Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

Willkommen auf der Homepage von Tabea und Martin "Dinu" Ruegge. Wir sind ein sportliche Paar, das immer unterwegs ist. Mehr über uns findet ihr in den verschiedenen Menupunkten - einfach links darauf los klicken!

 

Hier auf der Frontseite präsentieren wir Euch immer den aktuellsten Bericht über unsere sportlichen Herausforderungen und zeigen Euch neue Fotos.

Etwas ältere Artikel (etwa 2-3 Monate alt) findet Ihr jeweils unter Aktuelles. Aber auch ein Blick in unser Archiv lohnt sich immer.

 

Der Gigathlon war in jedem Jahr einer der Saisonhöhepunkte. Aus diesem Grund haben wir Ihm auch etwas mehr Platz auf unserer Seite gewidmet: Unter Gigathlon  findet Ihr alle  Berichte rund um den Anlass.

 

Martin "Dinu" Ruegge arbeitet als dipl. Ernährungsberater HF. Seine berufliche Homepage findet Ihr unter www.erb-monbijou.ch

Einige Fotos unserer Hochzeit findet Ihr als Präsentation hier: http://chris-herzog.ch/galleries/hochzeit_td/ .
Es lohnt sich, wenn Ihr Euch ein paar Minuten Zeit nehmt, es hat viele wunderschöne Fotos, hoffentlich auch eines von Euch? Zuerst die vom First-Look, aber auch von der Kirche, dem Apéro,....... Fotos zum anschauen als Galerie findet Ihr auch in unserer Rubrik "21.5.2016-Hochzeit".

Highway to Sky

verfasst von uns Beiden am 1. Hochzeitstag;-) (21.5.2017)

 

Letzten Mittwoch machte uns der Schnee in den Bergen einen Strich durch die Rechnung. Wir hatten mit der Laufgruppe einen Ausflug nach Leukerbad geplant, um dann via Gemmi nach Kandersteg zu joggen. Als Ersatz gabs zu dritt eine Fahrt mit dem Rennrad nach Nods, um die letzten Höhenmeter auf den Chasseral mit den Laufschuhen zu absolvieren. Anschliessend ging es auf dem gleichen Weg wieder zurück. Da Dinu aufwärts wanderte und nicht wie Tabea rannte, wars für sein Schienbein kein Problem. Am Freitagabend fuhren wir nach Meiringen, wo wir bei Kollegen übernachten konnten. Denn am Samstagmorgen mussten wir schon um 9 Uhr bei der Startnummerausgabe in Innertkirchen sein. Ein Velorennen auf den Sustenpass (genannt Highway to sky) war unsere Herausforderung des Tages. Bei diesem Rennen werden im Normalfall 28km/1600hm zurückgelegt. Schon das 2. Mal diese Woche machte uns der Schnee einen Strich durch die Rechnung. Das Rennen wurde auf 24km/1350hm gekürzt infolge Lawinengefahr. Gestartet wurde einzeln - Dinu 10min vor Tabea. Vor dem Rennen war bei uns alles verdächtig ruhig. Wir wussten beide, dass wir nicht viel diskutieren sollten. Denn sonst hätte Dinu behauptet, dass Tabea ihn sicher einholen würde und Tabea hätte das garantiert abgestritten. Allgemein war Tabea nach dem enttäuschenden GP von letzter Woche nicht sehr optimistisch eingestellt. Sie nahm wie es kam und startete ohne zu überlegen mit der Ansicht: "Schlächter wie am GP chas ja nid cho". Im Ziel waren beide sehr zufrieden. Tabea wurde hervorragende Dritte, der 24 gestarteten Frauen (1. Rang in ihrer Altersklasse). Dinu war auch happy - erstens weil das Rennen verkürzt worden war, zweitens, weil Tabea ihn nicht eingeholt hatte und drittens weil er mit Rang 81 von 190 in der vorderen Hälfte klassiert war und er sich selber nicht als Bergfloh bezeichnet. 

Am Sonntag klingelte der Wecker schon früh. Dinu musste am 06:15 beim Berner Triathlon als Helfer Parkplätze zuweisen. Auch Tabea hatte einen Helfereinsatz, jedoch erst um 8:30 als Streckenposten auf der Laufstrecke, wo Dinu dann am Getränkeposten noch mithalf. Er sei mehrfach geduscht worden und am Schluss habe fast seine Stimme versagt, vom ständigen "Wasser, Iso" rufen!  Es war spannend so einen Anlass wiedereinmal von der anderen Seite erleben zu dürfen. Nach der grossen Abräumaktion liessen wir den Tag gemütlich ausklingen und genossen ein leckeres Abendessen am Bielersee zur Feier des Tages: Vor einem Jahr hatten wir geheiratet!!!

Fotos gibts in der Galerie.

GP Bern Wochenende

verfasst am Muttertag von uns Beiden

Am Dienstag absolvierte Tabea einen Laktatstufentest auf dem Laufband. Das Resultat war sehr erfreulich und hilft bei der weitern Saisonvorbereitung. Danach hatte sie ein Schwimmtraining und am Abend besuchten wir das Lauftraining des STB's. Dort werden die Teilnehmenden in ca. 10 Leistungsgruppen eingeteilt. Wir erwischten einen Leiter, der fand, er mache ein lockeres Training mit 30min Joggen und anschliessend Koordination und Lauftechnik. Er wolle, dass alle erholt am GP starten können. In anderen Gruppen wurden intensive Intervalltrainings gemacht, was Tabea viel mehr gereizt hätte. Tagsdarauf konnte sie ihre Energie doch noch loswerden. Sie startete mit einer Kollegin und dem Rennrad über den Vue des Alpes und zurück via Chasseral und legte so 130km und 2300hm zurück. Sie meinte danach, dass ihre Beine sich nicht so fit angefühlt hätten - in ihrem Wortlaut: Ich hatte Beine wie Blei. Auf Grund dessen schaltete sie beim Spinning am Donnerstag und Freitag einen Gang zurück und versuchte sich nur ganz locker zu bewegen. Freitagabend gings wie jedes Jahr zur Pastaparty.

