabeas Radkilometern zurückgelegt habe – klar doch, ich musste ja noch arbeiten…….

 

 

Laufen und Radfahren - in 2 verschiedenen Ländern...

Verfasst am 2. April
Da war aber eine laufintensive Woche für Dinu. Letzten Samstag: Training mit Töbu, einem Kollegen aus dem solothurnischen. Normalerweise joggen wir ja etwa eine Stunde locker, letzten Sa. fand Töbu aber: «Mer chöi gärn e chli witer Jogge». Es wurden dann etwa 11km. Am Sonntag war Dinu dann am offiziellen GP-Training, wo er je einen Teil des Hin- und Retourweges joggte. Es ergaben sich 25km. Montags: Mit der Arbeitskollegin schn lange für einen Mittagslauf abgemacht, dienstags Lauftraining mit Indurance, welches sehr intensiv war, und abends dann noch eine Laufeinheit mit einer Gruppe. Das sind Mitglieder eines Fitnesscenters (Bodygym Bern), welche Dinu leitet und fit für den GP zu machen versucht.
Mittwochs wäre das Training mit dem TV Bolligen geplant, dieses wurde aber abgesagt. Stattdessen drehte Dinu dann ein paar Runden auf der 400m-Bahn im Neufeld, welche er sich auch anstrengend gestaltete.
Das waren 6 Lauftrainings in 5 Tagen, so oft und viel ist er wohl noch nie gerannt!
donnerstags durfte er die Spinninglektion von Tabea übernehmen und war zuvor doch etwas nervös. Aber von den Laufschuhen nahm er etwas Abstand. Am Freitag war er im Raum Solothurn unterwegs – Besuch bei den Eltern, eis go zieh mit einem guten Kollegen, Znacht beim Göttimeitli. Samstags schon wieder ein Lauftraining über etwa 14km.
Ansonsten wars nicht die optimale Woche für Dinu. Am Dienstagabend kam er aus seiner Praxis und wollte zum Training radeln aber sein Velo war weg – geklaut! Er rannte zurück in die Praxis, packte um und rannte dabei los. Nach dem Training halt mit dem Postauto nach Hause.
Am anderen Morgen durchsuchte er erfolglos die halbe Wohnung nach seinem Praxisschlüssel. Wo hatte er ihn bloss hingelegt? Ob er noch im Fitnesscenter liegen könnte? Normalerweise ist ja Dinu derjenige, welcher vermisste Gegenstände eher findet, nicht sucht. Doch wie sollte er bloss in die Praxis kommen? Die Zeit drängte, bald sollte der erste Patient auftauchen! Endlich erreichte er eine Arbeitskollegin, welche ihm ihren Schlüssel ausleihen konnte. In der Praxis angekommen fand er dann auch den Schlüssel – im Stress und Ärger am Vorabend hatte er ihn stecken gelassen……
Am Mittag desselben Tages musste er rasch in die Stadt und düste mit Tabeas Fahrrad los. An einer Stelle entschied er sich für eine Abkürzung übers Trottoir – in seiner Pechsträhne kostete ihn das 40 Franken und ein längeres Gespräch mit einem Polizisten…. Naja, nichts gespart.
Am Ostersonntag hatte er geplant, am Flohmarkt in der Reitschule Gegenstände aus dem Haushalt zu verkaufen. Wir hatten 4 Kisten voller Material, welches wir nicht mehr benötigen, parat. Alles war organisiert, ein Präsentierständer organisiert, der Platz reserviert und sicherheitshalber hatte Dinu beim OK abgeklärt, ob der Flohmi am Ostersonntag tatsächlich durchgeführt würde oder ob es ein 1. Aprilscherz sei. Am Vorabend kam dann aber ein Mail: Flohmarkt abgesagt, weil eine Gruppierung die Reithalle besetzt hat! Ja, tatsächlich, heutzutage besetzt man die Reithalle um zu protestieren……
So wie Dinu viel auf den Laufschuhen unterwegs war sass Tabea die ganze letzte Woche auf dem Fahrrad. Als Rennveloleiterin führt sie Gruppen durch die Umgebung und Anstiege rund um Cambrils in Spanien. Mit Durchschnittstempos von bis zu 28,5 km/h (auf Touren teilweise über 100km) war sie unterwegs – sie leitet eine der schnellsten Gruppen. Sie geniesst das Radfahren, die warmen Temperaturen und die Sonne. Dass sie zusätzlich immer wieder schwimmend und rennend unterwegs ist, versteht sich ja wohl fast von alleine 😉

 

Socken?

