Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

Willkommen auf der Homepage von Tabea und Martin "Dinu" Ruegge. Wir sind ein sportliche Paar, das immer unterwegs ist. Mehr über uns findet ihr in den verschiedenen Menupunkten - einfach links darauf los klicken!

 

Hier auf der Frontseite präsentieren wir Euch immer den aktuellsten Bericht über unsere sportlichen Herausforderungen und zeigen Euch neue Fotos.

Etwas ältere Artikel (etwa 2-3 Monate alt) findet Ihr jeweils unter Aktuelles. Aber auch ein Blick in unser Archiv lohnt sich immer.

 

Der Gigathlon war in jedem Jahr einer der Saisonhöhepunkte. Aus diesem Grund haben wir Ihm auch etwas mehr Platz auf unserer Seite gewidmet: Unter Gigathlon  findet Ihr alle  Berichte rund um den Anlass.

 

Martin "Dinu" Ruegge arbeitet als dipl. Ernährungsberater HF. Seine berufliche Homepage findet Ihr unter www.erb-monbijou.ch

Einige Fotos unserer Hochzeit findet Ihr als Präsentation hier: http://chris-herzog.ch/galleries/hochzeit_td/ .
Es lohnt sich, wenn Ihr Euch ein paar Minuten Zeit nehmt, es hat viele wunderschöne Fotos, hoffentlich auch eines von Euch? Zuerst die vom First-Look, aber auch von der Kirche, dem Apéro,....... Fotos zum anschauen als Galerie findet Ihr auch in unserer Rubrik "21.5.2016-Hochzeit".

Valentinstag & CO

 verfasst am 20.2.2017 von Dinu

14.2., Valentinstag, der Tag, an dem verliebte Päärchen durch wunderschöne Gegenden spazieren und lauschige Plätzchen aufsuchen. Erst recht, wenn wie in diesem Jahr die Sonne scheint.

Auch wir machten einen schönen Spaziergang der wunderschönen Aare entlang – im Tempo von ca. 6min/km. Also locker, dass man schön plaudern konnten. Unterwegs waren wir zu dritt, Michael war mit von der Partie. Danach gings zu den lauschigen Plätzchen und Gassen von Bern. Konkret auf die Münster-, die Frick- und die eine dritte Treppe. Aber nicht zum Flanieren – zum fast zusammenbrechen! Zusammengebrochen sind wir zwar auch wegen weichen Knien, aber halt doch nicht ganz typisch. Die Münstertreppe gings zuerst einmal „locker“ hoch, dabei jeden Treppentritt benutzend. Danach jede 2 Stufe benutzend zügig hoch. Beim 3. Mal schneller wie beim 2. Und beim 4. Mal so richtig Vollgas! Oben angekommen wurden die gebrauchte Zeit verglichen – wen wir wieder sprechen konnten!

Danach das ähnliche Spiel bei der Fricktreppe, 3x hoch bis die Beine brennen und die Lunge schmerzt. Hach, wie spürten wir unsere Herzen klopfen……

Danach gabs noch eine dritte Treppe, da rasten wir auch noch 3x hoch! Und wie wenn das nicht genug gewesen wäre, fanden wir auf dem Heimweg auch noch 2 Treppen, die wir je 1x hochrannten! Dinus Muskelkater reichte bis und mit Samstag!!!

Den Puls am höchsten brachte Dinu aber, als die Autos auf einer Kreuzung von links nicht mehr fuhren, weil ihre Ampel rot zeigte, dafür die von halblinks angebraust kamen, während seine Frau mitten auf der Kreuzung stand, weil sie nur auf die links geschaut hat und bei rot losmarschiert war........

Mittwochs war er gleich nochmals joggen, und wie wenn es der Leiter der Runninggruppe gewusst hätte – die Runde führte über eine lange Treppe – zum Glück nur 1x!

Am Mittwoch posteten alle auf Facebook: Der Frühling ist da! Ich bin ready für den Frühling! Geniesst ihr auch das T-Shirtwetter? Dinu fuhr am Donnerstag trotzdem mit Handschuhen mit dem Fahrrad zu Arbeit und fand nach der ersten Abfahrt: «Der Winter ist zurück!!!»

