Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

Willkommen auf der Homepage von Tabea und Martin "Dinu" Ruegge. Wir sind ein sportliche Paar, das immer unterwegs ist. Mehr über uns findet ihr in den verschiedenen Menupunkten - einfach links darauf los klicken!

 

Hier auf der Frontseite präsentieren wir Euch immer den aktuellsten Bericht über unsere sportlichen Herausforderungen und zeigen Euch neue Fotos.

Etwas ältere Artikel (etwa 2-3 Monate alt) findet Ihr jeweils unter Aktuelles. Aber auch ein Blick in unser Archiv lohnt sich immer.

Es gibt auch einen Facebookaccount von Tab-di. Über diesen möchten wir in Zukunft sportliche Infos verbreiten oder auch Liveticker während Sportevents betreiben. Wer so auf dem Laufenden gehalten werden will, darf entweder auf Facebook unseren Account liken oder direkt hier auf der Homepage auf der rechten Seite auf «gefällt mir» drücken (dazu muss man aber auf Facebook eingeloggt sein).

 

Der Gigathlon war in jedem Jahr einer der Saisonhöhepunkte. Aus diesem Grund haben wir Ihm auch etwas mehr Platz auf unserer Seite gewidmet: Unter Gigathlon  findet Ihr alle  Berichte rund um den Anlass.

 

Martin "Dinu" Ruegge arbeitet als dipl. Ernährungsberater HF. Seine berufliche Homepage findet Ihr unter www.erb-monbijou.ch. Neu arbeitet er einen Tag wie bisher selbstständig in Bern und einen an einem neuen Standort in Münchenbuchse!

Niesentreppenlauf

Verfasst von Tabea am 10.6.

Ca. 2 Wochen vor dem Niesentreppenlauf hatte ich die Idee, da zu starten. Leider war er schon lange ausgebucht und ich kam nur auf die lange Warteliste. Einzig Plätze in der Kategorie Staffel gabs noch. Dort rennt einer die erste Hälfte und der andere die Zweite. Dies reizte mich eigentlich gar nicht. Ich wollte den Ganzen machen. Ich versuchte noch, mit dem OK Kontakt aufzunehmen und zu fragen, ob es nicht doch noch eine Möglichkeit gäbe, um zu starten. Erfolglos. Dann entschied ich mich, den Lauf in der Staffel zu machen. Ich wollte die 1. Hälfte laufen, damit ich danach den 2. Teil via Wanderweg noch hochrennen konnte. Mein Laufkollege war damit einverstanden, dass er die 2. Hälfte übernehmen würde.

 

Am Tag vor dem Lauf machte ich noch eine "kleine Aktivierungseinheit" auf dem Rad. Ich fuhr mit Petra Eggenschwiler über die Grosse Scheidegg - von zu Hause aus. So gabs 210km und 2800hm. Ich war sehr kaputt danach. Ich konnte mir kaum vorstellen, wie ich mit diesen Beinen einen Niesentreppenlauf laufen sollte. Dann stand ich an der Startlinie und es ging los. Ich hatte null Ahnung, wie ich loslaufen sollte, schnell, langsam, gehend oder joggend. Ich joggte die ersten Meter und wechselte dann in ein schnelles Gehen und nahm Treppe für Treppe. Meistens nahm ich 2 Stufen aufs Mal. Je länger der Lauf ging, desto schwieriger wurde dies, die Beine wurden immer wie schwerer. Da ich zum Glück als 2. starten konnte, musste ich nicht viel überholen. Ich wurde wohl 3x überholt und 2x konnte ich überholen. Das machte das Ganze sehr angenehm. Meine Strecke war 2.1km lang. Für den 1. km hatte ich ca. 17Minuten. Ich rechnete mir aus, dass ich ja so locker unter 40 Minuten bleiben würde, was eine sehr gute Zeit wäre.... ABER, dann kam KM 2. für diesen brauchte ich dann ca. 23 Minuten, da dieser steiler war. Krass, wie lange man für einen Kilometer haben kann! Ich war dann nach 42min in der Zwischenstation und war mit dieser Zeit sehr zufrieden. Ich wusste, dass es recht schnell war und mein Kollege lief auch super. Er musste 1.3km zurücklegen und hatte dies in 33 Minuten. Mit 1h14 wurden wir dann leider nur 4. Ich war eigentlich recht sicher, dass wir mit so einer Zeit auf dem Podest landen würden. In den letzten Jahren wären wir damit 1. oder 2. geworden. Dieses Jahr hats dann leider nur auf den 4. gereicht....  Ich lief dann noch den Rest auf den Niesen hoch. Meine Beine fühlten sich bereits wieder gut an und ich hätte gerne noch weiter Treppen gelaufen. Man erholt sich sehr schnell von diesen Treppen. Was auch noch interessant und angenehm war, der Puls war nie so hoch, wie bei einem Berglauf. Der Pulsdurchschnitt war 20 Schläge!!!! tiefer, wie bei meinen letzten Bergläufen. Es waren die Beine, die limitierend waren - also die Kraft, die fehlte.
Nächstes Jahr mache ich bestimmt, wenn ich ausgelost werde, den ganzen Lauf.  
Ärgerlich fand ich, dass beim Einzelstartrennen dann 72 Leute nicht gestartet sind!!! 72 Leute!!! Und es gibt eine lange Warteliste. Ich finde das recht frech.....und schade

