Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

Willkommen auf der Homepage von Tabea und Martin "Dinu" Ruegge. Wir sind ein sportliche Paar, das immer unterwegs ist. Mehr über uns findet ihr in den verschiedenen Menupunkten - einfach links darauf los klicken!

 

Hier auf der Frontseite präsentieren wir Euch immer den aktuellsten Bericht über unsere sportlichen Herausforderungen und zeigen Euch neue Fotos.

Etwas ältere Artikel (etwa 2-3 Monate alt) findet Ihr jeweils unter Aktuelles. Aber auch ein Blick in unser Archiv lohnt sich immer.

Es gibt auch einen Facebookaccount von Tab-di. Über diesen möchten wir in Zukunft sportliche Infos verbreiten oder auch Liveticker während Sportevents betreiben. Wer so auf dem Laufenden gehalten werden will, darf entweder auf Facebook unseren Account liken oder direkt hier auf der Homepage auf der rechten Seite auf «gefällt mir» drücken (dazu muss man aber auf Facebook eingeloggt sein).

 

Der Gigathlon war in jedem Jahr einer der Saisonhöhepunkte. Aus diesem Grund haben wir Ihm auch etwas mehr Platz auf unserer Seite gewidmet: Unter Gigathlon  findet Ihr alle  Berichte rund um den Anlass.

 

Martin "Dinu" Ruegge arbeitet als dipl. Ernährungsberater HF. Seine berufliche Homepage findet Ihr unter www.erb-monbijou.ch

Einige Fotos unserer Hochzeit findet Ihr als Präsentation hier: http://chris-herzog.ch/galleries/hochzeit_td/ .
Es lohnt sich, wenn Ihr Euch ein paar Minuten Zeit nehmt, es hat viele wunderschöne Fotos, hoffentlich auch eines von Euch? Zuerst die vom First-Look, aber auch von der Kirche, dem Apéro,.......

Ruhewoche

verfasst von uns Beiden am 16.02.2020

Die vergangene Woche war im Hause Ruegge eher ruhig. Tabea hatte eine Ruhewoche. Ihre Trainings waren eher locker, gespickt mit ein paar wenigen Intervalleinheiten.Dinu war beruflich viel unterewegs, hatte Sitzungen und sonst viel zu tun.
Am Samstag ging Tabea ins Schwimmtraining. Anschliessend trafen wir einen Kollegen in Thun. Wir spazierten gemütlich am Seeufer entlang, assen Gelati, tranken Shakes und liessen und die Sonne auf den Kopf scheinen. Am Abend ging Dinu mit dem Kollegen wieder nach Bern ans Dropkick Murphys Konzert. Tabea und Julia blieben in Thun und gingen mit einer Kollegin im Restaurant Han abendessen. Am Sonntag gabs eine  Laufrunde, danach kam ein Kollegepärchen auf einen Kaffee zu uns. Danach brachten wir Julia zu den Grosseltern und gingen ins Kino "Platzspitzbaby" schauen. Ein sehr eindrücklicher Film, welcher uns zum Nachdenken anregte - sehr zu empfehlen. Den Abend liessen wir dann beim Italiener ausklingen. Ein paar Bilder gibts in der Galerie.

Intervalle a gogo und einiges zu tun

verfasst von uns beiden am 09.02.2020

Tabea hatte eine intensive Sportwoche hinter sich, neben dem sie sich um Julia kümmerte, Haushalt machte und sonstige Sachen organisierte. Am Montag gabs Intervalle auf dem Indoor Rad, am Dienstag war dann Kraft und Cycling auf dem Programm. Am Mittwoch gings nach dem Schwimmtraining mit der Laufgruppe richtig zur Sache, ein hartes Intervall stand an. Dies sah folgendermassen aus: 4min im 10km Wettkampftempo, 2min im 5km Wettkampftempo, dann 4x 1min vollgas, dann 2x2min im 5km Wettkampftempo, dann 4x30sek all out. Zwischen den Blöcken gabs immer 4min lockere Laufpause. Dinu kam mit dem Babyjogger mit und er war praktisch gleich schnell wie Tabea. Am Donnerstag gabs ein Intervall auf dem Rad, Freitag dann eher ruhiger mit 1h15 Schwimmen und 1h locker Laufen. Am Samstag verabredete sie sich mit einer Kollegin zu einer längeren Radfahrt. 4.5h kurvten sie durchs Emmental. Mit müden Beinen kamen beide nach Hause. Am Sonntag gabs nochmals ein Intervall auf den Laufschuhen und ein kurzes Krafttraining. Jetzt folgt eine Ruhewoche.

 

Dinu trainierte letzte Woche wieder deutlich mehr wie in der Vorwoche, hatte aber vor allem mit dem Alltag zu kämpfen! So liess der Sturm einen Schrank, den wir auf dem Balkon haben, um ca. 3 Uhr in der Nacht auf Dienstag umstürzen. Dinu stand auf, behob die gröbsten Schäden und schlief dann weiter. Dienstagmorgen, mit dem Fahrrad zur Arbeit – voller Gegenwind. Mittags, nach dem Babyschwimmen (macht uns allen Spass, lag Dinus Fahrrad am Boden, der Wind hatte es umgestürzt. Dienstagabend, geplant war, dass Tabea mit dem Auto zu Dinu in die Praxis fährt, Julia abgibt, Dinu den ganzen Abend weiterarbeitet und dann mit dem Zug heimfährt. Tabea fragt dann spontan, ob Dinu nicht mit dem Fahrrad zum Shoppyland radeln und da Julia übernehmen könne? Er fand, das sei kein Problem, nun müsse er ja Rückenwind haben. Und die Arbeit, die würde er halt verschieben. Aber Rückenwind? Der Wind hatte aufgehört L Aber es traf Dinu noch härter. An einer Ampel, bei der er wartete, trat er volle Pulle in die Pedale, sein Vorderrad blockierte, er machte einen Salto über den Lenker und landete, zum Glück weich, auf seinem Rucksack (am Rücken) und dem Helm. Mit einem leichten Schock radelte er aber weiter – er war zeitlich knapp dran, da er zuvor seine Schlüssel in der Praxis gesucht hatte (welche Tabea bei einem Besuch mit nach Hause genommen hatte…..). Tabea brachte nach dem Cycling Einsatz das Rad zur Reparatur.

Den Papitag am Mittwoch verbrachte er am Morgen damit, den Schrank auf dem Balkon mal zu reparieren und reinigen, er hatte einen Termin im Inselspital ( er nimm an einer spannenden Studie teil) und fuhr danach zu seinem Göttimeitli. Da gabs einen fliegenden Tausch – er durfte Julia abgeben, dafür übernahm er sein Göttimeitli und deren Schwester. Beim Ausflug auf die Eisbahn flitzten ihm die Beiden um die Ohren – dabei konnte die Ältere vor 3 Jahren noch kaum auf dem Eis stehen! Ein riesiger Fortschritt!

Am Abend stand dann das obengenannte Intervalltraining mit Tabea an – Dinu mit dem Babyjogger!

Am Freitagabend hatten er und Julia sturmfrei – sie kochten Gemüsebrei für eine Woche und übten zusammen Brei essen :-).

Am Samstag räumte er dann den Schrank auf dem Balkon ein und befestigte ihn dann sturmsicher. Die anschliessende Joggingtour mit dem Babyjogger scheint den Beiden viel Spass gemacht zu haben! Dinu berichtete, unterwegs Autos auf der Autobahn überholt zu haben. Naja, nicht weil er aktuell so schnell sei, sondern weil die im Stau standen und er auf dem parallelen Weg schneller unterwegs war. Bei dem Prachtwetter am Samstag lag auch eine kurze Pause am Wegrand drin – er stellte den Babyjogger bei einer Kuhweide hin, klappte das Visier hoch und wartete. Die Kühe, die überall verteilt am Grasen waren, kamen nun zum Wagen und versammelten sich um Julia, welche das Ganze interessiert beobachtete. Ihr findet Fotos davon in der Galerie.

