Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

Willkommen auf der Homepage von Tabea und Martin "Dinu" Ruegge. Wir sind ein sportliche Paar, das immer unterwegs ist. Mehr über uns findet ihr in den verschiedenen Menupunkten - einfach links darauf los klicken!

 

Hier auf der Frontseite präsentieren wir Euch immer den aktuellsten Bericht über unsere sportlichen Herausforderungen und zeigen Euch neue Fotos.

Etwas ältere Artikel (etwa 2-3 Monate alt) findet Ihr jeweils unter Aktuelles. Aber auch ein Blick in unser Archiv lohnt sich immer.

Es gibt auch einen Facebookaccount von Tab-di. Über diesen möchten wir in Zukunft sportliche Infos verbreiten oder auch Liveticker während Sportevents betreiben. Wer so auf dem Laufenden gehalten werden will, darf entweder auf Facebook unseren Account liken oder direkt hier auf der Homepage auf der rechten Seite auf «gefällt mir» drücken (dazu muss man aber auf Facebook eingeloggt sein).

 

Der Gigathlon war in jedem Jahr einer der Saisonhöhepunkte. Aus diesem Grund haben wir Ihm auch etwas mehr Platz auf unserer Seite gewidmet: Unter Gigathlon  findet Ihr alle  Berichte rund um den Anlass.

 

Martin "Dinu" Ruegge arbeitet als dipl. Ernährungsberater HF. Seine berufliche Homepage findet Ihr unter www.erb-monbijou.ch

Zwiebeleschwümme

Verfasst am 28.11.

Dass keine Woche der andern gleicht ist ja bei uns normal. Auch wenn wir das Gefühl haben «Es war ja nicht gross etwas Spezielles» gibt’s immer ein paar spannende Punkte.
Z.B:

-       Dinu war letzte Woche wieder 3x joggen. Also völlig normal, oder gerade nicht, da er sich die letzten fast 2 Wochen nach seinem «Unfall» am Strand geschont hatte. Danach hatte er jeweils etwas mehr Schmerzen, während dem Joggen spürte er aber nichts.

-       Tabea hat neu eine Rolle in der Wohnung, auf welcher sie ihr altes Rennvelo eingespannt hat. Und darauf hat sie am Sonntag das erste Mal trainiert. Mit so einem online-Programm, bei welchem sie einen Teil der Radstrecke des Triathlons Roth abfahren konnte. Sie fands ok, aber nicht so überwältigend, sie wird wohl eher weiterhin Podcasts hören als Wettkämpfe fahren 😊

-       Am Sonntag waren wir, wie eigentlich jedes Jahr, am Zibeleschwümme. Seit dem Baden im Meer vor 2 Wochen waren wir in keinem Gewässer mehr – so schlecht waren wir wohl noch selten vorbereitet! Da die Temperatur zum Glück noch 10 Grad betrug, gings aber recht gut. Sie betrug auch schon noch 5 Grad!

-       Zu  Beginn des Schwimmens spürt man an einigen Körperteilen (vor allem Hände, Schultern, evtl. Kopf) die Kälte fast schmerzhaft. Aber nach ein paar Augenblicken gewöhnt man sich daran und kann das Ganze fast ein wenig geniessen. Und gegen Schluss denkt man «Jetz chönti no witer schwümme». Draussen angekommen mit unserer Gruppe (wir waren zu 5.) begann Dinu aber sofort zu schlottern. Darum schloss er sich auch nicht an, als Tabea und 2 weitere beschlossen, nochmals kurz ins Wasser zu gehen……

 

-       Und hinterher hat man ein echt tolles Gefühl, das lange anhält! Nicht nur Stolz, es geschafft zu haben, auch das Körpergefühl ist danach viel besser! 

Zrugg im Räge :-(

Verfasst von Tabea am 21.11.
Tabea hatte am Dienstagabend eine Vereinsversammlung vom Ladies-Tri-Team in Dübendorf. Sie plante schon länger, mit dem Rad hinzufahren. Leider war dann das Wetter recht unbeständig, am Nachmittag sollte es jedoch längere, trockene Abschnitte geben. So startete sie kurz nach Mittag aufs Rad und fuhr Richtung Zürich los. Während den ersten 2 Stunden nieselte es immer mal wieder (nichts da «von wegen trockene Abschnitte»). Erst kurz vor Kölliken war es für ca. 1h trocken, dann setzte wieder Regen ein. Und als sie dann kurz vor 17 Uhr Zürich erreichte, war es bereits am eindunkeln und sie hatte kein Licht dabei. Daher entschied sie sich auf Grund des vielen Verkehrs und weil sie kein Licht hatte, die letzten Kilometer den Zug zu nehmen. Und so war sie pünktlich um 17.30 in Dübendorf. Die Versammlung fand bei Skyguide Zürich statt. Zuerst gab es noch eine Führung bei Skyguide, welche sie höchstspannend fand. Ob nun ihre Flugangst weniger wird, wird sich zeigen.

Am Samstag musste sie einen FTP Test machen. Sie hasst diesen Test. Aber einmal im Jahr muss dieser sein, damit die Wattwerte wieder stimmen für die Trainings. Der Test läuft so ab, dass 20min Vollgas eine Strecke zurückgelegt werden muss. Tabea entschied sich für den Balmberg. Wie gesagt, Tabea hasst diesen Test, weil er so brutal hart ist. Er tut vom ersten Meter bis zum letzten weh. Und dann muss man es einfach durchziehen! Brutal. Sie hatte es aber durchgezogen und das Resultat war auch gut. Danach fuhr sie nach Solothurn, wo Dinu mit den Kids auf sie wartete. Wir verbrachten noch einige Zeit in der Stadt, ehe dann Dinu mit dem Rad retourfuhr.

