Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

Willkommen auf der Homepage von Tabea und Martin "Dinu" Ruegge. Wir sind ein sportliche Paar, das immer unterwegs ist. Mehr über uns findet ihr in den verschiedenen Menupunkten - einfach links darauf los klicken!

 

Hier auf der Frontseite präsentieren wir Euch immer den aktuellsten Bericht über unsere sportlichen Herausforderungen und zeigen Euch neue Fotos.

Etwas ältere Artikel (etwa 2-3 Monate alt) findet Ihr jeweils unter Aktuelles. Aber auch ein Blick in unser Archiv lohnt sich immer.

Es gibt auch einen Facebookaccount von Tab-di. Über diesen möchten wir in Zukunft sportliche Infos verbreiten oder auch Liveticker während Sportevents betreiben. Wer so auf dem Laufenden gehalten werden will, darf entweder auf Facebook unseren Account liken oder direkt hier auf der Homepage auf der rechten Seite auf «gefällt mir» drücken (dazu muss man aber auf Facebook eingeloggt sein).

 

Der Gigathlon war in jedem Jahr einer der Saisonhöhepunkte. Aus diesem Grund haben wir Ihm auch etwas mehr Platz auf unserer Seite gewidmet: Unter Gigathlon  findet Ihr alle  Berichte rund um den Anlass.

 

Martin "Dinu" Ruegge arbeitet als Bsc. BFH Ernährungsberater SVDE. Seine berufliche Homepage findet Ihr unter www.erb-monbijou.ch. Er arbeitet an einenem Tag jeweils mitten in Bern und einen am Standort in Münchenbuchse! Und dabei ist er im Netzwerk Nutricare in der Region Bern gut vernetzt. 

Chasing Cancellara: Von der Hitzeschlacht in Zürich aufs Podest in Andermatt

Das nächste grosse Highlight stand auf dem Programm: Chasing Cancellara von Zürich nach Andermatt. Nach dem harten Rennen im Elsass, bei dem es mir nicht optimal gelaufen war, hatte ich mir einiges vorgenommen. Meine Vermutung war, dass ich dort schlicht zu wenig gegessen hatte. Für die anstehenden 204 km und 4200 hm lautete mein Fokus daher: Kohlenhydrate, und zwar von Anfang an! Der Plan war strikt: 80 bis 100 Gramm pro Stunde.

 

Der Startschuss sollte mitten in der Nacht am Samstag um 02:25 Uhr fallen. Also reiste ich am Freitagnachmittag an und bezog ein günstiges Apartment in der Nähe des Letzigrund-Stadions. Das Problem: Keine Klimaanlage, die Sonne knallte voll aufs Fenster und drinnen staute sich die Hitze auf über 30 Grad – direkt an einer belebten Strasse. Nach einer Gelati, einem kurzen Schwumm in der Limmat, dem Abholen der Startunterlagen und einer feinen Pizza lag ich um 20:00 Uhr im Bett.

 

Aber wie soll man bei dieser Hitze schlafen? Wegen des Lärms und der Wärme musste das Fenster zu bleiben. Ich stellte mich sicher dreimal unter die kalte Dusche und legte mich klatschnass ins Bett. Erst ein komplett nasses Badetuch auf meinem Körper brachte etwas Linderung. Am Ende schlief ich vielleicht zwei Stunden. Um 01:00 Uhr stand ich auf, setzte mich auf den Balkon und schaute dem Nachtleben zu. Mein Körper glühte förmlich. Also ging es noch einmal im Sport-Top unter die kalte Dusche, bevor ich mich anzog und langsam zum Start rollte. Endlich fühlte es sich angenehmer an!

 

Der Startbereich in der Swiss Life Arena war genial aufgezogen – mit einer riesigen Leinwand und toller Atmosphäre. Man startete jeweils in Fünfergruppen. Da die schnelleren Fahrenden am Schluss losgelassen wurden, war meine Startzeit auf 02:25 Uhr angesetzt. Da war ich wohl selbst schuld; ich hatte bei der Anmeldung wohl einen etwas zu schnellen Schnitt angegeben.

 

An der Startlinie stand ich schliesslich mit zwei Männern und einer Frau. Die Motivation hielt sich bei meinen Mitstreitern in Grenzen: Der eine Mann erklärte mir direkt, er sei schon alt, werde sicher keine Führungsarbeit leisten und sehe zudem auf einem Auge nichts. Ich hörte zu, war aber absolut nicht in Gesprächslaune. Dann ging es endlich los. Los? Von wegen – wir starteten im absoluten Bummeltempo! Ausgerechnet auf den ersten 30 Kilometern, auf denen das Windschattenfahren noch erlaubt war.