 

 

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Wettkampfbericht Passwanglauf

Bericht verfasst von Tabea am 2.6. 

Am Samstag startete ich am Passwanglauf. Es war für mich der 4. Lauf der Juratoptour-Serie und ich freute mich darauf. 650hm und 10.4km warteten auf mich. Ich nahm mir vor, nicht zu schnell zu starten, denn bei den letzten Malen bin ich gegen den Schluss immer etwas eingebrochen. Beim Start war ich wie immer etwas nervös. Die ersten 2km gelangen mir, etwas langsamer zu laufen, aber es war trotzdem recht anstrengend. Danach war mein Puls doch schon ziemlich hoch und ich versuchte, bei den flacheren Passagen oder beim Runterlaufen, eher etwas Tempo rauszunehmen.  Ich sah vor mir noch 2 Frauen, ich näherte mich ihnen zwar, aber es reichte nicht, diese aufzuholen.

Die letzten Meter waren derart steil, dass ich echt froh war, als ich im Ziel war. Mit 1h00.32 bin ich sehr zufrieden. Mit dieser Zeit wurde ich 1. in meiner Altersklasse. Overall war ich 4. Das war leider etwas weniger erfreulich, da ich nur 10 Sekunden auf Platz 3 und insgesamt 12 Sekunden auf Platz 2 verlor. Wenn man das jeweils im Vorfeld wüsste, dann hätte man wohl doch versucht, ein paar Sekunden schneller zu laufen. Dinu und die Kids feuerten mich am Start und im Ziel an. Dies freute mich sehr und gab mir eine zusätzlichen Motivationsschub, einigermassen gut zu laufen. Den Abend liessen wir dann an der Rangverkündigung ausklingen. Es gab leckeren Kuchen und Spaghetti. 
Fotos findet Ihr in der Galerie. 

Pfingsten

Verfasst von Dinu am 26.5.

Als wir von unseren Ferien im Tessin berichteten, zählten wir auf, wie oft wir in diesem Jahr schon Freien oder Kurzurlaub wegen schlechtem Wetter abgesagt haben. Und was war an Pfingsten? Dauerregen im Süden, der Lago Maggiore sei über die Ufer getreten. Wir beschlossen, zusammen mit Julias Götti, bereits am Mittwoch, dass wir nicht in den Süden fahren! Es brachte aber auch etwas Entspannung, denn die Idee war, dass wir am Donnerstag nach dem Europapark wohl spät heimkommen und dann noch packen würden. Tabea wäre dann am Freitagmorgen mit dem Rennrad losgedüst, Dinu wäre nach der Arbeit mit den Kids durch den Lötschberg und über den Simplon nachgereist.
Am Samstag unternahm Tabea mit einem Kollegen nun eine Tour um den Thunersee ……
Dinu fuhr mit den Kids im Anhänger nach Aarberg, wo sich alle auf dem Pumtrack vergnügen konnten und wir auch gute Kollegen trafen. Am Sonntag gabs dann einen Ausflug mit Julias Götti. Mit den Rädern, Julia teilweise auf dem Velo, teilweise im Anhänger, fuhren wir nach Erlach, wo wir grillierten, spielten, im See badeten und die Sonne genossen. Gegen Abend fuhren wir um den See nach Wingreis, wo wir alle zusammen Znacht assen. Geplant war danach, noch nach Biel zu radeln und dann per Zug nach Münchenbuchsee und ab da noch kurz nach Hause zu radeln. Aber wir konnten es nicht sein lassen und radelten bis nach Hause! Die Kids machten gut mit und so kamen wir an dem Tag auf 85km. Mit den 40km vom Vortag wars ein guter Test für unsere Veloferien, in denen wir pro Tag etwa 70km zurücklegen möchten!
Am Pfingstmontag stellten wir unser Programm nochmals etwa 3x auf den Kopf. Schlussendlich ging Dinu nicht ganz 30min Joggen, aber in einem zügigen Tempo. Tabea fuhr mit dem Rennrad nach Grenchen, wo Dinu mit den Kids per Auto anreiste. Dort besuchten wir den etwa grösseren Pumptrack und danach Dinus Eltern in Zuchwil.
Wir wollten erst am Dienstag von Italien zurückreisen und hatten darum noch einen Tag frei. Den verbrachten wir im Hüpfburgland in Münchenbuchsee. Während dem Aufenthalt ging Tabea joggen, Dinu dann am Abend. Wir durften die Kids am Abend zu den Grosseltern bringen und gingen dann bei einem leckeren Essen das Pfingstwochenende ausklingen und unseren 8. Hochzeitstag feiern.

