Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

Willkommen auf der Homepage von Tabea und Martin "Dinu" Ruegge. Wir sind ein sportliche Paar, das immer unterwegs ist. Mehr über uns findet ihr in den verschiedenen Menupunkten - einfach links darauf los klicken!

 

Hier auf der Frontseite präsentieren wir Euch immer den aktuellsten Bericht über unsere sportlichen Herausforderungen und zeigen Euch neue Fotos.

Etwas ältere Artikel (etwa 2-3 Monate alt) findet Ihr jeweils unter Aktuelles. Aber auch ein Blick in unser Archiv lohnt sich immer.

Es gibt auch einen Facebookaccount von Tab-di. Über diesen möchten wir in Zukunft sportliche Infos verbreiten oder auch Liveticker während Sportevents betreiben. Wer so auf dem Laufenden gehalten werden will, darf entweder auf Facebook unseren Account liken oder direkt hier auf der Homepage auf der rechten Seite auf «gefällt mir» drücken (dazu muss man aber auf Facebook eingeloggt sein).

 

Der Gigathlon war in jedem Jahr einer der Saisonhöhepunkte. Aus diesem Grund haben wir Ihm auch etwas mehr Platz auf unserer Seite gewidmet: Unter Gigathlon  findet Ihr alle  Berichte rund um den Anlass.

 

Martin "Dinu" Ruegge arbeitet als dipl. Ernährungsberater HF. Seine berufliche Homepage findet Ihr unter www.erb-monbijou.ch

Einige Fotos unserer Hochzeit findet Ihr als Präsentation hier: http://chris-herzog.ch/galleries/hochzeit_td/ .
Es lohnt sich, wenn Ihr Euch ein paar Minuten Zeit nehmt, es hat viele wunderschöne Fotos, hoffentlich auch eines von Euch? Zuerst die vom First-Look, aber auch von der Kirche, dem Apéro,.......

Eine Woche voller geschenkter Übernachtungen

 

Verfasst von Tabea am 20.6.
Dinu schenkte Tabea vor 2 Jahren eine Hotelübernachtung in einem tollen Hotel mit schöner Rooftopbar am Neuenburgersee, welchen wir nun einlösen wollten. Am Mittwochnachmittag fuhr nun Tabea mit Julia im Anhänger via Bielersee an den Neuenburgersee. Dinu musste noch arbeiten und fuhr erst um 16 Uhr mit dem Rennrad nach Neuenburg. Nach einer Abkühlung im Neuenburgersee wollten wir die Rooftopbar besuchen. Leider liess man uns nicht hoch, Kindern sei der Zutritt verboten. Nach der ersten Enttäuschung war dann aber für uns klar, dass wir, wenn Julia schläft, noch hingehen würden. Somit gings in die Stadt, wo wir ein feines Wok-Restaurant à la discrétion entdeckten und uns die Mägen vollschlugen. Als Julia schlief, liessen wir den Abend wie geplant in der Rooftopbar ausklingen – diese war echt wunderbar. Am nächsten Tag badeten wir noch ausgedehnt am Neuenburgersee. Gegen 12 Uhr gings aber auf getrennten Wegen nach Hause. Dinu fuhr mit Julia im Anhänger eher flach nach Hause. Tabea machte einen Umweg über die Vue des Alpes und den Chasseral.

 

Tabea’s Bruder und seine Frau schenkten Dinu zum 40.Geburi (letztes Jahr) eine Überraschungsnacht, welche wir dieses Wochenende nun einlösen konnten. Wir waren beide sehr gespannt, wohin es gehen sollte. Treffpunkt war: Eine Autobahnraststätte bei Thun. Dort erfuhren wir, dass wir zwischen der Roselauischlucht oder Aareschlucht als ersten Programmpunkt entscheiden konnten. Es war schnell klar, dass wir die Roselauischlucht besichtigen wollten. Schon x Mal sind wir dort mit dem Rad beim Eingang der Schlucht vorbeigefahren, wenn wir die Grosse Scheidegg erklommen haben.  Tabea fiel es allerdings extrem schwer, im Auto dort hochzufahren.
Die Schlucht war sehr eindrücklich – sehr empfehlenswert. Anschliessend ging es weiter auf den Hasliberg. Zuerst besuchten wir einen Badesee. Es war sehr heiss und da war das eine schöne Abkühlung. Und dann gings zum Hotel Panorama. Wie der Name verrät, gibt’s dort eine superschöne Aussicht auf Meiringen/Brienzersee runter. Wir assen dort auch sehr fein z`Nacht, leider waren die Wartezeiten bis zum Menü sehr lang…. Man fragt sich manchmal schon, wie so ein tolles Restaurant so einen schlechten Service haben kann… Das Essen wäre echt sehr lecker…
Am nächsten Tag verabschiedeten sich Tabea’s Bruder und Frau, da sie weiter nach Venedig fuhren. Da ab dem früher Nachmittag Gewitter in der Region Thun gemeldet wurden, mussten wir unseren 1. Plan über den Haufen werfen. Denn Tabea wäre sehr gerne aufs Brienzer Rothorn «gelaufen». Am Hasliberg waren die Gewitter erst ab 15.30 vorausgesagt. Daher war Tabea’s Plan, mit der Bahn vom Hasliberg nach Meiringen zu fahren, um dann von unten auf die Planplatten (2200m.ü.m.), auch bekannt als «Alpentower», zu laufen. Dinu startete mit Julia am Rücken ab Hasliberg. Wegen Revisionsarbeiten fuhr aber die Gondel nicht nach Meiringen runter. Somit joggte Tabea 200hm runter (nicht ganz bis runter) und kehrte dann um und holte dann Dinu nach einer Stunde ein. Sie übernahm Julia und so ging es weiter auf die 2200 m ü. M. Ab 2000 m ü. M. lag noch phasenweise Schnee. So mussten wir Schneefelder überqueren, was teilweise rutschig aber angenehm kühl war. Die Aussicht oben war aber top top. Bald darauf fuhren wir eine Station mit der Gondel runter – auf die Mägisalp. Dort hatte es einen tollen Spielplatz inkl. Trampolin, wo sich Julia (und Tabea auf dem Trampolin) vergnügte. Als es dann zu regnen begann, stiegen wir in die Gondeln für runter. Dies war ein absolut super Weekend. Ein paar Fotos gibt’s in der Galerie.

 

Die Fotos von unseren Spanienferien müssen wir nochmals um eine Woche vertagen…..

 

Kommentare: 0

Highlights aus dem Paradies

 

verfasst von uns Beiden am 13.06.2021

Wir sind in der Zwischenzeit wieder im Alltag angekommen. Tabea nutzte das prächtige Wetter hier für tolle Ausflüge….
Dinu hatte die ganze letzte Woche sehr viel um die Ohren, so kam er während der Woche nicht zum Trainieren. Er besuchte aber, online, eine spannende Weiterbildung der Swiss Sports Nutrition Society, wo spannende Themen wie Essstörungen, der Placeboeffekt,  das relatives Energiedefizit (RED-S) oder «Pflanzenproteine als Alternative?» besprochen wurden.
Leider kamen wir noch nicht dazu, unsere Ferienfotos zu sortieren, darum hier noch ein paar Anekdoten um die Zeit zu überbrücken:

 

  • Dinu hat ein tolles T-Shirt, auf welchem man nur den Wechsler eines Fahrrades, die Kette und ein paar Speichen sieht. Nach unserer Reise, auf dem unser Auto sehr voll bepackt war (inkl. Tabeas Rennrad) ist das Shirt nun noch authentischer, es hat nun auch «Chareschmieri» dran!

 

  • Abendessen in Spanien: Wenn Du um 20:00 im Restaurant ankommst, bist Du alleine! Touristen hatte es so gut wie keine, die würden um diese Zeit die Restaurants befüllen. Und die Einheimischen kommen so zwischen 21:00 und 22:00. Abendessen in Frankreich: Wenn Du um 20:00 im Restaurant ankommst, bist Du alleine! Ausgangssperre ab 21:00, dann musst Du ja schon fast auf dem Heimweg sein! Wir waren fast im Stress, plötzlich so früh essen gehen zu müssen.