 

Bei meinen letzten Teilnahmen war das Tempo von Beginn an enorm hoch gewesen und ich fuhr immer am Limit. Dieses Mal war es das pure Gegenteil. Es nervte mich tierisch, dass ich das Tempo diktieren und die meiste Zeit von vorne fahren musste, ohne selbst profitieren zu können. Ab und zu setzte sich der Mann mit dem eingeschränkten Sehvermögen vor mich. Als er ein paar Mal unkontrolliert ausscherte und ich ihm beinahe hinten reinreiste, meinte er nur trocken: „Das habe ich mit dem einen Auge nicht sehen können...“ Mit welchem Gefühl ich danach in seinem Windschatten fuhr, könnt ihr euch vorstellen. Ich hielt von da an lieber Sicherheitsabstand.

 

Nach etwa 20 Kilometern schoss zum Glück ein Fahrer von hinten an uns vorbei. Ich hängte mich sofort dran und ab da ging es endlich zügiger vorwärts.

 

Es folgten der Ratenpass und die Sattelegg. Ich konnte beide Pässe zügig hochdrücken – Windschattenfahren war mittlerweile ohnehin verboten. Nach der Abfahrt ging es rund 30 Kilometer flach durch das Linthtal. Bis hierhin waren etwa vier Stunden vergangen. Die Verpflegung klappte hervorragend; ich nahm fast minütlich Gels und Iso zu mir und trank extrem viel, da es selbst in der Nacht drückend heiss war. Meine extra eingepackten Salztabletten hatte ich leider in der Tasche vergessen, die direkt nach Andermatt transportiert wurde. Also musste ich das Defizit über die Elektrolyte im Feld und ein paar Salzstängeli ausgleichen.

 

Im Linthtal wurde es dann zäh: Wie aus dem Nichts blies uns ein heftiger Gegenwind entgegen. Er kühlte zwar, war aber ein echter Energieräuber. Am Klausenpass brannte dann auch die Sonne wieder gnadenlos vom Himmel. Auf den ersten 600 Höhenmetern bis zum Urnerboden lief es bei mir richtig harzig. Plötzlich überholte mich eine Kollegin. Ich war erstaunt, da sie eigentlich vor mir gestartet war und ich dachte, ich hätte gegen sie keine Chance – wahrscheinlich hatten wir uns an einem Posten übersehen. Sie flog den Berg förmlich hoch. Dieses Tempo konnte und wollte ich nicht mitgehen. Am nächsten Verpflegungsposten hielt ich kurz an und ass ausgiebig. Das wirkte Wunder: Die restlichen 500 Höhenmeter bis zur Passhöhe liefen wieder richtig gut.

 

Nach der langen Abfahrt nach Schattdorf bogen wir Richtung Erstfeld ein. Es war mittlerweile 08:00 Uhr morgens und die Hitze drückte brutal. Der Weg führte uns hinein in die Schöllenenschlucht. Auf der rechten Sonnenseite war es kochend heiss, links im Schatten einigermassen erträglich. Bei mir lief es plötzlich wie geschmiert: Die Energie war zurück, die Beine fühlten sich grossartig an. Den letzten Verpflegungsposten in Wassen liess ich links liegen, um diese gute Phase optimal zu nutzen.

 

In Göschenen sah ich meine Kollegin plötzlich weit über mir auf den Galerien der Schlucht. Sie war gar nicht so weit weg wie befürchtet! Ich stoppte die Zeit bis zu dem Punkt, an dem ich sie gesichtet hatte: Es waren exakt 3.5 Minuten. Da sie aber fünf Minuten vor mir gestartet war, wusste ich: Ich liege virtuell vor ihr!

 

Dieser Gedanke verpasste mir den ultimativen Kick. Ich trat in die Pedale, pushte mich am Limit den Berg hoch und vergass die Hitze komplett. Nach 8 Stunden und 19 Minuten überquerte ich das Ziel in Andermatt – rund 1.5 Minuten vor ihr!

 

Zu diesem Zeitpunkt lag ich auf dem fantastischen 2. Gesamtrang bei den Frauen. Auch eine Stunde später stand mein Name noch dort. Doch dann kam die Überraschung: Eine Fahrerin des Tudor Pro Cycling Teams erreichte das Ziel mit einer Zeit von 8:06 Stunden und verdrängte mich auf Platz 3. Mit ihr hatte ich überhaupt nicht gerechnet, da sie kurioserweise erst 1 Stunde und 10 Minuten nach mir gestartet war.

 

Trotzdem überwog die pure Freude. Ich hatte im Vorfeld niemals mit einem Podestplatz gerechnet! Bis auf die kleine Krise am Klausenpass war es ein perfektes Rennen. Mein Ernährungsplan ging voll auf: Ich hatte keinerlei Magenprobleme und führte meinem Körper fast durchgehend an die 100 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde zu. Es hat unglaublich Spass gemacht!

