Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

Willkommen auf der Homepage von Tabea und Martin "Dinu" Ruegge. Wir sind ein sportliche Paar, das immer unterwegs ist. Mehr über uns findet ihr in den verschiedenen Menupunkten - einfach links darauf los klicken!

 

Hier auf der Frontseite präsentieren wir Euch immer den aktuellsten Bericht über unsere sportlichen Herausforderungen und zeigen Euch neue Fotos.

Etwas ältere Artikel (etwa 2-3 Monate alt) findet Ihr jeweils unter Aktuelles. Aber auch ein Blick in unser Archiv lohnt sich immer.

Es gibt auch einen Facebookaccount von Tab-di. Über diesen möchten wir in Zukunft sportliche Infos verbreiten oder auch Liveticker während Sportevents betreiben. Wer so auf dem Laufenden gehalten werden will, darf entweder auf Facebook unseren Account liken oder direkt hier auf der Homepage auf der rechten Seite auf «gefällt mir» drücken (dazu muss man aber auf Facebook eingeloggt sein).

 

Der Gigathlon war in jedem Jahr einer der Saisonhöhepunkte. Aus diesem Grund haben wir Ihm auch etwas mehr Platz auf unserer Seite gewidmet: Unter Gigathlon  findet Ihr alle  Berichte rund um den Anlass.

 

Martin "Dinu" Ruegge arbeitet als dipl. Ernährungsberater HF. Seine berufliche Homepage findet Ihr unter www.erb-monbijou.ch

Einige Fotos unserer Hochzeit findet Ihr als Präsentation hier: http://chris-herzog.ch/galleries/hochzeit_td/ .
Es lohnt sich, wenn Ihr Euch ein paar Minuten Zeit nehmt, es hat viele wunderschöne Fotos, hoffentlich auch eines von Euch? Zuerst die vom First-Look, aber auch von der Kirche, dem Apéro,.......

4. Hochzeitstag

verfasst von uns beiden am 24.05.2020

Am 21.5. feierten wir unseren 4. Hochzeitstag - zum ersten Mal feierten wir ihn nun zu dritt. Daher sollte es ein spezielles Programm geben – zumal unser Hochzeitstag in diesem Jahr auf Auffahrt fiel.

Tabea fand, wir könnten einen Ausflug mit einem Abendessen kombinieren, so schlug Dinu vor, das dem Auto irgendwo oberhalb von Magglingen zu parkieren, in Richtung Chasseral zu biken und dort auf die Laufschuhe zu wechseln und zum Gipfel zu rennen/laufen.

Tabea optimierte die Tour und fuhr bereits von zu Hause aus nach Biel per Bike und fand, dass wir uns am Bielersee treffen könnten – das get e chli meh Höhemeter mit em Ahänger!

Dinu nahm das Auto und parkierte am Bielersee. Von dort aus fuhren wir gemeinsam Richtung Chasseral. Mit dem Anhänger die Steigung nach Nods hoch war sehr hart. Tabea nahm den Anhänger auf den ersten 2km. Danach durfte Dinu ran – so viel zum Thema «das get e chli meh Höhemeter mit em Ahänger» . Er zog ihn bis kurz nach Nods. Dort wollten wir auf die Laufschuhe wechseln und den Chasseral so erklimmen. Doch Tabea hatte vergessen ihre Schuhe einzupacken. Daher mussten wir spontan umplanen. Dinu opferte sich, mit dem Velo und Anhänger hoch zum Chasseral zu fahren. Tabea konnte so mit seinen Laufschuhen hochlaufen. Dinu ist sozusagen fast den ganzen Berg mit dem Anhänger hochgefahren - was ein riesen Kraftakt ist..... Bis Nods waren wir auf Nebenstrassen unterwegs, die letzten Kilometer alleine mit Julia gabs aber nur noch eine Strasse hoch zum Chasseral. Da herrschte Verkehr wie auf einer Autobahn! An Auffahrt auf den Chasseral – doofe Idee!