 

  •  Beim Nachtessen: «Julia schläft sicher auf dem Heimweg ein, sie ist so überdreht!» Nein, sie ist zu aufgedreht, der kurze Weg wird nicht reichen – und ich halte sie notfalls wach (machts «zu Hause» etwas einfacher, mit Wickeln, Pyjama anziehen,…). Nach 5min Autofahrt, Blick über die Schulter: Julia schläft….

 

  •  Unsere Kollegen in Spanien: «Wie beneiden Euch in der Schweiz überhaupt nicht – die Restaurants nur draussen geöffnet (hat sich ja nun geändert), keine Konsumationen an Konzerten – und nur sehr beschränkt Publikum,….. Denn das Alles ist in Spanien nicht eingeschränkt. Und wir fanden, wir würden auf keinen Fall tauschen, denn in Spanien herrscht draussen auch Maskenpflicht, ausser Du treibst Sport oder bist am Strand. Bei den hohen Temperaturen fanden wir das eher unangenehm.

 

  • Teilweise hatten wir ja fast ein schlechtes Gewissen, einfach nach Spanien zu reisen. Rundum machen alle Ferien in der Schweiz und sagen, man könne ja nicht ins Ausland.

 

  • Wir waren ja nicht sicher, wie Julia so eine lange Autoreise verträgt (wobei wir ja all 2 bis allerspätestens 3h eine längere Pause einlegten). Nach der ersten Nacht bei unseren Kollegen marschierte Julia (noch vor dem Frühstück) zum Auto, kletterte dann auf den Sitzen herum, stieg dann irgendwann in ihr «Sitzli» und begann zu weinen, als ich sie nach 20min wieder herausnahm, ohne einen Meter gefahren zu sein……

 

  • Autobahnraststätte in Frankreich, auf dem Kinderspielplatz gabs eine Platte, die etwa 40cm. Hinuntergesetzt war und auf Federn befestigt war. Sprich: Wenn man drauf hüpft, spickt sie einem hoch wie ein Trampolin. Während Julia den Spielplatz verliess und auf dem Parkplatz hin und her marschierte (dicht gefolgt von mir) war Tabea am Hüpfen. Die Grosse auf dem Kinderspielplatz, die Kleine am Marschieren – so geht das!

 

  • Julia sagt oft «abe», zu was auch immer. Irgendwann flog ein Helikopter über uns durch, Julia zeigt auf ihn, ich sagte: «E gseh ne ou, was söui jetz mit ehm mache?» Julia antwortet: «Abe».

  • Auf der Rückreise durch Frankreich fand Tabea: "Den Mittagshalt müssen wir an einem See/Fluss machen, ich brauche Wasser, um mich abzukühlen". Gesagt, getan, am Fluss angekommen, navigierte sie uns am Fluss entlang. Auf ihrer Karte hatte sie aber nicht gesehen, dass die Strasse etwa 80m vom Fluss entfernt verläuft und dazwischen Weideland liegt, welches mit einem Zaun abgetrennt ist. Wir mussten einen Umweg fahren, damit wir schlussendlich zum Fluss gelangten, wo wir das Picknick genossen. Danach sprangen wir ins kühle Nass (ca. 15 Grad). Als wir das Wasser verliessen, spazierte eine ältere Dame vorbei und meinte auf französisch, dass sie noch nie jemanden in diesem Fluss habe schwimmen sehen. Kurz darauf fuhr ein Polizeiauto vorbei und hielt bei uns an. Wir in den Badehosen/Bikini, Julia in den windeln mussten nun Red und Antwort stehen. Die Polizisten erklärten uns, dass das Baden hier verboten sei (es gab aber keine Hinweisschilder). Der Fluss sei schmutzig und gefährlich. Wir erklärten, dass wir nun sicher nicht mehr ins Wasser gehen würden, worauf die beiden weiterfuhren. Dann kam ein weiterer Passant, welcher uns auch ansprach. Er sagte irgendwas von "Déchets"..... Wir wussten jetzt definitiv, dass wir in einem Drecks-Fluss uns aufgehalten haben...... aber gekühlt hat er auf jedenfall:-).

  • Eine Engländerin erklärte uns: Mit den Einheimischen hier komme man nicht ins Gespräch, darum spreche sie, obwohl sie seit 20 Jahren hier lebe, nur wenig Spanisch (vielleicht klappt es ja deswegen nicht?). Wir hatten keinerlei Probleme, wir wurden dauernd auf spanisch angesprochen. Julia schien sehr spanisch zu wirken.
  • Wir kamen mit einem englischsprachigen Paar ins Gespräch (stammen aus Slowenien und Tschechien, leben nun in Spanien, arbeiteten zuvor in Frankreich, und haben viele Bekannte in England). Während sie mit ihren Kindern spielte, erklärte er uns: "Gestern haben sie in der Zeitung geschrieben, dass Frankreich die Grenze zu Spanien ab sofort schliesst". Wir waren völlig geschockt - wie sollten wir eine Woche später heimfahren? Nach bangen 15min, in denen wir durchdachten, was wir nun tun könnten, kam seine Frau zurück und erklärte: "Da in England die Fallzahlen zu hoch sind, ist die Grenze zwischen England und Frankreich mehr oder weniger geschlossen! Viele Engländer reisen darum via Spanien nach Frankreich, und das will man verhindern. Darum ist es Engländern ab sofort nicht mehr erlaubt, von Spanien her nach Frankreich einzureisen.

  • Wenn man aktuell in Frankreich ein Hotelzimmer bucht, muss man nicht schauen, ob es an einer Autobahn oder Autostrasse liegt - ab 21:00 ist ja Ausgangssperre :-)

  • Wir hatten uns nicht so um die Regeln in Frankreich gekümmert - auf der Fahrt nach Spanien übernachteten wir in Bezirs am Canal du Midi. Wir kamen am späteren Abend an, suchten ein Hotel und gingen Essen. Irgendwann begann der Kellner, alle Tische rundum wieder ins Restaurant hinein zu räumen, es hatte immer wie weniger Leute rundum,.... Da kam uns in den Sinn, dass wir irgendetwas von Ausgangssperre gelesen hatten. Eigentlich wollten wir ja noch ein Dessert essen - wir bekamen noch etwas zum mitnehmen in einem kleinen Geschäft, die Supermärkte waren schon alle zu! Das Restaurant war etwa 5km vom Hotel entfernt, unsere Tankanzeige empfahl schon länger: Tanken! Wir kamen an 3 Tankstellen vorbei, alle waren geschlossen und bei keiner konnte man selber tanken! Wir hatten schon Angst, nicht mehr zum Hotel zu kommen und waren also nicht sicher, ob wir am nächsten Tag noch starten konnten, hatten dann aber Glück.....

  • Wir besuchten Calpe, wo Tabea Kindheitserinnerungen hatte. Sie meinte: E weiss no genau, wo mer immer gse se, das fingi! Als wir am Strand waren meinte sie: "E be mer nümme sicher, öb mer s Hotel jewils links oder rächts vom Ifac (grosser Kalksteinfelsen im Meer, Sehenswürdigkeit von Calpe) hei gha.

 

Zurück aus dem Paradies

Verfasst von Tabea am 6.6.

 

Unsere Ferien haben wir in Dénia auf Grund des Nichtstartes am xtreme Triathlon in den Pyränen, wie letzte Woche geschrieben, verlängert. Wir konnten so dort noch weitere schöne Velotouren mit unserem Kollegen machen. Er kennt die Gegend dort in und auswendig und führte uns immer an die schönsten Ecken. Auch genial war, dass wir uns nie ums Abendessen kümmern mussten, also, wo wir essen gehen wollten. Unsere Kollegen wussten immer genau, wohin wir am Abend essen gehen würden. So mussten wir nicht in Touristenrestaurants essen.

Nach 8 Tagen verliessen wir dann Dénia wieder und fuhren nach Cambrils. Dort übernachteten wir nochmals 2 Nächte. Wir wollten die Gegend wieder mal besuchen, wo wir ja in den vergangenen Jahren x Mal im Trainingslager waren. Tabea machte an einem Tag eine Velotour über ein paar schöne Pässe und zusammen wanderten wir, nach der Velotour, nach Siruana – ein wunderschöner Aussichtspunkt im Landesinnern.