 

Dinu hatte ihn den Ferien seinen Zehen an einem Stein angeschlagen, daher kann er im Moment nicht joggen. So waren die Fahrt nach Hause und eine gemeinsame Fahrt am Sonntag (mit Anhänger und Spielplatzhalt) seine einzigen Trainings letzte Woche. 

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Tunesien

Verfasst von uns Beiden am 13.11.
Tabea hatte im Sommer zufällig (im Interdiscount!) ein Reiseprospekt durchgeblättert und günstige Angebote für Ferien in Tunesien entdeckt. Zu Hause suchte sie im Internet ähnlich Angebote und wurde fündig. Wir buchten schliesslich ein Angebot mit Flug nach Tunis und einem Hotel in Hammamet mit all inclusive und 5 Sternen. Letzten Samstag ging unser Flug um 16:00. Eine tolle Zeit, um mit Kindern ohne Stress am Flughafen zu sein – früher wäre uns 16:00 zu spät gewesen, so verpasst man ja den ganzen Samstag……
Tabea wollte einen etwas späteren Zug nehmen, Dinu den früheren. Am Bahnhof Bern hiess es dann, dass der direkte Zug nach Genf gecancelte wurde. Dinu las dies und rief Tabea an, welche noch ein Mittagessen am Bahnhof am Einkaufen war. Statt einem direkten Zug mussten wir nun also nach Biel, dort mit 2 Koffern, 3 Rucksäcken, einem Buggy und 2 Kids umsteigen…… In einen Zug, der von Zürich herkommend gut gefüllt war, nun aber noch alle Reisenden aus Bern zusteigen wollten – herrlicher Ferienstart 😊 Der Rest der Anreise verlief aber ruhig und wir konnten am Abend nach 21:00 im Hotel sogar noch am Buffet etwas essen!
Die ganze Woche schien mehrheitlich die Sonne. Am ersten Tag tröpfelte es während etwa 5 Minuten und es war teilweise bewölkt. Während den ersten 2 Tagen ging auch ein Wind, so dass sich die Temperatur etwas kühler anfühlte. Wir waren aber immer kurz/kurz unterwegs. Im November beginne jeweils die Regenzeit - wir hatten also etwas Glück!
Wir genossen die Woche Ferien in Tunesien und unternahmen allerlei, Sport war aber nur Nebensache. Dinu joggte 2x eine Strecke am Strand, Tabea wollte einmal zur Altstadt schwimmen (ca. 3km), hörte aber nach 700m auf, da es zu viele Quallen hatte. Wir besuchten 3x das «Core-Training» des Hotels – die ersten 2x wars das identische Programm, beim dritten Mal hatte der Leiter dann noch 3 zusätzliche Übungen eingebaut 😊 Aber die eine Übung, die er am ersten Tag mit «Die machen wir so lange, bis wir nicht mehr können» angekündigt hatte, beschränkte er an den Folgetagen dann auf eine Minute 😊
Ein paar Gedanken/Erlebnisse:

  • Julia spielte kürzlich auf einem Spielplatz mit anderen Kindern «Piraten», seither rief sie oft «Mer se aues Pirate!». Dass eine der Attraktionen in Hammamet Piratenschiffe (Mit Rundfahrt, Mittagessen an Bord, Stopp zum Schwimmen und Unterhaltung) sind, begeisterte sie noch viel mehr! Es gehörte zu den Höhepunkten für sie!
  • Am ersten Tag buchten wir einen Kamelausritt. Inbegriffen war eine ca. 20min. Taxifahrt plus einen Aufenthalt in einem nachgestellten einheimischen Haus – im Nachhinein hätten wir auch einfach einen Kamelritt direkt vor dem Hotel am Meer buchen können, da hatte es täglich Anbieter, die mit den Kamelen umherliefen.
  • Wir waren wohl etwa die Einzigen, welche täglich zum Hotel raus gingen und uns ein Taxi nahmen, man kannte uns am 3. Tag bereits. Da wir an 2 Tagen in Serie zum selben Ort wollten, war der Taxifahrer überrascht, dass wir am 3. Tag an einen anderen Ort wollten.
  • Im Vorfeld hatten wir gelesen, dass in Tunesien das Risiko für Entführungen grösser sei, man solle etwas aufpassen. Bereits am Flughafen kamen mehrere Leute auf uns zu und küssten entweder David oder Julia ab. Das wirkte etwas komisch auf uns. Es zeigte sich aber die ganze Woche immer wieder, dass TuniesierInnen sehr kinderliebend sind. Vor allem David wurde immer wieder abgeküsst, in die Hände genommen, herumgegeben, etc. Erstaunlich viele Männer, auch sehr junge, warfen ihm Küsse zu und fanden ihn toll. Für uns völlig ungewohnt – er genoss es.
  • Aber scheinbar sollten kleine Kinder nicht auf den Boden gelegt werden. Dinu nahm z.B. David aus dem Buggy, legte ihn aufs Trottoir, legte den Buggy zusammen, um ihn ins Taxi zu legen. Der Taxifahrer hob David sofort hoch, Dinu fand: «No Problem», der Taxifahrer fands aber ein «Big Problem».
  • Der Extremfall waren dann 3 Bademeister, welche schauten, dass unsere Kinder nach dem Baden nicht am nassen Boden herumrutschen mussten – eigentlich wollten wir uns ja kurz umziehen, aber mit so vielen Zuschauern?
  • Julias Lieblingsbeschäftigung? Papis Hut in den Brunnen in der Hotellobby werfen, so dass er Barfuss im Brunnen herumwaten durfte…..
  • Als wir den Tripp mit dem Piratenschiff gebucht hatten, googelte Dinu das Thema «Haifische im Mittelmeer». Wir lasen, dass es 47 Haifischarten gibt, dass es in den letzten 117 Jahren genau 118 registrierte Angriffe gab (und davon endete nur wenige tödlich für Menschen) und dass das Risiko, von einer herunterfallenden Kokosnuss getötet zu werden massiv grösser ist als von einem Hai getötet zu werden!
  • Von dem Tag an lief Dinu sehr vorsichtig unter allen Palmen durch – in Tunesien hat es vorwiegend DATTEL-Palmen…….
  • Im Haibericht gab es dann eine Karte, wo eingezeichnet war, wo im Mittelmeer welche Haie gesichtet wurden in der letzten Zeit. Da kann man darauf drücken und sieht dann, welche Haiart dort gesehen wurde. In Tunesien gab es nur ein Symbol – direkt vor Hammamet, und wenn man daraufklickt, steht da: «Weisser Hai». Wie beruhigend, 47 Haiarten zur Auswahl und bei uns steht der weisse….. Wir sprangen trotzdem vom Piratenschiff ins Wasser und genossen es sehr!
  • Wie in vielen Ländern wurden auch in Tunesien viele Dinge grossartig beworben und entsprachen in der Realität nicht mehr ganz dem, was man erwartete, hatte. Als der Verkäufer des Piraten-Tripps von Delfinen sprach, hatten wir gelächelt. Dass wir tatsächlich 3 Exemplare vom Schiff aus sehen konnten, in Küstennähe, überraschte uns sehr!
  • In den Frühlingsferien machte Dinu einen Misstritt und hatte danach länger Schmerzen im Fussgelenk. In den Ferien jetzt übersah er einen Felsen im Sand, als er dem Strand entlang joggte und schlug seinen Fuss an! Ein Zeh schwoll an und hatte danach allerlei Farben, am zweiten riss er etwas Haut auf und humpelte den Rest der Strecke. Seither hat er bei jedem Schritt leichte Schmerzen, sie werden aber langsam weniger. Ob der Zehen gebrochen ist?