Oben angekommen war er nicht wirklich erstaunt, dass noch haufenweise andere Leute oben waren.... Darum blieben wir nur kurz und fuhren/rannten runter an den See, wo wir ein kurzes Bad genossen bevor wir in Wingreis ein feines Abendessen im Restaurant Engelberg genossen.

 

Ansonsten absolvierte Tabea diese Woche seit längerem wieder Mal ein Schwimmtraining im Becken. Das Wylerbad öffnete nämlich vergangenen Montag das Freibad. Dummerweise war das Wasser nur 17 Grad warm und sie hatte keinen Neo dabei. Trotzdem zog sie 1h durch. Sie erzählte, dass sie bereits nach 30min ungemütlich kalt hatte, aber sie das ganze durchziehen wollte.... Danach brauchte sie mindestens 2h bis sie wieder aufgetaut war, trotz heizen im Auto etc. Am Mittwoch war sie dann mit ihrem Vater (er auf seinem E-Bike) über die Grosse Scheidegg geradelt. Am Samstag gabs für sie mal wieder den Gurnigel von Schwarzenburg aus, bevor der grosse Regen kam.

 

Dinu hingegen musste diese Woche viel lernen, denn am kommenden Dienstag steht die Abschlussprüfung im CAS Sporternährung auf dem Programm. Daher hatte er nicht viel Zeit zum Trainieren - ausser sein Gehirn😉. Er sagt, dass er noch nie in seinem Leben so viel gelernt hat für eine Prüfung wie für diese – aber noch nie ein so schlechtes Bauchgefühl. Ob das am Alter liegt?

 

Grosse Scheidegg

verfasst von Tabea am 18.05.2020

Ein kleiner Ausschnitt aus Tabea's Trainingswoche.
Am Mittwoch stand auf ihrem Trainingsplan: 6h Grundlagen Ausfahrt auf dem Rennrad. Es war nicht gerade Rennrad-Wetter gemeldet, aber die Prognosen wechselten stündlich.
Tabea stand am Mittwoch-Morgen auf und sah kurz die Prognosen an. Um 11 Uhr sollte es für eine Stunde regnen, ansonsten mehrheitlich trocken. So entschied sie sich, zu starten. Kurz vor Biel war sie das erste Mal im Regen unterwegs. Von Tavannes bis Moutier dann eher trocken und ab dort nur noch Regen.... In Gänsbrunnen hätte sie eigentlich direkt über den Balmberg fahren können, aber nein, sie entschied sich trotzdem noch den Aufstieg auf die Tannmatt zu machen. Dies waren nochmals 450hm und man kommt dann runter nach Herbertswil. Völlig durchnässt nahm sie den nächsten Anstieg über die Schmiedenmatt unter die Räder. Dann gings im Regen zurück nach Bern. Nach 140km und 2600hm und ca. 6h unterwegs sein, war sie dann doch froh, zu Hause angekommen zu sein. Insgesamt war sie über 4h im Regen unterwegs. Gedachte hatte sie im Vorfeld, 2h Regen, 4h Trockenheit
L

 

Am Donnerstag gabs Hügelläufe. 5x 3min schnelles hochlaufen am Gurten. Vor allem vom runterlaufen hatte Tabea bis am Samstag noch Muskelkater!
Am Freitag gings zu dritt weiter. Dinu nahm Julia im Anhänger mit und so joggten wir 60min gemütlich durch die Gegend. Nach 60min fing Julia an zu singen...warum? Weil wir das Tempo erhöhten und die letzten 5km in einem 4:30er Schnitt liefen.... Und Dinu schob in dem Tempo tapfer den Wagen....Julia hat immer Freude, wenns schneller wird!
Am Samstag hatte Tabea ein strenges Intervall (4x 4min mit sehr viel Kraft aufwärts) am Berg und entschied sich für den Frienisberg. Dinu mit Julia im Schlepptau kam auch mit, wählte aber eine etwas kürzere Strecke. Oben angelangt meinte Tabea: „Gäu das Intervall esch h….. ert gse?“ Dinus fand, mit einem Anhänger den Frienisberg hoch machst Du Dir nicht noch Gedanken, ob und wann Du ein Intervall fahren kannst! Du krampfst Dich hoch und überlegst, ob Du nun absteigen und zu Fuss hoch sollst oder im Sattel bleiben willst!  