Verfasst von Dinu am 25.3.2018
Andere Leute kämpfen mit den Socken, welche in der Waschmaschine verschwinden.
Das Problem haben wir gelöst. Wenn ein einzelner Socken aus der Waschmaschine kommt, legen wir den in einer Schublade ab und früher oder später kommt ein zweiter dazu und das Paar ist wieder zusammen. Das geht sehr häufig auf, aber doch nicht ganz immer. Manchmal haben wir auch Glück wie kürzlich, als Tabea wie immer viel schneller mit dem Schwimmen fertig war und bereits am Haare föhnen. Dinu kam aus der Dusche und entdeckte am Boden einen einzelnen Socken. "Wer weiss, vielleicht können wir den gebrauchen, den legen wir in unsere Schublade", dachte er. Er nahm ihn mit und zeigte ihn Tabea und sie meinte: "Ah genau, das ist meiner, den habe ich wohl liegen gelassen.....". 
Bei uns sind die Socken weniger ein Problem, aber die Handtücher, welche wir zum Abtrocknen nach dem Duschen brauchen, das ist unglaublich. Dinu kann manchmal in einer Woche 3x ein frisches Tuch nach vorne nehmen, bei der Dusche aufhängen und einen Tag darauf ist es wieder weg. Oder noch schlimmer, dann nimmt er ein neues nach vorne, benützt es und am anderen Tag ist es immer noch triefend nass. Als ob es in unserer Wohnung regnen würde!! Das ist ab und zu unglaublich.
Er meldet teilweise auch: "Du, Tabea, ich habe ein neues hervorgenommen und zwar das und das", und garantiert ist es am anderen Tag weg. Dafür hängt ein anderes da - also manchmal, ab und zu, so all paar Monate mal..... Ja immerhin:-). Das ist übrigens nur bei den Abtrocktüchlein so. Bei den Tüchlein, mit welchen man im Spinning den Schweiss abtrocknet, da siehts anders aus! Wer schon einmal in einer Lektion mit Tabea war, kennt die Papierhandtücher, welche sie verwendet.....
Ansonsten waren wir letzte Woche natürlich auch sportlich unterwegs. Nach dem Kerzerslauf haben wir aber und eher geschont und waren nicht so fleissig auf den Laufschuhen. Tabea reiste dann am Freitag nach Spanien los, wo sie 3 Wochen als Veloguide aktiv sein wird. Dinu besuchte am Sonntag das GP Training vom STB, wo die ganze Strecke abgelaufen wurde. Er lief schon ein Stück hin und eines retour, so kamen 25 km in knapp 2,5h zusammen.

Kerzerslauf 2018

verfasst von uns beiden am 18.3.2018

Der Kerzerslauf hat in der Zwischenzeit einen wichtigen Stellenwert in unserem Jahresprogramm eingenommen. Mit seinen 15km mit mehreren Anstiegen ist er für uns zwar eher zu schnell, aber dennoch ein sehr harter Trainingswettkampf.

Wir hatten Glück, dass sich das Wetter nicht ans Wetter hielt;-). Denn die Prognosen hatten Regen ab 10 Uhr vorausgesagt. Es blieb aber bis nach 14 Uhr trocken, was das Laufen doch erleichtert hat. Bei angenehmen 6 Grad wars auch weder zu kalt noch zu heiss, sondern ideales Laufwetter. Tabea hatte uns beide so angemeldet, dass Dinu 3min vor Tabea starten durfte.