  • Kreditkarte: Tabea kaufte in einem Souvenirshop einen Hut und ein T-Shirt für Julia. Sie wollte mit der Kreditkarte bezahlen. Sie steckte die Karte ins Kästchen, gab den Code ein und dann kam ein Zettel raus. Die Verkäuferin meinte, dass habe nicht geklappt – Fehlermeldung. Tabea müsse in Bar bezahlen. Tabea wollte zuerst nicht. Aber nachdem die Verkäuferin noch den Chef des Ladens holte, gab Tabea nach. Im Hotel schaute sie die Kreditkarte-Abrechnung an und war dann verärgert, dass der Betrag trotzdem auf der Abrechnung zu finden war. Sie konnte dies aber nicht so belassen und ging am nächsten Tag zurück ins Geschäft (natürlich nicht direkt neben dem Hotel….) und zeigte den Auszug der Verkäuferin. Sie suchte alle Belege vom Vortag, holte den Chef und schlussendlich noch jemanden von extern – alles in Allem etwa 30min. Alle sagten, dass der Betrag nicht von der Kreditkarte abgebucht werden würde. Ich soll bis morgen warten – dann sehe ich das. Tabea war extrem misstrauisch und mittlerweile ziemlich verärgert. Der Chef des Ladens meinte, dass sie ein ehrliches Geschäft seien, es existiert schon seit über 20 Jahre….. blablabla….. am nächsten Tag war der Betrag weg vom Konto! Tabea vertraute ab dann keinem Tunesier mehr! Dinu kann sich fast nicht vorstellen, dass dies Absicht war, Tabea hatte ihre Meinung aber gefasst!
  • Könnt ihr Euch vorstellen, mit Tabea auf einem Markt zu feilschen? Das ist ein Erlebnis für sich 😊
  • Als es hiess, wir würden am letzten Tag 4h vor dem Abflug abgeholt, schrieb Tabea gleich eine Mail. 4h? Taxifahrt = 50min, in Genf waren wir 2h vor dem Abflug vor Ort, warum sollten wir in Tunis 3h vorher dort sein? Als nach 2h keine Antwort vom Reiseveranstalter angekommen war, rief Tabea an. Es war aber nicht möglich, die Abfahrt nach hinten zu verschieben – Sammelbus mit weiteren Reisenden….
  • Tatsächlich waren wir also über 3h zu früh am Flughafen. Unsere Koffer hatten wir schnell aufgegeben, die paar Läden am Flughafen angeschaut (alles etwa 10x teurer wie im Landesinnern) aber Julia hatte noch tunesisches Geld, mit dem sie sich etwas kaufen wollte! Da kam Tabea auf die Idee: Mer näh es Taxi, düse nöime as Meer (Googelmaps: 7min Fahrzyt) u gniesse no d Sunne u finge sicher öppis iizchoufe». Die Taxifahrer waren aber mit Googelmaps überfordert, etwa der 4. bot uns eine Fahrt in einen Supermarkt an, worauf wir einstiegen (zu einem überteuerten Preis….). Dinu mit Bammel, die Fahrt dauerte schlussendlich fast 15min und er befürchtete, dass wir vor Ort kein Taxi finden würden…. Im Supermarkt wollte Julia nichts kaufen, sie gab ihr Geld für 2 «Fahrten» mit diesen «Kinderspielzeugwippen» (die Dinger, die auch bei uns überall stehen, man zahlt 1-2 Franken, das Ding macht Musik, blinkt und bewegt sich) aus. Die Taxisuche danach war 3x erfolglos, auch hier klappte der 4. Versuch und wir erreichten mehr als rechtzeitig unser Flugzeug.
  • Irgendwo wurden wir von einem Kerl auf Deutsch (mehr oder weniger) angesprochen, der sagte: «Hey, ich bin der Koch vom Hotelsteigenberger, ich mache Omelette! Ich heute frei, helfe meiner Mutter in einem Geschäft, das hat besonders gute und günstige Gewürze, ihr könnt in Ruhe schauen, blablabla…… Wir waren etwas misstrauisch, gingen aber mit. Das Geschäft war eher klein, nicht so toll, wir verdrückten uns wieder. Als wir am Folgetag wieder angesprochen wurden von einem Koch des Hotels war uns klar «Das ist eine neue Masche, die wir noch nicht kannten». Die all inclusive Bändchen des Hotels verrieten unseren Hotelnamen……
  • Wenn man Julia fragt, was ihr am Besten gefallen hat, sagt sie «Dr lüchtend Ma»am letzten Abend gab es eine Zirkusshow im Hotel  mit eine Michael Jackson Imitator, dessen Kleider mit Lichtchen besetzt waren. Ob ihr das am Besten blieb, weil es etwa der letzte Eindruck war oder ob es ihr wirklich am Besten gefallen hat? Wenn man nachfragt, erwähnt sie dann auch das Piratenschiff (und dass sie darauf Teigwaren essen konnte!!), die Delfine, Kamele, Sandburgen bauen und dass sie um Frühstück Pfannkuchen mit Schoggiaufstrich mit 5 Gabeln essen durfte!
  • Wir haben den Pfannkuchen jeweils in Stücke geschnitten und auf alle Gabeln, die wir hatten, aufgesteckt, so war die Gefahr kleiner, dass sie Kleidung und Finger komplett verdreckt hatte…..
  • Merke: Wenn es zum Frühstück Schoggiomeletten gibt, brauchst Du mehr Kleidungsstücke!
  • Ankunft in Genf (Nebel  - e wott zrugg a d Sunne), Sprint durch den halben Flughafen (Dinu mt 2 Koffern, auf einem sitzt Julia), so auf die Rolltreppe – 15sek vor Abfahrt erreichen wir den Zug – willkommen zurück 😊
  • An der ersten Haltestelle (Genf) aus dem 1. Klasse Wage raus, von der Mitte des Zuges bis zum letzten Wagen (Kinderspielwaggon) inkl. kurzer Halt am Selecta (Tabea hat Lust auf ihr Lieblingsgetränk) in 3min – Ferienerholung Adieu 😊
  • Sonntagsprogram: Dinu fährt mit dem Rennrad nach Zuchwil, dort wartet der Rest. Dinu kann bei seinen Eltern duschen. Tabea radelt nach Basel, wir besuchen die Herbstmesse! Mit den kalten Temperaturen hatten wir noch Mühe – und Dinu versuchte an einem Stand an der Messe um den Preis zu feilschen…..