Am Freitag wurde es dann gruselig – wir besuchten eine gespenstische Führung durch Bern! Wir lernten diverse gespenstische Figuren kennen - danach verschwand Dinu. Ok, er tauchte an einem Konzert in Solothurn wieder auf, während Tabea mit ihrer Mutter ein leckeres Abendessen genoss. Dinu übernachtete in Solothurn und tauchte erst am Samstag wieder auf! Auftauchen im wortwörtlichen Sinn, er kam ins Schwimmtraining des 3athlon-Clubs. Sein Kater fiel nicht auf – so langsam, wie Dinu eh schon schwimmt, da merkt man nicht, dass er ausnahmsweise nicht so fit ist :-). Wobei, böse Zungen munkeln, dieses Mal habe er eher Energie gegen oben (nicht ertrinken) als gegen vorne eingesetzt….

 

Die anschliessende Biketour mit Tabea war dann deutlich härter für ihn. Denn statt wie vereinbart 1-1,5h biken wurden es dann plötzlich 2h Rennvelo inkl. einem Pass! Ok, der Möslipass ist weniger als 600müM, aber immerhin! Unsere Tour kurz zusammengefasst:

 

Die Sonne schien brutal und hell,

Dinu mit Kater empfand dies als zu grell,

Tabea hingegen fand das sensationell,

sie fuhr wie immer brutal schnell,
im Kreisverkehr sogar fast kriminell,

Dinu gings dabei alles andere als well,

es war für ihn eine Tortour – like Hell!

 

Danach gabs einen gemütlichen Samstag – ok, noch etwas putzen, kochen, aufräumen für den Besuch am Sonntag.

Sonntagmorgen waren wir kurz nach 8:00 in Thun – und das freiwillig! BigFriends hatte einen Anlass organisiert, an dem wir teilnehmen wollten. Es ging darum, dass man als 2er-Team den Thunersee umrunden sollte. Dabei sollte man abwechselnd rennen und Velofahren: Die ersten 2km rannte Tabea und Dinu fuhr mit dem Velo, danach wechselten wir und Dinu rannte während Tabea radelte.

Dinu hatte die ersten 10km Mühe und hatte teilweise mehr als 6min pro km., während Tabea etwa 4:30min brauchte! Dinu schwört, dass es daran lag, dass sein Blutzucker die letzten 1,5 Tage völlig unkontrollierbar war und am Start des Anlasses viel zu hoch gewesen sei. Tabea hat eher das Gefühl, dass er etwas trötzelte. Denn er hatte auch schon so Bike&Run-Touren vorgeschlagen, die Antwort lautete: «Weisch wie langwilig, do chunt me jo i ke Rhythmus ine, de schlofsch doch fasch i ufem Velo, chunsch ned vorwärts, esch ned effizient, de jogge mer doch gschider beidi, de bruche mer nume haub so lang…….» Und jetzt plötzlich ist es etwas, wofür man vor 7:00 aufstehen sollte? Aber er schwört, dass er keine Sekunde daran gedacht hat!

 

Bei traumhaftem Sonnenschein wurden die Temperaturen nach und nach etwas wärmer – bei den ersten Einsätzen fror der Velofahrer noch fast ein. Da sehr viele Teams unterwegs waren, sah man immer wieder andere Sportler – unter anderem auch die 5, welche die 48km ALLEINE zurücklegten!

Einer der Höhepunkte in Dinus Augen: Es geht abwärts, auf der schattigen Seite des Sees, wos noch so schön kalt ist, das Trottoir hat von der Nacht eine leichte Reifschicht, es ist glatt. Tabea rennt (vollgas wie immer, Dinu der Angsthase hätte in so einer Situation sicher abgebremst), kommt ins Rutschen, weicht aus, stolpert vorwärts und hat während etwa 5 Schritten keinen Halt! Dabei flucht sie laut vor sich hin. Als sie wieder festen Boden unter den Füssen hat und nicht umgefallen war meint sie: «Mist, mein Tempo pro Kilometer ist nun völlig zerstört!» Genau, andere wären froh, dass nichts passiert ist……

Dinu erholte sich zum Glück noch von den Blutzuckerkapriolen und konnte sein Tempo immer wie mehr steigern, den letzten Kilometer legte er tatsächlich noch unter 4min 30s zurück – also über 1,5min schneller als den ersten. Tabea konnte ihr hohes Tempo länger durchziehen als geplant. Sie wollte eigentlich nach der Hälfte reduzieren, musste dann aber nur etwa die letzten 4km etwas langsamer laufen – aber auch nur etwa 10sek langsamer pro Kilometer.