 

Nach diesen 2 schönen Cambrils-Tagen fuhren wir nach Frankreich nach Cape dAgde. Dort übernachteten wir nur eine Nacht. Uns hätte es dort sehr gefallen, da aber die Franzosen noch eine Ausgangssperre ab 21 Uhr hatten, fanden wir das nicht ganz so cool und entschieden uns am folgenden Tag direkt in die Schweiz zu fahren. So waren wir am Freitagabend wieder in der Schweiz und konnten noch das ganze Material auspacken. Tabeas Fuss hat sich einigermassen erholt, sie ist bereits wieder etwas am Joggen. Dinus Fuss schwoll aber stark an, auch10 Tage nach dem Misstritt war das rechte Fussgelenk viel grösser wie das Linke. Nun ist es nicht mehr geschwollen, da er es immer noch etwas spürt, hat er seither kein einziges Mal gejoggt, er geht am Donnerstag zum Physio und schaut dann, wie weiter.
Nächste Woche werden wir dann mal ein paar Fotos von unseren Ferien hochladen. Im Moment sind wir noch daran, diese auszumisten…

 

 

Kommentare: 1
  • #1

    Kollegen in Dénia (Samstag, 12 Juni 2021 12:35)

    Liebe Paradiesvögel
    ein herzliches Dankeschön für eure so lieben Worte, Beschreibung eurer Ferien bei uns! Wir haben die Tage mit euch genauso genossen, es war einfach toll; Radfahren mit Begleitung, Hüten der kleinen Julia mit viel Spass, die abwechslungsreichen Abendessen undundund. Julia ist ja auch wirklich süss und ne lustige Badenixe. Tja, die beiden doofen Misstritte hätte es nun ganz sicher nicht gebraucht, doch waren wir sehr froh darüber, dass ihr trotzdem die Ferien weiterhin geniessen konntet. Hoffen sehr, dass der Physio Dinu helfen konnte, du bald wieder mit joggen, inlinen oder so beginnen kannst.
    Liebe Feriengäste, wir wünschen euch viele tolle Sommertage mit den Trainings, die ihr euch wünscht/vorstellt u auch vielleicht sogar kleine Wettkämpfe. Ein lieber Gruss, machts gut, die beiden "Spanier"

Doppeltes Pech im Paradies

 

Verfasst von uns Beiden am 30.5.2021
Vor einer Woche sind wir mit dem Auto nach Spanien aufgebrochen. Das Ziel war der xtreme Triathlon in den Pirenen, wo Tabea starten wollte. So fuhren wir am Samstag los. Tabea fuhr die ersten 50km bereits mit dem Rennrad voraus, damit sie schon etwas müde Beine hatte für die lange Fahrt. Wir übernachteten nach ca. 6h Autofahrt in Frankreich, unterwegs hatten wir mehrere Pausen gemacht, um Julia sicher nicht zu überfordern. Am nächsten Tag gings weiter, wo wir eine weitere Übernachtung etwas nach Barcelona einlegten. Am folgenden Tag fuhr Tabea wieder etwas früher los mit dem Rad in Richtung Denia. Beim besagten Treffpunkt verlud Tabea das Velo wieder ins Auto und weiter gings zu Kollegen, welche in der Region Dénia ein Haus mit Studio haben. Dort durften wir 3 Nächte übernachten.

 

Das Haus liegt völlig ruhig zwischen Zitronen- und Orangenbäumen. Man hat das Gefühl, man befindet sich im Paradies. Am nächsten Tag joggte Dinu mit ein paar Umwegen ans Meer. Einen Halbmarathon wollte er machen, er wollte eigentlich eine flache Route dem Strand entlang joggen. Tabea plante für ihn freundlicherweise mit Komoot eine Tour. Das doofe war, dass fast die ganze Strecke abseits der Strasse war. Schwierige Trails, viele Steine, über Hügel, durchs Dickicht, durch trockene Flusbette und so kam es, dass er einen Misstritt machte und ca  5min schmerzerfüllt am Boden liegen blieb. Er beendete den Halbmarathon noch, aber am Folgetag schwoll sein Fussgelenk doppelt so dick an (auch 5 Tage später ist es leicht geschwollen). Tabea hatte genau am gleichen Tag auch Pech. Sie machte in der Stadt einen saudoofen Misstritt – sie übersah einen Absatz. Und genau mit dem Fuss, wo sie bereits Probleme hatte mit ihrer Sehne. Ab da hatte sie wieder Schmerzen im Fuss. Sie musste nicht lange überlegen, ob sie so den Triathlon machen könnte. Denn der Marathon, welchen sie am Schluss hätte, laufen müssen, führt fast ausschliesslich über Trail. Aus diesem Grund verzichtete sie auf den Start. Die Kollegen in Dénia hatten dann Freude, als wir verkündeten, dass wir länger bleiben würden. Der Kollege ist Radfahrer. So konnten wir mit ihm ein paar coole Touren machen. Die Kollegin hatte dann Freude an Julia – sie hüete zweimal Julia, während wir kürzere Touren fuhren. Das machten unsere Füsse zum Glück mit! Am Sonntag war dann Tabea allein auf dem Rad unterwegs und fuhr eine wunderschöne 150km/2500hm Runde in der Region mit anschliessendem Bad im Meer. Da traf sie Dinu und Julia, die beim Baden freudig mitmachten.
Fotos gibts in der Galerie

 

Schwimmen

verfasst von Tabea am 24.05.2021

Seit dem 6. Januar bin ich nicht mehr geschwommen. Vor ca. 2 Wochen war ich dann das erste Mal wieder in einem Hallenbad. Als ich dann meine ersten Meter schwamm, fand ich, dass sich das Schwimmen gar nicht so schlecht anfühlte. Als ich dann aber meine 100m Zeit stoppte, war ich schon etwas geschockt. Einige Sekunden war ich langsamer wie normalerweise. Ich hätte nicht gedacht, dass die fehlenden Trainings sich derart auswirken würden.
In der vergangenen Woche war ich nun 2x draussen im Becken schwimmen und mittlerweile habe ich das Tempo wieder einigermassen - nach den ersten Trainings hätte ich nicht gedacht, dass dies so schnell gehen würde.....

Schon wieder kalt oder immer noch kalt?

 