Am Sonntag ging Dinu dann in den Ausgang, Brunchen mit dem Team der Ernährungsberatung MonBijou auf dem Niederhorn war angesagt. Tabea fand das völlig blödsinnig – aufs Niederhorn rennt man, da fährt man sicher nicht hoch!

Am Morgen um 8:06 fuhr der Zug ab Bern, Dinu radelte hin und fand, er habe unterwegs fast keine Menschenseele angetroffen. In Bern aber waren mehr Skifahrer als Autofahrer unterwegs – scho no iidrücklech, so ne Sunntigmorge:-).

 

Nun wünschen wir Euch einen guten Start in die neue Woche.

Sporttheorie a gogo und no chli Gugge

verfasst von uns Beiden am 2.2.20:-)

Bei Dinu beschränkte sich das Thema Sport in der letzten Woche vor allem auf die Theorie. Ausser einem Inline- und einem Intervalltraining mit Babyjogger inkl. Inhalt war er in Magglingen mit seinem CAS in Sporternährung beschäftigt. Tabea hingegen absolvierte diverse Trainings im Wasser, auf dem Indoor Rad und den Laufschuhen. Gegen Ende Woche legte sie dann ein paar Ruhetage ein, weil sie zu stark erkältet war. Am Sonntag besuchten wir den Fasnachtsumzug bei uns in Urtenen-Schönbühl. Ansonsten lief bei uns für einmal nicht sehr viel:-). Darum können wir Euch nun endlich die letzte Serie von Dinus Sprüchen (die Älteren findet ihr weiter unten oder im Archiv) liefern, viel Spass.

  • Be hüt (14.11.)  wie au Morge zum Hus us u ha mi vo mine beidne Froue verabschiedet und be de, mit mim Typ-1-Diabetes, woni sit 1982 ha, go schoffe. Bir Arbeit hani gmerkt, dass hüt Weltdiabetestag und nationaler Zukunftstag esch! Me sett hüt auso a Diabetes dänke u d Ching mitnäh zum go schaffe und eg has umgekehrt gmacht :-( Nöchst Mou machis de richtig u lo dr Diabetes deheim u nime d Julia mit.

  • Bim Eckart von Hirschhausen letscht Wuche glehrt: Im Buch vor Mueter ghöre d Babys dr Härzschlag vor Mueter. Wenn si nach dr Geburt e ähnleche Rhytmus ghöre füehle si sech weder wie im Buch u schlofe i - drum heige die meiste Wiegelieder e Rhytmus vo 70-80 Schleg/Minute.
    Jetz verstohni, werum eg immer iischlofe, wenn mer es Wiegelied abspiele, die Chlini aber häuwach blibt! Dere müesst me eis im Takt vo ca 150 Schleg pro Minute abspele......

  • Chürzlech beni im Gschäft mit em Velo acho u gseh im ne Fänster bim Veloständer mi Chopf u dänke: Mi Höum gseht jetz aber komisch us! Bim abzieh merki: E ha ne verchehrt aagh.
    U öppe 2 Täg spöter hani Tee kochet, bis er nümme dampft sondern grouchnet het - e ha gmeint, Stilldemenz träffi nume d Froue?

  • Letscht Wuche, am gliche Obe, het mer je öpper gseit, Bebes haute jung - u öpper angers het gmeint, se mieche Di öuter. Druf agsproche esch de dr Konsens gse: Se haute Di geistig jung u mache Di körperlech älter....

  • D Vaterhormon se im Fau beängstigend – mittlerwile losi Musig, wo früecher mi Vater glost het. U zwar sertigi, woni damaus dänkt ha: So ne Mist. Aktuell losi hüfig Cat Stevens oder Simon and Garfunkel – Hilfe!

  • Ganz schlimmDä do und – da thematisiert är dr Abschied vo Ching, we si i d Wäut use zieh. U sitze do, ha mini Chlini ufem Schoss, dänke dra wie sie eines Tages hei chunt u seit se wöu uszieh – u e hüle, sniefz. Cha öpper die Vaterschaftshormon abstelle, die se grauehaft!

  • Dinu, was esch s asträngendste aus Öutere? S wenig schlofe, s gränne, s….? Nei, es se meistens d Meinige vo Unbeteilihgte. Z.B. ungerwägs agsproche z wärde: «Hey, das u das darfsch ned» oder «Lueget doch, dass…..». Wir lieben unsere Tochter, und auch wenn es scheint, dass wir unserem Sport, unseren Aktivitäten oder unseren Hobbys zu viel Zeit einräumen und unserer Tochter zu wenig – wir lieben sie über alles und schauen, dass sie ganz sicher nicht zu kurz kommt! Soweit wir es beurteilen können, liebt sie es, mit uns auf Achse zu sein, sie entwickelt sich so, wie es sein sollte, die Kinderärztin ist zufrieden und bei allem, was wir unternehmen oder wenn wir unsicher sind (z.B. Flug nach Berlin) nehmen wir Rücksprache mit unserer Hebamme, die uns dann jeweils grünes Licht gibt, bevor wir etwas «Wildes» unternehmen.

 

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Unterlandstafette

verfasst von uns Beiden am 26.1.2020

Seit mehreren Jahren starten wir regelmässig als Singles an der Unterlandstafette. An diesem tollen Anlass werden die sechs Disziplinen Eislauf, Schwimmen, Laufen, Rennrad, Inline und Bike absolviert. Im 2019 waren wir auch beide angemeldet, Tabea sagte aber kurzfristig ab. Der Grund, den wir damals kommunizierten, war eine Magen-Darm-Grippe (e Chäfer), den sie im Trainingslager aufgelesen hatte. Das war damals natürlich geflunkert, denn seit Mitte Dezember 2018 wussten wir, dass Tabea schwanger war.

In diesem Jahr starteten wir nun sogar beide nicht als Singles. Wir hatten uns als zweier Team angemeldet, so dass immer jemand von uns unterwegs war und der/die andere zu unserem «Chäfer» schauen konnte. Doch wir kamen auch dieses Jahr nicht ganz ohne Magen-Darm-Geschichte zum Anlass. Am Freitag hatte Tabea plötzlich wieder Magen-Bauchschmerzen mit Durchfall verbunden. Den gesamten Samstag verbrachte sie eher liegend und hoffte zugleich, dass es ihr am Sonntag wieder gut gehen würde. Denn bei ihr können solche Krankheiten sehr oft sehr schnell durch sein.

 

Wir übernachteten wie jedes Jahr in Kloten in einem günstigen Hotel. Dinu verliess das Zimmer am Sonntagmorgen bereits kurz vor 7 Uhr, Tabea und Julia schliefen weiter. Dinu hatte seinen Start beim Eislauf um 7.20 geplant, denn so konnte er als einer der Ersten das Eisfeld stürmen – zu dieser Zeit ist es noch nicht so verfahren. Anschliessend fuhr er zurück ins Hotel, holte Tabea und Julia ab und es ging zurück ins Schwimmbad/Eisfeld. Jetzt hatten Tabea und Julia ihren Einsatz. Tabea musste 600m schwimmen, währendem Dinu und Julia im Kinderbecken plantschten. Denn Julia liebt Wasser, mit ihr ins Hallenbad gehen ohne baden zu dürfen wäre nicht in Frage gekommen. Tabea war mit ihrer Schwimmzeit nur halb zufrieden, sie war genau gleich schnell (sie sprach von langsam, Rang 8 von 48 Teams!) wie beim letzten Mal. Nach diesen Disziplinen wechselten wir ins Kasernenareal, wo wir uns einrichteten für die restlichen Disziplinen. Geplant war, dass Dinu die 7.5km lief, danach Tabea die 32km mit dem Rennrad unter die Räder nahm, anschliessend gings bei Dinu auf die 12km Inlinerunde und schlussendlich schloss Tabea den Wettkampf mit einer 9km langen Bikerunde ab. Da immer nur jemand von uns unterwegs war, konnte der andere auf Julia schauen, was prima ging. Tabea war sehr zufrieden mit der Rennvelozeit, bis auf den kleinen Umweg (verfahren), welcher sie etwas verärgerte. Glück im Unglück hatte sie, denn sie fand die Originalstrecke ohne Wenden wieder und so kamen nur 800m mehr dazu. Dinus Inlinestrecke war noch feucht und darum rutschig, trotzdem war er so schnell zurück, dass Tabea noch nicht in der Wechselzone stand. Er musste übers ganze Areal, bis er sie fand.