 

Bericht Dinu:

Ich hatte mir die Zeiten vom Vorjahr notiert, da ich wusste, dass ich damals den Lauf gut eingeteilt hatte. Als ich nun den 1. Kilometer deutlich schneller zurücklegen konnte, war ich nicht sicher, obs daran lag, dass ich der letzten Zeit zwar nicht mehr, aber härter trainiert habe, oder ob ich, zu schnell unterwegs war. Da es auf den nächsten Kilometer so weiterging, ich aber nicht das Gefühl hatte, dass ich nächstens einbrechen würde, freute ich mich ab den besseren Zeiten. Aufs Ziel zu merkte ich, dass ich nicht nur meine letztjährige Bestzeit von über 1h12 unterbieten konnte, sondern sogar unter 1h12 laufen würde.Dies beflügelte ungemein, so dass ich nach 1h9min und selber gestoppten 15 Sekunden im Ziel eintraf. Kurz danach, kam bereits Tabea ins Ziel, welche aber nicht so strahlte wie ich.

 

Bericht Tabea:

Ich startete 15 Sekunden schneller in den 1. Kilometer wie das letzte Jahr. Es ging dann bis km 7 so weiter, dass ich immer etwa  5-10 Sekunden schneller unterewegs war wie im Vorjahr. Schon beim 2 Kilometer befürchtete ich aber, dass ich dieses Tempo nicht durchhalten könnte, da ich ziemlich nahe am Anschlag lief. Viel ändern an dieser Sachlage konnte ich aber dann auch nicht mehr. Zu lange hätte es gedauert, bis mein Puls etwas nach unten gekommen wäre. Daher entschied ich mich, so lange wie es geht, so zu laufen. Ab km 8 kippte das Ganze dann von schnelleren Kilometern wie letztes Jahr zu langsameren. Ab da schaute ich dann nicht mehr auf die Uhr, da mich die langsameren Zeiten geärgert hätten und ich dies sowieso nicht hätte ändern können. Daher lief ich so gut es ging dem Ziel entgegegen. Als dann plötzlich das Schild mit "noch 500m bis zum Ziel" kam, war ich völlig überrascht. Denn ich rechnete noch mit 1.5km. Mein geplanter Steigerungslauf ab den letzten 1.5km ging somit in die Hose. Ich rettete, was zu retten war und lief die letzten 500m vollgas ins Ziel. Erst ein paar Sekunden nach Zielankunft schaute ich zaghaft auf die Uhr. 1h09:07 zeigte die an. 4 Sekunden langsamer wie letztes Jahr war das Fazit dieses Laufes. Einerseits war ich damit zufrieden, gleichschnell gelaufen zu sein. Anderseits wäre ich auch gerne ein paar MInuten schneller gewesen. Aber wiederum war die Zielzeit auch das, was zu erwarten gewesen ist. Denn meine Trainings zielen im Moment auf meinen Hauptwettkampf im Juni, den Celtman xtreme Triathlon", ab.

 

Witzigerweise haben wir hinterher festgestellt, dass wir sehr ähnliche Schlusszeiten (2 Sekunden auseinander) hatten und sich zwischen uns nur gerade 4 andere Personen rangiert wurden. Es schien, als wären wir zusammen gelaufen, was ja überhaupt nicht der Fall war.

Beim anschliessenden Kuchenbuffet plauderten wir mit diversen Kollegen über den vergangenen Lauf.

Am Sonntag war eine lockere Biketour mit Kollegen geplant. Witterungsbedingt sagen aber die Kollegen ab, so dass wir zu zweit auf der lockeren Ausfahrt 30km zurücklegten. Tabea gab auf den letzten Kilometer etwas mehr Gas, damit sie rechtzeitig zum Schwimmtraining im Weyerli erschien. Dinu zogs auch ins Wasser, allerdings in die Badewanne zu Hause. So geht das.

Bäriswil läuft....

verfasst von uns Beiden am 11.3.

 

Die Gemeinde Bäriswil ist diejenige im Kanton Bern, welche prozentual am meisten Startende am GP 2017 stellte. Bäriswil will nicht aus den Lorbeeren ausruhen, sondern will den Titel aktiv verteidigen und bietet darum einen 4-teiligen Aufbaukurs für den GP 2018 an. Diesen dürfen wir beide leiten. In der vergangenen Woche fand das erste geführte Lauftraining dieses Laufkurses statt. Trotz strömenden Regen kam eine stattliche Truppe zusammen. Den Flyer findet ihr im Anschluss unseres Berichtes.
Ansonsten haben wir fleissig trainiert. Unter anderem konnten wir ein Lauftraining bei der OL Läuferin Judith Wyder geniessen und auch sonst waren wir definitiv auch nicht untätig.
Am Freitag gabs die erste Rennrad-Ausfahrt für Tabea mit Michael und Steffi. Die Ausfahrt wurde angekündigt als Grundlagentraining. Daraus wurde dann nichts, es wurde gegenseitig gepusht und am Schluss stuften alle das Training auf einer Skala von 1-10 bei 6-7 ein. Jedenfalls waren es die ersten 70km draussen seit längerer Zeit.