Verfasst von uns Beiden am 16.5. - merkt man, wer welchen Teil geschrieben hat?
Am Mittwoch vor Auffahrt joggte Tabea mit einer Kollegin auf den Weissenstein - Natürlich alles bei Regen. Oben war es eisig kalt, was das Unterfangen etwas unangenehm enden liess.
Für den Auffahrtstag hatte Tabea eine tolle Tour im Jura geplant. Dinu könne problemlos abkürzen, Julia könnten wir in Zuchwil bei Dinus Eltern abgeben – perfekt. Als Auffahrt näher rückte, merkte Tabea, dass die Tour etwas zu lang sei und sie plante eine deutlich kürzere – aber mit ordentlich Höhenmetern (Es heisst ja «Auffahrt», chasch emu ned flach fahre). 4-mal über die erste Jurakette, innerhalb weniger als 80km, ohne dabei 2x die gleiche Strasse zu befahren war der Plan. Am Vorabend fragte Tabea noch, ob Dinu eiverstanden sei, worauf er die Nase rümpfte. Was er denn möchte, fragte Tabea. «Einisch ume See», kam die Antwort. Da Tabeas erstes Saisonziel viele Höhenmeter enthält, konnten wir dies dann leider nicht aufnehmen und blieben beim Plan. «Du chasch de aber schüsch ufem Baumbärg umdräie», schlug Tabea vor. Die Wetterprognosen liessen erwarten, dass wir sicher irgendwann einmal nass werden würden. Aber dass es, als wir in Zuchwil bei unseren Rennrädern parat standen, derart schütten würde, war dann doch nicht zu erwarten. Tabea störte dies nicht – sie war bereits mit dem Rennrad hingefahren und ordentlich nass geworden, sie drängte zum Aufbruch (sie hatte schon wieder kalt). Dinu hingegen fand, sie solle doch warten, es höre sicher bald auf. Naja, so wie Dinu tickt würde der wohl bis am Folgetag warten, solange es immer noch regnet. So gings also los in den strömenden Regen. Nach etwa 45 min hörte der Regen auf und wir waren am ersten von 4 Aufstiegen. Wir fuhren jeweils getrennt hoch – Tabea ist deutlich schneller als Dinu. Sie musste dann jeweils auf ihn warten, was nicht so angenehm war, da sie immer noch kalt hatte. Dinu hatte längstens heiss, schliesslich hatte beim zweiten Anstieg die Sonne zu scheinen begonnen. Der 3. Aufstieg war dann derjenige auf den Balmberg, oben angekommen fragte Tabea, ob Dinu nun umkehre, worauf er fand: «Nei, wieso?». Du hast doch gesagt, dass Du vielleicht drehst? «Nei, das hani nie, Du hesch gseit e chönnti».  Das wollte er dann auch nicht, auch wenn er das Berghochfahren nicht so mag, wollte er die Tour doch zu Ende fahren. Auf 77,9km hatte er dann 2560 Höhenmeter zurückgelegt (Schwengimatt, Schmiedematt, Balmberg und Weissenstein). Das Tempo war dementsprechend tief (15,1km/h für Dinu), da die Abfahrten leider unübersichtlich und zugleich auch nass waren. Retour lud dann Tabea das Rad auch ins Auto, sie hatte auch die Nase voll.
Am Samstag spielte Dinu wieder einmal Hockey, danach schaute er zu Julia während Tabea bei 18 Grad Wassertemperatur schwimmen ging. Das war auch eine Geschichte, die wir hier kurz erwähnen wollen: Tabea schaute im Internet wie warm die Freibäder in Bern und Solothurn hatten. Das Hirzenfeldbad, welches sie bevorzugt hätte, hatte nur 18 Grad. Glücklicherweise fand sie noch das Solothurnerbad mit 23 Grad – das wird wohl geheizt, dachte sie. Als sie dann beim Eingang stand und bezahlen wollte, fragte sie noch nach der Wassertemperatur, um einfach ihre 23 Grad bestätigt zu bekommen. Doch, es kam ein «15 Grad» zurück. «Was?!?!?», sagte sie… sie hoffte, sich verhört zu haben…. 15 Grad ohne NEO, da bleibt auch sie nur etwas 20min im Wasser…. Und für das einen Eintritt bezahlen, das liess sie dann sein. Nun war die einzige Option ins Zuchlerbad zu fahren, denn dort sollte das Wasser knappe 18 Grad haben, was sie dann auch machte. Etwas «angepisst», nun in das kalte Wasser schwimmen gehen zu müssen, zog sie das Bikini an und lief in Zuchwil zum Becken. Im Becken stieg gerade eine Person raus. Tabea fragte sie, wie es so war im Wasser? Die Person antwortete; ob sie das wirklich wissen möchte….. und lachte dabei…. Tabea ging nun langsam ins Wasser, scheissekalt fühlte es sich an. Den 1. km schwamm sie durch, ohne irgendwelche Übungen. Danach gabs ein paar Übungen/Intervalle, was aber bei der irren Kälte nicht ganz einfach war. Zuvor sagte sie sich, 2km halte sie durch. Schlussendlich wurden es 3km mit anschliessender heisser Dusche, unter welcher sie fast nicht mehr hervorkam. 
Am Sonntag stand ein Wattintervall auf dem Programm. Nach dem Einfahren kam eine erste Steigerungsfahrt, danach 3x ein intensiver Block von 15min. Nach dem Einfahren beganns zu schütten wie aus Kübeln – wir waren sofort triefend nass und hatten beide kalt. Dinu kehrte nach 2 Intervalls um, er löste unser Hüetimeitli ab. Er war aber auch froh, wieder ins Trockene gehen zu können. Am Vorabend hatte er ja noch vorgeschlagen, dass man die Wattintervalle nicht am Bantiger sondern auch auf einer nicht so steilen Strecke machen könnte. Er hätte wohl «Topfeben» sagen müssen, denn Tabea hatte die Route zwar umgeplant, aber statt am Bantiger fuhren wir nun am Frienisberg verschiedene Anstiege hoch 😊 Er als Laie fragt sich, ob man die denn nicht flach fahren könnte……  Tabea hat wohl die Hoffnung, dass er irgendwann noch zum Bergfahrer wird 😊 Und langsam haben wir das nasskalte Wetter satt!!!

 

 

Verfasst von uns Beiden am 9. Mai.
Das Highlight der Woche war für Tabea der Longride auf dem Rennrad am Samstag. Mit ein paar Kollegen gings in den Jura via Vue des Alpes, Chasseral und ein paar weiteren steilen Anstiegen. Dinu hatte Julia-Tag und genoss eine gemeinsame Bike-Spielplatz-Tour. Unterwegs an all den wunderbaren Frühlingsfeldern vorbei, einfach herrlich. Nach all den Regentagen zuvor......Am Abend hatten wir dann Besuch von Dinu's Eltern.
Am Sonntag lief Dinu einen weiteren Halbmarathon (Nr. 7) und Tabea hatte ein kurzes Intervall auf dem Rennrad. Anschliessend trafen wir uns am Moossee, wo wir ein Saisonabo lösten und dann den 14 Grad warmen See genossen. Am Mittag gabs dann ein Grillieren mit Tabea's Eltern und Bruder. Um 17 Uhr, als alle gegangen waren, entschieden wir uns spontan, nochmals an den Moossee zu fahren, um nochmals ein Bad zu nehmen – wir haben also an dem Tag, an dem wir das Abo gelöst haben, es bereits 2x benutzt!
Tabea wagte sich etwas länger ins kühle Nass. Der See war mittlerweile auf 16 Grad Wassertemperatur angestiegen und so schwamm sie knapp 30min, ohne Neo, im See.

 

BOE Einzelzeitfahren Krauchthal

verfasst am 2. Mai von uns Beiden

 

Ziemlich kurzfristig erfuhr ich vom Zeitfahrrennen im Krauchtal, welches diesen Sonntag stattfand. Ich war schnell Feuer und Flamme dafür, dort zu starten. Kurz zögerte ich, weil das Rennen ja nur so kurz war. Denn es müssen dort «nur» 17.5km/250hm zurückgelegt werden, was so viel bedeutet wie: einmal Vollgas geben – eigentlich genau das Gegenteil, wie die Events, an welchen ich normalerweise teilnehme. Aber mal was Schnelles zu machen fand ich keine blöde Idee. Vor allem war das Wetter dieses Weekend gerade perfekt dafür, denn eine wirklich lange Einheit hätte ich bei diesen unsicheren Wetterprognosen nicht machen wollen. Der Start war kurz nach Boll, die Strecke führte dann durchs Lindental, Krauchthal und kurz vor Oberburg bog man rechts ab, um dann nach Utzigen hoch zu fahren. Das Ziel war ca. 200hm höher wie der Start.
So gabs diese Woche nicht ganz so viele Sporteinheiten, in Rücksichtnahme auf meinen Start an diesem Event. Das Wetter für Sonntag sah ursprünglich recht schlecht auf. Aber je näher der Sonntag rückte, desto trockener sah es für den Vormittag aus.  Und so war es dann auch. Ab 09.00 fiel kein Regen mehr, die Strassen waren noch nass, die Temperaturen betrugen um die 6 Grad. Richtig perfektes Tabea-Race-Wetter also. Mein Start war auf 11.01 angesetzt. Gestartet wurde in 1 Minuten Abständen. Es waren über 129 Leute am Start, 24 davon waren Frauen. Ich nahm mir vor, nicht zu früh vor Ort zu sein, weil ich erstens nicht frieren wollte und 2. mich nicht von den anderen nervös machen lassen wollen. Leider war ich dann doch 30min zu früh vor Ort und ich konnte mitanschauen, wie sich einige (wobei das wirklich recht viele waren) auf ihrer Rolle!!! einfuhren. Und dann schaute ich die Teilnehmer an. Viele schauten echt stark aus mit ihren hautengen Anzügen, alles sehr aerodynamisch halt. Einige hatten Scheibenräder montiert und natürlich der Aerohelm durfte bei vielen, auch Frauen, nicht fehlen. Dann schaute ich mich an. Kein Scheibenrad, kein Aerohelm, keinen super engen Anzug, nicht einmal eine Brille aber zum Glück ein super tolles Velo. Dinu und Julia kamen dann auch noch zum Start. Perfekt, so konnte ich meine Jacke noch zurücklassen, weil ich plötzlich das Gefühl hatte, dass ich vielleicht doch zu warm haben könnte unterwegs.
Aber jetzt zu meiner Rennstrategie, die mir meine Trainerin empfahl. Die war recht simpel: einfach Vollgas geben, egal wenn es mich verblasen sollte…. Und, ich wollte währenddem Rennen weder auf die Wattzahlen noch auf sonst was schauen. Lediglich den Puls wollte ich anschauen – rein als Interesse. Und so kam mein Startschuss um 11:01. Ich startete. Ich drückte auf den ersten 2-3 Minuten viel zu hohe Wattzahlen…. Irgendwie um die 300 herum (was ich natürlich erst in der Auswertung sah). Jedenfalls erklärte die Auswertung, warum meine Beine schon beim ersten Anstieg, welcher ca. 200m nach dem Start kam, brannten. Nach ca. 500m gings dann leicht runter und dann mehr oder weniger flach durchs Krauchthal. Langsam, aber sicher konnte ich eine konstante Leistung fahren. Mein Herz schlug hoch und die Geschwindigkeit war auch hoch. Schon bald überholte ich eine Frau, dann noch eine… Überholt wurde ich nie. Dann kurz vor Oberburg gings recht scharf rechts weg und ab dort folgte eine ca. 6km Steigung. Die Steigung war nicht extrem steil, aber halt dennoch stetig steigend. Meine Beine fühlten sich nicht mehr frisch an. Ich versuchte immer, das angeschlagene Tempo zu halten und nicht langsamer zu werden. Phasenweise pushte ich mich wieder, dann wollte ich wieder Tempo retournehmen. So ging das eine Weile hin und her, wobei meistens mein Kopf gewann und ich das Tempo weiterziehen konnte. Auf dem letzten Kilometer sah ich noch eine weitere Frau. Diese wollte ich noch einholen. So legte ich noch einen Sprint hin, d.h. ich gab einfach alles, was ich noch in meinen Beinen hatte. Und so fuhr ich nach 32:08 ins Ziel. Völlig ausser Atem, völlig k.o. Genau das war das Ziel dieses Wettkampfes – kaputt zu sein. Zu dieser Zeit wusste ich noch nicht, was mein Rang sein würde. Ich wusste eins: ich war sicher nicht Letzte. Die Realität war dann aber anders. Ich wurde Zweite, von 24 gestarteten Frauen! Was für ein cooles Resultat. Mit dem hätte ich nicht gerechnet und war daher schon recht überrascht.  Als ich die Rangliste dann genauer unter die Lupe nahm, sah ich, wie viel Glück ich hatte. Denn hätte ich wohl meinen Zielsprint nicht gemacht, dann wäre ich vielleicht 30-40Sekunden langsamer gewesen und wäre nur 7. Geworden. Denn zwischen 32:08 und 32:50 waren 5 weitere Frauen eingetroffen😊. Was lernt man aus dem Ganzen? Bis am Schluss Vollgas zu geben, denn am Schluss könnte man es sich reuig zu sein.