Die letzte Disziplin, das Biken, war dann sehr anspruchsvoll. Die Strecke wäre nicht technisch, aber die Strecke führt über Felder, Wiesen etc. und die waren völlig vermatscht und rutschig. So küsste Tabea auch einmal den Boden, weil sie im Dreck ausrutschte. Folge dessen fuhr sie danach noch vorsichtiger bis ins Ziel. Dennoch war sie sehr zufrieden mit ihrer Leistung.
Ein Blick auf die Rangliste zeigt, dass wir auf dem 11. Rang von gegen 30 Mixed-Teams lagen. Dass die meisten der Teams aus 6 Athleten/Athletinnen bestand, macht unser Resultat um so besser. Ein Mixedteam wird man, sobald EINE Disziplin durch eine Frau absolviert wird. Somit bestanden viele Mixedteams aus einer Schwimmerin und 5 Männern! Das zeigt, wie fit Tabea bereits wieder ist!
In unseren Paradedisziplinen reichte es noch für deutlich bessere Rangierungen, da belegten wir von allen Teams (also nicht nur Mixed, sondern auch bei den reinen Männerteams) einen Rang unter den ersten 10 beim Eislaufen und Schwimmen und den 12. Rang beim Inlineskaten - von über 50 Teams!

Wir hatten Glück, bei unserem Wechselplatz waren die Samariter. Sie nahmen uns mehrfach Julia kurz ab und schauten zu ihr, so konnten wir ohne Stress die Wechsel absolvieren (Theoretisch….). Danke vielmals😊 und sie anerboten uns sogar, nächstes Jahr auf Julia zu schauen, dass wir beide wieder Single machen könnten. Mal schauen, ob wir das annehmen werden.

Fotos gibts in der Galerie.

 

Krank, Lichterfest und Kürbisschlacht

verfasst von Tabea am 19.1.2020

Tabea war diese Woche für einmal recht passiv. Denn am Dienstag Abend war es ihr plötzlich übel. In der Nacht auf Mittwoch hat sie deswegen fast kein Auge zugemacht. Es blieb aber bei Überlkeit ohne Erbrechen. Am Mittwoch war sie hauptsächlich im Bett, am Abend hatte sie Fieber. Am Donnerstag war dann aber der Spuk nahezu vorbei, sie war nur noch sehr müde vom Ganzen. Am Freitag fühlte sie sich wieder gut, Sport treiben liess sie aber noch aus. Erst am Samstag gabs eine 2.5h Velotour. Dinu opferte sich und fuhr mit Anhänger, Tabea hatte schon genug zu tun nach kurzer Krankheit wieder Sporttreiben zu dürfen. Am Sonntag gabs eine Stunde locker Joggen und anschliessend noch 1h Schwimmen in der Traglufthalle in Zuchwil. Dinu's Woche war für einmal sportlicher wie Tabeas. Er besuchte am Mittwoch Mittag das Intervall Training von Hämpus Laufgruppe. Ein paar harte Intvervalle wurden gelaufen. Am Abend ging er noch in die Laufgruppe, wo es ein hartes Treppentraining zu absolvieren galt.  Viel mehr gabs dann aber doch nicht, er lernt fleissig für sein CAS in Sporternährung.
Am Samstagabend besuchten wir das Lichterfestival in Murten. Wir fanden es alle sehr eindrücklich - am meisten Freude hatte aber wohl Julia - sie findet alles toll, was glänzt und leuchtet!
Bei Julia hat die Breiphase angefangen🙂. Es wird nun noch farbiger bei uns! Typische Szene: Dinu füttert Julia mit Kürbis -  sie hat Kürbis im ganzen Gesicht an ihren Händen, Beinen, einfach überall! Tabea findet: "Was chnuschtet Der zwöi, das het bi mer vorgester auso ned so usgseh!" Tabea übernimmt den Löffel, will ihn Julia in den Mund schieben, die dreht ab, es landet alles in der Nase, das beisst die Kleine, sie niesst - alles im Umkreis von einem Meter ist gelb und Dinu kugelts fast vor Lachen......
Bilder von den letzten Tagen gibts wie immer in der Galerie.

1. Arbeitswoche Tabea

verfasst am 13.01.2020 von Tabea

Nach über 20 Wochen Mutterschaftsurlaub hiess es für Tabea nun wieder zur Arbeit zu gehen. Es fiel uns beiden sehr schwer, unseren kleinen Schatz den ganzen Tag abzugeben. So gab es nach der Abgabe, als wir zur Arbeit fuhren, ein paar Tränen. Die Grosseltern schauten aber super zur Julia, das einzige Problem war, dass sie fasten wollte... Der Schoppen passt ihr gar nicht.
Nebst der Arbeit wurde auch fleissig trainiert. Tabea gab meherer Cycling-Stunden, hatte ein Bahnintervall (Laufen) und schwamm 2 x. Das Leben von Dinu sah ganz anders aus. Er verbrachte 3 Tage in Magglingen im Rahmen des CAS in Sporternährung. Dort lernte er, wie wichtig die Flüssigkeitszufuhr sei (ist ja eigentlich nicht neu) und fand, dass wir das mal testen sollten: Wie schwer sind wir vor und nach dem Training? Gesagt, getan, am Sonntag gabs eine 3h Rennradtour, natürlich mit Anhänger. Den Anhänger zogen wir abwechselnd, das machte das Training deutlich härter.

Wir standen beide zuvor und danach auf die Waage. Beide tranken ca. 1 Liter unterwegs, zum Teil isotonisches Getränk und Wasser. Tabea wog nach dem Training 800g weniger, Dinu 200g. Da sieht man mal, wie viel man auch bei kalten Temperaturen schwitzt und wie unterschiedlich stark. Wobei Tabeas Kleider nach dem Sport immer bachnass sind, während Dinus Kleider viel trockener bleiben.
Ein paar Bilder gibts in der Galerie.

