Schnee

verfasst von uns Beiden am 08.03.2020

Dinu steigerte sein Trainingspensum auf diese Woche deutlich, zusätzlich machte ihm sein Umfeld das Training und Leben noch etwas härter: Am Dienstagabend machte er ein Rumpftraining im Wohnzimmer bei Julia. Er wurde währenddessen ins Gesicht getreten, an den Ohren gezogen, seine Goldkette um den Hals wurde angeknabbert und an den Haaren wurde er auch gerissen. Am Mittwoch bekam er dann ein SMS von Tabeas Uhr - es habe sich ein Umfall erreigne! Die Uhr löst solche Hilferufe selbstständig auf, wen sie eine starke Erschütterung verspürt. Trotz 2er Whatsappnachrichten bekam er von tabea zuerst keine Antwort - bis sie dann eine Sprachnachricht schickte: "E be i ne Gletscherspaute gheit u vor Rega abghout worde!" Sie löste aber sofort auf, dass es ein Fehlalarm gewesen sei - Aufatmen bei Dinu! Am Mittwoch rannte er mit Julia nach Bern, wo er das Auto übernehmen konnte und danach ins Bernaqua fuhr. Obs am Coronavirus lag, dass das Bad nahezu leer war? Sie beiden genossen es aber sehr. Am Mittwochabend leitete er dann noch eine Spinninglektion.  Am Samstag machte er ein Hügelintervall mit Babyjogger. Am Sonntag gabs eine Laufrunde über 2h, auf der er 22km zurücklegte. Julia war in dieser Zeit mucksmäuschen stille. Sein Ziel war das Naturschutzgebiet Hurst, von welchem die meisten nur den nahegelegenen Autobahnparkplatz kennen. Ansonsten war eines seiner Highlights der Einkauf am Samstag. Auf der Einkaufsliste stand, Toilettenpapier (da wir nur noch eine Rolle hatten), Mehl (da wir am Dienstag backen werden), Seife (da sie uns ausgegangen ist), Kartoffeln (um Brei für Julia zu machen) und Tomatensosse, also genau die Produkte, welche im Moment am Häufigsten als Notfallvorräten eingekauft werden. An der Kasse wurde Dinu auf jedenfall schräg angeschaut.
Tabea's Woche war wiedermal sehr vielseitig. Hier ein paar Hightlights ihrer Woche: Am Mittwoch morgen früh ging sie mit einem Kollegen aufs Niederhorn. Sie joggten ab Beatenbucht hoch. Bis Beatenberg lag kein Schnee und sie konnten problemlos joggen.. Dies änderte sich dann schnell, als es richtig Vorsass hochging. Ab Vorsass war nicht mal mehr der Winterwanderweg präpariert. So stapften sie durch den Knöchel/Wadenhohen Schnee. Plötzlich sackte Tabea im Schnee ein. 1m tiefer stand sie dann auf dem Boden. Beide erschracken derart, weil man das Loch nicht sehen konnte. Sie kletterte aus dem Loch hoch und so liefen sie weiter hoch aufs Niederhorn.
Oben betrug die Temperatur nur Minus 8 Grad, daher gings direkt wieder runter um kurz vor Mittag wieder bei der Arbeit zu sein.

Am Donnerstag ging auch sie mit Julia baden im Bernaqua. Julia liebt das warme Wasser und die Sprudelanlagen.
Am Samstag/Sonntag hatte sie je eine längere Velotour geplant. Am Samstag führte sie die Tour mit Dänu rund um den Murtensee. Die Temperaturen waren doch noch sehr frisch, so dass sie danach eine kleine Ewigkeit unter der heissen Dusche stand (Dinu der Klimaapoostel wollte das Wasser abstellen). Am Sonnstag wollte sie mit dem Rad über die Vue des Alpe fahren. Michael begleitete sie dabei, wobei sie ihn ziemlich dazun motivieren musste. Er befürchtete, dass es zu kalt sei, auf über 1300m.ü.M. Tabea hatte 1000 Gründe, warum das nicht so sei. Jedenfalls kam er mit und es bestätigte sich, dass es nicht zu kalt war. Nach 120km und 1500hm war dann die Tour zu Ende - recht erschöpft kam sie zu Hause an, wo Dinu ein experimentierfreudiges Abendessen (eine Pizza zur Vorspeise, bei welcher er einen Teig aus gehacktem Blumenkohl zubereitet hatte , zum Hauptgang einen Kartoffelgratin zusammen mit Wirzgemüse in einer Currysauce) zubereitet hate. Danach kehrten Tabeas Kräfte wieder zurück.