Nach einer Dusche, leckerem Mittagessen und einem Spaziergang mit Fotohalt (siehe Galerie) gings nach Hause, kochen. Wir hatten Dinus Betreuerteam für am 100er eingeladen. Nach Bike&Run gabs dann noch essen&diskutieren.

Ein paar Bilder gibts in der Galerie.

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Buntes Allerlei

verfasst von Dinu am 12.2.2017

Die letzte Woche verlief grösstenteils eher ruhig.  Einziges Highlight war der Trainingslauf von Biel nach Aarberg am späten Dienstagabend, welcher im Rahmen der Vorbereitungstrainings für den 100er durchgeführt wurde. Dinu fands informativ und hat unterwegs neue Ideen erhalten.
Am Freitag reiste Tabea mit einem Kollegen nach Zürich, um im Schwimmkanal sich von allen Seiten filmen zu lassen und mit guten Tipps zur Verbesserung ihrer Schwimmtechnik zurück zu kommen. Wenn sie die alle umsetzt, wird sie bestimmt 3 Minuten schneller pro 50m J.
Sie fand, das wäre auch mal etwas für Dinu. Der weigert sich aber und fand, er kenne die Kommentare jetzt schon: Komm raus aus dem Wasser und probiere es mit Mandala-malen, Topflappenstricken oder Kreuzworträtsel lösen, aber schwimmen ist nichts für Dich!
Am Samstag besuchte Tabea in Zürich einen Vorbereitungskurs für ihren Einsatz als Rennvelo-Tourenguide in Cambrils im April.
Dinu hatte zu Hause ein dichtgedrängtes Programm – Bettwäsche wechseln, waschen, abwaschen, Haus putzen, einkaufen und dann um 10:00 mit dem Fahrrad nach Bern fahren, um per Zug nach Olten zu gelangen. Dort hielt er einen Vortrag über Ernährung bei Cross-Fit-Sportlern, um danach nach Bern an eine Sitzung zu reisen, während draussen die Sonne verführerisch schien.
Auf Sonntag freute sich Dinu, er wollte ausschlafen, dann auf eine Biketour mit Tabea um danach mit seinem Götti-Mädchen die Schlittschuhbahn in Zuchwil unsicher zu machen. Doch der Traum platzte am Dienstag -Plupp. Whatsappnachricht von Tabea: «Am Sonntag gibts eine 2stündige Spinning Lektion von Bigfriend mit anschliessendem Lauftraining – was meinst Du dazu?». 2min. später: «Wärst Du dabei, Start um 9:30 in Münsingen!» Plupp, Traum zerplatzt! 2min später: «Darf ich Dich anmelden?» Dann per Facebook: "Hast Du meine Nachricht wegen dem Spinning mit Longjogg gesehen? Soll ich Dich anmelden?" Kurz darauf per Mail: «Ist ok, wenn ich Dich für das Sonntagstraining anmelde?»
So wurde nichts mit dem Ausschlafen, stattdessen fuhren wir 8:45 los! Die beiden Spinning-Lektionen waren kurzweilig und bald darauf waren wir in unterschiedlichen Laufgruppen (Tabea in den schnelleren, Dinu bei den gemütlicheren und geselligen) unterwegs. Dinu war dann nach einer Stunde zurück und hatte genug, Tabea war deutlich länger unterwegs.
Den Nachmittag verbrachte Dinu dann auf der Eisbahn während Tabea von der Spinninglektion am Morgen angeregt war und eigene Spinninglektionen am Computer zusammenstellte.

 

 

Tabea im Fitforlife

verfasst von uns beiden am 5.2.2017

"Jetz geits de öpfe zwit!!" Da sitze ich am Morgen gemütlich auf der Toilette, blättere durch die neuste Ausgabe des Fitforlife-Magazins (DAS Magazin, wenns um Ausdauersport geht) und da blickt mir meine Frau entegegen. Sowas geht nun wirklich nicht. Die hat doch nichts in unserem Badezimmer zu suchen, wenn ich auf der Toilette sitze!

Aber tatsächlich, der Infernotriathlon macht auf einer ganzen A4-Seite des Hefts Werbung für die Austragung 2017 und verwendet, ohne zu fragen, ein Foto von Tabea. Sie nahms mit Humor und fand, es zeige den Triathlon unverfälscht und pur, so wie er ist! Noch völlig durchnässt von der 3.1km langen Schwimmstrecke, mit einem Blick, der deutlich sagt: Auf gehts, nächste Disziplin!