verfasst von uns Beiden am 5.1.2020

Als erstes wünschen wir Euch allen "äs guets Nöis" und hoffen, dass ihr alle gut gerutscht seid. Mit unserer Berichterstattung beginnen wir noch im alten Jahr.
Tabea leitete im alten Jahr noch ein paar Doppelstunden Indoor Cycling oder war im Hallenbad anzutreffen. Das alte Jahr liessen wir eher gemütlich ausklingen. Am 31.12., nachdem Dinu mit der Arbeit fertig war, wanderten wir auf den Gurten und genossen die herliche Sonne und den Blick aufs Nebelmeer. Am Abend waren wir bei Freunden zum Pizza-selbermachen eingeladen und rutschten (Julia schlief dabei) ins neue Jahr. Am 1. Januar startete Tabea gleich wie sie das alte Jahr beendet hatte, mit einem 2h Special im Flower Power. Tabea und ihre Kollegin gaben ein Cycling-Bodypump, bei welchem während 2 Stunden mehrfach zwischen indoor Cycling und kräfteraubenden Bodypumpeinheiten. abgewechselt wurden. Anschliessend gabs einen Wanderausflug in der Region Niederhorn, um schon wieder Sonne zu tanken und den herrlichen Blick übers Nebelmeer zu geniessen. Am 2.1. trainierten wir gleich wieder an der Sonne. In der Region Rueggisberg hatten wir zuerst ein 50min hartes Laufintervall-Training. Danach fuhren wir mit den Rennrädern und Anhänger eine Runde. Am 3.1. ging Dinu wieder arbeiten, absolvierte aber am Mittag ein Lauftraining. Am Samstag gabs zuerst ein Lauftraining, danach verschoben wir uns ins Hallenbad. Tabea schwamm ihre Längen (dieses Mal keine 10km), während sich Dinu, Julia und Julia's Götti im Plantschbecken austobten. Spannenderweise war die Plantschbeckentruppe viel erschöpfter wie Tabea. Da Sonntags auch bei uns im Flachland die Sonne schien, starteten wir von zu Hause auf eine knapp 3h Rennradtour nach Solothurn und mit Umwegen zurück. Beim Ziehen des Anhängers wechselten wir uns ab und machten unterwegs 2 kurze Stopps. Somit hatten wir im neuen Jahr bisher täglich mindestens ein Training, obwohl sich Dinu vorgenommen hatte, im 2020 etwas weniger Sport zu treiben;-). Es wird aber nicht so weitergehen, denn eine strenge Arbeitswoche wartet auf uns: Dinu wird am Donnerstag - Samstag in Magglingen verbringen, während Tabea wieder mit arbeiten beginnt. Ein paar Fotos gibts in der Galerie.

Julia bespassen, Essen, Julia bespassen, Trainieren, Julia bespassen, Schlafen, repeat

verfasst von Dinu am 30.12.2019

Dass wir über die Festtage den Sport nicht aufgegeben haben ist ja eh klar. Da war täglich etwas geplant – da gabs am 24. Eine Joggingrunde mit Tömus Bruder – Tabea hängte danach noch eine Schwimmeinheit an (2 Tage nach ihrem 10km-Schwimmen), Laufeinheiten, Krafttrainings und eine Bikeausfahrt mit einem Kollegen. Danke Anita fürs Julia hüete, nur so war es möglich, dass wir beide wieder einmal zusammen aufs Bike konnten.
Zusätzlich waren wir an haufenweise Festen: Weihnachten bei Tabeas Eltern, bei Dinus Eltern, bei Tabeas Verwandtschaft, bei Julias Gotti, bei Tabeas Gottimeitl und bei Dinus Göttimeitli.
Am 26. waren wir am Abend zu Hause, Tabea schlug vor, dass wir doch wieder einmal selber Pizzas machen können, das war richtig lecker. Am Tag darauf waren wir bei Julias Gotti – es gab Pizzas zum selber belegen (aus dem Backofen), am 28. Bei Tabeas Gottemeitli gabs: Genau, richtig, Pizza, aber diesmal im Racletteöfeli.
Was denkt ihr, was wir am 31.12. machen werden? Richtig: Wir sind bei Kollegen zum Pizzaessen eingeladen. Aber das Beste daran ist: Wir lieben es :-)
Auch Julia trainiert fleissig, am 24. Drehte sie sich zum ersten Mal vom Bauch auf den Rücken (Jo, mer hei aui Mou mit so chline Schritte aagfange), am 25. Und 26. Wiederholte sie es es mehrfach, seither macht sies noch so ab und zu.

Nun wünschen wir Euch allen „E guete Rutsch“ ins 2020 und hoffen, dass ihr alle Eure (sportlichen) Ziele erreichen könnt und wünschen Euch viel Glück und Gesundheit. Bis gli Mou!

 

Vom Babyschwimmen zum 100 x 100m Schwimmen

verfasst von Tabea am 22.12.2019

Nachdem wir am Dienstag zum 2. Mal am Babyschwimmen teilgenommen haben, brauchte ich mal wieder eine grössere Herausforderung für mich. Sehr spontan entschied ich mich am Donnerstag für das 100 x 100m Schwimmen, welches am Sonntag früh stattfand. Für mich war das eine riesen Herausforderung, denn noch nie zuvor bin ich 10km geschwommen. Dass ich diese Distanz von der Ausdauer her bewältigen kann, war ich mir sicher. Jedoch war ich mir unsicher, ob ich es mental hinkriege, so lang im 50er Schwimmbecken zu schwimmen. Ich wollte mich aber dieser Herausforderung stellen, um zu schauen, wie es um meine mentale Stärke so steht.
So stand ich am Sonntag morgen um 07.30 in der Traglufthalle in Zuchwil. Das Briefing fand zu dieser Zeit statt, dort  erfuhr ich, auf welcher Bahn ich schwimmen durfte. Ich entschied mich mit einer Abgangszeit von 2 min diese 10km hinter mich zu bringen. Das heisst, dass ich all 2min auf weitere 100m starten würde - wie schneller ich schwamm, umso länger war also die Pause :-).  Toll war, dass wir mit Hlfsmittel schwimmen durften. Wir konnten also Paddles, Pullbouy und Flossen benützen. So teilte ich mir die 100x 100 in "kleine" Stücke ein. Die ersten 10 x 100m schwamm ich normal Krawl ohne Hilfsmittel, die folgten 10 x 100m mit Paddles, dann 10 x 100m mit Flossen und dann wieder von vorne.
Die 100 m Zeiten schwankten zwischen 1min30-1min40sek. So hatte ich also nach 100 m immer zwischen 20-30 Sekunden Pause bevor ich wieder auf die nächsten 100 m aufbrechen durfte. Es gab leider keine längere Pause dazwischen, wo man mal aufs Klo hätte gehen können, oder auch mal was zu essen holen.
Ich organisierte mich im Vorfeld und legte mir mein Essen am Beckenrand parat. So schwamm ich Kilometer für Kilometer, stets mit wechselnden Aufgaben, die ich mir gab - mal schaute ich auf die Schwimmtechnik, mal schwamm ich gedankenverloren vor mich hin, mal konzentrierte ich mich vermehrt auf meinen Beinschlag, mal verschte ich rauszufinden, welcher Muskel mir jetzt langsam weh tat, dann versuchte ich mich immer wieder zu überlisten, dass ich nicht daran dachte, wie viel mal ich noch 100m schwimmen durfte. Ihr seht, langweilig wird einem nicht, auch bei den x mal 100 Metern nicht - ich hatte nonstopp was zu tun. Nach ca. 7km wurde es aber langsam etwas harzig. Die Zeiten wurden langsamer, aber noch weit weg von katastrophal (Anmerkung Dinu:Wenn ich 100m vollgas schwimmen würde, wäre ich langsamer wie Tabea uf ihren 100 langsamsten Metern an diesem Sonntag!). Und als ich die letzten 100 Meter vor mir hatte, war ich einfach nur happy, es geschafft zu haben! Mental hatte ich nie eine Krise - wer mich kennt, weiss, dass ich vor noch nicht allzulanger Zeit wohl daran gescheitert wäre. Deshalb bin ich stolz, diese Challenge geschafft zu haben!

