Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

Willkommen auf der Homepage von Tabea und Martin "Dinu" Ruegge. Wir sind ein sportliche Paar, das immer unterwegs ist. Mehr über uns findet ihr in den verschiedenen Menupunkten - einfach links darauf los klicken!

 

Hier auf der Frontseite präsentieren wir Euch immer den aktuellsten Bericht über unsere sportlichen Herausforderungen und zeigen Euch neue Fotos.

Etwas ältere Artikel (etwa 2-3 Monate alt) findet Ihr jeweils unter Aktuelles. Aber auch ein Blick in unser Archiv lohnt sich immer.

Es gibt auch einen Facebookaccount von Tab-di. Über diesen möchten wir in Zukunft sportliche Infos verbreiten oder auch Liveticker während Sportevents betreiben. Wer so auf dem Laufenden gehalten werden will, darf entweder auf Facebook unseren Account liken oder direkt hier auf der Homepage auf der rechten Seite auf «gefällt mir» drücken (dazu muss man aber auf Facebook eingeloggt sein).

 

Der Gigathlon war in jedem Jahr einer der Saisonhöhepunkte. Aus diesem Grund haben wir Ihm auch etwas mehr Platz auf unserer Seite gewidmet: Unter Gigathlon  findet Ihr alle  Berichte rund um den Anlass.

 

Martin "Dinu" Ruegge arbeitet als dipl. Ernährungsberater HF. Seine berufliche Homepage findet Ihr unter www.erb-monbijou.ch

Viel Baden

 verfasst von Dinu am 23.05.2022

 

In der vorderen Woche hatte für uns auch die Badisaison begonnen. Dass Tabea im Freibad war, hatten wir ja schon erzählt, dass wir am vorderen Donnerstag aber bereits in der Aare waren, noch nicht.

In dieser Woche waren wir nun fast täglich im Moossee, einmal im Thunersee und 1x in der Aare.

Sportlich sahs bei Dinu bis und mit Mittwoch für Dinu nicht so rosig aus. Er hatte oft noch Sitzungen oder Weiterbildungen am Abend, so dass es erst am Freitag für etwas Bewegung reichte. Er hatte am Freitag frei (da er am Donnerstag an einer Weiterbildung war) und wir wollten auf den Niesen. Jedes von uns nahm ein Kind an den Rücken (Tragegurt/Tragerucksack) und wir marschierten los. Tabea war, wie immer am Niesen, deutlich schneller unterwegs (sie trug aber auch David). Dinus Passagierin meldete sich auch bald einmal und sagte: «Gross gnue, säuber loufe!». An einem flachen Teilstück lud er also Julia aus und liess sie marschieren. Der Weg bog bald darauf in einen steilen Singeltrail ein, wo Dinu davon ausging, dass er nun wieder tragen kann. Weit gefehlt – Julia marschierte weiter und nahm nun auch die Hände zu Hilfe, um über Wurzeln und grosse Steine zu klettern. Zwischendurch stand sie irgendwo, schaute hoch und sagte: «Wie söui dört ufe cho», um dann gleich wieder los zu klettern. Irgendwann durfte Dinu Julia aber wieder einladen und weiter gings. Bei der Mittelstation wartete Tabea, Julia war im Rucksack zwischenzeitlich eingeschlafen (nach der Anstrengung), Tabea empfahl, «no es chlises Stückli z loufe» bis zum Mittagshalt. Nun wechselten wir – Dinu trug David und Tabea übernahm Julia. Dinus Beine waren müde und er hatte Hunger, aber «es churzes Stückli» sollte ja noch drin liegen. Tabea fand es brutal mit Julia am Rücken und war froh, dass die Pause sehr bald kam. Über einen Kilometer weiter und eine halbe Stunde (also ein sehr kurzes Stückchen) später kamen wir bei einem wunderbaren Plätzchen an, wo wir Mittagshalt machten. Danach gabs noch das letzte Stück bis hoch zum Niesen. Dinu trug wieder Julia, wobei sie die letzten ca. 400m. wieder selber wanderte. Leider hatten wir oben nicht lange Zeit, weil wir noch zum Znacht abgemacht hatten.

Am Samstag startete Tabea bereits um 8:00 auf eine Radtour über die Scheidegg. Dinu, die Kinder und Dinus Eltern fuhren zur Rosenlauischlucht und begannen dort die «Wanderung» durch die Schlucht. Tabea erreichte die Schlucht kurze Zeit später und komplettierte den Familienausflug. Wobei Tabea und Julia den Weg fast hoch rannten und oben auf den Rest wartete. Aber wir finden uns immer wieder, so kommen alle auf ihre Kosten! Nach einem Mittagshalt gings zurück zu den Fahrzeugen und wir steuerten die Giessbachfälle an. Tabea mit dem Rad war überrascht, wie viele Höhenmeter sie noch zurücklegen musste. Nun war ihre Radtour zu Ende, sie fuhr per Auto nach Brienz, der Rest nahm das Schiff.

Nach einem Bad im Thunersee liessen wir unseren Hochzeitstag in einer tollen Pizzeria am See ausklingen.

Sonntags gabs eine Ausfahrt mit den Rädern und zwei Anhängern ins Marzili. So konnten wir beide je einmal kurz in die Aare, während der oder die Andere zu den Kids schaute. Wobei Julia den Sandkasten bevorzugte und nicht ins Planschbecken wollte.

Mit der Retourfahrt waren wir dann fast 2,5h unterwegs – ein schöner Wochenabschluss!

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Organisieren/alles unter einen HUT bringen, das können wir:-)

verfasst von uns Beiden am 16.5.2022

Wenn es wärmer wird, schaut Tabea regelmässig auf den Webcams nach, wie es auf dem Niesen so aussieht. Sobald die Niesenbahn fährt, fragt sie sich oft: Hats noch viel Schnee? So wie sie am Ende der Saison mehrfach «ein letztes Mal für diese Saison auf den Niesen» rennt, kann sie es im Frühling kaum erwarten dies wieder zu tun. Mittlerweile kann man Julia fragen, was das sei und auf irgendeinen Berg zeigen, sie antwortet «Niesen» - ich glaube, für sie ist Niesen die Bezeichnung für Berge😊.

So überrascht es wohl Niemand, dass Tabea letzte Woche bereits mit einem Kollegen per Rennrad zum Niesen fuhr und dann hoch gerannt ist. Flach joggen muss sie immer noch (Beckenboden nach Geburt) vermeiden, bergauf geht aber gut.

Am Wochenende haben wir wieder einmal versucht, einiges unter einen Hut zu bringen. So ging Dinu am Samstagmorgen, als alle andern noch schliefen, joggen. Danach war grosses Duschen und baden für ihn und Julia angesagt, während Tabea ein Rennrad-Intervall-Training absolvierte. Danach gings ab in die Küche. Dinu hatte versprochen, für am Sonntag einen Kuchen zu backen.