Vielseitige Woche

verfasst von uns Beiden am 2.03.2020

Dinus Sportwoche war eher theoretischer Natur. Von Donnerstag bis Samstag war er in Magglingen und besuchte ein weiteres Modul in seinem CAS „Sporternährung“. Da lag kein Sport drin.
Mo und Di: Ruehetag, Mittwoch: intensives Intervalltraining, dann Erholung, am Sonntag ein Inlinetraining mit dem Inlineclub Mittelland. Die Hinreise nach Niederbipp, wo das Training stattfand, war aber fast spannender wie das Training selber:
Dinu stand 12:06 auf dem Perron in Urtenen-Schönbühl, 2min zu früh,  und schaut geschockt auf die Abfahrtstafel! Da steht: 12:21! Mist, denkt er, was jetzt und sieht, dass er in Jegenstorf (Jegi) dann 25min Wartezeit hat (Jegi = unser Nachbardorf, die Züge dort und dorthin fahren alle 30min – 25 min Wartezeit??? Wer hat sich das ausgedacht??). Das ist unter der Woche nicht so, da gibt’s nur 4min Umsteigezeit! Er hatte sich die Abfahrtszeiten in Jegi am Sonntag angeschaut, aber die ab Urtenen nicht…
Er sah aber auch, dass er noch 17 min Zeit hat um den Zug in Jegi zu erreichen – konnte aber nicht losrennen. Denn im Kinderwagen lagen seine Inlines, das Duschzeug etc. – aber Julia hatte er im Tragetuch. Die Inlines anzuziehen hätte zu lange gedauert, zumal da der Boden noch nass war. Also lud er Julia in den Wagen, räumte um und rannte los, so schnell er konnte. Er kam völlig ausser  Atem in Jegenstorf an und hatte die fast 2 km in etwa 9min geschafft – da fuhr der Zug gerade ein! Perfektes Timing.
Im Zug war er völlig erschöpft und musste ordentlich husten – „hesch scho Mou e richtige Huesteaafau i Zyte vom Coronavirus gha? Das get Platz u bösi Blicke J“.
In Solothurn hatte er 5min Zeit zum Umsteigen, sollte locker reichen. Doch der Babyjogger war zu breit um ihn in den Lift zu nehmen – also die Treppe runter. Zum Glück hatte er Julia wieder im Tragetuch – so gings dann mit der Treppe. Allerdings waren, wie erwähnt, im Wagen: Inlines, Helm, Duschzeug, Jacke/Jeans, Essen und Trinken für Beide und noch viel mehr – ein ordentliches Krafttraining.
Noch besser wurde es in Niederbipp – da gibt’s schon gar keinen Lift! Zuerst die Treppe runter – das ging ja noch. Doch dann wieder rauf – da gabs zwar 2 Rinnen für die Räder des Wagens – aber das Vorderrad musste über die Treppenstufen. Stufe für Stufe – zu mühsam. Also das Vorderrad anheben und so hoch – mit einer steilen Treppe, einem schweren Anhänger mit viel Gepäck und Julia vorne im Tragetuch – ein anstrengendes, heikles Unterfangen, das aber zum Glück gut ausging.
Das Training war dann abwechslungsreich, Julia hat es die meiste Zeit genossen. Sie liebt es, wenn viel Action ist. Und wenn ca. 25 Inliner Runden drehen und sie zuschauen darf – das gefällt ihr!

