Wenns nicht läuft, dann läufts nicht. Letztes Wochenende war Dinu zwei Mal nicht allzu lang joggen – aufbauen war das Thema. Und dann? Am Montagabend, nach Davids Geburtstag, musste Julia dreimal erbrechen, in der Nacht danach Dinu auch noch. Am Tag darauf war das Ganze mehr oder weniger vorbei, Beide konnten wieder essen, der Appetit blieb aber aus. Und natürlich fehlte die Energie. Das nächste Mal, dass Dinu wieder Sport trieb, war dann der Samstag, da joggte er eine kurze Runde. Aufbau…. Und am Sonntag reichte es für eine kurze Joggingrunde, bevors nach Solothurn an die Fasnacht ging, wo wenigstens sein Neopren wieder einmal einen Einsatz hatte.
Bei Tabea? Etwas besser, aber noch meilenweitweg von Sport. Sie hatte diverse Abklärungen. Aktueller Stand: Ein hartnäckiger Virus, ein nicht mehr so starkes Immunsystem und wohl noch eine allergische Komponente. Aber schon einmal sicher: Der Herzmuskel ist nicht entzündet! Immerhin eine gute Nachricht!

Verfasst von Dinu am Sonntagabend spät.....
Seit mindestens 2015 versuchen wir, als Teilnehmende an die Unterlandstafette (ULS) in der Region Bülach zu gehen. Dieser Anlass, an welchem man 6 Disziplinen (Eislaufen, Schwimmen, rennen,
Rennrad fahren, Inline-Skaten und Mountainbike) allein, zu zweit oder in einer Gruppe im Januar bestreiten kann, ist uns sehr ans Herz gewachsen. In diesem Jahr standen die Vorzeichen aber
schlecht. Tabea ist nun seit etwa 10 Tagen am Kränkeln. Eine Grippe quält sie, mal mehr, mal etwas weniger (dass auch Mal ein Training drin lag und Hoffnung auf einen Start aufkeimte.
Letzte Woche konnte Tabea zur Ärztin, wir warten noch auf die Resultate.
Somit war der Plan, dass Dinu am Sonntag nach Bülach fährt und starten würde. Recht genau um 7:00 kam Dinu vor Ort an, um als erstes die Schlittschuhe anzuziehen.
Dies, was Ihr nun gelesen habt, ist, leicht angepasst, der Text über die Unterlandstafette vom 2025 – und fast 1:1 hatten wir in diesem Jahr die gleiche Situation…. Nur hatte ich
diesmal leicht müde Beine. Wir waren am Samstag im Eriz zum «Skifahren». Letzte Woche vergnügte sich David noch auf den kleinen Pisten, ich half ihm in den Winterschuhen. Dieses Wochenende wollte
er auf den grossen Tellerlililft bis ganz oben! Naja, wir standen da, das Tellerli kam, ich schnappte es, David hatte ein Durcheinander mit dem Ski, ich half -schlussendlich hatte ich das
Tellerli in der linken Hand, David in der rechten, der Herr hinter uns brachte ein Ski von David nach oben, den anderen hatte David noch an den Füssen. Wir schafften es bis nach fast ganz oben
-da ging mir die Kraft aus. Danach düste David zügig die steilere Piste runter, ich dahinter am Bremsen für 2, David an der Leine. Ich glaube, das spürte ich noch leicht, bin mir aber auch
bewusst, dass ich in der letzten Zeit VIEL weniger trainiert habe wie letztes Jahr!
So verlor ich beim Schlittschuhlaufen und beim Schwimmen je etwa 30 Sekunden auf meine letztjährige Zeit. Da wir in Thailand täglich schwimmen waren (aber nie 600m) schaffte ich es dieses Jahr
zwar, die ganzen 600m durchzucrawlen – letztes Jahr hatte ich ca. 4x 25m auf dem Rücken zurückgelegt. Aber ich war nun crawlend langsamer.