Babyschwimmen...

verfasst von uns zwei am 15.12.2019
Eigentlich wollten wir ja hier nicht unbedingt zu einem Babyblog werden und möglichst viel von unseren sportlichen Aktivitäten berichten- aber ich kann nicht, der hier muss sein:
Babyschwimmen: Wir waren am Dienstag zum ersten Mal im Babyschwimmen. Ich komme aus der Garderobe, da ist ein grosses Hinweisschild: Bitte hier warten, bis der vorherige Kurs beendet wird. Also warte ich hier auf Tabea und Julia, doch die erscheinen nicht. Als dann eine andere Mutter mit ihrem Baby auftaucht, die später in die Garderobe hinein gegangen sind, gehe ich doch durch die Tür zum Schwimmbecken, wo ich meine beiden finde. Die andere Frau schliesst sich mir an, somit sind wir nicht die Einzigen, welche am falschen Ort warten. Wir schauen dem vorherigen Kurs zu. Im Wasser sagt die Kursleiterin, was gemacht werden soll und Eltern (und ein Grosspapi!) und ihre Kids (im Alter, wo sie bereits sprechen können) machen Übungen und Spiele. Klein Julia schaut fasziniert zu und zappelt – sie will auch! Ja, sie badet gerne, die kleine Babywanne, in der wir sie die ersten 3x gebadet haben, haben wir schon lange zur Seite gestellte, «Frau» badet bereits in der grossen. Und in Davos durften wir ja im Eau-Lala bereits ins grosse Becken, was ihr sehr gefiel. Sie hat also Erfahrung, was man dann beim Kursbeginn merkt! Die Kursleiterin gibt zuerst ein paar Infos noch draussen im Trockenen und sagt dann, dass es nun im Wasser weiter gehe. Dass sie noch erklärt, dass man die Kleinen sehr sorgfältig und langsam ins Wasser nehmen und sie daran gewöhnen soll (sonst schreien sie, weils ihnen nicht gefällt/es sie überfordert) bekommen wir nicht mehr mit – wir sind schon lange im Wasser! Dass in der Runde alles nur Frauen mit den Babys sind, ich also der einzige Mann und wir die Einzigen, die zu zweit da sind, passt zu unserem Exotenimage 😊 .
Schritt eins, wir stehen im Kreis, singen ein Lied, die Babys werden im Wasser etwas hin und her bewegt – ok, Tabea dreht sich mit Julia um die eigene Achse, den Bewegungsradius erhöhen! Danach lernen wir einen Griff, mit dem wir Kopf und Schultern der Babys abstützen und sie so durchs Wasser ziehen können. Bauch, Arme und Beine sind so völlig frei. Die meisten gehen dann so vorsichtig durchs Becken – bei uns ist das deutlich zügiger, Julia strampelt mit den Beinen und rudert (und spritzt Wasser) mit den Beinen und quietscht vor Freude!
Als die Lektion zu Ende war meinte die Leiterin, dass die Kinder nun sicher müde sein würden von all den Eindrücken – und froh, endlich wieder ins Trockene zu gelangen! Alle Kinder? Nein, eine Kleine begann lauthals zu weinen, als man sie aus dem Wasser hob! Die Kursleiterin meinte zu mir: «Du chasch mit ehre no chli do blibe während sech dini Frou umzieht – es chunt ke Kurs nachhär!» So planschten wir noch weiter.
Was sonst noch so lief diese Woche:

  • Der legendäre Glüehweinrun vom TV-Bolligen. Man startet beim Wyss Gartencenter in Ostermundigen, rennt gemeinsam zum Münsterplatz, trinkt einen Glühwein und kämpft sich (der alte Aargauerstalden ist so noch härter) mit weichen Beinen zurück. Dinu rannte mit, Tabea und Julia kamen direkt zum Münsterplatz, tranken aber nicht mit.
  • Tabea hatte am Samstag eine Cycling-Weiterbildung.

 

  • Tabea ist ihr Laufpensum am Steigern, sie hatte in der letzten Woche zum ersten Mal einen Lauf über 30min, allerdings beinhaltete dieser auch Lauftechnikteile!

 

  • Am Sonntag gabs einen Ausflug zusammen mit Julias Gotti hoch zur Heiligenschwendi. Wir waren über 2h unterwegs und 800hm gabs zum Hauptgang auch noch. Das Dessert, die Cremeschnitte und der Quarkkuchen, durfte dann doch nicht fehlen.

Bilder gibts in der Galerie.

 

 

Bänzeässe, Trainingswoche und Dinus Kommentare

Verfasst von Dinu am 9.12.2019

Logo lief letzte Woche wieder viel – warum auch nicht? Tabea hatte einige Velotrainings auf dem Plan und experimentiert neu mit Wattpedalen! Das ist extrem spannend, braucht aber noch viel Wissen, das sie sich am holen ist!
Wir haben beide einen Wattest gemacht (20min vollgas fahren), erstaunlich war, dass wir sehr ähnliche Resultate hatten. Nicht nur im Durchschnittsdruck, sondern auch von der Verteilung (rechtes Pedal zum linken) waren wir total identisch. Obwohl wir aktuell sehr unterschiedlich trainieren scheint hatten wir die ähnlichen Resultate – wenn man allerdings die Watt, die wir pro Kilo Körpergewicht „drücken“ können, anschauen, ist Tabea bereits wieder viel stärker wie Dinu!
Daneben waren wir am Sternenmäret z Bärn, im Weihnachtswald (In einem Restaurant bei Luterbach) essen und am Krokuskonzert (natürlich ohne Julia, sie blieb bei den Grosseltern). Am 6.12. gabs ein Grittibänzeässe bei uns zu Hause, Tabea durfte 7 Bänze dekorieren!
Am Sonntag machten wir auch wieder einen gemeinsamen Ausflug – Tabea mit Rennrad, Julia im Anhänger und Dinu auf den Inlines.
Fotos davon gibt’s wie immer in der Galerie.
Und hier kommt der Zweite (aber noch nicht Letzte) Block mit Dinus Kommentaren:

 

 

 

-          Bim zügle vom Gebärsau uf d Wöchnerinneabteilig seit d Pfelgefachfrau: Das hani noni erläbt, dass im Bett nume s Baby liegt u s Mami säuber überelouft!
Eg be unsicher gse, was mer am meiste Angst macht:
a) S Mami, wo scho weder super aktiv esch 4h noch dr Geburt?
b) Die chlini Prinzessin, wos scho am 1. Tag schafft, s ganze Bett für sech z ha u aui rundum für se schaffe?
c) oder mini Rolle, wo mues Bett schiebe u Gepäck träge?
E ha z Gfüeu, d Zuekunft werd ähnlech wie d Vergangeheit

 

-          Si esch 1 Woche spöter cho wie me dänkt het - aber wartet erst, wenn si s erscht Mou a re Startlinie steit. De chunt si de nümme z spot J

 

-          Nach em ne Spaziergang ar Aare mit mire Chline beni mit ehre i Zug iigstige - u e ha gwüsst, dass si Hunger het. Zug platschvou, ei Sitz esch no frei. Auso d Julia häregleit u se merkt, dass si Hunger het u fot a gränne - cheibe lut! Eg be Mou vor dra gstange dass si ned drvo cha (weisch jo nie ;-)) u agfange: Tragegstäutli uf d Ablag, Jagge abzieh u verstoue, Schoppe use näh, Wickeltäsche verrume, umdräie, die Chlini uflüpfe (grännet immer no, mer wärde rundum lächelnd wahrgno - esch jo Fürobe u d Lüt hei Fröid ab somene schnusige Meiteli wo für Ungerhautig sorgt), absitze und Schoppe gä. Das gfaut ere so, dass si entspannt und, fasch so lut wie si vori grännet het, furzet!
Nöii Fründe hei mer emu ned gwunne uf dere Zugfahrt am Obe am 5i uf Olte

 

-          E Mischig us dr Tabea, wo gärn usschloft bis nach de 10i aber danach vouer Power esch u chum cha still sitze und mer, wo eher früech ufstot aber ou Mou e Tag cha deheime verbringe - das chönt auso öpper gä, wo lang u vöu schloft u de e gmüetleche Tag deheime wett? U ned vöu seit drzue!
Aber nei, mer hei ned die Eigeschafte witergäh sondern die angere: Am Morge am haubi 5i starte d Turnüebige (Strample mit Ärm u Bei) - das wär jo kes Problem. Aber se macht Grüsch wie ne Tenisspielere (ha, ho, hu, ......) u het Fröid dranne. U nach dr Morgegymnastik esch si de ufdräit u fot a z vrzöue u macht so Grüschli, u so gäg die haube 7ni schloft si de weder witer.
U s Schlimmste am Ganze? E sitze drnäbe, luege zue u finges mega schnusig - wenn mer das vor emene Johr öpper gseit hätti e hät ne für verrückt erklärt......