 

Am Sonntag startete Tabea mit einem Kollegen auf eine Tour über die Grosse Scheidegg. Von Urtenen nach Thun, dann nach Brienz-Meiringen bevor es dann hoch auf die Scheidegg ging. Sie erreichte ihre persönliche Bestzeit beim Aufstieg und war sehr zufrieden. Dann gings runter nach Grindelwald und ab da gabs nur noch Gegenwind. Die letzten 30km waren sehr hart. Der Wind gehört immer noch nicht zu ihrer Stärke L . Dinu war auch sportlich aktiv. Der fuhr mit dem Rennrad und Julia im Schlepptau via Limpachtal und Gegenwind nach Solothurn und zurück. Das Ziel waren seine Eltern – oder Julias Grosseltern. Im Garten erhielt er dann eine Nachricht von Tabea, in der stand, dass sie so schnell wie noch nie auf die Scheidegg geradelt sei. Dinu fand, sie sei eine Maschine – er hat das Gefühl, sie sei so fit wie noch nie! Im Moment macht sie viele harte Intervalle und hat auch bei der Ernährung noch Optimierungsschritte vorgenommen, das alles zahlt sich nun aus! Tabeas Antwort: „Blablabla“!
Tabea ist in den Beinen so fit wie noch nie. Am Vertrauen arbeitet sie noch.

 

FTP Test

verfasst am Muttertag von Tabea

Die Woche war sportlich gesehen eher ruhig. Tabea hatte eine Ruhewoche. Das heisst, sie trainierte ca. 50% weniger als sonst. Am Mittwoch gabs aber dennoch eine 6 stündige Radtour durchs Emmental. Vor ca 3 Wochen "musste" sie mit einem Kollegen auf eine Tour durchs Emmental und fand "Das längwilige Ämmitau gäng". Seither war sie etwa 4x im "längwilige Ämmitau" und entdeckt andauernd neue, wunderschöne Flecken. So schnell kann man seine Meinung ändern.
Danach war wieder Erholung angesagt bis zum Samstag. Denn dann durfte sie, wie alle 2 Monate, den FTP Test auf dem Rad durchführen. Kurze Erkärung zu: Was ist ein FTP Test:

 

 

FTP und FTHR stehen für „Functional Threshold Power“ bzw. „Funtional Threshold Hearth Rate“. Diese Werte stellen die derzeit maximal mögliche Dauerleistung über eine Stunde dar, entweder in Watt (FTP) oder als Pulswert (FTHP) angegeben. Sie sind ein guter Vergleichswert für Deine aktuelle Leistungsfähigkeit. Das bedeutet: je höher der FTP-Wert, desto höher ist auch die Leistungsfähigkeit. 

Damit man nicht eine Stunde vollgas fahren muss, wird der Test nur 20 Minuten gemacht – also, 20 Minuten so schnell man während dieser Zeit kann eine Steigung hochfahren. Oder das Ganze zu Hause auf der Rolle. Anschliessend schaut man, wie viele Watt man in diesen 20 Minuten durchschnittlich gedrückt hat und zieht noch 5% davon ab, damit man den FTP-Wert bekommt. Und dieser sagt dann eben, dass man die Leistung übere eine Stunde erbringen kann – und danach ist man fix und foxi…

 

 

Tabea machte diesen Test am Grenchenberg, da sie dort 20min ungestört eine relativ konstanten Steigung hochfahren kann. Sie fand, das sei mindestens genau so brutal wie auf der Rolle, wo sie die letzten 2x den test ausgeführt hatte. Mit dem Ergebnis war sie dann äusserst zufrieden, 20 Watt mehr konnte sie drücken wie beim letzten Test im Februar. Danach gabs ein Bad im Wohlensee zur Abrundung.