Tabea’s Woche war auch interessant. Am Freitag durfte sie in Magglingen einen Laktat-Spiro-Test machen. Diesen hatte sie geschenkt bekommen, weil sie an einer Studie in Magglingen als probandin teilgenommen hatte. Und so legte sie das Datum auf den Freitag, weil an diesem Tag Dinu seine Weiterbildung in Magglingen hatte. Um 12.15 fand die Übergabe von Julia an Dinu statt. Tabea absolvierte danach den Test. Ein riesiges Laufband, welches in den Boden versenkt war, erwartete sie. Zuerst hiess es locker einlaufen auf dem Laufband. Danach gings los und zwar wurde gestartet mit 7.8 km/h, alle 3 Minuten wurde die Geschwindigkeit um 1.2 km/h erhöht. Nach jeweils 3min musste sie kurz vom Laufband hüpfen, dann wurde ihr Blut genommen am Ohrläppli. Dies dauerte nur 30 Sekunden, danach musste sie bereits wieder aufs Band, welches nun schneller lief wie zuvor. Das wiederholte sie ca. 8 x bis sie völlig am Limit war. Die letzte Geschwindigkeitsstufe war bei ihr bei ca. 17.5 km/h, welche sie nur noch 40 Sekunden halten konnte. Danach hatte sie 10min Pause und bekam anschliessend eine Maske für den Spirotest. Sie musste nun  noch 2.5min mit der letzten Geschwindigkeit laufen. Das war sehr brutal, obwohl es nur 2min waren fühlte es sich wie eine Ewigkeit an. Völlig kaputt erreichte sie das Ende der 2.5 min. Anschliessend gabs die Testauswertung, mit welcher sie zufrieden war. Sie weiss jetzt noch mehr, was sie verbessern kann. Dinu brachte ihr Julia wieder zurück und es ging an die Testauswertung, welche länger verlief wie geplant. Sie hätte eigentlich danach noch gemütlich in Magglingen essen wollen und dann mit Julia einen Spaziergang durch den Schnee machen. Da sie aber um 16 Uhr einen Massagetermin in Lyss hatte, reichte die Zeit für ihren Plan nicht mehr aus. Sie setzte sich ins Auto und das Auto sprang nicht an. Batterie down. „Scheisse“, fluchte sie. Sie fragte dann jemand, welcher ihr das Auto aus dem Parkplatz schob in der Hoffnung, dass beim runterrollen die Batterie wieder kommt. Leider war das erfolglos. Glücklicherweise hatte der nette Herr ein Überbrückungskabel dabei und so liess sich das Auto wieder starten. Mittlerweile roch es von hinten her nicht mehr gut und Julia war am Weinen. Natürlich hatte sie Hunger. Es war aber bereits 15.15, also noch 45min für stillen, wickeln und pünktlich in Lyss zu sein. Im Einkaufszentrum Brügg legte sie einen Halt ein, um die Bedürfnisse von Julia zu befriedigen. Immerhin war sie dann nur 5min zu spät in der Massage… Der Tag ging stressig weiter… Aber es würde den Rahmen sprengen, dies alles hier niederzuschreiben.
Am Sonntag um 07.30 gings für Tabea nach Thun. Mit Dänu startete sie am Event Bike and Run, welcher glücklicherweise durchgeführt wurde. Bereits zum 5x war sie dabei. Bei diesem Event umrundet man den Thunersee (48km) zu zweit oder alleine. Tabea und Dänu starteten  zu zweit. Jemand sass jeweils auf dem Rad, der andere rannte. Alle 2 km wurden gewechselt. So rannten beide 24km, dank den Verschnaufspausen konnten die Laufstrecken etwas zügiger gerannt werden. Wie immer war das ein toller Anlass. Als Belohnung gabs dann Kaffee und Kuchen im Restaurant, ehe sie dann wieder losdüste nach Niederbipp, um den Abend mit Julia und Dinu zu verbringen.

 

Trainings

verfasst am 24.02.2020 von Tabea

Die vergangene Woche war gespickt mit vielen tollen Trainings. Tabea hatte am Dienstag ein Intervalltraining auf der Bahn. Dort musste sie x verschieden Einheiten schnell laufen. Die Beine brannten ordentlich und die eher kühlen Temperaturen machten es nicht einfacher. Am Mittwoch gabs für Tabea ein Schwimmtraining in der Früh, Dinu konnte am Mittag in Hämpu's Lauftraining, wo immer Intervalle gelaufen werden. Tabea passte in dieser Zeit auf Julia auf. Am Abend war unsere Laufgruppe bei uns zu Hause eingeladen. So gab es zuerst eine Stunde laufen im Wald und danach schlugen wir uns bei einem leckeren Abendessen die Mägen voll . Am Donnerstag durfte Tabea wiederum Spinning geben. Dinu hatte Ruhetag, aber auch nur vom Sport her gesehen, denn in der Praxis hatte er einen intensiven Arbeitstag. Am Freitag gabs für Tabea eine längere Einheiten Schwimmen in der Traglufthalle Zuchwil. Samstags gingen wir zusammen inkl. Julia ein Hügelintervall machen. 10x 1min mussten wir zügig den Berg hochrennen. Anschliessend nahmen wir die Rennräder und kurvten 2.5h durchs Emmental. Am Sonntag gab Tabea eine Doppelstunde Spinning im Arena mit anschliessendem easy Dauerlauf. Zum Ausklingen der Woche kamen Nachbarn zu uns zu Kaffee und Kuchen.