Ansonsten war Dinu oft joggen und Tabea in diversen Disziplinen unterwegs. Dinu hatte in dieser Woche auch einen Leistungstest absolviert, um genauere Angaben zu erhalten, wie er genau trainieren soll. Der Vergleich mit seinem letzten Leistungstest zeigt, dass er deutliche Fortschritte gemacht hat. Dies ist allerdings wenig überraschend, da sein letzter Leistungstest aus dem Jahre 2008 stammt.

Unterlandstafette

Verfasst von uns Beiden am 30.1.
Tabeas Bericht:
Zum 3. Mal starteten wir an der Unterlandstafette in Bülach. Die Disziplinen sind immer die gleichen. Zuerst wird im Schwimmbad 600m geschwommen, danach gibt’s eine kurze Pause, ehe man dann aufs Eis geht, und 1.5km Schlittschuhlaufen muss. Ungefähr 1h später folgt der Handicapstart (Schwimm- und Schlittschuhlaufzeit wird zusammen gezählt, man startet also nacheinander) mit Laufen. 7.5km müssen absolviert werden. Danach Rennrad (31km), Inline (12km), MTB (9km). Das Schwimmen ging mir gut und war zufrieden mit meiner 5s schnelleren Schwimmzeit als im 2016. Dafür war ich auf den Schlittschuhen über 40s langsamer, aber da war auch das Problem, dass das Eis sehr verfahren war. Auch wenn es nur 5min auf den Schlittschuhen waren, brannten die Beine schon mal kurz. Ich startete aufs Laufen ca. 3min vor Dinu. Ich rechnete damit, dass er mich beim Inlinen einholen wird, obwohl er das abstritt. Das Laufen ging mir recht gut. Den ersten Kilometer absolvierte ich viel zu schnell, mein Puls war schon ziemlich im roten Bereich. Da die Strecke aber so kurz ist, lohnt es sich jeweils nicht, den Puls wieder nach unten zu holen, da würde zu viel Zeit drauf gehen. So rannte ich mit einem Durchschnittspuls von 195 ins erste Etappenziel. Ich war 1min10s schneller wie letztes Jahr, was mich sehr erfreute. Dann gings los aufs Rennrad. Ich liess die Handschuhe in der Trikottasche, da meine Hände am Glühen waren. Mit offener Jacke fuhr ich mit dem Rennrad aus der Wechselzone. Ich schaute immer mal wieder zurück, ob nicht ein Rennradfahren kommen würde, welchem ich anhängen konnte. Meine Hoffnung wurde aber immer wie kleiner, so dass ich ab ca. km 6 mich damit anfreundete alles alleine zu fahren. Ich überholte immer mal wieder Rennfahrer, aber die waren alle zu langsam, um mit mir eine Gruppe bilden zu können. Ich ärgerte mich, weil ich letztes Jahr oft in einer Gruppe fahren konnte und so eine recht schnelle Radzeit hinlegen konnte. Natürlich wusste ich, dass ich so langsamer sein werde…. Ist ja eigentlich auch egal, aber man kann halt dann die Zeit nicht wirklich mit der letztjährigen vergleichen. So war es dann auch, als ich mit der fast gleichen Zeit ins Ziel kam wie letztes Jahr. Erstaunt war ich dennoch, dass ich nicht langsamer war… Als ich die Wechselzone mit den Inline verliess, kam gerade Dinu mit einer GRUPPE ins Ziel! Ich dachte mir nur: Super, er hatte wohl Glück…. Und er setzte mich unter Druck, weil er mir schon recht nah auf den Fersen war. Ich wollte nicht, dass er mich einholt, weil er im Vorfeld immer erwähnte, dass er mich nicht aufholen würde… was wäre dann, wenn er mich doch einholen würde?! Ich schaute auf den Inline immer mal wieder zurück, ob er kommt…. Beim Wendepunkt hatte er mich noch nicht eingeholt, aber ich sah ihn entgegenkommen. Er war mir noch näher gekommen. Das Inlinen war eine riesen Tortur. Der Belag war nicht gut, meine Beine brannten bei jedem Anstieg, mein Rücken schmerzte und an der Achillessehne schürfte der Inline, Dinu kam immer näher und ich kam nicht vom Fleck. In allem Ernst, in diesem Moment hatte ich echt Mühe mit meinem Kopf. Ich überlegte mir sogar, aufzuhören, derart demotiviert war ich. Dass ich doch noch 1min schneller war wie letztes Jahr, wusste ich zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht. Als ich dann in der Wechselzone ankam, nahm ich nochmals allen Mut zusammen und wechselte rasch aufs Bike und gab alles. Ich war wütend über mich und meine doofen Gedanken und so drückte ich, was das Zeug hielt, in die Pedale. Ich drückte noch alles aus mir raus, wie es was hätte zu gewinnen gegeben….. Satte 3min15 war ich dann schneller auf dem Bike wie im Vorjahr, was für ein Erfolg! Totkaputt kam ich im Ziel an, Dinu brauste ca. 3min später auch rein. Er hat mich gejagt, die ganze Zeit und mit diesem Druck auszukommen, war nicht so einfach. Insgesamt war ich 6min schneller wie letztes Jahr und damit bin ich mehr als zufrieden!

