Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

Willkommen auf der Homepage von Tabea und Martin "Dinu" Ruegge. Wir sind ein sportliche Paar, das immer unterwegs ist. Mehr über uns findet ihr in den verschiedenen Menupunkten - einfach links darauf los klicken!

 

Hier auf der Frontseite präsentieren wir Euch immer den aktuellsten Bericht über unsere sportlichen Herausforderungen und zeigen Euch neue Fotos.

Etwas ältere Artikel (etwa 2-3 Monate alt) findet Ihr jeweils unter Aktuelles. Aber auch ein Blick in unser Archiv lohnt sich immer.

Es gibt auch einen Facebookaccount von Tab-di. Über diesen möchten wir in Zukunft sportliche Infos verbreiten oder auch Liveticker während Sportevents betreiben. Wer so auf dem Laufenden gehalten werden will, darf entweder auf Facebook unseren Account liken oder direkt hier auf der Homepage auf der rechten Seite auf «gefällt mir» drücken (dazu muss man aber auf Facebook eingeloggt sein).

 

Der Gigathlon war in jedem Jahr einer der Saisonhöhepunkte. Aus diesem Grund haben wir Ihm auch etwas mehr Platz auf unserer Seite gewidmet: Unter Gigathlon  findet Ihr alle  Berichte rund um den Anlass.

 

Martin "Dinu" Ruegge arbeitet als dipl. Ernährungsberater HF. Seine berufliche Homepage findet Ihr unter www.erb-monbijou.ch

Einige Fotos unserer Hochzeit findet Ihr als Präsentation hier: http://chris-herzog.ch/galleries/hochzeit_td/ .
Es lohnt sich, wenn Ihr Euch ein paar Minuten Zeit nehmt, es hat viele wunderschöne Fotos, hoffentlich auch eines von Euch? Zuerst die vom First-Look, aber auch von der Kirche, dem Apéro,.......

Wanderung im Wallis

verfasst von uns Beiden am 18.10.2020

Dinu setzte die vergangene Woche auf die Karte Trailrunning. Er war 2x ca.45min bei uns im Wald unterwegs und entdeckte coole Singletrails, auf denen er joggen konnte. Der Höhepunkt der Woche war aber die Wanderung am Sonntag im Wallis.

Bereits am Morgen "früh" (8:00....) bestiegen wir den Zug in Richtung Ausserberg. Dort startete dann die Wanderung zur Wiwannihütte, welche auf 2400 m.ü.M. ist. Dinu rechnete mit einem gemütlichen Ausflug in Richtung der Hütte so unter dem Motto: "Mer luege mau,wie wit mir chöme". Tabea und ihr Kollege hatten ganz andere Pläne, sie wollten hoch zur Hütte. Dass sie dies zuvor nicht erwähnt hatte, war ja sonnenklar. Mit Julia am Rücken starteten wir in die ersten steilen Anstiege - zum Teil recht schwierig aber zum Glück bei prächtigstem Sonnenschein. Als wir uns auf 2000 m.ü.M. befanden, beschloss Dinu, dass er jetzt mit Julia am Rücken den Abstieg in Angriff nehmen würde. Denn dort oben waren die Temperaturen deutlich kühler und es hatte Nebel, was die Wege rutschig machte.
Tabea und ihr Kollege sollten aber noch weitergehen, was sie natürlich gerne machten. Der Aufstieg war sehr oft im Nebel und ab 2200m.ü.M. gabs auch noch Schnee. Als wir dann oben ankamen, konnten wir glücklicherweise teilweise kurz den blauen Himmel sehen und ein paar Bergspitzen. Wir wussten aber schon, was uns entgangen war, nämlich eine grandiose Aussicht auf verschneite Berge... Somit ist eines klar, wir müssen dort nochmals hoch. Der Abstieg war folglich sehr lange und mühsam - dies sagt jemand, welche nicht gerne herunterläuft..... Dinu wartete bereits auf ca 1'200m.ü.M. auf die anderen Beiden. Dort gabs dann ein leckeres Mittagessen (Picknick) bei Sonnenschein. Retour in Ausserberg entschieden wir uns für ein Autostopp (mit Maske) nach Visp, da der Zug uns vor der Nase weggefahren war und wir keine Lust auf eine stündige Wartezeit hatten. Auch zu Coronazeiten kamen wir bereits beim ersten Fragen zu einer Mitfahrgelegenheit.  Tabea hat das jeweils ein goldenes Händchen, sie macht das Spitze! Fotos gibts in der Galerie.