Bilder gibt es in der Galerie

Dinus Woche mit Gurten

Verfasst von Dinu am 5.11.
Letzte Woche hat Tabea von der Gurtenclassic berichtet, nun folgen Dinus Eindrücke:

In der Woche vor der Gurtenclassic kam Dinu nicht zu all zu vielen Trainings. Am Mittwoch eine lockere Laufrunde war das einzige richtige Training. Am Donnerstag düste er zwar zum Gurten – allerdings mit dem E-Bike und fuhr mit den Kids mit der Bahn hoch. Der Höhepunkt der Woche war aber der Tag, als er nach Hause kam und Julia völlig aufgeregt auf ihn zu stürzte und rief: «Papi, e ha ganz vöu gmalet!». Danach sprudelte allerlei Weiteres aus ihr raus, Dinu verstand aber nicht, was sie sagen wollte. Die Übersetzung lautete: «Mami het vöu gschumpfe!» Naja, sie hat neu ein «Schämeli» für aufs WC – den kann man aber herumtragen…..  Dank dem hat sie einen wasserfesten Stift erreicht und damit eine Tür, eine Holzkonstruktion zum Messen, Spielzeug und ein Bild dekoriert…..
Am Freitagabend verabschiedete sich Dinu nach Zug. Er ist Mitglied der Fachgruppe Ernährung und Sport, welche sich zu einer 2-tägigen Weiterbildung traf. Das Thema lautete «Rudern», am Samstagmorgen gings dann tatsächlich in einem 4er-Boot raus auf den Zugersee! Der Einstieg (alle 4 gleichzeitig in ein wackliges Boot) war etwas vom Herausforderndsten! Das Vorwärtskommen war aber nicht viel einfacher! Das bist Du mit Dir selber überfordert (Mit den Beinen vor und zurück, mit den Händen die Ruder so drehen, dass sie parallel zum Wasser zurück geholt werden, im Wasser aber möglichst senkrecht stehen, um viel Schub zu erzeugen, die zwei Ruder gleich stark ziehen und schauen, dass Du die Finger nicht einklemmst – denn die Griffe sind so lang, dass man sie überkreuzen muss!) und solltest dann noch schauen, dass Du mit den anderen im Gleichtakt bist – da man sonst die Ruder aneinander schlägt! Wir kamen aber immer wie besser vorwärts und genossen den Prachtsmorgen auf dem Wasser! Leider reichte es nicht zum Baden danach – das holte Dinu am späten Nachmittag dann noch nach, als er noch kurz in den Moossee hüpfte. Denn Tabea und David waren noch auf dem Weissenstein und Julia bei den Grosseltern. 
Am Sonntag stand die Gurtenclassic auf dem Programm. Tabea startete am Rennvelorennen und fuhr am Morgen mit einer Kollegin zum Start. Dinu wollte mit dem Bike mit Anhänger ins Ziel radeln, fand aber spontan, dass es doch auch zum Start reichen sollte. Zu Hause liefs dann, wie so oft, nicht ganz rund (Julia stellte den Balkon auf den Kopf und fand die «Seifeblöterli», David wollte in der Teepfanne eine Schwimmlektion durchführen und hatte auch eine volle Windel, als sie lossollten) so dass sie zu spät losradelten.
Er kam spontan auf die Idee, in Moosseedorf den Zug zu nehmen. Er koppelte das Velo ab um mit dem Lift zum Perron zu kommen – unser Anhänger war aber zu breit und kam nicht in den Lift!! Er fand aber eine alternative Lösung und erreichte den Zug noch. Es nützte aber nichts, er war etwa 8min nach dem Start vor Ort – aber da Tabea nicht wusste, dass er evtl. kommen sollte, wars kein Problem. Der Aufstieg zum Gurten ist teilweise sehr steil, er konnte aber alles fahren. Es gab Rennradfahrer, welche er antraf, welche die Räder hoch schoben (nicht TeilnehmerInnen des Rennens). Einen Teil des Anstiegs wollte dann Julia noch selbst hochwandern. An einem Platz mit guter Sicht applaudierten sie dann allen, die vorbeifuhren und warteten auf Tabea. Diese kam als dritte Frau angedüst – zusammen mit einer anderen. Lautstark feuerten wir sie an und hofften, dass sie den Sprint gewinnen könnte.
Julia wollte unbedingt mit hoch aufs Podest, den Wunsch erfüllte ihr Tabea gerne. Anschliessend gings zum Zmittagessen – Tabea musste regenerieren, Julia die Speicher füllen. Denn sie wollte am «Pfüderirun» starten. Und sie sagte klar «Hüt eleini loufe, Mami und Pappi klattsche und Hopp rüeffe!». Das zog sie dann tatsächlich durch. Sie rannte die ganzen 350m ununterbrochen und ganz alleine und war sooooo stolz auf die Medaille danach! Dass sie danach noch zu den Autos und auf die Rodelbahn wollte, war ja klar. Dass es bei so vielen Leute nicht ideal ist, wenn beide Eltern meinen, dass das andere Elternteil zu Julia schaut, lernten wir auf dem Gurten auch! Zum Glück hatte eine Kollegin von uns beobachtet, wohin sie verschwunden war – MERCI Eliane!
Fotos vom Rudern gibt es hier.

Gurtenclassic

Verfasst von Tabea am 30.10.

Im 2019 fand das erste Mal das Rennrad-Rennen im Rahmen der Gurtenclassic statt. Früher starteten wir dort am Gurtenlauf oder am Duathlon. Der Duathlon wurde im 2019 durch das Rennrad-Rennen ersetzt. Im 2019 war es mein erster Wettkampf, 4 Monate nach der Geburt von Julia. Jetzt, 3 Jahre später war ich zum zweiten Mal dabei, dieses Mal aber 8 Monate nach der Geburt von David😊. Die Strecke wurde leicht angepasst. Die Distanz von 40km und knapp 1000 hm blieb aber fast gleich. Ich fuhr am Morgen mit dem Rennrad von Schönbühl nach Wabern, wo der Start um 10.20 erfolgte. Ich reihte mich im vorderen Drittel ein. Und dann gings los. Bereit nach 500m erfolgte der erste steile Anstieg. Dann gings coupiert weiter. Von hinten kamen 2 Frauen, welche mich überholten. Ich blieb aber dran. Bei den Anstiegen pushten wir uns gegenseitig hoch. Mal war die Eine schneller, mal ich. Dann kam aber der Bergpreis. Die beiden jungen Damen sprinteten mir davon. Es ging so schnell, dass ich gar nicht mitkam. Und ich dachte mir, das wars jetzt. Mittlerweile war ich ca. auf dem 4. oder 5. Platz overall der Frauen. Es ging nun bergab. Langsam holte ich die beiden Frauen wieder ein. Dann kam aber ein ca. 500m Kiesabschnitt, auf welchem ich leider deutlich langsamer/vorsichtiger wie die beiden Frauen unterwegs war. Ich sah die beiden davonziehen. «Das wars nun endgültig» dachte ich mir. Ich fuhr aber motiviert weiter. Bald darauf stand eine Frau am Streckenrand, weil sie eine Platte hatte. Dummerweise war das eine gute Kollegin von mir, welche wahrscheinlich erste geworden wäre…. Ich fuhr bei ihr vorbei, sie brauchte meine Hilfe nicht…. Sehr schade für sie. Es folgte eine 3.5km lange eher leicht abfallende Strecke, wo man super hätte Windschatten fahren können. Leider hatte ich auf den ersten 2 Kilometern niemand vor mir. Ich fuhr mit ca. 39km/h. Dann kam plötzlich ein Mann mit einem irren Tempo neben mir hergebraust und überholte mich und ich versuchte ihm zu folgen. Da hatten wir dann 48km/h auf dem Tacho… Krass…. Dann gings in den Schlussanstieg zum Gurten. 200hm waren noch zu bewältigen. Ich sah plötzlich die eine Frau wieder vor mir – ca. 200m weitervorne. Dies motivierte mich, so schnell wie möglich den Gurten hochzukommen. Es war brutal hart. Aber ich kam ihr immer näher. Kurz nach dem Gurtendorf war sie nur noch ein paar Meter vor mir. Ich hängte mich an sie, überholen wollte ich sie nicht, da ich sie so besser im Griff hatte. Und dann kam der Schlussanstieg zum höchsten Punkt, bevor es dann in die Zielgerade runterging. Auf dem höchsten Punkt waren meine 3 Schätze (Dinu, Julia und David), welche mit dem Bike und Anhänger auf den Gurten gefahren waren, mich am Anfeuern.  Und ich überholte nun die Frau. Sie blieb aber nicht wie erwartet an mir dran… Ich dachte, es gäbe jetzt noch einen richtigen Fight. Nein, sie liess mich einfach ziehen. Ich gab aber trotzdem noch etwas gas und war dann 4-5 Sekunden vor ihr im Ziel wie. ABER da es Nettozeitmessung war und sie ein paar Sekunden nach mir die Startlinie überquert hatte, war sie nur gerade 0.8 Sekunden langsamer als ich. Nur ganz knapp hatte ich den 3. Rang erkämpft. Ich war äusserst zufrieden mit meinem 3. Rang overall bei den Frauen und in meiner Altersklasse reichte es sogar auf den 1. Platz. Gestartet waren 27 Frauen. Ein echt super großartiges Rennen war die Gurtenclassic 2022.
Auch für Julia war ein spezieller Tag. Sie startete am Kidsrun über 300m auf dem Gurten (in der jüngsten Kategorie). Sie erzählte uns bereits im Vorfeld, dass sie ganz alleine Laufen würde. Wir glaubten das noch nicht ganz, liessen sie aber machen! Sie wollte alleine zum Start und stellte sich da ein. Und siehe da, sie lief die ganzen 350m ganz alleine!!! Wir waren überwältigt vor Freude. Im August war sie auch an einem Lauf, im Rahmen vom Glacier 3000. Damals fiel der Startschuss und Julia blieb stehen. Sie bewegte sich nicht. Und jetzt, 3 Monate später, hat sie diesen immensen Fortschritt gemacht! Wir sind noch jetzt ganz Baff. Die Medaille, welche sie im Ziel erhielt, trägt sie mit vollem Stolz – sie trägt sie sogar zum Schlafen! Mal schauen, wie lange sie nun die Medaille trägt…
Fotos gibts wie immer in der Galerie.