 

Einziger Wermutstropfen: Es gab vor Ort keine Rangverkündigung; die Preise werden per Post zugeschickt. Das fand ich etwas schade. Auch wenn alle unterschiedliche Startzeiten haben, kommen die Schnellsten meistens innerhalb eines Fensters von 30 Minuten an – es sei denn, jemand startet eben über eine Stunde später...
Fotos gibt es in der Galerie

Harte, aber gute Trainingswoche

Verfasst von Tabea am 22.6.

Dinus Trainingswoche: 2x 30min Joggen. Bei Tabea gabs nach 3 Wochenenden in Serie mit Wettkämpfen nun eine Wettkampfspause aber mit anderen spannenden Projekten:

Die vergangene Woche lief für mich sehr gut. Die Erholung nach dem Niesentreppenlauf ging recht schnell.  Am Mittwoch stand ein Inferno-Training mit Petra Eggenschwiler auf dem Programm. Am frühen Morgen starteten wir ab Stechelberg mit dem MTB in Richtung Interlaken, fuhren an der rechten Seeseite entlang nach Meiringen und dann über die grosse und die kleine Scheidegg.

 

Für mich lief es zwar eher harzig. Die Temperaturen waren zwar ideal, da es die ganze Zeit eher bewölkt war. Eigentlich war aber ein Hitzetag gemeldet worden, weshalb ich keine Windjacke mitgenommen hatte. Auf der Grossen Scheidegg war es dann jedoch ziemlich kühl und wir schlotterten beide bei der Abfahrt nach Grindelwald. Nach einem Kuchenstopp in Grindelwald ging es an die Kleine Scheidegg. Für mich war dieser Aufstieg extrem hart. Es war tüpig warm und die letzten Rampen verlangten mir alles ab. Oben angekommen, kaufte ich mir als Erstes ein überteuertes Cola – und das wirkte Wunder! Die Abfahrt lief danach recht gut, bis auf den technischen Teil, wo ich das MTB schieben musste.

 

In Stechelberg angekommen, haben wir zuerst die Mountainbikes versorgt und die Laufschuhe geschnürt, denn es ging noch auf dem direkten Weg hoch aufs Schilthorn. Am Anfang lief es bei mir nicht optimal, aber je steiler es wurde, desto besser ging es. Auf den letzten drei Kilometern wurden wir dann von Schneefeldern überrascht. Ab dort war nur noch langsames Marschieren möglich und wir mussten ständig den Weg suchen. Es war sehr schwierig, hochzukommen. Da meine Ferse wieder anfing zu schmerzen (ein Problem, das ich schon seit längerer Zeit habe), war ich insgeheim froh, dass man wegen des Schnees ohnehin nicht mehr schnell laufen konnte.

 

Oben angekommen, waren wir beide ziemlich müde und erwischten die letzte Gondel des Tages. Und dann gab es noch einen Schreckmoment: Als die Gondel losfuhr, bremste sie nach nur einem Meter abrupt ab. Ich erschrak dermassen, dass ich zum Bahnmeister ging, um zu fragen, was los sei. Er drückte einen grünen Knopf, die Gondel fuhr wieder los – und bremste nach einem Meter erneut abrupt! Ich geriet etwas in Panik und wollte nur noch raus. Der Bahnmeister beruhigte mich  aber und erklärte, es sei nur die Sicherheitsbremse, die aus unerklärlichen Gründen reingefallen sei... Aha... „aus unerklärlichen Gründen“ – das hört man in einer Seilbahn besonders gerne.

 

Am Donnerstag gab es dann nur ein lockeres Schwimmen. Dafür stand am Freitag ein hartes Velo-VO2max-Training auf dem Programm.

Am Samstag fuhr ich um die Mittagszeit bei brütender Hitze via Jura-Baselland nach Zürich. Es war extrem heiss, brauchte viele Brunnenstopps und so kam ich nach rund 5.5 Stunden in Zürich an. Warum ausgerechnet Zürich? Dinu fuhr mit dem Auto hin, damit wir am Abend gemeinsam das Toten-Hosen-Konzert geniessen konnten. Es war absolut der Hammer!

 

Am Sonntag hatte ich dann Kinderdienst während Dinu am Rennen der Swiss Skate Tour in Wolfwil als Streckenposten und beim Abräumen mithalf. Zuerst absolvierte ich noch ein hartes Laufintervall in der Hitze. Anschliessend holte ich die Kids bei den Schwiegereltern ab – sie hatten dort übernachtet, weil wir ja am Vorabend am Konzert waren. Danach ging es zuerst in die Trampolinhalle nach Biberist und anschliessend in die Badi Gerlafingen. Am Abend wechselten wir dann noch an den Moossee, um dort gemütlich zu essen und den Tag ausklingen zu lassen.

Bilder gib es in der Galerie. 

Niesen Treppenlauf

Verfasst von Tabea am 15.6.