 

Ab ufä Güsche

verfasst von uns Beiden am 03.05.2020
In Tabea's Trainingsplan stand am Sonntag: so wit seckle,wie no nie ime Training gsecklet bissch. Sowas muss man Tabea nicht 2x sagen und schickte Dinu einen Vorschlag: Mir seckle uf Solothurn u derte ufä Wissestei u de mitm Öv retour. Dinu meinte: " Die Strecke sei doch etwas zu weit, die Gondelbahn beim Weissenstein, coronabedingt nicht fahre und so die Gesamtstrecke etwas zu weit sei. Tabea willigte schlussendlich auf einen Kompromiss ein, welcher lautete:Ab ufä Güsche. Von zu Hause, der Aare entlang nach Kersatz und dann hoch auf den Gurten und anschliessen runter zur Gelaterie im Monbijou, lautete der Plan. Dass wir auf dieser Strecke nicht zu zweit waren, ist ja logisch. Wie immer war auch Julia mit dabei. Dinu opferte sich, den Wagen mehrheitlich zu schieben, denn er trainiert regelmässig mit dem Wagen und ist auch weniger verletzungsanfällig beim Laufen, wie Tabea. Dinu hätte eher eine Strecke an den Wohlensee gewählt, um weniger Leuten zu begegnen, aber Tabea musste schon beim 1. Vorschlag Kompromisse eingehen..... Nach km 27 waren wir dann auf dem Gurten, wo wir Julia kurz eine "Schnaggitour" machen liessen bevor wir dann herunter liefen bis zur Gelaterie, bei Kilometer 31. Ein paar Fotos dieses gelungen Trainings gibts in der Galerie.

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300km Radfahren - an einem Tag! Freiwillig :-)

Verfasst von Tabea am 26.04.2020

Am vorletzten Wochenende war Tabea mit 2 Kollegen (Eine Frau und ein Mann) auf einer 200km Radtour durchs Jura. Damals diskutierten sie über all die Wettkämpfe, welche nun abgesagt wurden, und dass jetzt andere Projekte hermüssen. Irgendwie kamen wir dann auf darauf, mal wieder eine Velotour von über 300km zu machen. So spontan wie sie ist, schlug Tabea vor, dass die Truppe doch gerade am Wochenende drauf 300km fahren könnten – 200km hätten sie ja geschafft. Da die anderen Beiden auch für solche spontane Aktionen zu haben sind, fixten sie den vergangenen Samstag für das Projekt.
Um 6.30 Uhr in der Früh starteten sie ab Schönbühl und fuhren Richtung Zürich. Die ersten 2 Stunden waren noch sehr kalt. Die Frauen hatten weder Jäckli noch Handschuhe an und folge dessen war es ihnen sehr kalt.
Gegen 9 Uhr wurde es bedeutend wärmer. Sie pedalierten nach Zürich, fuhren dann via Rapperswil über den Seedamm, danach kamen die ersten Steigungen auf den Ratenpass, welcher uns nach Zug führte. In Cham legten sie dann einen Bäckereihalt ein, denn ab dort waren es nur noch 100km bis nach Hause. Via Rengg kamen sie im Entlebuch an. Der Himmel war zwischenzeitlich sehr dunkel. In Escholzmatt holte sie dann der Regen ein, zum Glück aber nur kurz, denn in Langnau war es aber bereits wieder trocken. In sehr zügigem Tempo fuhren sie dann nach Worb, wo sich die Wege trennten. Tabea fuhr weiter nach Schönbühl, die anderen beiden radelten nach Bern. Nach 300km und 3300hm und einem 28.3km/h Durchschnittstempo waren sie schlussendlich alle müde, aber überglücklich zu Hause angekommen. Solche Projekte zu haben und sie auch umzusetzen machen immer Spass. Vor allem jetzt, wo keine Wettkämpfe anstehen, kann man sich an solche längeren und speziellen Trainings gut heranwagen. Denn es bleibt genügend Zeit, sich zu erholen. So gabs am Sonntag nur einen Lauf von 1h 25min (mit mehreren Anstiegen und ein paar Steigerungssequenzen), aufs Krafttraining verzichtete sie aber spontan.
Mal schauen, was als Nächstes ansteht. Nächste Woche und auch das Wochenende wird aber sportlich gesehen eher ruhiger ausfallen.
Dinu’s Samstag war dann vor allem Julia Tag. Zusammen radelten sie nach Bätterkinden, wo sie mit einem Kollegen der Emme entlang joggten. Am Abend zauberte er Tabea ein tolles Abendessen aufs Teller. Langweilig wurde es den beiden nicht.