Dinu hatte diese Woche etwas mehr trainiert. Am Montag und Freitag gabs je ein Rumpfkrafttraining, am Mittwoch ein recht intensives Lauftraining (den schnellsten Kilometer lief er in weniger als 4min!). Am Samstag spielte er mit Kollegen in Gerlafingen Rollhockey, was sehr intensive Phasen beinhaltete. Am Sonntag versuchte er im Startgelände, Tabea zu beruhigen. Er stand dann, als Tabea losfuhr, zusammen mit Julia etwa 200m nach dem Start. Tabea brauste heran und schnaufte «e ma jetz scho nümm». Im Ziel, wo er in der Zwischenzeit hingerast war, sagte sie: «E be sicher nume im Mittufäud, es het so vöu schnäui Froue gha». Danach montierte er seine Laufschuhe und rannte los. Zum Glück war Tabeas Ziel in der Höhe, so konnte er die ersten 5km nur abwärts rennen. In der Region Bolligen/Ittigen sammelte er dann aber doch noch 200 Höhenmeter, abwärts gingen es aber 490! Sein Plan war es, einen weiteren seiner 20 Halbmarathons, die er im 2021 (20x21im 2021) zurücklegen will. Er hat nun sechs davon. Start bei Sonnenschein, die Temperaturen waren eher hoch, gegen Schluss kam dann der Regen und bei Kilometer 19 begann es zu hageln… Vom Streckenverlauf her also ein eher leichter Halbmarathon, vom Wetter her aber weniger.
Am Abend fragte er Tabea: «Gäu, Du hesch nöchst Wucheände e längi Radtour ufem Programm?» Ihre Antwort: «Nei, denne hani nume e 5stündigi Rundi……». Ja, klar, im Vergleich zu solchen über 8h ist das ja wirklich kurz, findet Tabea.

 

Es paar Kilometer

verfasst von uns Beiden am 25.04.2021

 

Nach der intensiven Trainingswoche (Trainingslager @ home/Ferien/wie auch immer) stand für Dinu Erholung auf dem Plan. So machte er Mo. und Di einen Ruhetag, am Mittwoch gabs mit der Laufgruppe etwas Intensiveres (Treppenlauf), Do. und Fr. dann wieder Ruhe. Am Samstagmorgen half er einer Kollegin beim «zügle», am Nomi drehte er eine Velorunde (25min) und war etwa 5min in der Aare. Am Sonntag gabs dann ein Lauftraining, Ziel: 4x1,5km zügig, danach jeweils 1km locker plus je einmal noch 1km und 500m im etwa gleichen Tempo. Je nach Wind und Anstiegen gings einigermassen auf, Julia war im Anhänger dabei und genoss die Cabrioletfahrt.
Dafür waren wir am Donnerstag im Basler Zoo.

 

Tabea’s Woche war auch ruhig, denn sie hatte auch eine Regenerationswoche. Daher gabs nicht viele Trainings. Am Samstag gabs dann aber ein hartes Intervall mit dem Rennrad. 14x musste sie 30sek bei 120% FTP (oder einfach fast Vollgas) fahren, mit 30sek locker dazwischen. Das Ganze 3x. Dementsprechend k.o. war sie danach. Eine Kollegin machte das Training auch noch mit und auch sie fand es sehr streng. Zu Hause angekommen schnappten sie Julia und genossen die Sonne im Marzili (Während Dinu am zügeln war...... Zuerst gings in die Gelateria und danach verbrachten sie den Nachmittag auf dem Spielplatz und in der Aare.

Am Sonntag stand die zweite Tour über  300km auf dem Programm. Geplant waren exakt 3000hm. Die Tour führte an diversen Seen vorbei: Thunersee, Brienzersee, Lungernsee, Sarnersee, Vierwaldstättersee, Zugersee und Sempachersee. Gestartet waren sie kurz vor 6 Uhr bei 4 Grad. Am Nachmittag wurde es warme 18 Grad warm. Tabea litt dementsprechend. Nach 10.5h hatten sie dann die 300km im Sack. Tabea war danach so erschöpft, dass sie Dinus Frage, ob sie noch mit an den Mossee mit "Nein" beantwortete - das sagt wohl alles aus.....

Trainingslager....

 