Ruhewoche

verfasst von uns Beiden am 16.02.2020

Die vergangene Woche war im Hause Ruegge eher ruhig. Tabea hatte eine Ruhewoche. Ihre Trainings waren eher locker, gespickt mit ein paar wenigen Intervalleinheiten.Dinu war beruflich viel unterewegs, hatte Sitzungen und sonst viel zu tun.
Am Samstag ging Tabea ins Schwimmtraining. Anschliessend trafen wir einen Kollegen in Thun. Wir spazierten gemütlich am Seeufer entlang, assen Gelati, tranken Shakes und liessen und die Sonne auf den Kopf scheinen. Am Abend ging Dinu mit dem Kollegen wieder nach Bern ans Dropkick Murphys Konzert. Tabea und Julia blieben in Thun und gingen mit einer Kollegin im Restaurant Han abendessen. Am Sonntag gabs eine  Laufrunde, danach kam ein Kollegepärchen auf einen Kaffee zu uns. Danach brachten wir Julia zu den Grosseltern und gingen ins Kino "Platzspitzbaby" schauen. Ein sehr eindrücklicher Film, welcher uns zum Nachdenken anregte - sehr zu empfehlen. Den Abend liessen wir dann beim Italiener ausklingen. Ein paar Bilder gibts in der Galerie.

Intervalle a gogo und einiges zu tun

verfasst von uns beiden am 09.02.2020

Tabea hatte eine intensive Sportwoche hinter sich, neben dem sie sich um Julia kümmerte, Haushalt machte und sonstige Sachen organisierte. Am Montag gabs Intervalle auf dem Indoor Rad, am Dienstag war dann Kraft und Cycling auf dem Programm. Am Mittwoch gings nach dem Schwimmtraining mit der Laufgruppe richtig zur Sache, ein hartes Intervall stand an. Dies sah folgendermassen aus: 4min im 10km Wettkampftempo, 2min im 5km Wettkampftempo, dann 4x 1min vollgas, dann 2x2min im 5km Wettkampftempo, dann 4x30sek all out. Zwischen den Blöcken gabs immer 4min lockere Laufpause. Dinu kam mit dem Babyjogger mit und er war praktisch gleich schnell wie Tabea. Am Donnerstag gabs ein Intervall auf dem Rad, Freitag dann eher ruhiger mit 1h15 Schwimmen und 1h locker Laufen. Am Samstag verabredete sie sich mit einer Kollegin zu einer längeren Radfahrt. 4.5h kurvten sie durchs Emmental. Mit müden Beinen kamen beide nach Hause. Am Sonntag gabs nochmals ein Intervall auf den Laufschuhen und ein kurzes Krafttraining. Jetzt folgt eine Ruhewoche.

 

Dinu trainierte letzte Woche wieder deutlich mehr wie in der Vorwoche, hatte aber vor allem mit dem Alltag zu kämpfen! So liess der Sturm einen Schrank, den wir auf dem Balkon haben, um ca. 3 Uhr in der Nacht auf Dienstag umstürzen. Dinu stand auf, behob die gröbsten Schäden und schlief dann weiter. Dienstagmorgen, mit dem Fahrrad zur Arbeit – voller Gegenwind. Mittags, nach dem Babyschwimmen (macht uns allen Spass, lag Dinus Fahrrad am Boden, der Wind hatte es umgestürzt. Dienstagabend, geplant war, dass Tabea mit dem Auto zu Dinu in die Praxis fährt, Julia abgibt, Dinu den ganzen Abend weiterarbeitet und dann mit dem Zug heimfährt. Tabea fragt dann spontan, ob Dinu nicht mit dem Fahrrad zum Shoppyland radeln und da Julia übernehmen könne? Er fand, das sei kein Problem, nun müsse er ja Rückenwind haben. Und die Arbeit, die würde er halt verschieben. Aber Rückenwind? Der Wind hatte aufgehört L Aber es traf Dinu noch härter. An einer Ampel, bei der er wartete, trat er volle Pulle in die Pedale, sein Vorderrad blockierte, er machte einen Salto über den Lenker und landete, zum Glück weich, auf seinem Rucksack (am Rücken) und dem Helm. Mit einem leichten Schock radelte er aber weiter – er war zeitlich knapp dran, da er zuvor seine Schlüssel in der Praxis gesucht hatte (welche Tabea bei einem Besuch mit nach Hause genommen hatte…..). Tabea brachte nach dem Cycling Einsatz das Rad zur Reparatur.

Den Papitag am Mittwoch verbrachte er am Morgen damit, den Schrank auf dem Balkon mal zu reparieren und reinigen, er hatte einen Termin im Inselspital ( er nimm an einer spannenden Studie teil) und fuhr danach zu seinem Göttimeitli. Da gabs einen fliegenden Tausch – er durfte Julia abgeben, dafür übernahm er sein Göttimeitli und deren Schwester. Beim Ausflug auf die Eisbahn flitzten ihm die Beiden um die Ohren – dabei konnte die Ältere vor 3 Jahren noch kaum auf dem Eis stehen! Ein riesiger Fortschritt!