 

viele KM und Kettenriss

verfasst von Dinu am 20.04.2020

 

In der Coronakrise entstehen haufenweise tolle Projekte, welche wir immer gerne mitverfolgen. Klar interessieren wir uns z.B. auch für Onlinekonzerte und sonstige Projekte, aber hier erwähnen wollen wir vor allem die sportlichen, zu welchen wir auch einen persönlichen Bezzg haben.

Wobei wir natürlich auch fasziniert verfolgt haben, wie der Orientierungsläufer Matthias Kyburz auf einem Laufband den Weltrekord über 50km auf 2:56,35 Stunden verbesserte (Link zum Projekt -  50km auf einem Laufband – für uns beide nicht vorstellbar.)

Nicht weniger unvorstellbar für uns ist es, einen Marathon auf einer 400m Rundbahn zu laufen, an einem sonnigen Morgen! Dinu könnte es sich noch eher vorstellen, für Tabea wärs bestimmt zu viel Monotonie. Aber genau das, einen Marathon auf der Bahn absolvierte, unsere Kollegin Priska – mutterseelenalleine, für sich, am Wochenende vor Ostern! Wobei, nicht ganz alleine, Tabea und Julia fuhren mit dem Auto nach Lyss, wo Tabea dann ein stündiges Training absolvierte. Sie begleitete Priska und konnte sie anfeuern. Dinu hingegen rannte nach Lyss und spulte dabei immerhin 21km ab. Inkl. 235 Höhenmeter, dafür brauchte er 1h 55min, und das in einem Training. Immer wieder erstaunlich, unseren ersten Halbmarathon als Wettkampf absolvierten wir in etwa 2h und 7min…..

Am Osterwochenende gabs wieder so ein spannendes Projekt. Dome hatte sich bei den marathonis.ch angemeldet, dort kann man bei der #runathomechallenge anmelden, erhält eine Startnummer und kann dann eine selber gewählte Distanz mit der Nummer rennen. Dazu rannte Dome am Osterwochenende von Toffen nach Thun. Dinu fand das ein coole Idee, radelte mit Julia nach Belp, zog die Laufschuhe an, montierte das Laufrad an Julias Anhänger und rannte etwa 7km mit Dome mit – tolle Sache!

Er wäre am nächsten Wochenende am Zürichmarathon gestartet, nun läuft er ihn in seiner Umgebung. Dies im Rahmen des 100er Clubs, auch das werden wir verfolgen.

Was sonst noch lief? Diverseste Training, z.B. gabs eines, an dem mussten wir 30sek vollgas rennen, 30sek locker – und das 20x! Und nach einer Pause nochmals 20! Wahnsinn.