Trainingspause und Pumptrack

verfasst von Dinu am 12.10.2020

Tabea macht Trainingspause, Dinu nähert sich zwar seinem Saisonziel aber hatte in der letzten Woche nicht so viel Zeit zum Trainieren – da musste Julia in die Bresche springen! In der vorderen Woche machte sie ab und zu, wenn sie sich auf etwas anderes konzentrierte und abgelenkt war, «aus Versehen» ein paar Schritte. Am vorderen Wochenende warens dann plötzlich zweimal etwa 5 Schritte am Stück. Seit etwa 4 Monaten läuft sie ja schon, wenn sie sich irgendwo halten kann und alle meinten «Die louft i nes paar Täg» - aber sie liess sich Zeit. Und nun gings plötzlich rasant. Am Freitag haben wir bewusst mit ihr geübt. Wir sind ein paar Meter voneinander hingesessen und haben Julia zuerst 2-3 Schritte hin und her laufen lassen und haben den Abstand stetig verlängert, bis sie am Schlussquer durch die ganze Wohnung laufen konnte. Samstag und Sonntag machte sie noch weitere Fortschritte und läuft nun auch schon mal etwa 10m am Stück inkl. erster Kurven. Aber nur, wenn sie gerade Lust hat 😊

Untätig sass Tabea aber nicht herum, am Mittwoch war sie z.B. auf dem Niesen. Zum zweiten Mal lief sie den etwas weiteren Weg über den Niesengrat. Das letzte Mal mit Dinu hatte es ja stockdichten Nebel, man sah damals nicht, dass man auf einem Grat unterwegs ist. Natürlich schickte sie Dinu dieses Mal ein Video mit Sonnenschein und Aussicht. Er freute sich gewaltig darüber.

Am Samstag gabs ein gemeinsames 30minütiges Rumpfkrafttraining, Dinu hat heute noch Muskelkater. Und am Sonntag reiste Dinu mit Julia nach Grenchen zum Pumptrack. Der Inlineclub hatte dort ein Funtraining organisiert. Dinu hatte auf dem langsamsten seiner Fitnesskates die Bremsen montiert, sicherheitshalber. Er drehte eine erste, vorsichtige Runde mit Julia im Wagen. Da sie ja schon selber sitzen und nun auch gehen kann, ist das befahren der Welle, während sie in der freien Hängematte liegt, kein Problem. Sie hatte richtig Freude daran, obwohl Dinu alle grösseren Wellen umfuhr und nur über ein paar kleine rollte. Da kam ein Trainer einer Velogruppe, schimpfte mit Dinu, das sei viel zu gefährlich für ein Kleinkind, er würde ihn anzeigen und von der Bahn verweisen.

Wir sind zwar zu 100% sicher, dass dies für Julia kein Problem wäre (der Waagen inkl. dem Spezialeinsatz ist ja für Welle konzipiert und ist ziemlich bald ab Geburt zulässig für Kieswege und sie bei uns schon wildere Dinge erlebt hat), Dinu verliess dann aber den Pumptrack und schloss sich einer Gruppe des Clubs an, welche eine wunderbare Ausfahrt genossen.

 

Es wird ruhiger...

Verfasst von uns Beiden am 05. Oktober 2020

In der Zwischenzeit gibt es übrigens auf Inline Mittelland einen Bericht und Fotos unseres Ausflugs auf die Schauenburg zu lesen. Ansonsten war die letzte Woche wieder etwas ruhiger – mit ein paar Ausnahmen:

Eine der Ausnahmen war Tabeas Ausfahrt mit dem Rennrad. Am Mittwoch fuhr sie mit einer Kollegin und ihrem Vater (er mit dem E-Bike) über die Grosse Scheidegg. So gabs nochmals knapp 120km mit 1800hm bei traumhaftem Sonnenschein. Am Freitag entschloss sich Tabea ganz spontan von zu Hause aus auf den Bantiger zu jogge. Mit Julia im Babyjogger rannte sie dem Ziel entgegen. Sie rechnete mit 10km bis auf den Bantiger und dann sollte es retour gehen nach Bolligen und dort per Zug nach Hause. Die 10km auf den Bantiger waren sehr anstrengend. Denn der Babyjogger ist alles andere als leicht. Auf dem Retourweg hatte sie einen Abzweiger verfehlt und landete irgendwo bei Geristein, was auf dem Nachhauseweg und nicht in Richtung Bolligen liegt. Sie entschloss sich dann halt, durch den Schwarzkopfwald nach Haus zu joggen, denn dies war ab dort näher, wie zum Zug zu joggen. Leider aber nahm sie im Wald nochmals den falschen Abzweiger und musste so eine riesen Schlaufe machen. Nach knapp 23km und total müden Beinen kam sie dann zu Hause an…Noch nie war sie solange mit dem Babyjogger unterwegs, geschweige denn mit so vielen Höhenmeter.

 

Am Mittwoch hatte Tabea Sonnenschein auf der Scheidegg, während Dinu und Julia zuerst noch Nebel hatten. Die beiden machten auch eine Velotour – zu Dinus Eltern. Auf dem Heimweg hatten sie dann aber auch Sonnenschein, den sie geniessen konnten.

Am Samstag hatten wir Besuch zum Znacht. Tabea ging am Mittag ins Schwimmtraining, Julia und Dinu fuhren mit ihr zum Schwimmbad und joggten dann 15km nach Hause. Zu Beginn fiel noch leichter Regen, am Schluss war Dinu im T-Shirt unterwegs weil die Sonne schien.

