FTP Test

verfasst am Muttertag von Tabea

Die Woche war sportlich gesehen eher ruhig. Tabea hatte eine Ruhewoche. Das heisst, sie trainierte ca. 50% weniger als sonst. Am Mittwoch gabs aber dennoch eine 6 stündige Radtour durchs Emmental. Vor ca 3 Wochen "musste" sie mit einem Kollegen auf eine Tour durchs Emmental und fand "Das längwilige Ämmitau gäng". Seither war sie etwa 4x im "längwilige Ämmitau" und entdeckt andauernd neue, wunderschöne Flecken. So schnell kann man seine Meinung ändern.
Danach war wieder Erholung angesagt bis zum Samstag. Denn dann durfte sie, wie alle 2 Monate, den FTP Test auf dem Rad durchführen. Kurze Erkärung zu: Was ist ein FTP Test:

 

 

FTP und FTHR stehen für „Functional Threshold Power“ bzw. „Funtional Threshold Hearth Rate“. Diese Werte stellen die derzeit maximal mögliche Dauerleistung über eine Stunde dar, entweder in Watt (FTP) oder als Pulswert (FTHP) angegeben. Sie sind ein guter Vergleichswert für Deine aktuelle Leistungsfähigkeit. Das bedeutet: je höher der FTP-Wert, desto höher ist auch die Leistungsfähigkeit. 

Damit man nicht eine Stunde vollgas fahren muss, wird der Test nur 20 Minuten gemacht – also, 20 Minuten so schnell man während dieser Zeit kann eine Steigung hochfahren. Oder das Ganze zu Hause auf der Rolle. Anschliessend schaut man, wie viele Watt man in diesen 20 Minuten durchschnittlich gedrückt hat und zieht noch 5% davon ab, damit man den FTP-Wert bekommt. Und dieser sagt dann eben, dass man die Leistung übere eine Stunde erbringen kann – und danach ist man fix und foxi…

 

 

Tabea machte diesen Test am Grenchenberg, da sie dort 20min ungestört eine relativ konstanten Steigung hochfahren kann. Sie fand, das sei mindestens genau so brutal wie auf der Rolle, wo sie die letzten 2x den test ausgeführt hatte. Mit dem Ergebnis war sie dann äusserst zufrieden, 20 Watt mehr konnte sie drücken wie beim letzten Test im Februar. Danach gabs ein Bad im Wohlensee zur Abrundung.

 

Ab ufä Güsche

verfasst von uns Beiden am 03.05.2020
In Tabea's Trainingsplan stand am Sonntag: so wit seckle,wie no nie ime Training gsecklet bissch. Sowas muss man Tabea nicht 2x sagen und schickte Dinu einen Vorschlag: Mir seckle uf Solothurn u derte ufä Wissestei u de mitm Öv retour. Dinu meinte: " Die Strecke sei doch etwas zu weit, die Gondelbahn beim Weissenstein, coronabedingt nicht fahre und so die Gesamtstrecke etwas zu weit sei. Tabea willigte schlussendlich auf einen Kompromiss ein, welcher lautete:Ab ufä Güsche. Von zu Hause, der Aare entlang nach Kersatz und dann hoch auf den Gurten und anschliessen runter zur Gelaterie im Monbijou, lautete der Plan. Dass wir auf dieser Strecke nicht zu zweit waren, ist ja logisch. Wie immer war auch Julia mit dabei. Dinu opferte sich, den Wagen mehrheitlich zu schieben, denn er trainiert regelmässig mit dem Wagen und ist auch weniger verletzungsanfällig beim Laufen, wie Tabea. Dinu hätte eher eine Strecke an den Wohlensee gewählt, um weniger Leuten zu begegnen, aber Tabea musste schon beim 1. Vorschlag Kompromisse eingehen..... Nach km 27 waren wir dann auf dem Gurten, wo wir Julia kurz eine "Schnaggitour" machen liessen bevor wir dann herunter liefen bis zur Gelaterie, bei Kilometer 31.

Martin Ruegge und Tabea Zimmermann

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Chris Herzog - unser Hochzeitsfotograf
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