Auch auf dem Rennrad waren wir des öfters. An den Papitagen ziehts Tabea momentan immer aufs Rennrad, dann gerne längere Distanzen. So gerade am Sonntag. Auf einer Tour durch den Jura legte sie über 200km zurück und berichtete, dass sie kaum Autos oder Leute gesehen habe. Sie hätte so gute Beine gehabt, sie wäre am liebsten noch weiter gedüst…… Dinu hatte etwas weniger Glück. Am Vortag waren wir gemeinsam im Limpachtal für ein Intervall-Rennradtraining. Dabei gabs bei Dinu einen Knall, die Kette blockierte kurz, es ging aber weiter. Dinu schaute nach, wir vermuteten die Bremse, welche tatsächlich die Felge berührte. Wobei Dinu das Gefühl hatte, dass der Knall und das Blockieren nicht von der Bremse kommen könne. Denn als er weiterradeln wollte, trat das Problem gleich wieder auf. Aber nach etwas rütteln und schalten gings dann wieder. Als wir unterwegs den Anhänger abtauschten (Tabea durfte Julia mit müden Beinen auf dem Heimweg ziehen), sahen wir, dass da etwas abgerissen war und dachten, dass dies wohl für das Problem verantwortlich sei.

Am Sonntag wollte Dinu auf eine kürzere Tour (Solothurn retour), nach 200m kam wieder die kurze Blockade und der Lärm. Er hielt an, schaute nach und sah, dass ein Kettenglied in die Höhe stand. Er schob das Rad nach Hause und konnte das Glied abbiegen, so dass die Kette wieder Problemlos durch den Wechsler flutschte. Im Stand! Als er aber losradeln wollte, fiel die Kette auf die Strasse. Dinu plante um – er nahm das Auto um nach Solothurn zu gelangen und hatte so einen erholsamen Tag. Bilder gibts in der Galerie.

Trainings

verfasst von uns Beiden am Ostermontag

In den letzten zwei Wochen kamen ein paar ganz tolle Trainings zusammen. Wir beschreiben mal hier ein paar Highlights.

 

  • Lauftraining: 20 x 30 Sekunden einen Anstieg hoch sprinten, 5 min Pause und dann das Ganze nochmals

 

  • Rennrad: 12 x 3 min Vollgas – dies war ein extrem hartes Training inkl. Babyanhänger

 

  • Rennrad: 2 lange Velotouren, 140km/2500hm und 190km/3000hm (ohne Veloanhänger)

 

  • Schwimmen: 2 kurze Schwimmtrainings im Moossee

 

  •  Rennrad: 3x 10 min an der Schwelle einen Anstieg hochfahren

 

  •  Diverse Krafttrainings

 

       Langweilig wurde uns nicht, trotz der speziellen Zeit im Moment. Wir genossen die tollen Trainings, das schöne Wetter, unsere kleine Famile.         

 

 

 

 

 

Wir bewegen uns weiter

verfasst von uns Beiden am 05.04.2020

Wir lesen in der letzten Zeit immer wieder von Sportlern, welche Mühe haben, zu trainieren, da ihre Zielwettkämpfe ausgefallen sind. Wir beide merken, dass uns dies nicht so Probleme macht. Wir trainieren beide gerne – klar, lieber draussen und in Gruppen. Aber auch ein abwechslungsreiches Training zu Hause beschert uns ein gutes Gefühl. Darum können wir uns auch dafür motivieren.
Das heisst, dass wir immer noch fleissig am Trainieren sind. Solange man darf, nutzen wir die Zeit und bewegen uns den Regeln entsprechend – vorsichtig draussen und drinnen.

 

Eigentlich hätten wir jetzt tatsächlich Grund, um die Motivation zu verlieren. Denn wir wären jetzt in Spanien am Radfahren (1 Woche bis Ostersonntag). Auch all unsere Saisonziele wurden in den letzten Wochen abgesagt: Austria xtreme, Inferno Triathlon (obwohl er erst Mitte August stattgefunden hätte), diverse Bergläufe, mehrere Triathlons, Strassenläufe und Inlinerennen. Auch wenn wir nicht wissen, wozu wir trainieren: Dank Bewegung geht es uns allen gut. Seid vorsichtig und häbets guet.