Sonntags wollten wir ursprünglich wieder einen Stand am Reithallen Flohmarkt unterhalten. Da wir aber keinen Platz in der Halle ergattert hatten, warteten wir ab. Plätze unter freiem Himmel kann man noch am Tag zuvor beziehen. Die Prognosen zeigten wechselhaftes Wetter, was weder für den Verkauf, noch die Gegenstände und vor allem auch für Julia ungeeignet gewesen wäre. So bezogen wir keinen Stand, stattdessen spielte Dinu wieder einmal Inlinehockey in Gerlafingen. Er hatte zu Beginn recht Mühe, wieder rein zu kommen, mit der Zeit liefs immer wie besser.

Tabea kam, mit E-Bike und Anhänger, auch nach Gerlafingen. Nach einem Mittagshalt machten wir einen Spaziergang durch den Entenweiher in Gerlafingen, bevor Tabea, nun ohne Anhänger, wieder nach Hause radelte.

Ferien und Ausflüge

verfasst von Dinu am 27.09.2020

Nach Tabeas Radbrevet hatte Dinu am Sonntag seinen Einsatz. Er startete am Wohlensee-Pop-Up-Race. Dieser Lauf führte über etwas mehr als 18km und 500 Höhenmeter und über viele schöne Trails aber auch Kieswege und Teerstrassen. Es gab ein zweistündiges Zeitfenster, während dem man starten konnte, man trug eine Startnummer und die Zeit wurde gemessen. Dinu konnte ein gutes Tempo durchziehen, fand aber hinterher, dass er gerne noch schneller gelaufen wäre, ihm aber wohl die Wettkampfhärte etwas fehlen würde. Er hat in der letzten Zeit auch nicht mehr so viel trainiert, obwohl sein Saisonhöhepunkt noch vor ihm liegt. Den Sonntag liessen wir dann am Moossee ausklingen – dank viel besserem Wetter wie ursprünglich gemeldet wurde.
Wir hatten vor, von Mo-Mi unsere Ferientage statt in Frankreich nun in der Westschweiz zu verbringen. Die Wetterprognosen dort waren aber deutlich schlechter als in Bern. Da wir noch keine Hotels reserviert hatten, entschieden wir uns, zu Hause zu bleiben. Am Montag radelten wir dann zu dritt an den Murtensee – mit vielen Zusatzschlaufen und Trainingshöhenmetern. Mittagshalt inkl. baden im Murtensee gehörten zu dem Ausflug dazu.
Am Dienstag marschierten wir auf den Niesen. Ein Kollege (Merci Dänu) empfahl uns einen etwas weiteren aber schöneren Weg. Leider hatte es etwas Nebel, aber teilweise hatten wir auch eine tolle Aussicht. Und wir entdeckten auf dem Weg in unmittelbarer Nähe zwei Schneehühner – ob sie für oder gegen das neue Jagdgesetz demonstrieren wollten?  Tabea war deutlich schneller unterwegs als Dinu, sogar wenn sie Julia trug. Dinu fands dann auch anstrengend und fand, so hart wie in dieser Woche habe er schon lange nicht trainiert. Tabea hingegen fand, sie sei am «usplöuschle», sie starte nun bald in die Trainingspause und trainiere darum nur noch locker.
Mittwochs gings dann ruhiger zu und her, wir besuchten mit Dinus Eltern den Seeteufel. Wir hatten ihn als Tierpark mit ein paar Attraktionen im Kopf, stellten aber fest, dass es ein grosser Rummelplatz mit ein paar Tieren ist. Julia hatte aber Freude an all den Tieren – und an den Dreirädern, die überall umherstehen. Da das Wetter nochmals so schön war, badeten wir danach nochmals im Bielersee.
Danach waren die Ferien bereits wieder zu ende. Am Samstag hatten wir am Abend Besuch, Tabea war am Mittag im Schwimmtraining und Dinu absolvierte mit Julia eine Joggingrunde. Am Sonntag organisierten wir für den Inline Club Mittelland eine Wanderung auf den Weissenstein. Da die Weissensteinbahn aber wegen Sturm (Böen mit über 100km/h) geschlossen war, beschlossen wir, dass es vielleicht besser wäre, nicht bis auf die Anhöhe zu wandern und verlegten den Wanderausflug kurzerhand nach Lommiswil. Ab dort wanderten wir auf die Schauenburg und nach einer leckeren Stärkung wieder zurück.
Fotos gibts in der Galerie.