Verfasst von Dinu am 18.4.
Eigentlich wollten wir in der vergangenen Woche mit dem Inline Club Mittelland ins Trainingslager in Italien. Da wir recht weit im Norden übernachtet hätten, schien es lange möglich, da wir nur einen Bezirk befahren hätten. Doch kurz vor Ostern kam dann das definitive «Aus», zusammen mit der Info, dass es ein Ersatzprogramm in der Region Niederbipp geben würde.
Dinu ging am Montag den ganzen Tag und am Dienstag gegen Abend noch zur Arbeit, am Vormittag haben wir zu zweit auf den Rennrädern trainiert. Es galt, eine recht hohe Wattzahl während etwa 15min (2x) an einem Anstieg zu treten – ein wunderbarer Einstieg in eine Trainingswoche. Da brannten die Beine schon mal so richtig!
Am Mittwoch besuchte Dinu zwei Trainings des Inline-Clubs – am Morgen gab es Tempoeinheiten auf einer Bahn auf einem Platz plus auf einer langen Gerade, am Nachmittag wurde Inlinehockey gespielt. Tabea startete mit einer Kollegin auf eine Tour durch den Jura.
Wie wenn das nicht genug wäre, besuchte Dinu am Abend ein Training des TV Bolligen, wo es nochmals Sprints und ein paar Kräftigungsübungen auf dem Vitaparcours gab. Am Donnerstagmorgen fühlte sich Dinu an, als ob ein Lastwagen über ihn gebrettert wäre – alles tat weh! Das Programm erschien aber etwas lockerer, er besuchte, zusammen mit Julia, einen Inline-OL in Niederbipp. Die Organisatoren hatten 2 Durchgänge (einmal in Gruppen, einmal Einzeln) ausgesteckt, mit witzigen Fragen! Echt toll gemacht! Am Abend wäre noch ein weiteres Training vom Inlineclub organisiert worden, Dinu hatte aber online noch eine Sitzung.
Julia staunt immer, wenn sie einen Flieger entdeckt. Sie bleibt stehen und macht laut «Öhhh» und zeigt auf das Flugzeug. Darum beschlossen wir, am Freitag mit den Rädern nach Grenchen zu fahren. Tabea mit dem Rennrad, Dinu mit dem Elektrovelo und Anhänger. Julia hatte zwar Freude an den Flugzeugen, wegen der staken Bise hörten wir die Motoren der Flieger aber leider nicht, was es für sie sicher noch eindrücklicher gemacht hätte. Danach gabs einen Mittagessen-Spielplatzhalt in Büren, bevor wir die Räder tauschten und nach Hause fuhren.
Am Samstag konnten wir Julia bei den Nachbarn «abgeben», wir fuhren zusammen in Richtung Grosshöchstetten. Dinu hatte schon recht müde Beine und war dann froh, nach 50min umkehren und Julia wieder abholen zu können. Die Tour über 116 Km und mit 2000m, welche Tabea mit 3 Kollegen durchs Emmental abfuhr, hätte er nicht mitmachen wollen.
Am Sonntag standen nur noch kurze Einheiten an, Tabea 1h 30min auf dem Rennrad, Dinu nur kurz auf den Laufschuhen und 45min auf dem Crossvelo mit Anhänger und Spielplatzpause.
Die ganze Woche hatten wir mit der eisigen Bise zu kämpfen. Nun, wo sie nachlässt, geht Dinu wieder arbeiten. Die Woche war wohl nicht so intensiv wie ein «normales» Trainingslager, da man aber im Lager bekocht wird, das Bett gemacht wird etc. war diese Woche insgesamt doch recht hart. Die nächste Woche sollte also sportlich gesehen lockerer werden – für Beide.

 

Hurti a Bodensee und Limiited edition run vol2

 

verfasst von uns beiden am 11.04.2021

Die im letzten Text angetönte Velotour am Ostermontag führte dann tatsächlich durchs wunderschöne Emmental. Auf 105km sammelten wir über 2'300 Höhenmeter und fuhren dabei über x Hügel. Wir waren zu viert unterwegs – zum Glück. Denn auf den letzten 40km hatten wir einen wirklich starken Gegenwind! Dinu hat nun aber wohl über Ostern mehr Rennvelokilometer gesammelt wie im Ganzen 2020 😊

 

In der neuen Woche gabs aber auch wieder ein paar tolle Projekte! Das Highlight dieser Woche für Tabea war folgendes:

 

 

Am Sonntag gings relativ spontan mit einem Kollegen auf eine längere Velotour. Der Plan war, an den Bodensee zu fahren. Die Idee entstand aufgrund der Föhnlage – wir sollten also die ganze Zeit Rückenwind haben! Die Idee kam vom Kollegen und ich war voll begeistert. Einfach «kurz» an den Bodensee fahren, mit dem Rad wohlverstanden, früher war das ein Ganztagesausflug und das mit dem Auto....  300km und 2700hm waren geplant. Jedoch wusste ich nicht, ob ich bereits im April so viele KM schaffen würde. Daher behielt ich mir die Option offen, in Kreuzlingen, falls nötig, 50km abzukürzen.

 

Und so gings um 07.00 ab Schönbühl los. Mit knapp 7 Grad wars recht kühl, daher waren wir auch eher dick angezogen. Bis Baden war die Fahrt eher coupiert. Ab dort wurde es aber recht interessant, da ich die Gegend noch nicht kannte. Wir kamen zügig voran. Bei einer Abfahrt fuhr ich mit etwas Abstand hinter meinem Kollegen her. Wir sahen ein Eichhörnchen auf die Strasse hüpfen und wir dachten beide, dass es die Strasse überquert. Und so zog mein Kollege in die andere Richtung, um das Tierchen zu umfahren, aber just in diesem Moment sprang es auf die andere Seite zurück und er überrollte es. Ich konnte alles mitansehen und hoffte nur, dass er nicht stürzen würde. Er hatte Glück, stürzte nicht. Das Eichhörnchen hatte leider Pech... es wurde vom Vorderrad überrollt, war zwar noch lebendig, denn ich sah, wie es weglief..... aber wir denken nicht, dass es jetzt noch lebt🙁

 

Schon bald waren wir in Schaffhausen, wo wir nach 150km einen kurzen Tankstellenstopp einlegten. Die Sonne schien mittlerweile voll herunter und so verstauten wir irgendwie in unseren Trikots unsere Jäckchen, Handschuhe etc. Dann gings an den Bodensee. Dort hatte ich eine längere Krise, weil wir starken Gegenwind hatten und nicht mehr so zügig vorwärtskamen. Zum Glück war dies aber «nur» 60km der Fall. Am See hatten wir um die 22 Grad, was für mich schon fast unerträglich warm war. In Kreuzlingen überlegte ich mir trotzdem keine Minute, die Route zu verkürzen, meine Beine waren noch recht gut. In Rohrschach angekommen drehten wir uns weg vom See in Richtung Frauenfeld. Die Strecke war wieder recht coupiert und die Sonne verschwand hinter den Wolken. Gegenwind hatten wir leider immer noch, aber weniger stark, obwohl wir gedreht hatten - der Wind halt auch. Mir lief es mittlerweile auch wieder sehr gut. Die Sonne war weg und es war wieder kühler und mein Körper konnte wieder normal arbeiten. Nach exakt 300km kamen wir überglücklich in Frauenfeld an. Dies war eine absolut hervorragend schöne, tolle Tour – «rasch» an den Bodensee.

 

 

Dinu machte nach dem Osterwochenende 2 Tage Pause, am Donnerstagabend startete er aber mit 2 Kollegen vom TV Bolligen zur zweiten Ausgabe des Limited Edition Runs. Während 2 Wochen im April stehen in Büren an der Aare ein Startbalken und ein Zielbogen, wo die Zeit gemessen wird. Dort kann man, wann man will, zwei ausgeschilderte Strecken mit einer bestellten Startnummer zurücklegen und wird dann rangiert. Dinu nahm sich vor, die ersten Kilometer in 4:30min/km zu rennen und dann, so ab km 7 auf 4:26 zu steigern. Zu dritt rannten sie los, Tabea (mit Julia) tat es sich an und schaute zu, was ihr aber Mühe bereitete. Die ersten paar Kilometer entsprach das gelaufene Tempo dem geplanten, nach und nach beschleunigt aber einer der andern zwei das Tempo, Dinu musste abreissen lassen. Bis Kilometer 10 konnte er das Tempo halten, km. 11 passierte er sogar in 4:24, ab da blieb er dann aber über 4:30. Kilometer 13 war dann zum ersten Mal etwas langsamer, ab da war er meistens 10-15 Sekunden langsamer pro Kilometer wie auf den ersten 10km. Er brach nicht stark ein, aber er verlor kontinuierlich an Tempo und konnte auch keinen Schlusspurt mehr hinlegen. Rückblickend ist klar, dass er wohl eine Spur zu schnell gestartet war, schade. Da es ihm im Januar so gut gegangen war, darfs auch einmal nicht so rund laufen.
Nach diesen 16,5km hängte er noch eine Schlaufe an, um auf 21km zu kommen – ein weiterer seiner 20 Halbmarathons wäre somit gerannt!