 

Wir trainieren oft zu Dritt

verfasst von uns Beiden am 30.03.2020

Im Moment sind wir oft zu dritt unterwegs – beim Joggen wie auch Rennvelofahren sitzt Julia in ihrem Wagen und scheint es zu geniessen. Oft schläft sie dabei ein, aber nicht immer. Aber sie ist eigentlich fast immer still, wenn wir unterwegs sind.

Gestern war so ein wunderbares Beispiel, wie wir teilweise aber auch trainieren. Einjoggen zu dritt, danach war geplant während 90 Sekunden eine Hügel hoch zu rennen, danach locker wieder runter. Insgesamt 6x hoch und runter, dann 15min Pause und dann das Ganze noch ein zweites Mal!
Beim Hügel angekommen rannte Tabea gleich nach unten um mit dem ersten Intervall anzufangen. Dinu suchte einen Platz etwa in der Mitte der Strecke und platzierte Julia, im Wagen, an den Streckenrand. Als Tabea durchflitzte, strahlte Julia, Dinu ging nun auch runter zum Start und machte seine Intervalls. Beim hochrennen strahlte Julia jeweils – wir sind uns nicht sicher, ob sie uns auslachte, wenn wir mit hochrotem Kopf uns da hochquälten oder ob sie dachte, wir würden mit ihr reden, wenn wir keuchend und schnaufend bei ihr hochkamen. Beim runterlaufen konnten wir bei ihr kurz halten, mit ihr plaudern – sie hatte die ganze Zeit ihr Käferfest und wir unser Intervall. Da wir versetzt gestartet waren, kam immer gerade Jemand von uns bei Julia vorbei, so dass sie selten alleine war. Und wir hatten unsere 2m Abstand ;-)
Tabea war ja als erste gestartet, holte Julia dann ab, Dinu beendete sein Intervall, danach 15min lockeres Joggen zu dritt, dann an einem anderen Hügel das ganze Spiel nochmals. Wir können ja nun nicht sagen, so hätten wir alle unseren Spass gehabt, aber zumindest Julia schien Freude zu haben. Danach gabs zu Hause für Dinu ein paar Rumpfübungen (Das findet Julia auch immer super) und Tabea ging noch aufs Rad. Sie musste noch ein paar schnelle Intervalle auf dem Rennrad anhängen.
Am Vortag waren wir bereits 3h auf dem Rennrad unterwegs, Tabea in kurzen Hosen und Shirt mit Ärmlingen, dafür mit Schuhüberzügen. Letzteres hätte sie nicht gebraucht. Deshalb entschied sie am Sonntag, diese zu Hause zu lassen und auch ohne Handschuhe zu fahren. Bereits nach 15min Radfahren, spielte sie mit dem Gedanken, umzukehren, da sie halbwegs am Erfrieren war. Tapfer fuhr sie aber gegen den Wind kämpfend weiter und kam nach 1.5h nach Hause und verschwand gleich unter der Dusche.

Ausnahmesituation

verfasst von Tabea am 23.03.2020

Keine Spinninglektionen geben, kein Schwimmen, kein Krafttraining im Fitnesscenter, keine Wettkämpfe, keine Ferien/Trainingslager, dafür Homeoffice, viel zu Hause sein, keine Freunde treffen - mit all dem mussten wir, wie ihr alle, uns in der letzten Zeit abfinden. Aber es gibt im Moment wirklich Schlimmeres, wie auf all das oben erwähnte zu verzichten.

Wir sind im Moment ziemlich im Alleingang unterwegs. Sport treiben wir noch immer, aber einfach nicht mit anderen zusammen. Die Motivation sich zu bewegen ist für uns genau gleich vor handen, auch wenn keine Wettkämpfe in der nächsten Zeit anstehen. Zu gerne bewegen wir uns an der frischen Luft.