 

 

Dieses Wochenende wäre ich am Ventoux-Man-Triathlon...

verfasst von Tabea am 20.09.2020
Dieses Wochenende wäre ich am Ventoux-Man-Triathlon gestartet. Wir verzichteten auf die Anreise, weil das Ziel des Ventoux-Man in einem Gebiet ist, wo wir danach in die Quarantäne gehen müssten.
Dann kam halt alles anders. Ein Kollege entdeckte ein Rad-Brevet von Audax Schweiz. Hier die Erklärung, was Audax ist:

Ich überlegte schon einen Moment, ob ich wirklich nochmals so eine lange Radfahrt machen wollte… Am Mittwoch entschied ich mich dafür. Den Kollegen freute es - und ich hatte Freude, mich endlich entschieden zu haben. Und Dinu freute sich, dass nun endlich Klarheit herrschte!
Der Start war auf 04:00 angesetzt. Ich war bereits um 03.20 vor Ort, da es noch ein Frühstück gab. Zuvor musste ich meine Brevetkarte abholen und mein Rad wurde kontrolliert. Gemeldet waren 60 Leute (3 Frauen), welche auf 2 Startblocks aufgeteilt waren. Der 1. Startblock war um 04.00, 2. Block um 06.00.
Ich ass danach mit ein paar anderen Ultracycler Zmorge. Ich erfuhr von denen, was die schon alles für 1000km Brevets/Rennen gefahren seien… Dann kam ein Engländer an unseren Tisch. Der eine fragte, wann er von Zürich losgefahren sei für hier her. Er erwiderte, dass er um Mitternacht losgefahren sei. Ich fragte mich dann…. Warum um Himmelswillen fährt der Typ um Mitternacht los, wenn der Start um 04.00 ist. Von Zürich nach Luterbach hat man jetzt nicht mehr als eine Stunde…. Ein paar Minuten später wurde mir erklärt, dass er mit dem Rad!!!! nach Luterbach gefahren sei und nun die 400km fahre und danach wieder Heim fahre! Meine Augen fielen fast aus dem Kopf….. Einige, die aus Bern kamen, waren auch mit dem Rad angereist. Ich mochte mich daran erinnern, dass auf der Homepage unter Anreise stand: Bitte reist mit dem RAD an!!! Jetzt wusste ich, dass dies ernst gemeint war…. Unglaublich!!!!!
Um 03:50 gabs ein Minibriefing und dann hiess es, man könne starten. Doch gestartet wurde wohl erst 2min später. Ich stand auch dort in der Menge und fragte mich, warum niemand geht… Ich wäre am liebsten losgespurtet, aber das hätte sich wohl nicht gut gemacht, zudem ich dann vom Pulk sowieso bald wieder eingeholt worden wäre… das wäre mir dann zu peinlich gewesen. Also wartete ich brav, bis die ersten losrollten. Dieses Brevet war kein Rennen! Das Ziel war das Ziel. Es gibt keine Rangliste. Jedoch wurde mir erklärt, dass jeder versucht, so schnell wie möglich im Ziel zu sein – aber es sei kein RENNEN. Wir fuhren durch Biberist nach Lohn. Die Gruppe war mit ca. 14 Leute recht gross. In den Quartieren fühlte ich mich sehr unsicher. Man fuhr doch recht schnell, auch teilweise über Rechtsfortritt-Strassen. Und dann war noch das Thema Katzen…. Ich wollte gar nicht überlegen, was passieren würde, wenn eine Katze in unsere Gruppe lief… Dann endlich waren wir im Limpachtal unterwegs. Es ging im Windschatten fast gratis. Wir waren mit 37-40km/h unterwegs, mein Puls war tief. Ich rollte mit. Es war dunkel, ich machte mir oft Gedanken über die Tiere in der Nacht, welche einfach so auf die Strasse springen könnten. Ich hoffte einfach, dass das Glück auf unserer Seite war. Kurz vor Scheunenberg waren etwa 6 Leute vor mir. Das mag ich nicht, weil ich dann Angst habe, dass jemand hinfällt und ich darüber. Darum fahre ich immer in den ersten drei Positionen. Zu unübersichtlich ist mir dann das Ganze. Ich studierte gerade daran herum, dass hoffentlich jeder vor mir konzentriert fahren würde, auch wenn es dunkel ist, da machte es: RATSCH, BUMM, ein Velo flog durch die Luft, 3 Menschen fielen vor mir zu Boden. An Position 5 fuhr mein Kollege, welcher ein sehr guter Fahrradfahrer ist. Er reagierte unglaublich schnell und konnte ausweichen, ich hinter ihm zog mein Rennrad zur Seite. Lediglich mein Vorderrad wurde durch ihn touchiert und ich fuhr ins Gras. Ohne zu stürzen konnte ich anhalten, dafür zitterte ich am ganzen Körper! Ich sah da einen Mann am Boden liegen…. Er fühlte seine Beine nicht mehr. Er hielt sich auch den Kopf. Ansprechbar war er. Ein anderer gestürzter meinte, er habe das Schlüsselbein gebrochen. Ich stand da, wie bestellt und nicht abgeholt…. Die Ambulanz wurde gerufen. Ich und mein Kollege entschieden uns, weiterzufahren, jedoch verzichteten wir auf weiteres Gruppenfahren. Wir hatten zu grosse Angst davor, dass so was nochmals passieren würde. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass ein Dachs schuld war der in die Gruppe gelaufen war. Im Ziel erfuhren wir dann, dass sich der Radfahrer den Oberschenkel gebrochen hatte, mit dem Kopf und dem Fühlen sei aber alles wieder in Ordnung. Es handelte sich um den Engländer, welcher von Zürich nach Luterbach gefahren ist. Übrigens wäre das der Schnellste gewesen, liess ich mir sagen. Der sei irre schnell.