Chic herausgeputzt fuhren wir danach nach Blumenstein, wo Julias Gotti heiratete. Julia hielt uns nach der Trauung auf Trab! Sie wollte immer beim Gotti sein und crashte mehrfach ein Foto. Foto mit ArbeitskollegInnen – Julia mit drauf. Foto mit der Familie – Julia mit drauf,…. Wir suchten ein Plätzchen, wo wir möglichst weit vom Fotopunkt entfernt waren. Dazwischen lag das ganze Apérobuffet und noch ein Stück Weg. Aber jedesmal, wenn wir uns hinsetzten und etwas essen wollten, marschierte Julia wieder los. Man wartet kurz und schaut, ob sie zum Buffet marschiert. Nein, nebendurch, in Richtung Foto. Sie hat keine Probleme zwischen all den Apérogästen durchzurennen – wir mussten aber viel mehr aufpassen, um niemandem den Weisswein aus den Fingern zu schlagen…. Und so war Julia immer wieder schneller als wir.
Wie gesagt, Julia ist fast auf allen Fotos. Als aber ausgerufen wurde: "Jetzt gibt es ein Foto mit allen Gotti/Göttikindern, da fand Julia "Wott nümme Foto"....

 

Es war ein wunderbares Fest, welches wir alle sehr genossen.
Spät heim und früh los war dann das weitere Moto für das Wochenende. Dinu hatte am Vortag nicht einfach einen normalen Kuchen gebacken – nein, einen Kokoskuchen, welchen er am Sonntagmorgen noch mit einer Füllung versehen musste.

Um 9:30 musste Dinu in Niederbipp parat stehen und zuvor: Die Füllung herstellen und den Kuchen füllen, Julia parat machen, Tabea machte David parat, beide packten alles und dann gings mit der ganzen Familie nach Zuchwil los, die Kinder bei den Eltern abgeben, Tabea nach Wangen an der Aare bringen und den Kuchen am Buffet abgeben.

Um 9:30 hatte er Instruktion – er war als Streckenposten am Inlinerennen (Swisskatteour) im Einsatz. Danach half er beim Abbau, bevor er die Kids abholen ging.

Weiter gehts nach dem Foto:

Tabea hatte einen Trainingstag mit dem Ladies-Tri-Team. Nach einem Schwimmtraining (Freibad) und einem Velotraining über die Schmiedematt nahm Tabea noch einen kleinen Umweg über den Weissenstein unter die Räder und kam kurz nach 18:00 zu Hause an. Sie redete Dinu eine Sprachnachricht und sagte: «Eg be gli deheime, de chasch Du no go jogge». Nach einem Tag bei einem Inlinerennen hatte Dinu keine Lust auf Joggen – er zog die Inlines an und genoss eine Fahrt an einem wunderbaren (Frühlings? Sommer?) -abend.

Tessin

verfasst von Dinu am 09.05.2022

 

Letzten Samstag fuhren wir mit dem Auto wieder in den Süden – ins Tessin. Wir hatten eine Woche Ferien zusammen mit Tabeas Eltern geplant. In einer gemieteten Wohnung in der Nähe des Bahnhofs Locarno (aber doch ruhig gelegen) wollten wir das Tessin geniessen. Der Stau hielt sich in Grenzen und so kamen wir zeitig an, so dass wir vor Ort die Sonne noch etwas geniessen konnten. Am Sonntag gabs bereits den ersten Ausflug auf den Monte Tamaro. Wir beiden marschierten/joggten den Berg hoch während die anderen 4 die Bahn nahmen. Oben genossen wir die Aussicht, hatten Fun auf der Rodelbahn und dem Spielplatz, assen, beobachteten Kröten, inspizierten das Bottagebäude und machten noch einen Spaziergang.

Am Montag war eine Radfahrt mit Tabeas Vater (er mit E-Bike) auf dem Programm – Tabeas Mutter schaute zu den Kids. Nach 2 Anstiegen war noch der Aufstieg zur Alpe di Neggia geplant, welchen Tabea sich nicht entgehen lassen wollte. Dinu und Tabeas Vater fuhren dem See nach zurück nach Locarno. Mit 98km wars Dinu längste Radfahrt seit einer gefühlten Ewigkeit – im Jahr 2022 hatte er wohl noch gar keine Rennradkilometer gesammelt. Im 2020 führte Dinus längste Velostrecke (in der Zusammenfassung von Strava am Ende des Jahres) über 101km – mit Bike und Anhänger. Das hat er nun ja fast auch erreicht.

Am Mittwochmorgen waren die Strassen nass und es nieselte leicht. Trotzdem brachen wir beide auf in Richtung Cardada/Cimetta. Über viele Treppen legten wir zu Fuss schon viele Höhenmeter zurück. Auf einer ersten Anhöhe trennten wir uns – Dinu drehte eine Runde auf schönen Trails und rannte zurück zur Wohnung, Tabea nahm den Anstieg bis ganz oben noch unter die Füsse. Oben angekommen lief der Sessellift nicht, obwohl im Internet stand, dass die Bahn geöffnet wäre. Sie erfuhr dann, dass die Bahn nur Mittagspause hätte….. So was gibt wohl auch nur im Tessin;-). Den Rest des Tages verbrachten wir mit einem Spaziergang von Locarno nach Tenero mit einem Glacehalt (das Wetter wurde besser) und einer langen Pause auf einem Spielplatz.

Donnerstagmorgen: Die Wetterprognosen wieder schlecht, Dinu drehte am Morgen früh eine Runde auf den Laufschuhen. Tabea ging danach 90min schwimmen. Dinu kam mit den Kids später nach, um das Bad gemeinsam zu geniessen.

Freitag: Tabea rannte nochmals hoch nach Cardada, wo Dinu, David und Julia den Spielplatz unsicher machten (sie kamen per Bahn hoch). Danach trug jedes von uns ein Kind hoch nach Cimetta, der Spitze, wo man danach mit einem altmodischen, offenen seitwärts Sessellift runterfahren konnte. Tabea verlor aber beim Hochtragen ihr Natel – so konnte sie nochmals ein Stück runter und wieder hochlaufen.

Am Samstag fuhren wir per Auto zurück. Da die Prognosen nicht so toll waren, verzichtete Tabea darauf, einen Teil per Rennrad zu fahren.

Muttertag: Tabea fuhr etwa 5h Rennrad, der Rest der Familie amüsierte sich zu Hause (Gschänkli verpacken und bemalen, baden, Spielplatz,….). Danach ging Dinu mit seinem Bruder und einem Kollegen noch 1h joggen – und schloss so nun seine intensive Trainingswoche ab.

Es waren sehr tolle Ferien, obwohl Tabea noch mehr Rennradtouren geplant hatte. Das Wetter machte uns etwas einen Strich durch die Rechnung, wir machten aber das Beste daraus und hatten trotzdem eine tolle Woche. Bilder gibts in der Galerie.

Gurnigel/Chasseral

Verfasst von Dinu am 02.05.2022

Nach dem Slow-Up gings bei Dinu eher «slow» weiter – er hatte letzte Woche gerade 2 eher lockere Lauftrainings auf dem Programm. Dienstags leitet er aktuell Laufeinheiten eines Fitnesscenters – diese Woche war das 90minütige Training auf Teilen der Originalstrecke. 11km wurden in einem guten Tempo absolviert.
Bei Tabea sah es etwas anders aus! Neben ein paar Rennvelointervallen freute sie sich am Donnerstag die erste lange Rennvelotour seit einer gefühlten Ewigkeit fahren zu dürfen - Und ohne den Puls immer im Auge halten zu müssen (wegen der Schwangerschaft). Dinu schaute zu den Kids und sie startete am Donnerstagmorgen mit einer Kollegin in Richtung Gurnigel. Dieser Anstieg reicht Tabea natürlich nicht – sie fuhr mit ihrer Kollegin noch zum Chasseral, welchen die Beiden auch noch erklommen. Sie kam recht erschöpft, aber happy zurück und plant nun bereits die nächsten Touren.