Dinu hatte am Mittwochmorgen einen Termin beim Sportarzt. Seit etwa Februar hat er Schmerzen an der Innenseite des Schienbeins. Zuerst an beiden Seiten, später liessen die Schmerzen am linken Bein nach, bis sie ganz verschwanden. Auch rechts lassen die Schmerzen langsam nach, aber wohl zu langsam, um für den 100er genügend trainieren zu können. Joggen geht zwar, aber jeweils mit Schmerzen und seine Lauftechnik leidet dabei massiv. Der Sportarzt empfahl ihm eine Woche zu pausieren und mit Entzündungshemmern und Physiotherapie zu beginnen. Darum entschied er sich, den GP nicht zu laufen. So hatte er von Dienstag bis Sonntag Ruhetage. So hofft er, auf den 100er wieder fit zu sein!

Am Samstagmorgen ging es im Hause Ruegge turbulent zu und her. Man beschloss kurzfristig, die Pflanzenecke vor den Fenstern gründlich zu reinigen. Dinu begann draussen die "Storen“ zu reinigen, während Tabea drinnen den Boden saugte und feucht aufnahm. Anschliessend begann Dinu die Fensterrahmen mit Wasser zu reinigen und kassierte einen Rüffel. „He, ich habe den Boden und das Fenster bereits gereinigt, du machst ja alles wieder schmutzig......“

„Wie soll ich denn den Fensterrahmen reinigen ohne den Rest wieder zu bespritzen“, erwiderte Dinu.

Naja, an der Reihenfolge müssen wir noch arbeiten.......

Dinu war dann froh, als Tabea nach Bern ins Schwimmtraining fuhr. So konnte er sich zu Hause austoben – der Garten lud zur Arbeit ein.

Nach ihrem Schwimmtraining gönnte sich Tabea ein leckeres Mittagessen und bereitete sich auf den GP vor. 2.5h blieben ihr noch bis zum Start. Sie machte sich über das Wetter sorgen. Zu diesem Zeitpunkt war es sonnig und bereits sehr warm, was nicht ihr ideales Laufwetter ist. Auch sonst fühlte sie sich nicht ganz so parat und dachte, es liege an der üblichen Nervosität.
Pünktlich um 16:07:30 fiel der Startschuss. Tabea startete in ihrem Startblock ganz zu hinderst, so dass sie ihr eigenes Tempo laufen konnte und nicht zu schnell startete. Dieser Plan ging gut auf. Den ersten Km blieb sie nicht schneller wie im Vorjahr. Dann gings den Aargauerstalden runter in die Altstadt und dort begann das Leiden schon. Ihre vordere Oberschenkelmuskuatur verhärtete sich. Mit schmerzenden Beinen rannte sie so gut es halt noch ging. Von Km zu Km wurde es aber immer wie schlimmer. Sie versuchte krampfhaft den Schmerz auszublenden, was ihr nicht immer gelang. Bis km 10 konnte sie das Tempo vom Vorjahr noch halten (bis zu km 5 war sie sogar schneller wie im Vorjahr), ab da fiel das Tempo zusammen. Bis zu km 13 schaute sie regelmässig auf die Uhr und kontrollierte, was die Kilometerschnitte anzeigten. Da diese aber immer langsamer wurden, vermied sie es bis im Ziel nochmals auf die Uhr zu gucken. Sonst wäre sie Gefahr gelaufen, aufzugeben. Sie kämpfte mit ihrem Kopf gegen die negativen Gedanken und versuchte irgendwie noch ins Ziel zu gelangen. Der Aargauerstalden, welcher ihr im Normalfall eigentlich noch liegt, war an diesem Samstag nur noch eine Qual. Sie schlich ihn hoch und versuchte noch einen Endspurt hinzulegen, welcher sich anfühlte wie ein Auto, welches mit angezogener Handbremse fährt. Im Ziel guckte sie auf die Endzeit und war sehr enttäuscht, 45s langsamer gewesen zu sein wie im Vorjahr. In den letzten Jahren konnte sie sich immer steigern, einen Rückschritt gabs schon ewigs nicht mehr. Sie war völlig enttäuscht und ging sofort unter die Dusche und verschanzte sich danach an einem ruhigen Plätzchen. Schliesslich hatte sie sich erhofft, 2min schneller laufen zu können wie im Vorjahr. Und nun so was.
Dinu erklärte ihr, dass sie sich von den 3 Wochen Trainingslager bestimmt noch nicht vollständig erholt hat. Man empfiehlt pro Traininslagertag 1 Tag Erholung (das ist erst in einer Woche soweit). Dass sie seither noch ein paar harte Trainings hatte, welche nicht alle optimal verliefen, bestätigt seine Theorie. Das erklärt, warum sie mit schlechtem Laufgefühl eigentlich eine tolle Zeit (Dinu war noch nie so schnell wie Tabea mit dieser Zeit) gelaufen ist.