 

Am Samstag sass Tabea über eine Stunde auf ihrem neuen Triathlonrad - allerdings zu Hause auf der Rolle. Anschliessend besuchte sie das Schwimmtraining vom Triathlonklub Bern, wo sie 4.5km schwimmen durfte. Dinu bevorzugte ein kurzes Lauftraining von zu Hause aus. Am Abend schauten wir schon wieder einen Kinofilm über Sport. Nach dem wir kürzlich den Eislauffilm "I Tonya" (sehr zu empfehlen) gesehen haben, kam nun "Mario", ein Film über Fussball, an die Reihe. Beim Abendessen muss Dinu etwas Falsches gegessen haben. Er litt in der Nacht dann an starken Bauchschmerzen und Durchfall. Bei der Laufrunde über 17km am Sonntag fühlte er sich doch fit genug um mit Tabea 6x 1600m im Wettkampftempo laufen zu können, unterbrochen von jeweils 400 lockerem Joggen. Dazu gabs auch einmal wieder alltägliche Komik. Tabea ruft von oberem Stock in unserer Wohnung: "Dinu, wo hesch du mi Pulsgurt ane da - hesch nä id Sportwösch keit? I ha nä doch da bim Glettilade ufghängt u iz finge i nä nümä". Dinu kommt in den oberen Stock angerannt, schaut dort nach, wo Tabea zuletzt gesehen hat, wo nur ein verschwitzter Beinling aufgehängt war. Als Dinu den zur Seite schob, kam doch tatsächlich ein Pulsgurt zum Vorschein - Welch Überraschung.

 

 

 

Tabea und Martin Ruegge im Einsatz für Bäriswil läuft
Tabea und Martin Ruegge im Einsatz für Bäriswil läuft

Bike&Run

Verfasst von Dinu am 4.3.

Ich hatte ja das Gefühl, dass der lange Lauf vom letzten Wochenende genug Laufen für die nächsten paar Monate gewesen wären!! Meine Frau war da anderer Meinung und so standen wir am Sonntagmorgen um ca 8:20 in Thun am Briefing für das «Bike&Run»Training von Bigfriends. Dabei rennt eine Person und der oder die zweite Person fährt mit dem Fahrrad nebenher. Nach 2km wird gewechselt, immer hin und her, ca 48 km rund um den See! Also pro Person gegen 24 km. Da man ja jeweils 2km «Pause» hat, rennt man die 2km doch etwas schneller.
Ihr könnt es euch ja vorstellen – entweder war ich am laufen wie ein wilder, um mir irgendwelche «aufmunternde» Kommentare anzuhören (Gäu d Bei düe weh? Oder: Hey, mer hei scho gli d Helfti!) und mich anfeuern zu lassen oder ich sass auf dem Bike und musste mich sputen, um Tabea nach zu kommen. Im Durchschnitt rannten wir unsere Kilometer irgendwo zwischen 4min 30sek und 4min 45sek, aber es gab auch deutlcih schnellere und langsamere – vor allem bei Tabea. Sie startete mit Top Zeiten, brach aber gegen Schluss etwas ein. Ich startete langsamer als Tabea – konnte mein Tempo aber einigermassen durchhalten.
Es gab übrigens auch noch so wilde Kerle, die sind die ganze Strecke alleine gerannt – und waren dabei schneller als wir zu zweit.
Was sonst noch lief letzte Woche? Allerlei, aber ausser einem 3,5 stündigen Radtraining indoor von Tabea (ja, sie hats ausgehalten) und einem 5gängigen Probekochen für eine Hochzeit (wir dürfen im August 2018 eine Hochzeitsgesellschaft in einem Lagerhaus bekochen) nicht soooo viel Spektakuläres. Aber Fotos gibt’s – wie immer in der Galerie.