Slowup Murtensee

 

verfasst von Dinu am 25.04.2022

 

Am Dienstag hatte Dinu ja noch frei – er fuhr mit dem Bike und Anhänger nach Zuchwil zu seinen Eltern. Tabea fuhr auch nach Zuchwil – mit dem Rennrad via Chasseral. Dinu durfte am Abend noch ein Lauftraining in Bern leiten, darum übernahm er Tabeas neues Rennrad und fuhr mit dem nach Hause, während Tabea den Anhänger nach Hause zog.
Am Mittwoch besuchte Dinu ein Inlinetraining – er will wohl seine Inlineform behalten. Am Samstag ging er nach Bätterkinden um dort mit seinem Bruder und einem Kollegen ein 11km langes Lauftraining zu absolvieren. Tabea machte zuvor ein hartes Intervalltraining auf dem Rennrad.
Am Sonntag war Slow-Up-Tag. Murtensee Slow-Up, ein Event, an welchem wir schon x-fach teilgenommen haben. Die Vorbereitung dazu dauerte eine ganze Weile. Es begann mit der Frage nach dem «Wie». Dinu schlug vor, dass er das Bike nehme (um die Kinder zu ziehen) und Tabea die Inlines. Sie hingegen fand, dass doch beide die Skates nehmen sollten. Dinu fand, dass die Anstiege am Murtensee mit 2 Kindern im Anhänger doch recht happig seien, gab dann aber nach.
Dann kam die Wetterfrage – regnet es oder regnet es nicht? Wir wollten mit Tabeas Eltern an den Slowup und waren mehrfach im Kontakt. Samstagabend fanden alle: «Wir gehen nicht!». Sonntagmorgen, Prognosen wieder besser, Strassen am trocknen: Tab-Di’s mit den Kids gehen, aber ohne Eltern.
Der erste Teil rund um den See war Gegenwind, Dinu (der mehrheitlich den Anhänger schob) hatte zu kämpfen. Auf der anderen Seeseite genossen wir dann aber den Rückenwind – herrlich. Dank den schlechten Prognosen (oder Coronanachwirkungen?) hatte es recht wenig Leute auf der Runde, so dass wir gut fahren konnten. Julia hatte Freude, dass rundum so viel läuft (Velofahrer, Inliner, Kinder auf Velos, Musik, Stände, See,…….) und David ist im Anhänger eh meistens wohl.
Nach ¾ der Runde machten wir einen Restauranthalt, während der Pause begann es nun doch, zu regnen. Vielleicht wären wir nicht nass geworden, wenn wir die Pause nicht gemacht hätten – aber ein Murtensee-Slow-Up ohne «Nidlechueche» ist kein Murtensee-Slow-Up!
Auf dem letzten Teilstück war zwar die Stresse nass, da es aber nicht mehr regnete, wars auch nicht so tragisch! Wir haben den Ausflug sehr genossen. 

 

 

Trainingslager Cardano al Campo und Ostertage

Verfasst von Tabea am 18.4.
Schon 2 x wurde das Inline-Trainingslager des Inlineclubs-Mittelland wegen Corona verschoben. Nun aber war es endlich soweit und das Trainingslager konnte durchgeführt werden. Das Lager fand in Italien statt, etwas oberhalb von Milano. Wir waren sehr gespannt auf dieses Inline-Lager. Einerseits, weil es die ersten Ferien zu viert waren und anderseits, weil Dinu dieses Jahr nie auf den Speedskates gestanden war und somit nicht genau wusste, wie es um seine Inlineform steht. Auch Tabea war gespannt, denn es waren die ersten Sportferien nach der Geburt von David. Für uns war das Inline-Trainingslager das perfekte Format, dass beide trainieren konnten. Denn die Inliner trainierten jeweils am Morgen und am Nachmittag 2.5h auf einer Inlinebahn. Dinu konnte so die Morgeneinheit absolvieren und Tabea durfte ab 12 Uhr aufs Rennrad. So hatten beide eine sportliche Aktivität, aber jeweils auch viel Zeit mit den Kids. Aber nun von vorne:
Tabea wollte ursprünglich mit dem Rennrad nach Italien fahren, wir planten daher, bereits am Freitag mit dem Auto (Dinu) und Tabea mit dem Rennrad in Richtung Italien zu fahren. Die Ferien starteten aber anders. Tabea war leicht erkältet und das Wetter war sehr schlecht. So entschieden wir uns, mit dem Auto nach Bellinzona zu fahren und dort zu übernachten. So konnten wir den ersten Osterstau am Gotthard hinter uns bringen und mussten nicht die ganze Distanz bis Italien in einem Ruck durchziehen. Am Samstag startete Tabea dann mit dem Rennrad ab Bellinzona via Alpe die Neggia nach Cardano il Campo, wo das Lager stattfand. Sie musste dabei ca. 110km und knapp 2000hm bewältigen. Pünktlich um 14Uhr war Tabea vor Ort. Dinu war bereit für das erste Inlinetraining. Die Inlinetrainings fanden alle auf einer Anlage mit drei Rundbahn/-kursen statt, welche extra fürs Inlinen gemacht wurde. Nach dem Training konnten wir im Hotel, welches fast direkt neben der Inlinebahn lag, einchecken. Das Hotel hatte einen tollen Whirlpool mit sehr warmem Wasser, welchen wir ein paar Mal genossen. Beim Einchecken wurde Dinu nach der ID gefragt (Tabea war noch unterwegs), die Dame an der Reception suchte und suchte. Irgendwann erklärte sie, dass da 3 Ruegges auf der Liste seien, aber kein Martin. Eine Tabea, ein Tomas (Dinus Bruder war als Leiter mit dabei) und ein Dinu…… Aber kein Martin
😊
Am Montag gabs einen Ausflug nach Milano, welchen wir uns nicht entgehen lassen wollten. An den restlichen Tagen fuhr Tabea meistens in der Gegend von Varese Rennrad. Die Strassen waren eher schlecht und es hatte auch viel Verkehr. Erst im Hinterland von Varese war es mit dem Verkehr besser, aber die Strassenverhältnisse blieben eher schlecht. Dinu trainierte täglich auf der Inlinebahn mit seinen Vereinskollegen. Vor allem an der Technik wurde geschliffen. Das Highlight war dann aber das Training mit einem lokalen Klub. Das Tempo war hoch, das Gruppenfahren konnte so sehr gut geübt werden. So konnten alle das Gelernte umsetzen und hatten viel Spass dabei.
Am Gründonnerstag war das Trainingscamp dann zu Ende. Dinu konnte viel profitieren. Die Trainings waren gut aufeinander abgestimmt, verschiedene, aufbauende Technikblocks und Umsetzungsübungen liessen die Zeit wie im Fluge vergehen. Es war eine tolle Truppe vor Ort und engagierte Trainer - so machts Spass!
Dinu hatte kaum Blasen an den Füssen, weil an den Trainingstagen sehr konzentriert gearbeitet wurde und er dadurch sauber auf dem Schuh stand. Er kam so nur auf wenige Kilometer aber wäre nun technisch parat für die Inlinesaison...... Aber wann er wohl zum nächsten Mal die Inlines anziehen wird??
Wir hatten geplant, unseren Urlaub bis zum Ostermontag zu verlängern. Wir wussten nur noch nicht, wohin wir gehen wollten. Nun war aber das Problem, dass die meisten Hotel in der Region Lago Maggiore ausgebucht oder uns zu teuer waren. So verbrachten wir einige Tage zuvor mit täglichem Checken von Booking.com und hofften, dass irgendjemand eine Hotelreservation annulliert. Am Mittwoch fand Tabea dann glücklicherweise ein Hotel – und zwar in der Region Verbania auf einem Camping Platz. Dort gibt es festinstallierten Häuschen. Wir verbrachten dort die Ostertage. Tabea konnte 2 x eine Rennradausfahrt machen. 1x besuchten wir den Markt von Intra und am Ostermontag waren wir in einem Oster-Zoo in der Nähe unserer Bleibe. Ausserdem assen wir tolle Pizzas und Gelatis. Am Montag verliessen wir dann leider Italien. Dinu fuhr mit dem Auto über den Simplonpass. Tabea nahm den Pass mit dem Rennrad unter die Räder. In Brig stieg sie dann auch ins Auto und wir fuhren alle zusammen via Goppenstein nach Hause – ohne Stau! Dinu hat beim Skaten sehr viele Fotos gemacht - wir hoffen, dass wir bis nächsten Montag etwas ausmisten und dann hochladen können!