Nun, mit etwas Abstand betrachtet, sieht es Tabea ähnlich und ist einigermasen zufrieden.

 

Am Sonntag gabs Familienprogramm. Mit Dinus Bruder starteten wir zu dritt auf eine 2-stündige Rennradtour. Tabea kam am Morgen kaum die Treppe herunter, so sehr schmerzten ihre Oberschenkel. So kündete sie gleich zu beginn an: „Heute bin ich extrem langsam“. Das bewiess sie, als sie am ersten Anstieg den Ruegge Brüdern gleich davon fuhr. Nach der Tour über 52km/600hm strahlte sie und meinte, das sei jetzt 1000x besser gegangen wie erwartet. Tömu und Dinu fanden, die Tour mit einem Durchschnittstempo von 27km/h alles andere als locker (das hatte Tabea nämlich als Zieltempo für diese Tour vorgegeben: Locker!).  

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Zurück im Alltag.....

Erstellt von uns Beiden am 7. Mai
Nach ihren 3 Trainingswochen in Spanien stieg Tabea nun wieder in den Alltag ein. Dazu gehörte es natürlich auch wieder, Spinning-Lektionen zu geben und andere Trainings zu absolvieren, aber deutlich weniger wie «normal». Denn auch sie wollte sich mal erholen. Dass sie dabei mehr Trainingsstunde wie Dinu machte, ist ja selbstverständlich. Das Velo jedoch hat sie in den Keller gestellt und bis heute nicht mehr gefahren - weil das Wetter nicht gut war.
Dinu hingegen setzte wieder gezielt aufs Laufen. Am Dienstag zum Beispiel drehte er mit einer Kollegin eine 14km lange Laufrunde und besuchte danach ein spezielles Lauftraining. Lauftechnikübungen und spezifische Kraftinputs gehörten bei diesem geführten Training dazu. Tabea liess es sich nicht nehmen, auch daran teilzunehmen.
Am selben Tag, aber abends, trainierte Dinu mit einer Gruppe auf der Originalstrecke des GPs nochmals 16km. Insgesamt kamen so über 30km zusammen.
Am Freitag hatten wir mit einem Kollegen aus Herzogenbuchsee abgemacht zum Laufen. Eine 18km lange Tour war geplant. Tabeas Bauch machte aber einen Strich durch die Rechnung. Nach 13km gab sie auf, weil sie nicht weiterkam als von Baum zu Baum. Dinu konnte das Training aber durchziehen. Am Samstag hatten wir Gäste zu Besuch und verbrachten den halben Tag in der Küche. Ein 1,5stündiges Schwimmtraining brachte etwas Auflockerung zwischen dem Küchenmarathon.
Am Sonntag war Dinu für ein Inlinerennen in Basel angemeldet. Trotz schlechten Wetter-Prognosen liess er sich den Spass nicht nehmen. Auf teilweisen trockenen Strassen drehte er 7 Runden, also insgesamt 37km, und war mit dem Resultat zufrieden. Tabea entschied sich gegen das Inlinenrennen, weil sie sich noch nicht genug erholt fühlte. Stattdessen besuchte sie in Basel ein Fitnesscenter und genoss eine intensive TRX-Stunde. Anschliessend feuerte sie Dinu am Inlinerennen an.

 

Wie die meisten mitbekommen haben, gibt es seit 3 Wochen auch einen Facebookaccount von Tab-di. Über diesen möchten wir in Zukunft sportliche Infos verbreiten oder auch Liveticker während Sportevents betreiben. So können wir unsere privaten Accounts auch etwas entlasten. Wer so auf dem Laufenden gehalten werden will, darf entweder auf Facebook unseren Account liken oder direkt hier auf der Homepage auf der rechten Seite auf «gefällt mir» drücken (dazu muss man aber auf Facebook eingeloggt sein).

 

Tabeas letzte Woche in Cambrils

verfasst von Tabea und Dinu am 1.5.

 

Aller guten Dinge sind drei. Nach zwei Wochen guiden bei Eitzinger Sport folgte nun die 3. Woche - auch in Cambrils. In dieser letzten Woche war ich neu, mit Eva Hürlimann, für das Gigathlon-Camp zuständig.

 