Danach gings ab in die Kaserne in Bülach, wo man sich die Wechselzone einrichten und sich parat machen konnte für den Jagdstart. Ich war letzter der 5 Singlemänner, die Führende bei den Frauen
startete 7sek. nach mir auf die Laufstrecke. Schon kurz nach dem Start holte sie mich ein. Ich war auf den 8km etwa 1min 40sek. langsamer wie im Vorjahr, was ordentlich ist. Ähnlich gings weiter,
auf dem Rennvelo hatte ich phasenweise guten Windschatten, war aber über 4min langsamer wie im Vorjahr. Auf den Inlines sah ich aber den 4. Platzierten Singleman und konnte ihn überholen. Der
führenden Frau kam ich am Anfang der Inlinestrecke auch etwas näher. Danach schmerzten der Rücken und die Beine, und ich kam kaum mehr vorwärts. Auf der Inlinestrecke realisierte ich aber, dass
ich wohl beim Wechseln auf die Inlines einen weiteren Mann überholt hatte – ich war nun auf Rang drei! Aber kam kaum noch vorwärts…. Ähnlich lief es leider auf der Bikestrecke – es war rutschig,
sumpfig und teilweise eisig -wie oft an diesem Event. Aber meine Beine waren schlapp, ich kämpfte mich vorwärts. Etwa 1,5km vor dem Ziel überholte mich der Singleman, den ich beim Inlineskaten
abgehängt hatte. Ich hatte keine Chance und kam mit 20 Sekunden Rückstand auf Rang 4 ins Ziel. 20 Sekunden auf eine Zeit von 3h 14min…. Aber ich war trotzdem happy, es ins Ziel geschafft zu
haben. Ich liebe diesen Event – und freue mich aufs nächste Jahr! Hoffentlich mit Tabea!
Insgesamt war ich 16!! Minuten langsamer als im Vorjahr! Das ist mit meinem Trainingszustand übereinstimmend! Dass ich selbst in der Wechselzone 1,5min langsamer war, hängt sicher damit
zusammen, dass ich zuerst ohne Helm auf die Rennvelostrecke wollte – aber nicht nur daran….. Spannenderweise war ich mit der viel schnelleren Zeit letztes Jahr 6. von 7 Startenden, und nun fast
3. Mit der langsamerem Zeit😊
Zufrieden und erschöpft düste ich nach Hause, zum Rest der Familie, welche an der Fasnacht in Urtenen waren.
Verfasst von Dinu
Hallo, da sind wir wieder. Wie ihr es sicher mitgekriegt habt: Wir waren weg. Geplant hatten wir ja eigentlich, jede Woche uns kurz zu melden – meisten fiel uns am Mittwoch ein, dass der Montag, an dem wir normalerweise was schreiben, schon durch ist. Wir hätten tatsächlich einen kleinen Laptop dabei gehabt….
Am 25.12., Weihnachten, flogen wir etwas nach 12:00 nach Bangkok, dort durften wir uns am Flughafen, todmüde (Mitternacht in der CH, vor Ort 6:00), etwas Zeit totschlagen, bevor wir nach Phuket flogen. Nicht weit vom Flughafen weg, aber ausserhalb der Stadt, hatten wir unser Hotel. Eines der besten unserer ganzen Reise, vor allem mit dem tollsten Pool! Der Strand war in 5min per TukTuk zu erreichen. Nach 2 Tagen/Nächten gings per Auto, Schnellboot und Auto nach Kho Yao Yai, einer Insel, auf der wir ein Hotel am Strand hatten. Dort 2 Nächte dann 2 in der Nähe von Krabi, wo wir auch ins neue Jahr rutschten. Dann gings runter nach Koh Lanta, ein Hotel neben einem Wasserpark. Diese Halbinsel erkundeten wir auch per Motorroller und unternahmen auch sonst einiges. Dann eine Mehrstündige Autofahrt hoch in den Nationalpark, wo wir einen Besuch bei den Elefanten, eine Tag- und Nachtsafari in den Dschungel inkl. baden und leckerem Essen vom Feuer (In Bambusrohren gekocht) und einen Ausflug zu einem wunderschönen See geplant hatten. Danach mit dem Nachtzug nach Bangkok, wo wir die letzten 2 Nächte wieder ein tolles Hotel hatten.
Wir trieben fast jeden 2. Tag etwas Sport (Kurzes Joggen, Rumpftraining) – für Dinu viel, für Tabea unterdurchschnittlich. Gelandet sind wir nun gestern Sonntag, 11.1., Tabea war heute um 6 Uhr schon wieder im Schwimmbad und fand, ihr Wassergefühl habe stark nachgelassen. Obwohl wir in jedem Hotel einen Pool hatten und auch benutzt haben – aber halt mehr zum Planschen und abkühlen.