 Bilder gibt es in der Galerie.

Gempenberglauf (und Europapark)

Verfasst von Tabea am 18.5.

Am vergangenen Mittwoch stand der Gempenlauf der Juratoptour in meinem Rennkalender.
Wir hatten vor, am Donnerstag in den Europapark zu gehen. Da der Gempenlauf gerade auf dem Weg nach Rust liegt, startete ich am Lauf. Ich fuhr mit dem Rad kurz nach dem Mittag los nach Dornach. Dort war dann der Start. Etwas müde Beine hatte ich schon, nach diesen 80km/1200hm und ich konnte mir in diesem Moment nicht vorstellen, mit diesen Beinen noch einen schnellen Lauf hinlegen zu können. Glücklicherweise hatte ich noch 1.5h Zeit, um mich etwas zu erholen. Der Start war erst auf 19.20 angesetzt. Gegen 20:00 sollte ein Gewitter über Dornach ziehen. Dinu fuhr mit den Kids per Auto zum Start. Es reicht ihm pünktlich, vor Ort zu sein. Julia konnte es kaum erwarten, meinen Start zu sehen. Sie war total «hibelig».
Dinu wollte während meinem Lauf mit den Kids auf einen Pumptrack in Gempen – es sollte ja erst gegen 20:00 regnen!  Aber 5min vor dem Start fing es an zu «schütten» wie aus Kübeln! Und dann gings los auf die 7.8km/450hm. Die Strecke verlief fast ausschliesslich auf Teer. Die Steigung war auch nie richtig steil. Man konnte das Tempo so recht hochhalten. Die ersten 3km gingen recht gut. Ich war zufrieden mit meinem Kilometerschnitt. Dann wurde es aber plötzlich sehr viel härter. Meine Beine fühlten sich schwer an. Zum Glück regnete es immer noch stark, so dass ich nicht überhitzen musste. Auf den letzten 3 Kilometern war ich nur damit beschäftigt, nicht einzubrechen, was mir nicht ganz gelang. Ich konnte das Tempo nicht mehr so gut halten und wurde noch von 2 Frauen überholt. Dinu wartete 2km vor dem Ziel mit den Kids (mit Regenjacken und Stiefeln) und feuerten mich nochmals richtig gut an. So kam ich völlig erschöpft im Ziel an, mit einer Zeit von 40min20sekunden, ca. 30 Sekunden schneller als letztes Mal vor etwa 5 Jahren. Dies reichte sogar auf den 1. Platz in meiner Altersklasse. Julia sagte mir schon im Vorfeld, dass ich gewinnen müsse. Sie machte mir also ordentlich Druck. Ich sagte ihr, dass ich normalerweise schon gewinnen könnte in meiner AK, aber im Moment hätte ich sehr müde Beine vom Radfahren, daher rechne ich leider nicht mit einem Podestplatz. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viel Freude sie hatte, als ich ihr sagte, dass ich 1. geworden bin😊. Im Grossen und Ganzen bin ich mit dem Lauf zufrieden. Die 2. Hälfte hätte besser laufen können, aber immerhin war ich nicht langsamer als beim letzten Mal😊. Die Rangverkündigung fand dann leider erst 21.45 Uhr statt – 45min später als angekündigt. Scheinbar hatten sie Probleme mit der Zeitmessung. Aus diesem Grund wurde nichts aus unserem Vorhaben, frühzeitig nach Rust zu fahren. Wir kamen erst kurz vor Mitternacht im Hotel in Rust an. Todmüde, aber trotzdem fand mein Körper keine Ruhe und ich schlief in dieser Nacht nur knappe 4h. Das ist der Nachteil, wenn man am späten Abend noch an einem Lauf startet, an dem man Vollgas gibt. Bis der Körper runterfahren kann, dauert es immer eine längere Weile.