 

-          Musig beruehigt üsi Chlini - und üsi Stimme! Und am Beschte würkt Singe! D Tabea het de gfunge: "Eg singe definitiv ned, Dinu, das esch Di Job!".
E ha zwar gläse, dass es völlig egau sig, was me losi, säubscht Metall düeg Babys beruehige! Aber mis Hirni - das grabt Sache füre, e ha gar ned gwüsst, dass es das Aues no git! "Probiers mal mit Gemütlichkeit...." esch jo no harmlos! Ou "Eine Insel mit 2 Bergen...." giengt no! Aber do chöme Sache wie "Wer hat die Kokosnuss, wer hat die Kokosnuss geklaut" oder "7`000 Rinder, Kinder, Kinder, Kinder", d Prinze mit "Manchmal wird der Mann im Mond...." oder üse Favorit: "Da sprach der alte Häuptling der Indianer...".
Vaterschaftshormon äuä....
- U ei Tag hani so öppis uf Youtube gstartet - u plötzlech esch d Nicole mit "Ein bisschen Frieden" gloffe - HILFE, holt mich hier raus

 

-          Jetz hani letscht Wuche d Tabea in flagranti verwütscht! Im Chinderzimmer! D Julia esch ufem Wickutisch gläge u d Tabea het gsunge "Das esch dr Pyjamasong,......"....

 

-          Tabeas Erklärung: Wenn me öppis singt, wo kes Lied esch, wos tatsächlech get, de esch es ned singe!

 

-          Chürzlech a re Witerbildig, Vortrag zum Thema "Ernährig vo Stillende". D Referentin (ganz e Tolli!) startet mit "Hoffentlech geits öich, jetz diräkt nachem Zmittag, ned wie aube de Säugling nachem Stille - dass si seelig iischlofe!
Und eg so: Ischlofe nachem Stille? Das get doch Energie? Mini riesigi Erfahrig (2 Mönet) seit: Nachem Stille esch me aktiv u pfuuset sicher ned

 

-          Ei Morge, woni ha wöue go schaffe, beni im Schlofzimmer churz verbi mine Froue go ne schöne Tag wünsche. Die Chlini het mer es riesigs Smile gschänkt - zuckersüess! U die Grossi het gseit: Gsesch, die fröit sech, dass ändlech geisch!
Dasch d Retourkutsche für au mini blöde Sprüch do uf Facebook.

 

-          Chürzlech irgendwenn ir Nacht, eg im Tiefschlof: "Hey, Schatz, chasch Du ehre go Windle wächsle?" "Wieso?" "Es stinkt drnach".
Eg griffe a d Windle u säge:"Die wirkt aber ned vou" "Gang glich"
Ok, los, zum Wickeltisch, Schlofsck u Body uf due, d Kontrollinie ar Windle (esch si gäub = aues troche, esch si blau = Feuchtigkeit vorhanden) esch blau/gälb gmusteret. De wächsle mer Mou, wär aber ned dringend nötig - zumal inne aues wiss u nüt brun esch. Auso wächsle, montiere u zrugg is Schlofzimmer loufe u dänke: "Hätti uf mis Buchgfüeu glost u witer gschlofe! Ungerwägs ghöri es Grüsch und weiss: "JETZ machts Sinn go z Wächsle"

 

-          D Tabea nochem "Ässe": Due schön görpsele", we si Buchweh het u furzet: "Bravo, guet gmacht" - aber wehe eg görpsle oder fürzle...... Söu no eine drus cho

 

-          Hey Dinu, wie chunsch Du ou immer zu dene Idee? Dr zue cho? Die chöme zu mer, be jo fasch rund um d Uhr wach u cha jo fasch 24h se sammle…..

 

-          Nenei, das mit de fasch 24h Zyt, woni gester geschrebe ha, esch ned so schlimm. Letscht Wuche hani mehrfach 6h chönne schlofe. Z Beschte esch jo - es liegt ned a üsere Tochter, die schloft guet. Aber eg ha mer vöu Termine scho am Morge planet und ha am Morge immer e Momänt, bis i zum Hus us be. U sit d Tabea am Morge nümme so früeh zum Bett us mues werd si zum Nachtvogu! De fingt si plötzlech um 23:15: Hey, Dinu, wei mer ned no "gschwing" d Buechhautig aaluege........

 

 

 

Langlaufwoche Davos

verfasst von Dinu am 2.12.2019

Von Sonntag bis Dienstag war Dinu 3 Tage in Magglingen. Er absolviert ein CAS in Sporternährung, welches bis im Juli 2020 7 Blöcke à 3 Tage umfassen wird. Der strengste Tag war der Montag, da begann der Unterricht um 8:15 und endete gegen 20:15. Natürlich mit einer Mittags- und Abendessenspause, aber doch anstrengend aber sehr spannend.
Dafür war am Dienstag bereits um 16:00 Schluss, was er für eine Joggingrunde in Magglingen nutzte.
Am Mittwoch reisten wir dann zu dritt nach Davos. Wir besuchten wieder eine Blick-Langlaufwoche, in welcher täglich vormittags und nachmittags Kurse angeboten wurden. Das war super, so konnte Tabea jeweils den Kurs für Anfänger besuchen (obwohl sie dafür doch recht gut läuft) während Dinu zu Julia schaute und Dinu den Kurs für Fortgeschrittene und Julia an Tabea abgeben. So hatten alle ihren Spass – wir beide, weil wir Langlaufunterricht geniessen und Fortschritte machen konnten und Julia, weil sie 2x täglich an der frischen Luft herumgetragen wurde. Mal etwas gemütlicher auf einer Runde mit Dinu durch Davos, mal etwas sportlicher mit Tabea auf einen der umliegenden Berge.
Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

 

 

  • Dinu ist der Langlaufsport sehr vertraut: Er musste die Hüfte verschieben wie beim Inlineskaten und dann gabs noch eine Übung, bei der man Schwimmbewegungen auf den Skiern machen musste! Und auch das Feedback nach der Schwimmübung kam ihm vertraut vor: „Martin macht das super, der schwimmt schön langsam!“ Das macht Dinu ja eh immer – er schwimmt zwar schön, aber kommt kaum vorwärts J
  • Julia findet Hockey super langweilig! Wir waren am Match, sie trug Kopfhörer und wurde von Dinu im Tragetuch die ganze Zeit geschaukelt – sie schlief die ganzen 2h im Stadion durch!

 

  • Im Hotel war Julia dafür der Star. In unserem Hotel waren ca 300 Teilnehmende, Julia das einzige Kind! Wie oft sie dabei bewundert und wir auf ihre Haare angesprochen wurden! Vielleicht schlief sie darum beim Hockeymatch so gut – endlich mal Ruhe!

 

  • Dinu fands extrem toll – er konnte noch nie so viel Zeit mit Julia verbringen wie in diesen 5 Tagen - ausser die 2h beim Langlaufen

 

  • Im Erlebnisbad in Davos sind Kleinkinder auch im grossen Aussenbecken erlaubt. Wir waren so am Planschen mit Julia (das erste Mal in einem Bad, in Schwimmwindeln) als der Badmeister kam. Wir schon in Sorge, ob Julia doch nicht in das Becken darf, da meint der Badmeister: „So härzig wie si planscht“!

 

  • Ja, wir sind Rabeneltern, wir konnten es nicht sein lassen und haben Julia ganz kurz mit den Füssen auf den Schnee gestellt – das fand sie definitiv NICHT lustig!

Bilder gibts wie immer in der Galerie.

 

Ziebeleschwimmen und Dinus Anekdoten

verfasst von Dinu am 24.11.2019
Wie bereits in den vergangenen Jahren startete Tabea am Ziebeleschwimmen. Allerdings hat sie in den vergangenen Jahren jeweils dafür "trainiert", in diesem Jahr war sie so gut wie nie zuvor im kalten Wasser!
Dinu konnte leider nicht dabei sein, da er mit der Weiterbildung CAS Sporternährung gestartet hat.
Das Wetter zeigte sich von der besten Seite und die Aaretemperatur war überdurchschnittlich hoch. 10 Grad zeigte das Thermometer, so warm war die Aare zu dem Zeitpunkt noch nie. Erfrischend wars trotzdem.