Schon länger wollte ich mal am Niesentreppenlauf starten, aber immer kam etwas dazwischen. Diesen Samstag war es dann endlich so weit: Mein erstes Mal am Niesen! Vor zwei Jahren war ich zwar schon einmal im Team dabei, musste (oder durfte) damals aber nur die erste Sektion laufen. Diesmal stand das volle Programm an. Ich freute mich unglaublich auf diesen Wettkampf – ich weiss gar nicht, wann ich das letzte Mal so eine riesige Vorfreude gespürt habe. Das lag wohl daran, dass der Niesen mein absoluter Lieblingsberg ist und ich wusste: Oben ankommen werde ich garantiert. Im Vergleich zum Triathlon, wo ein technischer Defekt am Rad schnell alles ruinieren kann, sah ich beim Treppenlauf eigentlich kein Risiko für ein DNF.

 

Das Startfenster lag zwischen 07:30 und 08:00 Uhr, und ich war bereits um 06:15 Uhr vor Ort. Weil es noch ziemlich kalt war und ich blöderweise meine Jacke vergessen hatte, holte ich nur schnell die Startnummer und flüchtete zurück ins warme Auto. Um 07:33 Uhr ging es dann für mich in der Vierergruppe los.

 

Das anfängliche Joggen war nur von kurzer Dauer – die Treppe wurde sofort extrem steil. Zuerst nahm ich noch zwei Stufen auf einmal, bald ging nur noch eine. Der Puls schoss hoch, die Beine brannten. Also nahm ich etwas Tempo raus, um einen Rhythmus zu finden. Spoiler: Das klappte irgendwie nicht so recht. Zum Glück gab es phasenweise ein Geländer, an dem ich mich hochziehen und die Beine entlasten konnte. Mein Rhythmus war ein ständiges Wechselspiel: zwei Stufen, eine Stufe, am Geländer hochziehen. Kaum mal ein paar Meter im selben Trott. Ich wurde überholt, aber ich konnte auch viele Leute überholen. Ich war also nicht schlecht eingereiht worden mit Startnummer 37.

 

Es zog sich gefühlt ewig hin bis zur Mittelstation (die übrigens alles andere als in der Mitte liegt). Da waren zwar 2 km geschafft, aber die härteren 1.4 km folgten erst noch. Bei einer Pace von 20 bis 25 Minuten pro Kilometer merkt man erst, wie langsam man hier eigentlich vorwärtskommt. Auf der zweiten Sektion lief es kurzzeitig wieder etwas runder, doch dann wurden die Stufen wieder steiler und die Beine schwer. Das Ziel war oben schon im Blickfeld, greifbar nah, und trotzdem war es ein reines Hochleiden. Als ich die Treppen endlich hinter mir lassen konnte, warteten die finalen 300 Meter zum Gipfel. Auf Teer, ohne Stufen. Das war mental und physisch einfach nur brutal.

 

Nach 1h25 kam ich überglücklich, aber völlig k.o. im Ziel an. Im ersten Moment war ich mässig zufrieden, weil ich mir insgeheim eine schnellere Zeit erhofft hatte. Ein Blick auf die Rangliste rückte das aber schnell gerade: Ich wurde 3. Frau in meiner AK und landete Overall auf dem 5. Platz! Damit bin ich absolut happy. Für einen Platz weiter vorne hätte ich fast 5 Minuten schneller sein müssen – und das wäre an diesem Tag einfach nicht drin gewesen. Eins steht fest: Ich komme wieder!

Dinu hat nicht viel zu berichten, unter der Woche gab es 2 Laufeinheiten von knapp 30min, am Sonntag rannte er 13km in die Badi im Weyermannshaus, wo wir als Familie den Tag verbrachten. 
Fotos gibts in der Galerie.

Granfondo 3 Ballons

Verfasst von Tabea am 8.6. 
Letztes Jahr meldete ich mich bereits für dieses Radrennen/Granfondo an. Damals fand ich die 180 km / 4200 hm keine grosse Sache. Hätte ich damals gewusst, was mich zwischen Januar und April erwarten würde, hätte ich mich sicherlich nicht dafür angemeldet. Trotzdem freute ich mich einerseits auf die Herausforderung, anderseits hatte ich grossen Respekt vor der Distanz. In den letzten Jahren hatte ich zu dieser Jahreszeit schon einige sehr lange Trainings gemacht, dieses Jahr gab es nur ein paar davon. Ich hatte keine Ahnung, was mich da nun erwarten würde – ob es hart oder sehr hart werden würde.

 

Ich wäre eigentlich mit einer Kollegin hingefahren, welche aber ein paar Tage zuvor absagen musste. Daher fuhr ich am Freitag allein ins Elsass, übernachtete dort und stand um 05.50 Uhr auf, um dann kurz nach 06.00 Uhr etwas zu essen und dann an den Start zu fahren. Der Start war um 07.00 Uhr. Die Wetterbedingungen waren für mich perfekt: eher kühl, bewölkt und es sollte maximal 20 Grad warm werden.