Die Velopensen nahmen bezüglich Umfang ab. Dafür folgten viele intensive und abwechslungsreiche Trainings. Hier beschreibe ich nun, was in der Gigathlonwoche so ablief:
Der Samstag startete mit Laufschule und Schwimmtraining. Da dies auch gleich der Anreisetag war, gabs auch keine weiteren Trainings. Der Sonntag stand dann im Zeichen des Prologes auf dem Rennrad. 45Km absolvierten wir mit der Gigagruppe. Nach einer stündigen Mittagspause wechselten wir die Radschuhe gegen Laufschuhe aus und joggten 3km ein. Dann wartete ein Intervall auf uns. Auf einer Runde von 1km mussten wir 4min an der aneroben Schwelle laufen (ein Tempo, welches man maximal 1h durchziehen kann). Dann gabs 30s Pause ehe man nochmals 1min vollgas laufen musste. Das Ganze wiederholten wir 5x. Ziemlich platt waren wir danach.  Doch ein Schwimmtraining gabs auch noch. Der Montag ging im ähnlichen Stil weiter. Intervall am Berg hiess das Training. Wir rollten bis zu einem Berg ein. Von dort durften wir 6x 6min an der aneroben Schwelle hochfahren. Nach 6min kehrten wir jeweils zum Ausgangspunkt zurück und starteten schon wieder auf die nächsten 6min. Anschliessend hängten wir noch 50km an, so dass es insgesamt 80km und 1100hm gab. Zuürck im Hotel gabs wiederum eine kurze Pause. Danach schnürten wir die Laufschuhe und ein stündiger Dauerlauf stand auf dem Programm - und anschliessend noch ein Schwimmtraining.
Am Dienstag organisierten wir einen Koppelberglauf. Das sah folgendermassen aus: Wir fuhren mit dem Rad locker zu einem Berg (15km) und wechselten auf die Laufschuhe. Die Räder wurden verladen und per Auto hochtransportiert. Wir joggten dann auf den Berg Teixeta. 12Km und 500hm wurden erklummen, bevor wir heimradeln konnten. An diesem Tag gabs nur noch eine Schwimmeinheit mit Videoanalyse.
Am Mittwoch stand dann endlich die Königsetappe auf dem Rad auf dem Programm. 140Km und 2200hm waren die Eckdaten. Anschliessend gabs wiederum ein Schwimmtraining, welches ich mir schenkte und dafür gemütlich auf dem Bett lag.
Am Donnerstag war leider schlechtes Wetter - der erste und einzige Regentag in diesen 3 Wochen. Es war kalt und windig, dennoch stürzten wir uns in unsere Neos und absolvierten am Morgen ein stündiges Schwimmtraining. Danach war für mich Ruhetag wie auch für viele anderen. Am Freitag war dann schon der letzte Gigathlontag, welcher ganz im Zeichen des Gigathlons stand. Es gab ein Wechseltraining: Zuerst wurde 45min gejoggt, danach 75min Rad gefahren, dann 30min im Meer geschwommen, nochmals 150min Rad und zum Abschluss ein 30min Lauf zum Gelatiladen in Cambrils. Das Eis hatten wir uns alle redlich verdient. Doch es wäre ja nicht Gigathlon, wenn nicht noch ein letztes Schwimmtraining auf dem Programm gestanden wäre. Am Samstag konnte dann noch jeder machen, was er wollte. So entschied ich mit Eva und Dänu eine Radtour nach Siruana zu machen. Da Dänu bereits auf dem ersten Pass eine 2 Platte eingefangen hatte und nicht mehr weiter fahren konnte, mussten wir ihn dort alleine stehen lassen. Per Autostopp kam er zurück und wir setzten unsere Tour fort. So kamen noch wunderschöne 97km und 1800hm zusammen.

 

Eva und ich hatten die Aufgabe dieses Woche zu leiten, wobei Eva die Hauptleitung hatte. Ich durfte ihr überall mithelfen und es machte super viel Spass. Wir waren ein eingespieltes Team, welches sich sehr gut ergänzte. Fast schade, ist das nun alles schon vorbei....

 

In diesen 3 Wochen habe ich sehr viele Stunden Sport getrieben. Ich hatte Glück und war fast immer gesund. In der 2. Wochen erwischte mich eine Erkältung, welche mich etwas beeinträchtigte. Ansonsten war ich fit und konnte fast alle Trainings wie geplant durchziehen. Folgende Rad- und Laufkilometer/höhenmeter kam in diesen 3 Wochen zusammen (Schwimmen habe ich nicht erfasst, schwamm aber fast täglich):


Total Radkilometer und Höhenmeter pro Woche

Total Laufkilometer/Höhenmeter pro Woche

3 Wochen Guiden hört sich sehr lange an. Ich kann das aber dementieren. Denn jede Woche war anders. In der 1. Woche war für mich alles neu. Ich musste lernen, wie man korrekt guidet, wie die Strecken finden etc. In der 2. Woche bekam ich eine schnellere Gruppe zugeteilt und war dadurch gefordert. Und ich der 3. Woche kam der Gigathlon. Jede Woche waren neue Gäste vor Ort, was die Arbeit auch extrem vielseitig machte. Das Essen war auch meist gut und ich hatte ein super tolles Zimmer mit einem riesen Bett, leider nur für mich alleine. Dinu musste ja nach der 1. Woche bereits nach Hause, um zu arbeiten. Auf das Widersehen freute ich mich natürlich immens und ich muss sagen, auf die Ruhewoche nun auch. Ich merkte, dass ich langsam aber sicher müde wurde und dem Körper die verdiente Erholung zukommen lassen darf. Deshalb gibts in dieser Woche nur minimales Training.

 

 