 

Dinus Bericht:

Freitagabend im Schwimmtraining, da meint unsere Trainerin

zu mir: „Hey, Dinu, schwimmst Du sonst auch oder nur alle 3 Wochen hier am

Freitagabend?“ „Mist, erwischt“ denke ich. Ja, sie hat recht, ich war gerade

das erste Mal im 2017 im Hallenbad….. Wie soll das am Sonntagmorgen an der

Unterlandstafette werden? Im letzten Jahr war ich ein fleissiger Schwimmer, die

Zeit werde ich wohl nicht knacken. Aber da ich mich im Training heute vor allem

beim Rückenschwimmen wohlgefühlt habe, beschliesse ich, immer eine Länge im

Rückenschwumm und eine crawlend zurückzulegen. Und tatsächlich bin ich so nur

20 Sekunden langsamer wie im Jahr zuvor, als ich fit alles crawlend

zurückgelegt hatte. Auch auf den Schlittschuhen war ich heuer langsamer, das

lag aber eher an der Eisbahn – im letzten Jahr durften wir als Erste über das

blanke Eis, in dem Jahr als etwa 20gste über die Holperpiste.

Danach das übliche, verschieben in die Wechselzone, etwas essen, einrichten,

hören, wie Tabea sagt: „Du housch mi sicher ufem Rennvelo scho i!“ und

startklar machen.

Auf der Laufstrecke zahlen sich meine Lauftrainings der letzten Zeit aus, da

bin ich sicher 2min schneller als im letzten Jahr – also hat es sich gelohnt,

mehr zu laufen und weniger zu schwimmen J. Aber ich bin immer noch deutlich langsamer wie

meine Frau.

Auf dem Rennrad habe ich Glück und eine 2er-Gruppe holt mich bei der Hälfte der

Distanz ein. Dank etwas Windschatten (obwohl ich viel Führungsarbeit leiste)

komme ich mit einem Schnitt deutlich über 32km/h ins Ziel und wechsle auf die

Inlines. Kurz vor der Wechselzone kreuze ich Tabea, die mir zuruft: „Jetz

housch mi de grad i!“. Genau, aber zuerst Inlines und Schoner montieren,

Handschuhe wechseln, für ein Foto posieren, etwas essen und trinken und los

gehts. Ich habe schon wieder Glück und finde einen Windschatten. Der andere

Sportler ist zwar langsamer unterwegs als ich, wenn ich aber in seinem

Windschatten bin, kann ich meinen Rücken etwas entlasten und bin wohl insgesamt

doch schneller. Irgendwo kreuze ich Tabea, die ruft: „E weiss noni, ö bis

schaffe!“. „Mist, ob ich hier wenden soll und sie ins Ziel begleiten soll? Obs

ihr so schlecht geht? Was hat sie bloss? Ah, da vorne ist der Wendepunkt, wenn

es ihr ganz schlecht geht, hole ich sie ja bald ein!“ Ich drücke aufs Gas und

hänge meinen Windschatten ab, Tabea sehe ich aber erst in der Wechselzone, wo

sie mit dem Bike losbraust. Es scheint ihr gut zu gehen, zum Glück. In der

Wechselzone informiere ich mich über den Federermatch und düse dann mit dem

Bike los, wo ich nochmals Vollgas gebe.