 

Ostern

verfasst am Ostermontag von uns Beiden

 

Laut Strava führte Dinus längste Radtour im 2020 über 100,4km – eine Tour von einem Walliser Bergdorf nach Yverdon (tendenziell abwärts, mit Rückenwind), mit dem Mountainbike, Julia im Anhänger und etwa 3 Pausen unterwegs. In den letzten Wochen hatte er zwei Trainings von ca. 75min. mit einem Testrennrad von Tabea absolviert, ansonsten war er oft mit dem Crossrad unterwegs. Aber auf seinem Rennrad? Wohl länger nicht mehr, das liessen auf jeden Fall die Reifen seines Rennrades vermuten. Hinterrad: 1,9 Bar, Vorderrad 2,1 Bar.
Dementsprechend fühlte er sich am Donnerstag, nach dem wir eine «lockere» Tour um den Murtensee absolviert hatten. 99,77km zeigte sein Tacho an, seine Beine brannten, sein Rücken und Schulter waren verspannt von der ungewohnten Haltung. Selbstverständlich hatten wir noch ein paar «unnötige» Höhenmeter eingebaut. Ursprünglich hatte der Plan ja gelautet: Tabea fährt mit dem Triathlonrad, dann kann Dinu alles im Windschatten anhängen. Die Realität sah aber oft so aus, dass Tabea dann bei der nächsten Verzweigung etwas wartete….. Den Nachmittag liessen wir am und im Moossee gemütlich ausklingen.
Am Freitag stand ein lockeres Lauftraining an – Dinu nahms wirklich locker. Danach genossen wir die Sonne wieder am Moossee, Tabea drehte mit einem Kollegen im Neopren noch eine ca. 1,5km lange Runde im See.
Am Samstag konnten wir Julia Dinus Eltern abgeben, die sich sehr darüber freuten. Wir starteten mit drei weiteren auf eine Radtour durch den Jura, welche Tabea geplant hatte. Sie hatte ein paar tolle, fast unbefahrene Wege (z.B. über den Brunnersberg) ausgesucht, die wir befahren wollten. Am zweiten der Anstiege drehten dann 2 Kollegen ab, die am Vortag hart trainiert hatten, was sie von Anfang an so geplant hatten. Wir fuhren dann mit einem Kollegen die ganze Tour (wobei er von Bern nach Solothurn mit dem Fahrrad gefahren war und auch wieder zurück – für den Teil hatten wir das Auto genommen). Leider war es die meiste Zeit recht kühl und die Bise war stark, nur am Schluss schien die Sonne und mit Rückenwind düsten wir von Oensingen zurück nach Zuchwil. 106,87km, so weit war Dinu wohl seit 2 Jahren nicht mehr mit seinem Rennrad gefahren. Mit über 2`400 Höhenmetern hatte es die Tour richtig in sich. So benötigte Dinu dafür 5h und 20min, etwa 20min länger als Tabea. Dementsprechend erschöpft war er danach, Tabea fühlte sich bestens!
Am Ostersonntag machte Tabea mit einem Kollegen ein Intervalltraining mit dem Triathlonvelo im Limpachtal, Dinu radelte mit dem E-Bike (mit Anhänger und Gegenwind auch nicht locker) nach Zuchwil, um seine Eltern zu besuchen. Dorthin radelte auch Tabea, anschliessend gings zusammen retour – aber selbst mit E-Bike war Tabea schneller wie Dinu (Anmerkung Tabea: Was nicht schwer war, Dinu fuhr fast ohne Unterstützung)
Für Ostermontag ist nun eine noch längere Runde mit den Rennrädern geplant – durchs Emmental. Ihr könnt Euch ja etwa vorstellen, wie das Ausgehen wird……
Dinu findet jetzt schon: «Ich fand ja das vordere Wochenende, als Tabea vier Tage im Tessin war und ich auf Julia aufgepasst habe, als anstrengend – aber das Osterwochenende ermüdet mich wohl noch mehr 😉.

Fotos findet Ihr in der Galerie

4 Tage Tessin

Verfasst von Tabea am 29.3.2021
Seit Julia auf der Welt ist, habe ich, bis auf das Race Around Austria wo ich 22h unterwegs war, nie eine Nacht ohne Julia verbracht.
Ich nahm mir nun ein paar Tage Auszeit, d.h. ein paar Tage nur Sporttreiben, Schlafen und Essen war das Ziel. So fuhr ich mit einem Kollegen ins Tessin, mit dabei die Rennräder. Und bis zum Umsteigen in Bellinzona war auch meine Jacke mit dabei, die reiste dann aber nach Lugano weiter
Am Donnerstag waren wir kurz nach Mittag in Locarno und bereits kurz vor 14 Uhr auf dem Rad. Eine kürzere Runde nach Lugano mit 90km/1200hm, wartete uns. Ziel war es, in Lugano eine Gelati zu essen.

Wir hatten ein Hotel gebucht, mitten auf der Piazza in Locarno. Ich habe extra geschaut, dass das Hotel eine Pizzeria hat, damit wir am Abend gemütlich Pizza essen können. Unser Hotel hatte ausserdem eine riesige Dachterrasse, welche alle Hotelgäste benutzen konnten. Mein Kollege meinte dann gerade: «Super, dann können wir eine Pizza vom Pizzadienst holen und diese oben auf der Terrasse essen.» Ich war wenig begeistert. Zu kalt und ungemütlich war mir das. Als wir dann am Abend in der Pizzeria sassen und die Karte begutachteten, machten wir lange Gesichter… Keine Pizzas… Nur eine kleine Karte mit 5 Pastamenüs und ein paar Fleischmenüs! So assen wir dort nur einen kleinen Salat und landeten schlussendlich auf der Dachterrasse mit Pizza vom Pizzadienst😊.
Am nächsten Tag zog es uns ins Maggiatal. Das Ziel war es, das Maggiatal so weit wie möglich zu befahren – also, bis Schnee liegt. Dies war dann bereits nach ca. 45km und auf 1400 m.ü.m. in Fusio der Fall. Wir kehrten um und fuhren wieder ins Tal, wo ich dann noch den knackigen Aufstieg nach Bosco Gurin unter die Räder nahm. Nach 122km und 2600hm waren wir dann sehr müde wieder in Locarno. Am folgenden Tag legte mein Kollege einen Ruhetag ein, da das Wetter erst am Nachmittag schön zu werden schien. Ich hingegen setzte mich gegen 10.30 bei leichtem Nieselregen aufs Rad (Während in Bern die Sonne schien). Ich fühlte mich recht gut und so wollte ich auf die Alpe di Neggia fahren. Dies ist ein harter Aufstieg mit Steigungen von 12-17% und dies eigentlich bis auf ca. 500m immer konstant steigend. So kamen an diesem Aufstieg auch ca. 10km und 1200hm zusammen. Oben angekommen war es um die 2 Grad kalt, man sah nichts, es regnete leicht (und zu Hause schien immer noch die Sonne….). Die Abfahrt nach Luino war dementsprechend langsam und mühsam. In Luino unten schien dann aber wieder die Sonne. Ich kämpfte mich via Italien über ein paar Hügel nach Lugano, um dann dort via Monte Ceneri wieder nach Locarno zu gelangen. Nach 115km und 2800hm war ich glücklich aber viel müder wie am Vortag in Locarno angekommen. Es ging direkt in die Gelateria, wo ich meinen Kollegen traf, welcher auch einen großartigen Tag im Zimmer und am Seeufer verbracht hatte. Am Sonntag, unserem letzten Tag, standen wir früh auf. Um 8.30h, Sommerzeit, nahmen wir den Zug samt Gepäck nach Bellinzona. Dort stellten wir das Gepäck ein und fuhren per Rad nach Biasca, um den Lukmanier zu erklimmen. Ich fühlte mich an diesem Morgen leider nicht fit und überlegte mir echt ein paar Mal, ob ich diese Tour wirklich machen wollte…. Ich fand dann aber, dass ich mal starten würde und nach einer Stunde neu über die Bücher zu gehen, ob ich umdrehen würde oder nicht.  Als dann endlich der Aufstieg kam, fühlte ich mich plötzlich wieder recht gut. Die Beine konnten wieder anständige Wattzahlen drücken und der Puls ging auch wieder in die Höhe. Umso trauriger waren wir, als wir 400hm vor Ziel durch eine Barriere gestoppt wurden – Gesperrt wegen Lawinengefahr. So kurz vor der Passhöhe zu wenden, war definitiv nicht unser Plan. Aber wir wollten die Barriere auch nicht passieren, da dies wohl zu riskant gewesen wäre, wie uns 3 Personen vor Ort erklärten. So kehrten wir nach Bellinzona zurück, genossen nochmals eine top Gelati. In diesen paaren Tagen kamen schöne 420km und 7600hm zusammen. Das Wetter war zwar nicht immer top top, aber es hätte schlechter sein können.
Es war eine tolle kurze Auszeit, ich würde aber lügen, hätte ich die Beiden zu Hause nicht vermisst…. Jedenfalls bin ich jetzt froh, wieder heil zu Hause zu sein und die beiden fest gedrückt zu haben.