Gravelrace

Verfasst von Tabea am 24.10.

Am Samstag startete ich das erste Mal in meinem Leben an einem Gravel-Rennen. Ich hatte den Startplatz für das Gravel-Race in Bern vergünstigt erhalten, darum wollte ich das mal ausprobiere. Sonst wäre ich wohl nicht gestartet. Ich stellte mir so ein Rennen nicht so spassig vor.... oder sagen wirs so, ich hatte grossen Respekt vor schnellem Fahren mit anderen Athleten auf Gravel (Sturzgefahr schien mir sehr hoch). Das Rennen ging über 50km/1000hm und man fuhr hauptsächlich durch den Bremgartenwald. Ich fand die Idee echt super, 50km im Bremgartenwald zu fahren, ich hätte nicht gedacht, dass dieser so gross ist.

Aber nun stand ich an der Startlinie. Es gab verschiedene Startblocks. Bei der Anmeldung gab ich an, dass ich 2h15 hätte. Daher war ich im Startblock 2, gerade hinter den Lizenzierten eingereiht... ob ich da richtig war, bezweifelte ich. Dann war der Start... es ging gerade recht zur Sache. Aber nach 400m standen wir bereits still. Eine Brücke musste überquert werden. Aber danach gings rasant weiter. Die ersten 15km waren oft Kieswege mit vielen Kurven. Bei jeder Kurve wurde ziemlich gebremst. Somit gab es ein recht unruhiges Fahren, bremsen, beschleunigen... keine Konstanz.... Ich dachte mir: «wenn das so weiter geht, bin ich bald kaputt...». Ich hoffte somit darauf, dass es etwas rhythmischer werden würde. Dann kam die erste Abfahrt. Ich stieg oft ab dem Rad, sobald es steil runter ging oder wenn ich es als zu rutschig empfand. Daher stand ich ein paar Mal den anderen ziemlich blöd im Wege.... Auf der Fläche konnte ich aber gut wieder aufholen und auch berghoch ging recht gut. Es gab auch längere Abschnitte, da hätte man gut Windschatten fahren können. Leider war ich dann aber oft alleine unterwegs. Ich hätte nicht gedacht, dass sich das Athleten Feld so auseinanderziehen würde. Es gab auch ein paar Abschnitten mit Treppen. Dort mussten zum Glück alle Laufen. Es war sehr matschig, da es die ganze Nacht geregnet hatte. Dementsprechend nass wurden wir. Nach 2h12 kam ich dann im Ziel an und wurde 8. von 65 Frauen und 4. in meiner Alterskategorie. Ich war damit sehr zufrieden. Etwas weniger zufrieden war ich damit, dass ich aus meiner Sicht etwas zu viel vom Rad gestiegen bin und so auch ein paar Minuten verschenkt habe. Aber im Grossen und Ganzen war es eine Hammer-Erfahrung. Es hat richtig Spass gemacht und war enorm kurzweilig! Ein Rennen, das ich bestimmt nicht zum letzten Mal gefahren bin. 

Dass Tabea noch einmal an einem Rennen starten wird, war ja zu erwarten :-) Aber mit einem Gravelrennen hätte man wirklich nicht rechnen können!
Julia wurde es am Rennen auch nicht langweilig. Es gab diverse Aktivitäten. Und Dinu joggte mit den Kids im Wagen auch an die Strecke, um Tabea anzufeuern. Am Abend danach besuchten wir die Licht- und Wassershow in Thun!
Fotos gibt es in der Galerie. 

Morschach

Verfasst von Dinu am 17.10.