 

Bereits 30 Minuten vor dem Start standen die Radfahrer im Startblock ein! Ich fragte mich: «warum?» Ich weiss es bis jetzt nicht. Ich stellte mich dann auch so früh rein und hatte kalt. Ein Radfahrer sagte mir, dass auf den ersten 12 km, welche neutralisiert sind, gebummelt wird und man sich in dieser Zeit schön einfahren könne. Und dann ging es los. Hunderte andere Fahrer rund um mich herum. Und es ging zügig los – nichts von Bummeln! Dann wurde wieder abrupt gebremst, dann wieder beschleunigt. Und plötzlich stand auf einem Schild neben der Strasse: Start Chrono. Das heisst: Jetzt gings los.

 

Der erste Anstieg von 600 hm kam sogleich. Ich drückte hoch, fuhr eher zu hohe Wattwerte, wollte aber an der Gruppe bleiben. Oben angekommen war ich schon ziemlich kaputt. Glücklicherweise gab es oben wieder ein Schild mit STOPP Chrono. Die Abfahrt war neutralisiert. Man konnte somit gemütlich runterfahren und musste nicht stressen. Unten ging es dann wieder weiter mit der Zeitmessung. Es wurde zügig gefahren. Der nächste Anstieg von ca. 300 hm folgte dann. Meine Beine waren nicht mehr sehr frisch, aber es ging noch. Danach folgte nochmals eine Zeitneutralisation. Anschliessend kam ein Essposten; ich fuhr durch und machte keinen Halt, da ich noch genügend Gels bei mir hatte.

 

Der nächste längere Anstieg war dann schon um einiges härter. Nicht, weil er steil war, sondern weil meine Beine müde waren. Nach ca. 110 km gab es die letzte Zeitneutralisation. Da war ich bereits um die 4,5 Stunden unterwegs. Ich machte dort eine etwas längere Pause, schickte Dinu eine Sprachnachricht und ging auf die Toilette. Danach rollte ich los und wollte erst über die Zeitmatte, wenn auch noch andere Radfahrer um mich herum waren. Aber daraus wurde nichts. Es ging um die Kurve, dort war die Zeitmessung wieder aktiv und ich war schon drüber. Somit war ich ganz alleine auf den nächsten 3 km unterwegs und ich nervte mich etwas über diesen blöden Fehler.

 

Dann ging es wieder hoch. Ich nahm einen Aktivator-Koffeinshot zu mir; 600 hm standen auf dem Plan. Der Shot wirkte vielleicht nur auf den ersten 300 hm, danach wurde ich wieder langsamer. Beim nächsten Essposten nahm ich mehrere Becher Cola zu mir und fuhr weiter. Dann kam der letzte Anstieg. Meine Energie war nirgends mehr. Nochmals nahm ich einen Koffeinshot plus ein Gel und hoffte auf einen Energieschub. Der kam aber nicht. Der letzte Anstieg war nur eines: steil! Ca. 600 hm mit durchschnittlich 13 % Steigung. Zuvor waren alle anderen Anstiege nur zwischen 4 und 8 % gewesen, also nichts von steil. Aber der letzte hatte es derart in sich. Eine Frau überholte mich noch. Ich versuchte kurz anzuhängen, merkte aber, dass ich dafür 220 Watt hätte drücken müssen, um dranzubleiben. Normalerweise wäre das kein Problem, aber meine Beine gaben nur noch 170–180 Watt frei. Die letzten 100 Meter waren höllisch: 20–25 % Steigung. Ich kippte fast vom Rad.

 

Und dann kam die Ziellinie. Totkaputt kam ich an nach knapp 6h20 (Brutto waren es 6h55 mit den Neutralisationszeiten). Rang 2 in meiner Altersklasse, Rang 12 overall! Ich war einerseits happy, dass ich im Ziel angekommen war, anderseits war ich etwas enttäuscht, dass es auf den letzten 50 km derart harzig lief. Wäre ich nur 10 Minuten schneller gewesen – was ohne Problem möglich gewesen wäre, wenn ich ein konstanteres Tempo hätte durchziehen können – hätte ich noch 4–5 Ränge gutmachen können. Aber im Nachhinein bin ich trotzdem zufrieden. Vor ein paar Monaten hätte ich nie und nimmer gedacht, dass ich dieses Rennen überhaupt fahren könnte, und jetzt habe ich es gefinisht! 😊
Fotos findet Ihr in der Galerie. 