Fotos

Verfasst von Dinu am 4.4.2022
Klar haben wir in der letzten Woche trainiert. Tabea war häufig schwimmen (bei dem Wetter) aber auch auf dem Bike und dem Rennrad unterwegs und Dinu war etwa 3x Joggen. Am Freitag haben wir uns im Schnee ausgetobt - bei uns vor dem Block lag genug Schnee zum Schneemann bauen und zum Schlitten herumziehen. Fotos davon und noch vom vergangenen Wochenende findet Ihr unten.
Und am Sonntag war Dinu wiedereinmal Inlinehockey spielen. Er liebt es, mit Kollegen auf den Inlines dem Unihockeyball nachzuflitzen. Die Matches sind jeweils sehr intensiv, Dinu kam dann auch erschöpft zurück nach Hause.

Ausflug ins Berner Oberland

Verfasst von uns Beiden am 27.03.2022

 

Wir freuten uns seit ein paar Tagen auf unser Wochenende im Oberland mit Snowpenairbesuch. Am Samstagvormittag übergaben wir Julia ihren Grosseltern. Sie hatte sich sehr aufs Übernachten bei ihnen gefreut und mehrere Täschchen mit Spielzeug gefüllt/eingepackt. Aber irgendwie ist es doch immer wieder emotional, sie dort zulassen. Danach fuhren wir nach Wilderswil, wo wir das Auto bei unserem Hotel abstellten und mit dem Zug nach Grindelwald fuhren. Wir genossen die Konzerte von Patent Ochsner und Sunrise Avenue. Den Abend liessen wir dann in einem tollen Restaurant in Wilderswil ausklingen. Am Sonntag starteten wir mit einem Ausflug in Richtung Hardergrat. Dieser Ausflug waren diverse Diskussionen vorausgegangen. Es war klar, dass wir irgendwas sportliches unternehmen wollten, Tabea aber nicht zu lange runterlaufen sollte (Runterrennen sollte sie noch nicht, so wie sie auch noch nicht joggen darf – gegen zügiges wandern ist aber nichts einzuwenden). Die meisten Bergbahnen in der Region sind im Moment in Revision. Dinu schlug den Beatenberg vor, von wo man mit dem Postauto wieder herunterfahren kann. Tabea hatte dies aber zu wenig Höhenmeter. Dinu schlug dann eine Route via Harder und dann nach Habkern runter vor. Er fand aber, dass dies wohl auf Grund des Schnees nicht gehen würde. Tabea schaute die Webcam vom Harder am Folgetag an und schrieb Dinu: "Juhui, wir können gehen, in der Webcam sieht man keinen Schnee". Dinu entgegnete, dass der Harder auch zuvorderst an der Sonne liegt. Wie die Verhältnisse in den schattigen Passagen ist, sieht man da ja nicht! Tabea fand, dass der ganze Grat ganz oben an der Sonne sei und es nur wenig Schnee haben würde. Am Samstag gegen Abend zeigte sie nochmals hoch und sagte: «Lueg wie schön, dört obe schint dSunne, i freue mi uf morn». Am Sonntag wars in Wilderswil recht frisch. In Interlaken schien bereits die Sonne und die Temperaturen waren so angenehm, dass wir kurzärmlig starten konnten. Wir wählen einen für uns unbekannten Weg, der bereits hinter dem Harder auf dem Grat kommen sollte. Der Aufstieg war steil und anstrengend aber schneefrei. Auch auf dem Grat kamen wir zuerst gut vorwärts. Danach gabs aber immer wie mehr bedeckte Stellen, die wir passieren mussten. Teilweise waren die Stellen etwas ausgesetzt, so dass sich Dinu mit seiner Höhenangst auf allen vieren durch den Schnee vorwärtsbewegte. Er fluchte, dass er keine Handschuhe dabei hatte. Seine Hände froren fast ab. Irgendwann sagte Tabea: «Mis Buchgfüehl seit mir, mir sette umchehre». Dies wohl vor allem, weil sie befürchtete, dass es noch ewigs dauern würde und wir so zu spät wieder zu Hause wären. Dinu zögerte kurz und überlegte und erwiderte: «wenn du wosch umchehre, si mir entweder derewäg im SCH…., dass gar nüd meh geit, oder äs isch gschider, mir gö witer». Die Idee umzukehren war für ihn keine tolle Option, da er fand, dass die Stellen, die wir zuvor runtergerutscht und geklettert waren, in die andere Richtung noch viel schwieriger passierbar seien. Ausserdem hatten wir für den vergangenen Kilometer 30 Minuten gebraucht (also etwas 3x so lange wie ohne Schnee)….. Also marschierten wir im Schneckentempo weiter. Witzigerweise kam aber ab da keine so sehr ausgesetzte Stelle mehr. Wir stapften nur noch eine gefühlte Ewigkeit durch den Schnee in Richtung Habkern. Die Wege waren da breiter, viel flacher und nicht mehr so ausgesetzt. Irgendwann kamen wir dann auf einer Teerstrasse an, welche wir abwärts marschierten. Wir hatten von Anfang an geplant, dass wir unser Glück mit Autostopp versuchen würden, da die Busse sehr sporadisch fuhren. Ausserdem waren wir noch weit oberhalb von Habkern und hätten bis zur nächsten Busstation noch eine ganze Weile gebraucht. Tatsächlich nahm uns ein Auto mit, welches uns nach Interlaken führte. Wiederum war diese Autostopp-Fahrt äusserst interessant. Solche kurzen Bekanntschaften geben oft recht spannende Einblicke in die Leben anderer Personen – Wir fuhren mit einem Ehepaar, er Amerikaner, sie Mexikanerin, welche sich in Malaysia kennengelernt haben und in der Schweiz vor ca. 30 niedergelassen haben. Schade war die Autofahrt nur so kurz. Wir hätten gerne noch weitergeplaudert. Nach einem Kuchenhalt in Interlaken an der warmen Sonne gings dann wieder heimwärts.