Dinu war letzte Woche wieder einmal im Laufintervalltraining, das jeweils mittwochs in Bern stattfindet. Tabea hatte noch nicht genug vom Weissenstein, auf dem wir letzten Sonntag waren und lief am Montag nochmals hoch. Nun aber ohne Kids, deutlich schneller und mit etwas mehr Umwegen 😊. Eine tolle Radfahrt über den Chasseral lag letzte Woche auch noch drin – sie sandte dann freundlicherweise Fotos von der Sonne, mit Blick aufs Nebelmeer, in welchem Dinu am Arbeiten war……  
Übers Wochenende feierte der Inlineclub Mittelland, bei welchem Dinu Gründungsmitglied war, das 20ig-jährige Jubiläum. Man traf sich am Samstagmorgen bei der Talstation Morschach-Stoos, mit welcher man dann nach Stoos fuhr. Ab da gabs zwei Gruppen. Wir schlossen uns derjenigen Gruppe an, welche von Stoos in Richtung Klingenstock wanderte und dann die Gratwanderung zum Froonalpstock wanderte. Diese Gratwanderung wollten wir vor 2 Jahren schon einmal machen, liessen aber wegen Schnee davon ab. Rückblickend müssen wir sagen: Zum Glück sind wir da nicht los! Die Wanderung ist wunderschön, der Weg zum Glück meistens breit genug, aber zum Teil doch etwas rutschig. Etwa 7km und etwas mehr wie 800 Höhenmeter legten wir zurück. Unseren Kids schien es zu gefallen – Julia wollte allerdings immer mit Nelly wandern, welche für Dinu aber meistens eine Spur zu schnell den Berg hochkletterte! Auf dem Fronalpstock genossen wir die Aussicht und entschieden uns dazu, nicht mit einem Teil der andern wieder runterzulaufen, sondern den Sessellift zu nehmen. Der Sessellift besteht aus 2 Sektionen bis runter nach Stoos. Oben auf dem Fronalpstock hatten wir viele Kinder mit Ballonen und geschminkten Gesichtern gesehen – und am Morgen laute Musik bei der Bergstation der Stoosbahn, welche vom Muotatal hochkommt, gehört. Vom Sessellift sah es so aus, als ob es schneller gehen würde, von der Zwischenstation dorthin zu laufen, als runterzufahren und nochmals ein Stück hochzugehen – denn Julia wollte nun ein Ballon! Und wir waren auch gespannt, was denn dort los sei! Unterwegs merkten wir aber, dass es nur so ausgesehen hatte von oben – wir machten nun nochmals etwa eine halbstündige Wanderung. Und ein Teil des Abstiegs war steil und rutschig – Dinu fiel rückwärts auf den Hosenboden
😊
Als wir die Station erreichten, war da tatsächlich ein Fest mit diversen Ständen, Ballonen, Kinderschminken, Chasperlitaheater, etc…… Aber Julia war im Tragerucksack eingeschlafen
😊 Also schnappten wir ein paar Ballone und marschierten nun zur Gondelbahn. Wir fuhren zum Swissholidaypark, wo wir unser Zimmer bezogen. Nach dem wir die tolle Bäderlandschaft genossen hatten, gabs Apero und Galadinner mit dem Inlineclub. Dinu hatte noch ein Quiz vorbereitet und somit noch eine kleine Aufgabe. Julia genoss die anderen Kinder und das Spielzimmer!
Am Sonntag stand am Morgen noch ein Postenlauf auf dem Programm – Dinus Team belegte den ersten Platz dank dem sie sich ruhig von Posten zu Posten vorarbeiteten und die Fragen mit viel Wissen gut beantworten konnten! Danach blieben wir eine Weile in der Bäderlandschaft, genossen ein feines Mittagessen und hatten noch Spass auf einem Spielplatz, bevor es wieder nach Hause ging! 
Fotos gibt es in der Galerie!

No e Wettkampf?

Verfasst von Dinu am 10.10.2022
Nach dem Inferno schrieb Tabea: «Nun ist die Wettkampfsaison abgeschlossen für die nächste Zeit. Zuerst erhole ich mich nun gut und dann werde ich wohl erst im November an der Gurten-Classic wieder antreten». Seither ist sie am Tour du Moron gestartet und überlegte lange, ob sie am gerade vergangenen Wochenende an einem Traillauf im Jura starten solle. Am Freitagmorgen zeigten die Wetterprognosen deutlich besseres Wetter im Jura für am Samstag. Dinu plante eine Radtour, ab dem Laufstart, auf welcher er und die Kids Tabea nach 3km anfeuern und danach weiter nach «Le Roselet» zur Pferdeauffangstation hätte fahren können. Tabea war aber vernünftig und beschloss, nicht zu starten, was Dinu auch freute. Die Prognosen waren zwischenzeitlich für am Samstag auch besser, so beschlossen wir, einen Radausflug zu Dinus Götti zu machen. Das olle Wetter hielt sich aber nicht an die Prognosen und liess es den ganzen Morgen regnen. Also änderten wir das Programm, Tabea ging schwimmen und danach fuhren wir per Auto zu Dinus Götti.

Am Sonntag radelte Tabea nach Oberdorf ob Solothurn. Dorthin fuhr der Rest der Familie mit dem Auto. Wir wechselten auf die Laufschuhe und wanderten mit dem Tragerucksack/Tragegurt auf den Weissenstein. Tabea schlug Dinu vor, er könne mit ihrem Rennrad nach Hause düsen, aber er war nach der Wanderung genug erschöpft, um darauf zu verzichten. Wir hatten gehofft, auf dem Weissenstein oberhalb des Nebelmeeres zu sein, wurden aber leider enttäuscht.
Am Abend hatten wir Besuch von der Familie von Tabeas Gottemeitli und erlebten, wieviel Power drei Kinder zusammen entwickeln können
😊

Viel Regen und viele kleine Highlights

Verfasst von Tabea am 2.10.