Bericht Dinu: Sonntagmorgen um 6:10, Tabea steigt aus dem Reisecar aus, in dem sie von Spanien heimgefahren war. Völlig schlaftrunken und verwirrt wirkt sie. Wir sammeln ihr Gepäck, sie verabschiedet sich von allen und heimwärts geht’s. Sie habe ein neues Schlafmedi genommen, nicht wie üblich ein Temesta (sind leider rezeptpflichtig.... bekommt man also nur durch Kollegen oder so über) sondern ein spanisches Präparat (sie nimmt immer für eine solch lange Carfahrt ein solches Medi, weil sie carfahren hasst und dies so schnell wie möglich hintersich bringen möchte). Sie sei sofort weg gewesen im Bus, nun seis ihr aber noch trümlig. Das war dann auch bei der Ankunft zu Hause gut merkbar, da sie Mühe hatte, sich zu konzentrieren. Ich habe sie dann ins Bett geschickt, was aber auch über 20min dauerte – ob sie den Weg nicht mehr fand?
Ich habe mich in der Zwischenzeit um meine Stärken gekümmert (Sportwäsche gewaschen, neue Kleider (vom guiden) eingelegt, Taschen und Koffern teilweise ausgeräumt und Inhalte verstaut, etc.
Tabea schlief dann ca 2h und hörte den Wecker dabei nicht. Wir mussten aber kurz vor 10 los, nach Zizers im Bündnerland. Eine Kollegin hatte zum 30. Geburtstag einen Ausflug organisiert, an dem wir teilnehmen wollten. Eine Wanderung auf einen Berg in der Nähe von Zizers war auf dem Programm. Etwa 25 Personen und 5 Pferde (ja, ihr habt richtig gelesen!) machten sich auf den Weg. Naja, es ging nicht lange, waren wir im knöcheltiefen Schnee unterwegs. Wir hatten Trailschuhe an, was durchaus nicht soo schlecht war, die Füsse wurden aber trotzdem rasch nass.
Der Weg war ein rot-weiss markierter Bergwanderweg, alles andere als einfach! Nach etwa 90min wandern erreichten wir den Gipfel, wo es Kaffee, Tee, Wasser und Kuchen gab – die Pferde hatten alles hochgetragen! Das alles stehend im Schnee mit einem herrlichen Ausblick bei strahlendem Sonnenschein. Anschliessend ging es denselben Weg retour, wobei ich doch Leute jammern hörte, dass die Füsse bald abfrieren würden (Zitat: Eg gloub das überläbi ned, Dinu). Es war trotzdem ein sehr gelungener Tag, den man bei einem herrlichen Bündnerbuffet abrundete. Für Tabea war der Kontrast zwischen fast 30 Grad an der Sonne un einer Schneewanderung aber doch recht happig – und das alles noch immer etwas benebelt…….

 

Ein paar Fotos gibts in der  Galerie.

Tabea als Leiterin in Cambrils

Verfasst von Tabea am 3.4.2017
Seit 2 Wochen bin ich nun in Cambrils bei Eitzinger am «guiden». Guiden bedeutet, dass ich für eine Radgruppe verantwortlich bin und mit diesen eine vorgegebene Runde in der Region Cambrils fahren muss/darf.
 Im 2016 entschied ich mich dazu, dies zu tun. So wie ich bin, ziemlich euphorisch, sagte ich für 3 Wochen zu. Je näher dann der Tag X kam, desto nervöser wurde ich. Ich fragte mich selber: «kann ich überhaupt eine Gruppe führen und meine eigenen Bedürfnisse soweit zurückstecken? Wie sieht es mit der Streckenfindung aus? Werde ich die Tour ohne mich zu Verfahren finden? Werde ich 3 Wochen genug fit sein, um täglich viele Stunden Sport zu treiben?» Und über noch weitere Fragen zerbrach ich mir den Kopf, je näher der 7. April kam. Aber mein „Lebensmotto“ ist ja bekanntlich: Mach alles, was du dir nicht zutraust, denn nur so wirst du stärker :- ). Genau deshalb zog ich das auch durch. Die Voraussetzung war natürlich schon, dass ich unbedingt guiden wollte, weil ich mir vorstellen konnte, dass mir das Spass machen würde. Dass dann ein paar Verunsicherungen aufkommen würden, das wusste ich schon damals. Und dann war es soweit, am 8. April stand ich mit vielen anderen Eitzinger-Guides beim Infococktail, wo wir uns alle den Gästen vorstellen mussten: Es tönte so: „Hallo zämä, i bi Tabea u i leite morn d’Gruppe 4, das entspricht em ne Tempo vo 21-23km/h. Mir fahre um 9:20 los. I wünsche euch ä schöni Wuche“
Genau, ich bekam die Gruppe 21-23km/h zugeteilt, was ein weiteres kleines Hindernis für mich darstellte. Ich hätte lieber eine schnellere Gruppe gehabt, aber die Begründung war logisch. So kann ich mich am Anfang besser um die Gruppe kümmern, weil ich ihnen leistungsmässig überlegen bin. Ein Triathlonkollege (Anmerkung Dinu: MERCI….) witzelte noch: „Da baust du ja ab, wenn du so langsam fährst“. Diese Aussage gab mir wirklich zu denken.....

 

Und so stand ich am Sonntagmorgen um 9:10 am Abfahrtort parat und wartete gespannt auf die kommenden Gäste. 10 französisch- und 4 deutschsprechende Gäste waren dann in meiner Gruppe. Diese Herausforderung hätte ich nicht auch noch gebraucht. Mein Französisch ist alles andere als brauchbar, so dass ich nicht wusste, wie ich mich nun mit denen verständigen sollte. Zum Glück gibts noch Hände und Füsse..... Ich erklärte ihnen so gut es ging die Route etc. und wir starteten auf die ersten 20km zum Einrollen bis zu den Bergen.
Da ich so nervös war, startete ich viel zu schnell. Jedenfalls wurde dies dann in der Woche immer wieder erwähnt, dass ich nicht so schnell losfahren sollte;- ). Ich empfand es nicht als einfach, diese Gruppe zu führen. Denn normalerweise fahre ich schneller wie diese vorgegebene Pace. So hatte ich immer das Gefühl, dass das Tempo zu langsam sei, dabei war es gerade richtig für die Gäste. Je länger die Woche dauerte, desto besser konnte ich auf die Gäste eingehen und das Tempo anpassen. Und sonst wurde ich sofort gerade darauf aufmerksam gemacht mit: bitte langsamer....