Blüemlisalplauf

Verfasst von Tabea am 1.6. 
Spontan entschied ich mich, am Blüemlisalplauf zu starten, da ich mich letztes Jahr bereits dafür angemeldet hatte. Wäre ich nicht angemeldet gewesen, wäre ich wohl nicht gestarte. Aber so dachte ich, ich könnte es mal versuchen. Das Vorhaben stand aber auf dünnem Eis.... Mein Laufpensum war nicht hoch in der letzten Zeit. Ich habe eine längere Laufpause hinter mir und habe daher noch nicht viel laufen trainieren können. Trotzdem dachte ich, dass ich die 16km und 800hm auch so meistern könnte. Und dann war der Sonntag da und es war heiss ☹. Mit Hitze kann mein Körper sehr schlecht umgehen. Ich hatte daher einen grossen Respekt vor diesem Lauf. Dennoch fuhr ich zum Start. Ich fuhr neben dem Niesen durch und überlegte kurz, ob ich nicht besser auf den Niesen laufen sollte - ohne Stress - ohne Druck. Aber ich fuhr tapfer durch und holte die Startnummer ab. Es war heiss. Keine Wolken. Wohl schon gegen 25 Grad. Der Start war auf 10.15 angesetzt. Ich machte nur ein ganz kurzes Einlaufen, damit ich nicht bereits überhitzte. Ich kühlte mich im Brunnen ab und dann gings los. Ich stand in der Mitte ein. Es ging daher eher zögerlich los. Ich hatte das Gefühl, zu langsam, aber ich wollte nicht auf die Uhr schauen, denn ich wollte einfach auf das Körpergefühl hören. Der 1. Km war flach. Ich musste einige Leute überholen, es staute. Es war mühsam. Km 2 und 3 ging auf einer Teerstrasse hoch. Brütend heiss. Ich litt. Ich fragte mich die ganze Zeit, wann kommt Schatten.... Km 4 war dann flacher, mein Puls aber sehr hoch, die Hitze killte mich. Dann gings runter, meine vordere Oberschenkelmuskulatur verhärtete sich. Sie fühlte sich an, wie ich einen Marathon gerannt wäre. Ich kenne das Problem leider bereits. Wenn ich diese Symptome habe, dann geht leider nicht mehr viel. Ich kann dann kaum mehr ein anständiges Tempo laufen, egal ob aufwärts oder flach. Und ich musste noch 10km weiterlaufen - mit dieser Muskulatur? Nein, das konnte es nicht sein. Ich musste mir weder beweisen, dass ich 16km schaffen kann, noch sonst irgendwas. Aufhören? Oder doch durchziehen? Das waren die Gedanken. Schnell war klar, dass Aufhören die beste Option ist. Alles andere machte null Sinn, ausser ich hätte gewollt, dass ich mich danach mehrere Tage lang erholen musste. Das war es mir nicht wert. Also fing ich an zu spazieren. Es stimmte voll für mich. Ich war sehr erleichtert, musste ich nicht weiterlaufen. Meine Schenkel taten weh. Die Hitze war brutal. Und dies nach nur 5km/30min und ca. 250hm. Krass, wie man sich nach einer solch kurzer Zeit so schlecht fühlen kann. Per Autostopp fuhr ich retour zum Start. Ich war dann kurz etwas sehr enttäuscht. Aber ich konnte dann selber schnell wieder feststellen, dass es die einzig vernünftige Entscheidung gewesen war und alles sehr gut erklärbar war, warum es so weit kam. Es hätte aufgehen können, die Chance stand 50:50. Dieses Mal gings aber nicht auf. Der Kopf dachte, er könnte es, der Körper/Muskulatur war aber nicht parat für 16km schnelles Tempo zu laufen. Man könnte jetzt sagen, ich hätte ja gemütlich hochlaufen können, dann wäre es aufgegangen. Das stimmt, aber dazu hatte ich keine Lust. Für das muss ich nicht an einem Wettkampf teilnehmen. 🙂

Pfingsten

Verfasst von Dinu am 25.5.
Dinus Woche nach dem Slow-Up: Montag: Pause, Dienstag: Regeneration durch keinen Sport, Mittwoch: Erholung durch Pause, donnerstags: Eine kurze Joggingrunde inkl. Verlaufen und Stress, weil er beide Kids abholen sollte…., freitags 5km Joggen bei der Arbeit, samstags: Kurz ins Dorf joggen (2km), danach mit den Einkäufen noch direkter heim. Am Nachmittag im Wald in Münchenbuchsee auf den Biketrail, Kids jeweils etwas unterstützend bis zum Start. Und dann kam der Sonntag…. Mit den Fahrrädern und den Thules nach Erlach, um zu grillieren, baden, spielen und Sonne geniessen. Dann weiter um den Bielersee zum Restaurant Engelberg zum Abendessen, seit Jahren unser Lieblingsrestaurant! Und danach noch nach Hause rollen – also noch gemütliche 2h, Ankunftszeit kurz vor 22:00. Insgesamt gab das 86km! Zum Glück ist Pfingsten, da hat er einen Tag mehr zum Erholen. Oder «Mist», es ist Pfingsten, da dauert es einen Tag länger, bis er sich bei der Arbeit wieder erholen kann…..