Am Abend stand dann das obengenannte Intervalltraining mit Tabea an – Dinu mit dem Babyjogger!

Am Freitagabend hatten er und Julia sturmfrei – sie kochten Gemüsebrei für eine Woche und übten zusammen Brei essen :-).

Am Samstag räumte er dann den Schrank auf dem Balkon ein und befestigte ihn dann sturmsicher. Die anschliessende Joggingtour mit dem Babyjogger scheint den Beiden viel Spass gemacht zu haben! Dinu berichtete, unterwegs Autos auf der Autobahn überholt zu haben. Naja, nicht weil er aktuell so schnell sei, sondern weil die im Stau standen und er auf dem parallelen Weg schneller unterwegs war. Bei dem Prachtwetter am Samstag lag auch eine kurze Pause am Wegrand drin – er stellte den Babyjogger bei einer Kuhweide hin, klappte das Visier hoch und wartete. Die Kühe, die überall verteilt am Grasen waren, kamen nun zum Wagen und versammelten sich um Julia, welche das Ganze interessiert beobachtete. Ihr findet Fotos davon in der Galerie.

Am Sonntag ging Dinu dann in den Ausgang, Brunchen mit dem Team der Ernährungsberatung MonBijou auf dem Niederhorn war angesagt. Tabea fand das völlig blödsinnig – aufs Niederhorn rennt man, da fährt man sicher nicht hoch!

Am Morgen um 8:06 fuhr der Zug ab Bern, Dinu radelte hin und fand, er habe unterwegs fast keine Menschenseele angetroffen. In Bern aber waren mehr Skifahrer als Autofahrer unterwegs – scho no iidrücklech, so ne Sunntigmorge:-).

 

Nun wünschen wir Euch einen guten Start in die neue Woche.

Sporttheorie a gogo und no chli Gugge

verfasst von uns Beiden am 2.2.20:-)

Bei Dinu beschränkte sich das Thema Sport in der letzten Woche vor allem auf die Theorie. Ausser einem Inline- und einem Intervalltraining mit Babyjogger inkl. Inhalt war er in Magglingen mit seinem CAS in Sporternährung beschäftigt. Tabea hingegen absolvierte diverse Trainings im Wasser, auf dem Indoor Rad und den Laufschuhen. Gegen Ende Woche legte sie dann ein paar Ruhetage ein, weil sie zu stark erkältet war. Am Sonntag besuchten wir den Fasnachtsumzug bei uns in Urtenen-Schönbühl. Ansonsten lief bei uns für einmal nicht sehr viel:-). Darum können wir Euch nun endlich die letzte Serie von Dinus Sprüchen (die Älteren findet ihr weiter unten oder im Archiv) liefern, viel Spass.

  • Be hüt (14.11.)  wie au Morge zum Hus us u ha mi vo mine beidne Froue verabschiedet und be de, mit mim Typ-1-Diabetes, woni sit 1982 ha, go schoffe. Bir Arbeit hani gmerkt, dass hüt Weltdiabetestag und nationaler Zukunftstag esch! Me sett hüt auso a Diabetes dänke u d Ching mitnäh zum go schaffe und eg has umgekehrt gmacht :-( Nöchst Mou machis de richtig u lo dr Diabetes deheim u nime d Julia mit.

  • Bim Eckart von Hirschhausen letscht Wuche glehrt: Im Buch vor Mueter ghöre d Babys dr Härzschlag vor Mueter. Wenn si nach dr Geburt e ähnleche Rhytmus ghöre füehle si sech weder wie im Buch u schlofe i - drum heige die meiste Wiegelieder e Rhytmus vo 70-80 Schleg/Minute.
    Jetz verstohni, werum eg immer iischlofe, wenn mer es Wiegelied abspiele, die Chlini aber häuwach blibt! Dere müesst me eis im Takt vo ca 150 Schleg pro Minute abspele......

  • Chürzlech beni im Gschäft mit em Velo acho u gseh im ne Fänster bim Veloständer mi Chopf u dänke: Mi Höum gseht jetz aber komisch us! Bim abzieh merki: E ha ne verchehrt aagh.
    U öppe 2 Täg spöter hani Tee kochet, bis er nümme dampft sondern grouchnet het - e ha gmeint, Stilldemenz träffi nume d Froue?

  • Letscht Wuche, am gliche Obe, het mer je öpper gseit, Bebes haute jung - u öpper angers het gmeint, se mieche Di öuter. Druf agsproche esch de dr Konsens gse: Se haute Di geistig jung u mache Di körperlech älter....