Das Highlight der Woche für Tabea war der Dienstag. Sie ging mit einer Kollegin in die Traglufthalle in Zuchwil, um 10km zu schwimmen. Trotz der langen Dauer war das Programm sehr kurzweilig und die 10km gingen schnell vorbei. Draussen regnete es die ganze Zeit. Das Training war also perfekt gewählt. Dank dem abwechslungsreichen Programm verging die Zeit wie im Flug. Sie fand, so einfach sei es ihr noch nie gefallen, 10km zu schwimmen!

Auch schön war die Rennradtour am Freitag mit ihrem Vater, welcher sie mit dem E-Bike begleitete. Sie fuhren eine Runde über den Creux du Van. Tabea merkte dabei definitiv, dass der Sommer vorbei ist. Es war eisig kalt oben auf 1400m.ü.M. Am Samstag war Tabea den ganzen Tag mit den Ladies vom Ladiestriteam unterwegs. Ursprünglich wäre ein Wandertag geplant gewesen. Aber das Wetter machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. Und so fand dieser Event in Langenthal in einem Fitnessstudio statt. Zuerst gabs 1.5h Spinning, danach 40min TRX und anschliessend noch 1h Yoga. Das Programm war also sehr abwechslungsreich. Tabea ist am Morgen früh (sprich: Kurz vor 8:00
😉 ) bereits mit dem Rennrad nach Langenthal gefahren. Eigentlich hätte es in dieser Zeitspanne trocken sein sollen. Leider stimmten die Prognosen nicht und es begann kurz nach ihrer Abfahrt zu regnen.
Am Sonntag gabs einen Familienausflug nach Bern. Die Kids sassen im Anhänger, wir joggten und schoben sie abwechslungsweise. In Bern gabs dafür dann für alle ein leckeres Dessert bevor wir mit dem Zug wieder nach Hause fuhren. 

Trophée de la Tour de Moron

verfasst von Tabea am 25.9.22

 

Ganz spontan habe ich mich diesen Sonntag für den Berglauf «Trophée de la Tour de Moron» angemeldet. Dies ist ein Lauf über 12km und 800hm im Jura. Ich war das letzte Mal im 2018 dort am Start. Damals hat mir dieser Lauf gut gefallen und jetzt hatte ich gerade perfekt Zeit, um diesen Lauf wieder zu absolvieren. Der Start war um 9.30. Es regnete nicht, war aber bewölkt und kühl, was mir ja zusagt. Scheinbar sollte es auch so bleiben.

Die ersten 3km gingen bereits berghoch. Es lief mir recht gut. Ich war nur wenig langsamer unterwegs wie im Jahr 2018, was mich freute. Dann gings auf einem Singletrail steil abwärts. Es war nicht lange. Vielleicht 500m. Aber dieses kurze Runtergehen verursachte, dass sich meine vordere Oberschenkelmuskulatur «zumachte». «So eine Sch…..», dachte ich. Schon so früh ☹ Das Terrain ging leider noch 2.5km so weiter, flach mit ein paar Meter runter, teilweise wieder etwas hoch bis es dann ab km 6 richtig hoch ging. Meine Beine schmerzten! Es ist leider so, wenn die Muskulatur mal so zugeht, dann wird sie ziemlich sicher auch nicht mehr entspannen. D.h. ich musste mich mit meinen schmerzhaften Beinen noch irgendwie 7km ins Ziel quälen. Auch berghoch ging nichts mehr. Ich joggte zwar noch vor mich hin, aber nicht mehr in dem Tempo, welches ich gerne gewollt hätte. Ich wurde dann von mehreren Frauen überholt, einige waren dabei, die ich kannte und ich wusste, dass ich normalerweise etwas schneller bin wie diese. Aber ich konnte nicht mehr drücken. Es ging einfach nicht mehr. Ich überlegte mir wirklich kurz, das Rennen zu beenden, einfach, weil ich keinen Sinn mehr darin sah, so fertig zu joggen und diese unnötigen Schmerzen zu ertragen. Aber irgendwie joggte ich weiter und weiter und kam dann nach 1h 17min ins Ziel. Auf den letzten 6 Kilometern verlor ich pro Kilometer aufs 2018 ca. 30-60sek, worin man meinen Einbruch gut erkennen kann. Insgesamt war ich 4.5min langsamer. Aber ich bin nicht enttäuscht, was mich selber irgendwie etwas erstaunt. Für mich ist klar, ich hätte ziemlich sicher fast so schnell wie im 2018 sein können, hätte ich nicht diese Probleme gehabt beim Runterjoggen. Warum ich diese Probleme hatte, da gibt’s mehrere Gründe: 1. Ich habe viel weniger Laufkilometer in den Beinen wie im 2018. 2. Wahrscheinlich hätte ich mich richtig warmlaufen müssen und nicht einfach einen kalten Start hinlegen und 3. Seit David’s Geburt schlafe ich viel weniger… ob das vielleicht auch noch mitspielen könnte, weiss ich nicht, aber ist gut möglich…

Jedenfalls wars ein Erlebnis, ein hartes Erlebnis, einmal mehr….

 

Ich wurde 14.von 59. Frauen. In meiner Altersklasse wurde ich 2. von 10. Das sah ich aber leider erst zu Hause, da ich auf Grund meiner schlechten Zeit keine Rangliste anschaute😊

 

Martin Ruegge und Tabea Zimmermann

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