 

Da ich mich nach den Radeinheiten noch immer recht gut fühlte, nahm ich an den  anschliessenden Gigathloneinheiten teil. So standen danach noch Intervalle auf den Laufschuhen, Dauerläufe und Schwimmtrainings an. Es lief bei mir wie geschmiert (Anmerkung Dinu: Sie trainierte mehr wie ich, obwohl ich nach einer Woche wieder nach Hause konnte, um mich zu erholen…). Ich fühlte mich fit und trainierte viel. Die erste Woche verlief also absolut super. Das Guiden machte mir irrsinnig viel Spass. Ich hatte mich nie verfahren, wir kamen immer unfallfrei im Ziel an. Ich war echt stolz, dass ich das geschafft hatte trotz der Zweifel im Vorfeld. Die folgende Woche bekam ich dann die Gruppe 23-25km/h zugeteilt. Ich freute mich riesig auf diese Herausforderung. Das Tempo war bedeutend höher, wir kamen mit Schnitten von 25.6-26.5. zurück! Die Gruppe war stark - stärker wie der vorgegebene Schnitt. In der 2. Woche kam auch noch Wind dazu, was das Ganze noch härter machte. Die Gruppengrössen variierten zwischen 9 bis 15 Leute. Leider habe ich am Montagabend eine Erkältung aufgelesen und fühlte mich nicht mehr so fit. Dennoch musste ich am Dienstag die Königsetappe von über 130km und 2000hm fahren. Es war hart, aber wir kamen gut zurück. Am Mittwoch war dann endlich mal Ruhetag. Ich erschrak, als ich nach dem Aufwachen am Morgen/Mittag auf die Uhr schaute: 12Uhr zeigte sie an. Ja, mein Körper brauchte Erholung. Am Donnerstag und Freitag gabs nochmals schöne Touren im Hinterland von Cambrils, wobei die Freitagtour sehr schnell war. Denn wir kamen mit einem 28km/h Schnitt retour und alle waren happy. Am Samstag kamen bereit die neuen Gäste an, die bisherigen reisten ab. Ich erfuhr, dass ich in der letzten Woche mit Eva Hürimann die Gigathlonwoche leiten dürfte, was mir natürlich irrsinnig viel Spass bereitet. Am Sonntag starteten wir gemütlich auf den Prolog und danach gabs Intervalle auf den Laufschuhen. Ich bin gespannt, wie die Woche noch ablaufen wird und ich hoffe fest, dass meine Erkältung noch etwas abklingen wird.

 Fotos gibts wie immer in der Galerie.