 

Mein Kollege und ich fuhren dann wie vorgegeben nach Neuenburg. Dort gabs einen tollen Anstieg zum Creux du Van. Dieser war recht steil. Ca. 5km mit über 13%! Im Wald des Creux du Van, wo wir um 07:00 waren, hörten wir Techno-Musik. Eine Wald Technoparty war also noch im Gange. Die waren dort hatten wohl so ihre Glücksgefühle, wie wir auch, aber wir waren im High dank Adrenalin – und die Partygänger? Wir mussten unterwegs 7 Checkpoints anfahren, bei jedem Checkpoint mussten wir ein Wort notieren. Beim Creux du Van mussten wir zu Fuss noch 15min zum Checkpoint laufen. Sie wollten uns die tolle Aussicht zeigen…. Dann gings über den Jura bis nach Pontalier, auf dem Streckenteil regnete es nun. In Pontalier, bei km 140, machten wir einen Boulangerie-Halt. Danach rollten wir an den Doubs und dem entlang. 180km waren wir in Frankreich unterwegs durch wunderschöne Gegenden, ich staunte nur noch. Ausserdem waren wir auf den 400km fast zu 80% nur auf Nebenstrassen, welche nicht befahren waren oder auf Radwegen unterwegs. Die Organisatoren überlegten sich definitiv etwas bei der Streckenplanung. Ab km 313 waren wir wieder in der Schweiz. Eigentlich hätten wir um 20 Uhr im Ziel sein wollen. Ich merkte aber, dass wir das nicht schaffen würden, obwohl unser Kilometerschnitt über 27km/h betrug. Zuviel Zeit verloren wir beim Massensturz und bei der kurzen Wanderung zum Creux du Van. 3 kleine Pausen legten wir dann auch noch ein. Somit vergingen über 2h mit Pausen, wandern oder warten…. Fast die ganze Zeit in Frankreich hatten wir eher starken Gegenwind, was das Ganze noch etwas härter machte. In der Schweiz legte sich dann endlich der Wind. Via Delemont gings nach Balsthal und dann retour nach Luterbach. Kurz nach 21 Uhr waren wir dann im Ziel und erst noch als die Ersten…..  Mir ergingen diese 400km sehr gut. Ich hatte zwar ein paar Mal eine kurze Krise, als ich mir überlegte, dass es noch lange dauert, aber irgendwie verflogen die Krisen immer wieder. Die Strecke war einfach genial. Die 4300 Höhenbeter merkte man kaum. Da wir auch 3x bei einer Tankstelle/Bäckerei angehalten hatten, konnte man sich auch immer gut mit Energie versorgen. Daher hatte ich auch nie ein Energieloch und ich konnte immer gut in die Pedale treten. Unterwegs, also bei km 250, haben wir einen weiteren Teilnehmer eingesammelt. Wir fuhren dann mit ihm. Er erzählte uns von diversen Brevets, die er gefahren war. Zum Beispiel von dem Paris-Brest-Paris (über 1000km). Dies sei ein legendäres Brevet. Man hat eine gewisse Anzahl Stunden Zeit bis ins Ziel. Es reichte ihm auch für ca. 4h Schlaf. Oder dann hätte er letzte Woche ein Brevet gemacht, wo er durch alle 26 Kantone der Schweiz fahren musste – Streckenwahl frei. Oder von dem Rennen: R.A.C.H (Race across Switzerland). Ich erfuhr da Sachen…. Er sagte auch, dass sich die Leute klar von Rennen/Wettkämpfen distanzierten, deshalb fahren sie auch Brevets. Jeder fährt so schnell er kann, aber es gibt keine Rangliste. Ich merkte schnell, dass dies alles Leute sind, welche Stunden um Stunden auf dem Sattel sitzen und kaum kaputt zu machen sind. Sie fahren einfach, Pedalumdrehung um Pedalumdrehung…. Die meisten halten auch die Pausen sehr kurz – sie machen die Pausen auf dem Rad… also während des Fahrens. Ich stoppe jetzt mal, ich könnte noch viel erzählen…. Jedenfalls war das ein weiteres Highlight für mich, so zum Saisonabschluss! Und ich bin gottenfroh, ist mir nichts passiert. Dieser Sturz mit dem Dachs geistert noch heute in meinem Kopf herum….

...Politik....

verfasst von 13.09.2020, von uns Beiden

Die letzte Woche hatte es aus verschiedenen Ansichten in sich. Einerseits fuhren wir das Training wieder etwas hoch, anderseits lief auch sonst eher viel. Doch schön der Reihe nach.