Im Ziel bin ich sehr zufrieden, weil ich auf allen Strecken Gas geben konnte

und mich recht wohl gefühlt habe dabei. Mein Gefühl bestätigt sich beim Blick

auf die Rangliste, ich (und auch Tabea) waren in allen Disziplinen schneller

wie im Vorjahr - insgesamt war ich 6min schneller als im 2016, wobei die Bedingungen schwer vergleichbar sind!. Mein Rückstand auf Tabea ist von über 6 auf knapp 4 Minuten

geschmolzen – dank Windschatten in 2 Disziplinen und einem doch höheren

Trainingsaufwand in den letzten 1,5 Monaten.

Die Unterlandstafette ist ein echt toller Anlass – bei strahlendem Sonnenschein

sowieso. Vor allem toll ist es, dass viele Breitensportler unterwegs sind. So

habe ich noch auf der 6. Und letzten Disziplin immer mal wieder einen

Teamsportler um mich rum – das motiviert!

Alles güet :-)

verfasst von uns am 23.1.2017
In der vergangenen Woche hatte Dinu an VIER Abenden Sitzungen, Weiterbildungen (1x sogar in Zürich) oder Besprechungen. Trotzdem kam er ab und zu zum Trainieren, in dem wir vor den Weiterbildungen oder vormittags ein Training einplanten. Am einzigen „freien“ Abend gabs dann auch eine 2stündige Joggingtour durch die verschneite Landschaft.
Ein Kollege von uns, den wir vom Gigathlon her kennen, hat im 2017 (und 2018 sowie 19 und 20) ein grosses Projekt vor – er will mit dem Fahrrad mehr oder weniger um die Welt fahren. Darum hatte er am Samstagabend zur Abschiedsparty eingeladen. Da er im Wallis lebt(e), fand die Party auch im Wallis statt. Wir hatten vor, am Samstag früh loszufahren, eine Runde im Schnee biken zu gehen, und dann ans Fest zu gehen. Am Freitagabend fanden wir aber, dass das doch etwas mühsam sei. Wir könnten auch ins Schwimmtraining in Bern (Tabea) oder Joggen gehen (Dinu). Als Tabea am Samstagmorgen dann aufstand, hatte sie die geniale Idee, hier Biken zu gehen, was wir dann tatsächlich und schlussendlich auch taten! Wir starteten im Nebel (s….kalt), kamen an die Sonne (immer noch kalt) und kamen retour in den Nebel. Nach etwa 1h und 20min, nach einer langen Abfahrt, blieb Tabea stehen. „Was machsch jetze?“ fragte Dinu. „Es geit nümme!“ war die Antwort. „Was?“ „Es esch z chaut, mini Finger gheie ab, e cha nümme fahre“ „5min vo deheime entfärnt, ufem Heiwäg????“ „Jo, geit nümme!“. Mit etwas Nachhilfe (Handschuhwechsel, Hände massieren, motivieren) gings dann doch noch.
Die Fahrt ins Wallis, Bezug des Hotels und das Abschiedsfest bei leckerem Fondue, herrlichem Weisswein und angenehmen Gesprächen mit anderen Sportlern gingen dann problemlos, wobei es im Fonduekeller auch nicht gerade warm war…..

 

Am Sonntag wollten wir ursprünglich nach Leukerbad hochrennen. Aber schon wieder stand ein kurzfristiger Programmwechsel an – es sei schattig und kalt in Leukerbad. Also rannten wir einen Bergwanderweg an der Sonnseite des Wallis hoch. Bergwanderweg mit Schnee = Tabea fliegt hoch, Dinu rutscht auf allen 4en zwischenzeitlich den Hang wieder runter – dem Abgrund zu und Flucht vor sich hin…..

 

Wobei, Dinu immerhin Trailschuhe angezogen hatte, Tabea war in den normalen Schuhen unterwegs und zeigte einen spektakulären Sturz.
Da es oft steil hoch ging und man auch runter eher vorsichtig rennen musste, waren wir nicht wirklich zügig unterwegs. Dinus Pulsuhr, die er im Dezember von Tabea bekommen hat, misst Rekorde. Da er bisher als weiteste Strecke 20,5km gerannt war, zeigte seine Uhr am Zielort 2 neue Rekorde an: Weiteste bisher gelaufene Strecke und: Neuer Rekord: Schnellste Habmarathonzeit: 3h 05min – MASCHINE J)))))))
Danach gabs ein leckeres Mittagessen, zusätzlich kauften wir, typisch Tourist, ein herrliches Walliser Roggenbrot und reisten zurück nach Hause.
Achja, am Samstag haben wir noch die restlichen Perufotos aussortiert, Ihr findet sie in der Galerie.