 

Das stetige an Julia denken, hat bei mir eine Vergesslichkeit ausgelöst. Beim Hinfahren im Zug blieb, wie erwähnt, meine Jacke im Zug liegen…. Ist ja egal… wir hatten sommerliche Temperaturen – da braucht man keine Jacke😉.
Währenddem Radfahren habe ich einen Winterhandschuh verloren (gut, in diesem Fall kann ich wenig dafür…). Er ist mir einfach rausgefallen, weil meine Taschen vollgestopft waren. Beim Nachhause fahren mit dem Zug blieb ein Bidon auf dem Perron stehen. Ich sah erst, als der Zug langsam losfuhr, dass dort draussen ja mein Bidon noch stand – ich winkte ihm traurig zu…. Und zu Hause stellte ich fest, dass ich mein Garmin-Ladekabel im Zimmer vergessen hatte. Im Hotel war ich bereits beim Receptionisten bekannt, als diejenige, welche immer was vergisst. So hatte ich am Morgen den Zimmerschlüssel abgegeben und mind. 2x musste ich vom Velokeller wieder hoch in mein Zimmer, irgendwas holen und musste logischerweise wieder den Schlüssel an der Rezeption holen.. Der Rezeptionist scherzte nun jedes Mal, wenn ich den Schlüssel abgab, ob ich alles dabei hätte…. So auch am letzten Tag, als das Garmin-Ladekabel im Zimmer blieb……Seit Julia auf der Welt ist, habe ich, bis auf das Race Around Austria wo ich 22h unterwegs war, nie eine Nacht ohne Julia verbracht.

Ich nahm mir nun ein paar Tage Auszeit, d.h. ein paar Tage nur Sporttreiben, Schlafen und Essen war das Ziel. So fuhr ich mit einem Kollegen ins Tessin, mit dabei die Rennräder. Und bis zum Umsteigen in Bellinzona war auch meine Jacke mit dabei, die reiste dann aber nach Lugano weiter
Am Donnerstag waren wir kurz nach Mittag in Locarno und bereits kurz vor 14 Uhr auf dem Rad. Eine kürzere Runde nach Lugano mit 90km/1200hm, wartete uns. Ziel war es, in Lugano eine Gelati zu essen.

Wir hatten ein Hotel gebucht, mitten auf der Piazza in Locarno. Ich habe extra geschaut, dass das Hotel eine Pizzeria hat, damit wir am Abend gemütlich Pizza essen können. Unser Hotel hatte ausserdem eine riesige Dachterrasse, welche alle Hotelgäste benutzen konnten. Mein Kollege meinte dann gerade: «Super, dann können wir eine Pizza vom Pizzadienst holen und diese oben auf der Terrasse essen.» Ich war wenig begeistert. Zu kalt und ungemütlich war mir das. Als wir dann am Abend in der Pizzeria sassen und die Karte begutachteten, machten wir lange Gesichter… Keine Pizzas… Nur eine kleine Karte mit 5 Pastamenüs und ein paar Fleischmenüs! So assen wir dort nur einen kleinen Salat und landeten schlussendlich auf der Dachterrasse mit Pizza vom Pizzadienst😊.
Am nächsten Tag zog es uns ins Maggiatal. Das Ziel war es, das Maggiatal so weit wie möglich zu befahren – also, bis Schnee liegt. Dies war dann bereits nach ca. 45km und auf 1400 m.ü.m. in Fusio der Fall. Wir kehrten um und fuhren wieder ins Tal, wo ich dann noch den knackigen Aufstieg nach Bosco Gurin unter die Räder nahm. Nach 122km und 2600hm waren wir dann sehr müde wieder in Locarno. Am folgenden Tag legte mein Kollege einen Ruhetag ein, da das Wetter erst am Nachmittag schön zu werden schien. Ich hingegen setzte mich gegen 10.30 bei leichtem Nieselregen aufs Rad (Während in Bern die Sonne schien). Ich fühlte mich recht gut und so wollte ich auf die Alpe di Neggia fahren. Dies ist ein harter Aufstieg mit Steigungen von 12-17% und dies eigentlich bis auf ca. 500m immer konstant steigend. So kamen an diesem Aufstieg auch ca. 10km und 1200hm zusammen. Oben angekommen war es um die 2 Grad kalt, man sah nichts, es regnete leicht (und zu Hause schien immer noch die Sonne….). Die Abfahrt nach Luino war dementsprechend langsam und mühsam. In Luino unten schien dann aber wieder die Sonne. Ich kämpfte mich via Italien über ein paar Hügel nach Lugano, um dann dort via Monte Ceneri wieder nach Locarno zu gelangen. Nach 115km und 2800hm war ich glücklich aber viel müder wie am Vortag in Locarno angekommen. Es ging direkt in die Gelateria, wo ich meinen Kollegen traf, welcher auch einen großartigen Tag im Zimmer und am Seeufer verbracht hatte. Am Sonntag, unserem letzten Tag, standen wir früh auf. Um 8.30h, Sommerzeit, nahmen wir den Zug samt Gepäck nach Bellinzona. Dort stellten wir das Gepäck ein und fuhren per Rad nach Biasca, um den Lukmanier zu erklimmen. Ich fühlte mich an diesem Morgen leider nicht fit und überlegte mir echt ein paar Mal, ob ich diese Tour wirklich machen wollte…. Ich fand dann aber, dass ich mal starten würde und nach einer Stunde neu über die Bücher zu gehen, ob ich umdrehen würde oder nicht.  Als dann endlich der Aufstieg kam, fühlte ich mich plötzlich wieder recht gut. Die Beine konnten wieder anständige Wattzahlen drücken und der Puls ging auch wieder in die Höhe. Umso trauriger waren wir, als wir 400hm vor Ziel durch eine Barriere gestoppt wurden – Gesperrt wegen Lawinengefahr. So kurz vor der Passhöhe zu wenden, war definitiv nicht unser Plan. Aber wir wollten die Barriere auch nicht passieren, da dies wohl zu riskant gewesen wäre, wie uns 3 Personen vor Ort erklärten. So kehrten wir nach Bellinzona zurück, genossen nochmals eine top Gelati. In diesen paaren Tagen kamen schöne 420km und 7600hm zusammen. Das Wetter war zwar nicht immer top top, aber es hätte schlechter sein können.
Es war eine tolle kurze Auszeit, ich würde aber lügen, hätte ich die Beiden zu Hause nicht vermisst…. Jedenfalls bin ich jetzt froh, wieder heil zu Hause zu sein und die beiden fest gedrückt zu haben.

Das stetige an Julia denken, hat bei mir eine Vergesslichkeit ausgelöst. Beim Hinfahren im Zug blieb, wie erwähnt, meine Jacke im Zug liegen…. Ist ja egal… wir hatten sommerliche Temperaturen – da braucht man keine Jacke😉.
Währenddem Radfahren habe ich einen Winterhandschuh verloren (gut, in diesem Fall kann ich wenig dafür…). Er ist mir einfach rausgefallen, weil meine Trikottaschen vollgestopft waren. Beim Nachhause fahren mit dem Zug blieb ein Bidon auf dem Perron stehen. Ich sah erst, als der Zug langsam losfuhr, dass dort draussen ja mein Bidon noch stand – ich winkte ihm traurig zu…. Und zu Hause stellte ich fest, dass ich mein Garmin-Ladekabel im Zimmer vergessen hatte. Im Hotel war ich bereits beim Receptionisten bekannt, als diejenige, welche immer was vergisst. So hatte ich am Morgen den Zimmerschlüssel abgegeben und mind. 2x musste ich vom Velokeller wieder hoch in mein Zimmer, irgendwas holen und musste logischerweise wieder den Schlüssel an der Rezeption holen.. Der Rezeptionist scherzte nun jedes Mal, wenn ich den Schlüssel abgab, ob ich alles dabei hätte…. So auch am letzten Tag, als das Garmin-Ladekabel im Zimmer blieb……

Fotos gibts in der Galerie.

Martin Ruegge und Tabea Zimmermann

40'000 Besucher vom 11.11.11-31.12.16

Besucher ab 4.1.2017:

Chris Herzog - unser Hochzeitsfotograf
Chris Herzog - unser Hochzeitsfotograf