  • D Vaterhormon se im Fau beängstigend – mittlerwile losi Musig, wo früecher mi Vater glost het. U zwar sertigi, woni damaus dänkt ha: So ne Mist. Aktuell losi hüfig Cat Stevens oder Simon and Garfunkel – Hilfe!

  • Ganz schlimmDä do und – da thematisiert är dr Abschied vo Ching, we si i d Wäut use zieh. U sitze do, ha mini Chlini ufem Schoss, dänke dra wie sie eines Tages hei chunt u seit se wöu uszieh – u e hüle, sniefz. Cha öpper die Vaterschaftshormon abstelle, die se grauehaft!

  • Dinu, was esch s asträngendste aus Öutere? S wenig schlofe, s gränne, s….? Nei, es se meistens d Meinige vo Unbeteilihgte. Z.B. ungerwägs agsproche z wärde: «Hey, das u das darfsch ned» oder «Lueget doch, dass…..». Wir lieben unsere Tochter, und auch wenn es scheint, dass wir unserem Sport, unseren Aktivitäten oder unseren Hobbys zu viel Zeit einräumen und unserer Tochter zu wenig – wir lieben sie über alles und schauen, dass sie ganz sicher nicht zu kurz kommt! Soweit wir es beurteilen können, liebt sie es, mit uns auf Achse zu sein, sie entwickelt sich so, wie es sein sollte, die Kinderärztin ist zufrieden und bei allem, was wir unternehmen oder wenn wir unsicher sind (z.B. Flug nach Berlin) nehmen wir Rücksprache mit unserer Hebamme, die uns dann jeweils grünes Licht gibt, bevor wir etwas «Wildes» unternehmen.

 

Unterlandstafette

verfasst von uns Beiden am 26.1.2020

Seit mehreren Jahren starten wir regelmässig als Singles an der Unterlandstafette. An diesem tollen Anlass werden die sechs Disziplinen Eislauf, Schwimmen, Laufen, Rennrad, Inline und Bike absolviert. Im 2019 waren wir auch beide angemeldet, Tabea sagte aber kurzfristig ab. Der Grund, den wir damals kommunizierten, war eine Magen-Darm-Grippe (e Chäfer), den sie im Trainingslager aufgelesen hatte. Das war damals natürlich geflunkert, denn seit Mitte Dezember 2018 wussten wir, dass Tabea schwanger war.

In diesem Jahr starteten wir nun sogar beide nicht als Singles. Wir hatten uns als zweier Team angemeldet, so dass immer jemand von uns unterwegs war und der/die andere zu unserem «Chäfer» schauen konnte. Doch wir kamen auch dieses Jahr nicht ganz ohne Magen-Darm-Geschichte zum Anlass. Am Freitag hatte Tabea plötzlich wieder Magen-Bauchschmerzen mit Durchfall verbunden. Den gesamten Samstag verbrachte sie eher liegend und hoffte zugleich, dass es ihr am Sonntag wieder gut gehen würde. Denn bei ihr können solche Krankheiten sehr oft sehr schnell durch sein.

 

Wir übernachteten wie jedes Jahr in Kloten in einem günstigen Hotel. Dinu verliess das Zimmer am Sonntagmorgen bereits kurz vor 7 Uhr, Tabea und Julia schliefen weiter. Dinu hatte seinen Start beim Eislauf um 7.20 geplant, denn so konnte er als einer der Ersten das Eisfeld stürmen – zu dieser Zeit ist es noch nicht so verfahren. Anschliessend fuhr er zurück ins Hotel, holte Tabea und Julia ab und es ging zurück ins Schwimmbad/Eisfeld. Jetzt hatten Tabea und Julia ihren Einsatz. Tabea musste 600m schwimmen, währendem Dinu und Julia im Kinderbecken plantschten. Denn Julia liebt Wasser, mit ihr ins Hallenbad gehen ohne baden zu dürfen wäre nicht in Frage gekommen. Tabea war mit ihrer Schwimmzeit nur halb zufrieden, sie war genau gleich schnell (sie sprach von langsam, Rang 8 von 48 Teams!) wie beim letzten Mal. Nach diesen Disziplinen wechselten wir ins Kasernenareal, wo wir uns einrichteten für die restlichen Disziplinen. Geplant war, dass Dinu die 7.5km lief, danach Tabea die 32km mit dem Rennrad unter die Räder nahm, anschliessend gings bei Dinu auf die 12km Inlinerunde und schlussendlich schloss Tabea den Wettkampf mit einer 9km langen Bikerunde ab. Da immer nur jemand von uns unterwegs war, konnte der andere auf Julia schauen, was prima ging. Tabea war sehr zufrieden mit der Rennvelozeit, bis auf den kleinen Umweg (verfahren), welcher sie etwas verärgerte. Glück im Unglück hatte sie, denn sie fand die Originalstrecke ohne Wenden wieder und so kamen nur 800m mehr dazu. Dinus Inlinestrecke war noch feucht und darum rutschig, trotzdem war er so schnell zurück, dass Tabea noch nicht in der Wechselzone stand. Er musste übers ganze Areal, bis er sie fand.