Erste längere Ausfahrt mit dem Rennrad

Verfasst von Tabea am 20.03.2022
Dinu kam die vergangene Woche nicht zu vielen Trainingseinheiten. Er hat sich sozusagen erholt von seinem Doppelstart am vergangenem Sonntag. Tabea kam dafür zu mehr sportlichen Einheiten. Der Höhenpunkt war der Samstag. Tabea und ein Kollege machten eine längere Ausfahrt (130km) via Belpberg, Aeschi b. Spiez, rund um den Thunersee und über den Dentenberg. Es war ihre erste längere Veloausfahrt in diesem Jahr ohne Bauchbewohner. Sie genoss es sehr, trotz fieser Bise.

Wettkampffeeling und Schlafmangel

 Verfasst am 14.3.

Am Samstag genossen wir einen tollen Wanderausflug vom von Thun auf die Heiligenschwende. Julia genoss es, von ihrem Gotti, welche auch mitkam, die ganze Zeit getragen zu werden. Oben hatte es einen tollen Spielplatz, danach gings per Bus wieder runter (das findet sie sowieso toll) und mit einem Stück leckeren Kuchen am Thunersee war der Tag sowieso perfekt!

 

Der Höhepunkt der letzten Woche war dann aber der Sonntag. Wettkampfstag! Wir standen am Start eines kleinen, spannenden Wettkampfs. Ein Läufer aus unserer Region organisiert im Moment viele tolle Anlässe. Am letzten Wochenende war eine Runde von 10,5km ausgeschildert und mit Zeitmessung versehen worden. Man konnte die Runde 1 oder 2x mit dem Bike oder zu Fuss zurücklegen – an dem Zeitpunkt, an dem man wollte. Wir beschlossen, am Sonntagmorgen teil zu nehmen. Tabea fuhr kurz nach 11:00 von uns zu Hause mit Dinus Bike los, um in Jegenstorf zu starten. Etwa 20min fuhr dann Dinu mit dem E Bike und Anhänger auch bei uns los, um nach etwa 800m anzuhalten. Da waren er und die beiden Kids bereits an der Strecke, auf welcher Tabea nach etwa 2min schon angebraust kam. Wir konnten neben ihr herfahren – Julia war am Jubilieren hinten im Anhänger und Mami gab Gas! An einer Verzweigung warteten Dinu und die Kids während Tabea zu Start/Ziel zurückfuhr und auf die 2. Runde startete. Sie wurde wieder während etwa 500m begleitet und lautstark angefeuert.

Danach musste sie den Rest der Runde allein fahren und wurde dann im Ziel nochmals lautstark in Empfang genommen. Tabea fand es toll, wieder einmal eine Startnummer tragen zu können. Auch wenn sie weiss, dass es noch einen Moment dauern wird, bis sie wieder voll in Form sein wird, hatte sie Freude, wieder einmal starten zu können. Und so sagt Dinu, war die Zeit, welche sie auf einem «fremden» (Dinus) Bike fuhr doch recht schnell.

Nun übernahm Dinu das Bike und startete auch auf die 2 Runden – also 21km. Er fuhr zügig und war zufrieden. Danach verpflegte er sich von seinen mitgebrachten Lebensmitteln – wobei vor Ort ein halber Gabentisch (Schoggi, Gebäck, Süssigkeiten, Iso, Sirup, Tee – Wahnsinn!!!!!) vorhanden gewesen wäre.

Nun zog er die Laufschuhe an und verabschiedete sich vom Rest der Familie. Die drei hatten ein neues Ziel: «Spielplatz». Es gibt einen tollen in Jegenstorf – einen mit Bach 😊 Zum Glück waren es nur die Schuhe und Socken, welche Julia nass machte – sie hätte ja auch ganz hineinliegen könne 😉

Dinu hatte von Anfang an das Gefühl: «Es läuft ganz gut, aber es sollte doch noch etwas mehr drin liegen? Der Puls war konstant etwa 3-5 Schläge tiefer als im Januar am Limited Edition Run – und der war ja auch über 16km. Ok, der jetzt hatte erstaunlich viele Höhenmeter (246m), aber das sollte ja nicht so einen grossen Einfluss haben. Trotzdem versuchte er, jeden Kilometer möglichst unter 5min zu laufen, was ihm auch gelang. Kurz vor der ersten Start-/Zielpassage geht’s lang leicht berghoch. Die Schritte werden etwas kürzer, monoton. Da merkte Dinu plötzlich «Mist, meine Augen fallen fast zu». Am liebsten wäre er gleich hingelegen und hatte das Gefühl, rennend einzuschlafen. Das hatte er bisher 2x im Leben so gefühlt – am Bieler 100er. Aber nicht an einem Halbmarathon!? Adrenalin? Keine 2h unterwegs?? Er überlegte sich, ob er nach der ersten Runde aufhören soll oder die zweite auch noch absolvieren will. Er entschloss sich zum Durchziehen denn er hatte sich in weiser Voraussicht einen Koffeinshot beim Start und Ziel parat gestellt. Er startete auf die 2. Runde – nun war jeder Kilometer um die 30 Sekunden langsamer als auf der ersten Runde. Bei jedem Bänkli und jeder grünen Wiese überlegte er sich, hinzulegen. Irgendwo marschierte er einen Hügel hoch – da rennt er teilweise mit dem Babyjogger mit Julia hoch. Nun war er am Marschieren! Und kämpfte, dass die Augen nicht zufallen.

So kämpfte er sich ins Ziel. Die Beine hatten genügend Energie, er denkt auch, dass er weder zu schnell gestartet war noch, dass die Bikerunden (50min) zu viel gewesen seien. Es fehlt im halt einfach etwas Schlaf in der letzten Zeit 😊

Tabea mit Anhänger begleitete ihn auf den letzten 1,5km und probierte, ihn zu motivieren. «Chum, no das Högerli ufe, das chasch no sprinte – nachhär geits nume no abe» oder «Chum, no Vougas die letschte 400m» - aber es nützte alles nichts!

Er lief eine gute Zeit (1h 48min für 20,8km) aber er war unzufrieden. Die erste Hälfte hatte er in 51min zurückgelegt, die zweite dann in 57min! Die Zeit ist weniger wichtig, das Gefühl dabei ist entscheidend. Auch die Tatsache, dass er der schnellste von 8 Bikern und der zweitschnellste von 5 Läufern war, machte es nicht besser. Aber er ist stolz, dass er es zu Ende gebracht hat – das motiviert für längere Projekte……

Nun ja, dass man gut ausgeschlafen zu einem Wettkampf gehen sollte ist ja nichts Neues 😊 Aber manchmal kann man nicht alles steuern – und wir sind ja sehr glücklich mit dem Grund des weniger Schlafens – aber es ärgert dann halt doch auch ein wenig……

Bilder gibts in der Galerie

 

Gigathlon?!

Wir schoben Beide schon länger das Thema «Gigathlon» etwas vor uns her. Letztes Wochenende hats Dinu dann endlich angesprochen. Wollen/sollen wir starten am diesjährigen und gleichzeitig letzten Gigathlon? Wir haben schon so viel erlebt an Events vom Gigathlon, dass es uns nun sehr reizt, bei der Dernière dabei zu sein. Wir starteten in einem 5er-Team (Dinu als Inliner mit Einsätzen von meistens unter einer Stunde), später dann mehrfach als Couple (wo wir in den ersten Jahren teilweise mit den Kontrollzeiten zu kämpfen hatten) und dann in Aarau auch beide als Singles. 