Trainingslager Cambrils

Verfasst am 15.4. auf einer Busfahrt

8.4.2016 = unsere zivile Hochzeit. 8.4.2017 = nach einer Busfahrt durch die Nacht kommen wir um ca 9:00 in Cambrills in Spanien an. Danach wurden unsere Rennräder aus dem Anhänger geladen und weggeräumt, wir geniessen das grosse Frühstücksbuffet (mit Blick aufs Meer), streichen Sandwiches für am Mittag und können bereits das Zimmer beziehen. Wir richten uns ein, kaufen Wasser, Joghurts, Cola Zero und Schoggidrinks ein und schon geht’s los. Tabea ist als Leiterin engagiert und muss beim Einräumen der Fahrräder mithelfen während Dinu als Teilnehmer der Gigathlon-Week die anderen Teilnehmenden kennenlernt. Kurz darauf findet das erste Training statt – Lauf-ABC (Technikübungen für Läufer) direkt am Strand bei sommerlichen Temperaturen. Danach wird gewechselt und ein Schwimmtraining mit Neopren im Pool (Anfangs Woche 18 Grad Celsius, am Ende der Woche 20 Grad) steht an.
Nach einer Dusche steht das Eröffnungsapero an, bei welchem 150 Gäste (Grösstenteils Rennradfahrer und etwa 20 Gigathleten) von den Guides (inkl Tabea) begrüsst werden. Dabei stellen sich alle Leiter mit dem Mikrofon vor - zuerst auf Deutsch, später auf Französisch, eine der Lieblingstätigkeiten von Tabea. Sie konnte die letzten Nächte zuvor kaum schlafen….
Nach dem gemeinsamen Abendessen verschwand Tabea an einer Leitersitzung während Dinu mit anderen Gigathleten das erste Bier trank – so sah also unser erster Hochzeitstag aus, wobei wir von Anfang gesagt hatten, dass der kirchliche Jahrestag (der 21.5.) für uns derjenige ist, welcher zählt!
Ab da gings los, Tabea leitete jeden Tag eine Rennradgruppe. Vorgegeben war jeweils eine Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen 21-23 km/h, wobei sie so gut wie immer schneller unterwegs war.
Bergauf betreute sie jeweils die oder den langsamsten der Gruppe. Bis auf die wenigen, sehr kurzen Momente (ihr kennt ja Tabea) wo sie rasch zu den Vordersten sprintete um ein Foto zu machen oder zu fragen, wie es denen geht, bevor sie wieder zurückfuhr. Oder «kurz» aufs WC verschwand, um die Lücke danach wieder zufahren zu können.
Dinu fuhr meistens auch in der Gruppe mit, einerseits um etwas Zeit mit Tabea verbringen zu können, andererseits um sich nicht zu verheizen. Denn nach den Rennradtouren waren für die Gigathleten noch Schwimmtechnik-, Inlinetechnik- oder diverse Lauftrainings (Dauerläufe aber auch Intervall) auf dem Programm. Tabea versuchte so oft sie konnte, an diesen Trainings auch teil zu nehmen!
An dem Tag, an dem die Rennradfahrer inkl. Ihrer Guides Ruhetag hatten, war das Gigathletentraining doch etwas strenger. Um 5:30 stand ein Trailrunning auf dem Programm. Da sich Dinu ja ans Laufen in der Nacht gewöhnen sollte, war er auch da mit dabei. Nach dem Frühstück gabs ein Inlinetraining und kurz darauf eine Schwimmeinheit, bei welcher man gefilmt und eine Stunde später ausgewertet wurde. Da war auch Tabea mit dabei, welche danach noch 1,5h Joggen ging. Sie fand, sie sei die ganze Woche mit ihrer Gruppe unterfordert und trainierte darum am Ruhetag etwas länger. Danach gabs für beide Gelati
:-)
An einem Tag wurde ein Gigathlontraining durchgeführt – 45min Joggen, 60km Rennrad, 30min schwimmen im Meer (erstaunlich warm), danach wechselte Dinu noch auf die Laufschuhe, womit er das 30km lange Radtraining ausliess. Dafür war er beim anschliessenden Gelatiessen und beim Inlinetraining wieder mit dabei. Tabea war mit ihrer Rennradgruppe unterwegs.
Irgendwann war dann Samstag, Tabea musste die neuankommenden Gäste begrüssen und danach beim Gepäckausladen helfen. Nach deiner Pause ging sie nochmals 90min Joggen, Dinu hörte nach 6km oder nicht ganz 40min auf. Den Rest des Tages genoss er Cambrils nochmals. Denn um 17:0 wurde der Car wieder beladen und Dinu reiste zurück in die Schweiz, während Tabea noch 2 weitere Wochen als Tourenguide in Spanien bleibt.
In der aktuellen Woche leitet sie nun die Gruppe mit dem Tempo von 23-25km/h - wir sind ja gespannt, ob sie dann etwas mehr an ihre Grenzen stossen wird?
Die Gigathlonwoche war toll! Ein strenges aber sehr abwechslungsreiches Programm, viele spannende und zu Beginn grösstenteils unbekannte Leute und vor allem traumhaftes Wetter (täglich Sonne, wir konnten jeden Morgen kurzärmlig und in kurzen Hosen losfahren) in einer wunderschönen Landschaft ergaben einen tollen Mix! Dinus härtestes Training? Er trug ca. 15 Liter Wasser in grossen Kanistern und etwa 50 Dosen Cola Zero (wovon er wohl insgesamt etwa eine halbe Dose trank) innerhalb der Woche ins gemeinsame Zimmer. Schliesslich benötigt Tabea einiges an Getränken in den 3 Wochen. Als Guide reicht die Zeit leider nicht sooo gut für all die organisatorischen Dinge! Ganz anders wie zu Hause…….
Dinu freut sich nun auf etwas Schlaf und Erholung, bevor er am Dienstag wieder in den Arbeitstag einsteigt (Vollgas natürlich)  und die Koffer ausräumt, während Tabea Cambrils noch etwas weiter geniessen wird…....
Bilder gibts wie immer in der Galerie

Ruehewoche

Verfasst von uns Beiden am 10.4.2017
Nach der strengen Velotour um den Neuenburgersee haben wir eine lockere Woche eingebaut. So hatte z.B ein Abendessen mit Kollegen Platz. Allerdings leitete Dinu am Dienstagabend ein Lauftraining mit Schwerpunkt «Kraft durch Treppentraining» und joggte danach noch nach Hause. So kamen doch einige KM zusammen. Dass auch Tabea nicht still herumsass, versteht sich von alleine. Am Mittwochabend war ein Lauftraining auf der Bahn mit der Laufgruppe Bolligen geplant. Leider sagten alle Teilnehmer ab, so dass nur wir beide übrigblieben. Per Whats app diskutierten die restlichen Bolliger, ob wir beide nun wirklich trainieren würden. Es scheint so, als würden die Bolliger Tabea nicht kennen. Wir liefen 3km am Stück auf der Bahn, wobei wir den 1km in 5:00, den 2km in 4:30 und den 3. in 4:15 machten. Danach gabs eine kurze Pause ehe wir einen Kilometer so schnell wie möglich laufen sollten. Selbstverständlich erklärte Tabea zuvor, dass sie sicher nicht unter 4:00 laufen könne. Das Resultat sah dann wie folgt aus: Dinu lief den Kilometer in 3:51 – Tabea war eine gefühlte Ewigkeit (Aussage Dinu, Tabea sieht das ganz anders) schneller. Sie kam nach 3:48 ins Ziel. Nach einen weiteren kurzen Pause gabs zum Abschluss noch einen KM in 4:00. Danach stand Erholung auf dem Programm.