Die letzte Disziplin, das Biken, war dann sehr anspruchsvoll. Die Strecke wäre nicht technisch, aber die Strecke führt über Felder, Wiesen etc. und die waren völlig vermatscht und rutschig. So küsste Tabea auch einmal den Boden, weil sie im Dreck ausrutschte. Folge dessen fuhr sie danach noch vorsichtiger bis ins Ziel. Dennoch war sie sehr zufrieden mit ihrer Leistung.
Ein Blick auf die Rangliste zeigt, dass wir auf dem 11. Rang von gegen 30 Mixed-Teams lagen. Dass die meisten der Teams aus 6 Athleten/Athletinnen bestand, macht unser Resultat um so besser. Ein Mixedteam wird man, sobald EINE Disziplin durch eine Frau absolviert wird. Somit bestanden viele Mixedteams aus einer Schwimmerin und 5 Männern! Das zeigt, wie fit Tabea bereits wieder ist!
In unseren Paradedisziplinen reichte es noch für deutlich bessere Rangierungen, da belegten wir von allen Teams (also nicht nur Mixed, sondern auch bei den reinen Männerteams) einen Rang unter den ersten 10 beim Eislaufen und Schwimmen und den 12. Rang beim Inlineskaten - von über 50 Teams!

Wir hatten Glück, bei unserem Wechselplatz waren die Samariter. Sie nahmen uns mehrfach Julia kurz ab und schauten zu ihr, so konnten wir ohne Stress die Wechsel absolvieren (Theoretisch….). Danke vielmals😊 und sie anerboten uns sogar, nächstes Jahr auf Julia zu schauen, dass wir beide wieder Single machen könnten. Mal schauen, ob wir das annehmen werden.

Fotos gibts in der Galerie.

 

Krank, Lichterfest und Kürbisschlacht

verfasst von Tabea am 19.1.2020

Tabea war diese Woche für einmal recht passiv. Denn am Dienstag Abend war es ihr plötzlich übel. In der Nacht auf Mittwoch hat sie deswegen fast kein Auge zugemacht. Es blieb aber bei Überlkeit ohne Erbrechen. Am Mittwoch war sie hauptsächlich im Bett, am Abend hatte sie Fieber. Am Donnerstag war dann aber der Spuk nahezu vorbei, sie war nur noch sehr müde vom Ganzen. Am Freitag fühlte sie sich wieder gut, Sport treiben liess sie aber noch aus. Erst am Samstag gabs eine 2.5h Velotour. Dinu opferte sich und fuhr mit Anhänger, Tabea hatte schon genug zu tun nach kurzer Krankheit wieder Sporttreiben zu dürfen. Am Sonntag gabs eine Stunde locker Joggen und anschliessend noch 1h Schwimmen in der Traglufthalle in Zuchwil. Dinu's Woche war für einmal sportlicher wie Tabeas. Er besuchte am Mittwoch Mittag das Intervall Training von Hämpus Laufgruppe. Ein paar harte Intvervalle wurden gelaufen. Am Abend ging er noch in die Laufgruppe, wo es ein hartes Treppentraining zu absolvieren galt.  Viel mehr gabs dann aber doch nicht, er lernt fleissig für sein CAS in Sporternährung.
Am Samstagabend besuchten wir das Lichterfestival in Murten. Wir fanden es alle sehr eindrücklich - am meisten Freude hatte aber wohl Julia - sie findet alles toll, was glänzt und leuchtet!
Bei Julia hat die Breiphase angefangen🙂. Es wird nun noch farbiger bei uns! Typische Szene: Dinu füttert Julia mit Kürbis -  sie hat Kürbis im ganzen Gesicht an ihren Händen, Beinen, einfach überall! Tabea findet: "Was chnuschtet Der zwöi, das het bi mer vorgester auso ned so usgseh!" Tabea übernimmt den Löffel, will ihn Julia in den Mund schieben, die dreht ab, es landet alles in der Nase, das beisst die Kleine, sie niesst - alles im Umkreis von einem Meter ist gelb und Dinu kugelts fast vor Lachen......
Bilder von den letzten Tagen gibts wie immer in der Galerie.