 

Bunt gemischtes

Erstellt von Dinu am 16.1.

Auch in der vergangenen Woche lief einiges. Z.B. am Dienstag drehten wir eine Joggingrunde durch den neuen Schnee, fast 2h lang. Tabea ging danach ins Spinning, Dinu rannte heim! So hatte er über 20km in den Beinen, bei unebenem Untergrund. Mittwochs rannte Tabea aufs Niederhorn, um danach noch ZWEI Kurse in einem Fitnesscenter zu besuchen! Auf dem Weg aufs Niederhorn hatte es so viel Schnee, dass sie enorm viel länger benötigte wie normal. Dinu joggte eine Runde mit dem TV-Bolligen und radelte danach bei Schnee und Gegenwind heim.
So gings immer weiter, am Samstag hatten wir dann Besuch. Tabea schaffte es, über den Mittag das Schwimmtraining zu besuchen. Mit unserer Besucherin machten wir zuerst eine Joggingtour auf den Frienisberg, wir waren knapp 2h unterwegs. Dinu musste zwar überredet werden, er wollte zu Hause fertig vorbereiten, er sprang dann über seinen Schatten.
Am Sonntag stand dann eigentlich eine Biketour mit Kolleginnen auf dem Programm, wir planten aber spontan um und gingen auch fast 2h Joggen rund um den Gurten. Auch das wieder durch den Schnee – einfach herrlich!
Die Bilder hier sind vom Sonntag, die Bilder in der Galerie sind Happen 4 von Peru.

 

Nach dem Trainingslager ist vor dem Trainingslager?

Nach dem Trainingslager ist vor dem Trainingslager? Nein, weit gefehlt, kaum waren wir von Spanien zurück gings im gleichen Tempo weiter. Montags (2.1.) frei, wir gingen der Aare entlang joggen, insgesamt etwa 22km. Dienstags begann zwar die Arbeit, wir bauten aber eine Pause ein – eine Schwimmpause!
Mittwochs gabs vormittags ein Krafttraining und abends dann eine Laufeinheit, Donnerstags tagsüber eine Biketour, abends Krafttraining auf dem Sypoba-Balance-Brett. Freitags endlich einmal nichts, bevor es am Samstag wieder losging. Am Berner-Brückenlauf rannten wir mit haufenweise anderen etwas über 15 km durch Bern und überquerten dabei EINUNDZWANZIG Brücken!!! Danach gingen wir einkaufen und erledigten einiges im Haushalt und kochten, um dann um 17:30 parat zu sein für einen Peruabend bei uns zu Hause – mit Fotoshow und einem peruanisch-Rueggeischen-5 Gänger (Nach dem Apero……).
Sonntags ausruhen? Nein, Tabea hatte 2 Lektionen Spinning gefolgt von einem Schwimmtraining, während Dinu vom Vorabend aufräumte und mit der Vorbereitung begann, denn am Sonntagabend hatten wir nochmals Besuch eingeladen. Dinu ging dann kurz einmal 30min Joggen.
Ja, für Tabea war die letzte Woche „Alltag“, für Dinu fast härter wie ein Trainingswoche. Aber nächste Woche hat er wieder mehr Arbeit, da liegen dann (leider? Zum Glück?) nicht mehr so viele Trainingsstunden drin.
Apropos Peruabend – in der Galerie findet Ihr die dritte Serie Perufotos.

 

Rennradferien - Spanien - Albir

verfasst von uns Beiden am 1.1.2017            

2014 und 2015 verbrachten wir die Altjahrwoche mit Kollegen auf Mallorca, um zu radeln. Im 2016 änderte sich die Destination. Wir landeten auf dem spanischen Festland in Albir (zwischen Benidorm und Calpe). Die wichtigsten Punke haben wir hier in der Tabelle zusammengestellt:    

 

Total Rennrad-Fahrtage

5 Tage

Total Laufeinheiten

Tabea: 2x / Dinu 4x

Total Distanz/Höhenmeter

505km/8282hm

Wetter

Sonnig/bewölkt mit Temperaturen zw. 12-18 Grad

Kein Regen

Wassertemperatur

Ca. 17 Grad schätzte Dinu, welcher als einziger im Meer war und auch eine Weile drinblieb.