 

Tags darauf gabs dann einen völlig entspannten Tag im Europapark😊. Wir waren mit einer anderen Familie vor Ort, welche auch 2 Kids im gleichen Alter haben. Ihr könnt euch vorstellen, wie entspannt das ist….. Irgendein Kind lief immer in die falsche Richtung. Dennoch wars ein super Tag, an dem alle sehr viel Spass hatten. Ich war allerdings danach wirklich mehr als todmüde….
Fotos gibt es in der Galerie!

 

Ladies-Tri-Team-Tag

erfasst von Tabea am 12.5.

Ein Highlight dieser Woche war für Tabea der Ladiestri-Team Tag. Seit einigen Jahren ist sie Mitglied dieses Triathlon-Teams. Es finden immer wieder tolle Trainingstage zusammen statt, welche ihr immer Spass machen. Dieses Mal organisierte sie für das Team den «Niesen-Event». Geplant war, dass in 2 Gruppen der Niesen erklommen werden kann. Leider zeichnete sich aber schon bald ab, dass die Wanderwege auf den Niesen noch nicht offen sein werden. Daher mussten sie aufs Niederhorn ausweichen. Tabea und 3 andere Ladies fuhren mit dem Rad zum Niederhorn - Beatenbucht. Dort traffen Sie den Rest des Teams. Nun liefen sie in 2 Gruppen hoch, Tabea leitete die etwas Schnelleren. In Tabea's Gruppe waren nur 3 Ladies. Alle hatten Angst, dass es mit ihr zu schnell sein würde – und das überraschte sie noch ….. Sie versicherte aber, dass dies nicht passieren würde. Dennoch blieb es bei 3 Ladies. Und so joggten oder marschierten sie zügig hoch aufs Niederhorn. Oben angekommen genossen sie die großartige Aussicht und schlugen sich den Magen voll. Dann gings wieder runter und per Rad und mit viel Gegenwind zurück nach Hause. Es war ein absolut toller Tag mit den Ladies und vielen schönen Sportstunden.
Am Sonntag waren wir gemütlich am Slow-Up-Buechibärg unterwegs, wovon Julia einen Teil selbst fuhr. Aber da wir von zu Hause aus mit dem Rad starteten, gabs am Schluss eine rechte Distanz!
Ansonsten war der Besuch an der Bea am Donnerstag sicher auch ein Highlight!

Fotos findet Ihr in der Galerie.

Ferien im Tessin

Verfasst von Dinu am 5.5.

In diesem Jahr haben wir kein Wetterglück in unseren Ferien: Im Januar reisten wir wegen Dauerregen nicht in den Schwarzwald und reisten schlussendlich in die Ostschweiz (Säntispark) und zwar kürzer als geplant. Ostern: Zu Hause statt in den Süden. Und nun wollten wir letzte Woche ins Tessin reisen. Wir hatten, zusammen mit Tabeas Eltern, eine grosse Wohnung in Locarno gemietet, in welcher wir schon vor zwei Jahren eine Woche verbracht hatten. Aber die Wetterprognosen sahen schrecklich aus. Und Tabeas Laune sank in den Keller – sie vertrat die Meinung: «Wes im Tessin Mou schiffet de schiffets!»