Fotos findet Ihr in der Galerie. 

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Auffahrt

Verfasst von Dinu am 18.5. 

Die vergangene Woche war irgendwie unspektakulär, obwohl doch Einiges lief. David war im Pumptrack-kurs, Tabea auf dem Niederhorn (im Schnee), mit dem Gravelvelo auf dem Weissenstein (im Regen) und mit dem Rennrad auf dem Bantiger (bei Sonnenschein).

An Auffahrt war das Wetter ja wechselhaft – darum wechselten wir auch oft von draussen nach drinnen und umgekehrt. Dinu und die Kids sammelten Holunderblüten und wurden auf dem Heimweg von Hagel überrascht. Danach gings ab in die Küche. Später holten wir unsere Schanze raus und übten Velofahren (beide Kids haben neu grössere Velos). Abends gabs dann für Tabea und Julia einen Ausflug ins Kino (Michael Jackson). Die Männer blieben zu Hause und schauten Cars!

Am Samstag warteten wir, bis es abtrocknete (oder Tabea vom Niederhorn zurück war) und machten uns, zusammen mit unserer Nachbarsfamilie, auf den Weg in den Wald – Geocaching! Wir waren mehrere Stunden unterwegs inkl. Picknick und Sammeln von Tannenspitzen, um Sirup zu kochen.

Und am Sonntag gings an den Slow-Up Buechibärg. Die Kids auf Ihren Velos, wir per Inline, was sich gut eignet, um sie bergauf bei Bedarf etwas anzuschieben oder beim Auf- und Absteigen auf den grösseren Velos zu unterstützen. Am Abend waren alle todmüde, Dinu spürt heute müde Muskeln, obwohl Tabea ja fand, sie habe Ruhetag gehabt und kein Sport getrieben…… 

Bärner Rundfahrt

Verfasst von Tabea am 11.5.

 

Unsere Kids hatten wir schon länger für das Velorennen «Berner Rundfahrt» angemeldet. Ich selbst habe mir bis vor zwei Wochen keine Gedanken darüber gemacht, dort ebenfalls zu starten. Die letzten Monate waren gesundheitlich nicht leicht und ich konnte meinen Sport nicht wie gewohnt ausüben. In den letzten Wochen ging es dann aber zum Glück etwas aufwärts, sodass ich einen Start an der Rundfahrt ins Auge fassen konnte.

 

Ich entschied mich aber erst am Tag X, ob ich tatsächlich an die Startlinie gehen wollte. Aktuell gibt es oft Tage, an denen ich mehr Ruhe brauche als sonst, und ich weiß meistens nicht so genau, wann diese Tage sind. Daher wollte ich es spontan angehen lassen. Ich stand am Samstagmorgen auf und fuhr locker mit dem Rad nach Lyss. Ich fühlte mich recht ok, daher wollte ich starten. Hätte ich mich nicht gut genug gefühlt, wäre ich stattdessen locker auf den Chasseral gefahren.

 

So holte ich mir die Startnummer für das Rennen über drei Runden. Ich fragte mich, ob das wohl zu ambitioniert sein könnte? Vielleicht sogar etwas übertrieben, ohne grosse Vorbereitung (keine harten Intervalle in letzter Zeit) bei diesem Rennen zu starten? Denn das Drei-Runden-Rennen ist jeweils ultrahart! Es wird sehr ruppig gefahren: kein konstantes Tempo, immer wieder Sprints, Berge hochdrücken usw. Ich glaube, es war schon im letzten Jahr mit das Härteste (bezüglich Intensität), was ich je gemacht habe. Das Hauptproblem war, dass man nur auf die dritte Runde gehen darf, wenn man nicht mehr als 30 Minuten auf den ersten Fahrer verliert. Da der schnellste Fahrer meistens ultraschnell ist, sind diese 30 Minuten ein hartes Limit. Aber ich wollte es versuchen.

 

Und dann ging es los. Die ersten 1,5 km waren neutralisiert. Ein Töff fuhr voraus – kontrolliert und nicht zu schnell, damit nicht bereits ab dem Start Vollgas gefahren wird. Ich fand das Tempo aber bereits auf der Neutralisationsstrecke eher hoch. Zudem wurde immer wieder abrupt gebremst, weil insgesamt drei Kreisel kamen. Ab dem dritten Kreisel ging es dann richtig los: einmal Vollgas!