Dinu machte während der Schwangerschaft und in den ersten Wochen nach der Geburt immer wieder Facebookposts, in denen er kommentierte, was er so alles erlebt. Dabei ging es nicht darum, sich auf Kosten von Tabea oder unserer Tochter lustig zu machen – dazu liebt er seine beiden Frauen viel zu fest. Es ging nur darum, die lustigen Momente, die wir erlebten, mit allen zu teilen.

Wir haben alle seine Sprüche gesammelt, mit weiteren Kommentaren und Sprüchen ergänzt und haben sie Euch hier hochgeladen. Hier ist der erste Teil, die Weiteren folgen in 1-2 Wochen. Viel Spass beim Durchlesen!

 

 

  • Hocksch gmüetlech im Kino, freusch Di uf ne 4D-Film, u de chunt: "Menschen mit Herzproblemen und Schwangeren wird dieser Film nicht empfohlen". E weiss ned, für wärs nun ungsünder esch gse - für die Schwangeri rächts näbe mer, wo völlig entspannt zue gluegt het oder me, wo jedes Mou wes Kino gschüttlet het (4D) Angst gha het, das löst bi ehre Wehe us! Ben eg froh gse wo dr Film fertig esch gse.
  • Vorgester, e lute Schrei im Stägehuus, bim losseckle überleggi, öb i dr Hebamme söu aalüte? Im Stägehuus aacho (wie dr Räschte vo üsem Block) ghöri: "Dinu, chum schnäu!!!" U de woni bir Tabea be, seit si: "Dört, schnäu, e RIESIGI Spinnele, die esch mer im Fau nochegsecklet, wäähhh!"
  • Gester ghöri usem Schlofzimmer: "Dinu, Dinu, Hilfe, schnäu!!!!" Weder i Panik u Vorfreud losgsprintet, steit d Tabea mitte im Zimmer ufem ne Summerchleid u seit: "E ha s Chleid uf ne riesigi Spinnele gworfe u be drufgumpet, was söui jetz mache???"S Läbe steckt voller Überraschige.
  • Tabea, chasch Du dä Sauto i Thunersee, wo vori grad gmacht hesch (im 9. Monet) nomou wederhole, das gloubt mer schüsch niemmer - oder, nei, wennis rächt überlegge muesch ne ned wederhole, das gloube mer doch aui ou ohni Video.
  • Wir haben, da die Kleine den offiziellen Termin am Sa. verpasst hat (und es immer noch bei Mama geniesst), schon diverse Tipps erhalten um Wehen auszulösen: Himbeerblättertee, spezielle Wehen-Teemischungen, 1l. Rapsöl, Leinsamen, Treppenlaufen, bergabrennen, Schock (Spinnen z.B. ;-)), kaltes Wasser (drin baden), Sport und auch Zimt!Und eg Löu ha gester es ganzes Bläch Zimtschnegge mitgno a Mittelland rollt statt se mire Frou z füettere.....
  • Mer hei üs für die für üs schwerigsti Variante entschede: "Geduld", mer hei ghört, das sig die effizientisti, es sig no kes über 10 Johr dinne blibe.
  • Nachem Salto weiss die Chlini äuä ned, wo obe u wo unge esch – drum chunt si ned use 😊
  • E ha jo s Natel jetz immer uf lut oder min. uf Vibra. Das hani scho im Juni müesse, woni z Ljubliana u z Bratislava i de Ferie be gse - "Ir Nacht muesch es de uf lut ha, dass es ghörsch, wenn öppis wär!" Eg be immer froh gse, wenn de ir Nacht no imene Gruppechat öppis wichtigs gloffe esch u mis Natel uf lut mer das mitteilt het :-) U sobaud d Tabea aaglüte hätti wäri mit em Outo losdüset u wär suberi 10h spöter deheime gse - de wäri sicher grad rächtzitig cho.
  • Vor etwa 8 Jahren haben wir einmal fantasiert, welche Namen wir Kindern geben würden und kamen auf je einen Namen! Jetz, wo es Ernst galt, erstellten wir eine Liste: Ja, Nein, Vielleicht :-)
  • Irgendwann waren wir auf 6-8 Mädchennamen bei "Ja" und konnten keine Namen rauslöschen - während Monaten! Wir fanden schon, dass wir die Kleine entscheiden lassen - wir nennen alle 6 Namen und schauen, wie und ob sie reagiert.
  • Kürzlich auf einer Velotour fanden wir: "Chum, mer näh doch dä, wo mer vor 8 Johr scho gseit hei u jetz ou uf dr Liste esch?" "Jo, mache mer, ändlech entschiede!" "Aber ...... wär doch ou no toll?" "Hmm, jo, dä dönt scho ou super, was mache mer jetz?"
  • Wir landeten bei einem Kompromiss: Wenn die Kleine bei der Geburt Haare hat, erhält sie den Namen 1, wenn sie ohne Haare zur Welt kommt bekommt sie Namen Nr 2 - es esch emu de eidütig gse….
  • Da si uf de Ultraschall ke Sekunde still gse esch u mer fasch keni Fotos becho hei, hani Mou gseit: So eini hani scho, es get somit e "Tabea2". E ha re vo denne a "Zwöi" gseit.
  • Hüt vore Wuche, eg a mire Witerbildig. S Natel vibriert mehrfach - mues e Aruef si. Velecht "DIE" Nachricht? Schnäu füre u was steit ufem Display? "Callcenter Burgdorf". 3h spöter, es vibriert weder (schüsch lütet mer jo öppe 1x im Monet öpper ufs Natel a) - mini Stöuverträtig wo hüt für me z Buchsi schaffet - e lehne ab u schribe ehre, de verpassi nüt im Ungerricht.No chli spöter, s Natel vibriert 1x, 2x, 3x - weder e Aruef, wär das Mou? Ah, nei ke Aruef, Whatsapp:Hallo Schatz = die ersti Nachricht, "Wie geits" = die 2., "Loufts ir Schueu" die 3. "Wäge Morn" die 4.,....... und so witer - vom PC usgschickt chöme die in so churzer Zyt aus wärs e Aruef............ Esch emu ned längwilig gse ir Schueu.
  • Woni am Donnsti so vel Arbeit ha gha, dass es ned het glängt zum e Post z schribe hei aui gmeint, es göi los - die Geister die ich rief....

 

Als der Traillauf ins Wasser fiel

 

Verfasst von Dinu am 18.11.

Tabea trainiert nun seit ein paar Wochen wieder nach einem Plan. Sie versucht ihn, so gut es geht, umzusetzen solange Julia mitmacht. Viel lässt sich ja gut kombinieren – im Anhänger auf eine Rennradtour mitgehen liebt die Kleine jetzt schon.
Am Samstag hatte Tabea dann ein Megatraining auf dem Plan! Sie musste 5x2min Vollgas auf dem Hometrainer fahren (jeweils auch ca. 2min Pause), hatte eine längere Pause, danach das Ganze nochmals! Oben links seht ihr die Pulskurve von dem Training :-)
Am Sonntag fiel der geplante Traillauf wortwörtlich ins Wasser. Was und wie genau, haben wir in einen Text gefasst, der wohl heute auf
www.inline-mittelland.ch erscheinen sollte.