 

Seeumrundung

verfasst am 2.4.2017 von uns Beiden

In der letzten Woche war Tabea aktiver als Dinu (wie immer). Sie radelte am Montag mit einem 3athlon Kollegen von Bern nach Nods (unterhalb Chasseral) und wechselte dort auf die Laufschuhe, um den Chasseral zu erklimmen. Am Dienstag radelte sie nach Olten und legte ihre persönliche Bestzeit hin mit einem 32.3 km/h Schnitt. Am Freitag befuhr sie zum 2. Mal in dieser Saison den Gurnigelpass und da gabs den klassischen Anfängerfehler: Kurz nach dem Beginn des Anstieges zum Gurnigelpass hoch, meldete die elektronische Schaltung: Noch 10% Akku. Das bedeutet, dass die vordere Schaltung ausstieg und sie nur noch hinten schalten konnte. Dies war kein Problem, denn glücklicherweise war sie vorne im kleinen Gang und konnte so gut den Berg hochfahren. Natürlich war dann die Abfahrt alles andere als komfortabel..... sie kurbelte und kurbelte und kam doch nicht vorwärts....
Dinus Woche war geprägt durch viel Arbeit. Dienstag und Mittwoch musst er eine Schulung in Zürich geben. Darum übernachtete er 2x in Zürich und absolvierte dort am Dienstag ein Hügeltlaufraining. Dies war dann auch das einzige Training in dieser Arbeitswoche. Am Sonntag galt es dann ernst. Eine Tour um den Neuenburgersee stand auf dem Programm. Bis nach Aarberg rollten wir gemütlich ein. Da trafen wir auf Dinus Bruder und einen weiteren Kollegen, welche uns auf dieser Tour begleiten wollten. Ausfahrt Aarberg übernahm Tabea die Führung und beschleunigte im Flachen auf 38km/h. Dinu dachte da schon: Mist, der Tag wird hart. Im horrenden Tempo bretterten wir bis nach Yverdon. Die Frührungsarbeit wurde den Stärken entsprechend aufgeteilt. In Yverdon bei km 80 zeigte der Tacho einen Durchschnittsgeschwindigkeit von über 32 km/h. Jetzt wurde aber alles anders. Nach der Wende kam der Wind frontal auf uns zu. Das Tempo liess merklich nach. 80km gegen den Wind raubte uns fast alle Kräfte. Eine Zvieripause nach 100km war sehr willkommen. Wir kauften einen grossen runden Nidlenkuchen, den wir zu viert aufteilten. Das Servicepersonal staunte nicht schlecht. Doch auch diese Energie nützte bei Dinu nicht mehr viel. Ab km 120 war bei im die Luft etwas draussen und wir drosselten das Tempo. Trotzdem kamen wir nach 160km und 1300hm mit einem Schnitt von 28km/h zu Hause an.

Eine tolle Überraschung gab es dennoch. Am Donnerstag landete ein tolles Päckli in unserem Briefkasten. Olo Marzipan hat uns wiedermal reichlich beschenkt mit haufenweisen Marzipan, welches wir bei all unseren sportlichen Aktivitäten als Energielieferant einsetzen werden und salzige Mandeln, welche wir täglich in kleinen Portionen geniessen.

Ruhige Woche

verfasst von uns Beiden am 26.3.2017

Letzte Woche war eine Ruhewoche, d.h. Tabea hat sehr wenig trainiert und sich erholt, Dinu konnte aus beruflichen Gründen nicht viele sportliche Einheiten absolvieren und trainierte noch weniger wie Tabea.

Am Samstag hatten wir getrenntes Programm. Tabea zog es mit einer Kollegin mit dem Rennrad durch den Jura. Unter anderem musste der Scheltenpass daran glauben. Sie kämpften fast die ganze Zeit mit dem Wind, der meist frontal wehte. Dinu durfte mit einem Kollegen einen 2-stündigen Dauerlauf durch die Wälder des Oberaargaus geniessen. Anschliessend war Shopping angesagt. Und zwar wünschte sich sein Gottemeitli neue Inlines. Darum wurde im Fachgeschäft die Inlineabteilung unter die Lupe genommen. Wobei unter die Lupe etwas übertrieben ist: Die Kleine wusste bereits nach einer Minute, welchen Inline sie haben möchte. Wichtige Kriterien wie die Qualität der Kugellager, Material der Schiene, Höhe der Polsterung oder Laufruhigkeit der Räder waren zweitrangig. Dafür siegte das Aussehen - es musste ein violetter sein. Kaum waren die Inlines gekauft, wurden sie schon vor dem Einkaufscenter getestet und zwar stundenlang. Dinu kam sogar ordentlich ins Schwitzen.

Am Sonntag gings auf die Bahn. Zwar nicht lange, aber dafür schnell. Nach einem Einjoggen durch Bern, landeten wir auf der 400m Rundbahn im Neufeld. Dort absolvierten wir 3x 1km. Der erste musste in 4:20 zurückgelegt werden, der 2. in 4:10 und der letzte unter 4min. Tabea hatte schwere Beine und meinte, dass sie sowieso keinen Kilometer unter 4:20 schaffen würde. Deshalb startete sie vollgas und schaute nie auf die Uhr. Als der Kilometer vorbei war, merkte sie erstaunt, dass die Zeit 3:56 anzeigte..... Dinu absolvierte den 1. Kilometer somit 24sek langsamer wie sie und war sich zuerst nicht sicher, ob beide Stoppuhren gleich messen würden, oder ob eine der Uhren noch in der Winterzeit hängen geblieben war.
Während dem wir unsere Kilometer abspulten, waren 2 Frauen auf der Bahn gehend und schwatzend unterwegs. Mehrere Runden haben sie so zusammen gedreht. Man beachte, dass neben dem Neufeldstadion ein wunderschöner Wald wäre.
Am Nachmittag bereiteten wir ein Nachtessen für unseren Besuch vor. Zuerst zeigten wir unseren Gästen den Wohlensee bei einem gemütlichen Spaziergang.

Martin Ruegge und Tabea Zimmermann

40'000 Besucher vom 11.11.11-31.12.16

Besucher ab 4.1.2017:

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Chris Herzog - unser Hochzeitsfotograf
Chris Herzog - unser Hochzeitsfotograf