1. Arbeitswoche Tabea

verfasst am 13.01.2020 von Tabea

Nach über 20 Wochen Mutterschaftsurlaub hiess es für Tabea nun wieder zur Arbeit zu gehen. Es fiel uns beiden sehr schwer, unseren kleinen Schatz den ganzen Tag abzugeben. So gab es nach der Abgabe, als wir zur Arbeit fuhren, ein paar Tränen. Die Grosseltern schauten aber super zur Julia, das einzige Problem war, dass sie fasten wollte... Der Schoppen passt ihr gar nicht.
Nebst der Arbeit wurde auch fleissig trainiert. Tabea gab meherer Cycling-Stunden, hatte ein Bahnintervall (Laufen) und schwamm 2 x. Das Leben von Dinu sah ganz anders aus. Er verbrachte 3 Tage in Magglingen im Rahmen des CAS in Sporternährung. Dort lernte er, wie wichtig die Flüssigkeitszufuhr sei (ist ja eigentlich nicht neu) und fand, dass wir das mal testen sollten: Wie schwer sind wir vor und nach dem Training? Gesagt, getan, am Sonntag gabs eine 3h Rennradtour, natürlich mit Anhänger. Den Anhänger zogen wir abwechselnd, das machte das Training deutlich härter.

Wir standen beide zuvor und danach auf die Waage. Beide tranken ca. 1 Liter unterwegs, zum Teil isotonisches Getränk und Wasser. Tabea wog nach dem Training 800g weniger, Dinu 200g. Da sieht man mal, wie viel man auch bei kalten Temperaturen schwitzt und wie unterschiedlich stark. Wobei Tabeas Kleider nach dem Sport immer bachnass sind, während Dinus Kleider viel trockener bleiben.
Ein paar Bilder gibts in der Galerie.

verfasst von uns Beiden am 5.1.2020

Als erstes wünschen wir Euch allen "äs guets Nöis" und hoffen, dass ihr alle gut gerutscht seid. Mit unserer Berichterstattung beginnen wir noch im alten Jahr.
Tabea leitete im alten Jahr noch ein paar Doppelstunden Indoor Cycling oder war im Hallenbad anzutreffen. Das alte Jahr liessen wir eher gemütlich ausklingen. Am 31.12., nachdem Dinu mit der Arbeit fertig war, wanderten wir auf den Gurten und genossen die herliche Sonne und den Blick aufs Nebelmeer. Am Abend waren wir bei Freunden zum Pizza-selbermachen eingeladen und rutschten (Julia schlief dabei) ins neue Jahr. Am 1. Januar startete Tabea gleich wie sie das alte Jahr beendet hatte, mit einem 2h Special im Flower Power. Tabea und ihre Kollegin gaben ein Cycling-Bodypump, bei welchem während 2 Stunden mehrfach zwischen indoor Cycling und kräfteraubenden Bodypumpeinheiten. abgewechselt wurden. Anschliessend gabs einen Wanderausflug in der Region Niederhorn, um schon wieder Sonne zu tanken und den herrlichen Blick übers Nebelmeer zu geniessen. Am 2.1. trainierten wir gleich wieder an der Sonne. In der Region Rueggisberg hatten wir zuerst ein 50min hartes Laufintervall-Training. Danach fuhren wir mit den Rennrädern und Anhänger eine Runde. Am 3.1. ging Dinu wieder arbeiten, absolvierte aber am Mittag ein Lauftraining. Am Samstag gabs zuerst ein Lauftraining, danach verschoben wir uns ins Hallenbad. Tabea schwamm ihre Längen (dieses Mal keine 10km), während sich Dinu, Julia und Julia's Götti im Plantschbecken austobten. Spannenderweise war die Plantschbeckentruppe viel erschöpfter wie Tabea. Da Sonntags auch bei uns im Flachland die Sonne schien, starteten wir von zu Hause auf eine knapp 3h Rennradtour nach Solothurn und mit Umwegen zurück. Beim Ziehen des Anhängers wechselten wir uns ab und machten unterwegs 2 kurze Stopps. Somit hatten wir im neuen Jahr bisher täglich mindestens ein Training, obwohl sich Dinu vorgenommen hatte, im 2020 etwas weniger Sport zu treiben;-). Es wird aber nicht so weitergehen, denn eine strenge Arbeitswoche wartet auf uns: Dinu wird am Donnerstag - Samstag in Magglingen verbringen, während Tabea wieder mit arbeiten beginnt. Ein paar Fotos gibts in der Galerie.

Martin Ruegge und Tabea Zimmermann

40'000 Besucher vom 11.11.11-31.12.16

Besucher ab 4.1.2017:

Besucherzaehler
Chris Herzog - unser Hochzeitsfotograf
Chris Herzog - unser Hochzeitsfotograf