 

 

Gluexli-Lauf

 

 

Verfasst von uns Beiden am 25.02.2018

 

Über den Langlaufausflug vom letzten Mittwoch will Tabea nicht gross berichten. Denn das Langlaufen war anstrengend und der Schuh drückte trotz Spezialpolster immer noch. Eigentlich wollten Tabea und ein Kollege die Sonne auf dem Gurnigel finden. Das klappte aber nicht, sie steckten mitten im Nebel und sahen knapp 2m weit. Ausserdem wars gefühlte minus 15 Grad warm und es schneite, so dass man die Langlaufloipe teilweise gar nicht mehr richtig sah. So setzte Tabea nach 1h15 einen Schlusspunkt und suchte das Auto auf dem Parkplatz. Sie fand es sehr einfach, weil das Licht noch brannte. Allerdings doch nicht mehr so stark – die Batterie war so gut wie am Ende. Starten liess sich das Auto nicht mehr. Weit und breit war kein Knochen mehr da – war ja auch logisch, wer ist schon bei dem Wetter unterwegs? Logische Reaktion: Anruf an Dinu. Zusammen mit dem Kollegen, der etwas 30min später zurückkehrte, konnte sie aber dann das Auto anschieben und dann doch wieder starten. Der Kollege hatte allerdings ziemlich Pech. Er verlor sein Smartphone auf der Loipe…. Deshalb gibt’s nun keine Fotos von den schön verschneiten Wäldern und dem Nebel.
Am Freitagabend besuchten wir das Schwimmtraining des Triathlonklub Berns. Es war ziemlich anstrengend und kurz vor 22.30 waren wir dann todmüde im Bett. Am Samstag klingelte der Wecker dafür umso früher. Denn um 8.15 Uhr mussten wir bei der Gurtentalstation stehen. Dort konnten wir unser Gepäck aufgeben und standen kurz darauf an der Startlinie des Gluex-Laufes. Der Gluexlauf ist ein Trainingslauf über 55km, es gibt aber auch die Kurzversion Gluexlilauf, welcher «nur» 37 km lang war. Wir entschieden uns für die Kurzversion. Bei Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt kamen wir trotzdem bald ins Schwitzen, weil die Strecke zuerst über den Gurten führte. Danach kam der Ulimizberg und ab dann gings via Lisiberg nach Bütschelegg. Also haufenweise Anstiege – mou ufä, mau abe, mau.., Die Bise drang durch Mark und Bein, Tabea fror sogar beim Laufen, währenddessen Dinu eine Schicht zu viel angezogen hatte. Wir waren mit mehreren Kollegen/innen am Start. Einen grossen Teil der Strecke rannten wir mit 2 Kolleginnen, welche die Strecke schon vom letzten Jahr her kannten. Tabea rannte die ersten 15km etwas schneller und wartete dann auf Dinu und die beiden Kolleginnen. Bei Km 21 hatte Dinu eine Krise, Tabea motivierte ihn mit dem Satz: Mini Bei düe im Fau ou so weh wie dini – rannte dann aber wieder etwas schneller davon. Bei km 30 in Riggisberg gabs warmen Tee und die Frage, ob man noch die 7km ins Ziel nach Burgistein rennt oder die längere Tour via Gurnigel anhängen wollte. Dinu und die beiden Kolleginnen entschieden sich für die Kurzvariante. Tabea entschied sich für die Autostoppaktion. Sie wollte sich die 6 km, welche mehrheitlich abwärtsführten, weil dies ihrer Ferse nicht gutgetan hätte, schenken. Glücklich, zufrieden und hungrig kamen alle in Burgistein an und erfreuten sich an der leckeren Pasta, Kürbissuppe und Kuchen. Nun freuen wir uns auf nächste Woche. Zuerst müssen wir den Muskelkater auskurieren und dann sind wir gespannt, was Tabea an nächstem Mittwoch anstellen wird. Sie geht nochmals Langlaufen......

 

Martin Ruegge und Tabea Zimmermann

40'000 Besucher vom 11.11.11-31.12.16

Besucher ab 4.1.2017:

Besucherzaehler
Chris Herzog - unser Hochzeitsfotograf
Chris Herzog - unser Hochzeitsfotograf