Die Anreise war schon zum Schreien! In der Deutschschweiz herrschte Prachtswetter, wir waren in den kurzen Hosen unterwegs. Also verbrachten wir noch etwas Zeit hier, denn wir wussten, dass es im Süden regnet. Die Staumeldungen für die Reise war aber herrlich, für den ganzen Weg waren 20min Zeitverlust angesagt – Dinu hatte ja am Vortag den doppelten Zeitverlust nur bis nach Hägendorf (Teufelsschluchtlauf) gehabt. Irgendwann fuhren wir los und trafen Tabeas Eltern in einer Autobahnraststätte in der Innerschweiz. Sie waren früher los und hatten einen Ausflug auf den sonnigen Bürgenstock genossen! Als wir in der Raststätte ankamen, meinte der Staumelder: 25min Stau vor dem Gotthard (dafür, dass es unterwegs schon mehrfach gestockt hatte, doch noch viel). Wir trafen uns mit Tabeas Eltern, plauderten etwas, assen etwas und gingen zurück zum Auto: 70min Zeitverlust war nun angesagt. Und so standen wir dann eine Weile im Stau. Wie wenn das nicht schon genug wäre, gabs einmal einen lauten Knall! Der Fahrer hinter uns war im Schritttempo uns ins Heck gefahren. Tabea hatte kurz zuvor laut gedacht und gesagt: «Nume wöu so ne „$&%@#“? Idiot ned ufpasst het und e Unfau bouet het, müesse mer jetz so lang warte! Wenn dä no vorne steit, würdi dä am liebste go würge!» Dementsprechend ausgeglichen reagierte sie nach dem Zusammenstoss. Schuldige gab uns aber seine Telefonnummer und wir fotografierten sein Autokennzeichen. Man sah aber an keinem der Autos Spuren des Zusammenstosses und wir konnten kurz darauf wieder «weiterfahren». Als wir dann den Gotthard durchquert hatten, regnete es tatsächlich. Auch am Sonntag regnete es, so verliess Tabea als Erste das Haus, um 5km Schwimmen zu gehen. Der Rest der Familie folgte etwas später, um auch in die Badi zu gehen. Montags wars deutlich besser, Tabea, ihr Vater auf dem E-Bike und Dinu unternahmen eine Radtour nach Italien (natürlich nicht flach). Fast die Gleiche hatten wir auch vor 2 Jahren bereits abgefahren. Die Kids blieben beim Grosi. Unsere Wege trennten sich in Luino: Dinu und Heiner radelten zügig dem See entlang retour, Tabea hatte noch einen zusätzlichen Anstieg für sich eingeplant. Am Dienstag gings nach Bellinzona – mit den Velos und Thule. Julia fuhr den grössten Teil selber und spazierte danach noch mit auf eine der Burgen. 

Mittwochs ging Dinu eine flache Runde joggen, danach rannte Tabea hoch nach Cimetta, dem Hausberg von Locarno. Danach besuchten wir die Schoggifabrik «Alprose» in der Nähe von Lugano (bei Regenwetter) und schlenderten durch Lugano. 

Am Donnerstag absolvierte Dinu ein Krafttraining in der Wohnung, Tabea hatte ein Laufintervalltraining im Regen. Danach verschwanden wir in einem Aquapark (Splash&Spa) in der Nähe. Am Freitag war wieder besseres Wetter. Wir rannten beide in Richtung Cimetta hoch, Tabea bis oben, Dinu bis nach Cardada (Wir brauchten beide etwa gleich lange, obwohl Tabea deutlich weiter und auf einen höheren Punkt gerannt war). Da traf er die Kids mit den Grosseltern. Wir fuhren dann noch, mit Tabea, hoch nach Cimetta und wanderten, verbunden mit einer Schatzkarte, nach Cardada runter. 

 

Am Samstag stand die Heimreise an. Dinu fuhr mit den Kindern nach Bellinzona auf einen Spielplatz, Tabea radelte, via zusätzlichen Berg, bis kurz vor Airolo. Als plötzlich die Meldung von einem Unfall auf der Autobahn kam, düsten Dinu und die Kids auch los. Dummerweise blockierte ein Lastwagen eine Spur vor dem Gotthard. Beim Auflösen des Unfalls wurde wohl auch die zweite Spur zeitweise gesperrt – wir standen teilweise 10min still, bis wir weiterfahren konnte. Tabea wartete auf der Autobahnraststätte und hatte kalt (Sie war verregnet worden) während der Rest der Familie im Stau stand. Aber schlussendlich erreichten wir alle erschöpft unser zu Hause!
Bilder findet Ihr wie immer in der Galerie.