Tabea war am Dienstag mit dem Rennrad im Jura unterwegs. Sie fuhr über die Schwenigmatt und Schmiedematt zurück - das sind sehr tolle, aber eher steile Aufstiege am Jura. Innert kürzerster Zeit fallen so einige Höhenmeter an. Am Samstag waren wir dann zusammen mit Julia auf dem Rennrad. Mit dem Anhänger ist man deutlich langsamer unterwegs, so kommen wir meistens nur auf einen 22km/h Schnitt, wo wir sonst einen 26-28km/h  Schnitt hätten. Am Sonntag gabs dann ein Intervall auf den Laufschuhen, Dinu joggte mit dem Anhänger und war beinahe fast so schnell wie ich unterwegs!! Die Aufgabe lautete: 2km in einem Tempo, das ich etwas lönger als 5km laufen könnte, dann 2km etwas schneller als das 5km Tempo - dann 1km locker und das Ganze noch ein zweites Mal.
Blibet gsung u hebet nech Sorg!

Zum Glück sind wir Outdoor-Sportler

verfasst von uns Beiden am 15.03.2020

Ein erster Höhepunkt der vergangenen Woche war sicher der gemeinsame Besuch bei Hämpu`s Intervalltraining. Dinu besucht dieses intensive Lauftraining seit ca. 1.5 Jahren etwa 2 Mal pro Monat. Für Tabea war es die allererste Teilnahme. Die Intervalle werden in einer grossen Gruppe gelaufen und sind meistens sehr anstrengend. Tabea fand es ein super aber auch sehr hartes Training.
Am Samstag starteten Tabea und Dinu auf eine Rennradtour – eigentlich hätte Dinu einen Workshop im Basel-Land halten sollen, der aber leider dem Corona zum Opfer fiel. Dinu hatte Julia im Anhänger dabei und drehte darum in Günsberg wieder um. Zu Hause hatte Tabea noch vorgeschlage: "Chasch jo bis ufe Baumbärg mitfahre", Dinu war aber bereits in Günsberg bedient :-)
Tabea hingegen fuhr den Balmberg hoch, hinten runter und dann via Scheltenpass, Balsthal wieder nach Bern. Dinu hingegen hängte anschliessend eine Joggingtour dran. Sein Hauptziel dabei war: Karotten zu kaufen. Dazu rannte er insgesamt zu 3 Läden…. in zwei davon waren die Karotten leider ausverkauft, erst beim 3. Versuch hatte er Glück. Die Hamsterkäufe zwangen ihn also zu einer längeren Joggingtour - hat alles seine Vorteile.
Apropos Hamster, der schlimmste Hamster ist ja bei uns zu Hause! Seit ein paar Tagen geben wir Julia ab und zu einen Maisflip (natürlich Glutenfrei, ohne Milch und Salz, ab 4M. geeignet, etc!). Darauf kaut sie mit ihrem einzigen Zahn herum, weicht ihn mit Speichel auf und verschmiert ihn überall (Gesicht, Haare, Sitz,....). Am Samstag war innerhalb kurzer Zeit der Erste weg - weder im Sitz noch am Boden zu finden - ob sie ihn tatsächlich gegessen hatte? Wir gaben ihr einen Zweiten, auch der war bald darauf nicht zu finden! Auch der Dritte verschwand innert kürzester Zeit, einen Vierten gaben wir ihr aber dann doch nicht, sie soll sich ja nicht nur davon ernähren. Bald darauf entdeckten wir im Ärmel ihre Pullovers 3 Maisflips versteckt - die Kleine hamstert bereits wie eine Grosse!
Am Sonntag gabs nur einen kurzen regenerativen Lauf.

Martin Ruegge und Tabea Zimmermann

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