In diesem Jahr gibt es ja diverse Möglichkeiten – man sich sogar die Strecken aufteilen. Das heisst, dass Tabea die erste Hälfte schwimmen könnte (Die Betonung liegt auf «könnte») und Dinu die zweite Hälfte, das Selbe dann beim Laufen, Velo, etc.

Und eine zweite Möglichkeit ist, dass man nach 3 Disziplinen übernachten kann und die letzten beiden Disziplinen am Sonntag dann noch bestreitet. Allerdings müsste man zu einer Kontrollzeit die ersten 3 Disziplinen hinter sich gebracht haben. Wenn wir’s hochrechen bestände die Möglichkeit, dass wir es an einem Tag schaffen könnten. Aber mit unseren beiden Kindern ist es bestimmt viel sinnvoller, das Ganze auf zwei Tage zu verteilen, dann fehlt Niemand lange. Es ist sicher viel entspannter aufgeteilt. Wir werden versuchen, den letzten Gigathlon so weit wie möglich zu geniessen und unseren Kids trotzdem so viel Zeit wie möglich zu bieten. Da Julia z.B. oft bis nach 9:00 schläft, der Start aber bereits um 6:10 erfolgen wird, ist ein Teil unserer Einsätze bereits durch wenn sie aufsteht. Sportliche Ambitionen haben wir keine – dabei sein ist alles. 

Für Dinu ist es sicher auch angenehmer. Er müsste beide Laufdisziplinen übernehmen. Wenn wir Alles an einem Tag machen würden, müsste er über 50km rennen. Auf zwei Tage aufgeteilt ist es sicher auch für Ihn angenehmer! Tabea darf erst etwa 3-4 Monate nach der Geburt wieder langsam mit Lauftrainings anfangen (Beckenboden), sie wird darum die anderen drei Disziplinen übernehmen. 

Unsicher ist natürlich, wie Tabeas Formaufbau gehen wird und wie es mit David gehen wird. Aber im Moment siehts schon so aus, als ob ein Start möglich sein wird.

Nachdem wir das Thema vor uns hergeschoben hatten, konnte Tabea plötzlich kaum mehr still sitzen und musste sofort abklären, ob sie in der Nähe des Ziels des ersten Tages noch Hotelzimmer findet und ob wir Jemand zum Supporten finden können. So schnell geht das 😊 

Aber wie gesagt, wir träumen nun davon, obs realistisch ist, werden wir schauen……

Spezielles Velotraining

Verfasst von Tabea am 27.2.
Langsam aber sicher kehrt der Alltag wieder bei uns ein. Wir sind zwar immer noch dran, David besser kennenzulernen, aber dies ist ja sowieso ein langfristiges Projekt :-).
Letzte Woche diskutierten wir, wie wir im Sommer Veloferien machen wollen mit unseren Kids. Da merkten wir, dass wir wohl doch einen 2. Anhänger haben müssten. Wir haben zwar einen Zweiplätzer - aber für Gepäck bleibt dann fast kein Platz. Mit einem zweiten wäre ja dann auch die Last besser verteilt, dann muss nicht Jemand beide Kinder ziehen. Somit war klar: Wir brauchen einen zweiten Anhänger. Gesagt, getan. Tabea erzählte dies einer guten Kollegin, welche dann meinte, dass sie einen Thule Chariot 1-Plätzer in der Garage stehen hätte. Wir könnten den haben. Ein paar Tage später war der Anhänger bei uns und wir fuhren am Samstag die erste Runde damit. Tabea nahm den kleinen Anhänger mit Julia drin, Dinu den 2 Plätzer mit David. Und so drehten wir unsere erste kleine Runde damit - eine Stunde bis zu einem Spielplatz, danach direkt wieder heim.
Für Tabea wars nun die erste Veloausfahrt seit der Geburt, ein tolles Gefühl. Wir waren zwar gemütlich unterwegs, mit viel Wind und mit Anhänger wars doch auch recht ermüdend.

Am Freitag marschierten wir noch auf den Weissenstein inkl. Julia und David am Rücken. Tabea nahm den Kleinen, Dinu die Grosse. Leider war es oben sehr kalt (Bise), so dass wir nur kurz oben blieben.
Ausserdem wurde Tabea's Crossrad vor 2 Wochen gestohlen. Ein wunderschönes Cross Rad war es. Zum Glück hat die Versicherung den Schaden übernommen und so konnte Tabea bereits letzte Woche ein Neues bestellen gehen.

Am Ankommen

Verfasst von Dinu am 20.2.
Im Moment geniessen wir die Zeit zu Viert und lernen David, unser neustes Familienmitglied, kennen. Wir bewegen uns immer och oft draussen, im Moment aber etwas gemütlicher. Tabea unternahm in der letzten Woche aber schon auch den einen oder anderen, gemütlichen, Spaziergang. Und Dinu trainierte a vergangenen Wochenende etwas härter. Am Samstag ein kurzes, aber intensives Hügeltraining – 10x etwa 1 Minute schnell einen Hügel hoch. Und am Sonntag startete er, mit etwas müden Beinen, zu einem Steigerungslauf. 5km in 5min30sek, 4km in je 5:15, 3km in 5:00, 2 in 4:45 und einen noch so schnell es ging. Mit Gegenwind auf der 2. Hälfte der Runde wurde das Training noch härter als geplant. 

Zu Viert seit dem 9.2.

Verfasst von uns Beiden am 14.2.

 

Am Montag erfuhren wir, dass Tabea am Dienstagabend ins Lindenhofspital eintreten soll, um die Geburt einzuleiten. Der Geburtstermin vom 30.1. war nun zu lange her, so dass man nicht mehr länger warten wollte.

Am Dienstagvormittag drehte Tabea nochmals eine Abschiedsrunde (leider im wortwörtlichen Sinn) auf dem Crossbike. Sie genoss die Sonne und die Bewegung – in den nächsten paar Wochen wird sie keinen Sport mehr betreiben können (bis der Beckenboden wieder dicht ist).

Sie fuhr in die Stadt, wo Dinu und Julia warteten, danach mit dem Auto und Julia nach Hause, während Dinu zur Arbeit fuhr. Am Abend, als Dinu zu Tabea radeln wollte, war das schöne Crossvelo aber leider nicht mehr vor der Türe seiner Praxis ☹. Doch es bleib wenig Zeit, um uns darüber zu ärgern. Schliesslich sollte ja unser Sohn bald auf die Welt kommen!
Lustigerweise war eine ehemalige Schulkollegin von Tabea am gleichen Abend auch zum Einleiten im Lindenhof. Kurz vor Mitternacht sassen wir dann alle zusammen im Aufenthaltsraum und witzelten darüber, wer wann wohl Eltern werden würde.