Tüfelsschlucht-Berglauf

Verfast von Tabea am 27.4.

Nach über 5 Jahren Pause konnte ich wieder einmal am Teufelschluchtlauf in Hägendorf starten. Der Start stand aber auf der Kippe. Ich erkältete mich 6 Tage zuvor, die Erkältung war aber am abklingen. Am Mittwoch war ich mit einer Kollegin noch 4.5h auf dem Rad, was nicht ganz locker ausfiel. In der Nacht auf Donnerstag war mir extrem übel, ich konnte kaum schlafen und wälzte mich im Bett. David hatte Durchfall und war auch nicht fit. Wahrscheinlich hatte ich den gleichen Käfer wie er. Jedenfalls verbrachte ich den halben Donnerstag im Bett. Mir war übel, ich musste aber nicht erbrechen. Ich rechnete nicht damit, dass ich am Freitag am Schluchtlauf starten könnte. Mich ärgerete das extrem. Denn mein Ziel diese Saison ist, in der Juratoptour-Serie gewertet zu werden, dafür musste ich den Teufelschluchtlauf machen. Dinu riet mir, den Lauf einfach gemütlich angehen zu lassen und nur an der Schwelle zu laufen…. Falls ich dies könne, hängte er noch dran. Diese Idee fand ich nicht prickelnd, aber doch zeigte es mir eine Möglichkeit, am Lauf zu starten… Ausserdem war an diesem Lauf noch die Schweizermeisterschaft im Berglauf, da garantierte es sowieso, dass ultaschnelle LäuferInnen dabei sein würden und ich da eh keine Chance auf ein Podest hätte. Am Freitagmorgen war ich hin und her gerissen: starten oder nicht starten. Es ging mir besser wie am Donnerstag, ich konnte wieder normal herumlaufen, aber mir war noch immer etwas übel. Ich verbrachte den halben Tag auf einem Spielplatz, sehr müde und ohne Appetit. Dennoch entschied ich mich, mit den Kids an den Lauf zu fahren. Denn im Vorfeld gabs noch einen 400m Lauf für Kinder. Julia wollte mitmachen. Und nur schon für das lohnte es sich, daran teilzunehmen. Wir reisten also per Zug an, Dinu kam dann nach der Arbeit mit dem Auto nach. Im Zug, kurz vor Solothurn, fragte ich mich nochmals, was ich hier eingentlich mache. Ich fühlte mich wie ein „Waschlappen“. Ein Waschlappen, welcher an den Teufelsschluchtlauf fährt. Das wird ein Desaster, dachte ich mir. Ich überlegte mich, in Solothurn den Zug wieder zurück nach Bern zu nehmen und mich im Bett zu vergraben. Aber irgendwie ging ich dann doch nach Hägendorf. Dort war dann immerhin meine krasse Müdigkeit verschwunden – Adrenalin sei Dank. Julia hatte ihren Start um 17 uhr. Sie lief das erste Mal fast die ganze Strecke alleine. Ich hatte mit ihr ausgemacht, dass ich ihr mit David entgegenlaufen würde. Der Startschuss fiel, Julia flitzte viel zu schnell los. Als ich sie nach knapp 300m sah, war sie am Weinen. Sie schluchtzte, dass sie nicht mehr mag. Ich nahm sie an der Hand und wir liefen den Rest noch zusammen. Und sie wurde 3. Und konnte das erste Mal aufs Podest. Sie war unglaublich glücklich und happy! Sie konnte bis jetzt noch