Gruppengrösse

5 Personen

Hotel

4* Hotel- viel weniger deutsche Pensionäre wie in Mallorca, dafür mehr Engländer und ein belgischer Nachwuchsrennradfahrer, welcher uns tolle Tourentipps geben konnte.

Essen

Die Engländer rühmten das Abendbuffet. Schweizer und Touristen aus nördlicheren Ländern fanden das Buffet nicht so toll:
kleine Auswahl, fettiges Essen, wenig Gemüse, aber es gab immer Fisch vom Grill, was super war und genügend Pasta

Hügellauf

Nach einer etwas kürzeren Radausfahrt (75km/1000hm), joggten wir zu dritt zu einem Leuchtturm. Auf dem Rückweg nach etwa 7km freuten sich alle auf das Hotel. Ausser Tabea, die fand: «Chum, mir seckle no uf dä Hügu!» Der Hügel hatte knapp 500hm und war der Hausberg von Albir. Die Sicht auf Benidorm war atemberaubend. Wir waren somit fast 1.75h joggend und teilweise gehend unterwegs (war sehr steil)

Dinus Lauftag

Dinu fand, er sei ja immer mit Abstand der langsamste der Velotruppe. Darum beschloss er, auf die längste Tour nicht mitzugehen. Stattdessen ging er knapp über 2h dem Meer entlang joggen

Platten

Keine

Fahrräder

Mieteten wir vor Ort. Wir beide hatten keinerlei Probleme, während bei den anderen drei die Schaltung ziemliche Probleme verursachte

Rätsel der Woche

In der Fussgängerzone am Strand entlang gabs einen blaumarkierten Fahrradstreifen. Darauf war weiss ein Kreis zu sehen, in welchem die Zahlen 1 und 0 standen. Was dies bedeuten soll, weiss Tabea bis heute noch nicht…..

Der Klassiker

Nach jeder Radausfahrt gingen wir noch etwas Trinken und ein Dessertessen. An der Strandpromenade gabs etwa 50 Restaurant. Wir besuchten aber immer dasselbe am anderen Ende des Strandes…..

Pechvogel der Woche

Der arme Koch, dem Tabea fast den Hals umdrehte, als er beim grillieren des Fisches zum 3x mit dem Kännchen Öl über den Fisch giessen wollte. Dass der Fisch danach am Grill festklebte, kümmerte Tabea nicht.

Landschaft

Sehr abwechslungsreich, eindrücklich und traumhaft schön

Radtouren/Topografie

Viel mehr Höhenmeter, aber viel weniger Wind wie in Mallorca

Silvestermenü

Dinu: Ein Menü mit Lachs am Flughafen, zum Dessert Oreo-Schokoloade
Tabea: Cesar-Salat mit Brötli im Flugzeug, zum Dessert Oreo-Schokolade

Silvesterprogramm

Landen in Basel: 22:40, dank Handgepäck schnell raus und per Bus zum Bahnhof. Sprint zum Ibishotel, Gepäck ins Zimmer werfen, Sprint zurück zum Bahnhof, wo der Bus um 23.33 zur Johaniterbrücke fuhr. Dort feierten wir mit einem Kollegen den Jahreswechsel und genossen um 00:30 bei eisigen Temperaturen das Feuerwerk. Das nachdem wir am Morgen noch kurzärmlig 4.5h auf dem Rad waren und Dinu am Nachmittag im Meer gebadet hatte. «Mann ist das kalt hier»

1.1.

Kein Sport. Haushalt und Fotos anschauen stand auf dem Programm

2.1.

Longjogg

3.1.

Da muss man nicht erwähnen, was man tut……Dinu überlegt es sich, in den kurzen Hosen bei der Arbeit zu erscheinen - muesch die brunbrönnte Bei jo umezeige!

 

 Fotos gibt es in der Galerie

 

Martin Ruegge und Tabea Zimmermann

40'000 Besucher vom 11.11.11-31.12.16

Besucher ab 4.1.2017:

Besucherzaehler

 

 

Chris Herzog - unser Hochzeitsfotograf
Chris Herzog - unser Hochzeitsfotograf