 

Die Runde führte über den Frienisberg und zwar dreimal. Ich wusste aus dem Vorjahr, dass es enorm wichtig war, eine gute Gruppe zu erwischen. Das hiess für mich, den Frienisberg so schnell wie möglich hochzufahren. Ich fuhr sicherlich über meinem Limit, konnte so aber in der zweiten Gruppe mitfahren. Ich war allerdings eher am Ende der Gruppe – also eine der Ersten, die wohl bald abreissen lassen müsste. Aber ich hielt mich tapfer, kämpfte weiter und wollte dranbleiben. Meine Gedanken wechselten zwischen „Soll ich aufhören, es ist zu hart“ bis hin zu „Nein, ich schaffe das!“. Die Abfahrt war irre schnell, und auch dort musste ich höllisch aufpassen, den Anschluss nicht zu verlieren.

 

Die erste Runde schloss ich in 54 Minuten ab. Das war etwa gleich schnell wie letztes Jahr, mit ca. 6 Minuten Rückstand auf die Spitze. Somit sollte es für die 30-Minuten-Limite Ende der zweiten Runde gut reichen. Die zweite Runde war noch härter: das zweite Mal Frienisberg. Fast zuoberst musste ich dummerweise die Gruppe ziehen lassen. Das war sehr ärgerlich, weil ich sie nicht mehr einholen konnte. Ich bemühte mich und sprintete nach, aber erfolglos. Ich konnte nicht mehr aufschliessen – der Zug war abgefahren ☹.

 

Somit musste ich eine halbe Runde alleine fahren, wobei man sehr viel Zeit verliert. Ich fuhr zügig weiter, aber sicher nicht mehr so hart wie in der ersten Runde. Endlich kamen zwei Herren von hinten, an die ich mich anhängen konnte. In der Ebene konnten sie ordentlich drücken, aufwärts ging bei ihnen aber nicht mehr viel – bei mir allerdings auch nicht. Für die zweite Runde brauchte ich 59 Minuten. Da sieht man schon einen deutlichen Einbruch, wobei zu beachten ist, dass ich einen Teil allein im Wind fahren musste. Daher fand ich das ganz okay.

 

Die dritte Runde war dann nur noch ein Durchhalten. Die Wattwerte brachte ich nicht mehr hoch, meine Beine waren „futsch“. Wir waren zwischenzeitlich zu zweit unterwegs. Dann kamen die letzten zwei Kilometer. Ich freute mich enorm darauf, es bald geschafft zu haben. Aber dann... kam von hinten eine grössere Gruppe, mit der ich gar nicht gerechnet hatte. Zwei Frauen waren dabei. Ich dachte im ersten Moment nur: „Nein, was für eine Sche….!“ Bis auf die letzten 500 Meter wurde recht gemütlich gefahren, doch dann passierte es: Es wurde losgeballert! Ich trat in die Pedale und versuchte alles zu drücken, was ging – über 500 Watt. Meine Oberschenkelmuskeln explodierten förmlich. Ich schaute nach hinten und sah eine Frau, die immer näherkam. Ich dachte, ich schaffe es vor ihr, nahm für eine Millisekunde kurz Tempo raus und merkte: „Mist, ich muss doch noch mal Gas geben, sonst schlägt sie mich!“ Ich drückte auf den letzten 20 Metern nochmals alles raus, was ging, und wir kamen exakt gleichzeitig über die Ziellinie!

 

Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, ob sie mich geschlagen hatte oder nicht. Die Rangliste zeigte bei uns beiden eine Zeit von 2h 57min und 42sek an, aber sie war vor mir klassiert. Sie war wohl eine Hundertstelsekunde schneller als ich 😉. Egal: Ich wurde 6. Frau overall, 1. bei den Seniorinnen 😉 und war ca. 3 Min. 45 Sek. langsamer als letztes Jahr. Für die letzte Runde brauchte ich 1h02 – man sieht den Einbruch deutlich.

 

Trotzdem war ich sehr zufrieden mit dem Rennen. Meine Leistung war nicht extrem viel schlechter als letztes Jahr. Ich kann mich noch quälen. Ich bin einfach etwas früher eingebrochen als im Vorjahr, denn damals litt ich vor allem auf der letzten Runde und musste erst dann die Gruppe ziehen lassen. Ich bin aber enorm glücklich, dass mein Körper dieses harte Rennen mitgemacht und danach auch nicht schlecht reagiert hat. Vor ein paar Wochen hätte ich niemals gedacht, bald wieder ein solches Rennen fahren zu können. Und jetzt ging es wieder – und das gar nicht so schlecht. Experiment gelungen – und das bei einem sehr harten Velorennen, bei dem konstant zu fahren unmöglich ist, ausser man will Letzter werden 😉.

 

Im Anschluss fuhren unsere Kids auch noch das Radrennen über 1,8 km. Beide wurden in ihrer Kategorie Zweite. Beide waren so, so stolz und durften aufs Treppchen. Es war ein äusserst erfolgreicher Tag!

Martin Ruegge und Tabea Zimmermann

40'000 Besucher vom 11.11.11-31.12.16

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