 

Erzählen wir....

verfasst von uns Beiden am 10.11.2019

Wir waren uns mal wieder unsicher, was wir hier schreiben sollen. Erzählen wir von unserem Ausflug zu Dritt zum Rendez-Vous am Bundesplatz? Dies hat ja allerdings nicht viel mit Sport zu tun - Spass gemacht hats aber trotzdem. Erzählen wir von Tabea's Trainingseinheiten, welche fleissig am radeln, schwimmen und am Kraft trainieren ist? Die Laufschuhe montiert sie maximal für 15min, um Lauftechnik-Trainings zu absolvieren. Erzählen wir von Dinus Trainings? Wobei es da in der letzten Woche noch nicht so viel zu erzählen gab. Erzählen wir von den vielen Besuchen, die wir letzte Woche bei uns hatten? Wir bedanken uns hier bei allen.

Erzählen wir von der Basler Herbstmesse, wo wir mit einem Kollegenpäärchen und ihren 2 Kids schon mal für die Zukunft üben konnten. Tabea und Julia waren auf der Rutschbahn und Dinu war auf der Kinderachterbahn - natürlich ohne Julia;-). Unser Oldie hatte da schon mehr als genügend Adrenalin und kam ganz bleich zurück!

Erzählen wir vom Wochenende, an welchem wir das ideale Training für uns drei gefunden haben? Tabea strampelt mit dem Rennrad inkl. Veloanhänger, Dinu rollt im Windschatten auf seinen Inline mit und Julia? Die macht es sich gemütlich im warmen Veloanhänger. Sobald wir anhalten, ruft sie aus, sobald wir weiterfahren ist sie happy. Sie ist also schon die ideale Trainerin für uns. Wir denken, dass sie eines Tages Töfffahrerin wird. Schnell vorwärts kommen und nicht allzuviel tun, scheint ihr zu gefallen ;-)
Wir denken, dass wir gar nicht viel mehr erzählen und lassen Euch noch ein paar Bilder anschauen.

Gurten Classic Velorennen

verfasst von Tabea am 03.11.2019

Nach genau einem Jahr Wettkampf-Abstinenz startete ich diesen Sonntag am Gurten-Classic-Velorennen. Da ich im Moment noch nicht laufe war dieser Wettkampf gerade perfekt für mich. Mit nur 40km und 1000hm war die Strecke allerdings sehr anspruchsvoll. Es ging stetig auf und ab, teilweise gabs Rampen mit bis zu 20% Steigung. Das Ziel war dann auf dem Gurten.
Aber jetzt von vorne.
Ich war am Morgen vor dem Start richtig nervös – Dinu behauptet sogar, dass ich schon am Vorabend nervös gewesen sei. Warum, das wusste ich auch nicht genau, denn es ging ja wirklich um nichts. Meine einzige Sorge war, dass mir alle davonfahren würden. Denn ich war mir sicher, dass nur eher ambitionierte an diesem Rennen teilnehmen würden. Auf diesen Schluss kam ich, weil das Wetter sehr garstig und nass war und weil viele Blätter auf dem Boden lagen. Daher war es auch rutschig. Dinu und Julia begleiteten mich ans Rennen. 30min vor dem Start waren wir vor Ort. Als Erstes holte ich die Startnummer. Aus lauter Nervosität fand ich kurz darauf meine Startnummer nicht mehr, welche ich ein paar Minuten zuvor geholt hatte. Eine Frau wies mich dann darauf hin, dass ich sie ja in der Hand halten würde😉. Dann fiel mir die Kette raus und klemmte ein. Ein netter Herr half mir dann diese wieder zu richten und zu guter Letzt war noch mein Hinterrad blockiert, weil ich es wohl etwas unsanft an einer Mauer angelehnt hatte. Ich fragte mich, ob das wohl alles Zeichen waren, um besser nicht zu starten.
Der Wettkampfspeaker machte uns Fahrer kurz vor dem Start darauf aufmerksam, dass die Strecke teilweise sehr rutschig sein würde! Ich dachte nur: «Danke, das hättest du mir jetzt nicht nochmals sagen müssen…… `». Für mich war somit klar, dass ich alle Abfahrten und Kurven äusserst vorsichtig fahren würde. Dann fiel der Startschuss, schnell gings los. Mein Puls schoss sehr schnell über die Schwelle hoch. Nach ca. 1km gings das erste Mal sehr steil aufwärts. «Holy….» dachte ich nur. Mein Puls war auf 200! Ich fand das noch cool, denn nun wusste ich, dass ich den Puls noch so hoch bringen kann😊. Es ging dann stetig rauf und runter, die Abfahrten im Wald waren wirklich sehr gefährlich und rutschig. Ich verlor dort immer wieder meine Velogruppe, weil ich fast im Schritttempo bergabwärts fuhr. Wenns hoch ging, war ich meistens mit einer Herzfrequenz von 93% vom Maximal-Puls unterwegs mit Spitzen bis zu 97%!
Die letzte Abfahrt nach Kehrsatz war dann auch die Längste und ich konnte das erste Mal den Puls etwas runternehmen ehe es dann in den Schlussanstieg ging. Dort fuhr ich sozusagen gegen eine Wand, meine Beine wollten nicht mehr richtig. Meinen Puls brachte ich auch nicht mehr so richtig hoch. Irgendwie schleppte ich mich dann noch ins Ziel, völlig k.o. aber unglaublich glücklich, meinen ersten Wettkampf doch so gut hinter mich gebracht zu haben. Was mich dann äusserst freute, dass ich es noch aufs Podest schaffte. Ich wurde 3. in meiner Altersklasse und 5. Overall. Mit diesem Resultat bin ich unglaublich zufrieden! Ich habe wirklich alles gegeben. Mehr ging definitiv nicht, höchstens in den Abfahrten und in den Kurven hätte ich schneller sein können, wäre ich nicht ein solcher Angsthase. Ich freue mich jetzt schon auf die weiteren Wettkämpfe im nächsten Jahr.

Bilder gibts in der Galerie.

 

Trainingsstart auch für Dinu

verfasst von Dinu am 28.10.2019

In der letzten Woche war zuerst wieder einmal ein Küchenevent auf dem Programm. Am Dienstag gabs beim Arbeitsgeber von Tabea ein Apero von uns. Es ist dort eine Tradition dass Mitarbeitende, welche Eltern werden, ein Apéro stellen. Dies haben wir nun ausgeführt. Zum Dank haben wir einen Zustupf an einen Babyschwimmkurs erhalten, worauf wir drei uns alle freuen!
Daneben lief sportlich, wie immer, auch Einiges. Dinu beendete am Donnerstag (Spinning) seine Trainingspause, am Samstag wurde er ordentlich gefordert. Wir radelten nach Oberdorf, er mit dem Veloanhänger hintendran. Den Weg durch den Buechibärg (Dinu wollte aussenrum, da flacher, Tabea fand, flach = langweilig) war ja noch ok, aber ab Solothurn, als der Weg konstant immer wie steiler wurde, musste er kämpfen. Oberhalb Langendorf war er nah dran, vom Velo zu steigen und hochzulaufen.
Absteigen und hochlaufen war dann auch tatsächlich das Ziel, ab Oberdorf wechselten wir auf die Trailschuhe und wanderten einen wunderschönen Trail hoch bis auf den Weissenstein. Wir hatten eine traumhafte Aussicht aufs Nebelmeer – einfach der Hammer. Julia hatten wir abwechslungsweise hochgetragen – sie hat immer ihre Freude, wenn wir draussen unterwegs sind. Auf der Heimfahrt hatte Tabea dann den Veloanhänger – mit der Hoffnung, dass auch sie bis am Abend müde wird.
Am Sonntag meinte Tabea „Mer mache e gmüetlechi Inlineusfahrt uf Burgdorf“. Klar, eine Inlinetraining nach Burgdorf und zurück ist cool – aber mit dem Babyjogger vor dran wird’s dann doch recht streng. Wir machten aber den einen oder andern Halt (Dessertstopp in Burgdorf, Kühe und junge Schafe anschauen am Wegesrand, etc.) unterwegs, so wars dann doch machbar. :-)
Fotos gibts in der Galerie.

 

Martin Ruegge und Tabea Zimmermann

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Chris Herzog - unser Hochzeitsfotograf
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