Kurz nach Mitternacht konnten wir (also Dinu, Tabea hat kein Auge zugemacht) noch etwa 2h schlafen – so gut das halt ging. Bald darauf gins dann aber los – Blasensprung, immer stärker werdende Wehen, Wechsel in den Gebärsaal. David kam dann um 5:32, nach 2.5h mit brutalen Schmerzen, auf die Welt. Bis er dann aber David hiess, vergingen nochmals fast 4h! Wir konnten uns ja zuvor nicht zwischen Tim, Elias und David entscheiden. Tim war eigentlich der Favorit – zumal Julia immer sagte, das Baby im Bauch heisse Tim! Da wir uns nicht entscheiden konnten, hofften wir, dass es sofort klar sein würde, wenn er dann da ist! Dem war aber nicht so! Wir probierten alle Namen aus, er reagierte nie wirklich. Und keiner stach hervor. Danach legten wir alle 3 Namen mit «Chräueli», was auch nicht half. Wir fragten 3 Hebammen. Eine empfahl Elias, die anderen 2 fanden, sie müssten ihn noch etwas beobachten. Als eine ihn dann irgendwann (nach 8:00) von der Seite beobachtete, fand sie «Jetz wüssti, wie eg ehn würd toufe». Wir fragten nach und sie sagte «David», was die Dritte dann bestätigte. In dem Augenblick kam David zu seinem Namen – ohne die Beiden wären wir wohl immer noch am Diskutieren.

Tabea erfuhr dann, dass sie in ein 3 Bettzimmer kommen würde. Es hätte ca. 12 Zwei-Bettzimmer gehabt und ein 3 Bettzimmer! Sie hatte das Glück, in das einzige 3-Bettzimmer zu kommen…. Für sie war dann ganz klar: da bleibt sie nicht, sie will nach Hause. Die Hebamme sagte, dass dies kein Problem sei, sie könne 6h nach der Geburt nach Hause. Gesagt getan, am Abend war Tabea mit David bereits zu Hause. Die Entscheidung war bis heute die Richtige. In den letzten Tagen stand dann das Kennenlernen des kleinen neuen Erdenbürgers auf dem Programm. Er ist äusserst ruhig, wir sind fast etwas überrascht, dass er so wenig weint. Wir sind uns da anderes gewohnt. Wird sich das noch ändern? Wir sind gespannt. In der Nacht ist er aber deutlich aktiver, so dass Tabea im Moment nicht zu viel Schlaf kommt. Sie ist sich im Moment noch am Erholen von der Geburt, es geht ihr aber den Umständen entsprechend recht gut.

 

Noch ein paar Funfacts:

- Tabeas Grossmutters (selig) Geburtstag war der 9.2.22, Davids Geburtstag ist nun auch der 9.2.22. Sie mit Jahrgang 1922, er mit 2022 – nun wissen wir, warum David so lange gewartet hat!

- Davids Grossmütter sind Fisch und Wassermann von Sternzeichen, David ist auch Wassermann, Julia ist «Meer»jungfrau – eine kleine Wasserfamilie 😊 Das passt!

 

Wann ist es soweit?

Verfasst von Tabea am 6.2.

 

Seit gut 2 Wochen sind wir am Warten auf unseren Nachwuchs. Der errechnete Geburtstermin lag irgendwo in der letzten Zeit und es hätte schliesslich gut sein können, dass der Kleine zu früh kommt. Aber wie schon Julia gefällt es wohl dem Kleinen einfach zu sehr in Mama's Bauch. Es eilt ihm nicht und nimmts gemütlich. Und ich, wo das schwanger sein so sehr geniesse, freue mich natürlich, länger schwanger sein zu dürfen, wie bis zum errechneten Geburtstermin. Nein, Scherz bei Seite: Ich habe es langsam satt, schwanger zu sein. Ich war nie sehr gerne schwanger.
Man darf dies aber nicht falsch verstehen. Das kleine Wesen im Bauch ist eine unglaublich schöne Angelegenheit. Zu spüren, wie es strampelt, ist ein grosses Wunder und ein Geschenk. Das werde ich nie vergessen.  Aber es bräuchte nach meiner Ansicht, keine Schwangerschaft dazu, oder sagen wir es so, nur eine ganz kurze Zeit. Ich weiss, es gibt Frauen, die lieben den Schwangerschaftszustand. Sie gehen richtiggehend darin auf. Dies war bei mir nie der Fall. Ich fand dies aber auch immer ok, dass dies bei mir so ist. Ich kenne auch andere, die sehen es genau gleich wie ich. Aber irgendwie wird schon zu wenig darüber gesprochen und man hat oft das Gefühl, dass die meisten es lieben, schwanger zu sein und es nicht ganz ok ist, dies anders zu sehen.

 

So 40 Wochen ziehen sich hin…. Und wollen nicht enden…. Mittlerweile habe ich sogar das Privileg in der 42. Schwangerschaftswoche zu sein 😉. Es hätte ja auch sein können, dass ich bereits in der 38 Woche erlöst worden wäre von der SS…😉 Die 1. Schwangerschaft war auch um einiges "leichter" als diese, obwohl ich mich nicht viel anders verhalten habe. Vielleicht liegts daran, dass dieses Mal ein Junge im Bauch sitzt oder halt einfach auch, weil jede SS anders ist. Für mich waren diese beiden Schwangerschaften wie Tag und Nacht. Bei Julia gabs kaum Beschwerden - bei dieser jetzt etwas mehr. Dies liegt sicher auch daran, dass ich mehr Gewicht rumschleppen muss, daher auch mehr Probleme mit Gelenken/Muskeln etc. habe. Aber nur klagen kann ich auch nicht, schwimmen geht noch hervorragend. Radfahren geht auch noch, wenn auch der Spassfaktor eher gering ist. Aber Hauptsache bewegen ist mein Motto. Wandern oder herumgehen fühlt sich nicht mehr geschmeidig an, daher habe ich auch das ziemlich minimiert. Ja, viele "Bräschteli" gibts im Moment. Ich weiss auch nicht, wie schnell ich mich davon erholen werde. Bei Julia gings "auf einen Chlapf". Jetzt befürchte ich, dass alles länger gehen wird und hat ihre sportlichen Ziele fürs 2022 bereits ziemlich nach unten geschraubt. Vielleicht gibt es auch einfach mal ein Jahr ohne Wettkämpfe, dafür länger erholen und Sport treiben nach Lust und Laune (was ja auch cool ist). Der Körper wird es mir wohl bald zeigen, in welche Richtung es gehen wird. Natürlich hoffe ich darauf, dass alles besser geht, wie im Moment befürchtet.

 

Jetzt warten wir aber mal auf den Startschuss, wo unser Wunder die Welt erblicken wird. Aber bis dahin, gibt’s wohl noch etwas Arbeit und braucht noch ein wenig Geduld.

 

 

3h Lauf in Jegenstorf (Startschussrun)

Verfasst von Dinu am 30.1.