 

Am Dienstag war Tabea mit ihrem Vater auf einer Velotour. Diese führte sie von Göschenen via Gotthardpass nach Locarno und anschliessend durchs Centovalli nach Domodossola. Da kamen 155km und 2400hm zusammen.

 

Am Samstag wiederholten wir das Intervall-Lauftraining von letzter Woche. Nur fuhr Tabea diesmal 2h Rennrad zuvor. Erstaunlicherweise lief es Tabea besser wie letzte Woche. Vielleicht lags am Velotraining zuvor oder sie war besser erholt.

 

Am Sonntag stand die alljährliche Tour du Lac vom Inline Club Hotwheels auf dem Programm. Bei dieser Tour werden bis zu 75km in einem weiten Bogen rund um den Bielersee auf den Inlines zurückgelegt. Bei traumhaftem Wetter genoss Dinu das Rollen durch die Landschaft. Anschliessend gabs ein tolles Fisch-Salat-Dessertbuffet in Schaffis am Bielersee. Tabea und Julia kamen mit dem Rennrad + Anhänger dorthin.

Das war die sportliche Seite der vergangenen Woche.

 

Das warem Spätsommer-Wetter genossen wir auch badend - wir waren sehr oft im Moossee und einmal auch im Bielersee.

Auf der politischen Seite erfuhren wir, dass ab diesem Montag weite Teile Frankreichs auf der Quarantäneliste des BAG’s stehen. Darunter fällt auch das Gebiet um den Mont Ventoux. Dort hätte Tabea nächsten Samstag einen Triathlon absolviert. Natürlich werden wir jetzt nicht dort rausfahren, wir wollen dieses Risiko nicht eingehen. Nun sind wir am schauen, was wir stattdessen aushecken und anstellen können.....

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Chli weniger Sport drfür Tierpark und Geburi

Verfasst von Tabea am 6.9.2020

Die vergangene Woche lief sportlich gesehen nicht viel. Tabea erholte sich von den Strapazen vom Cancellara Rennen. Sie ging 2 x locker schwimmen und 1x kurz laufen. Erst diesen Samstag, also nach über einer Woche, machte sie wieder eine längere Velotour nach Neuenburg, Val de Travers, Vue des Alpes und über den Chasseral. Da kamen 140km und 2500hm zusammen.
Dinu hingegen war mit Julia im Tierpark in Langenthal, um die Tiere zu bestaunen. Sie hatten bereits während der Woche versucht, im Dällhölzli Tiere zu bestaunen. Da war aber der Streichelzoo geschlossen und bei den ersten Tieren, den Pelikanen, trafen sie Bekannte an. Mit denen plauderten die Beiden eine Stunde und kehrten wieder zurück. In Langenthal kam aber Julia auf ihre Kosten – sie hatte eine riesen Freude an den Tieren!
Am Abend trafen wir uns dann am Bielersee, wo wir den Abend in einem unseren Lieblingsrestaurant ausklingen liessen. Am Sonntag gabs dann eine etwas härtere Laufrunde. 2x (2km im Halbmarathontempo, 2km im 10km-Wettkampftempo)...
Langweilig wars uns aber nicht, wir hatten z.B. Julias ersten Geburtstag zu feiern. Wahnsinn, wie schnell dieses erste Jahr verging.
Das war unsere Woche. Die folgende Woche wird sicherlich wieder mehr trainiert.

 