nie selber auf dem Podest stehen und sie fands natürlich toll. Sie bekam einen Gutschein für ein Kinderwarengeschäft in Hägendorf. Folglich war klar,was wir danach machten. Wir suchten das Geschäft auf und kauften Spielwaren ein. Danach suchten wir den Start zum Schluchtlauf. Das war nicht ganz so einfach. Ich lief dummerweise zuerst in die falsche Richtung. Ich nervte mich etwas, da ich unnötige Meter sammelte, dies in meinem blöden Zustand. Doch irgendwie sind wir auf dem Startgelände angekommen. Dinu schrieb, er stecke im Stau. Stress kam hoch in mir. Immerhin war die Müdigkeit so ganz weg. 30min vor dem Start war er dann doch da, musste aber noch eine Parkplatz suchen und dann die Kids übernehmen. Das Einlaufen schenkte ich mir. Ich warf noch einen Koffeinshot ein und einen Gel. An diesem Tag war das, bis aufs Morgenessen, alles,was ich essen konnte. Die ideale Vorbereitung☹. Ich war froh, ging der Gel runter und hatte ich immerhin ein paar Kohlenhydrate intus – nicht ideal, aber besser als nichts. Und dann gings los. Easy loslaufen war der Plan. Aber es blieb der Plan. Ich lief schnell los. Zuerst machte man einen 3km Schlaufe. Hoch, runter. Mein Schnitt war nicht schlecht, aber sicher zu schnell für mein Vorhaben. Ab km 4 gings dann in die Schlucht. Dort war es sehr eng. Man konnte nicht mehr gut überholen. Ich trottete hinter den anderen Läufer her. Normalerweise hätte ich da noch versucht zu überholen. Aber dieses Mal war es mir egal und ich war einfach froh, so hinterher laufen zu können, auch wenn ich teilweise wohl etwas schneller gekonnt hätte. Aber es war hart. Meinen Magen/Darm spürte ich nie, was für ein Glück. Meine Erkältung auch nicht. Das hätte ich nie gedacht, dass das so sein würde. Der letzte Kilometer war nur noch hart. Und ich kam mit einer Zeit vo 45.02 im Ziel an. Ich war sehr zufrieden damit. Im Vergleich zum letzten Lauf, den Frohburglauf, musste ich mich im Ziel nicht auf den Boden legen. Das zeigte mir schon, dass ich mich zwar ausgedrückt habe, aber nicht vollständig. Kaputt war ich trotzdem und mir war schlecht. Ich setzte mich in den Shuttlebus. Gefühlt 20min stand der noch dort. Ich zuhinderst drin…. Mir wurde immer übler…. Dann fuhr er zum Glück endlich runter und es ging besser. Ich schaute auf dem Smartphone die Rangliste an und ich war äusserst überrascht, dass ich in meiner Altersklasse (AK) noch 2. Geworden war. In der AK 40! Wäre ich in der AK 35 gewerten worde, dann wäre ich nur ca. 7. gewesen. Da es die Schweizermeisterschaft war, waren sehr starke LäuferInnen vor Ort. Das sah man auch an meiner Overallwertung. Ich wurde 39., aber trotzdem in der Altersklasse 40 war ich 2. Alles junge, schnelle waren am Start😊. Dennoch habe ich Freude an meinem Titel als Vize-Schweizermeisterin Titel😊 So was hatte ich bis jetzt noch nie😊.