Ich hatte gesehen, dass in Jegenstorf ein spezieller Event durchgeführt wird. Ein Stundenlauf – man konnte also 3,6 oder 12h auf einer 1,7km. langen Runde joggen und schauen, wie weit man kommt. Ich kannte ein paar Leute, die dort starten wollten und dachte, ich würde mit Julia hin joggen, um anzufeuern und zuzuschauen. Schliesslich ist das ja in unserem Nachbardorf.
Als der Event, der nun am Samstag stattfand, näherkam, begann ich mit dem Gedanken zu spielen, teil zu nehmen. Nicht 6 oder 12h. Denn wenn die Geburt losgehen würde und ich nicht mehr gehen könnte, wäre ich eher ein Hindernis als eine Hilfe. Aber 3h sollten doch drin liegen?
Ich wollte mich erst vor Ort nachmelden, denn ich hatte gelesen, was die Nachmeldegebühr kostet. Sicherheitshalber habe ich dann nochmals nachgefragt und erfahren, dass es doch keine Nachmeldung geben würde. Ich konnte mich aber am Donnerstag, während wir auf dem Gurten am Schlitteln waren, noch nachmelden. So habe ich es geschafft, den «Teamnamen» falsch aufzuschreiben….
Der Samstagmorgen war dann recht hektisch. Tabea startete auf eine kurze Radtour während ich mit Julias Hilfe am Packen war. Sie wollte überhaupt nicht los – während dem wickeln, zu einer Uhrzeit wo ich schon losfahren wollte, versuchte sie sich ununterbrochen auf den Bauch zu drehen, die Jacke wollte sie auf keinen Fall anziehen, etc. Irgendwann sass sie dann im Anhänger und ich fuhr so schnell ich konnte nach Jegenstorf. Gerade rechtzeitig, um die Startnummer abzuholen. Es gab ein kurzes Briefing, ein letzter Gang aufs WC und schon fiel der Startschuss. Meine Verpflegung hatte ich irgendwo am Rand hingestellt – nicht so, wie ich es geplant hatte, aber sie war da. Zum nervös werden hatte ich gar keine Zeit – was ich als sehr positiv empfand. Ich startete eher hinten, kam gut vorwärts und war schon bald eher vorne im Feld anzutreffen. Ganz zu vorderst rannte einer allein in einem wahnsinnigen Tempo davon, dahinter eine Gruppe von 5 Läufern, danach noch ein Einzelner, welchem ich mich anschloss. Er rannte recht schnell (unter 5min/km) aber schön gleichmässig. Etwas später überholte uns ein weiterer Läufer, noch einer kam zu uns und joggte vor mir zusammen mit dem Anderen. Die Beiden kannten und unterhielten sich, ich lief immer etwas dahinter. Die Strecke führte zu erst etwas abwärts, dann gabs eine lange Gerade mit Rückenwind, dann gegen den Wind zurück, etwas aufwärts zu Start und Ziel, wo es um ein paar mühsame Ecken ging – stetiges abbremsen und beschleunigen. Ich trank und ass in fast jeder Runde etwas von meinen eigenen Lebensmitteln und Getränken, das funktionierte recht gut. Tabea, Julia und eine befreundete Familie aus 3 Generationen feuerten mich in jeder Runde 2x an, das motivierte mich richtig. Irgendwann kam ich dann ins Gespräch mit den anderen zwei Läufern – einer rannte 6h, der andere sogar 12h! Und ich fand, dass es eher zügig sei, Wahnsinn. Bald überrundeten wir andere Läufer, aber auch wir wurden von den Schnellsten überrundet! Die ersten 1,5h vergingen wie im Fluge. Nun verabschiedeten sich Tabea und Julia. Nach etwa 2h begannen die andern 2 Läufer das Tempo ganz leicht zu erhöhen (Laut Rangliste um etwa 5 Sekunden pro Runde) und ich wurde etwas langsamer. Hinterher erfuhr ich, dass der Eine dann Sieger über 6h und der andere der Sieger über 12h wurde. Ich war also mit 2 Stars der Szene unterwegs, wusste es aber nicht 😊
Meine Füsse taten nun etwas weh, die Oberschenkel brannten. Vielleicht hätte ich doch etwas längere Trainingseinheiten absolvieren sollen? Das letzte Mal über 20km war ich im Juni 21 gerannt…
Aber nur noch 1h! Das sollte doch möglich sein! Nach 2h hatte ich etwas mehr als 24km, also ganz leicht unter einem 5min/km Schnitt. Sollte ich das Tempo halten können, würde ich 36km rennen können! Also versuchte ich, das Tempo hochzuhalten. Und doch war da auch der Gedanke «Es ist kein Marathon, wo Du schneller fertig bist, wenn Du schneller rennst!».
Es ging so einigermassen, ich rannte etwa 5 Sekunden pro Runde (also pro 1,7km) langsamer und war am Schluss bei 35,896km laut Rangliste. Damit war ich mehr als zufrieden. Ich hatte mich ja nicht speziell darauf vorbereitet und habe noch keinerlei Erfahrung mit solchen Events. Ich war aber froh, nun zurück zum Ziel marschieren zu können und sah, wie viele noch am Weiterlaufen waren!
Insgesamt wurde ich 4. von 7 Männern, die auch 3h gerannt waren. Meine schnellste Runde hatte ich in 8min und 11 Sekunden absolviert, die Langsamste in 8min und 35 Sekunden – also wirklich sehr gleichmässig. Wenn ich z.B. denjenigen auf dem 3. Rang anschaue, so lief er seine ersten 13 Runden alle zwischen 7:30 und 7:55, danach wurde er langsamer, die letzten 8 alle über 8min, die letzten 3 sogar in mehr als 9:30min!
Ich fands einen echt tollen Event – dank dem strahlenden Sonnenschein erst recht. Wenn ich mir vorstellen, dass es auch hätte schneien können…..
Fotos gibts in der Galerie.

Limited Edition Run

2 Wettkämpfe innerhalb einer Woche – so viel gabs schon lange nicht mehr! Eine Woche nach dem Walk&run startete Dinu dann am Limited Edition Run. Dies ist ein Laufformat, bei welchem man die Startnummer zugeschickt erhält und dann zu einem beliebigen Zeitpunkt im Januar in Jegenstorf durch den Start rennen, der ausgeschilderten Strecke folgen und unter dem Zielbogen beim Schloss Landshut laufen kann. Dinu war im 2020 bereits 2x gestartet, Tabea damals auch einmal. Nun, ein Jahr später, wurde dieser Lauf wieder angeboten. Dinu hatte mit einem Laufkollegen abgemacht und startete dann am vorderen Sonntagmorgen. Die Bedingungen waren ideal – es war trocken, der Boden gefroren aber ohne Eisflächen und es wehte nur ein leichter Wind.
Ich wusste, dass ich weniger trainiert hatte wie vor einem Jahr. Weniger oft, wenn, dann meistens auch kürzer und im Sommer hatte ich ja noch pausiert, wegen einer Verletzung. Ich wusste also nicht so recht, was ich erwarten konnte. Ich probierte, den Puls nicht zu hoch steigen zu lassen und mich nicht aufs Tempo zu konzentrieren. Das gelang so einigermassen, ich sah aber bei der Hälfte, dass ich etwa 40sek. Langsamer war wie im Vorjahr. Damals war ich ja 2x gestartet und 2x in fast der gleichen Zeit (21 Sekunden auseinander) ins Ziel gekommen. Den Rückstand aufzuholen konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, zumal es auf dem zweitletzten Kilometer eine neue Streckenführung gab. Trotzdem probierte ich, das Tempo so hoch wie möglich zu halten. Tabea und Julia feuerten mich mehrfach am Streckenrand an.
Im Ziel war ich recht erschöpft – das zeigte, dass ich alles gegeben habe.  Die Zeit zeigte, dass ich knapp über 1min langsamer war wie im Vorjahr. Das ist fast schneller, als ich erwartet hatte (aber man hofft ja dann doch immer auf den optimalen Tag). Damit bin ich recht zufrieden. Nun wird fleissig weiter trainiert – und auf den Nachwuchs Nr. 2 gewartet 😊
Fotos beider Läufe gibts in der Galerie

Martin Ruegge und Tabea Zimmermann

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