 Foto gibts in der Galerie

Chasing Cancellara

Verfasst von Tabea am 30.8.
Bereits stand das 2.
Rennen von «Chasing Cancellara» vor der Tür. Dieses Mal war die Strecke noch happiger wie neulich von Bern nach Andermatt. Die Strecke sollte von Zürich nach Zermatt führen, dabei wurden insgesamt 280km und 6300hm zurückgelegt.
Ich fühlte mich die ganze Woche nicht sehr gut. Bereits vor dem Weissenstein Lauf hatte ich Probleme mit meinem Magen/Darm. Ich hatte zwar weder Durchfall noch musste ich erbrechen. Dennoch schmerzte es in der Magen-Darm Gegend und ich fühlte mich sehr müde. Wie ihr gelesen habt ist mir daher der Weissensteinlauf nicht sehr gut gegangen. Danach war für mich klar, ich setze nun alles auf die Karte Regeneration, denn ich wollte unbedingt am Radrennen starten. Am Dienstag hatte ich das Gefühl, dass es besser gehe, daher ging ich kurz aufs Rad. Ich merkte aber sofort, dass ich doch noch nicht so fit war. Daher pausierte ich am Mittwoch auch wieder. Am Donnerstag, als ich aufstand, war das komische Gefühl im Bauch wieder verstärkt vorhanden. Das Rennen startete aber bereits kurz nach Mitternacht. Ich überlegte kurz, nicht zu starten. Trotzdem entschied ich mich dann dafür, mal nach Zürich zu gehen. Um 16.30 war ich in Zürich, um 19Uhr hatte ich bereits gegessen und ich legte mich im Hotel nochmals hin. Mit Schlafen war natürlich nichts. Erst kurz nach 22 Uhr konnte ich noch 1.5h schlafen. Um 00:30 stand ich auf, ass ein Brötli und ging zum Startgelände. Ich hatte das Gefühl, dass es mir etwas besser ging. Um 01.26 folgte mein Startschuss. Es wurde wiederum in 4er Gruppen gestartet. Die ersten 80km führten von Zürich via Sursee nach Schüpfheim. Diese ersten 80km gingen mir erstaunlich gut. Auf den ersten 30km war Windschattenfahren erlaubt. Jedoch hatte ich selten Jemanden, dem ich hinterherfahren konnte. Bei km 80 hatten wir bereits 1600hm in den Beinen. Dann gings hoch auf den Sörenberg. Und dann fings an. Mir war plötzlich sehr übel und ich hatte Bauchkrämpfe. Ich versuchte tapfer weiter zu essen und zu pedalen. Oben auf dem Glaubenbielenpass angekommen war es bereits wieder hell. Die Abfahrt war wunderschön – Morgenrot und eine wunderschöne Sicht auf den Sarnersee gabs zu bestaunen. Die Auffahrt auf den Brünig fand ich nicht lustig. Mein Bauch schmerzte mir sehr. In Innertkirchen gabs einen Verpflegungsposten mit Bouillon. Ich trank davon und hoffte, dass es mir danach bessergehen würde. Ich startete zum Grimselpass hoch. Die Bauchschmerzen legten sich etwas – immerhin bis zur Staumauer hoch. Dann begann alles wieder von vorne mit Übelkeit und starken Bauchschmerzen. Ich war froh, als ich oben auf dem Pass ankam. Dort gabs wieder einen Verpflegungsposten, wo ich mich mal hinsetzte. Essen ging nichts runter. Ich wartete ein paar Minuten. Es besserte kaum. Ich überlegte, was ich nun tun sollte. Aufgeben auf dem Grimselpass? Jetzt, wo es bis nach Visp runtergehen würde? Nein, das kann doch nicht wahr sein… Daher setzte ich mich wieder aufs Rad für 500m, wo ich erneut einen Stopp einlegen musste, weil die Bauchkrämpfe zu stark waren. Nach weiteren geschätzten 5 Minuten Pause versuchte ich es erneut. Ich rollte dann bis Ulrichen runter, wo der nächste Verpflegungsposten mit Bouillon war. Auch dieses Mal half mir dieses Getränk und linderte meine Schmerzen. So konnte ich einigermassen weiterrollen das Goms runter. Schnell war ich nicht mehr unterwegs. Es war ein stetiges Abwäge zwischen pedalen und Beine hängen lassen. Kurz nach Visp legte ich einen Tankstellenstopp ein. Ich hatte null Appetit, aber ich wusste, dass etwas runter musste. So kaufte ich mir 2 Dosen Cola (kein Zero!) und einen Spinatstrudel, welchen ich mir draussen am Boden sitzend runter drückte. Die Belohnung war dann, dass ich die nächsten 20km Richtung Zermatt weniger Schmerzen hatte und wieder besser fahren konnte. Bis nach Zermatt zog es sich sehr lang hin. Ab Visp waren es noch 35km und 1000hm – nicht gerade wenig, wenn man sich nicht mehr gut fühlte. Aber irgendwie kam ich hoch, Pedalumdrehung um Pedalumdrehung nährte ich mich dem Ziel Zermatt. Dinu und Julia standen dann plötzlich auch noch an der Strecke. Sie waren an diesem Tag von Bern nach Zermatt angereist und konnten mich kurz vor Täsch noch anfeuern. Das war echt der Hammer meine beiden Liebsten wieder zu sehen, nach solch einer Tortour…. Nach ca. 12h55min kam ich dann in Zermatt an, völlig kaputt und müde. Ich konnte mich in diesem Moment gar nicht mehr freuen, dass ich es geschafft hatte – zu müde war ich. Dass ich 4.wurde, freute mich einerseits, anderseits hatte ich auf Platz 3 nur 10min verloren, was ich wahrscheinlich ohne meine Bauchbeschwerden geschafft hätte. Aber ja, es ist wie es ist, an diesem Tag konnte ich froh sein, dass ich finishen konnte, und ich bin auch stolz darauf, dass ich es durchgezogen habe. Mental bin ich mittlerweile recht stark. Vor ein paar Jahren hätte ich auf dem Grimselpass aufgegeben. Dieses Mal konnte ich mir aber den Zieleinlauf in Zermatt dagegen heben, was so stark wirkte, dass ich mich bis ins Ziel schleppte. Jetzt ist mal Erholung angesagt. Die nächste Woche trainiere ich sehr wenig. Sehr wenig heisst, mehrere Ruhetage und vielleicht mal 1h Rad, 45min Laufen und 1x Schwimmen. Wobei, am Sonntagnachmittag, als Dinu von seinem Helfereinsatz am Inlinerennen «Mittelland rollt» (von 8 bis ca. 15:30 bei strömendem Regen draussen, teilweise ohne Bewegung als Streckenposten) zurückkam, ging ich bereits wieder schwimmen – draussen versteht sich!