Die Rangverkündigung zog sich hin. Über 1.5h ging diese. Essen konnte ich nichts. Obwohl es super feine Sachen gab. Das kenne ich von mir eigentlich nicht. Ich kann meistens essen…. Auf dem Heimweg schliefen zwei ein, ich fast – zum Glück blieb Dinu wach genug für die Heimfahrt!

 

Tag danach: ich hatte wieder normalen Appetit und ich fühlte mich besser.:-).

 

Trotz viel Regen, fast regenfreie Fahrt

verfasst von Dinu am 21.4.2024
In der vorderen Woche organisierte ein Team des Inlineclubs Mittelland eine Trainingswoche in der Region Niederbipp. In den letzten zwei Jahren waren wir jeweils mit dem Club im Trainingslager in Italien, dieses Jahr gab es dieses Lager nicht dafür diese Trainingswoche. Wir haben aber nicht frei genommen und konnten die Meisten dieser coolen Events (ein Inlinetraining durch die Gänge der Ikea, weisch wie cool, leider waren wir nicht dabei). Aber Dinu nutzte seinen Papitag am Donnerstag, brachte die Kids zu seinen Eltern nach Zuchwil und startete mit auf die Biketour in Richtung Balmberg. Es fühlte sich fast an wie vor einem Wettkampf, alle berichteten, wie müde sie von der Trainingswoche seien oder wie schlecht trainiert sie sind. Am ersten Anstieg nach Günsberg, ein wirklich steiler «S…cheib» konnte ich meine Kraft gebrauchen und fuhr dann etwas voraus. Beim Hochfahren konnte ich mich erinnern, wie ich hier als etwa 20igjährigen mit dem Rennrad das erste Mal hochfahren wollte. Mir fehlte damals die Kraft, ich musste in der Mitte des Anstiegs anhalten. Ich versuchte damals noch 2x, doch noch hochzufahren, drehte aber schlussendlich nach Hause zurück um. Heute gings bedeutend besser wie damals. Ab Günsberg wird’s zum Glück deutlich flacher, ich radelte nun mit mehreren Andern der Gruppe aufwärts. Das Tempo war super, ich wäre in einem Training nicht schneller gefahren. Aber Einige hatten das Gefühl, sie seien langsam. Oben war herrliche Fernsicht, aber es ging ein kühler Wind. Ein weiterer Anstieg (und noch einer und noch einer), eine Hängebrücke (Ich mit meiner Höhenangst hatte auf Bildern im Internet gesehen, dass man wohl aussenrumlaufen kann - sie war aber dann nicht so schlimm wie befürchtet) und eine erste Abfahrt (wo mir einige um die Ohren fuhren) kamen wir zum Mittagshalt. Auch da wars eher kühl, die Info, dass es nur kalte Küche gebe, war nicht sehr erfreulich. Aber Suppe gabs im Angebot, herrlich. Die Fahrt zurück hätte ja mehrheitlich abwärts führen sollen – ihr glaubt nicht, wieviele Anstiege das OK-Team noch fand und eingebaut hat. Ich wechselte, als ich beim Auto ankam, kurz auf die Laufschuhe und drehte eine Runde. Die Beine waren recht müde, ich war froh, als ich nach 10min ins Auto steigen und zu den Kindern konnte – die meisten Anderen der Gruppe hatten am Abend noch ein Inlinetraining……

Ansonsten gabs am vorderen Wochenende (das warme….) einen Familienausflug an den Bielersee, von dem Tabea ja schon erzählt hat. Das war auch etwas eine Testfahrt für unsere Sommerferien, eine Velofahrt mit den Kids….

In dieser Woche trainierte ich eher wieder etwas weniger. Am Freitagabend schlief Julia bei ihrem Götti, David bei den Grosseltern. So hatten wir am Samstagvormittag Zeit für eine Ausfahrt zu zweit. Tabea versprach mir eine flache Ausfahrt um den Murtensee. Per Zufall erfuhr ich dann aber, dass wir über den Mont Vully fahren würden. Tabea erklärte mir, dass dies eine flache Steigung sei und nur kurz – keine 200 Höhenmeter am Stück! Insgesamt seien es knapp 1000 Höhenmeter auf 110km, also VIEL flächer wie die Juratour am Osterwochenende. Die Zeit reichte sogar für den obligaten Stopp zum Gateau du Vully zu geniessen! Schlussendlich hatte ich aber deutlich länger, wie Tabe berechnet hatte (ich war also zu langsam), dass wir nach dem kurzen Koppellauf etwas zu spät waren, um unsere Kinder überall abzuholen. Aber wettermässig hatten wir ein RIESIEGES Glück. Die Prognosen hatten mehrheitlich Regen vorausgesagt. Wir kamen an den flachen Steigungen (nach der ersten Steigung erklärte mir Tabea, dass dies die harmlose gewesen sei, nun kämen die steilen!) am Mont Vully in Hagel und kurz vor zu Hause in Regen – aber wirklich nur kurz!

 Fotos findet Ihr in der Galerie.

2x intensiv, sonst viel Fun

Verfasst von Tabea am 14.4.

Tabea's Trainingswoche war eher ruhig. Am Mittwoch machte sie ein hartes Vo2-max Training: Mit dem Rad fuhr sie 4 x 8min Vollgas am Belpberg die Intervalle aufwärts. Am Samstag gabs auf den Laufschuhen 10 x 2min Hügelsprints. Ansonsten wurde eher wenig trainiert, dafür gabs viel Zeit für die Familie. Am Samstag besuchten wir den Tag der offenen Türen der landwirtschaftlichen Schule. Diverse Attraktivitäten für die ganze Familie gabs. Es war sehr kurzweilig und toll. Am Sonntag fuhren wir dann mit den Anhängern und den Kindern an den Bielersee. Julia konnte selbst auch fahren auf mehreren Abschnitten. Baden im See und Gelati essen standen auch noch auf dem Programm.

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Martin Ruegge und Tabea Zimmermann

40'000 Besucher vom 11.11.11-31.12.16

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