 

E Sach vo es paar Sekunde wenn ned sogar Hundertschtu.....

verfasst von Dinu am 24. August 2020

Am Freitagabend starteten wir am Heartbeatrun in Bern. Das Ziel: 920m so schnell wie möglich zu rennen. Die Strecke startete flach, der Aare entlang, danach den Aargauerstalden hoch. Man konnte, coronabedingt, mehr oder weniger starten, wann man wollte. Das war ideal für uns, so konnte zuerst Tabea starten, während Dinu mit Julia am Streckenrand zuschaute, danach umgekehrt. Das Rennen war sehr kurz und dementsprechend hart.

Man muss sich vorstellen, Dinu startete über 45min später, aber die Zeiten im Ziel waren unglaublich: Tabea: 4:02:1, damit auf Rang 3 ihrer Alterskategorie (0,1 Sekunde vor Rang 4!), Dinu mit 4:01:7 – wir lagen also 0,4 Sekunden auseinander! Weniger als eine halbe Sekunde! Beide ärgerten sich etwas, es nicht unter 4Minuten geschafft zu haben.

Tabea hatte sich aber etwas müde und unwohl gefühlt, wir gingen aber davon aus, dass dies mit der Velotour zusammenhängt, die sie am Nachmittag (mit Julia im Anhänger) absolviert hatte.

Am Samstag genossen wir einen Ausflug nach Luzern – nach Tabeas Schwimmtraining. In Luzern hatten wir, mit Dinus Eltern, eine Rundfahrt auf dem Vierwaldstättersee inkl. einem leckeren Nachtessen gebucht. Ein großartiges Erlebnis. Julia, die Wasser sehr liebt, war begeistert, sie staunte ab dem vielen Wasser, den Wellen, der Umgebung und dem Antrieb des Dampfschiffes.

Tabea quälten diffuse Bauchschmerzen und Kopfweh, aber zum Glück nicht heftig. Wir übernachteten dann gleich bei Dinus Eltern in Zuchwil, denn am Sonntag wollten wir am Weissensteinlauf in Solothurn starten.

Beim Weissensteinlauf wurden bei der Ankunft im Startgelände Masken verteilt, welche bis zum Start (Ausnahme: Warmlaufen) getragen werden mussten, die Startenden (ca 450) wurden in 10 Blöcke eingeteilt (Tabea startete 10:10, Dinu 10:15), welche dann in Minigruppen von 5 Läufern alle 5 Sekunden losgeschickt wurden. Nach dem Start gabs Boxen, wo die Masken weggeworfen werden konnte – perfekt durchdacht und organisiert!

Tabeas Bauchschmerzen waren etwas stärker geworden, Dinu fand, das sei wohl die Nervosität.

Die Strecke war wunderschön, sie führte durch die Vernaschlucht/Einsiedelei, teilweise über die geteerte und sehr steile Bergstrasse, über viele Kieswege und schöne Singeltrails. Es hatte aber erstaunlich viele Bergabpassagen, eine, recht steile, führte auf einem unebenen Weg ab der Röti hinunter zum Kurhaus, gefolgt von einem kurzen Schlussaufstieg. Auf den 14km. mussten aber 1'000 Höhenmeter aufwärts zurückgelegt werden!

Tabea hatte von Anfang an einen sehr hohen Puls und fühlte sich sehr unwohl. Bereits bei km 2 überlegte sie sich kurz, aufzugeben. Sie kämpfte sich aber hoch auf den Berg und war dort frustriert, dass sie über 3min langsamer war wie bei der letzten Teilnahme. Dinu hingegen liefs rund, aber wie zwei Tage zuvor ärgerte er sich über ein paar Sekunden – 1:30:06:8 zeigte die Zeit an. Er hätte also 7 Sekunden schneller rennen müssen um unter 1h 30min zu bleiben. Er war aber mit seiner ersten Teilnahme zufrieden.

Den Tag liessen wir zuerst bei Gelati, danach mit einem Ausflug ins Attisholz (inkl. baden) ausklingen. Tabeas flaues Bauchgefühl verschlimmerte sich aber, sie hatte im Verlauf des Tages weder Lust auf Cola Zero, Salat, Gemüse, Obst noch nach Süssem. Dabei liebts sie all das, nach einem Lauf sowieso.

Nun hoffen wir, dass sie sich bis am Freitag gut erholt, denn dann steht das Radrennen Chasing Cancellara Zürich-Zermatt über den Glaubenbiehlen, Brünig und Grimsel auf dem Programm.

 

Martin Ruegge und Tabea Zimmermann

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Chris Herzog - unser Hochzeitsfotograf
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